Was hat der Krieg mit mir zu tun?

Es ist ein seltsames Gefühl, Krieg über Social Media zu verfolgen, doch wenn man auch an hybride Kriegsführung denkt, ist er längst bei uns angekommen. Einige überbieten sich in virtueller Entschlossenheit gegenüber Wladimir Putin und wollen nicht wahrhaben, dass ideologische Subversion über viele Jahre auch bei ihnen verfängt. Gerade in Medien und Politik sollte man aber recherchieren können, zumal oft wenige Mausklicks reichen, um auf Zusammenhänge aufmerksam zu werden, mit denen man sich befassen muss. Es ist auch eine Ironie des Schicksals, dass die britische Journalistin Catherine Belton im Jahr 2020 ein Buch mit diesem Titel veröffentlicht hat: „Putin’s People. How the KGB Took Back Russia and Then Took on the West“. Genau das passiert ja und findet nicht bloss militärisch statt, sodass die Kilometer Luftlinie von uns bis zur ukrainischen Grenze nicht der entscheidende Faktor sind.

Es ist natürlich verwirrend, denn wenn der Mainstream über Verbindungen von Politikern und Banken nach Russland schreibt, werden wesentliche Fakten weggelassen, sodass es nur scheinbare Kritik darstellt. Mit dem verdeckten Krieg Russlands habe ich tatsächlich einiges zu tun, weil ich Erfahrungen mit offenbar aus dem Hinterhalt orchestrierten Schikanen einordnen wollte und viel recherchierte. So setzte ich ein komplexes Puzzle von Verrat auf vielerlei Ebenen und Kollaboration auch von einigen zusammen, die nicht wissen, wem sie wirklich dienen. Warum Subversion erfolgreich ist, versteht man basierend auf den Unterschieden zwischen einem kommunistischen und einem demokratischen System. Letzteres lädt mit dem Bekenntnis zu Offenheit und Dialog auch seine Gegner ein, die viele mit allergrößter Freundlichkeit behandeln. Das zugleich erfolgte Bashing zuletzt von Putin in den Medien treibt ihm neue Anhänger zu, die daraus schon den Schluss ziehen, dass er ein „Guter“ sein muss.

Twitter-Fund

Ausserdem sind viele Menschen darauf geprägt worden, „Befreiungsbewegungen“ zu glorifizieren und später die NATO-Osterweiterung (die wenig am Mindset beim Militär und oft auch bei der Ausrüstung änderte) und verdeckte Operationen nur von NATO-Staaten anzuprangern. Wie ich auch hier analysiere, ist die Bewegung gegen C-Maßnahmen oft, aber nicht vollständig deckungsgleich mit dem Personen Kreis, der jetzt Putin verteidigt. Wenn man es nicht durchdenkt, setzt man leicht Fake News bei C damit gleich, dass auch alles gelogen sein muss, was je über Geopolitik berichtet wurde. Man kann feststellen, dass C-Proteste und ihre Teilnehmer strategisch als „nützliche Idioten“ genutzt werden sollen, die man gegen Regierungen in Stellung bringt, die durch Korruption, Verrat, Erpressung, Angst und Unwissenheit geschwächt sind. Ausserdem kultivieren einige Leute tatsächlich die Vorstellung, dass Putin uns von Osten her von denen befreien wird, über die zwei Jahre lang die C-Agenda oktroyiert wurde. Wenn es um Kräfte im Hintergrund geht, wird alles Mögliche angeführt, nicht aber an hier von Yuri Bezmenov beschriebene ideologische Subversion gedacht. Wenn es um Klaus Schwab und das World Economic Forum geht, darf einfach nicht sein, dass auch Putin dazugehört – dass es um mehr als ein paar Fotos geht, dokumentiere ich hier.

Putin und das WEF

Einige meinen, man müsse doch Putin „als Mensch“ sehen und beschreiben ihn dann als selbst isoliert „wegen C“ oder komplett durchgeknallt. Zugleich habe er nichts mit den Geschäften von Oligarchen oder gar der russischen Mafia zu tun, was aber verkennt, wie der KGB die Weichen für die Wirtschaft nach dem Ende der Sowjetunion stellte. Es liegt auf der Hand, dass Putin die C-Agenda demonstrativ aufrechterhalten muss, wenn diese ein wesentlicher Faktor bei der Destabilisierung des Westens ist. Natürlich hat er eine Rolle im Rahmen eines Netzwerkes übernommen, das mit ideologischer Subversion, wirtschaftlichem und politischem Einfluss westliche Staaten unterwandert. Eines der Produkte von Subversion sind Parteien als gelenkte Opposition, wie man an den C-hörigen NEOS gut sieht, deren Sponsor Hans Peter Haselsteiner Geschäftspartner des für den russischen Staat tätigen Oligarchen mit Diplomatenpass Oleg Deripaska ist. Die NEOS empören sich zwar offiziell über Putin, deckten jedoch im Eurofighter-U-Ausschuss den Putin/Deripaska-Mann Alfred Gusenbauer und attackierten Ex-Minister Norbert Darabos als Bauernopfer. Darabos kam einst über Gusenbauer in die Regierung und hätte dem Bundesheer gerade aufgrund seiner Biografie sehr viel über russische Subversion etwa via SPÖ sagen können. Er wurde (wird) abgeschottet, überwacht, bedroht, weil er keine russische Marionette sein wollte und das Heer inklusive Geheimdienste wollten ihn nicht schützen. So wurden auch auf Schiene gestellt, dass man beim gekaperten Heer weder Masseneinwanderung noch später C als Falle erkennen konnte (durfte).

Kontrollierte Opposition

Wir erleben überall falsche Freunde der Ukraine, etwa Volkshilfe-Präsident Michael Häupl, der mit dem verstorbenen Moskauer Bürgermeister und Stalinisten Juri Luschkow befreundet war. Dessen Witwe Elena Baturina machte nicht nur Geschäfte mit Hunter Biden, ihr Anwalt in Österreich Leo Specht ist Geschäftspartner Gusenbauers. Häupl deckte immer den Umgang mit Darabos und jede Gewalt gegen mich, weil ich wissen wollte, was gespielt wird. Die Pressesprecherin der Volkshilfe Romana Bartl war für die Liste Pilz tätig, die kandidierte, nachdem Pilz den Eurofighter-UA 2017 zugunsten Gusenbauers in die Irre geführt hatte. Man braucht sich jetzt nicht lustig machen über Bürgermeister Michael Ludwigs „humanitäre Hilfe“ in Form von FFP2-Masken für die Ukraine. Denn da er von Heinz Fischer protegiert wurde und über das System der SED dissertierte, passt er schlicht ins Bild. Dass Christian Kern sein Aufsichtsratsmandat bei den russischen Staatsbahnen niederlegte, zeugt nicht von Anstand, denn der Lobbyist der Kommunistischen Partei Chinas ist immer noch Geschäftspartner von Haselsteiner und Gusenbauer. Er brachte ausserdem den Gusenbauers russischen Herren dienenden Ex-BMLV-Kabinettschef Stefan Kammerhofer als Abteilungsleiter ohne Arbeit bei den ÖBB sozusagen als Belohnung für Landesverrat unter. Kern unterstützte den Angriff von Ex-Minister Hans Peter Doskozil, den er heute berät, mit Pilz und ehemaligen Ukraine-Lobbying-Partnern Gusenbauers (zur Zeit von Viktor Janukowitsch) auf Airbus, als er Kanzler war. Ausserdem deckte er Einsetzung und Manipulation des Eurofighter-UA und wurde später Kooperationspartner eines wichtigen Zeugen, der Gusenbauers Rolle und Darabos‘ Situation verschleiern half.

Subversion in Mecklenburg-Vorpommern

Der obige Tweet verweist auf einen Artikel zu einem von Gazprom und North Stream 2 gesponserten Russlandtag. Damit sind wir auch schon in Österreich, da die Gazprom an der OMV beteiligt ist, die zur ÖBAG gehört. Ex-Kanzler Sebastian Kurz wollte einmal, dass Deripaska-Partner Siegfried Wolf die staatliche Beteiligungsgesellschaft verwaltet; es wurde dann der inzwischen berüchtigte Thomas Schmid. Nun steht Edith Hlawati an der Spitze der ÖBAG, die von der Kanzlei Cerha Hempel kommt, welche die Sberbank Europe mit Aufsichtsratsvorsitzendem Wolf vertritt. Wolf ist übrigens Partner von Deripaska beim Autoproduzenten GAZ, dessen Fahrzeuge auch beim Einmarsch in die Ukraine zu sehen sind. 1998 begann die Kooperation von Magna, wo Wolf CEO war und der spätere Finanzminister Karl Heinz Grasser Manager, mit GAZ und Russland, die ein wichtiger Faktor bei der Beschaffung von Eurofightern werden sollte. Geschäftsführer von North Stream 2 ist Matthias Warnig, den Putin aus dessen Zeit beim Ministerium für Staatssicherheit kennt. Hans Jörg Schelling (ÖVP) war Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbanken (2012 bis 2014) und Finanzminister (2014 bis 2017 mit Thomas Schmid im Kabinett), wobei die Volksbanken 2012 ihre Osteuropa-Töchter an die Sberbank verkauften und Schelling North Stream 2 nach seiner Ministerzeit beriet.

Widerstand in Russland

Das Büro der Gazprom in Wien ist in der Löwelstrasse; im selben Haus hatten Specht und Gusenbauer längere Zeit ihr Büro und im Nachbarhaus befindet sich die SPÖ. Kern wurde übrigens über Gusenbauer russischer Aufsichtsrat, der seinerseits dem Berliner Think Tank des früheren Bahnchefs Wladimir Jakunin angehörte, der Putin noch vom KGB her kennt. Das Benko-Raiffeisen-„profil“ drückt sich natürlich sehr vorsichtig aus, denn Raiffeisen ist wie Deripaska und Haselsteiner an der Strabag mit Gusenbauer als Aufsichtsratsvorsitzendem beteiligt. Rene Benkos Signa (eine „Front“?) mit Gusenbauer bekommt/bekam u.a. von Raiffeisen, Sberbank Europe und Bank of China Kredit und lukrierte einige hundert Millionen Euro deutsche Corona-Hilfen. Das Magazin „Kontrast“ des SPÖ-Parlamentsklubs schafft es nicht, auch Gusenbauer bei Verbindungen zu Russland zu erwähnen. Im „profil“ kam vor ein paar Wochen vor, dass Siegfried Wolf Häuser in der Elisabethstrasse in der Wiener City besitze (als Strohmann?) und – wie ÖVP-Spender Alexander Schütz, dessen Gattin Exxpress.at herausgibt – an den Putin-nahen ukrainischen Oligarchen Dmytro Firtash vermietet. Heruntergespielt wird Wolfgang Schüssels Sitz im Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Lukoil mit Zentrale am Wìener Schwarzenbergplatz schräg gegenüber der Sberbank Europe. Denn zuvor war er beim Mobilfunker MTS, wo ihm Putin-Berater Walentin Jumaschew nachfolgte. Dieser wurde samt zweiter Ehefrau, Boris Jelzins Tochter Tatjana und gemeinsamer Tochter unter mithilfe von Gusenbauer, Specht, Landeshauptmann Hans Niessl, in dessen Büro Doskozil gerade begonnen hatte, und von Franz Schnabl und Günther Apfalter von Magna auf Wunsch Deripaskas eingebürgert. Schnabl hat auch Verbindungen zu Andrej Kotchetkov und vergiesst als Präsident des Arbeiter Samariter Bundes Krokodilstränen über die Ukraine.

Widerstand in Russland

Man tat im November 2008 so, als hätten die Jumaschews eine Wohnung in einem heruntergekommenen Haus am täglichen Weg Niessls von Frauenkirchen nach Eisenstadt gemietet und nach einem Jahr waren sie Staatsbürger (mit echtem Wohnsitz dann in der Elisabethstrasse). Dass nicht Darabos, sondern Doskozil Niessl nachfolgte, wurde via Eurofighter-UA samt mit Gusenbauer und Doskozil akkordierter Anzeige von Pilz gegen Darabos scheinbar plausibel gemacht. Catherine Belton, die in London russischen Einfluss studieren kann, erwähnt in ihrem Buch einige Personen mit Österreich-Bezug, zum Beispiel die Jumaschews, Deripaska, Firtash, Jakunin, aber auch Martin Schlaff, der wie und mit Putin vor den Ende der Sowjetunion Tarnfirmen errichtete und später Gusenbauer förderte. Es wirkt reichlich bizarr, wenn Russland jetzt mit symmetrischer und asymmetrischer „Vergeltung“ für Sanktionen droht, denn was nicht nur ich beschreibe und erlebe, ist asymmetrischer Krieg, bei dem ohne jede Skrupel alle Rechte integrer Personen verletzt und Staaten geplündert und destabilisiert werden.

PS: Weil ich mich seit Jahren mit solchen Hintergründen befasse, wird mir sehr zugesetzt. Natürlich kommt man Drahtziehern im Hintergrund erst allmählich nahe, weil sie über vorgeschickte Handlanger agieren. Diese Drahtzieher haben bei uns noch völlig freie Hand, sodass sie einem auch alles antun können und dann gedeckt werden. Auf diese Weise habe ich meine Wohnung und alles andere verloren, ich wurde arm gemacht und niedergehalten. Immer wieder stehen Tage an, an denen ich nicht mehr weiterweiss. Ich schreibe auch deshalb, weil mir die Netzwerke um Gusenbauer nicht auch noch meinen Geist rauben sollen; dies wurde dann dazu, dass ich diese Netzwerke enttarne. Ich freue mich daher über eure Unterstützung und den Austausch mit euch und bin unter 066499809540 erreichbar. Weil „Zusetzen“ wie gesagt auch bedeutet, mich ökonomisch zu treffen, bedanke ich mich auch für eure finanzielle Unterstützung unter Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX vielen Dank!

14 Kommentare zu „Was hat der Krieg mit mir zu tun?

  1. Hier geht es unter anderem um Rosneft mit Karin Kneissl im Aufsichtsrat:

    https://freebeacon.com/issues/foreign-firm-funding-u-s-green-groups-tied-to-state-owned-russian-oil-company/

    Das Video von Amazing Polly zu Verbindungen zwischen Kanada und der Ukraine dürfte interessant sein:

    https://www.bitchute.com/video/VHud_qBZrhM/

    Hier wird leider einiges weggelassen:

    https://report24.news/biden-und-die-ukraine-die-verheimlichte-wahrheit

    Die Ukraine gehörte bis 2014 zu den grössten Spendern für die Clinton Foundation; dann wurde Viktor Janukowitsch gestürzt. Für ihn lobbyierten der mit Deripaska verbundene Paul Manafort, später Donald Trumps Wahlkampfleiter, und Alfred Gusenbauer (AR-Vorsitzender der Strabag/Deripaska). An Bord waren auch Romano Prodi (siehe Mitrochin -Archive und italienische Mitrochin-Kommission) und Aleksander Kwasniewski (einst polnischer kommunistischer Sicherheitsdienst), der später mit Hunter Biden im Verwaltungsrat von Burisma sass.

    Hier gibt es sehr viele Details, auch zum früheren Präsidium und Vorstand der Österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft:

    https://www.semiosis.at/2022/02/24/putins-leute-oesterreichs/

    Es wird auch darauf hingewiesen, dass es verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Oligarchin Elena Baturina (die ich im Artikel erwähne) und dem Mobilfunkkonzern MTS gibt, bei dem Schüssel im Aufsichtsrat war und Jumaschew wich. Es wird auch auf Besuche von Politikern beim Waldai-Forum in St. Petersburg hingewiesen.

    Man sieht hier gut, welchen Zweck die meisten C-kritischen Alternativmedien haben:

    https://www.wochenblick.at/schlagzeile/moeglicher-swift-ausschluss-soll-russland-finanziell-isoliert-werden/

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  2. Meiner einer darf sich sicherlich glücklich schätzen, Sie bereits seit Beginn Ihrer Bloggerkarriere leserisch begleitet zu haben. Was ich nie verstanden habe und bis dato nicht nachzuvollziehen in der Lage bin, ist Ihre immer wieder betonte und ausgesprochene anti-Putin-Haltung, auch wenn ich selbstverständlich akzeptiere, daß Ansichtsvielfalt im erörterbaren Raum unabdingbar ist. Werden dann allerdings Werke wie jenes von Cathrine Belton als Argumentationshilfe herangezogen, die als ehemalige Financial-Times-Schreiberin ja wohl eindeutig selbst Teil und Produkt jener angelsächsischen Nomenklatura ist, die Rußland als Antagonisten benötigen, um sich selbst überhaupt zu definieren, dann verliert eine solche Argumentationshilfe doch recht arg an Kontur, möchte ich vorsichtig mal in den Raum stellen. Abgesehen davon ist das zitierte Buch „Putin’s People …“ m.E. schriftstellerisch eine ziemliche Katastrophe; Lesefreundlichkeit, Logik, Prämissenerarbeitung, innerer Zusammenhang usw. usf, gehen eindeutig anders (ich spreche hier vom englischen Originaltext). Und dann diese elendiglich sinnbefreiten und andauernden Wiederholungen. Quält sich der geneigte Leser trotzdem weiter, ist es mit belegbaren Tatsächlichkeiten auch nicht besonders weit her, siehe beispielsweise die erfolgreichen Libel-Urteile von Seiten Fridmans, Avebs oder Abramovitchs gegen die Autorin respektive den Verlag. Alles in allem erinnerten mich die 500+ Seiten immer wieder hauptsächlich an eines, nämlich das Steele-Papier, welches bekanntermaßen auch aus kaum mehr als Unterstellungen und herbeigewünschten Zusammenhängen besteht. Will sagen, Frau Belton wäre, zumindest für mich, wenn ich denn argumentieren wollte, als Quelle eher untragbar und unglaubwürdig, da zu unsauber und voreingenommen und einfach zu viel auf Hörensagen beruht. Aber hej, wer das Steele-Papier mag, wird auch Belton’s Werk sicherlich lieben. 🙂

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    1. Ich kann Sie nur darauf verweisen, was ich auch anderen antwortete: dass ich Belton und jeden anderen an meinen Recherchen messe. Es ist zur Orientierung schon wegen des Österreich-Bezugs geeignet, zu dem ich natürlich auch einiges habe. Ich bin viel weniger anti-Putin als viele andere, weil ich nicht so funktioniere wie seine Geheimdienstler oder von diesen Getriggerte. Ich habe wie einige andere in meinem Leben eine ungeheure Menge an Häme, Lügen und Verrat erlebt, weil ich denen irgendwie im Weg bin, zu denen auch Putin gehört. Ich begebe mich schlicht nicht auf deren Ebene, auch weil die alles aus dem Hinterhalt lancieren – merkt man auch jetzt beim Kampf um die Ukraine, wo keine Seite mit Propaganda spart.

      Ich werde auch nicht anstacheln, wie Battle Groupies auf Twitter vom Sofa aus, weil mir die militärischen Implikationen dieses Konfliktes voll bewusst sind.

      Und falls meine Recherchen mit einer Fülle an Details falsch sind, kann mir ja zum Beispiel Putins Berater Jumaschew erklären, wie es wirklich sein soll. Oder kann er das nicht, weil es nicht zu widerlegen ist? Und wäre es etwas komplett anderes für Putins Leute, mit offenem Visier aufzutreten?

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      1. Danke für Ihre Gedanken. Und es ist für einen Normalbürger wohl eher unvorstellbar, mit welcher Perfidie offensichtlich viele Seiten versucht haben, Ihren persönlichen Lebensentwurf zu torpedieren bzw. sogar zu zerstören. Umso mehr gilt Ihnen immer meine Bewunderung, nie klein beigegeben zu haben und sich einen wohlwollenden Blick auf das Leben bewahrt zu haben, der eben nicht defätistisch ausgeprägt ist oder gar, Gott verhüte, in Selbstzerstörung enden möchte. Daß Sie indes eine gewisse Vorsicht entwickelt haben bezüglich bestimmter Abläufe und/oder Vorgehensweisen, kann Ihnen sicherlich niemand verübeln.

        Auf keinen Fall auch ging es mir darum, Ihre Recherchen kleinzureden o.ä. Hätten die Leser die nicht – und das seit Jahrzehnten, wäre ein Blick auf viele Dinge wohl eher verborgen geblieben respektive nicht in der Art möglich, wie ihn Ihre jahrelangen Recherchen bedingen. Die können ergo gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, meiner Ansicht nach.

        Und was Belton et alia anbetrifft, lautet m.E. die letztendliche Frage doch immer, warum genau denn die jeweils vorgetragene Sicht auf die Dinge in den Ring geworfen wird. Zielt die Richtung eher dahin, Menschen dahingehend zu stimulieren, einander wohlwollend und wertschätzend zu begegnen und mit dem jeweils Besten des Gegenübers sich auseinanderzusetzen, oder doch eher dem Anbinden an die niederen Gefilde, am besten dem Gegenüber sein Menschsein abzusprechen und ihn somit abwerten und verachten zu können und der eigenen Rabulistik aussetzen? Und was macht Ersteres mit uns Menschen und was das Zweitgenannte?

        Was „Fakten“ – egal ob tatsächliche oder vermeintliche – anbegeht, sollte (darf?) deren umgebender Kontext möglichst nicht unberücksichtigt bleiben. Gerade bei Personen eines Kalibers wie Frau Belton.

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      2. Ich weiss schon, dass viele jetzt erst recht verwirrt sind, aber man findet überall Ansatzpunkte, um Leute mit ihrer Rolle und der Situation zu konfrontieren, etwa hier:
        https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2139057-In-Oesterreich-sind-wir-Oben-ohne.html

        Die Offiziersgesellschaft, die hier zu Wort kommt, war besonders darauf erpicht, Offiziere zu verfolgen, die sich dem C-Narrativ nicht beugen wollten. Der Sprecher des BMLV hat sich früher vom Landesverräter-Kabinettschef instrumentalisieren lassen und tischt jetzt Eurofighter-Märchen auf.

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  3. Besser Anarchie als die, egal ob groß oder klein geschrieben.

    Es ist bezüglich der Geschichte irrelevant welcher Sozi einen anderen vertreiben hat und wie gefärbter er damals war oder heute sich ausnimmt, auf jeden Fall schon immer zuviel heraus.

    Die Meinl Reisinger hat noch nicht geschnallt, dass nicht Gesellschaften einen ‚gnadenhalber‘ in Ruhe lassen, sondern dass sie gar nicht mehr auf die Idee kommen übergriffig zu werden und einem nachzustellen. Egal wie das erreicht wird.

    Don’t look back, you are not going that way. Der Schritt ist der wesentliche und sich nicht mehr einfangen zu lassen.

    Verwende die eigenen Lebenszeit im eigenen Sinne und den eigenen Interessen folgend und versch(w)ende sie nicht im Sinne auch nur eines anderen und dessen Interessen folgend und schon gar nicht aller anderen. Dies als sinnstiftenden Lebensinhalt zu suggerieren ist am Ende eine Kunst die insbesondere Kommunitaristen beherrschen und von der sie selbst beherrscht werden.

    Wer heute anderes denke, als DiE alle zusammen, waren gestern schon nicht mehr da. Mehr braucht es heutzutage nicht mehr.

    Ich fahre meine Bude auf 15 bis 16 Grad. Schauen wir einmal wie lange das Konsumtrottelchen Beate und ihresgleichen das durchhalten. Auf glühenden Kohlen, (ver)glühender hätte ich beinahe gesagt über verbrannte Erde zu wandern, da können die Vertreter der Gesellschaft(en) Schergen schicken soviel sie wollen, es wird für beide schnell ungemütlich. Entweder eine(r) ist ein Vasall oder frei und dazwischen gibt es nur zuvor skizziertes Territorium.

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    1. Es greift zu kurz, sich über Meinl zu ärgern – sie ist nicht in dieser Funktion, um den grossen Durchblick zu haben.

      Man sieht die symbolhafte Rolle der NEOS auch hier:

      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220226_OTS0035/neos-fordern-flug-und-landeverbot-fuer-russische-flugzeuge

      Plötzlich wollen sie gegen Putin durchgreifen, also gegen Putin – Deripaska – Haselsteiner – NEOS. Oder gegen Putin – Deripaska – Gusenbauer – SPÖ. Oder gegen Putin – Deripaska – Schüssel – ÖVP. Oder….

      Das mit Zivilflugzeugen ist ja paradox, denn die Aeroflot hat einige Jets von Airbus. Die NEOS fanden es super, dass Doskozil mit Ukraine Lobbying-Partnern Gusenbauers Airbus attackierte und dabei auch die Kapitalisierung im Visier war. Zufällig bauen Russland und China gemeinsam praktisch eine Kopie des A320. Wobei Airbus Defence and Space aber auch den Amerikanern ein Dorn im Auge ist; zivil geht es aber um das Aufbrechen des Duopols zwischen Airbus und Boeing.

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  4. Ich empfehle für ernsthafte Friedensanhänger die Bücher von Daniele Ganser, Imperium USA und die Nato Geheimarmeen. Ist darin unter anderem enthalten der CIA gesteuerte Putsch gegen Salvator Allende und die anschließende Einsetzung des USA-Freundes Augusto Pinochet als Diktator. Zugleich war diese Diktatur das Versuchsfeld des so gut funktionierenden Neoliberalismus nach Friedrich August von Hayek der uns alle von den Schulden befreien sollte. Momentan erlebe ich eine endgültige Verabschiedung unserer Neutralität, gespickt mit Falschmeldungen, Zeitungsenten und Auftragsartikel. Die Presse schreibt schon wiederholt, diesmal von Christian Ortner, wie klug es doch sei der Nato beizutreten. Der Russe und Chinese ist schuld. Die Verbrechen gegen die Uiguren und den Gulag kennen wir in und auswendig. Guantanamo, Waterboarding, Assange usw. haben wir, denn wir sind ja die Guten, als normal eingestuft. Lomumba ist nur mehr ein Getränk. Hammarskjöld hatte ein schlechtes Flugzeug, die Kennedys, Martin Luther King und Malcom X sind von verwirrten Einzeltätern niedergestreckt worden. Die Liste der ermordeten Volksvertreter Lateinamerikas und Afrikas ist lang. Wir sind mittlerweile auf einem Auge blind, haben unsere neutrale Position schon längst verlassen und riskieren damit einen Demozid der sich gewaschen hat. USA will sicherlich keine Weltherrschaft. Die meinen es nur gut mit uns.

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    1. Was hat das mit der Situation jetzt personell zu tun? Sicher gibt es irgendwo jemanden, der früher schon dabei war und wir müssen an Bidens lange politische Karriere denken. Aber so viel jünger ist Putin auch nicht, und in seiner politischen Laufbahn gibt es ebenfalls einiges, über das man diskutieren muss. Was Putin aber vorher tat, bringt uns dazu, dass nicht alles direkt vergleichbar ist. Das ist der Unterschied zwischen offen und verdeckt, wobei wir bei Personen, die auf der Bühne stehen, oft auch nicht wissen, was sie in Besprechungen sagen. Aber immerhin gibt es gewisse Informationen.

      Es ist interessant, wer etwa von österreichischen U-Ausschüssen geschont wird. Zum Beispiel hatte es keinerlei Konsequenzen, dass sich Siegfried Wolf dem Ibiza-UA entzog. Er ist aber ein Putin-Mann und man sollte sich fragen, ob er wirklich für sich selbst Häuser und Land kauft. Oder wenn der UA nie erwog, den für Putin und Deripaska eingebürgerten Putin-Berater Walentin Jumaschew als Zeugen zu laden, der ja viel über das Thema des UA wissen müsste.

      Es gibt da keine Unsicherheiten oder Abschweifungen zur NATO, sondern nur, ob etwas so ist oder nicht und was es bedeutet.

      Ganser ignoriert übrigens russische Subversion vollkommen. Zufall?

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  5. Die SZ ist neben dem “Spiegel” und der “Zeit” die derzeit niederträchtigste Lügen- “Propagandamaschinerie” der kriegslüsternen USA und der deutschen Regierung. Zum Glück konnte ich Videomaterial finden, die ganz klar beweist, dass die Russen Recht haben und die NATO ihr Wort gnadenlos gebrochen haben. Sehen Sie hier einen von Dutzenden Filmbeweisen aus der Zeit von 1990, die ganz offensichtlich zeigen, dass Russland von der Nato betrogen worden ist: Quelle https://www.youtube.com/watch?v=F2iOAtNlleg
    Transkription des Videos: “Im Gegenzug zur deutschen Einheit verspricht der Westen, die NATO nicht weiter nach Osten vorrücken zu lassen. In Washington macht der damalige Außenminister weitreichende Zusagen. Wir waren uns einig, dass nicht die Absicht besteht, das NATO Verteidigungsbündnis auszudehnen nach Osten”. Bis heute wurden sämtliche Verträge gebrochen und das wird Putin jetzt korrigieren!!

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  6. Laut Plan vom Great Reset wird das Kriegsrecht ausgerufen, um die Demokratie zu entfernen. Es war mir immer ein Rätsel, wie so etwas zustande kommen soll. Italien hat es jetzt getan und Österreich zeigt ja schon seine Ansätze, während Deutschland wieder einmal verfassungswidrig aktiv eine Kriegspartei mit Waffen unterstützt. Die Grünen sind echte Kriegstreiber. Die ÖsterreicherInnen finden das noch immer toll, nachdem sie zu 50% unseren Bundespräsidenten unterstützen. Na, dann…

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  7. Auch meine Wahrnehmung ist, dass ständig ein Natobeitritt in Österreich propagiert wird und der Staatsvertrag auf einmal historisch ein kommunistisch auferzwungener Vertrag sein soll. Kurz vor der Invasion sind in der Ukraine drei Fernsehsender abgeschaltet und die Oposition mundtot gemacht worden. Vielleicht Propaganda, aber sicherlich kein Aufnahmegrund in die EU. Jetzt ist dank Putin alles möglich. Wenn es den hybriden Krieg gibt, dann auf beiden Seiten und nur Neutralität hilft uns weiter. Ein befeuern des Krieges wie es die Natostaaten tun, schon wieder mit Deutschland und Polen, geht gar nicht gut. Ein frommer Wunsch: Zurück zur Natofreien Zone von 1990. Naiv?

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