Kurz, Korruption und Corona

Gestern wurde Sebastian Kurz nach vier Jahren an der Spitze der ÖVP mit einem geradezu nordkoreanischen Ergebnis bestätigt (oder doch nicht?). Auch seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter kamen auf eine so hohe Zustimmung, die wohl Geschlossenheit nach aussen ausdrücken soll. Nun mag man wie die SPÖ zu Recht kritisieren, dass bei diesem Parteitag nicht einmal diskutiert wurde, doch auch die Genossen kehren einiges unter den Tisch. Die FPÖ bezeichnet Kurz gar als Sektenführer, was schon früher bei einheitlich türkis gekleideten Anhängern nahelag, und wirft ihm auch vor, dass er bloss eine halbe Stunde lang mit wenig Inhalt sprach. Man muss Kurz und die ÖVP unter dem Aspekt der Plandemie bewerten und da auch an andere Länder denken, etwa an Frankreich und Australien. Die Franzosen wehren sich mit Demonstrationen, aber auch mit Picknicks auf der Straße gegen die Einschränkung ihrer Freiheit. In Australien sollen jetzt alle Menschen in den Hausarrest gezwungen werden, wobei sich „Geimpfte“ eine Stunde an der frischen Luft bewegen „dürfen“; es wird auch schon ein Lager gebaut. Dies wird mit Polizeigewalt und digitaler Überwachung durchgesetzt und sollte uns eine Warnung sein, dass auch uns Covid 1984 bevorsteht, wenn wir uns nicht wehren. Simeon Boikov ist ein australischer Aktivist, dessen Großeltern vor der russischen Revolution flohen; er meint, dass die Ereignisse in seiner Heimat eine Mahnung für die ganze Welt sind und man es dort aufhalten muss.

Wer mit dem „System Kurz“ abrechnen will, ist paradoxer Weise oft zugleich davon überzeugt, dass Kurz und Co. bei Corona grundsätzlich richtig liegen. Da stellt sich dann immer noch die Frage, wer besonders von sogenannten Corona-Hilfen profitiert, wer spezielle Aufträge erhält und wer in erhöhtem Mass unter dem leidet, was via Regierung seit eineinhalb Jahren verkündet wird. Es ist jedoch weit mehr als Korruption in höchstem Ausmass, wenn es gar keine echte Pandemie gibt, aber mit ihr als Vorwand unsere Gesellschaft komplett umstrukturiert wird. Dazu sind Politiker als Komplizen erforderlich, was sich manche als perfekt von oben nach unten durchgeplanten Ablauf vorstellen. Darum geht es zum Beispiel beim Digitalen Chronisten mit Mike Michaels, jedoch einschliesslich der Hoffnung, dass andere Kräfte im Hintergrund rettend eingreifen. Es gibt aber wohl niemanden ausser uns selbst, sodass wir erkennen müssen, welche Instrumente uns zur verfügung stehen. In Österreich sind dies etwa die Nachwehen des Ibiza-U-Ausschusses einschließlich Ermittlungen gegen Kurz und einige seiner Parteikollegen.

Screenshot von oe24

Bei Corona fällt auf, dass man fragwürdige Inzidenzen aufgibt, die immer auf ungeeigneten Tests basierten und nichts mit Infektionen oder gar Erkrankungen zu tun hatten. Keine Lüge war hanebüchen genug, um nicht verwendet zu werden, etwa die vom wundersamen Verschwinden der Grippe. Viele Leute taten alles, um andere aufzuklären, was sich nun auf „die Impfung“ verlagert hat und auch in Österreich von Anfeindungen begleitet ist. Auch das Beispiel Australien zeigt, dass es um totale Kontrolle durch Überwachung geht; dem „grünen Pass“ kann die Abschaffung von Bargeld folgen und ein Sozialkredit-System wie in China. Allen Ernstes hielt Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel der Öffentlichkeit beim ÖVP-Parteitag einen Vortrag, dass Kritik an Kurz „nicht österreichisch“ sei. Sehen wir einmal davon ab, dass diese mitunter überzogen daherkommt oder von den Leichen in den Kellnern anderer ablenken soll. Aber wofür steht Schüssel eigentlich? Wenn man auch die Zeit berücksichtigt, als er 2007 und 2008 ungewöhnlicher Weise Klubobmann der ÖVP war, dann ist er der entscheidende Faktor bei den Karrieren von Sebastian Kurz, Gernot Blümel und Thomas Schmid. Zu Recht wird jetzt die Bestellung von Schmids Anwältin Edith Hlawati zur neuen ÖBAG-Chefin als Hohn bezeichnet, allerdings auch von der SPÖ, die bekanntlich immer nur die Allerbesten in Funktionen bringt. Letzten Herbst sagte sie übrigens im Ibiza-U-Ausschuss aus, der mit vielen offenen Fragen endete. Es dürfte nicht überraschen, dass Hlawati unter anderem mit Rene Benko, Michael Tojner, Alexander Schütz und Noch-ORF-Chef Alexander Wrabetz netzwerkt.

Aufnahme vom Schwarzenbergplatz

Was Schüssel und „Österreich“ betrifft, wurde er wohl nicht rein zufällig Aufsichtsrat zuerst beim russischen Mobilfunkunternehmen MTS und dann beim Ölkonzern Lukoil. Siegfried Wolf förderte auch Karl Heinz Grasser, als er noch bei Magna war, den Schüssel dann zum Finanzminister machte und gerne als seinen eigenen Nachfolger an der Spitze der ÖVP gesehen hätte. Wolf wirkt wie ein Mentor von Sebastian Kurz und Rene Benko; Ex-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner sagte im Ibiza-U-Ausschuss, dass Wolf im August 2016 eine Spendenralley für Kurz gestartet habe. Wolf war daran beteiligt, dass Magna 1998 eine Kooperation mit dem noch planwirtschaftlich geführten russischen Autobauer GAZ einging, der heute mehrheitlich seinem Geschäftspartner Oleg Deripaska gehört. Die Privatisierungen der Schüssel-Grasser-Zeit waren nur ein Vorgeschmack auf die Turbulenzen bei der ÖBAG, Deals mit Benko und Umverteilung von Staatsvermögen unter dem Deckmantel Corona. Es passt immer alles zusammen, denn Benko heiratete 2010 im Hotel Aurelio in Lech am Arlberg, das seit 2008 Deripaska bzw. offiziell dessen Mutter gehört. Müssen wir uns noch über das Zudecken von Skandalen und Corona-Propaganda in den Medien wundern, zumal Deripaska zu den Besuchern des World Economic Forum gehört? „Aufdecker“ Peter Pilz berief sich einmal gemeinsam mit dem inzwischen verstorbenen deutschen Autor Jürgen Roth auf ein deutsches Gericht, das Deripaska zur russischen Mafia zählte. Seltsamer Weise half Pilz aber, dem Strabag-Aufsichtsratsvorsitzenden und Signa-Aufsichtsrat Alfred Gusenbauer, seine Verantwortung für den Eurofighter-Vergleich 2007 zu verschleiern.

Deripaska-Werbung in „Woman“

Als formaler Geschäftsführer unter anderem für das Aurelio (das vom Hotel Sacher betreut wird) fungiert Alexander Walther in der Teinfaltstrasse in Wien, der mit der Kanzlei des Gusenbauer-Geschäftspartners Leo Specht verbunden ist. Im November 2008 gab es auf Wunsch Deripaskas eine Scheinanmeldung für seinen Schwiegervater Walentin Jumaschew plus Familie im Burgenland, um die Jumaschews in Österreich einzubürgern, was nach einem Jahr über die Bühne lief. Daran beteiligt waren neben Gusenbauer und Specht auch Landeshauptmann Hans Niessl, der im November 2008 mit Hans Peter Doskozil einen neuen Mitarbeiter bekam. Auch Günther Apfalter (Europa- und jetzt auch Asien-Chef von Magna) und Franz Schnabl (Ex-Magna-Sicherheitschef) waren mit von der Partie; Schnabl hat jetzt vorgeschlagen, dass Gusenbauer für seine „Verdienste“ um die Sozialdemokratie geehrt wird. Jumaschew kommt in den FinCEN-Files vor, leitete die Präsidentschaftskanzlei Boris Jelzins und ist jetzt Berater von Putin; er ist in zweiter Ehe mit Jelzins Tochter Tatjana verheiratet, die von den USA mit organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht wird. Walentin Jumaschew übernahm das Mandat Schüssels im Aufsichtsrat von MTS; der Ex-Kanzler ist natürlich auch mit Deripaska verbandelt. Am Schwarzenbergplatz sieht man nicht nur wegen des Russendenkmals, wie sich alles fügt: Die Industriellenvereinigung ist beim Corona-Regime vorne mit dabei; in Wien steht Christian Pochtler an der Spitze. Gattin Antonella Mei-Pochtler leitet eine Stabsstelle zur Umgestaltung Österreichs im Bundeskanzleramt und möchte sich eher am Rande des demokratischen Modells bewegen und jeden per App rundum überwachen.

Neues aus Ermittlungen

Damit sind wir bei der Sberbank Europe gegenüber von der IV und schräg gegenüber von Lukoil, einer 2012 aus den Osteuropa-Töchtern der Volksbanken geschaffenen Tochter der russischen Sberbank. An diesem Deal war Willi Hemetsberger von Ithuba Capital beteiligt, dessen Spenden für Projekte des Ex-Politikers Christoph Chorherr die Korruptionsstaatsanwaltschaft wie jene von Michael Tojner, Rene Benko, den Soravias etc. interessieren. Mails zeigen unter anderem, dass der Sekretär der Wirtschaftskammer Karlheinz Kopf am 16. Februar 2017 Interesse an einer Wohnung im von Tojner geplanten Hochhaus am Heumarkt hatte. Am 9. November 2017 waren die Koalitionsverhandlungen des Wahlsiegers ÖVP so weit gediehen, dass man Tojner versprechen konnte, die Angelegenheiten des Weltkulturerbes werden bei Kanzler Kurz in sicheren Händen sein. Wenig später zählte übrigens Kurz diesmal nicht zu den durchaus interessanten Gästen von Benkos alljährlichem „Törggelen“. Was Kopf betrifft, war er damals zweiter Nationalratspräsident und die Meldung des 16. Februar 2017 war, dass Doskozil Airbus wegen der Eurofighter anzeigt, was er mit Pilz, ehemaligen Ukraine Lobbying-Partnern Gusenbauers und der Kanzlei von Johannes Zink vorbereitete. Damit waren auch die Weichen zu einem weiteren Eurofighter-U-Ausschuss gestellt, dessen Vorsitzender Kopf werden sollte. Der UA sollte vertuschen, warum die Regierung Schüssel sich für Eurofighter entschied und warum Gusenbauer gegen den Willen des zuständigen Verteidigungsministers Norbert Darabos einen Vergleich mit Eurofighter wollte. Als Konsequenz des Ausschusses wurde nicht gegen die Personen ermittelt, die ihn und die Justiz täuschten (z.B. Gusenbauer, Doskozil und Pilz), sondern zunächst gegen Darabos. Nun wird gegen zwei Personen Anklage erhoben, die mit der schon lange verjährten Beschaffung zu tun hatten und auch in den UA 2017 geladen wurden.

Neues von Benkos Kreditgeber

Rene Benko bekommt nicht nur von der Sberbank Europe Kredit, bei der schon mal russische Geheimdienste intervenieren und mit der Signa personell verbunden ist, sondern auch von Raiffeisen und der Bank of China. Es ist kein Zufall, dass China und Russland Airbus und Boeing Konkurrenz machen wollen im Bereich der Großraum-Passagierjets, denn dies wird auch durch Angriffe Doskozils und der jetzigen Ministerin Klaudia Tanner auf Airbus unterstützt. Wenn das Bundesheer statt bei Airbus bei Leonardo Helikopter kauft, ist dies ein entsprechendes Statement, denn Leonardo liefert Komponenten für den Rumpf des russisch-chinesischen COMAC CR929. Tojners Anwalt Wolfgang Brandstetter wurde übrigens von der ÖVP in den Verfassungsgerichtshof entsandt, nachdem er als Justizminister nach Mitterlehners Rücktritt statt Kurz auch als Vizekanzler fungierte. Er deckte die Vorgangsweise im Eurofighter-UA 2017, weil er auch vorher schon verschleiern half, dass die Befehlskette beim Bundesheer gekapert ist. Einige hoffen nun, dass das Urteil gegen Ex-Vizekanzler Heinz Christian Strache wegen Bestechlichkeit weitere Anklagen gegen Politiker puncto Korruption nach sich zieht. Es gibt wegen all der Verflechtungen Grund zur Annahme, dass Strache erst den Anfang darstellte. Noch aber gehen türkise Regierungsmitglieder mit der Justiz gegen die empörte schikanierte Bevölkerung vor. Gernot Blümel klagt jetzt Twitter-User, die ihn nicht gerade für den besten Finanzminister aller Zeiten halten, was man ja durchaus untermauern kann, auch wenn es vielleicht den Laptop seiner Frau beleidigt.

PS: Weil ich mich seit Jahren mit solchen Hintergründen befasse, wird mir sehr zugesetzt. Ich freue mich daher über eure Unterstützung und den Austausch mit euch und bin unter 066499809540 erreichbar. Weil „Zusetzen“ auch bedeutet, mich zu , bedanke ich mich auch für eure finanzielle Unterstützung unter Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX vielen Dank!

8 Kommentare zu „Kurz, Korruption und Corona

  1. Der Fertigstellungstermin der Lager in Australien für Ungeimpfte ist 2024.
    Nigeria, das bevölkerungsreichste Land wird nun auch durchgeimpft. Wer sich nicht impfen lässt kann keine Bankdienstleistungen in Anspruch nehmen. Da kommen sie sicher locker auf die 70% Impfquote. Mitte 2022 dürfte sie wohl in den meisten Ländern erreicht sein und dann …
    Im Sudan testet Soros das Universaleinkommen, ist aber derzeit zu teuer. Mit 70% weniger geht es sich gut aus. Der CO2 Ausstoß geht sich mit 70% weniger auch gut aus. Das Problem mit den 3 Präsidenten, die da nicht mitgemacht haben, wurde auch gelöst, da werden wohl noch ein paar folgen. Der von Mosambique hat das Attentat ja überlebt, gibt bestimmt nochmal einen Versuch und Weißrussland steht auch noch im Weg, außer er hat die 200 Millionen endlich genommen.

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    1. Es geht hier darum, Widerstand zu leisten, das nicht hinzunehmen. Aber das muss jeder selbst tun, niemand wird sich retten, wenn er auf dem Sofa sitzt.

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  2. Nach Klaus Schwabs eigenen Worten stellt die Pandemie eine seltene Gelegenheit dar, unsere Welt neu zu denken und neu zu gestalten.” Wer diese Neugestaltung vornehmen soll, ist für Klaus Schwab auch klar: Es sind vor allem die Global Leaders und die Global Shapers, die seit 1992 bzw. seit 2012 im Rahmen des WEF, ein privater Verein, ausgebildet und in seinem Sinne konditioniert werden. Diese Kaderschmiede, der unter anderen Angela Merkel, Jeff Bezos, Bill Gates, Tony Blair, Nikolas Sarkozy, Emmanuel Macron,Kurz aber auch Jens Spahn und Annalena Baerbock entstammen, umfasst mittlerweile 1.300 Global Leaders und etwa 10.000 unter 30-jährige Global Shapers.Sie alle sitzen weltweit in wichtigen Führungspositionen und ziehen, teils im Hintergrund, teils ganz offen, die Fäden, wenn es darum geht, die Welt, in der wir bisher gelebt haben, nach Schwabs Worten „kreativ zu zerstören“ und eine neue Welt zu schaffen – und zwar zugunsten der winzigen Elite, die hinter Schwab steht, die ihn finanziert und die ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist.
    Ohne die Hilfe dieser Elite, deren Interessen er sich mit Leib und Seele verschrieben hat, gäbe es heute nämlich weder das World Economic Forum, noch hätte Klaus Schwab auch nur einen Bruchteil des Einflusses gewinnen können, den er heute weltweit ausübt.

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  3. Die Behörden sind damit beschäftigt, das Leben der Ungeimpften zur Hölle zu machen. Wir sind Zeugen massiver Impfstoffmängel, unter anderem in Israel und Großbritannien. In diesen Ländern erkranken vollständig geimpfte Menschen an Corona und landen trotzdem im Krankenhaus. Israel, das Land in dem der größte Teil der Bevölkerung geimpft ist, wurden im letzten Monat hunderte Geimpfte täglich positiv getestet. Anfang Juni begann die Zahl der „Corona-Fälle“ sowohl in Israel, Gibraltar, Island als auch in Großbritannien trotz Impfung wieder rapide zu steigen. Denn mehr als die Hälfte der schwerkranken Corona-Patienten sind vollständig geimpft. Warum das so ist? Seit über 20 Jahren wird an dem mRna Experiment geforscht und noch nie hat ein Impfstoff die ersten Testphasen überstanden, denn 95% der Versuchstiere wie Ratten, Mäuse, Katzen und Affen überlebten die Impfung nicht. Eines kann man jetzt schon sagen, der Impfungsdreck schützt nicht, ist daher sofort zu stoppen, denn er schädigt die Menschen dauerhaft durch eingebrachte Nano- Partikel. Dieses Gen- Experiment bringt nur der Pharma Lobby Milliarden Gewinne. Deshalb wurde auch die Pandemie erfunden!!! Daher braucht es sofort mutige Politiker, die diese weltweite, grundlose Inszenierung stoppen und gerichtlich stoppen!!

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