Was hilft gegen Corona-Depression?

Wir sind mit vielem zugleich konfrontiert: schöne sonnige Tage, die man nach Möglichkeit im Freien verbringen kann, immer noch lästige Masken, ständig neue Corona-Meldungen, aber auch in Korruptionsermittlungen gesetzte Hoffnungen. Dennoch oder deswegen werden immer mehr Menschen depressiv, die das Gefühl verloren haben, ihre Lebensumstände selbst beeinflussen zu können. Das ist kein Wunder, wenn eine Million arbeitslos ist, viele Betriebe Pleite machen oder nicht wieder aufsperren werden. Anfangs motivierte sich jeder noch selbst oder gewann dem ersten Lockdown auch positive Seiten ab; längst ist Kontrollverlust die dominierende Erfahrung, weil noch so absurde Regeln eingehalten werden müssen. Und zu allem Überfluss scheint kein Ende in Sicht und das weltweit, auch wenn nur mehr wenige wirklich an eine Pandemie glauben.

Der Wiener Psychiater Raphael Bonelli sagt, dass seine Klienten oft berichten, dass sie täglich vier bis fünf Stunden Corona-Nachrichten konsumieren, womit sie sich nichts Gutes tun. Er gibt ihnen Tipps, die verhindern sollen, dass sie in eine Depression hinüber gleiten; auf jeden Fall sollte man sich mit dem befassen, was man selbst in der Hand hat, etwa den eigenen Werten und Wertigkeiten. Sehr wichtig ist auch eine Tagesstruktur, die man sich ja selbst geben kann, und Bewegung an der frischen Luft, und wenn sich die Gedanken dauernd im Kreis drehen, dann auch psychotherapeutische Hilfe. Freilich hat Bonelli nicht Recht, wenn er politische Entscheidungen als nicht beeinflussbar betrachtet, denn es ändert sich nichts, wenn wir uns zurückziehen. Kann es einen Mittelweg geben? Ich denke schon, wenn wir uns keine Illusionen über die Politik machen, zugleich aber nicht wie hypnotisiert auf die neuesten Corona-Meldungen starren, sondern selbst recherchieren.

Raphael Bonelli 

Nur zu lesen oder anzuhören, was andere behaupten, ist passives Verhalten, das uns erst recht niederdrückt. Deshalb sollte man sich aktiv mit dem auseinandersetzen, was einem wichtig ist. Dies kann der Umgang mit Corona-Regeln in einem bestimmten Bereich sein oder allgemeiner die Antwort auf die für viele so bedeutsame Frage, wie all das passieren konnte. Man kann sehr vieles selbst recherchieren, zum Beispiel, welchen Netzwerken jene Unternehmen angehören, die von der Situation zu profitieren scheinen, oder welche Vorgeschichte unsere Regierung hat. Es wäre falsch, andere herunterzumachen, weil sie damit nicht zurechtkommen, dass plötzlich ihr gesamter Alltag auf den Kopf gestellt wird. Denn dafür sind Personen verantwortlich, die sehr wohl wissen, was sie Menschen antun, die andere bewusst schädigen. Deswegen darf man denen, die im Widerstand gegen diese Kräfte attackiert und existentiell vernichtet werden, auch nicht unterstellen, dass sie ja bloss nicht „aus der Opferrolle“ heraus wollten.

Warum Opfer Geschädigte sind 

Wer sich in die Materie vertieft, die man auch als Staat im Staat bezeichnen kann, trifft auf absolut skrupelloses Verhalten, zu dem auch gehört, Gegner unsichtbar und mundtot zu machen. Deshalb tauchen immer wieder Handlanger mit Bagatellen – Streit über Postings auf Twitter etwa – als scheinbare Opfer auf, neben denen um ihre Existenz gebrachte Menschen, verzweifelte Eltern, in Heimen Eingesperrte usw. verblassen sollen. Immer mehr Menschen fühlen sich zu Recht von denjenigen verraten, die doch immer für sich in Anspruch nahmen, moralische Standards zu setzen und für uns alle zu sprechen. Tatsächlich ist dies nur Ausdruck von lange andauernder Subversion und Zersetzung und von daher nichts, bei dem therapeutische Ansätze zur Konfliktlösung helfen. Denn wir werden von Personen, die gegen unsere Interessen eingesetzt werden, nicht als ebenbürtige Verhandlungspartner wahrgenommen; wann immer es geht, vermeiden sie jede Kommunikation mit uns. Sie glauben, dass wir nichts in die Waagschale werfen können, da sie uns unsere Stimme mit Begriffen wie „die“ Zivilgesellschaft weggenommen haben. Längst bildet sich eine Bewegung von Menschen, die im ganzen Land spazieren gehen und die z.B. von Erich Fenninger von der SPÖ-nahen Volkshilfe nicht vertreten werden, der sich mehr darum sorgt, dass Vergewaltiger nicht nach Afghanistan abgeschoben werden.

Fenninger bei Fellner 

Raphael Bonelli rät auch, nicht zuzulassen, dass uns das Thema Corona weiter spaltet, doch wir werden schon seit Jahren wohlkalkuliert gegeneinander aufgebracht. Dies haben viele 2015 verstanden, während andere dann auch bei der nächsten Stufe nach der Masseneinwanderung mitmachten, nämlich der Wahl von Alexander van der Bellen zum Bundespräsidenten. Sie waren dann schon bestens darauf vorbereitet, Corona-Gehirnwäsche anzunehmen, die ebenfalls alles umkehrte. Das Recht auf Asyl hatte wenig mit dem zu tun, was wir 2015 unterstützen mussten; wir sollten auch nicht wissen, wen wir wirklich warum zum Präsidenten wählen sollen. Und wir sollen in ganz normalen, nicht besonders gefährlichen Viren Killer sehen, die zu Recht unser gesamtes Leben radikal verändern, eigenartiger Weise auch speziell den Mittelstand, die Energieversorgung und den Verkehr angreifen. Dass wir einen kommunistischen Putsch erleben, wird uns zunehmend bewusst, doch da fühlt man sich dann erst recht machtlos. Freilich genügt ein Blick nach Deutschland, um Anlass für ein wenig Optimismus zu haben, denn dort gibt es erst jetzt einen Misstrauensantrag gegen Kanzlerin Angela Merkel. In Österreich werden nicht nur Misstrauensanträge am laufenden Band gestellt, sondern man verwendet auch das Instrument der Ministeranklage, die freilich entsprechende Mehrheiten erfordert. Es scheint paradoxer Weise wegen Ibizagate einfacher zu sein, weil der Coup im Mai 2019 mit deutscher Beteiligung Ermittlungen und einen U-Ausschuss nach sich zog. Deshalb stehen Regierungsmitglieder nicht nur wegen Corona in der Kritik und man kann Zusammenhänge besser erkennen.

Vorbild Israel?

Freilich ist es ein harter Kampf, vor dem sich niemand drücken kann, denn nicht zufällig „wollen“ „unsere“ Politiker israelische Verhältnisse. Es wird deutlich, dass es um Kontrolle und Abhängigkeit geht, also um Faktoren, die der psychischen Gesundheit höchst abträglich sind. Wir haben aber die Möglichkeit, unsere Zeit dafür zu verwenden, mehr Kontrolle zu gewinnen; wir können Alternativen zum Mainstream dort suchen, wo man realistische Ansätze verfolgt. Also nicht sich in die Vorstellung hineinsteigert, dass Joe Biden eigentlich nicht Präsident der USA sei, sondern das einordnen hilft, was uns tagtäglich begegnet. Wenn sowohl Politiker als auch Medien entzaubert sind, haben sie ihnen über uns verliehene Macht verloren. Das funktioniert nicht, indem man stundenlang Youtubern lauscht, die geheimnisvolle gute Kräfte vermuten, die uns eh alle retten werden. In dieser Zeit kann man sich z.B. Firmenbucheinträge im Regierungsumfeld ansehen oder nach bestimmten Namen und deren Kombination suchen, sich mit anderen darüber austauschen und sich überlegen, wen man wo kennt. Man kann in Aktion treten, nicht nur, wenn es um Seilschaften geht, sondern auch, um Unmut über sog. Corona-Massnahmen kundtun. Und man kann auch im direkten Kontakt etwa in Geschäften fragen, wie es anderen geht; man drückt so auch Solidarität aus. Was Spaltung betrifft, werden viele im Moment nichr mehr erreichen, als ihre Angehörigen erfolgreich vor „der Impfung“ zu warnen. Es werden ja Methoden psychologischer Kriegsführung eingesetzt, die darauf nicht vorbereitete Menschen eiskalt erwischen, sodass sie emotional und reflexartig reagieren. Letztlich erfolgt Immunisierung darüber, dass man mit dem Verstand bewertet und dann nicht glauben kann, wie jemand Mutationen, PCR-Tests, Inzidenzen und Co. überhaupt ernstnehmen kann.

Ministeranklage gegen Rudi Anschober 

Der bekannte Selbsthilfe-Autor Wayne Dyer schrieb einmal, dass er nach einem Vortrag zwei extrem unterschiedliche Reaktionen erhielt. Ein Besucher war total begeistert, der andere ungeheuer enttäuscht; er schickte ihnen den jeweils anderen Brief und meinte, der Verfasser könnte Recht haben. Es hat stets mit den Personen selbst zu tun und sollte daher auch nichts sein, worüber man sich ärgert. Das können wir auf unsere Situation übertragen und nicht persönlich nehmen, wie andere sich auf Social Media verhalten. Es gibt Mechanismen, denen wir uns nur dann entziehen können, wenn wir sie realisieren, was voraussetzt, dass wir uns eingestehen, dass man auch uns täuschen kann. Es ist schlicht nicht persönlich gemeint, wenn uns andere deswegen beflegeln, weil sie auf Trigger anspringen. Wir haben keine Kontrolle über ihr Verhalten, wohl aber können wir uns tatsächlich eine eigene Meinung bilden und diese dann vertreten. Und es sagt uns sehr viel über die erwähnten Strategien der Zersetzung, wenn gewisse unreif agierende Personen überall Nazis sehen, zugleich jeden willkommen heissen wollen, keinen Bezug zu Wirtschaftsleistung und Stastsfinanzen haben, aber Zero Covid fordern.

13 Kommentare zu „Was hilft gegen Corona-Depression?

  1. Für mich ist Bonelli seit seiner Positionierung von ihm selbst und vor allem von den verschwörungstheoretischen wirren Äußerungen seines Telegram-Fanclus mittel-älterer Damen anläßlich der Schüsse von Wien intellektuell „gestorben“. Die Spaltung der Gesellschaft ist ganz real da. Und sie wird erst dann überwunden werden können, wenn sich die Totalitaristen kraft wütender Menschenmassen eingeschüchtert dreimal überlegen werden, on sie wirklich blank ziehen wollen. Bonelli ist vollversorgt als Luxus-Kultstatus-Privat-Psychatir, mit Millionenimmobilie in Wien etc. natürlich darauf aus, seine hoch angesehene Position in der Gesellschaft zu wahren. Anderen steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals, und die können die hängende Schallplatte von der drohenden „Spaltung“ nicht mehr hören. Letztlich ist das auch eine Manipulationstechnik – „bloß nicht spalten“ – und alles würde wieder gut. Nichts wird wieder gut – ohne den heiligen Zorn, und ohne die heilige Wut!

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    1. Bonelli holt seine Klienten eben dort ab, wo sie stehen, die meisten Menschen könnten sich gar nicht mal eben eine Stunde bei ihm leisten.

      Aber ich weiss, dass viele solche Videos ansehen, was man ja auch an den Kommentaren merkt. Bonelli geht halt immer davon aus, dass es um Interaktionen mit Menschen geht, die miteinander reden wollen oder müssen, wo aber irgendeine Form der Verbindung da ist. Doch wer uns zu schaffen macht, entzieht sich allem und kann jetzt auch weit schwerer zur Rede gestellt werden. Deswegen rate ich dazu, eigene Wege zu finden, wie man Kontrolle über die Situation erlangen kann.

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  2. Nationalratssitzung gestern : Ein Abgeordneter erzählt, daß die Experten von Anfang an empfohlen haben die Wahrheit zu sagen, nicht auf Angstmache zu setzen, gegen Lockdowns waren, speziell nicht Schulen…..
    Sofort wurde eine Stimme darüber gelegt mit:
    ….und nun beenden wir die Übertragung….
    Man kann leicht Rückschlüsse ziehen, welche zu diesem Thema dieses NICHT angeschnitten hatten.

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  3. Und das auf- und ab-deklinieren „Alle Länder, die ganze Welt hat so reagiert wie wir“ kann man auch übersetzen mit „Eßt Scheiße! Millionen Fliegen können nicht irren!“

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  4. gegen Corona Depression hilft am besten sich vorzustellen, daß es ganz normal ist, daß wegen der Globalisierung aus dem Süden ständig grausliche Würmer zu uns kommen, fleischfressende Maden, Parasiten, Viren, Malariavieher, minikleine Krabbelkäfer, die sich ins Fleisch bohren und im Blut schwimmen…

    und dann graust man sich ordentlich und passt auf sich auf und ißt den fremden Dreck nicht mehr und wäscht sich besser

    und ansonsten soll man die „Pandemie“-Statistiken als das ansehen, was sie sind:
    SHOW zum Geldverdienen
    und zum Angsteinjagen
    jetzt wollen sie Impfzwang
    genau das was sie immer abgestritten haben

    DAS ALLES wird aber genauso in die Hose gehen wie ihr ganzer Lockdown
    auch die Demoverbote
    es kümmert langsam KEINEN mehr was die Oberen sagen,

    Die Sonne kommt …
    und rutsch mir den Buckel…

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    1. Was Pilz hier preisgibt ist das normale politische Geschäft, und das ist korrupt bis ins Mark. Der Lack ist ab beim Maturanten. Für das, was er unserem Land unverfroren aus Machtgier antut, wünsch ich Kurz schallende Ohrfeigen vom „Schicksal“. Mitterlehner wird sich freuen.

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      1. Pilz ist kriminell- er ging immer schon über Leichen und will bei denen mitschwimmen, die gerade oben sind.

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    1. Die Kriminellen wurden bisher von vielen gedeckt, die dadurch längst zu Komplizen wurden. Die so kriminell gewordenen Journalisten und Politiker werden nicht umkehren wollen, weil das ja ein Schuldeingeständnis wäre

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