Ein Jahr Ibizagate

War Ibizagate mehr als ein Kasperltheater? Wir haben jetzt eine andere Regierung, die mit uns Plandemie spielt, sollten uns aber zum ersten Jahrestag von Ibizagate am 17. Mai fragen, was da wirklich gelaufen ist. Merkwürdiger Weise gibt es am 17. Mai, einem Sonntag, auch eine Pressekonferenz der Justizministerin zur Korruotionsbekämpfung, die bislang aber nicht auf der Tagesordnung stand. Ein Jahr nach Straches Rücktritt als Vizekanzler wegen Ibiza-Gate gibt es eine Partei namenes „Team Strache“, was an das „Team Stronach“ erinnert. Außerdem wird das Ibiza-Video am 17. Mai ab 18 Uhr erstmals in voller Länge gezeigt, also auf die Minute genau ein Jahr, nachdem Ausschnitte von „Süddeutscher“ und „Spiegel“ ins Netz gestellt wurden. Als das „Team Strache“ noch „Die Allianz für Österreich“ hieß, wurde daran erinnert, dass Frank Stronach 2013 gerne aus dem BZÖ eine „Allianz für Österreich“ gemacht hätte. Der Weg ist nicht weit auch von der FPÖ zu Stronach, wie z:B. Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, die in beiden Parteien und im BZÖ war und auch bei den Eurofightern eine Rolle spielte. Dass bei der neuen Partei Stronach als Sponsor fungieren könnte, wurde vor ein paar Monaten dementiert, jedoch auch, dass Strache an der Spitze stehen soll.

In einem aktuellen Bericht lesen wir: „Der prominenteste Name in der Liste neben dem des neuen Parteichefs ist Gernot Rumpold, vormals Jörg Haiders Mann fürs Grobe. Der gebürtige Villacher war in den 1980er-Jahren Landesgeschäftsführer der FPÖ Kärnten und in den 1990er-Jahren Bundesgeschäftsführer der FPÖ. In den Schlagzeilen aufgetaucht ist der begabte PR-Mann auch später immer wieder, etwa in der Eurofighter- und in der Telekom-Affäre.“ Beide „Affären“ weisen auf die gleichen Netzwerke verdeckter Einflussnahme hin, die wohl nicht allen Akteuren bewusst sind, die vielleicht von leicht verdientem Geld oder scheinbarem Einfluss verlockt werden. Es bringt wenig, sich wie der Mainstram mit den Handlangern der Ibiza-Handlanger, also von Ramin M. und Julian H. im Detail zu befassen. Dass H. und M. mit Samthandschuhen angefasst werden, sollte uns zur Einordnung genügen, weil sich ja immer noch fragt, wem all dies wirklich nützte. Als „Enthüller“ gelten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer von der „Süddeutschen“, die nicht wissen wollten, wer von ihnen warum wollte, dass bestimmte Ausschnitte aus den heimlichen Aufnahmen (genau getimt) öffentlich werden. Mit ihnen liegt Gert Schmidt von der EU-Infothek im Clinch, was man durchaus verstehen kann, da er zumindest im Handlangerbereich fündig wurde, zu dem man die beiden auch zählen sollte.

Gewisse Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen…

 

Es ist auch wenig vertrauenserweckend, dass im „Ibiza-Netzwerk“ Drogen eine wichtige Rolle spielten oder dass auch deutsche Behörden etwa puncto Julian H. von einem „hochsensiblen Fall“ sprechen. Dabei genügt ein Blick in den Wikipedia-Eintrag seines Berliner Anwalts Johannes Eisenberg, um zu verstehen, was diesen mit Ralph Isenegger verbindet: beide vertraten Russen gegen den Vorwurf, der Mafia anzugehören; aktuell ist der in Wien lebende Oligarch Dmytro Firtash unter Iseneggers Klienten. Der Name Isenegger wurde erwähnt, als Firtash über den in den USA lebenden Geschäftsmann Lev Parnas US-Präsident Donald Trump zuerst Entlastung hinsichtlich des angestrebten Impeachments anbot, dann aber Parnas Interviews gab, um Trump zuzusetzen. Firtash fürchtet die Auslieferung in die USA, wo man ihn wegen Bestechung in Verbindung mit einem Deal mit Boeing drankriegen will. Zu den Folgeerscheinungen von Ibizagate gehört das Lancieren der Seite Zoom Institute, die Verbindungen zwischen dem Lokalbesitzer Martin Ho und Sebastian Kurz nachging. Die angegebene Adresse von Zoom in Genf ist beinahe um die Ecke von jener, an der Isenegger sein Büro hatte.  Es ist kein Zufall, dass Firtash auch einmal Geschäfte machte mit Igor Makarow, jenem turkmenischen Oligarchen, der gar keine Nichte hat, und EU-Infothek sich mit Makarow befassen wollte, es aber nicht tat.

Aus Team Stronach mach Team Strache

Wer Interviews mit Strache kennt, wird in ihm entweder einen dreisten Lügner und perfekten Schauspieler sehen oder aber davon ausgehen, dass er auch nicht ganz durchschaut, was wirklich los ist. Alle Welt weiß wegen der bisher bekannten Video-Passagen, dass Strache gegenüber der falschen „Oligarchennichte“ (die sich vor einem Jahr auch mit Obermaier & Obermayer traf) mit seinen Kontakten und vermeintlichen Spendern prahlte. Man verstand dies dann so, dass er gegenüber russischen Oligarchen bestechlich ist und deswegen in der Politik nichts mehr verloren hat. Dann aber ist er, wenn ein Stronach-Bezug ins Spiel kommt, vom Regen in die Traufe gekommen oder ein Puppenspieler verwendet ihn nun in einem neuen Kostüm. Es fiel auf, dass es ein dann nicht mehr geheimes Treffen Ende November 2019 mit Stronach gab, nach dem aber Parteigerüchte zurückgewiesen wurden. Uns hilft beim Verständnis weiter, dass 2012 das „Team Stronach“ mit Abgeordneten gegründet wurde, die dem BZÖ abgeworben wurden. Dass BZÖ-Chef Josef Bucher angesichts dessen nicht von Stronach begeistert war, können wir nachvollziehen, doch er setzte auch nicht durch, dass Stronach zum Thema Eurofighter befragt wird; andere Parteien wollten (warum?) 2012 auch keinen U-Ausschuss.

Gert Schmidt kürzlich bei Fellner

Wenn wir uns das Video oben ansehen, mischt sich Verwunderung über die Arbeitsweise der Justiz und der Polizei damit, dass nach wie vor manche Details ungeheuerlich sind. Mit anderen Worten entsteht der Eindruck, dass etwas vertuscht werden soll, was nur mit Sprengkraft für einflusssreiche Hintermänner erklärt werden kann. Das hat auch damit zu tun, dass langjährige V-Männer des Innenministeriums und teilweise auch des BVT involviert sind; man sagt auch, dass das Video im Grunde seit 2018 bekannt war. Unten erleben wir eine der TV-Debatten zur Nationalratswahl 2013, in der sich Josef Bucher gut gegen Frank Stronach geschlagen hatte; dennoch blieb das Team Stronach im Parlament und das BZÖ schied aus. Stefan Petzer, ehemals Sprecher des 2008 verunfallten BZÖ-Gründers Jörg Haider, wies auf Twitter darauf hin, dass Bucher von Stronach eine halbe Million geboten worden sei, um sich ins BZÖ einzukaufen, die dieser jedoch ablehnte.

Bucher gegen Stronach, 2013

War Bucher schlicht zu anständig und musste deshalb scheitern? Es ist sehr seltsam, dass ausgerechnet Kaufmann-Bruckberger als eine derjenigen, welche die Seiten wechselten, auch in Sachen Eurofighter von Interesse ist. Denn mit ihrer Hilfe fertigte der ehemalige (?) Shin Bet-Agent Chaim Sharvit, den Alfred Gusenbauer und sein Freund und späterer Geschäftspartner Leo Specht – wie den Ex-(?) Mossad-Agenten Tal Silberstein in den Wahlkampf 2006 einbezogen, heimliche Aufnahmen an. Haiders Freund, Oberrabiner Moishe A. Friedman, erstattete erst letztes Jahr Anzeige wegen Mordes, weil er der Überzeugung ist, dass Haiders Tod kein Unfall war. Ihn unterstützt das BZÖ, das auch beim Vertrieb seines Buches dazu hilft, in dem Friedman unter anderem Chaim Sharvit erwähnt, dessen Eurofighter-Tonbänder in U-Ausschüssen 2007 und 2019 zur Sprache kamen. Als Josef Bucher schon nicht mehr Politiker war, gab es zwei weitere Eurofighter-Ausschüsse (nach jenem 2007, auf den ich im Detail z.B. hier und hier eingehe), 2017 und 2018/19, jedoch ohne dass Stronach jemals geladen wurde.

Strache vs. Klenk, as usual

Man muss sich schon fragen, warum Strache – quasi auch selbstquälerisch – das Video, das er ja erstmal besorgen musste, wirklich genau am Jahrestag veröffentlicht (und nicht früher). Was Stronach betrifft, war Philippa Beck, spätere Strache, ja für seine Partei tätig und vorher bei Josef Cap im SPÖ-Parlamentsklub. Cap war zuerst geschäftsführender Klubobmann, als Gusenbauer Klubobmann war; dann verwendete man so ein Modell auch, um das Renner Institut zu leiten. Besonders interessant ist aber. dass EADS (heute Airbus Group) den russischen Markt mithilfe von Magna und Siegfried Wolf sondierte, der später Magna-CEO wurde. Vorher wechselte Andreas Rudas von der SPÖ-Bundesgeschäftsstelle, in der ihm Gusenbauer nachfolgte, zu Magna; auch der Finanzminister zu Schüssel-Zeiten, Karl Heinz Grasser arbeitete beim Konzern. Nach der Wahl 2006 hätte sich Wolfgang Schüssel gewünscht, dass Grasser ÖVP-Chef und Vizekanzler wird – warum? Magna wollte einmal mit der russischen Sberbank Opel kaufen, was jedoch nicht gelang; 2009 setzte man sich erfolgreich für die Einbürgerung des ehemaligen Leiters der Präsidentschaftskanzlei von Boris Jelzin, Walentin Jumaschew in Österreich ein.

1 Jahr Ibiza mit Florian Klenk, Heidi Glück, Heimo Lepuschitz 

Jumaschew „entdeckte“ Wladimir Putin, schrieb Jelzins Rücktrittsrede und berät nun den Präsidenten; er ist mit Jelzins Tochter Tatjana verheiratet. Siegfried Wolf war unter den von Antonella Mei-Pochtler für das Kurzsche „Projekt Ballhausplatz“ gewünschten Sponsoren, mit dem Zusatz „Russian Machines“. Denn er ist Aufsichtsratsvorsitzender im Konzern von Oleg Deripaska und bei der Sberbank Europe, einer „Front“ des russischen Geheimdienstes, die Rene Benko Kredit gibt. 2019 wurde berichtet, dass Jumaschew Wolfgang Schüssel im Aufsichtsrat des russischen Mobilfunkanbieters MTS ablösen soll. Schüssels einstige Sprecherin Heidi Glück macht nun in Beratung und vermittelt „Top Speaker“, derunter auch Reinhold Mitterlehner (der dem „Projekt Ballhausplatz“ zum Opfer fiel), Wolfgang Brandstetter (dessen Nachfolger als Vizekanzler) und Alfred Gusenbauer („Sozialfighter“ gegen „Eurofighter“ Schüssel anno 2006). Puls 24 und Puls 4 gehören wie ATV zu Prosieben Sat 1, wo seit Anfang April 2020 Antonella Mei-Pochtler dem Aufsichtsrat angehört.

Mei-Pochtler auf dem Cover des „Trend“

Bei Puls 4 hat Rudi Fussi eine eigene Sendung, der 2002 mit einem aus dem Nichts gestarteten „Volksbegehren gegen Abfangjäger“ bekannt wurde, Gusenbauer, Kern, Doskozil; Rendi-Wagner schmeichelte und auch einmal mit dem Team Stronach kooperierte. Man gewinnt den Eindruck, dass ein bestimmter Personenkreis in stets etwas veränderten Rollen neu erscheint nach einem mehr oder auch minder dramatischen Abgang von der Bühne wieder wie durch eine Drehtür. Aber was war dann Ibizagate? Der Einsatz des Materials war durchaus kalkuliert von jemandem, der wusste, wie nan einen maximalen Effekt erzielt und der auch mobilisieren konnte, wozu man unter anderem Medien benötigt. Man musste auch sicherstellen, dass jene „Blase“ besonders auf Twitter, über die vorgegeben wird, was „wir“ denken sollen, entsprechend funktioniert.

Diagram zu Ibiza von „Österreich“ (Herbst 2019)

Deshalb versammelten sich am 18. Mai 2019, einem Samstag, wie auf Knopfdruck ein paar tausend Menschen am Ballhausplatz, weil Straches Rücktritt noch nicht genug war. Es sind solche Bilder, welche diejenigen im Kopf haben, die am 14. Mai 2020 gegen die „Corona-Maßnahmen“ demonstrierten und Vergleiche anstellten. An ihren vermeintlichen Werten gemessen, hätte die Szene, die vor einem Jahr vor das Bundeskanzleramt strömte, jetzt begeistert für Kundgebungen werben müssen. Doch das ist nicht der Fall, weil sie nur für gelenkte künstliche Aktionen zur Verfügung steht, auch wenn es ihr nicht bewusst ist, auch weil heutige Proteste medial diffamiert werden. Ibizagate war wenige Tage vor der EU-Wahl, die ein Comeback der Grünen auch bei vorverlegten Nationalratswahlen möglich erscheinen ließ. Relativ gelassen nahm Kurz nach der Wahl hin, dass ihm im Parlament das Misstrauen ausgesprochen wurde; Bundespräsident Alexander Van der Bellen war bei der historischen Sitzung nicht einmal anwesend.

„Insider“ am 15. Mai 2020

Er traf lieber Greta Thunberg, die bei einer Klima-Kundgebung in Wien war, die Barbara Meier moderierte; ihr Verlobter Klemens Hallmann sponserte sie. Wenig später heirateten sie in Venedig, wobei die Straches auch eingeladen waren, aber nicht kamen; man sah beide auch immer wieder bei Events bei Hallmanns Geschäftspartner Rene Benko. Dieser wurde am 24. Juli 2017 in Ibiza auch erwähnt; NEOS und SPÖ wollen ihn aber noch nicht in den Ibiza-U-Ausschuss laden. Immerhin beteiligen sich Hans Peter Haselsteiner und Alfred Gusenbauer an der Signa Holding (wie an der Kernschen Blue Minds Group), sodass man dies vielleicht verstehen kann. Haslsteiner erklärte einmal in der „Krone“ (an der Benko wie am mit „profil“ und „trend“ verbundenen „Kurier“ beteiligt ist), wie Benko auf einen Besuch Straches auf seiner „damals“ vor Ibiza ankernden Jacht reagierte. Der „Kurier“ schreibt jetzt, dass eine alte Auseinandersetzung zwischen Ramin M. und Strache Auslöser für das geheim aufgenommene Video und die aufwändig aufgebaute Falle gewesen sein soll.

Gusenbauer und Kurz 2019 bei Benkos „Törggelen“ (c Andreas Tischler) 

Man ist auch bei der „Süddeutschen“ bestrebt, sozusagen dem Gerede auf Ibiza Taten folgen zu lassen, und zwar im Bereich von Postenbesetzungen bei den Casinos Austria. Hier wurde aufgrund einer anonymen Anzeige unmittelbar nach Ibizagate ermittelt, was auch dazu führte, dass die Novomatic ihre Anteile an der CASAG an die tschechische Sazka Group mit Oligarchen-Background verkaufte. Die ÖBAG als Beteiligungs-AG des Staates verhielt sich dabei seltsam passiv; by the way wären sowohl CASAG-Chefin Bettina Glatz-Kremsner, eine der Kurz-Stellvertreter/innen in der ÖVP, als auch Antonella Mei-Pochtler beinahe deren Chefin geworden. Offenbar ist Novomatic-Gründer Johann Graf nicht mehr unantastbar, weil es schon Hausdurchsuchungen gab und die „Opposition“ auch keine Scheu hat, ihn in den Ibiza-U-Ausschuss zu laden. Alexander Van der Bellen wird seinem Ruf als „Märchenonkel“ wieder einmal gerecht, wenn er meint, dass Ronald Rohrer ein guter Verfahrensanwalt für die Ischl-Kommission („Corona“-Ausbreitung) sei.

„Österreich“ ätzte ein wenig gegen Katia Wagner („Krone“) 

Rohrer hatte schon bei den Eurofightern keinen Tau bzw. machte bei der Farce mit, Ex-Verteidigungsminister Norbert Darabos zum Bauernopfer für Gusenbauers heimlichen Deal mit EADS zu machen. 2006 wurde nämlich per Dekret Wladimir Putins die United Aircraft Corporation gegründet, die sich dann an EADS (heute Airbus Group) beteiligte. Somit war klar, dass Gusenbauer nur pro forma Wahlkampf gegen die Eurofighter führte, aber dann Scheinverhandlungen samt Vergleich angesagt waren, was der abgeschottete, überwachte, bedrohte Darabos zunächst durchkreuzen konnte. Nebenbei bemerkt ist Gabriel Lansky, der Gusenbauer auch im Wahlkampf 2006 unterstützte, der Anwalt der russischen Botschaft in Wien und wird im Ibiza-Kontext immer wieder als derjenige genannt, bei dem nicht nur Ramin M. Konzipient war. Eigentlich müsste jetzt auch irritieren, dass Van der Bellen die gleichen Phrasen verwendet wie nach Ibizagate („wir kriegen das schon hin“, nun halt die inszenierte „Corona-Krise“). Und dass Kurz – auch per Plakat – auf „Mutig in die neuen Zeiten“ setzt, was dem Van der Bellen-Wahlkampf 2016 entliehen ist.

23 Kommentare zu „Ein Jahr Ibizagate

  1. Aus dem Artikel….

    (…) Der Name Isenegger wurde erwähnt, als Firtash über den in den USA lebenden Geschäftsmann Lev Parnas US-Präsident Donald Trump zuerst Entlastung hinsichtlich des angestrebten Impeachments anbot, dann aber Parnas Interviews gab, um Trump zuzusetzen. (…)

    Die Links in diesem Artikel zum Impeachment,
    kann jeder selbst anklicken.

    Hier noch ein schönes Stück zu

    „Obama-Gate“
    ===========

    14.05.2020
    Vor einigen Tagen wurde ja schon
    bekanntgegeben, dass Flynn entlastet ist.

    Hier mal auf deutsch eine schöne
    Zusammenfassung zum Thema,
    wie Trump konzertiert demontiert werden
    sollte.

    P.S.
    Gefunden habe ich dieses Video
    im Gelben Forum

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    1. Hier auch zu Michael Flynn und „perjury“ („lying under oath“), was er nicht getan hat:

      – genau das taten gusenbauer und andere im eurofighter-u-ausschuss…

      und die justiz deckt es…

      dem verfahrensanwalt ronald rohrer, der ‚märchenonkel“ van der bellen so gut gefällt, ist es nicht aufgefallen…

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  2. Ser geehrte Ftrau Bader,

    Sie haben sich momentan auf das „Russen“-Netzwerk eingeschossen.

    Aber Sie müssen schon unterscheiden: wer sind Jelzin-Russen und wer sind Putin-Russen.

    Und was unterscheidet die einen von den anderen?

    MfG, zip

    Gefällt 2 Personen

      1. Kein Problem, aber verständnisfördernd, wenn man die Netzwerke möglichst wirklichkeitsgetreu abbilden möchte, vor allem wer was aus welchen Gründen mit wem tut oder lässt.

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  3. Bin gespannt, ob in der Causa Ibizatape je der Wahrheit genüge geleistet werden kann. Momentan scheint das Corona-Spektakel alles zu überschatten. Und Frau Zadic mutierte zur Abnickerin der Nation.

    Selbst wenn morgen eine gewisse italienische Regierungsberaterin behaupten würde, die Demokratie wäre ein Auslaufmodell und müsse daher dringendst durch eine Diktatur ersetzt werden, entstünde für unsere Justizministerin Frau Doktor ? Zadic, noch immer kein hinreichender Anfangsverdacht, dass das Ansinnen vielleicht sogar bereits im eklatanten Widerspruch zur österreichischen Verfassung zu verorten sein könnte.

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Möglicherweise muss sie Pilnacek loswerden. Was dann aber leicht der Verklärung der Korruptionsstaatsanwaltschaft dient…

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    1. Gehns bitte, es reicht jetzt schön langsam – was hat das mit diesem Blog zu tun? Mit Ibizagate?? Mit irgendetwas, außer penetranter Wien-Werbung???
      Das ist offensichtlich (wieder) ein Test, inwieweit die Autorin ihr Gebaren toleriert, denn so dumm sind Sie nicht, wie Sie sich hier mit diesem Beitrag geben.
      Wie ist eigentlich das Wetter bei Ihnen…?

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      1. Ups, du nimmst meine Antwort vorweg.

        Vielleicht geben ja die Herren dieses russischen Bots mir die geraubte Wohnung zurück, die ich iń Wien im Grünen hatte?

        Denn leider decke ich ja auf, wer hinter Gusenbauer, Benko und Co, steckt und Darabos bedroht.

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  4. Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte, dass Strache nun mit seinem THC (Team Tetrahydrocannabinol? wohl eher Team Höllisches Cola, also Team Spitzenkokain..) die Rolle des FPÖ-Schwächers übernommen hat; eine Partei mit solcher Aufgabe gibt es seit dem LIF (die „abtrünnige“ Heide Schmidt mit „Pächter“ HeiFis Unterstützung), danach kamen das BZÖ (mit Haider, in ähnlicher Rolle wie nun Strache) und das Team Strohsack…alle mit der Aufgabe, die sog. nationale Opposition zu schwächen, was ja hervorragend gelungen ist.
    Mittlerweile sind die demographischen Änderungen im Land unumkehrbar (zumindest mit „zivilisierten“ Mitteln).

    Auffallend ist auch, dass sich Strache niemals mit den Verursachern seines Falls beschäftigt, sondern sich auf die FPÖ einschießt, also exakt die Rolle einnimmt, die dem System hilft…dafür wird er auch (vorerst) strafrechtlich verschont…schon Ende letzten Jahres sagte die Justiz, dass frühestens 2021 mit Anklagen gegen Strache zu rechnen sei – wie praktisch wg. Wien-Wahl&so…

    Die Frage ist eigentlich nur – wie Die Autorin es auch erwähnt – ist Strache ein Kukucksei oder ein Volltrottel…ich tendiere zu Letzterem, ihm wurde geschickt ein neues Gwandl verpasst, und der um seine (Luxus-)Existenz bangende Strache hat sich diese Panier recht widerspruchslos angezogen, unterstützt durch bereits versierte Spalter wie Rumpold und Stronach.

    Um sein persönliches Luxus-Fortkommen zu sichern (nicht zu vergessen auch sein Luxus-Weiberl, welches ihm unter normalen Umständen nicht einmal gratis einen Buh ins Gesicht gelassen hätte), tut er nun das, was seinem angeblichen ursprünglichen nationalen Anliegen am allermeisten schadet – er ist zum Handlanger von Schwartz-türkis, grün, pink und rot geworden.

    Es stellte sich heraus, dass er stets ein simpler Emporkömmling war, der im Konzert der Großen mitspielen wollte, intellektuell dafür aber (mind.) eine Nummer zu klein ist…und so fuhr er von der in Ibiza ankernden Benko-Luxusyacht quasi direkt zum Treffen mit der „Oligarchennichte“ (ein 9mm-Makarov-Geschoß) samt ihren dreckigen Zechennägeln…Bravo, Hatse!

    Unklar ist immer noch die Rolle Gudenus‘ – Ockhams Rasierer würde mich da auf dessen simple Erpressung bringen, ein koksender Adelssproß mit Balkanverbindungen ist doch diesbezüglich ein dankbares Opfer.

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    1. gutes post, zwei ergänzungen: lif, bzö, stronach schwächten die f, die neos fehlen aber in dieser aufstellung… parteienkauf ist also die regel, nicht mehr die ausnahme…

      und der adelige meisterdolmetsch hat auch ausgezeichnete verbindungen zu zentralamerikanischen schneegebieten, auch weil es da auch familienbande gibt…

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    2. Ja, es ist skurril… auch, dass sich einige aufregen, dass heute Abend bei Im Zentrum weder die „Aufdecker“ von der SZ noch Klenk dabei sind, aber sehr wohl Strache.

      Auf Twitter wird über dieses Fundstück bei Strache diskutiert, das auch zu den Unterlagen für den U-Ausschuss gehört:

      Zugekritzelt sind „Krone“ und „Katia Wagner“ in der Mitte oben

      PS: Es ist schon wie beim Team Stronach gegen das BZÖ – Team Strache gegen FPÖ; samt Abwerben/Abgang von Abgeordneten.

      Eine haben sie schon im Parlament – die Ex-Sprecherin des TS; Philippa Strache…

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    3. Schau mal, was am Titel der „Krone Bunt“ ist:

      Es passt auch ins Bild, dass abtrünnige Abgeordnete nicht von der FPÖ-Parlamentsfraktion kommen, sondern von der Wiener FPÖ. Weil ja im Herbst hier Wahlen sind. Und richtig, erst später wenn, dann ein Verfahrne gegen Strache stattfindet.

      Außerdem ist es wie bei Corona so, dass die meisten jeden Verstand fallenlassen, wenns um eine andere Partei geht.

      Die FPÖ agitiert gegen den „Corona-Wahnsinn“, was ja okay ist, will aber immer anderen einen Strick daraus drehen, wenn es Pannen bei der Coronoia gibt, vorzugsweise, wenn Migration involviert ist.

      So kann man natürlich nichts rekonstruieren, denn das ist so, wie wenn man alle Analysen wegwirft, sobald jemand von einer anderen Gruppe gar kein Täter ist.

      Das ist dafür typisch:

      Sie verwendet auch den Begriff „evidenzbasierte Politik“, was sie ja nicht meint (sonst wäre sie bei der Initiative evidenzbasierte Corona-Info ICI).

      Daher entgeht vielen sicher auch, dass Mikl-Leitner (die in Straches Diagramm ja auch aufscheint) offen gegen Lunacek aufgetreten ist. Was bedeutet das? Lunaceks Vater war bei Raiffeisen, das reicht anscheinend nicht (mehr).

      Und das „Flüchtlingskind“ meint, vieles aus dem Ibiza-Video wäre möglich, Konjunktiv:

      https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5814907/Kampf-gegen-Korruption_Justizministerin-Zadic_Vieles-aus-dem

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    4. Dein Bruder heisst nicht zufällig Herbert Kickl? 😉

      https://kurier.at/politik/inland/kickl-ueber-strache-noch-bloeder-als-vor-einem-jahr/400847000

      Ein Jahr nach Ibiza teilte der ehemalige FPÖ-Innenminister Herbert Kickl gegen seinen früheren Parteifreund Heinz-Christian Strache in der ORF-Sendung Report Dienstagabend ordentlich aus. „Mit einem Jahr Abstand gesehen, ist Strache noch blöder geworden. Normalerweise wird man vernünftiger.“

      Kickl sprach über seine große persönliche Enttäuschung nach Bekanntwerden des Ibiza-Videos. „Es geht vor allem um die moralische Komponente, die vorgelebte Schamlosigkeit.“

      „Indizien waren erkennbar“

      Das Video hätte ihn eiskalt überrascht. Dabei habe er, Kickl, sehr wohl gewisse „Indizien“ erkannt. So hätte Strache die Bodenhaftung verloren, seine „Großmannsucht“ hätte überhand genommen. Und jeder seiner Sätze hätte mit „ich“ begonnen. „Das war erkennbar“, sagt Kickl heute.

      – das könnte doch fast von dir sein, oder?

      Das passt auch recht gut:

      https://kurier.at/chronik/burgenland/straches-statthalter-angelt-nach-fpoe-klubchef-tschuertz/400847342

      es geht u.a. theatralisch um eine FPÖ Oberpullendorf, die de facto inexistent ist…

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  5. Ron_Nie
    17. Mai 2020 um 8:49

    Gehns bitte, es reicht jetzt schön langsam – was hat das mit diesem Blog zu tun?

    Mit Ibizagate?? Mit irgendetwas, außer penetranter Wien-Werbung???

    Das ist offensichtlich (wieder) ein Test, inwieweit die Autorin ihr Gebaren toleriert, denn so dumm sind Sie nicht, wie Sie sich hier mit diesem Beitrag geben.

    Wie ist eigentlich das Wetter bei Ihnen…?
    —–

    Auch hier in Süd-Alaska wird wärmer 😉

    Hier werden so oft „Kraut & Rüben“ vermischt,
    da wird wohl etwas Werbung für die schöne Stadt
    Wien – ich hatte vor, mir eine Zweitwohnung
    in Wien zu mieten – kein Dama sein… oder?

    Eins kann ich ihnen versichern, ich bin NICHT
    GEGEN The Real Frau Alexandra Bader….im
    Gegenteil….. und das weiss die echte Frau
    Alexandra Bader sicher auch. 🤔😉

    Wie oft habe ich sie während der ersten
    IBIZA-GATE-Artikel gelobt…. und ihr auch gesagt,
    dass wir in der BRD GmbH auch Journalisten
    wie sie…..ganz dringend brauchen.

    „““ ….. Mit irgendetwas, außer
    penetranter Wien-Werbung???…. „““

    Sind Sie deutscher Staatsbürger, oder haben
    Sie deutsche Wurzeln ???

    Echte Österreicher würden sich mMn doch
    freuen, wenn über ihre Hauptstadt positiv
    berichtet wird.

    Aber vlt. irre ich mich ja schon wieder.

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    1. @arosa
      Jössas…um mich zu verarschen, müssen Sie schon früher aufstehen bzw. wird Ihnen das gar nicht gelingen.
      Feiern Sie also weiterhin die Wienerstadt und das schöne Wetter, ganz unverfänglich!
      Sie sind in Ihrer Rolle ja nicht unerfolgreich – Ihre Beiträge nehmen den Hauptbestandteil der Kommentarspalte ein und Sie kommen damit durch.

      Gefällt 3 Personen

    2. @Arosa2 17. Mai 2020 um 9:57

      Eins kann ich ihnen versichern, ich bin NICHT
      GEGEN The Real Frau Alexandra Bader….im
      Gegenteil….. und das weiss die echte Frau
      Alexandra Bader sicher auch
      . 🤔😉“


      Was meinen Sie damit ? 🤔🤔🤔 Haben Sie gar den (begründeten ?) Verdacht, dass es außer der uns hier vom Artikelschreiben her bekannten und deshalb schon längst von Vielen Lieb gewonnenen „echten“ Frau Alexandra Bader (aus Fleisch und Blut), Ihrem Empfinden nach, noch eine andere, sprich: „unechte“ hier auf Ceiberweiber zu geben scheint ? 🤔🤔🤔

      Wenn ja: Woran genau konnten Sie das, Ihrer geschätzten Meinung nach, festmachen, liebe Frau A. Rosa, die Zweite ?

      Wie auch immer

      MfG

      Liken

  6. Nochmals total aus der Reihe…. aber dieser
    Artikel ist sicher der, der Zt. am meisten
    gelesen wird.

    Kurzer Prozess
    =============
    von Ralf Wurzbacher

    Österreichs Regierungschef umgibt sich in der Corona-Krise mit guten Beratern, auf deren Urteil er aber pfeift.

    Die österreichische Regierung unter Sebastian Kurz hätte durchaus anders und besser auf die Herausforderungen der Pandemie reagieren können.

    Die zwei wichtigsten Expertenstäbe rieten beide vom Lockdown ab, plädierten für ein differenziertes Krisenmanagement sowie den gezielten Schutz vulnerabler Gruppen.

    Das geht aus geheimen Protokollen hervor, über die das Wiener Politmagazin Falter in seiner neuesten Ausgabe berichtet.

    Die Koalition aus Volkspartei und Grünen hörte aber nicht hin und zog lieber ihr „eigenes“ Ding durch.

    Das hatte sie sich zuvor von Israels Premier Netanjahu einflüstern lassen……..

    Musterschüler Israel?
    ———————————-
    Das wirft Fragen auf:
    Wieso lassen sich die Europäer von Israel reinreden, wie sie in einer Pandemie vorzugehen haben?

    Warum kopieren andere EU-Staaten den österreichischen Weg, der von einem Staatsmann empfohlen wurde, in dessen Land die Epidemie bis heute vergleichsweise milde verläuft.

    Nach amtlichen Zahlen sollen in Israel bislang wenig mehr als 250 Menschen an Covid-19 verstorben sein.

    Vielleicht gerade deshalb? Passend dazu vermeldete vor einen Monat der Berliner Tagesspiegel, Israel belege in einem Ranking der Analyseagentur Deep Knowledge Group den ersten Rang, was die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor dem Virus angeht. Dahinter folge Deutschland……

    Weiter
    https://www.rubikon.news/artikel/kurzer-prozess-2

    Gefällt 1 Person

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