Der Nationalfeiertag und der Great Reset

Am Nationalfeiertag präsentiert sich üblicherweise das Bundesheer; diesmal jedoch in erster Linie virtuell. Es gab jedoch Ansprachen von Politikern, diesmal mit Gänsehautgarantie, weil alles der Plandemie untergeordnet wird. So weit hätte es paradoxer Weise gerade wegen der Landesverteidigung nie kommen dürfen, weil dazu auch gehört, auf jede Form der Kriegsführung vorbereitet zu sein. Das schließt hybride oder asymmetrische ein, mit der man ein fremdes Land (oder gleich viele auf einmal) schwächt und zu Entscheidungen veranlasst, die den eigenen Interessen dienen. Aufgrund des Versagens (nicht nur) des Bundesheers auf ganzer Linie sind wir jetzt in einer recht verworrenen Situation, was Hintergründe betrifft, sodass man auf mehreren Ebenen ansetzen muss. Vielleicht ist einfach nur passend, dass man am 26. Oktober von einer Friedenskundgebung beim Maria Theresien-Denkmal über den Heldenplatz spazieren konnte, wo das Bisschen an Bundesheer-Aufbauten gerade verstaut wurde. Und dann weiter durch die nun auf einmal recht belebte Innenstadt zu einer Kundgebung der Gegnerinnen und Gegner der mit Corona begründeten Maßnahmen vor der Oper gehen konnte.

Dort waren weit mehr Menschen als bei der Friedensmanifestation, deren Rednerinnen und Redner wiederum sehr kenntnisreich und differenziert argumentierten; sie entstammen aber auch einer „Demotradition“ anders als viele, die es zur Oper zog. Zu den Propagandisten des „Great Reset“ per Plandemie gehört Wolfgang Fellners „Österreich“, das dann auch sofort das Opern-Publikum diffamierte und einen ironischen Tweet von mir zu drei Männern mit Alufolie auf dem Kopf dazu verwendete, auch gleich die drei und mich ins rechtsextreme und sonstige Eck zu stellen. Stets im Focus von Kritik ist der Arzt Peer Eifler, dem die Kammer die Approbation entzog, weil er Atteste zur Maskenbefreiung ausstellte; er sprach denn auch wieder einmal vor der Ärztekammer in der Weihburggasse. Er gehört wie einige andere Männer zu denen, die im „Ernstfall“ auf das Bundesheer hoffen, das jedoch keineswegs zur Ehrenrettung ihres Geschlechts dienen kann, eben weil verdeckte Kriegsführung schon lange geduldet und auch unterstützt wurde, ohne Rücksicht auf Schaden für Österreich. Nicht von ungefähr gehört zur „virtuellen Leistungsschau“ (wegen Corona natürlich) auch eine Umorientierung hin zu Corona-Einsätzen, mehr Frauen sowie Behinderten, die nun auch als Sportler vom Heer unterstützt werden. Rein zufällig kann man Stefan Ruzowitzky, der dies filmisch umsetzte, mit Sebastian Kurz auch bei Martin Ho antreffen.

Virtuelles Heer mit Stefan Ruzowitzky

 

Man kann in einem anderen Ministerium vielleicht von außen oder auch von innen nicht so recht mitkriegen, dass die Ressortchefin oder der Ressortchef das Heft nicht in der Hand hat. Auch wenn es kaum vorstellbar ist, dass dies tatsächlich lange verborgen bleibt, geht es im Verteidigungsministerium um mehr, da es nicht nur Ministerweisungen gibt, sondern auch Befehle des Ministers oder der Ministerin als oberstem Vorgesetzten der Armee. Mithin bestehen als mehr Möglichkeiten zu bemerken, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht; und doch war und ist beim Bundesheer die Devise wegschauen, wegducken, mitmachen. Es ist daher ein schlechter Scherz, wenn wehrpolitische Vereine immer noch behaupten, das Heer sei „die strategische Reserve der Republik“, denn es hätte davor warnen müssen, das Trojanische Pferd der Plandemie einzulassen. Stattdessen ist man jedoch dabei mittels „Corona-Milizeinsatz“ und unterstützt das „Contact Tracing“. Nichts für schwache Nerven ist der aufklärende Vortrag von Robert Stein, der auch darauf hinweist, dass man mittels PCR-Test nur bei Menschen mit Symptomen z.B. zwischen Grippe- und Coronaviren unterscheiden kann. Er wird bei uns jedoch primär an symtomlosen Personen angewendet, wozu dann noch kommt, dass Infizierte mit Erkrankten verwechselt werden; alles um Zahlen in die Höhe zu treiben und einen Totalumbau der Gesellschaft zu rechtfertigen.  Stein erinnert an die Bekenntnisse eines Economic Hit Man von John Perkins, der in Erwin Wagenhofers Film „Let’s make Money“ zu sehen war; es handelt sich bei der Plandemie auch um Hit Man-Angriffe.

Vortrag von Robert Stein

Jetzt werden vielen Staaten von Weltbank und IWF Maßnahmen aufgezwungen; in ärmeren Ländern führte dies bereits zu vielen Toten, während bei uns viele durch Behandlungsfehler als Folge der Coronoia starben oder weil sie nicht operiert wurden. Es ist vollkommen klar, dass Kräfte außerhalb unserer Länder die Ereignisse lenken wollen und dass sie auch mit dem Weltwirtschaftsforum in Davos zu tun haben, das jetzt den „Great Reset“ ausgerufen hat. Es wäre aber falsch, die Vorgänge als rein kapitalistisch oder transatlantisch zu bezeichnen, da auch China und Russland mitmischen; man sieht durchaus widersprüchliche Vernetzungen auch, wenn man sich mit Friedenspolitik befasst. Eine Rednerin bei der Friedenskundgebung sprach davon, dass Österreich mit Israel zusammenarbeite, das dann mit Glock-Pistolen gegen Palästinenser vorgeht oder mit Software Drohnen steuert und Menschen überwacht, auch von Targeted Killing ist die Rede. Explizit wurde die Blue Minds Group der Kerns genannt, an der auch Hans Peter Haselsteiner und Alfred Gusenbauer beteiligt sind; bei der israelischen Kern-Firma FSight ist Martin Schlaff an Bord.

Friedenskundgebung

Christian Kern ist Lobbyist der Kommunistischen Partei Chinas und Aufsichtsrat bei der russischen Staatsbahn RZD; er machte wie vor ihm Alfred Gusenbauer Wahlkampf mit Tal Silberstein. Man kann ihn wie Haselsteiner, Gusenbauer, Schlaff, aber auch Rene Benko und Sebastian Kurz russischen Netzwerken zuordnen. Dies macht deutlich, dass es keine singuläre Erklärung gibt, auch nicht auf weltpolitischer Ebene; man wird auch nicht weit kommen, wenn man verallgemeinernd zu wissen meint, warum individuelle Politiker bei alledem brav mitmachen. Wenn Sebastian Kurz jetzt den „guten Diktator“ mimt, kann es sein, dass er diese Rolle freiwillig erfüllt oder aber dass er sich alles ganz anders vorstellte, als er Unterstützung auf dem Weg ins Kanzleramt hatte. Man muss auch wissen, was unter einer psychologischen Operation verstanden wird, denn man arbeitet immer damit, Angst vor einem (vermeintlichen) Gegner zu erzeugen; dies kann ein Mensch sein, ein anderes Land, ein Volk oder eben ein Virus. Sobald entsprechende Emotionen getriggert wurden, reagiert die Bevölkerung aus der Sicht der dafür Verantwortlichen hoffentlich so, dass sie die Verbindung zwischen linker und rechter Gehirnhälfte gestört ist, sodass Emotionen nicht mehr vom Verstand bewertet werden. Dies wird deutlich, wenn der Verleger Christian Mucha bei Fellner zwar fassungslos aufzählt, was noch mehr Corona-Maßnahmen z.B. für den Tourismus bedeuten, sofort aber wieder in den „wir müssen“-Modus verfällt.

…unser potemkinsches Heer….

Bei der jetzt auf den Misthaufen der Geschichte geworfenen Leistungsschau am Heldenplatz konnte jeder Gespräche mit Soldaten führen. Es gab stets auch ein Zelt, das sich mit Auslandseinsätzen befasste, in denen man auch mit fremden PsyOps konfrontiert sein kann, also wissen sollte, wie man darauf reagiert. Statt sich aber den Tatsachen zu stellen, wird man in Zukunft noch mehr beim „Contact Tracing“ mitmischen; eine Trendwende dazu, plötzlich doch entsprechend der Aufgaben des Heeres die demokratischen Freiheiten der Bürger zu verteidigen, ist leider nicht in Sicht. Eher schon wird wie in anderen Ländern das Heer eines baldigen Tages dazu eingesetzt, uns daran zu hindern, unsere Wohnviertel zu verlassen; es sei denn, wir lassen es nicht soweit kommen. Denn alles ist darauf angelegt, das Wirtschaftssystem zu zerstören, was auch bei uns zu Unruhen und zahlreichen Toten (auch wegen Hunger) und zu einer technologischen Diktatur führen wird. Wie wenig dies vielen bewusst ist, zeigt auch die Demorealität am Nationalfeiertag, da es nicht nur der Gleichzeitigkeit wegen keine Verbindung zwischen Friedens- und Coronaprotest zu geben schien. Doch die Antifaschistische Aktion, die in Österreich relativ zurückhaltend auftritt, in Deutschland und in den USA aber schon einen denkbar schlechten Ruf hat, war sowohl hier als auch dort präsent.

Vor der Oper

„Dort“ natürlich, um die vor der Oper versammelte Menge als „Faschisten“ zu beschimpfen, die von Polizisten beschützt werden, was sich ja auch reimt. Isabelle Daniel von „Österreich“ bemühte sich bei der Polizei darum, dass die Anti-Coronoia-Kundgebung aufgelöst wird, wie Twitter-Screenshots zeigen. Aber wenn es um „die Medien“ geht, kann man ja auch fragen, warum die erst 2020 verfügbare Doktorarbeit von Christian Drosten, dem wir den bei uns eingesetzten PCR-Test zu verdanken haben, kein Thema sein darf. Ohne pausenlose Propaganda würde sich die Bevölkerung nicht einschüchtern lassen; inzwischen ist schon von „Lockdown light“ (natürlich verharmlosend) in Deutschland die Rede. Bei uns sandte ÖVP-Generalsekretär Axel Melchior eine völlig widersprüchliche Botschaft an seinen Verteiler: „Heute feiern wir zum 55. Mal unseren Nationalfeiertag. Und auch wenn wir mitten in einer Krise sind, die uns alle hart trifft, können wir gerade am heutigen Tag neuen Mut schöpfen: Der Nationalfeiertag erinnert uns daran, wie wir bisherige Krisen meistern konnten und gestärkt aus ihnen hervorgegangen sind.Und so wird es auch dieses Mal sein. Da bin ich mir sicher. Die Bundesregierung hat ein Video veröffentlicht, das mich persönlich sehr berührt hat und das ich gerne mit dir teilen möchte. Es zeigt, was Österreich ausmacht. Nimm dir diese vier Minuten Zeit. Es zahlt sich aus, versprochen.

Ein Lied zum Protest: Schwrz Vyce „Morpheus“

Ich mag den Nationalfeiertag vor allem auch deshalb so gerne, weil das Bundeskanzleramt für alle seine Tore öffnet und freue mich deshalb umso mehr, dass das auch dieses Jahr – in digitaler Variante – möglich ist. Auch das Bundesheer hat sich für die diesjährige Leistungsschau etwas Besonderes überlegt. Als Gesellschaft ist uns schon viel gelungen. Besonders am heutigen Datum rufe ich mir gerne in Erinnerung, wofür ich dankbar sein darf: Die harte Arbeit unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern, die Österreich zu dem wunderschönen Land gemacht hat, das es heute ist.“ Man reibt sich da verwundert die Augen bei einer Regierung, die dieses Land gerade zerstört und dabei so tut, es sei es eine aus heiterem Himmel über uns hereingebrochene Krise, die alle Kriege in den Schatten stellt. Einen deutlicheren Beleg dafür, dass es sich nicht um eine Regierung im Sinne der Bundesverfassung handelt, kann es wohl kaum geben. Wer dies so richtig realisisiert, wird sich erst recht zunächst ohnmächtig vorkommen, doch dies verstärkt die Notwendigkeit, sich mit anderen zu verbinden und zu verbünden. „Mut schöpfen am Nationalfeiertag“, so die Aussendung der ÖVP, die auch den Untergang des Bundesheers besiegelte, können wir auch jeder für sich anwenden, wobei klar ist, dass man nicht mehr passiv bleiben und hoffen kann, dass andere diesen Irrsinn schon für einen stoppen werden….

10 Kommentare zu „Der Nationalfeiertag und der Great Reset

  1. Corona-Untersuchungsausschuss und Drostens seltsame Doktorarbeit – sie tauchte erst 2020 auf und da nur zu ca. 75 %. es war auch schon merkwürdig, dass er Professor wurde, ohne sich zu habilitieren.

    Doktorarbeiten werden veröffentlicht und archiviert, dh man kann sie jederzeit einsehen. So entstanden ja Enthüllungen über Plagiate basierend auf Vergleiche mit Büchern bzw anderen Dissertationen:

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    1. Was für ein gespaltene Persönlichkeit ist Herr Drosten, zu wissen, dass er keine Dissertation verfasst habe, sich dann aber über Jahre so weit aus dem Fenster zu lehnen, dass er es geradezu provoziert, dass seine Person genauer in Augenschein genommen wird? Hinterfragbare Charaktere gibt es in allen Berufen, in der Wissenschaft aber ist die Eitelkeit verständlicherweise stark vertreten.

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      1. Ja stimmt; dazu kommt, dass die nun gefundene Dissertation aus Texten mehrerer Autoren zusammengestückelt sein soll. Das erinnert an die Diss von Peter Pilz:

        https://www.diepresse.com/669135/pilz-unter-plagiatsverdacht-was-stammt-vom-ko-autor

        http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=1972:die-doktorarbeit-des-gruenen-peter-pilz

        https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120724_OTS0079/fpoe-kickl-pilz-dissertation-was-wusste-van-der-bellen

        auch wenn man sich fragt, welche Chuzpe Drosten hat und warum er so lange damit durchkam….

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  2. Tja, wenn man nicht ist, was man vorgibt zu sein, kann eine schützende Hand nicht schaden, zumal solche Leute zum richtigen Zeitpunkt ihre hervorragende Arbeit zu leisten haben!
    Eine Dissertation, die nicht auffindbar ist und ein Professor ohne sich zu habilitieren, ist für meinen Geschmack etwas viel an Besonderheiten dieses Mannes.
    Interessant, dass in diesem Fall die ach so tollen „Aufdecker-Schreiberlinge“ nicht nachfragen.

    MfG Michael!

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  3. Liebe Alexandra!
    Danke toller Artikel und ja viele sind sich nicht bewußt was wirklich im Hintergrund läuft. Stichwort Transhumanismus, Überwachungsstaat a la China da braucht man natürlich 5 G.
    Corona gute Ablenkung von den wahren Problemen denn der Sozialstaat ist lange schon im A….
    Danke und liebe Grüße von einer wahrscheinlich auch rechtsextremen Aluhutträgerin…

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      1. unsere werten Nachbarn denken schon wieder über Lockdown nach……Gastronomie komplett töten, ist die Devise

        wenn ihr euren Kindern in der Schule brav den Sklavenfetzen über den Mund zieht, werden wir die Schulen offen lassen…….

        wie krank muss man eigentlich sein, um sein jahrzehntelang aufgebautes Leben und die Zukunft seiner Kinder innerhalb eines Jahres zerstören zu lassen?

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      2. Ja, wer es jetzt nicht kapiert… wobei ich auf Twitter gemeinsam mit anderen gerade mit jemandem diskutiere, der die ersten sechs Monate bei allem dabei war, dann aber ein Aha-Erlebnis hatte und nun auf unserer Seite ist.

        Es ist ihm jetzt peinlich, dass er erst so spät draufkommt; aber wir bestärken ihn, auch weil er vielleicht überzeugender ist als diejenigne, die eh gleich Lunte rochen…

        das habe ich gerade bekommen, Albrecht Müller zur jüngsten Entwicklung:

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=66272

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