Wie „steuerbar“ ist die Verteidigungsministerin?

Am 30. März 2021 wurde in einer aktuellen Stunde des Bundesrats über das Bundesheer diskutiert. Dabei gab es auch Anspielungen auf „steuerbare Frauen“, nach denen die ÖVP Chats zufolge für Aufsichtsräte suchte. Anhand der Aufzeichnung der Sitzung und weiterer Infos können wir uns selbst ein Bild davon machen, in welche Kategorie Ministerin Klaudia Tanner fällt. „Steuerbar“ taucht im Sprachgebrauch normaler Weise in Zusammenhang mit Umsätzen auf, also mit etwas, das in diesen Zeiten heikler denn je ist. Wenn es nun „steuerbare Frauen“ gibt, dann auch Männer, die sich nicht nicht selten über Frauen steuern lassen. Oder Männer, die steuerbar sind, weil z.B. ihre heimliche Homosexualität nicht bekannt werden darf, oder die Schwarzgeld nehmen oder von Lobbygruppen oder Geheimdiensten bezahlt werden. Es ist daher nicht fair, den Begriff „steuerbar“ mit Frauen zu assoziieren.

Wohl aber sollten wir uns den Einzelfall genau ansehen, und dazu bot der Bundesrat gerade wegen des Auftritts von Tanner eine gute Gelegenheit. Genau genommen geht es bei Analogien zu den berüchtigten Chats von ÖBAG-Chef Thomas Schmid um eine Steuerung, die den Gesteuerten nicht als solche bewusst ist, was Frauen und Männer betreffen kann, und beide Geschlechter auch, indem sie von jemandem manipuliert werden, der oder die sich aus Kalkül mit ihnen anfreundet. Wir bewegen uns daher in einer Grauzone, in der sich Parteidisziplin und Konformität oder Opportunismus nicht klar davon abgrenzen lassen, dass Akteure mit Psycho-Tricks in die Irre geführt werden. Wenn es um Tanner und das Bundesheer geht, kommt jetzt hinzu, dass sich ÖVP und Grüne Frauenförderung in diesem Bereich an die Fahnen heften. Und natürlich kommt sie über die ÖVP Niederösterreich und ist die Schwägerin des Beraters von Sebastian Kurz, Stefan Steiner. Dies ist im Zuge der Enthüllungen über das Netzwerk, das Kurz ins Bundeskanzleramt brachte, durchaus von Bedeutung. Es erklärt jedoch noch nicht, warum sie beim Bundesheer durch die Bank auf steuerbare Offiziere traf, die außerstande schienen, hybride Kriegsführung gegen uns selbst als Falle zu erkennen und gegen den Corona-Hype aufzutreten. Dieses „Steuerbar“ ist häufig wiederum jene Manipulierbarkeit, die wir auch in der Politik und in den Medien meistens erleben. Viele stellen sich vor, dass doch viel mehr bewusst ablaufen müsse, doch dem ist nicht so, auch wenn Akteure instinktiv zurückweichen, wenn sie mit unbequemen Wahrheiten und deren Verkündern zu tun haben.

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Klaudia Tanner als Covermodell

Freilich hat dies eine Vorgeschichte und ist auch deswegen tragisch, weil man gerade in der  Landesverteidigung nicht nach Eitelkeiten und Befindlichkeiten gehen sollte, sondern objektive Lagebeurteilungen im Interesse des Landes abgeben sollte. Nun stand also Klaudia Tanner unter den gegebenen Bedingungen Rede und Antwort, und man rückte auch „Corona“ als Instrument des hybriden Kriegs gegnerischer Mächte in den Mittelpunkt der aktuellen Stunde; jedoch nicht in dem Sinn, dass der Bundesrat, in dem auch Angehörige der Miliz sitzen, dies erkennen würde. Damit sind all die Reaktionen gemeint, die vor etwas über einem Jahr quasi wie auf Knopfdruck angeleiert wurden und die durch Psychologische Kriegsführung mit Desinformationen aus China bewirkt wurden, die man zum Anlass nahm, der Bevölkerung mittels „eigener“ Psychologische Kriegsführung Angst einzujagen. Dies kam vielen spanisch vor, ohne dass sie unbedingt Fachbegriffe parat haben; wenn man sich Auswirkungen in verschiedenen Bereichen, nicht zuletzt in der Wirtschaft, näher ansieht, wird klar, dass es um hybriden Krieg geht, wie man das Zusammenspiel auch nennen kann. Das Agieren von Tanner wurde durch „die Pandemie“ wie so vieles andere zugedeckt; kurz vor dem Corona-Hype attackierte sie jedenfalls Airbus auf denkbar plumpe Weise, was nur Ex-Minister Hans Peter Doskozil gefallen haben kann. Auch im Bundesrat war die Beurteilung ihrer Performance schaumgebremst; zuerst las sie ohnehin vom Blatt, wobei es um irgendetwas gehen hätte können; als sie auf Fragen einging, waren etwas mehr Emotionen dabei.

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Tanner und die Eurofighter

Wir sollten allgemein davon ausgehen, dass niemals jemand zufällig Minister/in wird und dass eine Bestellung immer auf Amtsvorgängern aufbaut. Es geht auch darum, wovon abgelenkt werden soll, und da passt die erste Ministerin im BMLV gut in eine Situation, in der Österreich tatsächlich in Gefahr ist, und zwar, weil mit dem Vorwand einer Pandemie ein Regime Change durchgeführt wird. Tanner verkündet denn auch voll Stolz, dass auf das Bundesheer Verlass sei, es PCR-Tests durchführe, es die Versorgung der Bevölkerung gewährleiste, Notvorräte anlege (Schutzausrüstung und dergleichen), Schutzmasken wiederaufbereite, bei Kontrollen, Tests und Impfungen assistiere. Dafür erntet sie sogar Lob von der SPÖ, da Bundesrat David Egger aus Salzburg meinte, „ich hoffe, Sie sind nicht steuerbar, Sie steuern“ und sie aufforderte, „zeigen Sie echte Leadership“, denn „wir brauchen starke Persönlichkeiten wie Sie“. Er hat wohl verdrängt, dass SPÖ-Verteidigungsminister von Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauers Hintermännern daran gehindert wurden, ihr Amt verfassungsgemäß auszuüben. Damit sind wir dann beim Thema Souveränität, denn das Abwehramt übersieht geflissentlich den auch im BMLV spürbaren Einfluss Russlands und Chinas, der längst eine konkrete Gefahr für Österreich ist, weil er bis in die Spitzen der Politik bemerkbar ist. Es war absolut verantwortungslos vom gesamten Bundesheer, tatenlos dabei zugesehen zu haben, wie Minister von einem Minister spielenden Kabinettschef abgeschottet wurden, was ohne Überwachung und Druck/Drohungen nicht ginge. Somit haben Offiziere fremden illegalen Befehlen gehorcht, statt ihren Befehlshaber zu schützen, und selbst die Weichen in Richtung des jetzigen hybriden Kriegs gestellt. Daran ändert es auch nichts, dass Tanner über eine erstmalige Teilmobilmachung der Miliz jubelt oder sich freut, dass gegenwärtig 4000 Soldaten im Einsatz sind. Denn wenn wir an den Milizbeauftragten Erwin Hameseder von Raiffeisen denken, sind wir schon bei der Strabag, bei russischen Oligarchen und bei Wirecard und dabei, welch eine Farce die Wehrpflicht-Volksbefragung 2013 war. 

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Banner auf der Bundesheer-Seite

Es gab ein paar Highlights unter den Redebeiträgen im Bundesrat; es fiel auf, dass die Überantwortung von Bundesheer-Liegenschaften an die Bundesimmobiliengesellschaft kritisiert wurde. Dies bedeutet dann, sie dem Zugriff der Signa Holding aus dem russischen Netzwerk auszuliefern, was nur perfektioniert, wie Liegenschaften zur Zeit des kriminellen SPÖ-Kabinettschefs Stefan Kammerhofer u.a. bei Raiffeisen und Hans Peter Haselsteiner landeten. In einer Situation, wo man bei der „strategischen Reserve der Republik“ vollkommen ausblendet, was Oligarchen, Mafia und Geheimdienste für unsere Demokratie im negativen Sinn bedeuten, verweist Bundesrätin Lisbeth Kittl von den Wiener Grünen auf Frauenförderung. Am 8. März, dem internationalen Frauentag, brachte ihre Partei einen Antrag im Parlament zu Gender und Diversity beim Bundesheer ein. Dies führe zu mehr Kreativität und muss in einem Heer des 21. Jahrhunderts wohl selbstverständlich sein (hier sehen wir, was 2013 noch mit Peter Pilz zur Abschaffung des Heeres gefordert wurde und für die Partei noch immer gilt). Den Grünen schwebt eine feministische Aussen- und Sicherheitspolitik vor (siehe auch „Reform“ des Verfassungsschutzes), es muss beim Militär konkrete Perspektiven der Gleichstellung geben. Wenn die Regierung das ernst meint, geht es nicht darum, dass Frauen auch können, was hunderte Männer vor ihnen schon getan haben. Sondern dass Männer manches nicht auf die Reihe kriegen, Frauen aber sehr wohl – zum Beispiel, hybriden Krieg und Netzwerke gegnerischer Geheimdienste erkennen. Die NEOS sind als Oligarchenpartei zwar gegen Airbus und die Eurofighter, Bundesrat Karl Arthur Arlamovsky verwies jedoch zu Recht auf Rechnungshofkritik an ausufernden Assistenzeinsätzen unter dem Label Corona. Denn diese sind nur dann zulässig, wenn eine staatliche Aufgabe anders nicht zu gewährleisten ist. Man braucht sich daher auch nicht wundern, wenn diese Einsätze nur mangelhaft evaluiert werden und das Bundesheer auf den meisten Kosten sitzen bleibt. 

Virtueller Nationalfeiertag 2020

Marlies Steiner-Wieser von der FPÖ Salzburg bezeichnete Tanner als bloße „brave Parteisoldatin“, die gar nicht realisiert, dass das Bundesheer seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann. Bei „Notvorräten“ denkt sie nicht an Plandemie-Schutzmasken, sondern an Treibstoffreserven, Notstrom und Lebensmittel und nicht zuletzt daran, dass Kasernen als Sicherheitsinseln Autarkie erlangen sollten. All das ist nicht gewährleistet; ausserdem gab man die Heeresspitäler de facto auf und transportiert Truppen mit privaten Busunternehmen. Bereits 2014 wurden die Treibstoffreserven angegriffen und man konnte Soldaten nicht mehr selbst chauffieren; damals durfte Gerald Klug bloss Minister-Statist sein und wie zuvor bei Norbert Darabos war es Offizieren, i.e. etwa Generalstab, Militärkommandanten, Streitkräfteführung, Nachrichtendiensten egal, wem sie bei ausgehebelter Befehlskette wirklich dienen: russischer Geheimdienst, Oligarchen, Mafia, was soll’s. Von daher ist auch verständlich, dass sie eilfertig an der Umsetzung einer Plandemie  mitwirken, die ohne Heer scheitern würde – ob jetzt amerikanische Globalisten den grossen Reibach machen oder Russland und China profitieren, ob die Demokratie zerstört wird – egal, die Herrschaften hätten auch in der Nationalen Volksarmee gedient. Ganz sicher wird keiner von ihnen Tanner sagen, was wirklich los ist. Als Assoziationskette ist der Weg von der SPÖ zur ÖVP in der Bundesregierung wahrlich nicht weit: Wladimir Putin – Oleg Deripaska – Alfred Gusenbauer bzw. Wladimir Putin – Oleg Deripaska – Siegfried Wolf – Sebastian Kurz oder auch Wladimir Putin – Dmytro Firtash – Sebastian Kurz. Nicht von ungefähr sagte Reinhold Mitterlehner im Ibiza-U-Ausschuss, dass Wolf im August 2016 eine „Spendenralley“ für Kurz begann. Und wir wissen seit einigen Tagen, dass Kurz mit einem Privatjet Firtashs (den dieser von Raiffeisen leaste) aus Israel zurückflog. Tanner kam natürlich auch über Landeshauptfrau und Ex-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner in die Bundesregierung und hatte einmal im Kabinett von Innenminister Ernst Strasser gearbeitet, der Präsident der Österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft war. Sie steht für jene Art Frauenförderung, die Maria Rauch-Kallat perfektionierte, eine Ministerin der Zeit von Wolfgang Schüssel, die bei oe24 immer wieder als Corona-Scharfmacherin zu sehen ist.

Rauch-Kallat auf oe24

Dann haben wir noch „Netzwerkerin“ Gabriela Spiegelfeld, die früher im Zigarrenklub von Wolfgang Rosam zu Gesprächsrunden des Klubs für Frauen einlud. Wir wissen aus den Chats vib Thomas Schmid, dass Spiegelfeld „steuerbare“ Frauen für Aufsichtsräte finden sollte, diese sich aber zierten, was sie ärgerte (Weiber, die nerven, Scheiss-Quote, die inzwischen ja vorgeschrieben ist; deswegen ist Gusenbauer nicht mehr über Martin Schlaff im AR von RHI-Magnesita). Rosam mischt mit, wenn es jetzt um die Vernichtung der Gastronomie geht, er bekommt mit seinem Magazin „Falstaff“ 2020 um 438 % mehr Förderung als zuvor. Er organisiert Luxusreisen gemeinsam mit der Avcon Jet, die sich um Firtashs Jet kümmert und mit der Jan Marsalek im Juni 2020 über Bad Vöslau nach Russland floh. Rosam machte bereits Geschäfte mit Rene Benko, er unterstützt Kurz und ist dauernd bei oe24 zu sehen. Rauch-Kallat wiederum heiratete bekanntlich den Waffenlobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly (Eurofighter!), den wir im Aufsichtsrat des Immobilienfonds C-Quadrat von Firtashs Vermieter Alexander Schütz finden. Genauer betrachtet geht es bei der Art Karriereförderung, für die Rauch-Kallat, Spiegelfeld und Co. stehen, nicht darum, dass Frauen eigenständig ihre Erfahrungen einbringen. Eigentlich müssten Frauen jetzt voll Empörung sagen, dass sie „Corona-Massnahmen“ bis obenhin satt haben, nicht zuletzt wegen der Kinder und weil man ihnen selbst Homeoffice aufzwingt oder ihr Geschäft ruiniert. Dafür stehen aber die von Rauch-Kallat und Spiegelfeld geförderten Frauen nicht; auch abseits von ihnen sieht es jedoch düster aus, weil z.B. die SPÖ-Frauen nicht nur mit Corona gut „steuerbar“ sind. Und Grüne sich, von der Regierungsbeteiligung einmal abgesehen, nur für kriminell gewordene Asylwerber einsetzen wie die ehemalige Wiener Vizebürgermeisterin Birgit Hebein.

5 Kommentare zu „Wie „steuerbar“ ist die Verteidigungsministerin?

    1. Aber wehe, wenn ein Kickl nur das Wort „konzentriert“ oder „Das Recht hat der Politik zu folgen“ in den Mund nimmt (gemeint war, daß die Politik die Gesetze macht und die Justiz sich an diese Gesetze zu halten hat, wenn sie nicht verfassungswidrig sind).
      Dann wird mindestens sieben Wochen lang ein medialer Watschentanz aufgeführt, bis auch der letzte Depp kapiert hat, aus welchem Lager die ganz große Gefahr droht.

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    2. was ist denn nicht illlegal an den Maßnahmen? wie oft wurden die schon als illegal eingestuft, die Regierung interessiert das genauso wenig wie den Rest der gehirngewaschenen Mitläufer

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    3. @Wem nützts? Stimmt, ich habe bloß auf DiePresse und vienna-online darüber gelesen. Wenn man das unter „nicht alternative Medien“ zusammenfasst.

      Dabei ist das Erkenntnis des Verwaltungsgerichts Wien ein Hammer. Nicht nur wird begründet, dass alle drei Testverfahren (PCR, Antikörper, Antigen) für die Feststellung einer Erkrankung ungeeignet sind, Zitat: >Es erfüllt somit keiner der drei vom Gesundheitsminister definierten „bestätigtenFälle“ die Erfordernisse des Begriffs „Kranker/Infizierter“ der WHO.Insgesamt ist bezüglich der „Information“ des Gesundheitsdienstes der Stadt Wien und der darauf fußenden Begründung des Untersagungsbescheides festzuhalten,dass zum Seuchengeschehen keine validen und evidenzbasierten Aussagen und Feststellungen vorliegen.<

      Das alles gut begründet mit Studien und WHO-Notizen. Hier entlang:

      Klicke, um auf 103-048-3227-2021.pdf zuzugreifen

      Ach ja, eine Pressemeldung gab`s doch noch. ORF-Wien hat sich bemüßigt gefühlt, über die Revisionsabsichten der Wiener Polizei zu vermelden:

      https://wien.orf.at/stories/3097401/

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