Was sagt uns Straches Terminkalender?

Das „profil“ trumpft mit einem weiteren Leak auf, vermutlich aus Ermittlungsakten. Denn es veröffentlicht Auszüge aus Heinz Christian Straches Terminkalender als Regierungsmitglied, die ins gewollte Narrativ passen. Für Minister werden die Kalender von ihren Sekretariaten geführt und nach Ablauf der Legislaturperiode bzw. in diesem Fall nach dem Rücktritt dem Staatsarchiv übergeben. Sie sind natürlich auch von Interesse, wenn z.B. in U-Ausschüssen oder von der Justiz Abläufe rekonstruiert werden sollen. Bezeichnend ist immer, was im Mainstream nicht aufs Tapet kommt – hier ist es das Löschen der für Norbert Darabos im Verteidigungsministerium (2007-8 und 2008-13) geführten Kalender. Ich wurde darauf aus seinem Umfeld hingewiesen, als der 2. Eurofighter-U-Ausschuss 2017 begonnen hatte. Dies ohne dass meinen Quellen die Tragweite voll bewusst war, denn sie meinten nur, er erinnere sich nicht mehr an alles mit genauem Datum und könne es auch nicht rekonstruieren  – eben weil nichts aufbewahrt werden durfte.

Man wollte verschleiern, dass er immer unter Druck gesetzt wurde und „sein“ Kabinettschef Stefan Kammerhofer sogar die Termine cancelte, die Darabos selbst mit Leuten vereinbart hatte, die den cordon sanitaire um ihn überwanden. Generell können Minister-Terminkalender schon von öffentlichem Interesse sein, da es um offizielle Treffen in der amtlichen Funktion geht. Gerade deshalb aber sollte das „profil“ endlich einmal recherchieren, was im BMLV vor sich ging, wie es möglich war, einen Minister auszuknocken und warum dies geschah. Sich dafür nicht zu interessieren, trägt mit zum Untergang der SPÖ bei, die man derzeit nicht so aktiv demontieren muss wie die FPÖ. Natürlich haben wir ein Recht zu wissen, wie ein Vizekanzler sein Amt gestaltet hat; aber auch, warum ein Minister in seinem Druck ausgesetzt war, sodass man ihm auch den Eurofighter-Vergleich in die Schuhe schob, der auf die Kappe der Gusenbauer-Seilschaften geht.

Das  „profil“ enthüllt Straches Terminkalender

 

Es geht auch um Aktenvernichtung, was mit der Mini-Affäre um das Schreddern von Festplatten aus ÖVP-Ressorts nur unzureichend umschrieben wird. Denn sowohl Kammerhofer als auch sein Gegenüber Michael Kloibmüller im Innenministerium waren darauf bedacht, möglichst wenig Spuren zu hinterlassen, sich hinter den Ministern zu verstecken, die sie hintergingen. Kammerhofer legte zwar Aktenvermerke an, um zu kaschieren, dass er nur illegal „Minister spielen“ konnte, aber nicht der Minister war. Er vernichtete jedoch immer wieder Akten, damit man sein Treiben im fremdem Interesse nicht nachvollziehen konnte. Bezeichnender Weise hörte auch die Dokumentation der Verhandlungen mit Eurofighter 2007 abrupt auf, als via Kammerhofer der „Anwalt der Republik“ Wolfgang Peschorn als Verhandlungsleiter ausgehebelt wurde. Dies geschah gegen den Willen von Darabos, der seinen Auftrag an Peschorn nie widerrufen hat (siehe seine Aussagen und die Peschorns im von Pilz und Strache gestartete U-Ausschuss 2017). Statt ihm trat der Zivilrechtler Helmut Koziol auf, den Anwalt Leo Specht seinem Freund Gusenbauer empfahl; er war am 24. Mai 2007 plötzlich Verhandlungsleiter, als Gusenbauer und Bundespräsident Heinz Fischer Bill Clinton und seine Foundation bei einer AIDS-Gala in Schönbrunn empfingen.

Der „Kurier“ greift es auf

Man muss wissen, dass damals Alexander Zach vom Liberalen Forum dank Gsuenbauer auf einem SPÖ-Mandat saß; 2007 stieg der russische Oligarch Oleg Deripaska bei der Strabag ein, der zu den Unterstützern der Clinton Foundation gehört. Es wurde im U-Ausschuss 2017 so getan, als sei ganz plötzlich nach zehn Jahren in einem einst von Kammerhofer benutzten – regelmäßig geleerten – Stahlschrank Koziols Vergleichsentwurf gefunden worden. Man sollte Darabos einen Strick daraus drehen, was die Justiz bis dato nicht durchschauen darf, die sich auch nicht für fehlende Terminkalender interessiert oder wer alles berichtet, dass er nie mit Darabos reden durfte. Wir können sicher davon ausgehen, dass auch in FPÖ-Ressorts das eine oder andere Schriftstück verschwunden ist, was den Mainstream bestimmt brennend interessiert. Nun wird Strache vorgeworfen, für wen er auch Zeit hatte: „Der Freiheitliche war zwischen Anfang 2018 und Mitte 2019 mit mehreren Unternehmern verabredet, die er im Ibiza-Video als Spender an FPÖ-nahe Vereine nannte: Demnach traf er dreimal mit Novomatic-Chef Harald Neumann zusammen und zweimal mit dem Immobilieninvestor René Benko – in einem Kalendereintrag für Juni 2018 steht zudem: ‚Reitturnier Glock (Kärnten)‘.“

Die „Aufdecker“ von der „Süddeutschen“ verbreiten es

Allerdings bestreiten alle, dass sie jemals an die FPÖ spendeten, wobei man sich auf fragen sollte, welche Möglichkeiten kreativer Verschleierung es wohl gibt: „In Straches eineinhalbjähriger Amtszeit war laut Kalender ein zentraler Akteur des FPÖ-nahen Vereinsnetzwerks sieben Mal mit dem Vizekanzler verabredet: Markus Braun. Er ist in wechselnden Funktionen als Obmann und Kassier in mehreren Vereinen (‚Austria in Motion‘, ‚Patria Austria‘) aktiv.“ Was verraten aus Auszüpge aus dem Kalender? Zum Beispiel: „Auch Tabak-Lobbyisten waren bei Strache willkommen: Die Österreichniederlassungen von British American Tobacco und Philip Morris bestätigten auf profil-Anfrage, dass Vertreter ihres Konzerns mit dem Ex-FPÖ-Obmann zusammentrafen. Bei dem Termin habe es sich um einen ‚generellen Informationsaustausch über die Entwicklungen in der Tabakbranche‘ gehandelt, erklärte eine Sprecherin von British American Tobacco. Bei Philip Morris war von einem ‚Kennenlernen mit der neuen Geschäftsleitung‘ die Rede.“ Es entbehrt nicht der Komik, wenn die auch in Benko-Mitbesitz stehenden Medien „profil“ und  „Kurier“ den Zeigefinger gegen Strache erheben. Mit an Bord befindet sich übrigens wie bei der Strabag Raiffeisen, auch bekannt von der Affäre um den Oligarchen Dmytro Firtash.

„profil“-Redaktion gegen Strache

Und es ist sicher Zufall, dass Ex-Kanzler Sebastian Kurz nicht nur Rene Benko, sondern auch dessen Geschäftspartner Klemens Hallmann beim traditionellen Maroniessen empfing. Wenn Markus Tschank vorgeworfen wird, dass sein Institut  für Sicherheitspolitik von der Novomatic gesponsert wird, so motivierte ihn auch Ex-SPÖ-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil. Hier gibt es mehr zum burgenländischen Sumpf; jedenfalls kam nicht nur Cash vom BMLV, Tschank wurrde auch in den Aufsichtsrat der Landes-Immobiliengesellschaft BELIG aufgenommen. Seltsamer Weise wurde der Einzug von Tschank (FPÖ-Finanzreferent)  in den Nationalrat verhindert, indem die Wiener Stadtwahlbehörde pro PHlippa Strache entschied. Der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky hat Verbindungen zur Doskozil-nahen Kanzlei von Werner Dax und Partnern. Man kann endlos Beispiele dafür bringen, dass alles, was der FPÖ im Speziellen vorgeworden wird, im Allgemeinen mit parteiübergreifenden Netzwerken zu tun hat. Der Focus auf wenige Details, die dauernd wiederholt werden, soll auch davon ablenken, dass es ein Gesamtbild gibt.

Strache kürzlich auf Facebook

Deshalb ist durchaus etwas dran, wenn Strache den Medien Einseitigkeit vorwirft, doch zugleich passt die Opferrolle nicht zu ihm. Er inszenierte sein Privatleben stets halböffentlich, sodass er sich nicht wundern braucht, wenn man sich für seine Urlaube auch ohne Ibiza-Falle interessiert. Außerdem liegen die Summen, die er für Übernachtungen in einem Luxus-Chalet bezahlt, weit jenseits von dem, was für die meisten derer leistbar ist, die auf ihn Hoffnungen setzten. Von Bedeutung ist er nicht so sehr als Person, sondern weil man mit Angriffen auf ihn einen Keil in die FPÖ treibt und diese in Umfragen immer mehr an Zustimmung verliert. Man muss sich aber fragen, warum ausgerechnet jemand an die Spitze dieser Partei gelangen konnte, der so viele wunde Punkte hat, von denen Gutgläubigkeit nur einer von mehreren ist. Selbstverständlich gilt dies ebenso für Johann Gudenus, der unabsichtlich dazu beitrug, dass Strache einer falschen Oligarchin auf den Leim ging. Es wird aber zugleich ein Exempel statuiert, was auch deshalb gelingt, weil die Leichen in den Kellern anderer Parteien vom Mainstream bewusst übersehen werden.

„profil“ feiert sich selbst

Alles scheint sich in Abläufe zu fügen, bei denen jemand die Fäden zieht, etwa wenn Strache sowohl in Hamburg (wo der „Spiegel“ zuhause ist) als auch in München („Süddeutsche“) mit Anzeigen wegen des Ibiza-Videos scheitert. Nichts steht nur für sich oder für singuläre, eben FPÖ-typische Koruption, denn warum langte am 21. oder 31. Mai 2019 eine anonyme Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft zu den Casinos Austria ein, die zu Ermittlungen und Hausdurchsuchungen führte? Geht es um einen Übernahmepoker bezüglich der Anteile der Novomatic an der CASAG und wurde das Video am Ende gar deswegen eingesetzt? Was verraten uns Leaks von Ermittlungsbehörden an Medien und an den Ex-Abgeordneten Peter Pilz? Besagt dies auch, dass dem Pilzschen Eurofighter-Narrativ gegen Darabos gefolgt wird, obwohl/weil Ermittlungen ihn entlasten, andere aber belasten müssten? Warum entsteht der Eindruck, dass mutmaßliche Ibiza-Hauptbeteiligte geschont werden, man sich eher auf Randfiguren konzentriert?

PS: Bei der FPÖ ist auch von angeblichen Spenden ukrainischer Oligarchen die Rede, als „Mandatskauf“, der bei uns nicht verboten ist. Das kann man ebenfalls nicht isoliert betrachten, da sich Oligarchen nicht auf eine Partei beschränken, sondern bei Netzwerken andocken. Außerdem kann man aus ein paar Terminen nicht ableiten, dass Strache sonst nichts interessiert habe.

PPS: SPÖ und NEOS wollen einen U-Ausschuss zu den Casinos Austria einsetzen; dies gaben die Parteichefinnen Pamela Rendi-Wagner und Beate Meinl-Reisinger bekannt. Der erste U-Ausschuss, der als Minderheitsrecht auf Schiene kam, war jener zu den Eurofightern 2017, was damals Pilz und Strache bekanntgaben. Man beachte, dass Pilz nicht Chef der Grünen war – und dass sich Rendi-Wagner heute rar macht, vieles Doris Bures oder Christian Deutsch überlässt.

PPPS: Weil auch auf den Benko-Businesspartner Klemens Hallmann hingewiesen wurde: hier finden wir ihn bei einem Event des Szenegastronoms Martin Ho, einem „Bro“ von Sebastian Kurz. Zu Ho und Kurz findet man einiges auf der Plattform Zoom Institute. Ho ist heute Besitzer der Pratersauna, in der auch die Ibizagate-Makhlerin Irena M. verkehrte oder „Detektiv“ J.H.

18 Kommentare zu „Was sagt uns Straches Terminkalender?

    1. Da sind wir uns einig – weder ein provokant teurer Urlaub noch das Kokettieren mit einer eigenen Kandidatur sind notwendig.

      Zugleich aber sind Terminkalender usw. ab dem Moment potenziell interessant, wo jemand in die Regierung gelangt.

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      1. viel interessanter finde ich, wie seit etwa khg und meischi die polizei und/oder die justiz permanent für die (er?-)presse ermitteln…

        seit herr worm der österreichischen politik passiert ist hat man offenbar seitens der lobby ganze arbeit geleistet…

        dagegen haben etliche gefallene unrechtsregime des letzten jahrhunderts ja richtig alt ausgesehen…

        spannende zeiten, wie damals vor etwas mehr als 100 jahren…

        eine frage der zeit, bis der strassenkampf auch hier so wie schon in paris offen ausbricht…

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      2. Auch Worm folgte einer Agenda, da muss ich Sie leider enttäuschen. Detto sein Nachfolger bei „News“ Kurt Kuch, wobei beide mit Massen an Material versorgt wurden, sodass sie gar nicht überall einen Überblick haben hätten können.

        Ihre Aufgabe war es nicht, vielseitige und vielschichtige Bilder zu zeichnen, sondern Narrative zu kreiern.

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    2. ja, er kapierts nicht.
      Straches Rechtfertigungstaktik ist ein brutales Schlaglicht, wie charakterlos und lügnerisch diese FP Partei-Propaganda war.

      Sie reden zB von ORF GIS abschaffen (und über Entlastung der Bürger. Huch wie nett klingt das denn?)
      und ich recherchierte nach und sehe cirka: Der ORF soll künftig vom Steuergeld gesponsert werden, was sowieso knapp ist. Daher gibts eine NEUE Medienwerbesteuer, von der keiner was hört.
      UND das beste:

      ES GAB ein 15 MILLIONEN SPONSORING FÜR PRIVATE(!) KOMMERZ- MEDIEN und oe 24 hat sofort einen Antrag gestellt und einen Geldbrocken abgeholt.

      DAS ist urfreche UMLEITUNG VON VOLKSVERMÖGEN auf die privaten Geschäftemacher.
      Und die schreiben dann (NUR) gut über ihre Geldlieferanten und müssen nicht neutral sein wie der ruinierte ORF.

      Ich bin wirklich sehr böse, wie das läuft.

      Sie sollen mal den Gudenus überprüfen, damit diese ganze Sache endlich ein Ende findet.
      In diese Richtung gibts ein Ermittlerblackout.

      Ich glaub kein Wort von der offiziellen Story:
      „Ich habe dem Anwalt sooo vertraut, heul, heul, „:

      WENN ich der OSTkontakter meiner Partei bin und Krethi und Plethi im Osten kenne und ich telefoniere dorthin ständig, weil ich Geschäfte einfädle oder Bestechungsgelder abhole, dann FRAG ICH irgendwann NACH: WER IST DENN DIE SÜSSE MAUS ALYONA, die bei mir was kaufen will? Wie kommt man mit der klar? Warum streitet sie mit dem Onkel?

      Hey, der Gudenus hatte ein ganzes halbes Jahr Zeit, mal nachzufragen: Kennst die zufällig?
      Erstes Treffen im Lokal war Anfang 2017, im Juli war der Ibizadreh.

      Warum sollte der Pirveli es erfunden haben, daß er Gudenus gewarnt hat?

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  1. @Bader

    Shadow banning könnte vielleicht ein Grund sein, dass Ihre Reichweite auf Twitter eher sehr weit unterm Durchschnitt liegt. An Ihrer Stelle würd ich die Herrschaften bei Twitter mal höflich aber direkt konfrontieren. Selbst der Tiefflieger G. Kitzm, bei dems eigentlich fast nur um linke Hetze geht, hat mehr Reichweite; da scheint doch etwas faul zu sein 😦

    Natürlich werden die Herrschaften von Twitter Ihnen nichts Brauchbares sagen, oder ein Geständnis ablegen, falls Sie mit Ihrer Anfrage richtig liegen und erwartbar mit dem üblichen langweiligen blabla reagieren. Es würde jedoch bereits genügen, wenn Sie künftig hin ohne shadow banning von allen Twitter Usern ungefiltert gelesen werden können. Nur so als Tipp.

    https://deutsch.rt.com/nordamerika/95513-twitter-schreibt-shadow-ban-in/

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Danke für den Hinweis, ich habe immmer wieder überprüft, ob mein Account gebannt ist (war er nicht).

      Dann muss es schon an Blasen liegen, in denen man sich beliebt machen „muss“.

      Wenn man nicht abfährt auf die üblichen Trigger, ist es viel schwieriger, mehr Leute zu erreichen.

      Sieht man auch bei Richard Schmitts Account vs. dem von Armin Wolf oder Florian Klenk.

      Kennen Sie das schon?

      https://www.timesofisrael.com/covert-israel-based-facebook-network-stoked-hatred-for-profit-report-alleges/

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      1. es wird in einem konstrukt des deep-state immer nur dann blasen geben, wenn der deep-state reinbläst…

        bläst wer andrer rein, fällt die klappe zu…

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  2. Strache fällt ausschließlich über sich selbst.

    ER hat die Buchhalterin in falsche Abrechnungen reingezogen. ER hat den Bodyguard reingezogen, sodaß dieser- ein Polizist- Beweise sammelte ( um sich selbst zu schützen)
    ER hat das Mandat Schellenbacher höchstwahrscheinlich um Millionen verkauft.
    ER hat gequatscht und Namen von Sponsoren gegenüber anderen Sponsoren genannt.
    ER hat die eigene FPÖ mit Klage bedroht, nur damit er die HC Strache hp alleine bekommt.
    ER hat in Ibiza geredet und geredet, wie man das Volk und die Steuer betrügen und wie man das Volksvermögen ( dessen SCHUTZ SEIN JOB IST!!) privatisieren und fetten Superreichen zuschieben kann. Er war gierig wie ein Hund, dem man die Wurst unter die Nase hält.
    ER macht Gesetz-Geschäfte mit Glücksspiel, Poker, Neuzulassungen aller Art, das Volk wird vom eigenen gierigen Politiker in die Spiel-Sucht reingetrieben statt davor geschützt.

    Und jetzt attackiert er alle Medien, ER SEI JA SOOOO UNSCHULDIG.

    ER ist stockblind in allem, was seine Frau angeht.

    ER war höchstwahrscheinlich total BLIND in allem was den Gudenus angeht. Die Kappel beliefert 2018 nicht zufällig den Gudenus FP Klub mit Bargeld. Der Gudenus wird nicht zufällig öffentlich abgewatscht, der hat sicher jede Menge Drecksgeschäfte gemacht und man fand Koks. Das muß er ja auch irgendwo einkaufen, vielleicht beim Detektiv H?

    Und statt daß DER STRACHE einen diskreten FPÖ Beratervertrag als Pensions-Ausgedinge ausverhandelt und Ruhe gibt, attackiert er die eigene FPÖ, die ihn aufklatschen MUSS, damit sie selbst gerechtfertigt und gesäubert dasteht.
    ER ruiniert selbst sein Lebenswerk.

    Mannomann ist der Strache DUMM. Wie kann man nur so über sich selbst fallen???

    Ich muss sagen:
    Anfangs tat er mir leid, ich habe ABSOLUT NULL übrig für freches Reinlegen und man kann schon mal dumm daherreden, sowas passiert.
    Aber jetzt bin ich dem Schicksal dankbar, daß diese beiden weg sind.
    Dieser Fisch hat am Kopf bestialisch gestunken.
    Wer weiß was die beiden noch alles verkauft hätten, wenn man sie am Ruder gelassen hätte.

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    1. Das sehe ich auch so – es kann nicht sein, dass er sich alles schönredet und Widersprüche und seltsame Verbindungen komplett ausblendet.

      Ich habe inzwischen gegoogelt, wer wann heiratete;

      Strache und Beck am 7.10.2016

      – kirchlich wollen sie auch, haben es aber verschoben.

      Auf der Suche danach fand ich diesen Artikel in der „Krone“ am 12.5.2019:

      https://www.krone.at/1918944

      – Strache als glücklicher Vater und Ehemann, und wenige Tage später…WAMM!

      Sie lernten sich im Herbst 2015 kennen – sie arbeitete beim Fellner.

      Auch Tajana Gudenus war vor Ibizagate privat Thema (30.4.2019)

      http://www.news.at/a/portrait-tajana-gudenus-10761947

      Gudenus heiratete kirchlich am 5. Mai 2017 in Banja Luka. standesamtlich am 8. Juni 2017 in Wien:

      https://www.oe24.at/leute/oesterreich/Gudenus-Hochzeit-in-Grinzing/286818721

      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170506_OTS0022/gudenus-gibt-seine-hochzeit-bekannt

      2017 gab es auch den „Aufstieg“ der „Waxing Lady“ zur Krone-Kolumnistin….

      Und was sagt man dazu? Richard Schmitt ganz angetan von der „schönen Maklerin“:

      http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-oe24-chefredakteur-richard-schmitt-interviewt-maklerin-betreffend-der-gudenus-grundstuecke/

      Fällt auf, dass er deren Perspektive einnimmt…

      Ibiza hat auch was von: nimm einfach ein paar „schöne Frauen“ (beachten Sie den Plural)..

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      1. Guten Morgen allerseits

        Mein Eindruck von den Interview-Ausschnitten auf OE24:

        So sehr sich Frau Markovic auch bemüht die Kontenance zu bewahren, macht sie trotzdem auf mich immer wieder den Eindruck einer ziemlich traumatisierten Persönlichkeit. Der Schock samt allen Aus- und Nebenwirkungen scheint tiefer zu sitzen, als sie sich momentan selbst einzugestehen bereit ist. Das manifestierte sich besonders Anschaulich beim Interview auf puls24, was unbedarfte fälschlich als Nervosität interpretierten.

        Immerhin soll sie Herrn RA M. ja bereits vorher gekannt haben. Ich schätze Mal, dass Irenchen den RA M von mehr oder weniger intensiv geführten Smal Talks aus ihrer „scandalous“ Event-Zeit kannte.(vielleicht sogar in trauter Begleitung von Katia Wagner) Gut möglich.

        Es ist daher sehr gut nachvollziehbar, dass sich Frau Markovic wahrscheinlich fühlte, als wäre sie von einer Baggerschaufel frontal getroffen worden, als sie Stück für Stück realisieren hat müssen, dass Anwalt M nicht der gut aussehende charmante Kerl ist, mit dem man zu gerne auch mal länger und intensiver abseits des Trubels plaudern würde, sondern mutmaßlicher Teil einer Kriminellen Vereinigung zu sein scheint, der das Vertrauen und das entgegen gebrachte Wohlwollen, aufs hinterhältigste für kriminelle Zwecke missbrauchte.

        Mal ganz ehrlich: Wer rechnet mit sowas. Meiner Meihnung nach sollte Frau Markovic gegen RA M. auf Schadensersatz klagen. Die Chancen stehen gut, dass dem Iren’chen vom Gericht per Beschluss für die vom RA M aufgezwungene seelische Tortur, Schadensersatz zugesprochen wird, zumal sowieso alles ziemlich klar auf der Hand liegt. Vermögen hat er ja. Also, ran an den Speck !!!

        Wie auch immer

        MfG

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      2. Kann es wirklich sein, dass R. Schmitt trotz der nun bekannten Umstände in dieser Sache – also dem Einsatz schöner Frauen für diverse Zwecke – sich trotzdem einlullen oder anderweitig „bezaubern“ läßt?

        Wie dem auch sei, das neue „Interview“ mit Markovic im Beisein Ihres Rechtsbeistandes ist sehr zweifelhaft; ich möchte hier noch einmal herausstreichen, dass

        *) Maklerin M. entgegen ihren Beteuerungen im ersten Interview, den Detektiv H…..thaler laut Ehemann Wischenbart 50 mal getroffen habe, laut eigenen Aussagen seltener, aber immer noch extrem oft – damit fällt ihr bisheriges Konstrukt doch zusammen („weiß von nix, bin nur armes, hart arbeitendes Migrantenkind“)

        *) Maklerin M. im heurigen Frühjahr dem Anwalt Mir….. in Begleitung der Waxinglady/Kolumnistin auf einem Ball getroffen hat; Fräulein Katia Wagner ist also wohl weniger die Ex- als die immer-noch-Freundin des Anwalts (wem gehört eigentlich das Koks aus Anwalt Ms Wohnung?)

        *) zumindest gilt dies fürs Frühjahr, als die Waxing-Kolumnistin ihren prophetischen Artikel veröffentlichte, der einen Monat vor Video-Veröffentlichung kryptisch ein damals beinahe undenkbares plötzliches Platzen der Koalition skizzierte…(und das BZÖ vor bereits geplanten Neuwahlen im Herbst warnte)

        Für Markovic gilt aus meiner Sicht: Wer einmal lügt…

        Und die waxende Frau Wagner steckt in der Sache ganz tief drinnen; ich denke schon lange, dass sie ihre Artikel auch gar nicht selbst schreibt – es wäre von großem Interesse, wer sie in der Krone platzieren konnte (und ev. wer die Artikel in ihrem Namen verfasst), denn das ist jemand, der mit den (echten) Hintermännern irgendwie zu tun haben wird…
        Und sie wird geschützt, sonst wäre sie längst aufgrund ihrer ev. sogar strafrechtlich relevanten Involvierung mindestens suspendiert, wenn nicht sogar rausgeworfen worden.

        Von wem sie geschützt wird, das wiederum müsste/könnte/sollte der bezauberte Herr Schmitt wissen…dem würde ich einmal eine kalte Dusche empfehlen, hernach er sich wieder dem Journalismus widmen könnte/sollte….

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      3. was meinst du mit neu? Mein Wissensstand gestern Abend war das, was man in diesem Clip sieht:

        oe24 zitiert daraus portionsweise, es gab zwei Artikel dazu…

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      4. Die waxende Wagnerin sieht jedenfalls ganz und gar nicht wie eine Ex aus:

        https://www.oe24.at/oesterreich/politik/Ibiza-Zeuge-Der-Typ-von-der-FPOe-wollte-eine-Million/408974575

        M. liess für sie und sich selbst Jahresmitgliedschaften in einem noblen Fitnessklub besorgen…

        Wenn ich jetzt nichts durcheinanderbringe, dann 2017 und 2018 (Weihnachtsgeschenke?).

        Und inzwischen macht die Waxinglady (Vorsicht Sexismus 😉 munter weiter bei Krone TV…

        Weil spekuliert wird, wer ihre Kolumnen schreibt: ich hörte mal, dass ein mittelbekannter Journalist, der auch Bücher verfasst, auch einen Ghostwriter hat, jedenfalls teilweise (i.e. wenns mal um Geheimdienste geht)

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      5. PS: Das war als Antwort auf dich, es landete gestern aber falsch, nämlich beim SPÖ_Auftand:

        Wir haben doch schon im Juni über Frau W. diskutiert, dir ist damals etwas aufgefallen, ich zitiere;

        @Katia Wagner
        Für mich ist sie eine sehr dubiose Person; am 10. April schrieb sie in geradezu prophetischer Manier folgendes unter https://www.krone.at/1900982 (es ging um das vom BZÖ lancierte Gerücht, die ÖVP plane Neuwahlen im Herbst):

        „Aber Neuwahlen? Wohl kaum
        Klar ist: Im politischen Geschäft gibt es nie todsichere Zukunftsprognosen. So unumstößlich eine Koalition im Moment auch erscheinen mag – mit einem Wimpernschlag kann sich in der Politik alles sicher Geglaubte drehen.“

        Mit einem Wimpernschlag also…schreibt die Beauty-Lady im Branchenjargon 5 Wochen vor dem Video-Veröffentlichungstermin und VOR dem 13. April, als Böhmermann seine widerliche Romy-Rede hielt.

        Wagner wußte also schon vorher (wie auch das BZÖ – wohl aber nur als Gerücht – aufgrund dessen Aufbringen des Neuwahlgerüchts der Artikel am 10.04.19 ja erst zustande kam) dass die Koalition aufgelöst wird!
        _____

        Es war bei den Postings hier:

        https://alexandrabader.wordpress.com/2019/05/31/coup-teil-16-falsche-faehrte-zum-bvt/

        – im Artikel ging es um W., M. und das Goldene Quartier und darum, welche Webseiten sie wann anmeldete und wie das mit ihrer Firma ist,,,,

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      6. @ Alexandra
        Ich meine eh dieses Interview, welches ja ohne Bilder aufgezeichnet wurde.
        Ich glaub vorgestern um 18:00 Uhr auf OE24.at war es, da wurden die von mir angesprochenen Auszüge gebracht.

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      7. Okay, ich dachte schon, es gibt etwas Neues und ich habe es übersehen. Aber danke für den Input, weil ja immer mehr Leuten auch mehr auffällt.

        Die Ereignisse überschlagen sich gerade bei einem Ibiza-Neben- oder doch Haupteffekt:

        https://www.diepresse.com/5736143/novomatic-steigt-aus-casinos-austria-aus

        – Gerd Schmidt scheint noch sprachlos, ich habe hier ein PS hinzugefügt:

        https://alexandrabader.wordpress.com/2019/12/10/spoe-aufruf-zum-aufstand/

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  3. First and foremost: Den Wischenbart sollte man mMn insgesamt nicht all zu große Bedeutung beimessen. Vieles von dem, was er bei der Vernehmung von sich gab, wurde im Zorn und dem Einfluss von Alk und, wer weiß, was sonst noch für Leckereien im Spiel waren, getätigt. Für mich hat das zumindest keine hinreichende Relevanz, um deswegen einen Punkte Abzug für Iren’chens Glaubwürdigkeit in Betracht zu ziehen.

    „es wäre von großem Interesse, wer sie in der Krone platzieren konnte (und ev. wer die Artikel in ihrem Namen verfasst), denn das ist jemand, der mit den (echten) Hintermännern irgendwie zu tun haben wird“…

    Guter Denkansatz. Mir ist die längste Zeit schon schleierhaft gewesen, mit welcher Begründung eine Person bei der Krone als quasi Aushängeschild tätig sein darf [Moderatorin bei der Auflagen stärksten Zeitung der Nation], mit, gelinde gesagt, mäßigem Talent, falls man das Wort „Talent“ überhaupt strapazieren darf, in Verbindung mit Katia Wagner.

    Die Katia könnte auch mMn die Hintermänner kennen; vielleicht nicht persönlich, aber zumindest den Namen nach. Kann mir gut vorstellen, dass Katia von ihrem Herz aller Liebsten, dem Anwalt M., zumindest in groben Zügen, also ganz oberflächlich eingeweiht worden ist.

    Was den Herrn Schmitt mit doppel „T“ betrifft, so kam mir Dieser während er das Interview mit Irena kommentierte, äußerst sonderbar vor. Möglicherweise sollte für Herrn Schmitt in der Tat eine kalte Dusche das Mittel erster Wahl sein LOL

    Wie auch immer

    MfG

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