Die Bundespräsidentenwahl wird spannend

Wider Erwarten ist die Bundespräsidentenwahl am 9. Oktober 2022 doch ziemlich interessant. Zwar bedeuten immer mehr Bewerber, dass sich die Stimmen derjenigen aufsplitten, die mit Alexander van der Bellen unzufrieden sind. Man weiss jedoch noch nicht, wem es wirklich gelingt, bis zum 2. September 6000 Unterstützungserklärungen zu sammeln. Wenn dann nur eine Handvoll an Alternativkandidaten übrig bleibt, kann es durchaus zu einem Denkzettel für den Amtsinhaber werden. Das Team van der Bellens ist offenkundig nervös, weil es in der Wiener Mariahilferstrasse im direkten Vergleich den Zulauf zu Dominik Wlazny, besser bekannt als Marco Pogo erleben kann. Er und seim Team stehen nur wenige Meter entfernt von den van der Bellen-Leuten und beide befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Bezirksamt, wo Unterstützungserklärungen abgegeben und beglaubigt werden können.

6000 Unterschriften werden zu schaffen sein; auch Walter Rosenkranz von der FPÖ und Gerald Grosz wird dies keine Probleme bereiten. Neu ins Rennen einsteigen wird am 16. August der grüne Unternehmer Heini Staudinger, der 2016 dem van der Bellen-Personenkomitee angehörte. Er wird von den Grünen gegen Impfpflicht und 2G unterstützt, die von der Partei ziemlich mies behandelt wurden, was sich jetzt rächt. Offenbar will jemand, dass die Grazer KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr ebenfalls antritt, die solche Absichten aber von sich weist; es tauchten Listen mit ihrem Namen in Bezirksämtern auf. Eben wurde bekannt, dass der Anwalt und Kolumnist der „Kronen Zeitung“ Tassilo Wallentin selbständig kandidiert, nachdem er lange als von der FPÖ unterstützter Bewerber im Gespräch war.

Dominik Wlazny am 12. August

Nicht erst jetzt gibt Michael Brunner von der MFG bekannt, dass er antreten will; im Mainstream kommt diese Partei jedoch kaum vor. Noch weniger präsent ist der Oberösterreicher Peter Schutte, der jetzt durch Österreich tourt. Auch Konstantin Haslauer will es schaffen, der bei RTV in Oberösterreich doch eine gewisse Öffentlichkeit hat. Wie diese Übersicht zeigt, könnten noch mehr Bewerber und Bewerberinnen hinzukommen. Auf den ersten Blick fällt auf, dass es keine Frauen mehr gibt, die mit Unterstützung einer Partei oder zumindest einer Plattform das Wagnis auf sich nehmen. Ohne diese Personen jetzt zu bewerten, taten dies einmal Freda Meissner-Blau, Heide Schmidt, Gertraud Knoll, Barbara Rosenkranz, Benita Ferrero-Waldner und Irmgard Griss. Inhaltlich sind heute die meisten Bewerber gegen C-Massnahmen und gegen für uns fatale Sanktionen gegen Russland und jederzeit bereit, die Bundesregierung zu entlassen.

Auf dem Weg zur Mariahilfer Strasse

Man möchte sich ungläubig die Augen reiben, wenn Kandidat Gerald Grosz bei Wolfgang Fellner – wo er regelmäßig Gast ist – seine Konkurrenten bewertet und schliesslich eine Wahlempfehlung für sich selbst abgibt. Oder wenn van der Bellen Dominik Wlazny seinen Werdegang vorhält, der neben einer ärztlichen Tätigkeit auch einige Jahre als Rockmusiker und Unternehmer aufweist. Natürlich konnte er politische Erfahrungen nur als Wiener Bezirksrat sammeln – aber will van der Bellen wirklich, dass seine eigene Laufbahn genau unter die Lupe genommen wird? Ein Thema im Wahlkampf ist Neutralität, wobei besonders van der Bellen vorgeworfen wird, diese zu verraten. Das ist eine zutreffende Einschätzung, der jedoch in der Regel die Feststellung folgt, dass van der Bellen und andere ja transatlantische Interessen vertreten. So einfach ist es schon deshalb nicht, weil wir nicht mehr „die“ USA vor uns haben, deren Politik wir früher kritisierten. Präsident Joe Biden ist auf Tauchstation und nun scheint ein Plan Barack Obamas umgesetzt zu werden, mindestens so starke Kräfte für den Einsatz im Inneren aufzustellen wie es beim Militär gibt.

Grosz bei Fellner

Sowohl Biden als auch Donald Trump, dem hierzulande einige nachtrauern, verfügen über Verbindungen nach Russland und China. Was meinte Gerald Grosz eigentlich, als er zunächst den Slogan „Make Austria Grosz again“ verwendete? Und warum lobt er alle bisherigen Chefs von FPÖ und BZÖ, um über FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl zu triumphieren? Wer bei Fellner auftritt, unterstützt Hass, Hetze, Desinformationen und Beteiligung an gezieltem Schaden für Österreich. Der Transatlantiker-Spin ist besonders deutlich im Gespräch unten mit Peter F. Mayer von tkp.at und Florian Machl von Report24. In beiden Medien werden russische Netzwerke und Oligarchen-Connections nie untersucht; immer wieder wird russischer Spin übernommen. Mayer kandidierte 2017 „irrtümlich“ in Niederösterreich für die Liste Pilz und sass vor der Wahl einmal mit Walter Rosenkranz auf einem Podium, der ihm dabei geerdet vorkam. Damit aber können wir bereits einen Bezug zu van der Bellen herstellen, der über Peter Pilz zu den Grünen kam. Vor der Wahl 2017 manipulierte Pilz den Eurofighter-U-Ausschuss, den Grüne und FPÖ eingesetzt hatten. Daran beteiligen sich auch Rosenkranz und Mayer wird Pilz wohl für einen tollen Aufdecker gehalten haben. Tatsächlich ging es darum, die Rolle von Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer, der zum russischen Netzwerk gehört, beim Eurofighter-Vergleich zu verschleiern.

Talk zur Wahl

Dominik Wlazny wird bei RTV als „sozialistischer Kandidat“ bezeichnet und der SPÖ zugeordnet. Es gibt schon Genossen wie Andi Babler, die ihn statt van der Bellen unterstützen; es zieht sich aber nicht durch. Wir dürfen nicht vergessen, dass der letzte SPÖ-Kandidat Rudolf Hundstorfer 2016 von einigen in den eigenen Reihen abgelehnt wurde, die lieber für van der Bellen warben. Doch Wlazny und van der Bellen verbindet einiges; eine Stichwahl würde zwischen No Covid und Zero Covid stattfinden, wie jemand auf Twitter meinte. Van der Bellen wird nie mit denen diskutieren, die ihn herausfordern, belehrt sie jedoch von oben herab. Da ging es um die Befähigung von Wlazny, und wenn Rosenkranz sagte, er könne sich vorstellen, die Regierung zu entlassen, „riecht es ein wenig nach Putsch“. Meint jedenfalls van der Bellen nach Ibizagate und Übergangsregierung und extrem teuren Schikanen unter dem Vorwand C. Es ist kein Wunder, dass immer mehr Menschen sich ausgeliefert und machtlos fühlen, aber zumindest dem Bundespräsidenten einen Denkzettel verpassen wollen. Bisher war jedes zweite Antreten eines Präsidenten eine g’mahte Wies’n, aber es sieht danach aus, dass es diesmal anders verläuft. Dies kann auch unter dem Aspekt passieren, dass van der Bellen von der „Kronen Zeitung“ unterstützt wird, was sich in seinem Personenkomitee widerspiegelt.

Diese Recherchen erfordern sehr viel Aufwand und sind in dieser Form einzigartig. Es ist immer notwendig, alles neu zu bewerten und weitere Puzzleteile zu einem sehr komplexen Bild hinzuzufügen. Davon profitiert jeder, der mit einzelnen Bereichen in Berührung gekommen ist oder der sich fragt, wie etwas einzuordnen ist. Als Grundlage für weitere Recherche, für parlamentarische Untersuchungen, für Ermittlungen der Justiz eignet es sich auch sehr gut. Es kommt oft darauf an, durch Zufall an eine mögliche Verbindung überhaupt mal zu denken, um sie und einiges mehr zu finden.

Jeder finanzielle Beitrag dazu ist herzlich willkommen:
Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX

Vielen Dank!

Für Inputs und Feedback etc. bin ich auch telefonisch erreichbar unter +43 (0)66499809540

3 Kommentare zu „Die Bundespräsidentenwahl wird spannend

  1. Neben der Agenda 2030 gibt es weitere Vereinbarungen. Beispielsweise die Erklaerung von Vancouver als Empfehlung fuer alle UN Staaten. Hier wurde festgelegt, dass agrarwirtschaftliche Flaeche kein Privateigentum mehr sein soll. Neben Bill Gates hat nun Larry Fink ueber Blackrock die Gebiete in der Sued~ und Ostukraine aufgekauft. Die Groesse entspricht der landwirtschaftlichen Flaeche Italiens. Da kommt auf unsere Biobauern Ungemach zu. Die Gruenen wissen es und unterstuetzen diese Agenda.

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  2. An alle Nichtwähler! Wir stehen vor der Präsidenten- Wahl und wählen zwischen „Sklaverei oder Freiheit“: Entweder die Corona- Folter und Sklaverei zu erdulden oder endlich eine menschenwürdige, die Menschenrechte beachtende, demokratische Regierung aufzubauen, die nicht an den Fäden der kriminellen, globalen Finanz- Feudalmafia hängen. Es ist ein Gebot der Vernunft und eine ethische Verpflichtung unseren Kindern gegenüber, die Sklaverei abzulehnen und die Freiheit zu wählen. Der Mensch kann sich frei entscheiden, aber, die Entscheidung für die Sklaverei vernichtet seine Existenz als Mensch, seine Würde, das ist Selbstmord. Die lebensbejahenden Menschen können sich also für die Freiheit entscheiden. Wer sich nicht entscheidet, wird automatisch zum Sklaven. Deshalb muss sich JEDER entscheiden. Die Gruppe derjenigen, die sich gegen die Sklaverei der kriminellen, globalen Feudalmafia und für die Erhaltung einer menschenwürdigen, die Menschenrechte beachtende, demokratischen freien Gesellschaft entschieden haben, wollen keine seelenlosen Maschinenmenschen und Befehlsempfänger in der transhumanistischen Technokratie werden. Wachen wir jetzt nicht auf, werden wir den Kampf gegen die Unmenschlichkeit und Sklaverei verlieren.

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