Van der Bellen wird wieder Bundespräsident

Es gab einmal eine Umfrage, die Alexander van der Bellen stark sinkende Zustimmung bescheinigte, der dann plötzlich wieder auf 59 % kam. Doch vor der Tiroler Landtagswahl am 25. September war davon die Rede, dass die ÖVP nur mehr auf 27 % kommen könnte, was ihr dabei half, 34,5 % zu erreichen. Nun sagen viele, dass sie überhaupt niemanden kennen, der van der Biden wieder wählen wird. Auch Vermutungen über Wahlbetrug kursieren vorsorglich, zumal Wahlkampf-Helfer van der Bellens Folder austeilen, auf denen (wieder) für Briefwahl geworben wird (die Post rechnet mit 500.000 Briefwahlkuverts). Gewöhnliche Wähler haben keine Chance, dem Kandidaten zu begegnen, der aber beim President Rave am Abend des 24. September auf dem Maria Theresien Platz in Wien zugegen war („nach einem langen Diensttag“, wie extra betont wird). Wie so oft wird damit Künstlichkeit suggeriert, zumal sich van der Bellen auch auf einer Almwiese mit viel Aufwand für ein Video filmen liess. Es geht um das Gegenteil, alter Mann auf jugendlich, Ressourcenverbrauch auf klimaneutral und neuerdings auch „Wir werden die Frauen bitten müssen, Kopftuch zu tragen, aus Solidarität“ auf van der Bellen-Tweets mit Solidarität mit den Frauen im Iran. Diese legen das Kopftuch ab, nachdem die junge Kurdin Mahsa Amini bei einem Besuch in Teheran von der Sittenpolizei festgenommen und tödlich verletzt wurde, weil sie nicht verschleiert war.

Was dann wohl besagen soll, dass van der Bellen andere als gefährliche Kollaborateure Wladimir Putins bezeichnet? Für viele ist es immer noch, zu nahe an einen Abgrund heranzutreten, dies konsequent weiterzudenken. Somit beweisen auch sie, dass man mit Menschen alles machen kann, wenn man nur genug omnipräsente Manipulation einsetzt. Dazu kommen dann noch diejenigen, die van der Bellen vom Wahlkampf 2016 bis heute in allem folgten und den Verrat an uns nicht einmal ansatzweise merkten. Weder bei der von ihm bedingungslos mitgetragenen C-Agenda noch bei den Auswirkungen von Sanktionen auf uns selbst. Dass es sechs andere Kandidaten gibt, spiegelt aber die Unzufriedenheit vieler wider. Doch zugleich wäre strategisch besser, ein oder zwei Personen mit Plattformen zu positionieren, als dass sich Stimmen verlaufen und van der Bellen es so auf Anhieb schafft. Aber es ist Tatsache, dass sich der Widerstand gegen C, der jetzt zu Teuerung und Sanktionen übergeht und Friedensverhandlungen zwischen Russland und Ukraine und neutrales Verhalten der Politik fordert, bislang nur lose zusammengeschlossen hat.

Eines meiner Demoschilder

Es ist wohl beides – dass van der Bellens Wahl nicht zu verhindern sein wird und dass doch etwas zurückbleibt vom Einsatz der anderen Kandidaten und ihrer Anhänger. Dies macht auch ein Pressetermin von Dominik Wlazny am 27. September bei Regen in Wien deutlich, als er neue Plakate präsentierte. Denn abgesehen vom Medienandrang kamen auch viele Menschen, die den Kandidaten sehen und Selfies mit ihm machen wollten. Ein junger Mann aus einer ÖVP-Gemeinde im Südburgenland kam mit einem selbstgebauten kleinen Elektrofahrzeug, das Wlazny signieren sollte, was er auch gerne tat. Mit der Aufforderung „Red‘ na drüber!“ hat Wlazny natürlich recht, auch wenn er offenbar davon ausgeht, dass „Krisen“, die er erwähnt, einfach so über uns hereingebrochen sind. Auch in den letzten Jahren sehr aktive Menschen reden zu wenig „drüber“, weil man am Rande von Kundgebungen meist nur mit wenigen längere Unterhaltungen führt, selbst wenn man im Lauf der Zeit doch einige kennenlernt.

Eines der neuen Plakate

Unten sehen wir eine Aufnahme von einer der Solidaritätskundgebungen mit dem Iran in Wien, die wohl auch Anhänger van der Bellens begrüssen. Dort wird aber sofort klar, dass Iranerinnen und Iraner hier leben, weil sie keiner Repression ausgesetzt sein wollen. Van der Bellen und Co. sind aber für unbegrenzte illegale Einwanderung auch von Männern, die das Mindset der Unterdrücker mit Religion als Vorwand haben und teils schon selbst Sittenpolizei spielen. Viele Frauen beginnen hier, bestimmte Orte zu meiden und haben das Gefühl, dass sie einholt, was sie hinter sich lassen wollten. Bei der Kundgebung hiess es, dass in 93 Städten im Iran rebelliert wird und bereits 48 Menschen dabei von der Polizei getötet wurden (inzwischen sind es 76 und es gibt hunderte Festnahmen). Immer wieder werden homosexuelle Menschen zu Tode verurteilt und auch hingerichtet; es ist von 2000 Opfern die Rede; seit 1979 sollen es zwischen 4000 und 6000 sein (meinte Bello das auch mit Kopftuch und Solidarität?).

Kundgebung am 27.September 2022

Auch ohne spezielle Sympathien für andere Bewerber stört viele Leute, dass der ORF van der Bellen weichgespült interviewt und seine Behauptungen nicht überprüft, alle anderen aber zerlegen will. Dies erlebte zuletzt Dominik Wlazny bei Armin Wolf; interessant ist, dass es dieses Muster auch abgeschwächt bei Wolfs Gattin Euke Frank gibt, die Chefredakteurin von „Woman“ ist. Wie andere in ihrer Funktion erhält sie Weihnachtspost von van der Bellen; jene von 2019 erwähnt besonders jene Berufsgruppen, die wenige Monate danach kurzfristig als „Helden der Pandemie“ gefeiert wurden. In einem Printmedium, das alle zwei Wochen erscheint und daher alle sieben Kandidaten zugleich „zu frauenrelevanten Themen“ befragt, kann man nicht so viel tricksen. Die anderen sechs sollen sagen, ob es nicht Zeit ist für eine Präsidentin, wann sie lieber eine Frau wären, was an ihnen weiblich ist, ob sie Feministen sind, ob sie einen Frauenminister angeloben würden usw. auf einer halben Seite Text. Bello bekommt etwas mehr Platz und teils gleiche, teils andere Fragen, um seinen vermeintlichen Feminismus hervorzukehren und einzelne Frauen zu loben (Greta Thunberg und Malala Yousafzai).

Schmidauder for President?

„Wie gleichberechtigt leben Sie Ihren Alltag mit Ihrer Partnerin?“, will „Woman“ wissen und erhält zur Antwort: „Meine Frau und ich sind ein Team. Wir unterstützen uns gegenseitig bei allem, was wir tun und schauen aufeinander.“ Tatsächlich sieht die Verfassung keine Rolle vor für Doris Schmidauer, und doch bringt sie sich siehe Screenshot oben aus der „Kronen Zeitung“ aktiv ein. Sie war bis nach der Wahl 2017 im grünen Parlamentsklub beschäftigt, für den zunächst noch Peter Pilz (über den van der Biden 1993 zu den Grünen kam) die Rolle von Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer bei Eurofighter auf Kosten von Ex-Minister Norbert Darabos od verschleierte. Sie deckten auch zu, dass der russische Militärgeheimdienst GRU das Verteidigungsministerium unterwandert hat. Schmidauer kam auch via Pilz zu den Grünen, als Mitarbeiterin für den Noricum-U-Ausschuss 1989. Kürzlich widmete der „Falter“ der „Frau Bundespräsident“ eine Titelstory, was gut zur politischen Agenda dieses Mediums passt. Man findet einige Meldungen zu Doris Schmidauer und Frank-Walter Steinmeiers Gattin Elke Büdenbender, die beide mit Auma Obama und den Bundesforsten kooperieren. Das Aufheben von Vertraulichkeit ist eigentlich keine Überraschung, wenn Bello und „First Lady“ ja mit Pilz verbunden sind, dem immer egal war, dass der Nationale Sicherheitsrat und die Unterausschüsse zu Innen- und Verteidigungsausschuss (für die Kontrolle der Nachrichtendienste) geheim tagen.

„Neue Normalität“

Journalisten waren stets gierig auf geheime Infos und die Justiz deckt Pilz, da sie mit ihm und seinen Hintermännern kooperiert. Es nimmt mitunter groteske Formen an, wenn etwa Markus Sulzbacher vom „Standard“ Johann Gaiswinkler vorwirft, er habe bei der Kundgebung der Soldaten für Neutralität nachrichtendienstliche Infos preisgegeben. Zugleich interessiert realer Geheimnisverrat an Pilz jedoch nicht und es wird weiter desinformiert. Wir wissen, dass Schmidauer ihren Mann zum Begräbnis der Queen begleitete, doch selbst Aufgaben in der konstitutionellen Monarchie werden nicht informell vergeben. Deshalb ernannte König Charles III seine Gattin Königin Camilla und Prinzessin Beatrice offiziell zu Counselors of State. Ist also Charles demokratischer als der parteiische Präsident? Bei van der Biden und Schmidauer müssen wir auch an Ibizagate, die sogenannte Expertenregierung und damit auch die Weichenstellung zur Situation jetzt denken. Und doch wird es eine zweite Amtszeit („Amtszeit“?) geben.

Jeder finanzielle Beitrag zu meinen aufwändigen Recherchen ist herzlich willkommen:
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Vielen Dank!

Für Inputs und Feedback etc. bin ich auch telefonisch erreichbar unter +43 (0)66499809540

5 Kommentare zu „Van der Bellen wird wieder Bundespräsident

  1. Also Marko Pogo scheint von Ihnen bevorzugt zu werden.
    Ich fand Ihn bei der unterirdischen Reiterer-Diskussion für mich unwählbar. Sein Eintreten für die Corona-Spritze mit der Begründung Solidarität fand ich schwach und schlimm. Nur aus Solidarität lasse ich meinen Körper nicht mit der mRNA schädigen.

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  2. Die einst österr. Volkspartei ist bekannt für gekonnte wahltaktische Manöver. Diese Partei suggeriert für Stabilität zu sorgen und tragen dazu genau gar nichts bei und strebt auf allen Ebenen nach Machterhalt. Einzig und allein in den ersten Jahren der großen Koalition unter Vranitzky, sprich die erste Periode, hielten sie sich zurück. Kaum zeigte sich ein Hoffnungsschimmer am Horizont oder ein Licht am Ende des Tunnels, in dem sie sich und ihre Anhänger resp. Anhängsel sich bewegen, wurde schon eher zu Beginn der zweiten Legislaturperiode der Rückzug angetreten und der Koalitionspartner verraten und verkauft, genauso wie Österreich selbst und damit die Menschen im Land.

    Das Gros der qualifizierten Tiroler, es gibt der viele, arbeiten nicht in Tirol sondern im Ausland. Nicht allein das Businessmodell ’schönes Österreich‘ hat fertig, sondern der Tourismus insbesondere gerade auch in den Alpen. Hohe Energiekosten und Verharmlosung der Grippe als auch deren Verniedlichung erlaubten es, diesen zu einem vermeintlichen Erblühen zu bringen. Selbst ein abgeschwächtes Coronavirus ist noch immer ein starkes Grippevirus, viel zu stark als dass Touristen nicht ‚angrefressen‘ und ob der hohen Energiepreise in Ergänzung mit leerem Magen doch das Weite suchen.

    Wer dort subventioniert, der marschiert in ein paar Jahren die Hände in Achter hinter dem Rücke verschränkt vor Gericht. Daran kann auch der Herr Mattle nichts ändern, denn die Augen der Öffentlichkeit sind auf Tirol gerichtet und werden es auch bleiben.

    Der Hinweise auf Mitarbeitermangel usw. heißt einfach, ‚Wir wollen nicht zugeben, dass unser Wirtschaftsmodell resp. Businessmodell selbst auf der Mikroebene unattraktiv ist, sei es für die sich verrollenden Mitarbeiter als auch Unternehmer selbst.

    Der Mattle hat gewonnen, da er die Arbeitsplätze ansprach und damit die altbekannte Leier im ORF lostrat. Betagtere Senioren verbinden einen vermeintlichen ‚Aufstieg Tirols‘ als das Ergebnis einer Spekulationsblase, lokal im Umfeld von Immobilien und global‘ mit der VP. Die Landesregierung ist für den Interessensabgleich in wirtschaftl. Belangen zuständig und die wurde durch Vertreter der VP besetzt.

    Lass lei platzen, die Blase und die in Umfragen vermuteten/propagierten 25% und weniger werden sich bei der nächsten Wahl einstellen. Ich hätte der VP so Daumen Mal Pi ein Drittel der Stimmen zugetraut. Tirol ist nicht repräsentativ. Tiroler haben eine große Goschen und dahinter ist zumeist wenig, außer bei jenen, die in der Öffentlichkeit diese nicht zur Schau stellen oder eine solche müssen lassen.

    Das Inntal ohne Subventionen wird das Tal bitterster Tränen, keine Sorge und die Politik in Tirol muss schon aufpassen, in selbigen nicht abzusaufen, wenn sie die nächsten Jahre durch selbiges wandert.

    Ein paar Windräder zum Betrieb der Lifte und Seilbahnen aufzustellen, das reißt Tirol nicht mehr raus. Ich könnte mir einen Kollaps bereits diesen Winter vorstellen, zumindest jedoch den Eintritt in eine Art Bärenmarkt. Deswegen hilft eine wie auch immer geartetes ‚Weiter so‘ wie daran gewöhnt (worden zu sein) selbst auf mittlere Sicht nichts mehr.

    Weicheiern geöhrt keine Zukunft. Weswegen viele Menschen heute in Erinnerungen an eine ruhmreich verklärte schwelgen – siehe Image von VdB. Kein Mensch weiß, möglw. Mitglieder Grünen, was der jemals gemacht hat – vermutlich einen gutbezahlten Lenz im stillen Kämmerlein.

    Der liebe Herr Putin ist an den hohen Immobilienpreisen und Mieten in Tirol nun einmal nicht Schuld, denn die waren in 2007 in Innsbruck oder sogar früher, kaum mehr leistbar und das Platzen dieser Blase ist unausweichlich. Die Blasenbildung begann so ca. vor 3 Jahrzehnten.

    Die akademisierten Gesellschaften wurden rund um das Geschäftsmodell ‚des Konsums‘ etabliert und werden durch Vorspielen von progressiven Handlungen immer wieder hinausgeschleppt und deren Kollaps verzögert, ähnlich wie bei der Wahl in Tirol oder einer möglichen Bestätigung von Herrn Van der Bellen im Amt, die Würde desselben, auf die er sich beruft, ist schon lange gewichen und er selbst zeichnet dafür verantwortlich. Hinter ‚unsere Demokratie‘ steht ‚unsere Konsumgesellschaft‘, stellt sich die Frage wer WIR ist und vom Weiterbetrieb insbesondere profitiert.

    Die Frage im Westen ist nicht, ob die Regale leer bleiben, sondern was drinnen steht. Industriegüter sind eben robust, uniform und für jedermann gleich zu handhaben. Alles andere kann im Konsummodell auf industrieller Basis nicht dauerhaft und qualitativ hochwertig, damit langlebig, bereitgestellt werden. Die Verbesserung im Umfeld neuer komplexer Güter ändert wenig dran, dass der Trend der Auflösung eines Gutes weiterläuft und sich am Ende zusehends beschleunigt. Ein Cloud Account ist am Ende Ausdruck dessen. Der Server (lokal) wurde sukkzessive dematerialisiert. Der Trend lief vom Team (könnte man Peer 2 Peer so sehen), über die Abteilung, in den Serverraum, hernach ins Rechenzentrum ins Betriebsgelände und tut sich hart auf einer Verbindung zwischen on- und off-premise (premise = Betriebsgelände) zu entkommen.

    Kann man das Gut und dessen Bereitstellung nicht weiter verschlechtern, sei es durch (Zwangs)Gebühren, Miete oder Leasing auf der Einkommensseite, dann verschwindet es – der Preisindikator explodiert. Dem kann man durch Verwahrung im Eigentum, in Österreich gilt an sich mal lange der ungestörte Besitz, bis das Gut ersessen wurde und Verzicht auf alles, dessen einer selbst nicht bedarf. Darauf hat ein VdB vermutlich kaum eine Antwort und ist eher dem Trend zur Gutverschlechterung – im Sinne eines ‚Weiter so‘ wie von UNS daran gewöhnt worden zu sein – zuzurechnen und steht selbst von Kopf bis Fuß dafür, wirft einer einen Blick auf die gähnende Leere eines, seines, vermeintlichen Lebenswerks.

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  3. Um 6 Jahre in der Hofburg zu schlafen, dafür brauchen wir wirklich keinen Präsidenten!!! Das monatliche Einkommen von € 25.000,- für den rauchenden Aschenbecher in der Hofburg würde ich an rund 100 Obdachlosen für die Vollpension in einem 2 Sterne Hotel geben. Jenen Menschen, die laut VdB die „Zähne“ zusammen beißen sollen. Allerdings würde ich im Wechseldienst jeweils einen dieser O. den VdB- Hund Gassi führen lassen, „ALS DANK“ natürlich.

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