Grüne zwischen Kabul und Corona

Um die Grünen in der Regierung werden viele Mythen gesponnen: eine Umweltpartei sollen sie sein, und Aufdecker von Korruption, und Prinzipien sollen sie haben. Alles sind jedoch Märchen, an denen das offizielle Narrativ weiter festhält. Dies merkt man, wenn über Konflikte in der Koalition mit der ÖVP spekuliert oder gehofft wird, dass in den Grünen immer mehr Kritik geübt wird. Festgemacht wird dies am Parteiaustritt von Birgit Hebein, die bis zur Wahl in Wien letzten Oktober noch Vizebürgermeisterin war. Schon weil Hebein meist wie eine Schlaftablette auf Valium wirkt, kann man sie nicht mit echtem politischem Engagement in Verbindung bringen. Wäre sie jemals ihrem Herzen gefolgt, das jetzt herhalten muss, hätte sie weder bei den Grünen noch in einer Koalition mit der SPÖ eine Chance gehabt. Sie dient schlicht einer Agenda, zu der auch „refugees welcome“ gehört, während gerade jetzt Menschen auf der ganzen Welt für ihre Freiheit auf die Strasse gehen. Hebein erhielt derweilen 250.000 Euro für einen Verein, der sich um Parklets kümmert, mit Sitzgelegentheiten und Pflanzen genutzten Parkplätzen. Wie stramm Hebein auf Klima- und Corona-Linie ist, sehen wir unten, wobei der Austrian World Summit von Rene Benkos Geschäftspartner Klemens Hallmann gesponsert wird. Ein anderer Geschäftspartner Benkos, nämlich Ronny Pecik, ist Schwager von Vizekanzler Werner Kogler.

Hebein und andere kennen den Unterschied nicht zwischen persönlichem und vielleicht wünschenswertem Verhalten und Vorgaben, die Menschen erziehen sollen. Es ist gut, wenn Leute sich um echte Flüchtlinge kümmern; es ist richtig, dazu zu stehen, dass man homosexuell ist und falsch, andere deswegen zu diskriminieren. Wer sich gegen Zecken impfen lassen will, weil er viel im Wald ist, soll die Möglichkeit dazu haben. Damit sind drei Bereiche umrissen, in denen bei den Grünen, aber auch bei SPÖ und NEOS eine Doktrin Verhalten kollektivieren und steuern soll: Welcome, LGBTIQ und Corona. Die dahinter stehende Ideologie ist kommunistisch, auch wenn dies Menschen nicht wahrhaben wollen, die an Kundgebungen teilnehmen oder andere anfeinden, die sich nicht gegen Corona impfen lassen. Es geht nie um eine echte persönliche Ebene, denn dann müsste man gegen Unrecht sein, das andere unabhängig von Etiketten trifft. Lenins nützliche Idioten reagieren nur auf Trigger und strotzen dabei vor Selbstgerechtigkeit, wie man auch bei Sebastian Bohrn-Mena (einst bei der Liste Pilz) beobachten kann, für den andere dauernd „Wahnsinnige“ sind, die er am liebsten wegsperren würde.

Birgit Hebein 2020

 

Wir sehen unten den Aufruf zu einer Kundgebung am 24. August 2021, bei dem neben den Unterstützern auch die Otpor-Faust in der Mitte auffällt. Damit reiht sich auch dieses „Refugees Welcome“ ein in Regime Change-Bestrebungen, wie wir sie von 2015 und 2016 kennen. Damals war die SPÖ noch in der Regierung, was heute wie ein unerreichbar fernes Ziel erscheint. Weil die ÖVP nicht auf ihren grünen Koalitionspartner verzichten kann, wird auf Unmut in den Grünen gesetzt. Dieser darf nur dann artikuliert werden, wenn es um bestimmte vorgegebene Parolen geht; Widerstand gegen sog. Corona-Massnahmen ist natürlich verpönt. Zugleich wird deutlich, dass es auch in der SPÖ nur ein sehr enges erlaubtes Spektrum gibt, weil hier ebenfalls viel unter den Teppich gekehrt wird. Man erkennt, dass alle Beteiligten ihre eigenen Gefühle verdrängen müssen, man ihnen Ersatzobjekte anbietet, auf die sie ihre Aufmerksamkeit richten sollen, zum Beispiel die „Volksgesundheit“. Deshalb ist Hebein auch nicht die einzige Schlaftablette auf Valium, es fällt nur bei denen nicht so auf, die dennoch schneller sprechen. Als die Grünen 1991 erstmals in den Wiener Gemeinderat einzogen, war es wichtig, dass die neuen Mandatarinnen erst nach über einem Jahr verstanden hatten, wie man eine Anfrage stellt; schliesslich ging es ja auch darum, dass Pilze so grössere Schatten werfen. In gewisser Weise waren auch sie wie Schlaftabletten auf Valium, da alles andere die Agenda gefährdet hätte, der Peter Pilz ebenso dient wie Werner Kogler

Aufruf zur Kundgebung

Natürlich spüren viele, dass man ihnen nicht die Wahrheit sagt, nutzen aber bereitwillig jede Form der Ablenkung davon. Die zentrale Erkenntnis ist, dass ein komplexer Plan Schritt für Schritt durchgezogen wird und dies für Kräfte im Hintergrund spricht. Diese sind auch für jene Menschen kaum greifbar, die sich als kritisch verstehen und nach Antworten suchen. Ihr persönlicher Bezug geht oft nicht weiter als eine Sperre auf Facebook oder YouTube, was zugegeben lästig ist, aber auf anonyme Weise exekutiert wird. Man kann aber auch dort Erfahrungen machen, wo um jeden Preis eine Agenda umgesetzt werden muss, aber auch jemand sich z.B. in der Politik oder in den Medien querlegen will. Dann rücken Handlanger aus, die auf Hinweise allergisch reagieren, deren Bedeutung sie selbst gar nicht verstehen. Auch in den Grünen passierte dies schon vor Jahren und man kennt es zum Beispiel in der SPÖ. Da es um vielfache Täuschung geht, ist oft schwer zu durchschauen, wer wirklich wo steht: Die Otpor-Faust wurde auch dazu verwendet, zu Protesten zur Angelobung von Donald Trump 2017 aufzurufen; wir verbinden sie auch mit Black Lives Matter. Doch die Unterschiede zwischen Trump und Joe Biden sind keineswegs so gross, wie David Knight am Beispiel Corona deutlich macht. Wie in einer völlig anderen Realität wirken hingegen jene „Aufklärer“, die meinen, Trump werde doch noch zum Wahlsieger erklärt.

Natürlich hinterlassen auch andere Akteure Spuren in Form zahlreicher Videos; dies gilt es zu bedenken, wenn hier mehrmals Birgit Hebein gezeigt wird. Sie stellte sich 2009 siehe oben als Kandidatin der Grünen vor, was viel über mitschwingende Motive verrät. Sind ihr ökonomisch Schwache zu wenig gefügig, wenn sie bemängelt, dass Behörden nicht mehr mit ihrem „Ungehorsam“ Schritt halten können? Strapazieren wir kein Helfersyndrom, denn es gibt auch Menschen, die andere unterstützen, ohne diese Personen besitzen zu wollen. Diese Helfer kennen auch ihre eigenen Grenzen und haben nichts missionarisches an sich, weil ihr Leben aus mehr besteht. Auch bei vielen Welcomern merkt man das Bedürfnis danach, ein hierarchisches Verhältnis zu anderen herzustellen und sich dadurch auch ein positives Label zu verpassen. Dabei wird oft nicht einmal analysiert, welche äusseren Rahmenbedingungen herrschen, wie man auch daran erkennt, dass Kriege, Militärinterventionen und Regime Changes nicht der Rede wert sind, sondern Opfer erst an der Grenze zählen. Nicht nur Hebein betont gerne Antifaschismus, was schon deswegen absurd ist, weil Österreich und andere Länder sich einem Korporatismus annähern sollen, den Benito Mussolini eigentlich anstrebte. Ihm schwebte vor, dass es in ganz Italien nur 20 Unternehmen gibt, dass sich Behörden um Arbeitgeber und Arbeitnehmer kümmern – und wer sind schnell nochmal die grossen Gewinner bei Corona? Da Hebein, obwohl (weil?) sie Sozialarbeiterin bei der Caritas war, in der kommunistischen Freien Österreichischen Jugend aktiv war, wird ihr vertraut sein, dass Antifaschismus jedes Regime rechtfertigen muss. In der DDR war dies ein Argument der Erpressung, und man wurde auch gefragt, ob man wohl für den Frieden ist und daher allem zustimme. Bürgermeister Michael Ludwig, der über das SED-System dissertierte, in dem Angela Merkel Sekretärin der Freien Deutschen Jugend war, drückte gerade Verständnis für Hebein aus. Übrigens versuchten Helmut Kohl und Hans Dietrich Genscher die Wiedervereinigung zu verhindern – sie werden sich etwas dabei gedacht haben.

Diskussion 2019

Vor zwei Jahren diskutierten Birgit Hebein, Mireille Ngosso von der SPÖ und Daniela Platsch vom Wandel in der Alten Schmiede in Wien. Ngosso organisierte später eine Black Lives Matter-Demo und wollte Vorsitzende der SPÖ-Frauen werden. Der Wandel wurde von Freda Meissner-Blau unterstützt, ist für ein Grundeinkommen und engagiert sich jetzt für Refugees Welcome, auch vor Ort in Moria. Als Moderator fungiert Oliver Scheiber von der SPÖ, der an der Einrichtung der Korruptionsstaatsanwaltschaft beteiligt war und Funktionär bei SOS Mitmensch ist. Als Bezirksrichter gehört er zu kriminellen Netzwerken, die tausende Opfer ausrauben, quälen und nicht selten auch töten, was die Zustimmung Hebeins findet. Wie die „Menschlichkeit“ von Hebein und Co. in Wahrheit zutiefst inhuman ist, scheinen sie zugleich von Regeln besessen und decken Organisierte Kriminalität. Mit dem Vorwand Corona kommt jetzt die Trennung zwischen „Geimpften“ und „Ungeimpften“ mit Impfangebot in Supermärkten, die man ab wann ungeimpft nicht mehr betreten darf? Die Grünen sind für jedes Diktat mit noch so abstrusem Vorwand zu haben, gerade wenn es zu einem chinesischen Sozialkredit-System führen kann, wie Daniele Ganser bei Gunnar Kaiser warnt. Wohlgemerkt basierend auf falschen Annahmen, die bereits zu Beginn klar waren, etwa was die Aussagekraft des PCR-Verfahrens betrifft. Wie so oft werden Dinge in ihr Gegenteil verkehrt: nicht „die“ hochgelobte Zivilgesellschaft setzt sich in zivilem Ungehorsam dafür ein, Willkür zu beenden, sondern von dieser Attackierte. Als echte Zivilgesellschaft können die Menschen gelten, die dort einhaken, wo „die“ Zivilgesellschaft wegsieht. Sie bringen Expertenwissen mit oder recherchieren gründlich, stellen sich jedenfalls dem Corona-Regime Change entgegen. Dies steht auch in Kontrast zu „der“ Zivilgesellschaft rund um Rotes Kreuz, Caritas und Co., also millionenschweren vom Staat bezahlten Unternehmen, die voll auf Corona- und Refugees-Linie sind (siehe auch „unser“ Bundespräsident). Denn wer sich jetzt wirklich engagiert, tut dies aus eigenem Antrieb und muss mit Schmähungen und Verlusten rechnen. Er oder sie zieht Grundrechte heran und macht klar, warum mit Falschbehauptungen verkaufte Regelungen verfassungswidrig sind. „Die“ Zivilgesellschaft findet derlei vollkommen in Ordnung und treibt es mit voran; und weil es kein Recht auf Einwanderung gibt, interpretiert sie auch die Genfer Flüchtlingskonvention falsch.

Grüne und Korruption

Es ist nicht bekannt, dass Hebein oder Kogler schon klare Worte gefunden haben zum Flächenwidmungsskandal um Christoph Chorherr und seine „edlen“ Spender, dem ja auch Michael Ludwig die Mauer macht. Vielleicht wider Erwarten wird es doch Anklagen geben, was all jene verstummen lässt, die bei jedem Türkisen oder Blauen längst aufgeschrien hätten. Was politisch unter Mitwirkung der Grünen vor sich geht, kann ein Vergleich gut erklären: der Amerikaner Drew Binsky bereist jedes Land der Erde und berichtet in Videos auch immer wieder über die starken Grauen, die er traf. In Nordkorea kam ihm zugute, dass er Koreanisch spricht, weil er in Südkorea arbeitet. Er meint zu den Strassen von Pjöngjang, dass alles so künstlich wirke, eben „staged“ wie auch in Ashgabat in Turkmenistan mit leerstehenden Hochhäusern aus weissem Marmor. „Completely over the top“ und „one of the most bizarre places in the entire world“ ist auch Barentsburg, die russische Siedlung mit Lenin-Denkmal auf Svalbard. Binsky fragt seine Zuseher immer wieder, ob solch seltsame Orte real sind; dies können wir auf unsere Städte im Lockdown anwenden (übrigens ein Begriff für Umschluss im Gefängnis). Auch in der Politik und bei Pressekonferenz gab es etwas vor ver-rückten Auftritten mit Maske, Abstand, Plexiglas und bizarren Inhalten. Freilich wurde dafür Sorge getragen, dass im März 2020 niemand mehr in Positionen sitzt, der sich noch querlegen könnte, und auch das Bundesheer gekapert, das hybriden Krieg erkennen müsste.

PS: Weil ich mich seit Jahren mit solchen 12 befasse, wird mir sehr zugesetzt. Ich freue mich daher über eure Unterstützung und den Austausch mit euch und bin unter 066499809540 erreichbar. Weil „Zusetzen“ auch bedeutet, mich zu , bedanke ich mich auch für eure finanzielle Unterstützung unter Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX vielen Dank!

6 Kommentare zu „Grüne zwischen Kabul und Corona

    1. Ein Putin-Troll, um es kurz zu machen. Greift auf, was andere schon vorher sagten, um es zu besetzen. Dazu werden dann zB Strahlenwaffen gemischt, die das Pentagon angeblich gegen Demonstrationen einsetzt, und 5G als Waffe. Kann man in ihren letzten Videos anhören. Übrigens warnen US-Geheimdienstler vor 5G, aber aus einem anderen Grund, denn China nutzt es zum Sammeln von Daten über uns.

      Gefällt mir

      1. Danke für die Info!
        Als absoluter Laie auf den Gebiet ist es schwierig sich zu orientieren. Warnungen bezüglich 5G gibt’s ja viele. Aber Handystrahlung ist ja generell nicht gesund und diesbezüglich soll zwischen 4G und 5G nicht so viel Unterschied sein.

        Gefällt mir

      2. Gerne.. ich will nicht Panik machen, wenn die Leute inzwischen schon ängstlich den täglichen Wetterbericht mit dem Vorjahr vergleichen sollen. Daniele Ganser sagte kürzlich bei Gunnar Kaiser, dass auch diejenigen, die vor einer Diktatur warnen, Gefahr laufen, wie die Corona-Jünger Angst zu verbreiten. Man muss es benennen, aber nicht so, dass man keinerlei Spielraum mehr hat und alles gefährlich ist. Mir geht es um Instrumente für Klartext, also ‚hört doch auf mit dem S****! Ihr seid mit dem und dem verbunden!‘.

        Gefällt mir

  1. Die Grünen sind seit weit über 20 Jahren keine Umweltpartei mehr, resp. geben diese sich nicht einmal mehr einen solchen Anschein zu erwecken oder zu bewahren.

    Ich denke nur zurück an die Zeit zu der die Liebkinder von Investoren jene waren, die ein Instrument spielten, resp. Managements in der Unternehmen ganze Orchester engagierten, die entweder nie spielten. Egal wessen Brot sie essen, sie singen auch nur sein Lied. Hernach als Improvisation gefordert war, wohlorchestriert Zwölftonmusik zum Besten gaben.

    Von Improvisation lebt nun mal der Jazz.

    Die Grünen als am Ende die Paradeverwirrten aus dem Freundeskreis rund um Rousseau sind auch wieder nur ein entwurzeltes Relikt welches mit einem wie auch immer gearteten Gesellschaftsvertrag, getragen von viel heißer Luft, letztendlich abhoben und jedwede Bodenhaftung verloren.

    Dabei geht es ihnen wie vielen in der Gesellschaft resp. deren mehreren, egal ob aus ‚der‘ oder ‚einer‘.

    Die heiße Luft wird abkühlen und der Fall wird ein tiefer sein. Lasst sie nur steigen, wir haben gesehen wohin die Reise nach der letzten BP Wahl ging, also praktisch ein Touchdown.

    Gefällt 1 Person

    1. Es ist nicht isoliert zu betrachten, weil auch andere Parteien komplett verändert wurden. Was einige frühere Grüne wollten, unterschreibe ich auch heute, es findet sich jetzt aber nur mehr in Spurenelementen wieder.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.