Verbinde die Punkte: Marsalek, Wirecard, Commerzialbank

Österreich fällt der lasche Umgang mit Oligarchen und russischem Einfluss nun auf den Kopf; dies sieht man auch beim Wirecard-Skandal. Es ist keine Überraschung, dass Jan Marsalek mit einem Wiener Bedarfsflugunternehmen nach Russland flüchtete, und viele tippten auch gleich richtig auf Avcon Jet. Dazu kommt, dass die Steuerberater und Wirtschaftsprüfer von TPA ein Bindeglied zwischen Wirecard CEE in Graz und dem Skandal um die Commerzialbank Mattersburg darstellen; ihr Hauptkunde ist die Signa Holding von Rene Benko. Signa, Magna, Strabag und Novomatic verbindet mit Jan Marsalek und Markus Braun, dass sie alle die Österrechisch-Russische Freundschaftsgesellschaft großzügig unterstützen und dafür zu „Senatoren“ ernannt wurden.  Wenn Medienberichte jetzt im verschwundenen Marsalek einen „Geheimagenten“ vermuten, tarnen sie damit (unbeabsichtigt) diejenigen, welche die Föden ziehen, und das nicht nur beim „Manager, der ein Doppelleben führte“.  Eher  unbeholfen agiert auch die Politik, wenn sie in Österreich einen Nationalen Sicherheitsrat einberufen hat, um Verstrickungen unter die Lupe zu nehmen:  „Besonders brisant dabei: Ausgerechnet im Sekretariat des Nationalen Sicherheitsrats saß längere Zeit ein hoch angesehener Brigadier, der sich mit Marsalek persönlich getroffen haben dürfte. Wobei Sekretariat zwar der offizielle Name ist, diese Stelle aber tatsächlich weit mehr ist. Sie entscheidet darüber, welche Geheimakten österreichischer Nachrichtendienste dem Rat zur Verfügung gestellt werden. Kaum jemand in Österreich hat dermaßen viel Einblick in Staatsgeheimnisse.“

Es gibt das Gerücht, dass für den Berner Club das Problem beim Verfassungsschutz weniger die Hausdurchsuchung im Februar 2018 war als vielmehr die nunmehrigen Ex-Politiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus, außerdem der 2019 plötzlich verstorbene Vizechef des Heeresabwehramts Ewald Iby und Gustav Gustavenau von der Direktion für Sicherheitspolitik im Verteidigungsministerium und Vorstand der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft, bei den Marsalek andockte. Es passt exakt ins Bild, dass im Nationalen Sicherheitsrat stets so getan werden musste, als sei die Befehlskette in der Landesverteidigung nicht gekapert worden, als Alfred Gusenbauer 2007 Bundeskanzler wurde, den man ebenfalls russischen Interessen zuordnen kann. Wenn jetzt verzweifelt versucht wird, das Bundesheer zu retten, so hat dies seine Wurzeln auch in dieser Zeit mit einem bedrohten, abgeschotteten, überwachten Verteidigungsminister (Norbert Darabos), der von einem Kabinettschef als russischem Handlanger ausgebootet wurde. Das völlige Versagen des Abwehramts, das den Minister schützen hätte müssen, lässt das Gerücht auch höchst plausibel erscheinen; man schlampte auch bei Sicherheitsüberprüfungen, die für den Betrieb der Eurofighter notwendig waren. 

 

Britische Geheimdienste schlagen Alarm…

Österreich ist nicht nur nachlässig bei russischen Cyberaktivitäten, sondern auch bei Oligarchen, Mafia, Geheimdiensten. Dabei spielt eine wichtige Rolle, dass viele sich dessen überhaupt nicht bewusst sind und unbefangen Kontakte pflegen, lieber diejenigen ins Eck stellen, die sie davor warnen. Wir sehen unten einen Tweet, der darauf hinweist, dass Jan Marsalek sich an Avcon Jet wandte, ein Flugunternehmen, das 2013 mit der Entführung einer Kasachin und ihrer Tochter aus Italien in die Schlagzeilen geriet. Damals berichtete der „Kurier“: „Am 31. März stürmte ein Kommando der italienischen Geheimpolizei eine Villa im römischen Vorort Casal Palocco. Angeblich suchten sie den kasachischen Oligarchen Mukhtar Abliasow. Der wird zwar von den Kasachen per Haftbefehl gesucht. Doch er genießt in Großbritannien politisches Asyl. Nachdem Ablisov nicht anwesend war, wurden unter einem Vorwand seine Frau Alma Schalabajewa und die Tochter Alua festgenommen und mit einem Privatjet nach Astana verbracht. Es handelte sich um einen Business-Jet vom Typ Bombardier mit der Kennung OE-HOO, eingesetzt vom Wiener Bedarfsflugunternehmen AVCON. Angehörige hatten schon während der Aktion in Rom den Verdacht ausgesprochen, dass es sich hier um eine Entführung handeln würde. Ein AVCON-Sprecher verlautbarte damals aber, dass alles in Ordnung sei, und auch das österreichische Innenministerium über den Flug informiert sei. Das ist schwer missverständlich. Denn das Innenministerium wurde nicht von AVCON informiert, sondern von hilfesuchenden Angehörigen, die den Flug stoppen wollten.“

So flüchtete Jan Marsalek nach Russland

Dies geschah, als der in Ungnade gefallene Ex-Botschafter Rachat Alijew noch lebte; Kasachstan lobbyierte mit Anwalt Gabriel Lansky und Alfred Gusenbauer und übte Druck auf die österreichische Justiz aus. Zu den Anwälten Kasachstans gehörte neben Lansky auch dessen ehemaliger Konzipient Richard Soyer, der jetzt „Ibiza-Anwalt“ Ramin M. vertritt. Der „Kurier“ ergänzt zur Avcon: „Ein Blick ins Firmenbuch der AVCON offenbart nun ebenfalls frühere SP-Promis. Da firmiert der russischstämmige Andrei Kotchetkov als Mitglied des Aufsichtsrates. Der sorgte vor einigen Jahren für Schlagzeilen, als er mit dem ehemaligen SP-Innenminister Franz Löschnak eine Bank gründen wollte. Das scheiterte an der Finanzmarktaufsicht. Nach dem gescheiterten Engagement mit Franz Löschnak engagiert sich Kotchetkov nun mit dem früheren Löschnak-Kollegen Andreas Staribacher in der Fliegerei. Denn der war damals Finanzminister, jetzt ist er Aufsichtsratsvorsitzender der AVCON.“ Gemeint ist die Alizee Bank, in die auch Richard Schenz (Ex-OMV, Präsident der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft), Johann Graf (Gründer der Novomatic), Hannes Jarolim (ORFG-Vorstand, lange SPÖ-Justizsprecher, bis 2006 Kanzleipartnerschaft mit Leo Specht, dann für die SPÖ im 1. Eurofighter-Ausschuss) investierten, und natürlich Staribacher und Löschnak. Staribacher wiederum ist auch einer der besten Privatpiloten Österreichs und flog für Niki Lauda auch Airbus A320 (man denke da auch an den „Luftfahrtkrieg“ um Airbus und Jarolim als Luftfahrtanwalt).

Screenshot aus russischem Bericht über Kotchetkov

Ist es Zufall, dass Lauda bei Benko investierte, dem größten Kunden der TPA, bei dem wiederum Gusenbauer aktiv ist? Wir finden im Beirat der Signa auch Roland Berger, jenen Unternehmensberater, bei dem Thomas Eichelmann einmal tätig war, der Aufsichtsratsvorsitzender von Wirecard ist. Diese Funktion hat er auch beim Baukonzern Hochtief, an dem sich wie an der Strabag und bei Magna Oligarch Oleg Deripaska beteiligt. Aktuell bei Roland Berger ist Stefan Klestil, stellvertretender AR-Vorsitzender von Wirecard, dessen Stiefmutter Margot Klestil-Löffler österreichische Botschafterin in Moskau war.  Staribacher ist nicht nur mit Kotchetkov in Verbindung, sondern wirkte am Bedarfsflugunternehmen Avia mit; außerdem lassen sich die meisten Luftfahrtunternehmen von seiner Kanzlei PKF Centurion prüfen. Kotchetkov geriet 2019 in die Schlagzeilen, als die Auseinandersetzungen mit einem bulgarischen Investor eskalierten, der feststellen musste, dass seine Firmen bis auf Güssinger Mineralwasser nichts wert sind. Die Hintergründe werden auch in russischsprachigen Medien dargelegt, die mittels Übersetzungstools sehr gut zugänglich sind; hier einige Zitate dazu. Es heißt, dass Kotchetkov manches im Firmenbuch verschleiere, etwa was Gesellschaften mit durchnummerierten Namen mit „ULL“ betrifft, die auch bei Andreas Staribacher aufgelistet sind.

Kern,  Bierwirth, Braun, Zadrazil (2016)

Was den Firmenbucheintrag der Avcon Jet betrifft, fällt einer der Herren auf, die oben mit Christian Kern und Markus Braun bei einem Event des Innovation Club Network von Eveline Steinberger-Kern posieren. Wir sehen nämlich von links nach rechts: Kern, Andreas Bierwirth, Markus Braun, Robert Zadrazil. Bierwirth ist nicht nur CEO von Magenta Telekom, sondern sitzt auch im Aufsichtsrat der Avcon, an der sich u.a. eine GmbH namens ULL 39 beteiligt (von wegen Telekom: die Privatisierungen z.B. der Ära Grasser sind ein Kapitel für sich auch bezüglich des wahren Cui Bono). Robert Zadrazil ist CEO der UniCredit Bank Austria, die keineswegs zufällig geschaffen wurde, mit Eveline Steinberger-Kern im Aufsichtsrat, und Aufsichtsratsvorsitzender der Kontrollbank. Dieser kommt mit 20 Millionen Euro das Libyen-Abenteuer einer Zementfabrik teuer zu stehen, das auch Konnex zu Jan Marsalek hat. Nachdem Asamer Baustoffe umstrukuriert wurde, finden wir im Firmenbuch die Strabag an Bord, was auch recht gut ins Muster passt. Es sei an dieser Stelle auf Meldungen über Wirecard verwiesen, die uns zunächst paradox erscheinen mögen, denn die Reste erweisen sich als durchaus wertvoll; es ist nicht abwegig, sich über feindliche Übernahmen abseits von Hollywood-Klischees Gedanken zu machen. Dabei darf man natürlich nicht ausblenden, dass Wirecard auf Betrug und Geldwäsche angelegt war und jene eingeschüchtert wurden, die dies rasch erkannt haben; aber Wirecard galt eben lange als DAX-Konzern.

Asamer Baustoffe im Firmenbuch

Markus Braun traf sowohl Christian Kern als auch seinen Nachfolger Sebastian Kurz; Wirecard machte einen Deal noch mit Kern als ÖBB-Chef, wie wir wissen, und ist Mitglied von Kurz‘ Think Tank „Think Austria“ gewesen (Leiterin Antonella Mei-Pochtler war wie früher auch Roland Berger bei der Boston Consulting Group). Bei Jan Marsalek ist bekannt, dass er bei Florian Stermann andockte, dem Generalsekretär der ORFG, und bei ORFG-Vorstand Gustavenau im BMLV; außerdem wurden WhatsApp-Nachrichten bei Johann Gudenus (Ex-ORFG-Vorstand) in Ibizagate-Ermittlungen sichergestellt. Aus ihnen geht hervor, dass ihn ein „Jan“ mit Infos versorgte, die auch aus dem BVT stammen, das wohl so dicht wie ein Nudelsieb war;  stimmt hier Herbert Kickls Annahme von „schwarzen Netzwerken“ oder sind diese nicht eher russisch mittels mancher ÖVPler? Wenig mediale Beachtung fand, dass TPA nicht nur Wirecard CEE und die Commerzialbank Mattersburg prüfte, sondern auch Signa, wobei man mit diesem Unternehmen auch verbandelt ist. Es wird nicht überraschen, dass TPA in Rankings ausgezeichnet abschneidet, was auch für PKF Centurion gilt; heute lesen sich enthusiastische Berichte wohl anders. 2013 nahm der Kreditschutzverband die Branche unter die Lupe: „Den ersten Rang erreichte LBG Österreich, gefolgt von LeitnerLeitner und Deloitte Audit. Auch PKF Österreicher-Staribacher, TPA Horwath, PwC Österreich, Europa Treuhand, Hübner & Hübner, Ernst & Young sowie KPMG Alpen-Treuhand landeten unter den zehn Besten.“

Steuerreformplan mit Fuhrmann und Staribacher

Ernst & Young (EY) ist mittlerweile ja ins Gerede gekommen, weil man bei Wirecard absolut nichts merken wollte; die ehemalige EY-Moskau-Mitarbeiterin Ksenia Melnikova ist jetzt bei der Gazprom in Wien und Mitglied des Aufsichtsrats der Strabag (Vorsitzender: Gusenbauer, Stellvertreter: Erwin Hameseder, Raiffeisen und AR-Vorsitzender des „Kurier“ mit Raiffeisen und Benko an Bord). Ein Steuerreformplan der Kammer der Wirtschaftstreuhänder aus dem Jahr 2015 unter anderem von Karin Fuhrmann und Andreas Staribacher zeigt auf, dass man einander im selben Metier natürlich irgendwie kennt. Fuhrmann war schon mehrmals Steuerberaterin des Jahres und hat Funktionen bei Signa, dem größten TPA-Kunden, für den sie Signa Real Estate Management um 100% überbewertete. Sie mischte beim Kika/Leiner-Deal mit; REM ist eine 100%-Tochter der Signa Prime Selection mit Gusenbauer und Karl Stoss im Aufsichtsrat, die beide mit Roland Berger im Signa-Beirat sitzen. TPA gilt als „der“ Steuervermeider in Österreich, was man schon von wegen Staatshaushalt durchaus kritisch sehen kann; zudem gibt es windige Benko-Deals, bei denen das Gegenüber entweder zu naiv war oder sich über den Tisch ziehen lassen sollte (Stichworte: Postsparkasse, Wirtschaftskammer, Leiner-Haus). Kann es wirklich bloß Zufall sein, dass TPA auch bei der Commerzialbank Mattersburg ein armes unschuldiges Opfer von Täuschung ist (siehe Wirecard CEE)?

Klingt irgendwie plausibel…

Es fällt auf, dass TPA doppelt ins Spiel kam, denn nicht nur die Bank selbst wurde „geprüft“, sondern auch ihr größter Eigentümer, eine Kreditgenossenschaft, für die eigentlich das Land für die Revision zuständig ist; dieses delegierte jedoch an TPA. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil machte per Rundumschlag (was bei ihm typisch ist) alle möglichen anderen verantwortlich, was von entscheidenden Details ablenken sollte:  Zwar war formal der Wirtschaftslandesrat zuständig, doch die gesamte Korrespondenz wurde via Finanzlandesrat abgewickelt: dies war von 2000 bis 2017 der Doskozil-Förderer Helmut Bieler, dann Doskozil selbst und seit Februar 2019 ist es Christian Illedits. Bieler fand es ganz normal, dasss er nichts zu melden hatte, sondern unterschreibt, was man ihm vorlegt – ist das ein System Niessl gewesen oder eine Folge davon, dass sich Gusenbauer, Niessl und Doskozil mit Oligarchen eingelassen haben? Doskozil attackierte auch die Justiz (die er selbst an der Nase herumführte, um Darabos den Schwarzen Peter für Gusenbauers Eurofighter-Deal zuzuschieben) und das Finanzministerium samt Finanzmarktaufsicht. Er blendet allerdings aus, dass der frühere Minister Hans Jörg Schelling inzwischen bei der Gazprom ist (North Stream 2) und 2012 Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbanken AG war, die ihre Osteuropa-Töchter an die russische Sberbank verkaufte. AR-Vorsitzender der Sberbank Europe – die auch als „Front“ des russischen Geheimdienstes herhalten muss – ist Siegfried Wolf, der die gleiche Funktion auch bei Deripaskas Russian Machines innehat und sowohl Benko (mit Sberbank-Kredit) als auch Kurz fördert.

Spatenstich für „Reitdorf“-Luftschloß mit Landesrat Bieler

Oben sehen wir u.a. Landesrat Bieler 2011 beim Spatenstich für das „Reitdorf“ eines Geldwäschers mit Verbindungen zur Meinl-Bank (wie Grasser) in Stadtschlaining. Es wurde ein Luftschloss, da Wladimir Antonov die Rechnungen der Strabag nie bezahlte, welche die gesamte Anlage „schlüsselfertig“ übergeben sollte. Medienanfragen beantwortete dann Diana Neumüller-Klein, die für die Strabag im Vorstand der ORFG sitzt. Als Doskozil wieder einmal bei einer Lüge ertappt wurde und zugeben musste, dass er das „Institut für Sicherheitspolitik“ des Ex-FPÖ-Abgeordneten Markus Tschank doch als Minister gefördert hatte, korrigiert er sich auf entlarvende Weise:  Er habe nicht mit Tschank darüber geredet, sondern mit Johannes Hübner, also nicht mit einem vor Ibizagate noch Vorstand der ORFG, sondern mit einem Präsidiumsmitglied. Das ISP bekam dann auch Geld von der Novomatic (gekoppelt an BMLV-Zuwendungen) und von der ILAG der Unternehmerfamilie Turnauer mit Michael Spindelegger im Aufsichtsrat; es wurde nie ein richtiges Institut. Doskozil saß mit Tschank übrigens schon vor der ISP-Gründung im Aufsichtsrat der Immobiliengesellschaft BELIG, die zur burgenländischen Landesholding gehört.  All das klingt mit so vielen Puzzleteilen ganz anders als Marsaleks Prahlerei von wegen er habe mehrere Pässe wie jeder gute Geheimagent, befasst sich aber damit, verdeckte Operationen gegen Österreich aufzudecken.

Der Ex-Pilz-Abgeordnete und Konsumentenschützer Peter Kolba

Als scharfer Kontrast zum James Bond-Flair um Marsalek wird Provinzmief versprüht, wenn es um die Commerzialbank Mattersburg geht. Doch es sind zu viele Zufälle, die effiziente Kontrolle verhindern und FMA und Justiz scheitern ließen, wobei die Justiz im Burgenland das tut, was der Landeshauptmann will, egal wer hinter diesem bzw. was im Gesetzbuch steht. Es passt durchaus ins Bild, wenn es heißt, dass Vorstandschef Martin Pucher alles seiner Stellvertreterin Franziska Klikovits überlassen hatte; sein Interesse war nämlich die Förderung des Fußballes und dass der SV Mattersburg in derBundsliga dabei sein kann (mit relativ hohen Spielergagen). Ein ehemaliger Revisor, der den Fall Commerzialbank aus Medien kennt, meinte nur, dass hier „männliche Eitelkeiten“ zum Tragen kommen; er ist kein Fußballfan, weiß aber, wie man rasch erkennt, ob vorgelegte Zahlen stimmen können oder nicht. Er wäre „innerhalb von fünf Minuten“ stutzig geworden, anhand einfacher Parameter, denn sowohl Zinsen als auch Kreditzinsen müssen für eine Bank ökonomisch sein, was hier nicht der Fall war. Außerdem gibt es das normalerweise nicht, dass keine Kreditausfälle vorkommen; es stellte sich ja heraus, dass gerade hohe Kredite fingiert wurden, mit fassungslosen älteren Akademikern und Ärzten als angebliche Nutznießer. Er hätte sich bei Pucher auch die Spesen angesehen, „wenn er nach Hirm fährt, ist es okay“ (wo es eine Bank, aber auch einen geförderten Fußballklub gibt), „meinetwegen auch ein-, zweimal im Monat nach Wien“, aber was hat wer zum Beispiel „in Innsbruck oder Salzburg zu suchen“, das sei dann bloß Fußball. Nach dem „Stutzig Werden“ müssen natürlich Anrufe bei anderen Banken kommen, um Salden zu überprüfen etc. (die Commerzialbank hatte auch Luftkonten anderswo „errichtet“).

Wie konnte das nur passieren?

„Hach wie toll! Payment!  Dax! China“ als kreierter Wirecard-Hype, der dank Lobbying von Karl Theodor zu Guttenberg auch Angela Merkel erfasste, ist nur die Kehrseite jener Medaille, die man nun im Burgenland gefunden hat. Denn hier erleichterte ein Aufsichtsrat, der seiner Aufgabe nicht nachkommen kann, den jahrelangen Betrug ebenso wie die familiären Verhältnisse, denn eine Tochter Puchers arbeitete auch in der Bank. Zugleich aber wurde die Revisionsabeteilung des Landes angeblich aus Kapazitätsgründen übergangen, die für die Kreditgenossenschaft zuständig ist. Es war wohl auch eine Zäsur, dass Niessl nach der Wahl 2015 einen Koalitionspartner brauchte, weil der Proporz abgeschafft war; das Ausschalten des Wirtschaftslandesrates ging vielleicht nicht mehr so leicht über die Bühne. Wir können davon ausgehen, dass nicht jeder Landwirt im Aufsichtsrat checkte, was vor sich ging, aber auch Pucher selbst; sehr wohl aber können wir Vorsatz bei Niessl und Doskozil annehmen. Denn beide machten sich auch – mit Franz Schnabl, Ex-Magna-Sicherheitschef, Günther Apfalter (Chef von Magna Europa und Asien), Alfred Gusenbauer und Leo Specht um die von Deripaska betriebene Einbürgerung des Jelzin-Clans „verdient“ – das impliziert nicht nur Oligarchen-Konnex, sondern auch Mafia und Geheimdienste. Es passt übrigens ins Bild, dass Pucher von Grasser-Anwalt Norbert Wess vertreten wird, der alles andere als billig ist, und Klikovits von Strache-Anwalt Johann Pauer; Anfragen zur heiklen Causa mag man weder bei TPA noch in der Kanzlei Wess.

TPA-Veranstaltung mit Benko in dessen Park Hyatt (Link auf TPA-Webseite jetzt entfernt)

PS: Oben sehen wir Rainer Nowak von der „Presse“, der dem Gusenbauer-Netzwerk nahesteht, 2019 mit Rene Benko und Karin Fuhrmann im Park Hyatt; man fand dies vor Kurzem noch auf der TPA-Webseite.  Zu den kurz erwähnten Benko-Deals sei bemerkt, dass Walter Ruck Präsident der Wirtschaftskammer Wien ist, die Benko ein Gebäude viel zu billig überlassen hatte. Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich ist der Vizepräsident der ORFG Christoph Matznetter, derzeit eines der SPÖ-Mitglieder im Ibiza-U-Ausschuss. Er veröffentlicht Handbücher mit Gabriel Lansky und ist CFO von Lafarge Zement; dies sei auch deshalb erwähnt, weil nicht nur Asamer Baustoffe mit Zement handelt, sondern auch Oleg Deripaskas Basic Element, sondern auch RHI-Magnesita, wo Martin Schlaff 2006 einstieg. Der Präsident der WKO Harald Mahrer ist „natürlich“ zumindest im ORFG-Vorstand; er ist auch Präsident der Nationalbank, deren Nachlässigkeit bei der Commerzialbank ja ebenfalls Thema ist.

Wie das WKO-Gebäude wurde auch die ehemalige Postsparkasse nach dem Erwerb durch Signa wertvoller; nun blecht der Bund, weil dort (mitten in Wien) u.a. eine Außenstelle der Linzer Kepler Uni untergebracht wird. Der Rektor der JKU Meinhard Lukas war Komplize von Gusenbauer/Specht bei Eurofighter-Scheinverhandlungen mit seinem alten Freund Koziol, die dann Darabos ungehängt wurden. An der JKU lehrt auch, was für ein Zufall, Richard Soyer; die Universität mit ihrem Rektor wurde auch Partner der Blue Minds Group (Kerns, Haselsteiner, Gusenbauer, Schlaff), da man gemeinsam einen Innovation Hub einrichtete. Die Anbindung an die israelische Rüstungsindustrie behagt manchen allerdings nicht; bei Kern muss man auch an die Kommunistische Partei Chinas und an Russland denken. Auch kika/Leiner inklusive Leiner-Stammhaus in der Mariahilferstrasse erhielt Benko günstig; sein Freund Kanzler Kurz ließ für den Deal sogar ein Bezirksgericht am Wochenende aufsperren. Benko wurde von TPA beaten, was wohl bei anderen tollen Geschäften auch der Fall war.  All diese Beispiele erinnern an Bundesheer-Immobilienverkäufe, als Stefan „jetzt bin ich der Minister“ Kammerhofer Kabinettschef und zugleich im Aufsichtsrat der Heeres-Immobiliengesellschaft SIVBEG war; alle Verkäufe kamen dem Staat teuer und führten z.T. dazu, dass man extra etwas anmieten musste. Die Justiz deckte ihn gerade auch, weil andere Kräfte im Spiel sind, die auch  Minister total übeerwachen und einschüchtern können.

PPS: Martin Schlaff hat seinen eigenen Steuerberater, Michael Hason, der auch zahlreiche Privatstiftungen errichtete und dessen Kanzlei seit jeder der Robert Placzek OHG sehr verbunden ist; weil dies unter den Vorgängern von Schlaff und Hason bis in die Nachkriegszeit zurückgeht, wirkt es auch wie eine Blaupause für Signa, Strabag, Magna, Novomatic, Wirecard und Co. Übrigens wollte Schlaff Christian Kern als RHI-CEO, als dieser dfann doch (von wem?) als Bundeskanzler gebraucht wurde…

PPPS: ICH MÖCHTE EUCH BITTEN, mich zu unterstützen, ich werde seit Jahren wegen meiner Recherchen fertiggemacht – es gibt für mich keinen Schutz und keine Rechte; man trifft mich vor allem existentiell. Bitte macht es möglich, dass ich überlebe. Meine Konto Nr. ist : AT592011100032875894 BIC GIBAATWWXX (Erste Bank, Alexandra Bader) – Niemand sonst stellt diese Recherchen an, die nach einer Erklärung für alles suchen, was schiefläuft! DANKE! 

 

6 Kommentare zu „Verbinde die Punkte: Marsalek, Wirecard, Commerzialbank

  1. Mit Hochtief Verbindungen in die hohe Politik. Jetzt fehlt aber der Ex-Geheimdienst Koordinator der Deutschen: Klaus-Dieter Fritsche, der mit zu Guttenberg, wirecard bei Angela Merkel hoffähig machte, um in China zu intervenieren, für eine Tochter Gesellschaft. Der war auch Berater von Kickel. Aber dann ist man bei Firma Augustus Intelligence, einer Abzock Firma der Geheimdienste, von Roland Berger, Maasen, zu Gutenberg, und Philipp Amthor. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/philipp-amthor-kontakt-zu-hans-georg-maassen-koennte-fuer-cdu-politiker-zum-problem-werden-a-b8e0bd28-1053-4ee4-9e66-9f7437732e75# Dubiose Gestalten die nie im richtigen Beruf waren, haben auch in Deutschland Ministerien übernommen, wie Jens Spahn, Man nennt es „State Capture“

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    1. Mir sind die Chinesen äußerst suspekt. Das dortige Reich ist auf sehr subtilem, chinesischem, Weg in die Maximalform des Totalitarismus, digitale Überwachung bis auf’s Plumpsklo. Und das städtische JungVolk ist offenbar wohl noch blöder und manipulierbarer als das unsrige. Wer dort miterlebt, wie die Menschen unterwegs auf ihre Smartphones glotzen, meint, sie wären nur noch mit diesem Ding zur Fortbewegung fähig. Zumindest in den großen Städten, Shanghai und Peking. Selbst in den großen, allerdings bestens organisierten UBahnen wird man während der Fahrt durch die Röhren, durch auf den Tunnelwänden mitlaufende Reklame beglückt. Das wird in den anderen großen Städten nicht anders sein.

      Dann gibt es mittlerweile eine chinesische Mittelschicht, die es krachen lässt, dass sich die Balken biegen und ihren Wohlstand zur Schau stellen, wie es den übelsten neureichen Russen nicht einmal in den Sinn käme. Diesbezügliche Zurückhaltung kennen sie nicht. In den Restaurants wird oft eine nicht zu bewältigende Menge Essen bestellt, wovon der größte Teil nach wenigen Bissen zurück gelassen wird.
      Zechprellerei im Ausland, im Kleinen – habe ich selber mehrfach miterlebt – wie im Großen, ist durchaus üblich. Kein Kavaliersdelikt.

      Das Landvolk und die Älteren sind da anders und voller asiatischer Zurückhaltung, einfach und unbedarft. Das Landvolk jedoch ist niemals für die Verbrechen ihrer jeweiligen Obrigkeiten verantwortlich. Diese und ihre Adlaten scheißen genau so auf deren Köpfe, wie wir es neuerdings auch hier kennen. In China noch erheblich ausgeprägter als bei uns.

      Die Quellgebiete der großen indischen Flüsse zählen die Chinesen zu ihren Ressourcen, obwohl ein großer Teil Asiens davon abhängig ist. Insbesondere Indien und Bangladesh gehen ihnen am Arsch vorbei. Dass das zu Konflikten führen muss, ist geradezu zwingend. Landschaftsfrevel riesigen Ausmaßes werden dabei inkauf genommen.

      Die digitalen Errungenschaften gehen auf große Erfahrung in Piraterie und Industriespionage zurück.
      Das ist die Kehrseite der chinesischen Medaille. Wir werden uns alle miteinander noch richtig wundern.

      China ist zur Zeit der TopKandidat für die Dunklen, doch noch ihren großen Krieg zu bekommen.

      Mit dieser (noch relativ bescheidenen) Kritik möchte ich nur anregen, die ungehemmte chinesische Entwicklung im Bewusstsein Ihrer Leser nicht gänzlich außer Acht zu lassen.

      Ansonsten – wieder ein klasse Artikel!

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    2. Das mag ein Aspekt von alledem sein, es sind aber auch durchaus tüchtige Wirtschaftsprüfer involviert. Und wenn es Bestanteil einer verdeckten Operation ist, erkennen das nur wenige „Normalsterbliche“, denn die allermeisten lassen sich sofort mit Emotionen und Eitelkeiten ablenken. Da kann man nur sagen, halt endlich die Gosh’n, es ist egal, bei welcher Partei jemand ist, denn alle werden gegeneinander ausgespielt.

      Auch die Commerzialbank Mattersburg ist Teil einer verdeckten Operation, für die ja u.a. Magna eingesetzt wird.

      es ist von drei Töchtern Martin Puchers die Rede, eine sitzt in der Bank:

      https://www.bvz.at/burgenland/kultur-festivals/martin-pucher-die-geschichte-mit-der-gans-11450695

      Dem Fussball ist Ines verbunden:

      https://www.skysportaustria.at/schicksalstag-fuer-den-sv-mattersburg/

      Sie haben auch gemeinsam eine Firma:

      https://www.firmenabc.at/dir-gmbh_MoaN

      Denise ist Head of Finance Austria bei Stronach:

      https://www.xing.com/profile/Denise_Pucher

      In diesen Berichten wird sie auch erwähnt:

      https://www.diepresse.com/1460130/team-stronach-nichts-bleibt-wie-es-war

      https://www.derstandard.at/story/1379292997780/stronachs-landesorgansitationen-wegen-unrentabilitaet-gefaehrdet

      Bei M. Pucher und Stronach ging es auch um die Bundesliga:

      https://burgenland.orf.at/stories/3058124/

      Magna ist aber auch eine russische „Frontorganisation“….

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      1. Das Narrativ zerbröselt.

        Es beschleunigt sich alles in Richtung eines Sättigungspunktes aus weißem Rauschen.

        Was glaubt ihr, wie lange können wir so weitermachen?

        Wie weit, glaubt ihr, kann die Beziehung der Menschheit zur Narrativ gestreckt werden, bevor es völlig zusammenbricht und eine völlig neue Art des Seins erzwingt?

        Wie lange dauert es, bis es immer häufiger vorkommt, dass die Menschen anfangen, sich selbst als Individuen zu betrachten, um zu bestimmen, welche Narrative für sie nützlich sind, anstatt wie früher auf die etablierten Manager des Narrativs zu schauen?

        Wie lange wird es dauern, bis Menschen sich immer öfter die Frage stellen: „Ist das wahr?“

        Wie lange wird es dauern, bis Menschen sich immer öfter die Frage stellen: „Was ist Wahrheit?“

        Wie lange dauert es, bis Menschen sich immer öfter fragen: „Worüber bin ich noch getäuscht worden?“

        Wie lange dauert es, bis Menschen sich immer öfter fragen: „Wie habe ich mich sonst noch getäuscht?“

        Die gegenwärtige Belastung, die unserer kollektiven Beziehung zum Narrativ auferlegt wird, ist völlig unhaltbar.

        Es wäre schlimm, wenn wir eine gesunde Beziehung zum geistigen Narrativ gehabt hätten, aber die haben wir nicht; wir haben eine zutiefst ungesunde Beziehung zum geistigen Narrativ, die uns anfällig gemacht hat für schreckliche Missbräuche in einem gigantischen Maßstab.

        Wir sind jetzt als Spezies dabei, uns kollektiv aus unserer alten ungesunden Beziehung zum Narrativ heraus zu zwängen.

        Das Narrativ zerbröselt.

        Es zerbröselt vollständig.

        Das kann keine schlechte Sache sein.

        Es könnte am Ende eine sehr sehr gute Sache sein.

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  2. Am 5. November 2019 hatte Wirecard einen strategisch Erfolg melden können: den Markteintritt in China. Wie das Unternehmen an jenem Tag mitteilte, hatte es eine Einigung über die Übernahme des chinesischen Zahlungsabwicklers AllScore Payment Services erzielt, zunächst zu 80 Prozent; zwei Jahre später sollten die restlichen 20 Prozent erworben werden. Die Komplettübernahme war möglich, nachdem Beijing im Rahmen des „Deutsch-chinesischen Finanzdialogs“ im Januar 2019 bei einem Besuch von Scholz bestätigt hatte, es heiße deutsche Firmen „auf dem chinesischen Markt für Zahlungsdienstleistungen“ willkommen – ein Schritt in Richtung auf die weitere Öffnung Chinas für ausländische Investoren, wie sie nicht nur von der BRD Regierung immer wieder verlangt wird. Umso bemerkenswerter ist, dass die deutsche Seite in die Vertiefung der Kooperation ausgerechnet mit einem Unternehmen startete, dessen Aktivitäten inzwischen als einer der schwersten Betrugsfälle der BRD Wirtschaftsgeschichte gelten und das zudem ausgerechnet eine chinesische Firma übernahm, die wegen zahlreicher illegaler Geschäfte, insbesondere wegen der Abwicklung von Zahlungen bei in China verbotenem Glücksspiel, im Visier der chinesischen Behörden stand. AllScore Payment Services ist deswegen im April zur bislang größten Strafzahlung in der Branche in Höhe von 9,3 Millionen US-Dollar verurteilt worden.

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  3. 29.7.2020

    Krimi im Sommerloch
    ==================

    Wirecard-Pleite: Mit einer Sondersitzung des Finanzausschusses im Bundestag startet die politische Aufarbeitung des Skandals.

    Am heutigen Mittwoch kommt der Finanzausschuss des Bundestages zu einer Sondersitzung zusammen. Erwartet werden mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zwei prominente Regierungsvertreter. Für beide dürfte das eher ungemütlich werden: Es geht um den Wirecard-Skandal – und die Rolle der Bundesregierung……

    ▶ Entsprechend ärgerlich ist aus Sicht vieler Abgeordneter, dass sich das Kanzleramt bislang weigert, dem Parlament Rede und Antwort zu stehen.

    ⏩⏩ Für die Sitzung am Mittwoch hat sich kein Vertreter aus dem Haus von Regierungs­chefin
    Angela Merkel (CDU) angekündigt. ⏪⏪

    Und das obwohl das Kanzleramt mittlerweile einräumen musste, dass Merkel sich in Beijing persönlich für Wirecard stark gemacht hatte.

    ▶ »Es ist die alleinige Verantwortung des Kanzleramtes und der Groko, dass sich die Aufklärung zieht wie ein Kaugummi.

    Wir hätten das Kanzleramt gleich in einem Abwasch
    in der Sondersitzung befragen können«, monierte der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke, Fabio De Masi, am Montag……

    https://www.jungewelt.de/artikel/383186.unangenehm-krimi-im-sommerloch.html

    Den Artikel habe ich auf der Seite

    xxx.net-news-express.de/

    gefunden.

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