SPÖ: Warum Doskozil wirklich gehen muss

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil reagiert nicht auf Ermittlungen gegen ihn in der Commerzialbank-Affäre. Dafür gibt er bekannt, dass er sich aus der Bundespolitik zurückzieht; nicht nur die ÖVP sieht darin ein Ablenkungsmanöver. Man konnte am Wochenende gut beobachten, wie SPÖ, Grüne, FPÖ und NEOS die jetzt von der Korruptionsstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen ignorierten, während Auftrieb gab, dass man Bundeskanzler Sebastian Kurz über Markus Braun mit Wirecard verbinden kann. Dies gilt allerdings auch für Ex-Bundeskanzler Christian Kern und für Doskozil selbst, der die Prüfung der Mehrheitseigentümer der Commerzialbank an den Prüfer von Wirecard CEE in Graz TPA delegierte. Dass auch via „Zackzack“ auf Kurz und Braun verwiesen wird, ist Schützenhilfe für Doskozil, mit dem Pilz 2016 einen Pakt einging. Wir sehen unten das Schreiben Doskozils an die Bundes-SPÖ, das genauso unehrlich ist wie seine gesamte Performance, da z.B. ein Herz nie bei ihm auffiel, aber auch keine politische Überzeugung.

Tatsächlich wirkt vieles inszeniert, von „Dosko und Julia“ bis „Doskozil wurde bedroht„, denn zugleich hatten weder Ermittler noch Medien Interesse daran, der Frage nachzugehen, wer Norbert Darabos bedroht, der eigentlich als „Kronprinz“ von Landeshauptmann Hans Niessl galt. Was Doskozils Verstrickungen auch mit Interessen des Kreml betrifft, kann ich meine eigene Analyse nicht mehr toppen; das Netzwerk im Hintergrund bedient sich jedoch nicht nur seiner Person. Gäbe es unabhängige Justiz, hätte bereits wegen Eurofighter gegen ihn ermittelt werden müssen; die Commerzialbank kommt lediglich hinzu. Es fällt auf, dass die Justiz Darabos klammheimlich von der Ministerverantwortung ausnimmt, weil sie es wohl nicht darauf ankommen lassen soll und er immer abgeschottet und daran gehindert wurde, Ämter verfassungsgemäß auszuüben. Während die WKSTA auf Pfiff von Peter Pilz dessen Redakteur Thomas Walach einvernimmt, wenn es gegen Sebastian Kurz geht, weigert sie sich, bei Eurofighter und Commerzialbank gemäss Strafprozessordnung vorzugehen. Ein Verdacht strafbarer Handlungen muss nämlich ins Konzept passen und darf nicht mit den Falschen zu tun haben, etwa mit Alfred Gusenbauer, Doskozil und Pilz.

Doskozils Brief

Wenn wir oben Doskozils Brief sehen, sei an meinen offenen Brief an ihn erinnert, als er Darabos 2019 mit Lügen und Intrigen aus der Politik kickte. Es gibt auch einen offenen Brief an Dirk Hoke von Airbus Defence and Space, nachdem Ministerin Klaudia Tanner auf Doskozils Spuren wandelte. Ausserhalb des Burgenlandes ist die Pleite der Commerzialbank weniger Thema; der U-Ausschuss des Landtages stand immer ein wenig im Schatten des Ibiza-U-Ausschusses im Parlament. Das Video der Grünen unten beginnt bei jenem Bauplatz mitten in Mattersburg, wo die Bank mit der Gemeinde und der Woschitz Group ein Impulszentrum errichten wollte. Dafür wurde eine Menge Häuser abgerissen, doch es gab keinen Baubeginn und niemand soll Verdacht geschöpft haben? Woschitz baut oft mit der Strabag; Wirtschaftslandesrat Christian Illedits hatte Novomatic-Verbindungen und trat wegen eines Geschenks von Bankdirektor Martin Pucher zurück. Puchers Anwalt Norbert Wess vertritt auch Karl Heinz Grasser, was ebenso wie Puchers Tochter Denise Magna mit Frank Stronach ins Spiel bringt.

Video der Grünen

Die Bank wiederum wurde ebenso wie ihr Mehrheitseigentümer, eine Kreditgenossenschaft von Gemeinden mit Filialen von TPA geprüft, deren grösster Kunde Rene Benkos Signa Holding mit Gusenbauer im Aufsichtsrat und als Beteiligtem ist. Mit Signa, Magna, Strabag, Novomatic haben wir vier Konzerne, die wie Markus Braun und Jan Marsalek von Wirecard als Sponsoren der Österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft auffallen. Die SPÖ ist darum bemüht, von jedweder Mitverantwortung für das Verschwinden von 850 Millionen Euro abzulenken, was auch die Arbeit des Ausschusses beeinträchtigte. Manches war seltsam, etwa wenn Martin Puchers Gattin Elisabeth vor ihm selbst und überhaupt angehört wurde, um sich bei den Geschädigten zu „entschuldigen“. Man möchte sich ungläubig die Augen reiben, wenn sie im Firmenbuch (wie die Töchter) aufscheint und Ex-CBM-Aufsichtsrat Ernst Zimmermann ihr Geschäftspartner ist als wenn nichts geschehen wäre. Es versteht sich von selbst, dass auch der Pilz-Hawara Wolfgang Fellner zur Verteidigung Doskozils ausrücken lässt. Nein, die Commerzialbank spielt keine Rolle beim Rückzug von der Bundesebene. Dabei verlor Doskozil bereits die Nerven, als bekannt wurde, dass einer der Abbuchversuche vor der Sperre der CMB am 14. Juli 2020 um Mitternacht vom landeseigenen Regionalmanagement vorgenommen wurde.

oe24 und Doskozil

Ausserdem wollte die SPÖ den U-Ausschuss sofort wieder abdrehen, und dem „Team Doskozil“ fiel der niederträchtige Umgang mit Darabos nie auf. Wenn versucht wird, Doskozils Rückzug (auf Raten?) inhaltlich zu begründen, sei noch erwähnt, dass er 2016 erstmals eine Funktion in der SPÖ auf Bundesebene hatte, damals noch mit Darabos, den man ihm dann mit seiner Mitwirkung aus dem Weg räumte. Es wäre ausgleichende Gerechtigkeit und ein Beweis für „Karma is a bitch“, wenn Doskozil angeklagt wird und Darabos in die Politik zurückkehrt. Es wurde auch alles unternommen, um mich arm zu machen und einzuschüchtern, damit ich nicht herausfinde, was seit Jahren hinter den Kulissen zum massiven Schaden Österreichs gespielt wird.

PS: Weil ich mich seit Jahren mit solchen Hintergründen befasse, wird mir sehr zugesetzt. Ich freue mich daher über eure Unterstützung und den Austausch mit euch und bin unter 066499809540 erreichbar. Weil „Zusetzen“ auch bedeutet, mich ökonomisch zu treffen, bedanke ich mich auch für eure finanzielle Unterstützung unter Alexandra Bader, Erste Bank, AT 592011100032875894 BIC GIBAATWWXXX vielen Dank!


8 Kommentare zu „SPÖ: Warum Doskozil wirklich gehen muss

    1. Für die Nachwelt muss man festhalten, dass ich verhungern soll, weil ich die Wahrheit zB über Lügen im #EurofighterUA sage. Und dass immer auch Mitläufer das Problem sind, die bei allem wegschauen und nie etwas für einen andren tun würden.

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  1. https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-vfgh-erhaelt-keine-zusaetzlichen-kanzler-mails/401363171

    … wenn 692 sagen sie finden heute nix, soll nie was dagewesen sein…

    jaaa, schon okayyyy…. hört auf uns zu verars.chen

    Das Volk kann 2+2 zusammenzählen.

    Die türkise Buberlpartie soll BITTE aus den ÄMTERN gehen, es ist nicht gut, wenn man erpressbar ist, als Kanzler darf man es nicht sein. Als ÖBAG Chef nicht, als Finanzminister nicht, ganz oben darf mans einfach nicht sein, jede Unterschrift ist von zu großer Bedeutung, es geht um zu viel für Millionen Menschen!!!

    —> UND WAS auf den Festplatten und privaten alias emailaccounts DRAUF ist, interessiert MICH NICHT.
    Das soll privat bleiben.

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