Es ist nicht unser Krieg!

Jede Regierung muss die Interessen der eigenen Bevölkerung voranstellen; alles andere kommt danach. Doch davon kann in der Praxis keine Rede sein, wie man beim vollkommenen Ignorieren der österreichischen Neutralität sieht. Wer sich jetzt erst recht dafür ausspricht, dass wir uns selbst schaden, will in der Regel Subversion nicht wahrhaben. Deutlich wird dies etwa beim steirischen Landeshauptmann Christoph Drexler, der dem „profil“ ein Interview gab. Er warnt davor, die Sanktionen in Frage zu stellen und tadelt die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr dafür. Ausserdem kritisiert er den ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss, der zuletzt Sebastian Kurz auch nach Interventionen für Oleg Deripaska befragte. Offenbar will er nicht wahrhaben, dass seine Partei nicht als Einzige an das Putin-Netzwerk angebunden ist.

Mit einem expliziten Bekenntnis zu Sanktionen kann man natürlich davon ablenken; auch indem man mit ebenfalls verbandelten Medien spricht. wenn es nun heisst, dass den USA und der EU Waffen und Munition ausgehen, mit denen sie die Ukraine unterstützen, wird dies von Russland so einkalkuliert sein. Umso mehr sollte man eigene Annahmen immer wieder überprüfen, auch was die Sabotage an Nord Stream 1 und 2 betrifft. Wer von Social Media-Profilbildern mit Maske oder „ich bin geimpft!“ nahtlos auf „Stand with Ukraine!“ wechselte, wehrt jetzt alle Fakten zu diesem Anschlag ab, die nicht ins Bild passen, dass es nur Putin gewesen sein kann. Dazu gehört auch der sattsam bekannte Markus Sulzbacher vom „Standard“, der Offiziere wie den unten gezeigten Brigadier Johann Gaiswinkler immer wieder diffamiert.

Johann Gaiswinkler

Gaiswinkler sprach darüber, wie die Athener das neutrale Melos in ihren Krieg mit Sparta zwingen wollten. Vorerst siegte die Gewalt, doch wenige Jahre später war alles anders, als Sparta Melos befreite. Dieses auch in der Antike intensiv diskutierte Beispiel zeigt, dass sich die Verhältnisse umkehren können und die Stärkeren von einst an ihren früheren Verhalten gemessen werden. Gaiswinkler betonte, dass Österreich per Verfassungsgesetz neutral ist und dennoch Kundgebungen wie diese und das Engagement für Neutralität unseren Nachrichtendiensten suspekt erscheinen. Daraus machte Sulzbacher (mit Zustimmung des „Standard“-Chefredakteurs), dass Gaiswinkler nachrichtendienstliche Infos preisgebe. Nun bezieht sich Sulzbachers Kollege Hans Rauscher auf Putin und den KGB („Das ist die Handschrift des KGB“ bei Nord Stream), vergisst aber, dass sein Medium etwa bei Alexander van der Bellen oder Alfred Gusenbauer nicht so genau hinsieht. Auch wenn die Corona-Ukraine-Blase hierzulande über die Annexion von vier Regionen in der Ostukraine tobt, ist die Reaktion der NATO eher verhalten. Für viele Menschen hat nie eine US-Militärintervention in einem souveränen Land stattgefunden; es gab keinerlei Kriegslügen und der Kosovo wurde nicht von Serbien abgetrennt. Es ist logisch, dass sie dann auch massive NATO-Präsenz in der Ostsee nicht wahrhaben wollen und hiesige Putin-Leute in vorgefertigte Schubladen einordnen. Dies sieht man auch am Fanatismus der NEOS, deren Einzug ins Parlament jedoch auch durch gute Geschäfte mit Putin finanziert wurde.

Oliver Jeschonek

So sollen wir davon abgelenkt werden, wirklich darüber nachzudenken, was ein Anschlag auf die Gasversorgung Europas bedeutet. Der Redner Oliver Jeschonek war Unteroffizier und lehrt Mediation an der Landesverteidigungsakademie, also Konfliktlösung ohne Waffengewalt, was Bellizisten natürlich widerstrebt. Im Video unten wird auf Tweets des polnischen EU-Abgeordneten Radek Sikorski verwiesen, der von 2007 bis 2014 Aussenminister und von 2005 bis 2007 Verteidigungsminister war. Seine Amtszeiten überschneiden sich etwas mit jener von Aleksander Kwasniewski als Präsident von 1995 bis 2005. Kwasniewski lobbyierte mit Gusenbauer und Romano Prodi zuerst für Kasachstan und dann für die Ukraine. Letzteres spielt im Kontext des Mafia eine Rolle, als die USA mit Victoria Nuland, die auch Drohungen gegen Nord Stream ausstiess, am Maidan mitmischten. In bewusst betriebener Spaltung sollen wir nur eine Seite kritisch betrachten und uns der anderen anschliessen.

Kurzes Video zum Anschlag

Tatsächlich aber wird in einer Weise weiter destabilisiert, die kaum jemand noch vor wenigen Jahren für möglich hielt. Dazu gehört auch C als Vorwand zur Deindustrialisierung, die auch wegen medial zelebriertem Blackout- und Teuerungshorror unabwendbar scheint. Nichts passiert jedoch einfach so und nicht zufällig gibt es jetzt mehrere „Krisen“. Gerne ist wegen gesprengter Rohre von hybridem Krieg die Rede (nur Putin kann diesen führen!), zugleich wird aber weiterhin Sabotage durch Subversion und Angstmache von „Experten“ unterstützt. Der einzige wirkliche Ausweg besteht darin, dass sich jeder auf die eigenen Bedürfnisse und die des eigenen Landes besinnt und dies laut kundtut. Sie dürfen nicht länger auf dem Altar von C, einer abstrakten Solidarität mit der Ukraine, illegaler Einwanderung und Klima als Vorwand für Einschnitte geopfert werden.

PS: Was Experten betrifft, siehe die kritische Auseinandersetzung mit Catherine Belton, die am 1. Oktober 2022 im Wiener Rathaus zu Gast war.

Jeder finanzielle Beitrag zu meinen aufwändigen Recherchen ist herzlich willkommen:
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Vielen Dank!

Für Inputs und Feedback etc. bin ich auch telefonisch erreichbar unter +43 (0)66499809540

3 Kommentare zu „Es ist nicht unser Krieg!

  1. Der Kreml hat seine Militäroperationen auf die Gebiete in der Ukraine beschränkt, in denen die mehrheitlich russische Bevölkerung von ukrainischen Streitkräften beschossen, besetzt und ermordet wurde und die im vergangenen Februar einer Invasion einer großen, vom Westen ausgebildeten ukrainischen Armee und neonazistischer Milizen ausgesetzt waren, die die beiden von der russischen Regierung anerkannten unabhängigen Donbass-Republiken stürzen sollten. Die Republiken baten Russland um ein Eingreifen, wodurch die „begrenzte Militäroperation“ nach internationalem Recht legal wurde. Die begrenzte Operation war vielleicht ein Fehler, weil sie den Konflikt verlängert hat.
    Mit den Referenden in den vier Gebieten, ob die Einwohner eine Wiedervereinigung mit Russland wünschen, hat der Kreml nun versucht, den Zwang des Völkerrechts zu beseitigen. Es ist klar, dass die Abstimmung mit „Ja“ ausfallen wird und dass die Duma und der Kreml die Wiedereingliederung der ehemaligen russischen Gebiete in Russland rasch vorantreiben werden.
    Wenn die Ukraine den Krieg fortsetzt, bedeutet dies eine direkte ukrainische Aggression gegen Russland selbst. Damit sind die Hände des Kremls frei, denn der Krieg wird zu Russlands Antwort auf die ukrainische Aggression. Zu diesem Zeitpunkt wird allen Beteiligten klar sein, dass Kiew, die ukrainische Regierung sowie die Städte und die Infrastruktur der Westukraine keine Immunität mehr genießen. Mit anderen Worten: Es wird ein echter Krieg mit verheerenden Folgen (verbrannte Erde!) für die Ukraine und möglicherweise auch für alle westlichen Lieferanten von Waffen und Geheimdienstinformationen.
    Österreich inmitten eines Kriegsschauplatzes hat nur eine Chance, allerdings nicht mit unserer Versager- Regierung und der Hofburg- Schlaftablette, sondern mit einem jüngeren, aktiven Präsidenten und einer KOMPTENZ- Regierung. Es sind nur noch wenige Tage, um wach zu werden. Merke: Kriege kommen ohne Anmeldung!!!

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  2. Sagt die Redlberger-Fritz beim Fellner sinnesgleich glatt, das Tragen der Maske hat so erfolgreich die Übertragung sämtlich Viren über die letzten 2 Jahre verhindert, sodass jetzt die Wellen sämtlicher Grippe- resp. Atemwegserkrankungen hochfahren als begleiteten sich den sich aus den Fluten der Meere erhebenden Poseidon und selbst der letzte Albatross nähme Reißaus.

    Deswegen sollte man sich einer gegen COVID impfen lassen, hat genauso aufschiebende Wirkung und verlagert die Welle dann gleich in Richtung Unzeit den späten Winter, damit man sich zumindest bezüglich des Herbstes und SARS-CoV-2 aus der Gleichung rausnimmt.

    Die Beschleunigung der Dynamik ist das Ergebnis der Maßnahmen und vermutlich insbesondere aber auch der Impfung selbst.

    Deswegen sollen alle gemeinsam also im Sinne von Kick the Can Down the Road, auch diesem Herbst wieder diese tagen, offensichtlich damit das Problem nächstes Jahr noch größer – auflaufende Risiken und irgendwie versuchen diese selbsternannten Experten sich aus der Verantwortung zu retten.

    Wir hatten im Sommer, mein Dad war auch betroffen, einen Cluster mit einer ‚Sommergrippe‘, mit Schüttelfrost, die Leute lagen Wochen im Bett, hernach entzündeten Organe und das bei negativen gebräuchlichen Schnelltests, welchen Ärzte auch verwenden, das bei ausgeprägter Symptomatik und das Blutbild in der Analyse hernach lässt auf eine Infektion zumindest mit einem Coronavirus schließen. Ein Wert sei sehr bezeichnend.

    Krise = Manifestation von aufgelaufenem Risiko. Stellt sich die Frage, ob es einer nimmt. Neutral zu sein, heißt sich aus der Gleichung zu nehmen. Deswegen manifestieren sich im Moment viele Krisen in verschiedenen Wellen gleichzeitig.

    Politiker, Experten, Schreiberlinge usw. begleiten den Prozess Risiko auflaufen zu lassen und unter dem Deckmantel des Fortschritts selbiges oder selbige vor sich her zu schieben. Das Ergebnis dieses Wirkens wird versucht den Menschen auf das Auge zu drücken und sie im Rahmen eines ‚Weiter so‘ wie von UNS daran gewöhnt (worden zu sein) erneut einzuspannen.

    Aus meiner Sicht sollen sich die Herrschaften allesamt einfach schleichen und lasst die Leute einfach im Unkraut. Wer glaubt das Spiel gegen des Auflaufen von Risiko zu gewinnen, der darf getrost in der selbst verursachten Sintflut baden und wird eben von ihr selbst hinweg gespült und das gemeinsam mit dem im Rahmen von Gesellschaften so orchestrierten Rahmen.

    Es ist wohl eher eine Stilfrage, ob, wenn man schon die Kohlen für diese Herrschaften nicht aus dem Feuer holt, sie vor ihrem Abgang darüber laufen lässt. Schüttelfrost bleibt Schüttelfrost, egal ob er vom Coronavirus kommt oder von der eisigen Kälte.

    Das Glas ist allein in dem Sinne halbvoll, dass der Ofen auch aus wäre, wenn das Gas strömte. Über kurz oder lang wäre passiert was sich heute unausweichlicher denn je ausnimmt. Wenn ein Haus brennt kann man nicht z’Haus gehen, sondern macht sich am besten gleich vom Acker, selbst wenn es das eigene ist.

    Weilt in Häschenhaftigkeit, meint es gut mit euch selbst und unterlasst den Versuch auch nur irgendetwas retten zu wollen. Kein Krieg ist der unsere, sprich jener der Menschen im Land. Don’t look, you are not going that way.

    Es macht wenig Sinn sich in einen Krieg einzumischen. Sollte die Regierung in der Ukraine aka. Kiew tatsächlich versucht haben ca. eine gute halbe Mio. Mann zu mobilisieren und das vor dem Einmarsch der russ. Spezialkräfte, dann kann die Verteidigung als alleiniges Motiv ausgeschlossen werden, sondern an deren Stelle tritt der Angriffskrieg, eben auf besagte Gebiete und damit dem Versuch in den Süden Russlands vorzudringen oder sich in einem solchen Ausmaß vor den Toren des Südens aufzustellen, was dem Aufbau eines Bedrohungspotentials gleichkommt.

    Von dieser Einschätzung hängt die Einordnung der Geschehnisse ab.

    Auch dieser Krieg ist nicht jener der Menschen in Russland, der Ukraine und Europas, womit sich die Frage stellt, wessen überhaupt?

    Krieg war vermutlich allein schon immer Verblendeten vorbehalten und heute nimmt sich die Gemengelage komplizierter resp. sogar tatsächlich komplexer aus. Warum sollte ich auf Russen schießen, wenn ich mit denen über lange Jahre gemeinsam programmierte um im Gegenzug Menschen im Westen vermeintlich zu schützen, welche mit ewig und drei Tage versuchten auf den Sack zu gehen. Solange sich diese nicht vor sich selbst schützen, sollen sie bleiben wo der Pfeffer wächst, denn dorthin gehören viele der oben Besagten schon längst hin oder wie zurück geschickt.

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