Bundeswehr, Bundesheer und Zersetzung

Derzeit scheint besonders viel zu passieren, was die meisten Menschen natürlich überfordert; wir haben es aber schlicht mit den Ergebnissen lang anhaltender Zersetzung zu tun. Diese kann man rational verstehen, muss aber lernen, sie auch aktuell wahrzunehmen und versuchen, nicht durch Reaktionen auch noch zu ihr beizutragen. Weil man aber nicht nicht kommunizieren kann, ist es nicht so einfach, sich richtig zu verhalten. Man kann es vielleicht recht gut erklären anhand der Veränderungen, denen Bundesheer und Bundeswehr unterzogen werden. Dies auch deshalb, weil es hier alte Genderklischees gibt, an denen man Prozesse messen kann, die möglichst weit von einem Verständnis von Landesverteidigung wegführen sollen, was im Corona-Einsatz gipfelt. Es ist kein Zufall, dass in Deutschland die Wehrpflicht ausgesetzt wurde und man in Österreich eine Volksbefragung mit dem Ziel ihrer Abschaffung durchführte; außerdem musste Annegret Kramp-Karrenbauer ihre Entsprechung in Klaudia Tanner in Österreich finden. In beiden Staaten wurde der Dienst mit der Waffe 1998 für Frauen geöffnet, was in Deutschland zu einem höheren Frauenanteil geführt hat als in Österreich. Wenn von Kinderbetreuung bei der Truppe und LGBTIQ-Rechten die Rede ist, so wird damit natürlich einer linken gesellschaftspolitischen Agenda Rechnung getragen; es geht dabei aber darum, von Vorstellungen von Verteidigungsfähigkeit wegzukommen.

Man kann an das klassische Bild vom Soldaten denken und da und dort etwas dazukleben, vielleicht PR-Fotos und Ausschnitte aus Presseaussendungen verwenden; und nicht vergessen, auch ein paar Masken hinzufügen. Was hier und in vielen anderen Bereichen vor sich geht, erklärte der KGB-Überläufer Yuri Bezmenov bereits in den 1980er Jahren; hier ist ein Video von einem seiner damaligen Vorträge. Sowohl bei der Bundeswehr als auch beim Bundesheer müssen denkende Soldaten immer häufiger das Gefühl haben, im falschen Film gelandet zu sein, Teil einer fremd- und nicht selbstbestimmten Inszenierung zu sein. Zersetzung setzt immer mehrfach an, sodass man, sobald sie durchschaut wird, wesentliche Akteure praktisch auf Null zurücksetzen müsste, als ob sie (ungewollt) destruktive Verhaltensweisen nicht gezeigt hätten. Heute wurde gemeldet, dass der bisherige Sektionschef im Verteidigungsministerium Christian Kemperle die Sektion Öffentlicher Dienst im Kompetenzbereich von Vizekanzler Werner Kogler leiten wird. In zehn Jahren im BMLV stand gerade auch er für den Missbrauch des Öffentlichen Dienstes für fremde Interessen, unter anderem, weil er mit dem von 2007 bis 2016 „Minister spielenden“ Kabinettschef Stefan Kammerhofer kooperierte.

Niki Fellner interviewt Klaudia Tanner

Über Kammerhofer-Kemperle wurde 2011 Generalstabschef Edmund Entacher rechtswidrig gegen den Willen des bedrohten, abgeschotteten, totalüberwachten Ministers Norbert Darabos abberufen. Wer die Bundesregierung ohnehin für Marionetten hält gerade angesichts des willigen Mitwirkens an der weltweiten „Plandemie“, bekommt mit der Kemperle-Bestellung ein weiteres Argument geliefert, denn Kogler kann da nicht bei Sinnen gewesen sein. Das gilt natürlich auch für Ministerin Tanner, die Kemperle Rosen streuen muss und siehe Interview oben allen Ernstes die Eurofighter verkaufen will. Darabos wollte kein Handlanger der russischen „Freunde“ von Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer sein und hätte eigentlich von den Heeresdiensten geschützt werden müssen, die ihn jedoch verraten haben. Wie passend, dass die länger vakante Stelle des Nachrichtenamts-Leiters nun besetzt wurde, wobei Sascha Bosetzky wie Kemperle 2010 anfing. Als Stabschef Tanners fungiert der bisherige Chef des Abwehramts Rudolf Striedinger; dieses hätte bei Sicherheitsüberprüfungen U-Boote fremder Geheimdienste erkennen müssen. Wären die beiden Ämter funktionsfähig, hätten sie wohl die Plandemie als Operation Psychologischer Kriegsführung erkannt und die Regierung darin unterstützt, sich Lockdown und Co. zu widersetzen.

Warum muss der MAD-Chef gehen?

Deutsche werden sich zu Recht fragen, was eigentlich der Militärische Abschirmdienst so treibt, dessen Aufgabenbeschreibung jener des Abwehramtes sehr ähnlich ist. Beim AbwA lesen wir z.B.: „Das Abwehramt dient dem „Eigenschutz“ des Bundesheeres, d. h. es soll – nach Maßgabe des seit 1. Juli 2001 geltenden Militärbefugnisgesetzes (MBG) – vorsätzliche Angriffe auf militärische Rechtsgüter (Personen, Sachen, Geheimnisse) und damit die Beeinträchtigung der militärischen Sicherheit sowohl im Inland als auch im Rahmen der zu Auslandseinsätzen entsandten Kontingente – in Kooperation mit den Sicherheits- und den Strafverfolgungsbehörden – vorzeitig erkennen und Straftaten verhindern.“ In der Praxis hat das AbwA sehr vieles weder vorzeitig noch im Nachhinein erkannt, beispielsweise nicht, dass die Befehlskette in der Landesverteidigung ausgehebelt wurde, was durch die eigene Unterwandung durch den russischen Geheimdienst erklärbar ist. So ist es auch naheliegend, dass die Operationen verdeckter Kriegsführung 2015 und 2020 nicht als solche erkannt wurden („Refugees Welcome“ und „Coronoia„) und zugelassen wurde, dass fremde Kräfte das Bundesheer zum Nachteil Österreichs einsetzten. „Epoch Times“ siehe oben ist sehr sensibel, was Destabilisierung betrifft; dies ist aus der Geschichte der Falun Gong-Bewegung verständlich.

Der nun abberufene MAD-Chef Christof Gramm

Wikipedia führt bei den Aufgaben des MAD explizit den Schutz der Bundeswehr vor Zersetzung an: „Kernaufgaben des MAD sind die Informationssammlung und -auswertung im Inland und ausnahmsweise im Ausland zu Zwecken der Spionage- bzw. Sabotageabwehr und der Extremismus- bzw. Terrorismusabwehr. Auf Grundlage des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes wirkt der MAD darüber hinaus an Sicherheitsüberprüfungen mit (personeller Geheim- und Sabotageschutz). Seit dem 1. Juli 2017 müssen alle der jährlich 20.000 Neueinstellungen, für die eine Waffenausbildung vorgesehen ist, einer einfachen Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Zudem erbringt der MAD Beratungs- und Unterstützungsleistungen für Dienststellenleiter und Sicherheitsbeauftragte (materieller Geheimschutz). Er leistet einen Beitrag zur Beurteilung der Sicherheitslage von Dienststellen und Einrichtungen der Bundeswehr. Vor dem Hintergrund des erweiterten Aufgabenspektrums der Bundeswehr ist der MAD auch an Auslandseinsätzen der Bundeswehr beteiligt. Hier leistet er einen Teilbeitrag zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Truppenkontingente durch Abschirmung gegen sämtliche die Sicherheit der Truppe gefährdenden Aktivitäten. Außerdem soll der MAD die Bundeswehr vor einer Zersetzung schützen.“ Zu Recht wird schon lange kritisiert, dass mit dem Aussetzen der Wehrpflicht eine Wegorientierung von der Kernaufgabe der Landesverteidigung erfolgte. Man kann dies unter dem Aspekt sehen, dass nun internationale und oft fragwürdige Einsätze im Vordergrund stehen oder aber, dass Fähigkeiten abgebaut werden.

Skandal bei der Bundeswehr

Was den Skandal bei der Eliteeinheit KSK betrifft, ist nicht so verwunderlich, dass gerade auch Soldaten für Extremismus anfällig sind, zumal sie ja zunächst unerklärliche schleichende Veränderungen mitbekommen und darauf eine Antwort geben wollen. Wenn aber die Ursachen tabu sind, weil sich Deutschland in eine DDR 2.0 verwandelt hat (und auch Österreich einen ähnlichen Weg geht), kann man mit der Affäre bequem Truppenteile reduzieren. All das fällt auch unter Zersetzung, eben weil manche nicht adäquat auf geschaffene Fakten reagieren und so genau den Prozeß weiter vorantreiben, gegen den sie sich stellen wollen. Sowohl MAD als auch HNaA und AbwA müssen eigentlich in der Lage sein, komplexe und mehrfach verschachtelte, verspiegelte Operationen fremder Dienste zu erkennen und gegen diese vorzugehen. Dazu gehört auch, dass einige Personen nicht auf jemandes Kommando destruktives Wirken entfalten, sondern auf eine geschaffene Situation sozusagen als nützliche Idioten frei nach Lenin reagieren. Wir befinden uns damit auf der Bühne der Weltpolitik, wie ein weiterer „Epoch Times“-Clip zeigt, denn es geht um die Wahlen in den USA. Herausforderer Joe Biden und sein Sohn Hunter sind tief in Vorgänge in der Ukraine verstrickt, und von dort kommt man zu politischen Lobbyisten in Deutschland und Österreich.

Die Bidens und die Ukraine (und China)

Die Bidens sind verbandelt mit der russischen, als Mafia-nahe geltenden Geschäftsfrau Elena Baturina, deren österreichischer Anwalt Leo Specht Partner von Alfred Gusenbauer ist. Es waren Gusenbauer und Specht, die ihrer russischen Auftraggeber wegen zwar 2006 einen „Sozialfighter statt Eurofighter“-Wahlkampf führten, dann aber Scheinverhandlungen durchsetzen sollten, die zu einem Vergleich führten. All dies geschah auf dem Rücken von Wahlkampfmanager Norbert Darabos, der als Minister wider Willen aus dem Eurofighter-Vertrag aussteigen wollte, aber bedroht wurde und wird. Bei Gusenbauer sollten wir auch an Burisma-Aufsichtsrat Aleksander Kwasniewski denken, der wie Romano Prodi gemeinsam mit Gusenbauer für die Ukraine und zuvor für Kasachstan lobbyierte. Alle drei ehemaligen Staats- und Regierungschefs sind haben Verbindung zu russischen bzw. Russland nahestehenden Geheimdiensten. Mit dem Ukraine-Lobbying wird der Geschäftspartner des auch mit Gusenbauer vernetzten Oligarchen Oleg Deripaska, Paul Manafort assoziiert; er stand dafür ja in den USA vor Gericht. Wenn Demokraten und Republikaner Verbindung zu denselben Kreisen haben, fragt man sich wohl, was hier eigentlich gespielt wird. Dies kann auch gelten, was die Rolle der AfD betrifft, bei der aber Alice Weidel in wenigen Minuten die Strategie der Zersetzung exakt auf den Punkt bringt.

Weidel über Merkels Marxismus

Natürlich kommt sie von Goldman Sachs, doch man kann wohl nicht komplett von außen sein, um Entwicklungen zu durchschauen und benennen zu können. Weidel zeigt auch auf, wohin die Coronoia-Reise mit einer Zerstörung der eigenen Wirtschaft geht, die in Österreich eins zu eins genauso passieren soll. Zersetzung made by Moscow (and Peking) in Austria kann man in vielen Details oder aber in ein paar aktuellen Stichworten beschreiben: Stellungnahmen zum Ibiza-U-Ausschuss konzentrieren sich auf den Vorsitzenden Wolfgang Sobotka und seine Beziehung zur Novomatic; diese wiederum ist neben Strabag, Signa, Magna besonderer Förderer der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft. Aus dem russischen Netzwerk scheint die Novomatic nun fällig zu sein, nachdem sie ja auch aus den Casinos Austria gedrängt wurde, die jetzt tschechisch sind. Wenn man nicht das Gesamtbild betrachtet und Sobotka nicht danach fragt, warum er als Vorsitzender des 3. Eurofighter-Ausschusses Gusenbauer und Co. deckte, trägt man unbeabsichtigt zum Werk der Zersetzung bei. Die NEOS als „Aufdecker“ werden von Deripaskas Geschäftspartner Hans Peter Haselsteiner gesponsert; Strabag-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Gusenbauer war Berater der Novomatic und sitzt im Aufsichtsrat der Signa, in die Novomatic-Gründer Johann Graf incvestiert.

Raphael Bonelli über das Gegeneinander Ausspielen

Mit anderen Worten können wir ein komplexes Bild weitverzweigter russischer (und chinesischer) Einflussnahme inklusive Bundesregierung, Hofburg, Parlament zeichnen, das auch für die gewünschten Corona-Reaktionen gut war. Es passt natürlich auch zur Zersetzung, dass nun alle plötzlich „grün“ sein wollen, was nicht Nachhaltigkeit und damit mehr Autonomie des Einzelnen meint. Eine Presseaussendung der Industriellenvereinigung Wien erinnert uns daran, dass deren Chef Christian Pochtler mit Bundeskanzler Sebastian Kurz‘ „Beraterin“ Antonella Mei-Pochtler verheiratet ist, die mit Demokratie wenig am Hut hat. Uns wird die Mär erzählt, dass die Dame von der Boston Consulting Group eines Tages im Jahr 2011 Kurz erlebte und so von ihm angetan war, dass sie sich fortan seiner Betreuung widmete, „Projekt Ballhausplatz“ inklusive. Bei Boston Consulting denkt man wohl zunächst „aha, transatlantisch“, doch die Firma hat auch mit Wirecard zu tun, und dieses Unternehmen sieht eher nach einer russischen „Front“ aus. Was die China-Komponente betrifft, gibt es Überschneidungen zwischen ORFG und Austrian Chinese Business Association, also zwischen Russland- und China-Freunden. Man beachte, dass Brigitte Bierlein auch als Übergangs-Bundeskanzlerin nach Ibizagate im Kuratorium der ACAB blieb. Wenn wir unten erfahren, dass auch die Familie Bush Ziel des chinesischen Geheimdienstes mit dem Instrument der „Honigfalle“ war, so beherrschen natürlich auch andere diese Strategie. Es wird genau beschrieben, wie Abhängigkeiten geschaffen werden und wie man Zielpersonen mit Kompromaten dazu bringt, mit China zu kooperieren.

Über den chinesischen Geheimdienst

Am Rande der Kundgebung gegen Corona-Willkür am 1. Oktober in Wien war zu erfahren, dass an der Wirtschaftsuni schon offen davon geredet wird, was wir alles aufgeben müssen, um mit China noch konkurrieren zu können. Auch das ist natürlich ein Werk der Zersetzung, denn es wurden spätestens mit dem Corona-Putsch vollendete Tatsachen geschaffen, auf die viele recht simpel reagieren. Charakterisch ist auch, dass die realsozialistische (oder auch marxistisch-leninistische) Ausrichtung der U-Boote, die uns als Regierende präsentiert werden, immer deutlicher wird. So ist Landeshauptmann Hans Peter Doskozil im Burgenland schon die regionalen Wasserverbände angegangen und will nun die Solaranlagen verstaatlichen; weil Gemeinden in der Regel von beidem betroffen sind, sollten die Bewohnerinnen und Bewohner doch erkennen, dass es zusammenhängt. Zum Gesamtbild gehört auch die generell destruktive Rolle von Politikern wie Doskozil, bei denen auch Verbindung zu Oligarchen gegeben ist. Zur Zersetzung gehört auch, „die“ Zivilgesellschaft zu pushen, die sich am 3. Oktober von wegen fünf Jahre „Voices for Refugees“ feiert, oder bei der „Pass Egal-Wahl“ mitzumachen, bei der man besonders stolz auf Coronoia-Gehorsam ist.

Wahlkampfrede von Donald Trump

Gleich in den ersten Passagen seiner Rede geht US-Präsident Donald Trump auf die Verstrickungen seines Herausforderers Joe Biden ein und weist auch auf Elena Baturina hin. Für ihn ist auch klar, dass es in den USA einen kommunistischen Putschversuch gibt; wenn man sich ansieht, welche Inhalte von „linken“ Gruppierungen gepusht werden, sagt dies einiges aus über etwaige Hintermänner. Tatsächlich wurde über Jahre so kontinuierlich indoktriniert, dass selbst kritische Linke immer wieder innehalten müssen, wenn sie merken, dass sie etwas nicht bewusst, sondern automatisch „denken“, weil sie es unzählige Male gehört haben. Aber aus linker Perspektive kann man wohl Vertrautes recht gut erkennen und sich dazu neu positionieren; dann fällt auch auf, wie für Russland und China scheinbar unverfänglich Propaganda gemacht wird (siehe Beispiel). Wie leicht man selbst Teil der Zersetzung wird, ist etwa bei heftigen Reaktionen auf Extinction Rebellion und Co. nachvollziehbar: weil es jetzt Aktionen in Wien gibt, empören sich einige auf Twitter. Wenn man ihnen öffentlich sagt, dass sie damit alles nur anfachen, was sie ablehnen, trägt man auch dazu bei. Wahrscheinlich geht es dann darum, mit allen irgendeinen gemeinsamen Nenner zu finden.

 

2 Kommentare zu „Bundeswehr, Bundesheer und Zersetzung

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