Warum Doskozil die Bevölkerung verrät

Die Opposition kann im Bundesrat die ewig neuen, mit Corona verkauften Gesetze blockieren, mit denen jetzt Eintrittstests im Handel eingeführt werden sollen. Dies wird jedoch an der SPÖ Burgenland scheitern, deren Chef Hans Peter Doskozil schon oft als Tiger losgesprungen, aber als Bettvorleger gelandet ist. Davon sind jetzt viele enttäuscht, die sich von ihm mehr erwartet hätten, aber nicht bedenken, dass seine gesamte Karriere auf Lügen basiert. Er begann im November 2008 im Büro von Landeshauptmann Hans Niessl und war zunächst für den überschaubaren Fuhrpark und die Chauffeure zuständig. In diesem Monat wurde in Winden am See an einer Durchzugsstrasse in einem vernachlässigten Haus eine Wohnung auf ein Jahr angeblich für Walentin Jumaschew und Familie, den Schwiegervater des Oligarchen Oleg Deripaska angemietet, die dort nie gesehen wurden. Es ist nicht anzunehmen, dass Niessl, der dort jeden Tag vorbeifuhr, und Doskozil keine Ahnung hatten; es ging darum, die Jumaschews in Österreich einbürgern. Walentin Jumaschew war Geschäftspartner von Deripaska, Chef der Präsidialkanzlei seines Schwiegervaters Boris Jelzin und ist Berater von Wladimir Putin.

Sein Name taucht wie jener von Deripaska und anderen mit Österreich-Bezug in den als FinCEN Files bekannt gewordenen Geldwäsche-Verdachtsmeldungen in den USA auf. Für die Einbürgerung der Jumaschews setzte man sich beim Deripaska-Partner Magna (erfolgreich) ein, in Gestalt von Günther Apfalter (Europa- und jetzt auch Asien-Chef des Konzers) und Franz Schnabl (damals Magna-Sicherheitschef, jetzt an der Spitze der SPÖ NÖ). Doskozil wiederum wurde 2010 Niessls Büroleiter, 2012 burgenländischer Polizeichef und Anfang 2016 Verteidigungsminister. Er bekam auch nichts davon mit, dass es 2011 den Spatenstich für ein Reitdorf in Goberling gab, mit dem russischen „Investor“ Wladimir Antonov, Strabag-Vorstand Peter Krammer und Finanzlandesrat Helmut Bieler. Die Strabag sollte schlüsselfertig liefern, es gab auch eine Menge Grund sehr günstig dazu, aber Antonov bezahlte nie eine Rechnung. 

Wahlplakat 2017

Internationale Berichte weisen darauf hin, dass er mit Geldwäsche in Verbindung gebracht wird und der Pleite der litauischen Snoras Bank; er hatte auch mit der Meinl Bank zu tun. Diese hiess am Ende Anglo-Austrian Bank und wird gerade liquidiert, worin der Deripaska-Partner Hans Peter Haselsteiner und Rene Benko, der 2010 in Deripaskas Hotel Aurelio in Lech am Arlberg heiratete, involviert sind. Auch bei der AAB spricht man von Geldwäsche; den „Russian Desk“ betreute Matvei Hutman, den wir heute bei Palmers und Hygiene Austria finden. Doskozil hat natürlich auch keine Ahnung, wie die Commerzialbank Mattersburg Pleite gehen konnte, obwohl/weil das Land für die Revision der Kreditgenossenschaft zuständig war, die als Fast-Alleineigentümer fungierte. Denn man delegierte dies an TPA, die auch die Bank selbst prüften, deren grösster Kunde Benkos Signa ist und die auch Wirecard CEE in Graz prüften. Zuständig war der Wirtschaftslandesrat, den man jedoch umging, um es über den Schreibtisch von Bieler abzuwickeln (ab Dezember 2017 dann über Doskozil).

Mail an Willy Wimmer, 4.6.2017

Bieler war dabei nur Statist ist wie beim Spatenstich, denn er musste alles „sein“ Büro entscheiden lassen, was Amtsmissbrauch ist, sofern er dazu nicht gezwungen wurde. Er beschrieb mir so den Job eines Regierungsmitgliedes, wobei es Anfang Juni 2017 siehe Mail nach einem Telefonat um Ex-Verteidigungsminister Norbert Darabos (damals Landesrat) und den Eurofighter-U-Ausschuss ging. Darabos wurde im Ministerium von Kabinettschef Stefan Kammerhofer abgeschottet, der illegal Minister spielte (für den russischen Geheimdienst?). Kammerhofer wurde dann von Doskozil und ÖBB-Chef (später Bundeskanzler) Christian Kern als Abteilungsleiter ohne Arbeit bei den ÖBB verräumt. 2007 beauftragte Darabos als nie widerrufener Ministerwille den Leiter der Finanzprokuratur Wolfgang Peschorn mit Eurofighter-Ausstiegsverhandlungen, was jedoch ebenfalls rechtswidrig von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und seinen Hintermännern sabotiert wurde. So kam es zu Scheinverhandlungen ab dem 24. Mai 2007 zwischen den alten Bekannten Meinhard Lukas (heute Rektor der Linzer Kepler-Universität und Businesspartner von Gusenbauer, Haselsteiner, Kern) und Helmut Koziol, die in einen Vergleich mündeten. 

Doskotzil „ehrt“ Darabos

Obwohl Darabos kein Handlanger von Oligarchen, Mafia, Geheimdiensten sein wollte, galt er lange als potentieller Nachfolger Niessls. Man brauchte ein Narrativ, um Doskozil zu inthronisieren, der als angeblicher Kämpfer gegen Korruption inszeniert wurde. Er ging einen Pakt mit dem Abgeordneten Peter Pilz ein, der Darabos per U-Ausschuss demontieren und ihm selbst dabei helfen sollte, Airbus zu attackieren. Dies wiederum liegt – wie auch das Kaltstellen von Darabos – im Interesse Russlands und Chinas, wo man die bislang übermächtige Konkurrenz von Airbus und Boeing aufmischen will. Es verbindet Doskozil nicht als Einziges mit der jetzigen Regierung und ihrer Korruption, weil er zum gleichen Netzwerk gehört. Nicht nur im U-Ausschuss 2017 gab es Falschaussagen in Serie, denen die Justiz bislang nicht nachgegangen ist. Sie ermittelte immerhin fast drei Jahre gegen Darabos, ohne – in Verletzung der Strafprozessordnung – jemals an Entlastenden interessiert gewesen zu sein, das ja Gusenbauer und das russische Netzwek belastet hätte. Zeugen für Druck auf Darabos wurden nie befragt, und weil ich recherchiere, werde ich auch über Mafia-Handlanger in der Justiz selbst eingeschüchtert. Die Skrupellosigkeit Doskozils kann man nicht besser illustrieren als mit dem Bild oben von 2020, wo Doskozil Darabos ehrt, der immer noch von Doskozils Mafia-Hawerern bedroht, abgeschottet, überwacht wird. Meine Fragen an das Büro Doskozils – ob sich Darabos jetzt endlich frei bewegen darf, wenn seine „Verdienste“ gewürdigt werden usw. – blieben natürlich unbeantwortet.

Wahlkampf 2019/20

Man sieht hier, wie Doskotzil im Wahlkampf inszeniert wurde, auch bewusst mit überholten Rollenklischees. Er hatte nie Bezug zu echter Landesverteidigung, was ihn mit Offizieren  verbindet, die 2020 psychologische Kriegsführung Chinas nicht erkennen wollten. Gegenwärtig redet sich die SPÖ auch wieder einmal die Commerzialbank-Affäre schön, die einige Parallelen zu Wirecard aufweist. Was das Burgenland und den Handel betrifft, war es auch ohne Plandemie für viele Geschäfte schwer, über die Runden zu kommen; ein kleines Einkaufszentrum am Rande einer Kleinstadt war oft das Ende für mehrere Läden in der Hauptstraße. Man kann daher wohl zu Recht sagen, dass Doskozil mit der Zustimmung zu Eintrittstests dem Einzelhandel den Todesstoss versetzt. Immerhin gibt es ein Emoji, mit dem die Leute ihren Unmut kundtun können: 🤮

PS: Die NEOS stellen sich gerade als supersauber hin und kündigen an, eine Sachverhaltsdarstellung gegen Kurz wegen Falschaussagen bezüglich der ÖBAG mit Thomas Schmid im Ibiza-U-Ausschuss einzubringen. Dabei vergessen sie, dass sie selbst Falschaussagen z.B. bei den Eurofightern decken und so die Justiz in die Irre führen, sie haben nichts übrig für Opfer von Korruption und Organisierter Kriminalität. Erleben wir jetzt Deripaska – Haselsteiner – NEOS als Instrument zur Demontage von Kurz – S. Wolf (dazu Reinhold Mitterlehner im Ibiza-U-Ausschuss) – Deripaska mit Doskozil – Gusenbauer – Deripaska am Rand stehend?

15 Kommentare zu „Warum Doskozil die Bevölkerung verrät

  1. Ich versteh die SPÖ Politik nicht.
    Rendi ist eine pro Lockdown und streng und will Verbote, Doskozil hat so getan als wäre er wie die FPÖ pro Freiheit und für Lockup. Ludwig hat so getan als würde er die Schanigärten aufsperren.
    Dann gabs eine Sitzung wo Ludwig und Doskozil FÜR den Oster Shutdown und für Eintrittstestzwang in NON Food Handel ist.

    Die Sozis stimmen im Nationalrat aber GEGEN das türkisgrüne Gesetz. Demgegenüber schaut Ludwig besonders böse und droht mit Polizei.

    Dann sagen sie, die SPÖ ist gegen den Eintrittstestzwang im nonfood und die SPÖ wird im Bundesrat blockieren, und der Doskozil hingegen sagt, er ist „gegenirgendwas was man nicht genau weiß“ und daher(!) gehen seine Abgeordneten raus und das wirtschaftliche Endergebnis am SCHLUSS des Gesetzgebungsprozesses ist, daß die SPÖ unterm Strich das Türkisgrüne Gesetz durch Nichtblockade im Bundesrat zur Gänze genehmigt.

    Da hätten sie im Nationalrat gleich zustimmen können.

    Ich fühle mich von der SPÖ gefrotzelt.
    Solche Tricks bewirken, daß man die Politiker für Schwerbetrüger hält.

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    1. Parteien dienen manchen nur als Leitern für ihre eigenen Agenden und die ihrer „Förderer“. Da ist es egal, welches Parteibuch du hast. RPW ist eine ausgewiesene Globalismus-Befürworterin.

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    2. Zutrittstests für den non food Handel:

      2 Sozis blieben fern–> bedeutet Genehmigung des Gesetzes

      Und heute waren zusätzlich 3 von den Regierungsparteien nicht da –> bedeutet:
      das Epidemiegesetz wurde im Bundesrat torpediert und muß acht Wochen warten.
      was für ein Theater

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  2. Ich hab einen guten Begriff für die Beschreibung der aktuellen Situation gefunden:

    „Perversion bezeichnet eine Verkehrung ins Krankhafte oder Abnorme bzw. ein solches Empfinden und Verhalten.“

    Es ist mittlerweile wirklich so, dass man froh sein muss, damit dieser „Terror“ endet.

    Nur zu welchen Preis?

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  3. Aber man findet alles normal, wenn man
    Die Biographie von Sebastian Kurz (Grohmann)
    und
    Die Biographie
    Von Fritzl
    verinnerlicht hat.
    Ganz nüchtern…

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  4. Die chats von Schmid geben einen super Einblick wie brutal und machtgeil die Türkise Jungmannschaft verfahren ist, wenn sie kritisiert wurde.
    https://www.kathpress.at/goto/meldung/2004982/medien-kritik-an-vp-fp-regierung-brachte-kurz-gegen-kirche-auf

    Zitat daraus:

    Schmid schrieb an besagtem 13. März an Kurz (Anm.: wörtliches Transkript): „Heute ist die Kirche bei uns Schipka kommt um 16.00 Wir werden Ihnen ordentliches Package mitgeben Im Rahmen eines steuerprivilegien Checks aller Gruppen in der Republik wird für das BMF auch die Kirche massiv hinterfragt Alles sind gleich Dann gehen wir unsere Liste durch. LG Thomas“. Kurz replizierte: „Ja super. Bitte Vollgas geben.“ Darauf Schmid: „Yea! Das taugt mir voll“.

    Nach dem Gespräch schrieb Schmid noch am selben Tag an Kurz: „Also Schipka war fertig! Steuerprivilegien müssen gestrichen werden Förderungen gekürzt Und bei Kultus und Denkmalpflege wesentliche Beiträge Heimopfergesetz werden wir deckeln Er war zunächst rot dann blass dann zittrig Er bot mir Schnaps an den ich in der Fastenzeit ablehnte weil Fastenzeit Waren aber freundlich und sachlich“. Der Kanzler bedankte sich: „Super danke vielmals!!!! Du Aufsichtsratssammler :)“
    —-

    UND DAS wo die ÖVP immer „DIE kirchennahe Partei“ ist.
    WAS denken sich jetzt die treu CHRISTLICHEN Kreise in der ÖVP??

    „Yea! Das taugt mir voll“.
    das lasst auf einen brutalen Charakter des Schmid schließen, dem es Spass macht anderen die Daumenschrauben anzuziehen.

    IST er DESHALB noch im AMT??? Er kennt alle oberdelikaten Finanzministeriumsakten und hatte 300.000 chats gespeichert. Der Koksskandal hat ihm nicht geschadet.

    Die Frage stellt sich ob der Schmid wichtige Leute in Schach halten kann??

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    1. MEn. ist der Schmid ein Schmidl, Alexandra würde ihn wohl als russisches Asset zumindest verdächtigen – und sie läge wohl nicht soo verkehrt…dann hat also nicht Schmid irgendjemand in der Hand, sondern ein Dienst den Schmid und Andere (ua die gesamte Kokspartie?)…
      Und der lüsterne Gerry Keszler kommt mir vor wie James Alefantis von Pizzagate…das sind natürlich nur Gedankenspiele, Verschwörungstheorien und rechtsradikales Gedankengut..:-)
      LG R
      PS: Haben Sie sich meine Empfehlung Artemisinin einmal angesehen?

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      1. Es lohnt, sich Videos mit dem eitlen Brandstätter anzusehen, der ja Steine im Glashaus wirft. Er betont, dass Schmid nicht mal Bescheid weiss über die Beteiligungen der ÖBAG. Das ist wie der Bub mit reichem Vater, der einen Pseudojob in dessen Firma bekommt.. mit Telefon und Büro, aber die Arbeit machen andere.

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    2. Ja, Artemisia, Beifuß ist mir gut bekannt, ich verwende Wermut regelmäßig, ich liebe das Bittere. Tee, Campari etc. weil es Magen und Darm guttut und entgiftet.

      Ich lese man verkauft das jetzt als „Covid Wundermittel“.
      So ein Fertigprodukt würde ich nie kaufen.

      Viel billiger und besser ist das frische Kraut anzubauen, es wächst problemlos und anspruchslos im Garten und er fängt jetzt an auszutreiben. Für den Winter kann mans trocknen.

      Ich denke: ja, wirkt sicher positiv, alles was entgiftet und entschlackt und den Darm saniert und das Blut reinigt und klärt ist gegen Viren gut.

      Artemisia ist mE ein Reiniger, und daher sehr wertvoll, kolloidales Silberwasser ist- glaube ich- ein Abtöter, indem es sich beim Andocken vordrängelt. Man sollte letzteres als Zellgift verstehen und in Medikamentendosierung zu sich nehmen und nicht als Genußmittel.

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  5. Ich bin froh dass das Eptdemiegesetz erst in 8 Wochen in Kraft tritt, ich müsste sonst vielleicht jetzt schon jede Woche zwangsgetestet werden.
    Warum reden nicht einmal die Covid Gegner davon , dass Zwangstests und Zwangsimpfungen ( Geimpfte sollen Getesteten gleichgestellt werden) gegen die Europäische Menschenrechtskonvention sind, wonach medizinische Behandlungen freiwillig sein müssen?
    Aber was soll man von einer Regierung halten, die über Kurzarbeit die Lohnarbeit der Hälfte aller Betriebe verstaatlicht ( bekommen nur größere Firmen, da für kleine oft zu kompliziert) und Hunderttausenden arbeitswilligen Beschäftigten de facto Berufsverbot erteilt, wegen der fehlenden Getränke rechnet sich Abholung/Lieferung für die Gastronomie nicht!

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  6. https://www.derstandard.at/story/2000125478781/weiterechats-druck-und-ein-ruecktritt-aus-dem-omv-aufsichtsrat

    Nach dem „ZUM ZITTERN bringen“ des Chefs der Bischofskonferenz Österreichs ( um ihm und dem Bischof das Maul zu stopfen, weil die Kirche Kurz wenige Tage zuvor kritisierte) kommt hervor, daß Schmid den OMV Aufsichtsrat Stepic zum Rücktritt PRESSTE.

    Er hat anscheinend gedroht, ihm ein Strafverfahren anzuhängen, wenn er nicht unterschreibt. (Mit dem Direkt-Kontakt zu Pilnacek, den Schmid hatte, wär das glatt umsetzbar)

    Der SCHMID ist also der Kurz- MANN FÜRS GROBE.

    Tust nicht was er will, kommt wahlweise die Steuerfahndung, die Staatsanwaltschaft oder man ändert ein Gesetz über Förderungen und macht dich pleite.

    So schauts nach ein paar hundert geouteten Chats von 300.000 chats aus, die bei Schmid beschlagnahmt wurden.

    Da alles dröhnend laut schweigt, muß es sehr sehr viele solche Erpressten geben.
    Frage: WEM hat Schmid gedroht, er nimmt ihn mit in den Untergang, wenn er den Mund aufmacht?

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