Verteidigung: Ein Heer von Versagern?

Das Bundesheer betrachtet sich als „die strategische Reserve der Republik“, kontrolliert nun aber „wegen Corona“ die Grenze zwischen Tirol und „Österreich“. Wenn aber „Corona-Massnahmen“ uns selbst psychologisch, demokratiepolitisch, wirtschaftlich schaden, können wir auch von hybrider Kriegsführung und von Gehirnwäsche sprechen. Vor dieser muss uns das Bundesheer schützen, statt sie selbst voranzutreiben, auch nicht in entsprechenden Analysen zu warnen. Warum aber scheint niemand begreifen zu wollen, warum handelt niemand? Beim Militär zählt abstrakte Ehre, ohne dass je ehrhaft gehandelt wurde; hingegen ist man beleidigt, wenn in konkreten Situation sog. Soldatentugenden lebendig werden sollen. Somit wird dann schlicht alles unter tabu gestellt, das an diesem Nimbus kratzt, was von Spionage für Russland bis zu Homosexualität reichen kann.

Mittels Diskussionsverweigerung werdenimmer mehr Fehler aufgetürmt bzw. werden zu dann wirklich unüberwindlichen Bergen. Die Alternative zuzugeben, dass man auf dem Holzweg war und ggf. auch anderen, gar Zivilisten und -innen Unrecht getan hat, kommt niemals in Frage. Doch weil zwar diverse andere sicherheitspolitische Irrtümer oder kindisches Verhalten gegenüber Politikern eher einen überschaubaren Personenkreis beschäftigen, der Corona-Wahnsinn aber alle betrifft, wird auch das Heer rasch an Ansehen verlieren. Während ich mir überlegte, wie ich das ausdrücke, wozu ich verlinke, geht der Schwachsinn in die nächste Runde von wegen „FFP2-Masken im Freien“. Dass es auch das Bundesheer etwas angeht, wenn systematisch Betriebe und Branchen vernichtet werden, hat sich schon herumgesprochen.

Spionage beim Bundesheer?

Ein grosses Defizit des Bundesheers ist, dass es nicht Österreich dient, weil die Befehlskette schon lange ausgehebelt ist. Auch das kann nur dann passieren, wenn Soldaten keine Ehre im Leib haben, denn was nicht jeder Rekrut erkennen kann, wissen doch viele, die zu Komplizen werden, weil sie nichts unternahmen. Wenn ausgerechnet die NEOS darauf hinweisen, dass Ex-Generalstabschef Othmar Commenda und der Bekannte von Jan Marsalek, Gustav Gustenau von der Direktion für Sicherheitspolitik Russland zu nahe kamen, entbehrt dies nicht der Komik. Denn die NEOS werden von Hans Peter Haselsteiner gesponsert, dem Geschäftspartner des Oleg Deripaska, in dessen Schlepptau der Militärgeheimdienst GRU zu finden ist. Es waren auch die NEOS, die den Verdacht beim Eurofighter-Vergleich vom Businesspartner von Haselsteiner, Deripaska und vielen anderen Alfred Gusenbauer weglenkten. Es ist jedoch auch Tatsache, dass das Abwehramt (um russische Interessen zu schützen?) den von 2007 bis 2016 illegal Minister spielenden Kabinettschef Stefan Kammerhofer nie sicherheitsüberpüfte und die Minister Norbert Darabos und Gerald Klug nie vor Überwachung und Druck schützte. Dies macht auch deutlich, warum es 2015 nicht möglich war, Grenzen zu schliessen, während heute Soldaten mit Gewehren an der Grenze zu Deutschland stehen. Von Männern ohne Ehre kann man kein logisches Denken erwarten, sondern nur primitive Reflexe: sie brauchten sich über Darabos und Klug, mit denen sie nicht reden durften, keine Gedanken machen. Denn der eine wurde ihnen als „heeresfern, weil Zivildienst 1988“ medial verkauft und der andere als „sogar militärisch aussehend und zupackend“ (= unverbindliches Händeschütteln, bis man ihn auch versteckte).

Du bist integer oder du bist es nicht 

Man würde Intelligenz voraussetzen, würde man Offiziere damit konfrontieren, dass ja wohl jemand eine verborgene Absicht damit verfolgt, den Befehlshaber zu isolieren. Im Youtube-Channel des norwegischen Autors Björn Andreas Bull-Hansen gibt es einige interessante Videos wie jenes oben, in dem er feststellt, dass man nicht da und dort ein bisschen integer sein kann, sondern man ist integer oder man ist es nicht. Integrität ist es, was einen Mann wirklich ausmacht (auch Frauen können integer sein). So betrachtet ist niemand beim Heer integer, aber auch in vielen anderen Bereichen nicht, etwa in der Politik. Natürlich können die seltenen integren Menschen nicht alles auf sich nehmen, werden aber oft von anderen attackiert bzw. im Stich gelassen. Klar ist auch, dass es keinen einzigen integren Soldaten gibt, wenn die Plandemie gemeinsam weiter vorangetrieben wird und wenn vorher wie gesagt schon rechtswidrige Befehle eines Unbefugten ausgeführt wurden (selbstverständlich auch von Commenda und Gustenau).

Empörung über „Corona-Party“

Man kann den Zustand des Militärs kaum besser auf den Punkt bringen als mit den tragischen Folgen einer Abschlussfeier, die als „Corona-Party“ mit aufgenommenen homosexuellen Handlungen mediales Aufsehen erregte. Ressortspecher Michael Bauer goss ebenso Öl ins Feuer wie das Militärkommando Burgenland, was auch zeigt, wie sehr man dem Corona-Narrativ verhaftet ist; es wurden Disziplinarverfahren eingeleitet. Einer der jungen Männer nahm sich wenige Tage später das Leben, und noch immer gab es nicht einmal Ansätze von Einsicht; Bauer fiel im Gegenteil nur bei Homosexuellen auch gleich der Missbrauch ein. Man müsste den jungen Männern sagen, dass vollkommen Unfähige den Stab über sie brechen, die nicht nur auf eine Plandemie hereinfallen. Der Leiter der Disziplinarkommussion für Soldaten Alexander Klecatzky gilt auch als G’schichtldrucker, der zum Beispiel über Darabos Lügen verbreitete. So erklärte er zurecht, dass man eben u.a. Disziplinarmassnahmen einleitet, wenn sie über den Minister spielenden Kabinettschef verlangt wurden, oder andere „Weisungen“ ausführt. Es ist für solche Flaschen auch okay, mich mit Verleumdungen und anderen strafbaren Handlungen via Kabinett einzuschüchtern, weil ja niemand einfach so einfordern kann, dass die Bundesverfassung mit Befehls- und Verfügungsgewalt des Ministers über das Heer und seinem Weisungsrecht im Ressort gilt. Eine Rolle spielt auch, dass für besonders Unfähige oder/und Verklemmte weder Frauen noch Zivilisten Menschen sind; das beschränkt sich nicht allein auf Schwule. 

Die Ministerin kürzlich bei Pressekonferenz 

Jede und jeder möge sich selbst ein Urteil bilden über Ministerin Klaudia Tanner, die nicht nur gegenüber Airbus auf dem falschen Dampfer ist. Mit Sicherheit ist es einfacher, mit ihr einen auf „wir helfen in der Pandemie“ zu machen, weil sie sich darunter eher etwas vorstellen kann. Nicht so sehr, weil sie eine Frau ist, sondern weil sie zuvor nichts mit Landesverteidigung zu tun hatte. Heutzutage werden Kriege hybrid geführt, was die Anforderungen in vielen Bereichen steigert, aber einen möglichen Kampf Mann gegen Mann in den Hintergrund rückt. Eine wertvolle Ressource sind daher Menschen, die Situationen analysieren und wesentliche Punkte miteinander verbinden können. Sie müssen sich nicht nur mit unterschiedlichen Bereichen vertraut machen, sondern auch ihrer eigenen Haltung kritisch gegenüberstehen, um Irrtümer rasch zu korrigieren, was mit altbackener „Ehre“ unvereinbar ist. Hätte man vor einem Jahr ahnen können, was uns so alles „wegen Corona“ oktroyiert wird? Wäre ich Ministerin mit meinem Wissensstand von vor 12 Monaten, hätte ich mir recht flott einen Überblick verschafft, weil ich ja selbst recherchieren kann. Ich hätte diversen Bereichen angeordnet, selbst Lagebeurteilungen zu erstellen, nicht zuletzt den Nachrichtendiensten. Aller Wahrscheinlichkeit wäre der Verdacht bestätigt worden, den ich sofort gehabt hätte, und Österreich hätte sich ähnlich wie Schweden, Weissrussland oder Tansania verhalten.

Kein Scherz: Virtueller Tag der Wehrpflicht

Ich hätte auch erwartet, dass man sich nicht nur beim Heer genau ansieht, welche Interessensgruppen genau das wollen, was schliesslich 2020 stattfand. Auch das hat mit Veränderungen zu tun, freilich mehr in Form des Erkennens, dass keine Stunts a la James Bond im Mittelpunkt stehen bei kommunistischen Geheimdiensten, sondern Infiltration, Zersetzung, der Aufbau von Frontorganisationen. Was wir mit dieser Regierung tatsächlich hatten, war übrigens auch ein virtueller Nationalfeiertag, natürlich „wegen der Pandemie“. Weil der Krieg, in dem sich nicht nur Österreich befindet, aber hybrid und damit asymmetrisch ist, gibt es mehrere Fronten und Gebietsgewinne. Es sieht auch so aus, als ob nun die fremdbestimmte Regierung zu Recht im Visier ist, aber auch Handlanger anderer Kräfte eingesetzt werden. Beim Militär vergisst man derzeit – auch anderswo – noch vollkommen, dass man die demokratischen Freiheiten der Bürger zu schützen hat. Diese sind gerade jetzt sehr stark bedroht, wobei man die bestimmter Einzelpersonen auch schon vor 2020 verletzte, was beim Heer tabuisiert wird. Ausserdem muss das Militär die Souveränität schützen, was kaum umsetzbar ist, wenn Spionage, Zersetzung, Unterwanderung in vielen Bereichen akzeptiert werden. 

3 Kommentare zu „Verteidigung: Ein Heer von Versagern?

  1. In der Diskussion Fellner live zwischen Cap und Westenthaler hat letzterer gesagt, der AKT gegen Blümel bei der WKSTA ist 500 Seiten (!) dick.

    Also von wegen es hing an einem Namenseintrag Kurz ( Martina oder Sebastian) in einem Terminkalender des Graf.

    Das duftet bereits nach Anklagereife.

    Zeitgleich mit der Hausdurchsuchung bei Blümels Hauptwohnsitz und Nebenwohnsitz und Handy- und Laptopbeschlagnahme findet derzeit eine GROSSbetriebsprüfung durch die Finanz bei der Novomatik selbst und in allen 30 Tochterunternehmen der Novomatik statt.

    Ist schon pikant, daß Blümel als Finanzminister nichts davon geahnt hat, daß seine eigenen Finanz-Großbetriebsprüfer so einen Auftrag von der WKSTA haben und durchplanen. Die müssen ja zeitgleich mit einer Hundertschaft Prüfer angeritten sein bei so vielen Firmen gleichzeitig.

    Man sieht wie sehr man den Blümel im Ministerium „liebt“ und wie gesetzestreu die Beamten wirklich sind. Die haben unter Ex Finanz-Generalsekretär (und jetzt ÖBAG Mann) Schmid wohl viel gelitten, man las von Totalschikane, als der Pierer Einkommensteuerbescheid ins Parlament durchgesickert war, woraus man lernen konnte: der Pierer zahlt ca 5000 Euro jährlich Steuern und gab ca 400.000 Euro Parteispende an Kurz.

    Die ÖVP hat wohl gerechnet, daß sie mit der 3 Tages Vorab-Berichtspflicht der WKSTA an den OSTA Fuchs safe ist.
    Bei Gefahr im Verzug gilt das halt nicht, und es war eine Gefahr im Verzug Lage gegeben.
    Diesmal war die ÖVP ein klein bisschen zu dumm. Und das macht sie jetzt so wütend.
    Der Wöginger verheizt sich. Er tobt, man sieht wie die türkise ÖVP über Richter und Gesetze wirklich denkt. Man wird die Aufnahme gut aufbewahren müssen, das ist ein wertvolles Beweisstück, wie die ÖVP wirklich tickt. Diese Tiraden werden auch schwarzernannten Richtern keinesfalls gefallen.

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    1. Wie sehr die Justiz gelenkt wird, weiss ich wegen Eurofighter, sonst wäre mir vieles nicht bewusst. Deswegen bin ich zB bei der bevorstehenden Anklageerhebung gegen Strache ambivalent, weil Eurofighter einige Dimensionen drüber liegt, da aber die Justiz die Netzwerke decken musste, die sie auch anderswo deckt.

      Und wir haben auch eine Regierung mit Blümel, Kurz, Anschober und Co., um den Corona-Wahnsinn dauerhaft zu machen. Wer dabei auftritt, hat wieder mit Netzwerken zu tun. Siehe heute im BKA:
      Plachutta (Ex-Strache)
      Steirereck (dort trifft sich zB die Österreichisch-Aserbaidschanische Handelskammer (Lansky, Shklarek, Gusenbauer, Gerstbauer und viele andere)
      Sacher (verwalten für Deripaska Hotel Aurelio in Lech; M. Winkler in Interview zu oe24 at: Testen, Testen, Testen und Impfen, Impfen, Impfen = voll auf Linie)
      Bei einer PK mit Angstschober, der wie unter Beruhigungsmitteln wirkt, tritt Danielle Spera mit Loblied für Israel auf

      Dann OTS zB von Praevenire mit Schelling (Gazprom, Sazka -> Casinos Austria) usw..

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  2. Westenthaler sagte auch, daß die internen Wahlumfragen der ÖVP
    diese ÖVP derzeit bei 32 Prozent (!) sehen.
    Krasser Absturz der Kurz ÖVP.

    Das sagen die echten INTERNEN Umfragen, also nicht das beschönigende Karmasingeschwafel beim Fellner. Die behauptet natürlich deutlich mehr. Die ex ÖVP Ministerin Karmasin hat gestern absolut jede Position schönmanipuliert oder schön-geredet.

    Ihre Fragemöglichkeiten waren tricky entweder pro ÖVP oder ich weiß nicht. Was anders gabs nicht zur Auswahl.
    Also zB in etwa so : 1.) Kommt die Öffnung des Handels exakt zur richtigen Zeit?
    2.) oder kommt die Öffnung zu früh?
    3.) oder habe keine Meinung.

    Eine Antwortmöglichkeit die lautet: Die Öffnung kommt zu spät oder es hätte überhaupt kein Zusperren geben sollen, GIBTS bei ihr nicht.

    Die ultrafreche Massenmanipulation der Karmasin Umfrage war gestern selten schön zu sehen.

    Westenthaler hat zum Schluß gegrinst, als Fellner die Dame vollmundig ankündigte, ich danke ihm für diesen Einblick in die Realität.

    PS: Er sagte auch, die Edtstadler ist karenzierte WKSTA VizeChefin.

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