Wie das Bundesheer beerdigt wird

Gestern nahm Verteidigungsministerin Klaudia Tanner im Parlament Stellung zu „ihren“ Plänen zum Abschied von der Landesverteidigung; die Opposition stellte einen Antrag auf ausreichende Dotierung des Bundesheers, der abgelehnt wurde. Doch auch wenn sich viele empören, dass aus der Armee eine Art Technisches Hilfswerk werden soll, wird damit eine nüchterne Strategie verfolgt, die man durchaus aufdecken kann. Vielleicht ist es bezeichnend, dass sich Tanner gerne von Wolfgang Fellner interviewen lässt, der nicht nur über das Bundesheer abfällig spricht (siehe unten). In ernsthaften Diskussionen geht es immer auch darum, dass wir ja von  NATO-Staaten umgeben seien, jedoch meist ohne zu realisieren, wie auch diese Länder destabilisiert werden. Natürlich ist Tanner eine Katastrophe, aber sie ist nur eine weitere Figur in einer Reihe an Ministern, die nicht durchschauten, was vor sich ging; vielleicht war es bei ihrem unmittelbaren Vorgänger Thomas Starlinger anders, der aber aus Opportunismus schweigt.

Wenn man Tanner zuhört, könnte man dauernd die Hände über dem Kopf zusammenschlagen; man darf es aber nicht allein an der Person festmachen, weil es auch um Rahmenbedingungen geht. Sie sagt bei Fellner, dass ihr „von der Truppe“ immer wieder rückgemeldet wird, dass Beschaffungen sehr lange brauchen; allerdings hat dies eine Ursache, und diese hat mit sukzessiver Unterminierung zu tun. Wenn sie von „militärischen Kompetenzzentren“ anstelle mehrerer Kasernen spricht, ist ihr nicht bewusst, dass ein alpines Land von wegen Verteidigungsfähigkeit im Ernstfall diese stets dezentral benötigt. Das gilt auch für die Bundeshauptstadt, für die manche nur eine einzige Kaserne haben wollten, als bereits in den letzten Jahren Liegenschaften verkauft und Standorte aufgelassen wurden. Dies fand über eine gekaperte Befehlskette mit einem Minister spielenden Kabinettschef und Landesverräter statt, der nun Abteilungsleiter ohne Arbeit bei den ÖBB ist. Man kann wohl ausschließen, dass Tanner bewusst weiter an der Eskalationsschraube dreht; sie weiss es schlicht nicht besser und das ist schlimm genug.

Tanner bei Fellner, 30. Juni 2020

 

Fern von Perspektive und Analyse freut sich Tanner darüber, dass sie als erste die Miliz einberufen hat (fürs Packlsortieren bei Corona) und dass das Bundesheer in sicherheitspolizeilicher Assistenz bei einem Cyberangriff auf das Außenministerium geholfen habe. Sie will außerdem keinen Millimeter zurückweichen, sondern die „Reform“ des Bundesheers durchziehen, was man als Kampfansage um der Ansage willen verstehen kann. „Sich durchsetzen“ ganz wertfrei und losgelöst von Inhalten taucht nicht nur bei den ÖVP-Frauen häufig auf, die bei Diskussionen zu rund 90% über Kinderbetreuung und Vereinbarkeit und 10% über Kopftuch und Integration reden. Das kann leicht zu „ich geb‘ dir was, setze es durch“ werden, weil vollkommen egal scheint, worum es geht; Hauptsache, frau steht ihren Mann. Dabei gibt es natürlich auch klischeehafte Vorstellungen, die Tanner gegenüber angeführt werden, weil man(n) ja mit der Waffe in der Hand gedient haben muss, um das Ressort zu leiten. Aber derlei antiquierte Sichtweisen spielen nicht mehr so eine Rolle heutzutage, wie man auch an den Userreaktionen hier gut erkennen kann. Interessanter Weise erinnern einige jetzt daran, dass der frühere Landeshauptmann von Niederösterreich, Erwin Pröll im August 2012 damit vorpreschte, doch per Volksbefragung über die Beibehaltung der Wehrpflicht oder ein reines Berufsheer zu entscheiden, was dann am 20. Jänner 2013 stattfand.

Herbert Kickl am 30. Juni im Parlament

Tanner war zeitweise im niederösterreichischen Landtag und führt ihr Durchsetzungsvermögen darauf zurück, dass sie an der Spitze des Bauernbundes stand. Was aber geschah wirklich bei der Volksbefragung? Es gab zwei Personenkomitees, „Unser Heer“ mit Hannes Androsch warb für ein „Profiheer“, wie es die SPÖ forderte, das mangels Wehrpflicht auch keine Miliz mehr haben würde und daher sehr reduziert ist. „Einsatz für Österreich“ mit Erwin Hameseder verteidigte das bestehende System, doch Hameseder ist als Vertreter von Raiffeisen Alfred Gusenbauers Stellvertreter als Aufsichtsratsvorsitzender der Strabag. Mit anderen Worten hatten wir es mit „manufacturing dissent“ oder kontrollierter Opposition zu tun, weil das Heer eh weiter demontiert werden sollte, wurscht was die Bevölkerung will; Druck auf Darabos deckten ja auch beide Seiten. Als der Putin-nahe Oligarch Oleg Deripaska 2007 bei der Strabag einstieg, bekam er Kredit von Raiffeisen, wo man immer wieder auch mit Geldwäscheanschuldigungen international Schlagzeilen macht. Sind russische Netzwerke aktiv, wenn Tanner  behauptet, sie wolle „die Miliz stärken“, wohlgemerkt mit dem jetzigen Milizbeauftragten Hameseder? Dieser ist übrigens auch AR-Vorsitzender beim „Kurier“ (an dem jetzt auch Benko beteiligt ist), der Doskotzil-Pilz gegen Airbus und Darabos unterstützte. Wenn unten Ressortsprecher Michael Bauer interviewt wird, so gehörte er zu jenen Offizieren, die stets von Ex-Minister Darabos ferngehalten wurden, ohne dass er es wagt, sich darüber Gedanken zu machen.

Ressortsprecher Michael Bauer

Der damalige Verteidigungsminister Norbert Darabos durfte kaum auftreten und musste gegen seinen Willen für das „Profiheer“ eintreten. Er wurde massiv besonders von simplen Geistern attackiert, die einen 1988 geleisteten Zivildienst gegen ihn verwendeten und z.B. ignorierten, dass er als Abgeordneter im Landesverteidigungsausschuss saß. Auf Kosten Darabos‘, den er abzuschotten hatte, spielte Kabinettschef Stefan Kammerhofer illegal Minister; keiner beim Bundesheer war imstande oder willens, den eigenen Befehlshaber und damit auch sich selbst zu schützen. Dabei spielte freilich auch Komplizenschaft des Abwehramts mit jenen Kräften eine Rolle, welche Österreich und damit auch das Bundesheer unterminieren und destabilisieren. Es gibt gewisse Merkmale, anhand derer man verdeckte Aktionen erkennen kann; diese schienen jedoch nicht nur dem Abwehramt, sondern dem Bundesheer generell nicht geläufig zu sein. Es ist bezeichnend, dass Tanner und Fellner einen ein paar Wochen dauernden C yberangriff auf das Außenministerium als Beleg dafür anführen, dass „wir“ mehr in die Cyberabwehr investieren müssten. Quasi zur Bestätigung gibt es auch einen schon länger andauernden Cyberangriff auf die Telekom Austria; wenn es um ein Aufrüsten des Staates geht, erreichen Spekulationen leicht Dimensionen, die ein Zurückschrauben der bisherigen Landesverteidigung schon rein budgetär notwendig machen würden.

Mainstream-Kommentar – wo man immer alles gedeckt hat…

Was also, wenn der Angriff auf das Ministerium genau das bewirken sollte, damit sich das Bundesheer von der Ausrichtung auf Landesverteidigung abwendet? Man muss dies in Kombination mit der Plandemie sehen, bei der Tanner ja so stolz auf die erstmalige Einberufung der Miliz war; diese hätte es nicht mehr geben sollen, wäre es nach denen gegangen, welche die bestehene Heeresorganisation in Frage stellten. Freilich wurde auf die Miliz 2015 verzichtet, als man Grenzen hätte schützen müssen; so aber gibt es massenweise psychologisch wirkende „unmilitärische Bilder“ von Soldaten, die 2020 bewusst erzeugt wurden. Der Weg dazu war mit dem Wiener Wahlkampf 2010 verbunden, in dem Michael Häupl von der SPÖ die Wehrpflicht anzweifelte, was einem radikalen Kurswechsel seiner Partei gleichkam. „Beraten“ wurde er von Stanley Greenberg und Tal Silberstein, wobei wir Letzteren auch von Wahlkämpfen mit Alfred Gusenbauer und Christian Kern kennen, Greenberg aber auch Bill Clinton unterstützt hat und mit John Podesta zusammenarbeitet (siehe Gusenbauers Ukraine-Lobbying). Was auf den ersten Blick nach Demokraten und Sozialdemokraten, aber auch Israel aussieht, hat auch eine andere Komponente, denn Häupl verlieh dem ehemaligen Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow 2007 das Große Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien, der für Mafiaverbindungen bekannt ist. Luschkows Witwe Jelena Baturina wird in Österreich von Leo Specht vertreten, jenem Freund und Geschäftspartner Gusenbauers, der mit an Eurofighter-Scheinverhandlungen 2007 drehte, die man dann Darabos anlastete.

Sarkastisches von „Heute“

Anstelle von Darabos (der gegen ein „Profiheer“ war) trat vor der Volksbefragung vor allem „sein“ Stabschef Karl Schmidseder auf, der ebenso wie Kammerhofer, Gusenbauer und Co. nichts anderes als ein Landesverräter ist. Dies nicht nur, weil es ihm an Loyalität zum Befehlshaber mangelte, sondern auch, weil er versprach, das Ergebnis der Befragung ohnehin zu ignorieren, wenn es nicht passt. Es sollte so viel wie möglich von dem umgesetzt werden, was die Berufsheer-Partie wollte, in der wir auch heimliche NATO-Fans finden; dazu gehörte die Vernachlässigung der Miliz, um die er sich dann „kümmern“ sollte.  Begleitet von den üblichen Desinformationen der Presstituten wurde Darabos noch einmal so richtig gebasht, als ihm Gerald Klug formal nachfolgte; in Wahrheit hatten Kammerhofers Herren ab März 2013 erst recht freie Bahn (by the way bekam Klug wie Heinz Christian Strache oder Gernot Blümel eine Freundin von Fellner). So ist auch zu erklären, dass es im Herbst 2014 ein „Sparpaket“ mit Kasernenschließungen und Liegenschaftsverkäufen gab und Politiker kaum je die Chance hatten, mit Klug zu reden; und wenn, dann war es ungeheuer frustrierend; Klug wurde als gar nicht klug oder/und an einer Leine hängend erlebt; bei maximal sehr kurzen Begegnungen kann man es wohl nur im Gesamtzusammenhang einschätzen.

Wie man Tanner zuviel an Überlegung zutrauen kann….

Weil Kammerhofer zugleich im Aufsichtsrat der SIVBEG saß, die Bundesheerimmobilien verwaltet, deckte die Korruptionsstaatsanwaltschaft natürlich alles; davon abgesehen, dass er auch weiterhin Minister spielte und damit Delikte beging. Es gab unter diesen Umständen auch kein Hindernis für Masseneinwanderung 2015, da kein Minister da war, der das Bundesheer samt Miliz seinem Auftrag gemäß einsetzen hätte können.sieht man sich an, wer damals neben diversen Soros-affinen „NGOs“ seine große Stunde hatte, fallen Raiffeisen-Leute wie Christian Konrad und Ferry Maier mit Verbindung zu Martin Schlaff auf; Schlaffs Einstieg beim Feuerfest-Konzern RHI 2006/7 wird mit Deripaska auf dem Aluminium-Markt assoziiert. Landesverräter Gusenbauer wurde später dank Schlaff RHI-Aufsichtsrat; Bundeskanzler Christian Kern hatte 2016 schon einen Vertrag als RHI-Vorstandsvorsitzender in der Tasche, als es ihn in die Regierung zog. Dafür deckte er dann auch den Abschuss von Darabos als Bauernopfer für Gusenbauers heimlichen Eurofighter-Deal; auch bei Darabos‘ Büroleiter im Burgenland (= Aufpasser wie zuvor in Wien Kammerhofer, Answer Lang, Stefan Hirsch und Co.) Josef Newertal gibt es eine Schlaff-Connection. Weil der Bundesminister für Landesverteidigung die Verfügungsgewalt über das Heer von der Bundesregierung übertragen bekommt, müsste diese darauf achten, dass er das Amt auch ausüben kann; sie sah jedoch bei Klug wie bei Darabos geflissentlich weg.

Der „Falter“ gegen Tanner

Der Justizminister von 2015 (und Vizekanzler von 2017) Wolfgang Brandstetter schützte auch explizit kriminelle Netzwerke in der Justiz, derer sich Kammerhofer im Auftrag seiner Herren bediente, um mich zu verfolgen, zu verleumden, einzuschüchtern und zu berauben. Dies deckten auch alle Verteidigungsminister nach dem bis heute bedrohten Darabos, der gerade eben nicht einmal darauf reagieren durfte, dass die von Gusenbauer/Doskotzil/Pilz gegen ihn angestrengten Eurofighter-Ermittlungen eingestellt wurden. Gusenbauer wird übrigens von Heidi Glück, deren Geschäftspartner Michael Enzinger Präsident der Wiener Anwaltskammer ist, wie Brandstetter, Reinhold Mitterlehner, Wolfgang Schüssel und andere als „Top-Speaker“ angeboten. Auch wenn blaue Politiker gerne große Töne spucken, wenn es um Landesverteidigung geht, haben sie immer alles gedeckt bzw. waren/sind oft auch so simpel gestrickt, dass sie im Ernst meinen, Zivilisten könnten nichts begreifen. Kammerhofers Untaten wurden auch von FPÖ-Minister Mario Kunasek gedeckt, ebenso wie Infrastrukturminister Norbert Hofer die Entsorgung Kammerhofers auf einen ÖBB-Abteilungsleiterposten ohne Arbeit nicht antastete; Kriminalität und Landesverrat müssen sich eben lohnen. Wenn man die Causa Eurofighter von der Gegenwart ausgehend im Rückblick aufrollt, ist ein klarer Zusammenhang zum Etablieren russischer Oligarchen in Österreich erkennbar, was denn auch den Import von Mafia- und Geheimdienstmethoden mit sich bringt.

Tanner ist genau deswegen dort, wo sie ist!

Selbstverständlich geht es dabei auch um Geopolitik, wie ja ebenfalls deutlich wird, wenn zwei Parteien regieren, die dem Bundesheer gegenüber relativ gleichgültig sind. Es hat etwas von Ironie der Geschichte, wenn all die alten von sich selbst ungeheuer eingenommenen Sexisten, die weder einer Zivilistin noch einem Zivilisten (i.e. mir und Darabos) Sachverstand zutrauten, jetzt mit Tanner und faits accomplis mehrfach gestraft sind, es aber eigentlich schon zu spät ist. Was viele nicht wahrhaben wollten, ist die Irrelevanz von persönlichen Befindlichkeiten, die aber für Überlegenheitsgefühle derer, die mit der Waffe dienten, verantwortlich sind. So kann man(n) keine Lagebeurteilung vornehmen, gerade dann nicht, wenn verdeckt operiert wird und man das Schicht um Schicht aufdecken sollte. In den verwendeten Clips schimpft z.B. Herbert Kickl von der FPÖ auf Klug und Darabos als „Blindgänger“ und verweist auf Ex-ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf. Dieser hat aber beim 2. Eurofighter-U-Ausschuss den Handlanger von Gusenbauer, Doskozil und Pilz gespielt, damit Gusenbauer und auch mit der ÖVP verbundene russische Netzwerke nicht Thema werden. Kickl tobte am 30. Juni 2020, dass der größte Feind des Bundesheers an der Spitze der Befehlskette sitze; er und seine Partei deckten aber, dass Gusenbauers (Moskauer) Hintermänner die Befehlskette kaperten und Darabos beiseite schoben, ihn bis heute bedrohen. Wenn wir z.B. bei Coronoia, bei Trump, bei Black Lives Matter, bei Refugees Welcome usw. sehen, dass sich viele wie ein Schwarm Fische immer in die gleiche Richtung bewegen, so wird dies künstlich erzeugt und wirkt auch, wenn es um bestimmte hiesige Politiker geht.

Es ist genau so, wie es sein soll

Es ist immer einfacher, diesen Etiketten zu verpassen und an absolute Handlungsfreiheit zu glauben, als genauer hinzusehen. Aufgrund meiner Erfahrungen schließe ich aus, dass sich Tanner das selbst ausgedacht hat, was sie verkaufen soll; deshalb halte ich sie nicht für geeignet, weise aber auf andere Akteure im Hintergrund hin. Für Hintermänner wäre es fatal, einen intelligenten, reaktionsschnellen, innovativen und vom Bundesheer überzeugten Minister oder auch eine Ministerin zu haben; dies wurde der LV jedoch schon länger nicht mehr zuteil und als die Chance da war, verspielte man(n) sie. Die leicht zu steuernde anonyme Masse spart nicht mit Gehässigkeiten und vernebelt so den Ursprung jener Zustände, die sie angeblich kritisiert. Wir müssen uns schon fragen, wer warum Sebastian Kurz pushte, und sind da wieder einmal bei russischen Netzwerken. Wer hinsehen wollte, der oder dem konnte bereits beim türkisgrünen Regierungsprogramm der äußerst geringe Stellenwert des Bundesheers auffallen. Es ist daher auch keine Überraschung, dass es im Zuge der Plandemie einen merkwürdigen Einsatz der Miliz gab, der eine von Tanner verkaufte Umorientierung auf Katastrophenschutz plus Pandemie zu rechtfertigen scheint. Außerdem wurde die nun anstehende „Reform“ zuerst von Stabschef Rudolf Striedinger in einem Medien-Hintergrundgespräch (zu dem Unabhängige wie ich keinen Zutritt haben) lanciert. Striedinger wiederum war zuvor Chef des Heeresabwehramts, dem offenbar keine Zweifel an Zuständen im Ministerium oder auch an seinem letztes Jahr verstorbenen Stellvertreter Ewald Iby gekommen waren.  Außerdem fehlte es anscheinend an Expertise des AbwA, was die Plandemie als PsyOp betrifft, obwohl/weil man beim Bundesheer auch psychologische Kriegsführung lernt.

Diskussion bei Puls 24

Alle hier eingebundenen Videos und Tweets belegen, wie erfolgreich psychologische Operationen durchgeführt wurden, denn niemand ist noch in der Lage, komplexe Puzzles zusammenzusetzen, die Teile gar selbst zu recherchieren. Versucht man, anderen zu erklären, wie dieses und jenes Detail ins Bild passt, ist die Konzentrationsfähigkeit des Gegenübers real wie virtuell rasch erschöpft und es kommt „ja aber“, als wenn wir gerade einen Alzheimertest durchführen würden. Ein immer noch beliebtes „Ja aber“ ist der dauernd durchgekaute Umstand, dass Darabos einst Zivildienst machte oder dass Fake News Medien ihm den Eurofighter-Vergleich zuschreiben. Jedes Puzzleteil, das beweist, dass Narrative hinten und vorne nicht stimmen, scheint sich wie Begriffe im Gedächntnistest für Demenzpatienten zu verlieren. Dies gilt auch dann, wenn Menschen in Teilbereichen durchaus verständig sind, etwa bei der Corona-Panikmache nicht mitspielen wollten; ein größeres Ganzes, zu dem dies gehört, ist ihnen dann aber schon zu hoch. Der Irrsinn geht aber weiter, weil Tanner auch darauf fixiert ist, eine „Eurofighter-Nachfolgelösung“ zu präsentieren, nachdem die Justiz, bei all ihrer Korruptheit und Unterwanderung, Verfahren einstellen musste.

Michael Schnedlitz (FPÖ) gegen Tanner und Darabos

Über Jahre hinweg wurde ausgesessen, nur gejammert und groß geredet, nicht aber gehandelt; eines Tages ist es aber zu spät, wie wir jetzt mit einer Regierung sehen, die nicht das Geringste übrig hat für die Aufgaben des Bundesheers. Bezeichnender Weise billigten die feigen Herren von den wehrpolitischen Vereinen Darabos zu, hochintelligent zu sein und Situationen sofort zu erfassen; dass er aber genau deswegen unter Druck gesetzt wird, ging ihnen dann schon wieder am Arsch vorbei. Es ist letztlich zweitrangig, ob das etwas damit zu tun hat, dass Gusenbauer und Specht ehemalige (?) israelische Agenten in den „Sozialfighter statt Eurofighter“-Wahlkampf 2006 einbezogen oder es um die Verbindung von Gusenbauer und Co. zu Oligarchen, Mafia und russischem Geheimdienst geht. Niemals dürfen Offiziere einfach hinnehmen, dass die Befehlskette gekapert wird; es sollte schon allein logisch sein, dass dies nicht zum Wohl der Landesverteidigung erfolgt. Ohne Brett vor dem Kopf kann man auch leichter erkennen, dass viele Bereiche für eine Lagebeurteilung eine Rolle spielen, statt sich auf rein Militärisches zu beschränken, als ob hybride oder asymmetrische Kriegsführung ein Fremdwort wäre. Leider haben alle, auch jene, die eine Demontage des Bundesheers verhindern wollten, durch eingeschränkte Sichtweise, aber auch aus Bequemlichkeit und mangels Kampfkraft daran mitgewirkt, dass es jetzt beerdigt wird.

PS: Ich gehe nicht im Detail darauf ein, aber unter denen, die sich jetzt empören, gibt es viele, die sich schon seit Jahren aktiv darum bemühen, das Heer zu entsorgen. Es sei novch angemerkt, dass ein Mann vielleicht eher Lunte riecht als eine komplett heeresferne Frau; nicht von ungefähr gab es übrigens nie eine Gelegenheit für mich, mehr als wenige belanglose Worte mit Tanner zu wechseln. Was „Abschotten“ und von Infos fernhalten betrifft, gibt es übrigens neben dem besonders krassen Beispiel Darabos auch das von Ex-FPÖ-Staatssekretär im Finanzministerium Herbert Fuchs, die Tragweite der zutage geförderten Fakten darf jedoch wohl auch wegen der „Altlast“ Darabos nicht erkannt werden, da es um die gleichen Netzwerke im Hintergrund geht.

PPS:  Magna, Siegfried Wolf, Karl Heinz Grasser spielten bei der Eurofighter-Entscheidung eine wichtige Rolle; es ging zeitweise auch um russische MiG-29, die auch Gusenbauer ins Spiel brachte. Vor diesem Hintergrund muss man sehen, dass sich der Ex-Stronach-Abgeordnete Georg Vetter auf Darabos einschießt, wo er doch verständiger sein sollte.

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