Militärische Gefahren für zivile Luftfahrt

Der Abschuss der ukrainischen Boeing 737 bei Teheran durch iranische Revolutionsgarden lenkt die Aufmerksamkeit auf Gefahren, die für die zivile Luftfahrt bestehen, aber oft nicht bewusst sind. Außerdem sind verschärfte Sicherheitsvorkehrungen beim Weltwirtschaftsforum in Davos notwendig, weil diesmal Präsident Donald Trump kommt. Dies betrifft auch den Einsatz österreichischer Eurofighter zur Sicherung des Luftraums gemeinsam mit der Schweiz. Zu den Gefahren für harmlose Passagiere gehört auch der Schmuggel von Waffen oder als Waffe eingesetzter Substanzen sowie Terrorismus, der auf Konflikte zurückzuführen ist. Es gibt Ausnahmen wie jene PiIoten, die es schafften, mit einem Airbus nach einem Raketentreffer im Irak zu landen. Was Lockerbie betrifft, wird der Anschlag offiziell mit Libyen in Verbindung gebracht, es spricht jedoch auch einiges für den Iran als Racheakt für den Abschuss eines Airbus durch ein US-Kriegsschiff. Als eine El Al-Frachtmaschine in eine Hochhaussiedlung in Amsterdam krachte, war auch eine Nervengas-Komponente an Bord. Dies hatte nichts damit zu tun, dass sich ein Triebwerk löste und ein zweites mitriß, verstärkte aber den Schaden am Boden. Was die Boeing im Iran betrifft, weist der ehemalige Lufthansa-Pilot Peter Haisenko auf die Gegebenheiten hin: 

„Zunächst stelle ich fest, dass es nahezu unmöglich ist, ein Passagierflugzeug in dieser Flugphase abzuschießen. Man müsste schon jemanden mit einer kleinen Boden-Luft-Rakete im erwarteten Abflugkorridor platzieren, der dann dem abfliegenden Jet die Rakete hinterher schießt. Dieses hitzesuchende Projektil könnte dann einen Motor treffen, was aber kein zwingender Grund für einen Absturz ist. Mit einem Motor kann das Flugzeug weiter fliegen, wenn die Rahmenumstände entsprechend aller Vorschriften gesetzt worden sind. Eine größere, aufwendigere Flugabwehreinrichtung scheidet für diese Flugphase und den Ort aus. Nicht nur wegen der geringen Höhe über Grund, sondern auch, weil es solche Anlagen in dieser Gegend nicht gibt. Wenn, dann befinden sie sich im weiteren Umkreis, um Angriffe aus größerer Höhe weit vor der Stadt abzuwehren. Warum ist es dann überhaupt zu dem Absturz gekommen?“ Wäre es kein Abschuss, müsste man dies bedenken:  „Wie gesagt, ist die Nachrichtenlage noch sehr dünn. Dennoch kann ich aus meiner langjährigen Erfahrung als Kapitän und der speziellen Kenntnis der Teheraner Flughäfen ein Szenario vorstellen, das mit hoher Wahrscheinlichkeit den Ablauf trifft. Es beginnt damit, dass die geomorphologischen Gegebenheiten um Teheran den Flughafen als nicht einfach zu befliegen bedingen. Teheran liegt auf etwa 1.250 Meter Höhe, oder etwa 4.000 Fuß, was die normale Startleistung schon beeinträchtigt, gegenüber Starts nahe dem Meeresspiegel. Weiterhin ist Teheran umgeben von sehr hohen Bergen, insbesondere Richtung Nord und Ost. Das schränkt die Navigationsmöglichkeiten beim Abflug ein und verlangt besondere Aufmerksamkeit.

ABC News-Bericht

 

Dazu kommt, dass die Nachtsicht – der Start fand im Dunkeln statt – nahezu inexistent ist, denn außerhalb des Stadtgebiets gibt es kaum Lichtquellen. Sobald man eine kurze Distanz abgeflogen hat, erscheint der Boden nur noch dunkel, unsichtbar. Das Video, das den Aufschlag zeigt, ist dementsprechend total dunkel, bis der Feuerschein das Szenario erhellt. Weil mittlerweile bekannt ist, dass die Boeing nach dem ersten Aufprall noch etwa 500 Meter über den Boden geschrammt ist, darf man davon ausgehen, dass sie in flachem Winkel den Boden berührt hat, etwa wie bei einer Landung. Sie ist also nicht „ungespitzt“ in den Boden gerammt. Das deutet wiederum darauf hin, dass sich die Piloten in ihrer Notlage gar nicht bewusst waren, wie nahe sie dem Boden bereits sind und völlig unerwartet Bodenkontakt hatten. Die Bilder zeigen auch, dass das Gelände ein leicht abfallender Hang ist und wäre die Boeing nur wenige hundert Meter weiter links, also hangabwärts, geflogen, hätte der Aufprall möglicherweise vermieden werden können. Das konnten die Piloten in der stockdunklen Umgebung aber nicht erkennen.“ Als Haisenko diese Zeilen verfaßte, gab es nur Videos mit einem Lichtpunkt in der Nacht:  „Weil Teheran auf 4000 Fuß liegt, starten Flugzeuge mit maximaler Motorleistung; dieser Flug war wohl eine Art Evakuierungsflug wahrscheinlich mit merh Gewicht als vorgesehen. Dies müsse noch kein Problem darstellen, macht es jedoch schwieriger, bei einem Triebwerksschaden zum Flughafen zurückzukehren, zumal der Jet sicher die maximale Treibstoffmenge an Bord hatte.“ Da der Iran den Abschuss mittlerweile zugegeben hat, sind Haisenkos Betrachtungen interessant für alle, die noch nie nach Teheran geflogen sind.

US-Kriegsschiff schießt iranischen Airbus ab

Aufnahmen von Wrackteilen zeigen durch Schrapnell verursachte Löcher, was auf Annäherungszünder hinweist (siehe Flug MH17). Die iranischen Streitkräfte sprechen von einer Tor M-1 Rakete aus dem Jahr 1991, die von einem Soldaten bedient wurde, der die Boeing für eine Cruise Missile hielt, da die USA drohten 52 Ziele im Iran anzugreifen.  Dies war auch die Nacht des iranischen Angriffs auf US-Basen im Irak; die Einheiten, die TOR-Raketen einsetzen, entscheiden autonom. Im Iran war man auf höchster Stufe alarmiert, wobei die Luftverteidigungseinheit in der Nähe von Teheran mehrmals urgierte, den Luftraum für zivile Flüge zu sperren. Das Radar der Einheit reichte nicht bis zum Flughafen; außerdem war die Kommunikation gerade im entscheidenden Augenblick gestört, als sich die Boeing dieser Einheit näherte; es seien dann nur 10 Sekunden zum Reagieren geblieben. Gilad Atzmon schrieb zur Ermordung des iranischen Generals Soleimani durch die USA, die diesen Ereignissen voranging: „Today’s news reports that Israel was deeply involved in the targeted assassination of the Iranian general. The Times of Israel ‘s headline this morning reads: ‚Israeli intel helped US carry out strike that killed Iran’s Soleimani.‘ The article states that ‚Information provided by Jewish state confirmed that Quds Force leader was at Baghdad airport before missile strike, NBC News reports.'“ Wenn der Iran US-Basen im Irak angreift, muss man wissen, dass das dortige Parlament den Abzug der Besatzer wünscht; diese denken aber nicht im Traum daran. 1988 haben die USA einen iranischen Airbus mit einem Kampfjet „verwechselt“ und abgeschossen, was ebenfalls schwer zu glauben war: „Iran-Air-Flug 655 (IR655) war ein Linienflug der Iran Air von Teheran über Bandar AbbasIran nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Am 3. Juli 1988 wurde diese Route von einem Airbus A300B2 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen EP-IBU geflogen. Die Maschine wurde auf der zweiten Teilstrecke des Fluges über dem Persischen Golf nahe Qeschm von der Besatzung des US-Kriegsschiffs USS Vincennes (CG-49) abgeschossen, wobei alle 290 Menschen an Bord getötet wurden.

Aktuelle Spekulationen

Nach Angaben der US-Regierung war das Flugzeug von der Schiffscrew als eine angreifende feindliche F-14 Tomcat identifiziert worden.“ Zum genauen Ablauf schreibt Wikipedia: „Der von Iran-Air-Flug 655 als Startpunkt genutzte Flughafen von Bandar Abbas wurde damals sowohl von Zivil- als auch von Militärflugzeugen genutzt. Der Airbus wurde durch eine automatische Anfrage der Vincennes beim Transponder der Linienmaschine als Zivilflugzeug erkannt, jedoch identifizierte das Aegis-Kampfsystem der Vincennes eine F-14 Tomcat. Die Besatzung der Vincennes entschied sich, der Meldung des Aegis-Systems zu glauben. Nach Angaben der USA wurden sieben Warnungen auf verschiedenen militärischen Frequenzen an das Flugzeug gesendet, doch die vermutete Tomcat antwortete nicht. Auf der zivilen Notfunkfrequenz seien drei Kontaktversuche unternommen worden, wobei sich die iranische Besatzung nicht angesprochen fühlte, da sie im Cockpit eine andere Geschwindigkeit ablas als das von der USS Vincennes angerufene ‚unidentifizierte iranische Flugzeug‘ flog.“ Aegis ist ein von Lockheed Martin produziertes System, dass auch dem Raketenschild zugrunde liegt, der in Europa mit einer vom Iran  ausgehenden Gefahr begründet wird.  Im Fall der Vincennes stelllte sich heraus, dass ein Soldat den Trackball zu lange festhielt, sodass sich die Signale von in Bandar Abbas stationierten F-14 kurz mit denen des A300 überlagerten; Aegis sei damals doch relativ neu und ungewohnt gewesen. Freilich sagt man auch beim Bundesheer, dass militärische Luftraumüberwachung an Flugbewegungen erkennt, worum es sich handelt; das gilt auch, wenn ein Militärjet „ziviles Flugverhalten“ vortäuschen will.  Es ist kaum vorstellbar, dass die US Navy das nicht zuwege bringt, Das muss mnan wissen, wenn man sich die eingebundene Folge der kanadischen Serie „Mayday-Alarm im Cockpit“ ansieht.  Der Iran erwarb zur Zeit des Schah als einziger Exportkunde 80 F-14 Kampfjets von Grumman; vor dem Abschuss war auch eine P-3 Orion von Lockheed im fraglichen Luftraum unterwegs. Man feierte die Besatzung der Vincennes zunächst wie Helden und stellte sich hinter den Kommandanten, doch ein Journalist deckte auf, dass das Schiff 4 Kilometer weit in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen war und deswegen die Route des A300 kreuzte. Anders als behauptet drosselte der zivile Jet auch nicht seine Geschwindigkeit, sondern wurde schneller; er sendete seinen Transpondercode auf eine IFF-Abfrage durch die Vincennes (Identification Friend or Foe).

Zum Abschuß der Boeing

Auf der Vincennes bildete man sich ein, es sei eine getarnte F-14 (die völlig anderes Flugverhalten hätte) und wollte sie auf einer Militärfrequenz kontaktieren; dreimal verwendete man eine zivile Notruffrequenz, jedoch mit einer unspezifischen Warnung, statt die Besatzung mit dem Code der Maschine anzusprechen, sodass sie sich nicht betroffen fühlte. Die Navy sprach vom Streß der Besatzung, der zu einer tragischen selbsterfüllenden Prophezeiung führte, wobei die Systeme korrekte Informationen gaben, sich die Soldaten aber einbildeten, es sei eine F-14. Auch die Boeing 737 sendete ihren Transpondercode und ebenso die Boeing 777, die 2014 über der Ukraine abgeschossen wurde. Im Iran gibt es deswegen wieder Proteste gegen das Regime, das ja seinen Luftraum hätte schließen sollen, wenn es einen Angriff der USA befürchtet. Wenn die Wikipedia-Seite mit der „Liste abgeschossener Flugzeuge“ in der Zivilluftfahrt upgedated wird, reiht sich wohl auch Flug PS752 ein. Die USA und Kanada machten sofort den Iran verantwortlich, der sich zunächst auch weigerte, entgegen internationalen Gepflogenheiten den Hersteller Boeing beizuziehen. Flug PS752 war nur drei Minuten in der Luft und erreichte 8.000 Fuß, sodass manche an  der offiziellen Version zweifeln: „On the evening of January 9th, a large-scale media diplomatic campaign started suggesting that Flight PS752 may have been accidentally shot down by an Iranian surface-to-air missile. The theory is that Iran accidentally launched a surface-to-air missile that hit Flight PS752. This version is most unlikely because it suggests the launch of a single missile at an allegedly unclear target in the vicinity of the capital’s airport where there is continual movement of passenger liners. Even if we ignore the isolated missile launch, the questions remain: At what kind of a supposed hostile target could the Iranians be aiming? How could a single hostile plane the size of a Boeing 737-800 have been imagined near Tehran, far from any site of a possible US attack? How might this kind of a singular hostile target have appeared near the capital unnoticed?“

A300 im Irak von Rakete getroffen

Da der Jet anders als die Boeing 777 in der Ukraine 2014 noch nicht Reiseflughöhe erreicht hatte, schien auch eine andere Möglichkeit denkbar: „A missile strike with a man-portable air-defense system in the hands of US-linked operatives or US proxies. The location of the incident close to the airport zone and the altitude of the plane make this feasible; Or a special operation by US forces to carry out a missile strike from the ground. For example, this may have included the capturing of an Iranian missile launcher.“ Das können wir aber nach den Erklärungen des Iran wohl ausschließen. Zivilflugzeuge haben keine Selbstschutzsysteme, müssen aber nicht abstürzen, wenn sie getroffen werden oder wenn Sprengstoff an Bord ist. Daallo Airlines Flug 159 startete am 2. Februar 2016 in Mogadischu, wo die Sicherheitsvorkehrungen eher lax sind; nach 20 Minuten Flug wurde ein Loch in den Rumpf des A321 gerissen, den die Crew sicher landen konnte; es gab zwei Verletzte und den verbrannten Selbstmordattentäter, dessen Komplizen dann ausgeforscht und verurteilt wurden. 2003 wurde ein A300 der European Air Transport nach dem Abflug in Bagdad von einer Flugabwehrrakete getroffen. Abgefeuert hatten sie Saddam-Fedajin-Milizen, die gerade von einer Reporterin des Wochenmagazins „Paris Match“ begleitet wurden. Die Crew hatte immer ein mulmiges Gefühl im Irak und wollte rasch auf Reiseflughöhe steigen,  um das Risiko zu verringern. Der Jet wurde auf etwa 2450 Metern an  der linken Tragfläche getroffen, was zu Kerosinbrand und Hydraulikausfall führte.

Daallo Airlines-Simulation

Zunächst vollführte er, da nicht mehr steuerbar war, Phygoide – er stieg, um wieder zu sinken, dann wieder zu steigen. Er wurde schließlich durch unterschiedlichen Schub auf den Triebwerken und einem mittels Schwerkraft ausgefahrenem Fahrwerk zurück zum Flughafen gelenkt und gelandet. 2013 stieg eine Boeing 747-Frachtmaschine beim Abflug in Bagram in Afghanistan steil auf, um möglichem Beschuss zu entgehen. Doch die Haltegurte von einem der fünf gelandene Radpanzer rissen, sodass dieser nach hinten rutschte und das Druckschott beschädigte; der Absturz wurde mit einer Dashcam festgehalten. Zuerst behaupteten Taliban, sie hätten die Maschine abgeschossen, doch der Videobeweis sprach eine andere Sprache. Man kann es als „Freak Accident“ bezeichnen, dass eine Boeing 747-Frachtmaschine der El Al über Amsterdam ein Triebwerk verlor, das dann das zweite unter der rechten Tragfläche wegriß und den Vorflügel mitnahm.  Auch da wurde über einen Abschuss spekuliert, doch es lösten sich die Scherbolzen des rechten inneren Triebwerks.  Die Crew hatte keine Chance, als sie zum Flughafen zurückkehren wollte und der Jet unkontrollierbar zur Seite rollte, sobald er 500 km/h unterschritten hatte. „Lange Zeit war unklar, was die Transportmaschine geladen hatte. Zunächst war seitens der Fluggesellschaft nur von Blumen und Parfüm die Rede. Inzwischen werden Rüstungsgüter wie Gewehrmunition und Ersatzteile für Raketen (AIM-9 Sidewinder und Patriot) zur Ladung gezählt. 1998 erklärte die Fluggesellschaft El Al, dass auch 190 Liter der Chemikalie Dimethylmethylphosphonat (DMMP) an Bord des Flugzeuges waren. Diese Chemikalie wird vor allem als Kraftstoffadditiv und Flammschutzmittel verwende“,  verrät uns Wikipedia. Bei Maschinen „dieses Typs wurde außerdem abgereichertes Uran als Ballast verwendet, um Schwingungen zu vermeiden. Die Kommission des niederländischen Parlaments kam zu dem Schluss, dass eine Vergiftung größerer Gruppen unwahrscheinlich sei. Es sei aber explizit möglich, dass Einzelne Uranoxid-Partikel eingeatmet hätten.“

Boeing-Crash in Afghanistan

Kritischer sieht es naturgemäß die Webseite Electronic Intifada: „One of El Al’s privileges at Schiphol are to undergo ‚different procedures‘ than other cargo carriers. The cargo of Israeli planes are checked on paper only, though frequently the airway bills do not match the cargo. Another privilege is known as ‚flying the El Al way. Because of fear of terrorist attacks, El Al aircraft may land and take off as they see fit. This may account for the pilot’s choice of a route above a residential area on the evening of the fatal Octover 1992 crash. Schiphol’s air traffic control tower apparently had a different landing track in mind, but the El Al pilot tried to return to the airport following a different landing track that exposed the plane’s tail to buffeting winds. The pilot may have thought he had been hit by a missile; the landing track he chose was known to provide the best coverage against terrorists.“ Für die holländische Bevölkerung hatte dies langfristige Folgen:  „A cluster of serious human health problems became evident six months after the crash. Many residents complained of similar health problems, such as chest pains, joint pain, hair loss, skin rashes, unusual fatigue, vertigo, nausea, red skin spots, sore throat, nephritis, and cancer. Physicians did not know what to do about it. The most common diagnosis was Post Traumatic Stress Disorder (PTSD). The fact that relief workers who began spending significant time at ground-zero immediately after the disaster had the same health problems was ignored.“

El Al-Crash in Amsterdam

 Auch Helfer vor Ort mussten einen Preis zahlen: „Many professional workers didn�t even rate a medical diagnosis; they were just ignored. The physicians treating fire fighters, police officers, and other service professionals denied or minimized the complaints of dozens of their patients. All these healthy men and women, in the prime of their lives, suddenly fell ill. As their health problems were not acknowledged, they had no one to whom to turn. Several committed suicide. Meanwhile, if asked about possible links between the crash and health ailments, Dutch officials knew only one phrase: ‚There is no connection with the disaster.'“ Zwar hatte der Absturz nichts mit der Fracht zu tun; es wäre aber interessant, ob es israelischen Piloten ähnlich ging wie südafrikanischen oder ungarischen. 1975 erreichte eine Tupolev TU-145A der ungarischen Fluggesellschaft Malev ihr Ziel in Beirut nicht. Damals herrschte Bürgerkrieg im Libanon, sodass die meisten Linien ihre Flüge einstellten;  seltsamer Weise sollte auch eine aus 53 Personen bestehende PLO-Delegation mitfliegen, die  dann aber doch lieber mit dem Zug (nach Belgrad) fuhr. Finnischen Soldaten wurde mitgeteilt, die Maschine sei ausgebucht, was nicht stimmte; sie war zu einem Drittel besetzt. Außerdem war Fracht an Bord: „Ungarische Quellen sprechen von ‚vier Tonnen‘ – eine Angabe, die sich allerdings nicht unabhängig überprüfen lässt. Zwar gibt es bis heute keine offizielle Bestätigung dafür, doch vermutlich handelt es sich um Kriegswaffen (Kalaschnikows und Handgraten), die illegalerweise an Bord des Zivilflugzeuges transportiert werden und für eine (oder mehrere) der Bürgerkriegsparteien im Libanon bestimmt sind, vermutlich für die PLO. Dafür spricht auch, dass die Maschine laut Informanten aus ungarischen Luftfahrtkreisen an diesem Abend auf einer besonders abgelegenen Position des Flughafens abgestellt ist.

Absturz der Malev-Tupolew

Dass solche Transporte in dieser Zeit die Regel waren, werden ehemalige Malév-Mitarbeiter später gegenüber Journalisten bestätigen.“ Als die Tupolev beim Landeanflug auf Beirut ins Meer stürzte, verhielt sich Ungarn recht passiv. Das Wrack und die Black Boxes wurden nicht geborgen, weder der Funkverkehr noch die Passagierliste veröffentlicht. Dennoch und deswegen gibt es nicht viele  Möglichkeiten: „Lászlo Németh, der Ehemann der beim Absturz ums Leben gekommenen Stewardess Agnes Németh, ist jedenfalls davon überzeugt, dass ein israelischer Phantom-Kampfjet die Tupolev abgeschossen hat:
‚Die Maschine flog hinter MA 240 und feuerte zwei Raketen, vermutlich Sidewinder, ab. Das ganze Geschehen wurde von einer britischen Radarstation auf Zypern beobachtet und von einem diensthabenden Offizier unter der Zusicherung voller Anonymität bestätigt.‘ Ein libanesischer Fluglotse habe den Abschuss durch einen israelischen Abfangjäger ebenfalls informell bestätigt, – sogar gegenüber dem damaligen Malév-Chefpiloten Andras Fülop – sich jedoch geweigert, seine diesbezüglich Aussage bei einer offiziellen Untersuchung zu wiederholen.“ In der ungarischen TV-Dokumentation „A Malév 240-es járatának története“ („Die Geschichte von Flug Malev 240“) sagt eine offenkundig britische Informantin namens „Jessica“, dass die TU-154 von zwei Sidewinder-Raketen abgeschossen wurde; sie selbst diente da,alls bei der 280th Signal Unit der Royal Air Force auf Zypern. In dieser Doku meinter der ehemalige finnische Außenminister Erkki Tuomioja: „Der Abschuss war ein Akt der Barbarei. Wir wissen nicht, wer es getan hat, aber es ist klar, dass auf dem Flug gebuchte Palästinenser das Ziel waren.“

Ungarische Doku

Der ehemalige Malév-Chefpilot Andras Fülop bestätigte in Interviews mit ungarischen TV-Sendern übrigens, dass Waffentransporte an Bord von „zivilen“ Malév-Flügen, absolut üblich gewesen seien: „Ich selbst habe jede Menge solcher Transporte durchgeführt. Die militärischen Güter waren dabei als Näh- und Schreibmaschinenzubehör deklariert.“ Und Fülop ist ebenfalls davon überzeugt, dass Flug 240 abgeschossen wurde, von wem könne er jedoch nicht sagen. Der finnische Diplomat Paul Jyrkaenkallio (einst Botschafter in Budapest) schrieb im März 1976 an den finnischen Premierminister, dass Flug 240 „entweder von Israel oder dem Libanon abgeschossen beziehungsweise durch eine Bombe zerstört“ worden sei, da sich an Bord „in Ungarn militärisch trainierte palästinensische Kämpfer“ befunden hätten. Austrian Wings erklärt dazu: „Laut dem ungarischen Autor Laszlo Bencsics hatte Malev tatsächlich schon vor dem Absturz von Malev 240 wiederholt verwundete palästinensische Terroristen aus dem Nahen Osten nach Budapest geflogen, wo sie ‚als Kriegshelden‘ medizinisch behandelt wurden. Von diesen Transporten existieren sogar Videoaufnahmen, die im Internet abrufbar sind und die verwundeten Kämpfer mit ‚Victory-Zeichen‘ an Bord der Malév-Flugzeuge sowie bei der Ankunft in Budapest zeigen.“ Erst am Tag vor den Malev-Absturz wurde ein PLO-Büro in Budapest eröffnet. Gegen Israel spricht natürlich, dass ja in letzter Minute keine Palästinenser an Bord waren: „Andererseits hatte die kampferprobte israelische Luftwaffe erst zweieinhalb Jahre zuvor eine zivile Boeing 727-200 der Libyan Arab Airlines mit 113 Menschen an Bord abgeschossen, von denen 108 starben. Die Lufwaffenführung Israels sah in der Maschine eine Bedrohung, da sie annahm, die 727 könnte zu Spionagezwecken zur Luftwaffenbasis Bir Gifgafa fliegen. Im Nachhinein bezeichnete der legendäre israelische Verteidigungsminister Moshe Dayan den Abschuss libyschen 727 im Jahr 1973 als ‚Irrtum‘, und Israel leistete Entschädigungszahlungen an die Hinterbliebenen der Opfer.“

Absturz der Helderberg

Jeder in Südafrika kennt die Tragödie der Helderberg, einer Boeing 747, die Rauch an Bord  meldete und 1987 über dem Indischen Ozean abstürzte. Auch wenn versucht wurde,  dies zu vertuschen, brach das Feuer im Frachtraum deswegen aus, weil Rüstungsgüter, i.e. Raketentreibstoff transportiert wurden. Die Wahrheits- und Versöhnungskommission nach Ende der Apartheid sammelte Aussagen von Beschäftigten, die dazu gezwungen waren, so eine Fracht mitzunehmen. Man ging dann davon aus, „dass sich ein ammoniumperchlorathaltiger Raketentreibstoff oder Ammoniumperchlorat selbst an Bord der ‚Helderberg‘ befand. Südafrika benötigte dieses Oxidationsmittel zur Herstellung von Festtreibstoff für Flugabwehrraketen im Krieg gegen Angola. Ammoniumperchlorat, das in Kontakt mit brennbaren Materialien eine Selbstentzündung verursachen kann, unterlag dem UN-Embargo und war somit in den offiziellen Ladepapieren nicht gelistet.“ Wie bei anderen Abstürzen wurden auch Schwachstellen des Flugzeugs offengelegt, in dem Fall bei Feuer auf dem Hauptfrachtdeck. Die Gefahr, abgeschossen zu werden, gibt es in der zivilen Luftfahrt natürlich auch:  „Am 27. Juni 1980 stürzte eine DC-9 der italienischen Fluggesellschaft Itavia nahe der Insel Ustica ins Meer. Alle 81 Menschen an Bord von Flug 870 starben. Offiziell hieß es, eine Bombe sei an Bord explodiert, doch schon Früh kamen Gerüchte auf, die Maschine sei in einen Luftkampf zwischen NATO-Jets und libyschen MiG’s geraten und dabei abgeschossen worden. Mehrere Zeugen verschwanden oder starben in den folgenden Jahren auf mysteriöse Weise.“

Spekulationen zur ukrainischen Boeing

Als Folge des Terrorismus der 1970er Jahre galt die Regel, dass kein Gepäcksstück ohne den Besitzer in ein Flugzeug geladen wird. Freilich war die Untersuchung der Koffer zum Teil rudimentär, doch es genügte, Selbstmordattentäter siehe Lockerbie zu sein oder es zu schaffen, dass nur das Gepäck auf die Reise geht. Dies gelang einem indischen Terroristen, der eine Boeing 747 auf dem Weg von Kanada nach Großbritannien und dann weiter nach Indien in die Luft sprengte. Fast zeitgleich gab es eine Bombenexplosion am Tokioter Flughafen, was die Ermittler auf den Zusammenhang und die richtige Spur brachte. Cargo-Container, die Explosionen standhalten, sind freilich viel zu teuer, sodass man sich auf Überprüfungen verlassen muss.  Bei Lockerbie erscheint plausibel, dass es in Wahrheit Revanche für den Abschuss des iranischen A300 durch ein US-Kriegsschiff ist, denn gerade die Pam Am ist auch ein Symbol für die USA (und ihren Imperialismus). Als Russland Korean Airlines Flug 007 (eine Boeing 747) abschoss, entstanden alternative Theorien. Man geht inzwischen davon aus, dass US-Spionageoperationen für Verwirrung sorgten und teilweise im Radarschatten der Boeing stattfanden.

Flug KAL 007 (Doku)

PS: Nun weiss man, das die ukrainische Boeing von zwei Raketen getroffen wurde; dies war auch beim iranischen A300 und der koreanischen Boeing 747 der Fall; der A300. der im Irak beschädigt wurde, war auch Ziel von zwei Raketen,, von denen aber nur eine ihr Ziel erreichte.

PPS: Ich beschreibe hier, um es in einen eigenen Text zu verpacken, wie man mich warum  fertigmachen will Und es ist alles an Unterstützung wunderbar und wünschenswert: es ist auch alles stärkend für mich, jedes Gefühl, nicht alleine gegen Mauern zu stehen; auch wenn ich weiss, dass viele lesen, was  ich schreibe. Außerdem bin ich vorübergehend wo, aber nicht dauerhaft; und jede Form materieller Unterstützung ist willkommen, persönlich oder auf das Konto Alexandra Bader AT592011100032875894 – BIC GIBAATWWXXX – telefonisch bin ich unter 06508623555 erreichbar. 

22 Kommentare zu „Militärische Gefahren für zivile Luftfahrt

  1. ACHTUNG!

    Auffallend die fortwährende Vertauschung von PS752 (korrekt) und PS572 (falsch, auch von Bellingcat verwendet!)! Dies dient bei typischen PsyOps zur Splittung von Kommentaren und Verwirrung unter den Lesern.

    Ähnliches konnten wir beim Breitscheidplatz beobachten, wo binnen Stunden nach dem Anschlag drei bis vier alternative Schreibweisen kursierten.

    Die Fluglinie UIA gehört Kolomoisky und Aron Maiberg, Honorarkonsul der Ukraine für Israel. Unter den getöteten Passagieren befand sich auch Elena Malakhova, Direktorin der Flugfirma SKYAVIATRANS und CEO der schottischen VOLARIS BUSINESS LP, die Waffen zu den „Terroristen“ nach Libyen schipperten (um dort die türkische Präsenz auszubauen!), und von denen 3 Flugzeuge im Juli und August auf den Al Jufra und Misrata Luftwaffen-Basen durch Feindbeschuss am Boden (!) zerstört worden waren…

    https://scotthumor.wordpress.com/2020/01/13/behind-ukrainian-plane-crash-in-iran/

    FS3

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  2. WIE ist das passiert?
    WARUM hat der Iran irrtümlich eine Passagiermaschine abgeschossen?
    Denn getan hat ers wohl, sonst würde er es nicht zugeben. Er redet aber von US ABENTEURERTUM, das schuld sei. Was könnten die USA Abenteuerliches getan haben?

    Ich erinnere mich an die NATO Übung 2014: damals hat man die ZIVILE Erkennung, die Erfassung für zivile Flugzeuge per AWACS ausgeschaltet und den Luftraum über Ungarn Österreich Italien etc schwerstens gefährdet. Die Flieger waren nur am Militärradar erkennbar. —
    https://www.diepresse.com/3820276/nato-stort-flugverkehr-uber-osterreich

    Die Iraner sagen folgendes:
    In den Kommentaren bei vineyardsaker de fand ich folgendes Post:
    Zitat:

    „.. Interview mit dem obersten Kommandeur der IRGC Luftwaffeneinheiten… (Link: (englische Subtitel) https://ifpnews.com/irgc-releases-details-of-accidental-downing-of-ukrainian-plane)
    Dabei erklärt der Brigade General – der die volle Verantwortung für den Abschuss übernimmt – grob mit einigen wichtigen Details was vorgefallen war und warum.
    Die 737 wurde durch eine Tor-Einheit (ein Kurzreichweiten mobiles Abwehrsystem) mit zwei Raketen abgeschossen.

    Wichtige Details: Alle Luftwaffeneinheiten im Land und in Tehran waren in jener Nacht auf höchster Gefechtsalarmstufe (3), also im Kriegsmodus aktiviert. Dazu gehörte dass dabei auch einige mobile Kurzreichweiten-Einheiten einbezogen wurden welche NICHT in das fixe (Kabel) Gefechtsnetz einbezogen war und somit auf sein eigenes Radarsystem gestützt war. Es bestand lediglich eine Funkverbindung mit geringster Bandbreite zur örtlichen Kommandozentrale.
    Jetzt wichtig, die relevante Einheit war zu diesem Zeitpunkt in Bidkaneh WSW von Tehran stationiert das liegt fast genau 14 km nördlich von Parand, hier vollführte das Flugzeug eine leichte rechts Kurve um dann fast genau Richtung NNE auf Pidkaneh zuzuhalten das 18 km entfernt liegt.
    Zum Zeitpunkt dieser Kurve war das Flugzeug etwa auf 2000 m Höhe angelangt.
    Nun liegt aber Parand und der Flughafen aus Sicht Pidkaneh hinter einer Hügel/Bergkette sodass das Tor-System die Maschine plötzlich auf dem Radar vor sich hatte. Das Zeitfenster das nun der Tor-Besatzung blieb war weniger als zehn Sekunden (gemäss den Aussagen des Generals der sich auf ein Interview des Bedieners stützt). Der Bediener versuchte wie nach gegebener Vorschrift einen Feuerbefehl via Funk anzufordern, was aber zu diesem Zeitpunkt nicht gelang (mögliche Gründe Überlastung od. Störung des Netzes), daraufhin musste der Bediner selber entscheiden.
    Die Entscheidung wurde massgeblich durch an diesem Abend verschiedentlich durchgegebenen Cruise-Missile Warnungen beeinflusst und er drückte die Feuertaste.
    Die Maschine wurde zweimal getroffen, wobei beides keine direkten Treffer waren, sondern durch den Annäherungszünder ausgelöste Explosion in der Nähe des Flugzeugs dass dann von Splittern beschädigt wurde (die Tor-Reketen besitzen einen relativ kleinen Splitterspregkopf).
    Die Crew versuchte nach den Treffern, die zeitlich sehr nahe beieinander lagen in einer Rechtkurve zurück zum Flughafen zu gelangen (immer eine schlechte Idee bei gravierdendem Schaden) und zerschellte darauf nach ein paar weiteren Kilometern in der Nähe von Ovrin.
    Wichtig: Der Bediener dieser Einheit kritisierte mehrmalig die gegebene Situation im Hinblick auf den nachwievor laufenden zivilen Luftverkehr.

    Das hinzuziehen dieser auf sich selbst gestellten Luftabwehreinheiten bei der höchsten Alarmstufe im Verbund mit dem weiter laufenden Flugverkehr war der tiefere Grund für das Unglück und lässt nachwievor Spekulationen aller Art weiten Raum, vorallem auch politischen….“

    PS: Ich erinnere mich, daß anfangs ein noch abstreitender Iranmilitär gesagt hat, es ist ausgeschlossen, daß man eine Zivilmaschine abgeschossen hat, weil der zivile und der militärische Luftraumüberwacher nebeneinander sitzen.
    Würde dazupassen, denn wenn man amiseitig die zivile Kennung per AWACS ausgeschaltet hat, sahen beide Überwacher NUR auf dem Militärradar etwas heranfliegen und sie sahen keine (entwarnende) zivile Kennung.

    PPS: Fakt ist, daß mE mit diesem TRICK die Amis statt eigene Soldaten unschuldige Zivilisten in den Tod geschickt haben. Wer glaubt, daß sie sowas nicht machen, der sollte die ururalte Operation Northwoods durchlesen, die nie umgesetzt wurde.
    https://www.heise.de/tp/features/Operation-Northwoods-3431779.html
    http://www.newsatelier.de/html/northwoods.html

    Da lernt man alles über die DENKWEISE von US Geheimdiensten und ihren allerobersten Generalstab Militärs. Sowas von fies und hinterhältig, und dreimal oberbrutal um die Ecke gedacht, Fernsteuerung, den Gegner andrecken und reinlegen, ihm alles in die Schuhe schieben, und selber nur ja gut dastehen. Die Öffentlichkeit, das Image des Täters ist ein superwichtiges Element dabei.
    Man findet Ähnlichkeiten zu WTC 9/11 und zu den Flugzeugvorfällen MH17 und MH 370. Der Flieger gehört angeblich dem ukrainischen Milliardär Kolomoisky, der der Sponsor des neuen Präsidenten Selenskij ist, der der erste jüdische Präsident außerhalb Israels ist und bereits Forderungen und keine Fragen stellt. Mich erinnert das an den WTC TürmePÄCHTER, seine weltweit erstmalige Versicherung eines Gebäudes gegen Terrorismus, der sich an der Versicherungsprämie gesundgestoßen hat. Die Kolomoisky Fluglinie soll überschuldet sein. Bei MH 17 gabs den Verdacht, daß Altfleisch drinnen war, sprich: so nennt man bereits Tote, die man in eine Fliegerdrone-kopie reinsetzt, die dann abgeschossen wird. Das Fleisch roch bereits sagte ein russischer Untergrundmann, der die Leichen sah bevor die Ukraine sie beschlagnahmen und nach Holland wegsichern konnte, wo man seither „untersucht“.

    Man sieht den weiteren ERFOLG der US Taktik: man hat es geschafft die neue EINIGKEIT des VOLKES und die Stärkung der Mullahs, die durch den Soleimani Mord fehlerhaft eingetreten ist, sofort wieder zu hintertreiben und Trump schleimt sich bei den sicherlich bezahlten Demonstranten sogar in Farsi ein.

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    1. Entweder das Regime in Teheran wollte die Maschine runterbringen, oder ein Fraktion innerhalb US oder Israel. Die Frage ist, ob die 63 „Kanadier“ an Bord flüchten wollten, oder ob sie Mitwisser des Iran waren.

      Tippe eher auf ersteres.

      FS3

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      1. Gestern lief auf „Spiegel Geschichte“ eine brandneue Doko (GB 2019) über General Qasem Soleimani, sie wird wohl erst wenige Wochen alt sein, jedenfalls wurde sie noch im letzten Jahr gedreht, also vor seiner Ermordung.
        Diese war angesichts seiner Ermordung geradezu sensationell, denn offenbar haben die Ersteller nicht mit einer baldigen Tötung gerechnet.
        Soleimani, Kommandeur der Jerusalem-Brigaden (vulgo Al Quds), hatte als zeitweiliger Verbündeter der USA im Kampf gegen den IS im Irak aber noch anderweitige, weitreichende Ziele, welche v.a. Israel betrafen (ein Korridor von Teheran über Bagdad nach dem Libanon).
        Wohl darum wurde er von hohen offiziellen (ehemaligen) israelischen und US-amerikanischen Geheimdienstleuten in dieser Doku mit der Ermordung bedroht, ganz ungeniert.
        Und es wurde mittlerweile ja vollbracht.

        Was sonst vielleicht noch erwähnenswert ist:
        der Sohn des ebenfalls ermordeten Abu Mahdi al-Muhandis heißt offenbar „Mahdi“ mit Vornamen, wie der ehemalige irakische Ministerpräsident mit Nachnamen Mahdi – Adil Abd al-Mahdi.
        Der Mahdi ist der islamische Messias, dessen Ankunft muslimischerseits erwartet wird (wie auch die Juden auf ihren Maschiach und die Christen auf die Wiederkehr des Messias (Christus) warten)….dürfte aber als Name nicht ungebräuchlich sein.

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      2. Auf Twitter gibt es Postings mit Fotos, wonach er den gleichen Ring mit einem blutroten Stein trägt wie John Podesta (der wiederum war ja vor Christchurch in Neuseeland…)

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      3. Wenn man auf Google PS752 eingibt, kommt das:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine-International-Airlines-Flug_752

        aber auch:

        https://www.sueddeutsche.de/politik/iran-das-raetsel-um-flug-ps-752-1.4751895

        im Text:

        US-Medien zufolge sollen amerikanische Spionagesatelliten registriert haben, wie sich ein mit vier Raketen ausgerüstetes Flugabwehrsystem SA-15 russischer Herstellung (russische Bezeichnung: Tor-M1) auf Flug PS 572 per Radar eingeloggt habe

        – es scheint, dass einige es korrigiert haben; ich finde mehr mit 572 wenn ich am iPad suche als wenn ich es am Laptop mache.

        Dass Kolomoiskij mit der Fluglinie zu tun hat, ist wieder mal Zufall, nicht wahr?

        Apropos Oligarch:

        https://www.dailymail.co.uk/news/article-7877081/Russian-oligarch-let-Adele-James-Corden-holiday-120-million-superyacht.html

        Es handelt sich um Yuri Milner:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Borissowitsch_Milner

        https://en.wikipedia.org/wiki/Yuri_Milner

        „israeli-russian entrepreneur“….

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      4. Das Anwesen auf Vancouver Island kann natürlich nur einen Eigentümer haben; hier wird aber nicht Yuri Milner, sondern Frank Giufra genannt, bekannt als Clinton-Freund – siehe Trip nach Kasachstan vor Gusenbauer und Lansky und Uranium One:

        http://recentr.com/2020/01/14/meghans-offshore-pr-firma-die-clinton-connection-und-geheime-strohmaenner-fuer-kanada/

        https://alexandrabader.wordpress.com/2018/02/14/uranium-one-die-clintons-iran-und-nordkorea/

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  3. Hallo Alexandra, guter Blog, eben entdeckt, und mutige Frau! In die Liste der so genannten Flugzeugabstürze könnte noch Germanwings 9525 aufgenommen werden – abgeschossen von der französischen Luftwaffe, weil der Flug plötzlich – aus bislang unbekannten Gründen – in Richtung einer französischen Atomanlage flog. MfG, R.C.

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    1. Danke für den Hinweis, es war da schon einiges seltsam, es sind ja Mirage-Kampfjets aufgestiegen. Diese fliegen nicht immer paarweise, wie es eigentlich üblich ist, d.h. es kann sein, dass einer hinter dem Airbus war.

      Habe mich damals erkundigt.

      Merkwürdig fand ich, dass im CVR nur Atemgeräusche zu hören gewesen sein sollen, wie Lubitz übernommen hat. Es müsste zumindest alle möglichen automatischen Warnungen gegeben haben.

      Wer einen Airbus abstürzen lässt, trifft damit auch Deutschland und Frankreich…

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      1. Es war auch eine AWACS-Maschine in der Luft, glaube ich – ich meine bei Germanwings, aber du weist ja zu Recht auch auf den Iran hin.

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  4. Hier ein paar weitere Links:

    https://www.broeckers.com/2020/01/14/die-gewinner-von-trumps-kriegspolitik-sind-blackrock-und-co/

    BlackRock findet man auch bei uns, es genügt ein Blick in die APA, Meldungen der Andritz AG z.B.:

    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200115_OTS0167/eans-stimmrechte-andritz-ag-veroeffentlichung-einer-beteiligungsmeldung-gemaess-135-abs-2-boerseg

    Oder bei der Wienerberger AG:

    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191212_OTS0209/eans-stimmrechte-wienerberger-ag-veroeffentlichung-einer-beteiligungsmeldung-gemaess-135-abs-2-boerseg

    Juristen des Deutschen Bundestags halten die Tötung von Soleimani für völkerrechtswidrig:

    https://www.heise.de/tp/features/Gutachten-Angriff-auf-iranischen-General-Soleimani-voelkerrechtswidrig-4637708.html

    Weil es jetzt heisst, die ukrainische Boeing wurde von zwei Raketen getroffen, hier eine Alternativversion:

    https://www.heise.de/tp/features/Ukrainische-Maschine-wurde-von-zwei-Raketen-getroffen-4637694.html

    Zitat;

    „Klaus Fejsa geht nach einer detaillierten und überzeugenden Analyse von zwei Videos davon aus, dass die Maschine zuerst von einer Rakete getroffen wurde. Dann sei die Maschine in Brand gestanden, sei Richtung Flughafen im Sinkflug zurückgeflogen und dann erst Minuten später von der iranischen Flugabwehr getroffen worden, wonach sie schnell abgestürzt sei. Er geht von der Möglichkeit aus, dass die erste Rakete nicht von iranischen Streitkräften abgefeuert wurde, sondern dass es sich dabei um einen terroristischen Anschlag handeln könne.

    Tatsächlich könnte der Iran kein Interesse daran gehabt haben, eine Passagiermaschine mit vornehmlich iranischen Passagieren abzuschießen. Denkbar wäre hingegen schon eher, dass eine Anti-Mullah-Terrorgruppe oder eine von westlichen Geheimdiensten kontrollierte Gruppe nach dem aus Teherans Perspektive erfolgreichen Angriffen auf US-Stützpunkte im Irak dem Regime durch den Abschuss schaden wollte – mit einer tragbaren Boden-Luft-Rakete. Das hat immerhin Proteste gegen die iranische Führung verstärkt, obgleich die USA nachsichtig – verdächtig? – von einem versehentlichen Abschuss sprachen.“

    Das Video dazu ist hier:

    Diese Analyse finde ich besonders überzeugend:

    https://www.globalresearch.ca/who-targeted-ukraine-airlines-flight-752-iran/5700765

    „What seems to have been a case of bad judgements and human error does, however, include some elements that have yet to be explained. The Iranian missile operator reportedly experienced considerable “jamming” and the planes transponder switched off and stopped transmitting several minutes before the missiles were launched. There were also problems with the communication network of the air defense command, which may have been related.
    The electronic jamming coming from an unknown source meant that the air defense system was placed on manual operation, relying on human intervention to launch. The human role meant that an operator had to make a quick judgment in a pressure situation in which he had only moments to react. The shutdown of the transponder, which would have automatically signaled to the operator and Tor electronics that the plane was civilian, instead automatically indicated that it was hostile. The operator, having been particularly briefed on the possibility of incoming American cruise missiles, then fired.

    The two missiles that brought the plane down came from a Russian-made system designated SA-15 by NATO and called Tor by the Russians. Its eight missiles are normally mounted on a tracked vehicle. The system includes both radar to detect and track targets as well as an independent launch system, which includes an Identification Friend or Foe (IFF) system functionality capable of reading call signs and transponder signals to prevent accidents. Given what happened on that morning in Tehran, it is plausible to assume that something or someone deliberately interfered with both the Iranian air defenses and with the transponder on the airplane, possibly as part of an attempt to create an aviation accident that would be attributed to the Iranian government.

    The SA-15 Tor defense system used by Iran has one major vulnerability. It can be hacked or “spoofed,” permitting an intruder to impersonate a legitimate user and take control. The United States Navy and Air Force reportedly have developed technologies “that can fool enemy radar systems with false and deceptively moving targets.” Fooling the system also means fooling the operator. The Guardian has also reported independently how the United States military has long been developing systems that can from a distance alter the electronics and targeting of Iran’s available missiles.

    The same technology can, of course, be used to alter or even mask the transponder on a civilian airliner in such a fashion as to send false information about identity and location. The United States has the cyber and electronic warfare capability to both jam and alter signals relating to both airliner transponders and to the Iranian air defenses. Israel presumably has the same ability. Joe Quinn at Sott.net also notes an interested back story to those photos and video footage that have appeared in the New York Times and elsewhere showing the Iranian missile launch, the impact with the plane and the remains after the crash, to include the missile remains. They appeared on January 9th, in an Instagram account called ‘Rich Kids of Tehran‘. Quinn asks how the Rich Kids happened to be in “a low-income housing estate on the city’s outskirts [near the airport] at 6 a.m. on the morning of January 8th with cameras pointed at the right part of the sky in time to capture a missile hitting a Ukrainian passenger plane…?”

    Put together the Rich Kids and the possibility of electronic warfare and it all suggests a premeditated and carefully planned event of which the Soleimani assassination was only a part. There have been riots in Iran subsequent to the shooting down of the plane, blaming the government for its ineptitude.“

    Über den Autor muss man wissen: „Philip M. Giraldi is a former CIA counter-terrorism specialist and military intelligence officer who served nineteen years overseas in Turkey, Italy, Germany, and Spain. He was the CIA Chief of Base for the Barcelona Olympics in 1992 and was one of the first Americans to enter Afghanistan in December 2001.“

    Er meint auch wegen der „Rich Kids“, dass es klar um einen Regime Change geht-

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    1. Die US Streitkräfte hatten zeitgleich eine RC-135 mit „Rivet Joint“ Ausrüstung in der Luft, die elektronisch einen „Angriff“ mit Marschflugkörpern gegen den Iran vortäuschte!

      Der iranische Batteriekommandant der mobilen TOR Einheit, die erst vor kurzem zum Schutz eines nahegelegenen Rüstungswerks dort stationiert worden war, hatte nur etwa 10 Sekunden Zeit zu entscheiden, ob er auf das Ziel feuern sollte, da seine Kommunikation zur übergeordneten Leitstelle gestört war. Das Ziel – offenbar Flug PS752 – zeigte <b<keinerlei Kennungsdaten und hatte die Beleuchtung abgeschaltet, offenbar als Resultat der elektronischen Gegenmaßnahmen der o.e. USAF Rivet Joint.

      FS3

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      1. Bei Globalresearch wozu ich im Kommentar verlinkt habe, heisst es ja, dass die TOR-Einheit die Transpondersignale der zivilen Maschinen nicht empfangen konnte, also die Boeing von daher für eine Missile halten konnte. Diese Einheiten können sonst natürlich solche Codes empfangen, es sei denn, man stört es.

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    2. Hier auch sehr interessant:

      http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2020/01/warum-gibt-es-uber-den-abschuss-keine.html

      Noch ein Indiz für einen DEAL zwischen Teheran und Washington wegen einer Vertuschung des Absturzes der Boeing gefällig?

      US-Finanzminister Steven Mnuchin hat gegenüber dem TV-Sender Fox News bekannt gegeben, die Probleme von Boeing, der nach zwei tödlichen Abstürzen die Produktion von Boeing 737 MAX-Flugzeugen einstellen musste, könnten das BIP-Wachstum bremsen.

      „Es besteht kein Zweifel, dass die Situation um Boeing das BIP-Wachstum verlangsamen wird. Er ist einer der grössten Exporteure“, sagte Mnuchin.

      Deshalb kann Boeing und Amerika KEINEN „dritten Absturz“ wegen einem technischen Defekt gebrauchen und der Iran hat den Abschuss zugeben müssen, über den wir keine genauen Details bekommen.

      Außerdem:

      http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2020/01/boieng-777-muss-in-los-angeles-notlanden.html

      http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2020/01/boeing-zulieferer-entlasst-tausende.html

      http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2020/01/warum-ubernimmt-der-iran-die-schuld-am.html

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