Ibizagate und die schweigsame Maklerin

Ibizagate soll nun aufgeklärt sein; keine Spur von Geheimdiensten, dafür eine Tätergruppe, die für die einen kriminell ist, während andere sie bagatellisieren. Doch kann es wirklich so einfach sein, zumal zumindest der Einsatz des 2017 produzierten Materials hochprofessionell im Sinne politischer Weichenstellungen war? Dieser Tage überschlagen sich die Ereignisse, da immer mehr aus den Ermittlungen durchsickert, der Konflikt um die Casinos Austria damit verbunden eskaliert und eine Ibizagate-Zeugin an die Öffentlichkeit trat. Bezeichnend ist, dass Justizminister Clemens Jabloner daran zweifelt, dass ein politischer Plan im Hintergrund stand. Anders sieht es bei Innenminister Wolfgang Peschorn aus, der sich auch dagegen wandte, dass Medien Material zugespielt wird. Prompt setzte man eins drauf, indem Polizeiakten bei Peter Pilz landeten, um die viel Wirbel gemacht wird, weil es um Kokainspuren bei Johann Gudenus geht. 

Justiz und Polizei deklarieren sich, wenn sie Pilz ganze Akten zukommen lassen, denn dann ist an faire Verfahren nicht zu denken. Außerdem spricht dies Bände, was Ermittlungen betrifft, die Pilz angestrengt hat oder / und die sich mit ihm befassen (müssten). Zum Ibiza-Narrativ gehört diese Beschreibung des unten zu sehenden Clip von oe24: „Die Motive der Ibiza-Bande: Das ‚Heldenepos‘ vom ‚Kampf gegen rechts‘ zerbröselt. „Es war blanker Hass. Die Luxus-Immobilienmaklerin M. tobte, nachdem sie zuerst von Johann Gudenus und später auch von Heinz-Christian Strache abserviert worden ist‘, verrät ein Insider aus der Clique rund um den Ibiza-Krimi, die sich immer wieder in teuren Wiener Lokalen und bei Clubbings getroffen hat.“ Damit ist Irena Markovic-Wischenbart ganz und gar nicht einverstanden, die nun zu einem Interview mit Puls 24 bereit war. Sie beteuert, dass sie komplett ahnungslos und daher fassungslos war, als sie von Tajana Gudenus am 17. Mai erfuhr, was passiert war. Sie kannte Anwalt Ramin Mirfakhrai von einer Vertragserrichtung, zu der ihn ein Kunde gebeten hatte – es ist ganz normal, dass der Käufer/Mieter sich seinen Anwalt aussucht.

Clip von  oe24

 

 

Die „Oligarchennichte“ sprach hervorragend Englisch, die meiste Zeit aber Russisch, das sie selbst leider nicht versteht. Sie stellte präzise Fragen zur Land- und Forstwirtschaft, sodass Markovic keinen Verdacht schöpfte, dass sie vielleicht gar nicht am Gut der Familie Gudenus interessiert sei. Es war für sie aufwändige Recherche notwendig (diskret wegen der Nachbarn), um die Fragen überhaupt beantworten zu können. Es kam dann zu einem zweiten Treffen und unmittelbar danach zu einem weiteren, wo man das Gut besichtigte. Danach hörte sie nie wieder von der Darstellerin, was sie jedoch nicht beunruhigte; Mirfakhrai war sie eher dankbar, dass er bei einem so wichtigen Geschäft an sie dachte. Die Familie Gudenus war von sich aus gar nicht am Verkauf interessiert, das Gut wurde von keinem Makler angeboten. Die Welt der Irena Markovic kann man sich vielleicht ansatzweise vorstellen, wenn man sich ihre Social Media-Postings ansieht, auf denen sie weniger brav wirkt als im Fernsehinterview. Ihre Firma Lifestyle Properties am Stock im Eisen-Platz beim Stephansdom feiert sich schon mal selbst im noblen Steirereck am Pogusch.

Mit dem Helikopter auf den Pogusch

Dort kann man auch die Österreichisch-Aserbaidschanische Handelskammer u.a. mit Alfred Gusenbauer antreffen, deren Funktionäre auch das Park Hyatt-Hotel Rene Benkos frequentieren, in dem Markovic im April Markus Wischenbart heiratete. Lifestyle Properties (gegründet 2016) klingt so ähnlich wie dessen seit 2002 bestehende Lifestyle Holidays Group: „In 2010, the group signed a partnership with the US timeshare company Diamond Resorts to build mutual programs for their customers. In 2014, the Lifestyle Holidays Group announced the start of its expansion into Mexico through a partnership with Oasis Resorts and the development of 5 hotels around Cancun. In 2015, the group opened the first Duty Free stores within the Vacation Club resorts. In October 2019, the group announced its launch in Dubai through a partnership with the Al Habtoor group and the development of three hotels.“ Im Wikipedia-EIntrag lesen wir auch: „The Lifestyle Holidays Group partnered with the Wynn Group. The chairman of the Lifestyle Group is Markus Wischenbart.  As of 2019, the group had received $68 million in foreign investment.“ Man kann die Time Sharing-Projekte gemeinsam mit Günter Kerbler, dessen Name auch in der Affäre um Wiener Flächenwidmungen aufscheint, auch als Pyramidenspiel sehen.

Hochzeit im Park Hyatt

In der Dominikanischen Republik und in den USA wird längst kritisch berichtet – immerhin geht es um Schaden von mehr als einer Milliarde Dollar für Anleger/Käufer. Zu den Spendern des früheren grünen Planungssprechers Christoph Chorherr gehören auch Rene Benko und der Investmentbanker Willi Hemetsberger, der am Verkauf der internationalen Tochter der Volksbank an die russische Sberbank beteiligt war (diese wiederum ist Kreditgeberin Benkos). Bei den Social Media-Bildern von Markovic fiel mir eines auf, das ich dann nicht wiedergefunden habe und das sie im Nobelitaliener Fabio’s mit einer Rothaarigen zeigt, die Barbara Meier sein könnte. Das würde dazu passen, denn diese heiratete im Juni Klemens Hallmann, der wie Benko in Real Estate-Bereich aktiv ist und mit diesem auch Geschäfte macht. Beim „Törggelen“ trifft man ihn plus Gattin ebenso an wie den Chorherr-Spender und Auftraggeber Erwin Soravia (oder Bürgermeister Michael Ludwig). Es ist nicht gesagt, dass die Wischenbarts nicht auch beim alljährlichen „Törggelen“ sind, nur weil man sie nicht auf gekennzeichneten Fotos sieht.

Mal eben nach St. Tropez (wie Rendi-Wagner?)

Beim Abend zu „Leading Concepts & Cuisine“ im Park Hyatt war Irena Markovic jedenfalls unter den Besuchern, was auch für Übergangs-Außenminister Alexander Schallenberg, Ex-Innenminister Karl Blecha, Teppichhändler Ali Rahimi und andere gilt. Begonnen hat Markovic mit Events, zu denen dann auch am 17. Jänner 2019 die Eröffnung des Lifestyle Properties-Büros am Stock im Eisen-Platz gehörte (Bilder zeigen normale, ungestylte Gäste). Die Event-Schiene beschreibt Markovic so: „So einige Mitbewerber hielten es damals für ‚Scandalous‘, dass ein ’naives‘ 19-jähriges Model in die knallharte Welt der Wirtschaft einsteigt und Unternehmerin wird. Als schlagkräftige Antwort gründete ich intuitiv die Eventplattform ‚Scandalous‘, welche sich als Get-Together und Tummelplatz für Gäste aus Society, Wirtschaft, Kultur, Diplomatie, Politik und Sport etablierte. ‚Scandalous‘ ist ein erfolgreicher Pool von mittlerweile mehr als 10.000 betuchten ‚Netzwerkern‘, die sich regelmäßig in außergewöhnlichen Locations neben Spaß und Entertainment vor allem eines gönnen: Ihren Gedanken freien Lauf zu lassen und Ideen auszutauschen, aus denen sich spannende Projekte entwickeln können. So bin ich 2009 parallel in die Immobilienbranche eingestiegen und gründete 2016 meine Immobilienkanzlei Lifestyle Properties.“ Die Adresse von Irena Markovic Events ist laut Impressum ebenfalls im 1. Bezirk: Josefplatz 6/302, also Palais Palffy, wo es 2016 auch die Einweihungsparty für Lifestyle Properties gab. „Liebe Freunde, Kunden und Medienpartner! Anlässlich des offiziellen Saisonauftakts, sowie der Eröffnung meiner Immobilienkanzlei Lifestyle Properties im Palais Palffy, freue ich mich Euch am Samstag, den 24. September 2016 ab 23.00 h in den Palffy Club (Josefsplatz 6 | 1010 Wien) zu unserem Prosecco-Empfang einladen zu dürfen“, so ein Facebook-Posting.

 

Markovic 2016 mit serbischem Botschafter (Facebook)

Es werden nach dem Umzug innerhalb des ersten Bezirks 2019 keine weitere Veranstaltungen mehr angekündigt. Markovics persönlicher Account zeigt, dass sie in keinerlei Hinsicht durch Ibizagate beunruhigt schien, sondern sich z.B. am 12. August aus Wischenbart/Kerblers Lifestyle Holidays Vacation Club meldete. Zwar gibt sich Markovic bei Puls 24 vollkommen unpolitisch, doch sie besucht Empfänge der serbischen Botschaft und begeht den Nationalfeiertag. Gut möglich, dass sie in diesem Zusammenhang auch Gabriel Lansky und Alfred Gusenbauer über den Weg läuft, die für Serbien lobbyieren. Anwalt Mirfakhrai war bekanntlich einmal Konzipient bei Lansky, was auch auf seinen Anwalt Richard Soyer zutrifft. Außerdem kennen sich Mirfakhrais Ex Katia Wagner und Markovic, wie man bei „Krone TV“ einmal sehen konnte. Laut Mainstream begann Ibizagate im Grunde bereits 2015, als der mit seinem Chef unzufriedene Bodyguard Oliver R. (ebenfalls mit Migrationshintergrund) Belege und Beweise zu sammeln begann, die nun die Justiz beschäftigen. Puls 24 weist extra darauf hin, dass er sich beim Italiener unterhalb von Heinz Christian Straches Penthouse-Wohnung mit Mirfakhrai traf, den er zunächst privat konsultiert hatte.

2019 auf Facebook

Per Kolumne vernichtet Wagner jetzt Strache, was an Werner Schima bei oe24 am 26. November über die SPÖ und Pamela Rendi-Wagner erinnert: „Doch ihrer persönlichen Gesundheit und der ihrer Partei zuliebe, sollte sie bald für einen geordneten Abgang und einen geeigneten Nachfolger sorgen.“ Dies klingt ein wenig nach Drohungen in Richtung Norbert Darabos, als er Verteidigungsminister war und ihm auch geraten wurde, seine „Gesundheit“ (und die seiner Kinder) doch nicht auf Spiel zu setzen. Gegen Straches Behauptung, dass auch Katia Wagner Material über ihn angeboten habe, erreichte diese eine einstweilige  Verfügung.  Wie alles zusammenpasst sieht man an Wagners „Krone“-Talks, aktuell etwa zu einer SPÖ am Abgrund mit Josef Cap, für den Philippa Strache einst arbeitete. Wagner kam als einzige Frau in einer Sendung zu Wort, die  Ex-NEOS-Chef Matthias Strolz zum Thema Mann Sein produzierte („Strolz trifft Mann“ auf Puls 4). Wir können unten sehen, dass Irena Markovic und Puls 4 (Puls 24 gehört dazu) alte Bekannte sind, das Interview für sie also ein Heimspiel war.

2009: Aufstehen mit Irena Markovic

Es wird angenommen, dass zum Ibiza-Täuschungsmanöver auch eine von Mirfakrai vorgezeigte Bestätigung über 7 Millionen Euro auf einem Treuhandkonto. Dies sagt auch Markovic, die immer wieder beteuert, dass ihr nichts seltsam vorkam. Ist so eine perfekte Täuschung realistisch, bedenkt man, dass sie jahrelang bei einem Immobilienmakler arbeitete, ehe sie eine eigene Firma gründete? Beiträge von 2013 über ihre Rolle als Eventveranstalterin betonen, dass ihr eigentliches Ziel war, „die“ Eventmanagerin Wiens zu werden. Anfangs warfen ihre Veranstaltungen für sie nur wenige hundert Euro auch wegen der Umkosten ab; der Salon von Friseur Gert Schernhorst war praktisch ihr Büro. Sie kam mit ihren Eltern 1991 nach Wien, als Flüchtlingskind, wie sie betont, und begann mit 15 neben der Schule zu modeln. Mit Partys kam sie auf eine Adressenkartei von 10.000 Personen, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen sollten und sich (mit Fotos) bewerben müssen, wie sie in einem Interview 2014 verriet. Wenn man VIPs u.a. aus Politik, Wirtschaft und Diplomatie dabeihaben will, muss so etwas auch für Geheimdienste gerade in Wien interessant sein, wo sich mehr als genug Agenten tummeln. Es war auch 2014, dass sie von der Wirtschaftskammer ausgezeichnet wurde, weil sie seit fünf Jahren unternehmerisch tätig war.

2014 bei Diaspora TV

Wie sehr man als Veranstalterin Gäste tatsächlich kennt, sei dahingestellt; hier wird auch mehr Schein als Sein im Spiel sein, und doch werden genug Menschen übrig bleiben, zu denen Markovic persönlichen Bezug hat. Es fragt sich aber, warum sie auf die Vermutungen Gerd Schmidts nicht reagiert hat: „Das aktuelle Rechercheergebnis von EU-Infothek über die Rolle der Irena Markovic-Wischenbart führt uns nunmehr zu einer umtriebigen jungen Frau mit serbischen Wurzeln, die in Österreich, in den gehobenen Wiener Kreisen sehr bekannt, der breiten Öffentlichkeit aber nicht so geläufig, ein bestens funktionierendes, clever durchdachtes Party- und Clubbing Unternehmen aufgezogen hat. In diesem Imperium fanden und finden die hippsten Clubbings von Wien statt, im Palais Palffy oder der Wiener Pratersauna oder anderen noblen Örtlichkeiten. In der Wiener Clubbing- und Partyszene, voller schöner, hoffnungsvoller junger attraktiver Frauen mit modernstem Outfit ausgerüstet, finden diese in jener Clubbing Szene die ‚Megaerfolgreichen‘ und die jungen und mittelalterlichen Unternehmer, bei denen Geld (angeblich) keine Rolle spielt, ebenfalls gestylt wie für ein Modejournal.“ Leider beruft sich Schmidt in der Regel auf anonyme Zeugen, die er z.B. „Informationsgeber“ nennt; es ist nicht klar, was von wem kommt (man kann Quellen auch so beschreiben, dass Aussagen unterschieden werden können).

2013 bei Okto TV

Schmidt führt weiter aus: „Da trifft es sich gut, dass auch namhafte Politiker wie HC Strache, auch Mag. Johann Gudenus, ÖVP und SPÖ Politiker, eigentlich Politiker aller Farben, diese Szene zum Wählerfang nutzen und sich dabei selbst fröhlich und nächtelang in den Partyrummel begeben. Es entstehen viele, sehr viele Beziehungen, auch mit namhaften Politikern. Fest steht jedenfalls, dass HC Strache und Mag. Gudenus (mit seiner Frau) mit der Partylöwin bestens und lange bekannt gewesen sind. Zum Freundeskreis der eloquenten, immer schick und elegant auftretenden Serbin zählt auch die Waxing Lady Katia Wagner und – das konnten wir allerdings nicht bestätigt finden – sehr wahrscheinlich Rechtsanwalt Mirfakhrai. Auch Julian Hessenthaler und seine Freunde zählten zu den regelmäßigen Clubbing Gästen.“ Immerhin wird bei ihren Events ja ausgiebig fotografiert, sodass man eventuell bekannte Gesichter wiederkennt. Die Story der EU-Infothek steht diametral zum Puls 24-Interview, wenn behauptet wird, sie sei mit „Ibiza-Detektiv“ H. bekannt gewesen, denn er war bei einem der Termine mit der „Oligarchennichte“ den Angaben von Markovic zufolge dabei. Und über der vermeintlich unwissenden Maklerin wird auch nachgesagt, dass sie einmal etwas hatte mit Strache und Gudenus.

Puls 4 2013

oe24 schrieb wiederum unter Berufung auf einen ungenannten „Insider“: „Es war blanker Hass. Die Luxus-Immobilienmaklerin M. tobte, nachdem sie zuerst von Johann Gudenus und später auch von Heinz-Christian Strache abserviert worden ist.“ So bleibt auch nicht viel übrig vom „zivilgesellschaftflich motivierten Projekt“, das mit Mitteln investigativen Journalismus realisiert wurde (Mirfakhrai und Anwalt Soyer). Und es ist zumindest interessant, dass Strache seine spätere Ehefrau im Herbst 2015 kennenlernte, als sie für Wolfgang Fellners oe24 arbeitete. Diese sah man immer bei Rene Benkos „Törggelen“ (hier 2015), wo es  ab 2016 mehr politische Prominenz zu bestaunen gab, darunter Hans Peter Haslesteiner und Alfred Gusenbauer oder Alexander Van der Bellen und Doris Schmidauer, aber auch Heinz Christian Strache und Ehefrau Philippa. Reiner Zufall ist wohl, dass Markovic, Wagner, Meier und Beck (Strache) model(te)n und dass auch Beck mit Immobilien zu tun hatte, wie ihr Eintrag als Abgeordnete zeigt. Sie war 2014 bis 2016 Geschäftsführerin bei folgenden Bauträgern: Meisenbühel Gesellschaft m.b.H., Sandwirtgasse 12 Bauträgergesellschaft m.b.H., Wagramerstraße 121 Bauträger- und Handelsgesellschaft (hier auch Gesellschafterin), Walhai Vermögensberatungsgesellschaft m.b.H (auch Gesellschafterin).

Tipps von Irena Markovic (2009)

Während sich Markovic in Reportagen als beruflich voll ausgelasteter glücklicher Single gab, heiratete sie 2019  wie erwähnt Markus Wischenbart. Ihre beiden letzten Instagram-Postings zeigen die Women of the Year-Gala im Rathaus (von Look!, dem Magazin von Uschi Fellner-Pöttler) und eine Besprechung in ihrem Büro. An dieser nahm ihr langjähriger Geschäftspartner Walter Scharner teil, der u.a. die Penthouse Realitäten GmbH oder Penthouse Sports betreibt. Interessant ist Wind-O-Bona, das Schweben im Windkanal („Skydiving“) auch in Berlin anbietet und von Barbara Toth im „Falter“ 2018 begeistert vorgestellt wurde (Detail am Rande: Sie kennt das gesamte Ibiza-Video). Scharners Partner sind Anton Stenin und Sergey Sorokin, die beide Russland-Bezug haben. Auch das Umfeld von Frau Markovic bzw. ihre Angestellten sind im Netz aktiv, wie man etwa hier sehen kann. Wir erkennen bei Gerd Schmidt, aber auch bei oe24 einen etwas testosterongefärbten Blick auf die 30jährige Maklerin, die wie Philippa Beck und Barbara Meier einen älteren Mann heiratete.

Markovics letzte Instagram-Postings

Wie aber nehmen Frauen, für die eine Selbstdarstellung, wie sie Markovic zeigt, ferner ist als der Mond, die Ibizagate-Maklerin wahr? Zunächst wirkt sie ungeheuer oberflächlich, verniedlicht sich aber vielleicht auch mit all den Herzchen, der Love und dem Sonnenschein auf Facebook und Instagram. Und sie verkaufte ja zumindest bei ihren Events gute Laune, war selbst ein Produkt, das man mit dem Eintritt dazubekam. Es wird gut funktioniert haben, doch wahrscheinlich hatte sie irgendwann das Bedürfnis zu beweisen, dass sie auch etwas im Hirn hat. Möglicherweise sind auch das Parallelen zu Katia Wagner mit ihren Moderationen, Philippa Strache als (schweigende) Abgeordnete und Barbara Meier, die just an dem Tag ein Klimaevent am Heldenplatz moderierte, als der Regierung Kurz das Misstrauen ausgesprochen wurde. Da alles im Umfeld von Investoren stattfindet (Klemens Hallmann war einer der Sponsoren), werden so Weichen gestellt, die wir alle zu spüren bekommen.

„Scandalous“-Video

Da eben das Ibiza-Video bekannt wurde, war nicht sicher, ob die Straches zur Hochzeit von Maier und Hallmann am 1.Juni nach Venedig reisen (sie taten es nicht), da Philippa mit Meier befreundet ist. Unmittelbar nach der Veröffentlichung des Videos am 17. Mai 2019 sammelte aufstehn.at Unterschriften für den Rücktritt von Strache und Gudenus, eine „NGO“ nach dem Muster von Soros-Organisationen. Dazu gehört auch, dass am 21. oder 31. Mai eine anonyme Sachverhaltsdarstellung zu den Casinos Austria bei der Staatsanwaltschaft einlangte (abgestempelt wurde), die nun einen U-Ausschuss zur Folge hat. Den Antrag werden SPÖ und NEOS einbringen, die ohnehin beide verlängerte Arme der Haselsteiner-Gusenbauer-Netzwerke sind. Hinter dem Bling-Bling einer schrillen Ibiza-Inszenierung auch durch „aufdeckende“ Medien wird eine knallharte Strategie verfolgt, die dazu führen kann, dass die tschechischen Anteilseigner Sazka Group bestimmen können, was mit der CASAG passiert. Dabei ist eindeutig die Novomatic (noch) hinderlich, deren Gründer Johann Graf via „profil“ (gehört via „Kurier“ zum Benko-Imperium) ins Visier genommen wird.

Richard Schmitt, oe24, zu Pilz‘ Enthüllungen

Das Verhalten des „profil“ steht in scharfem Kontrast dazu, wie schmeichelweich man eben noch Martin Schlaff porträtiert hat. Man kann nicht nur bei Models Gemeinsamkeiten finden, sondern auch bei Milliardären, etwa wenn Ostgeschäfte eine große Rolle spielen, was bei Karel Komarek von Sazka ebenso der Fall ist wie bei Schlaff. Und bei Peter Goldscheider, dessen Firma EPIC 2015 zeitweise mit Sazka im Rennen war, was CASAG-Anteile betrifft. Wenn nun Koksspuren auf Visitenkarten bei Gudenus gefunden werden und dies durchsickert, mag dies so aussehen, als ob jemand via Pilz und Medien getreten wird, der eh schon am Boden liegt. Zugleich ist es ein Signal an alle, die vorhaben, sich gegen eine im Verborgenen gelenkte Entwicklung zur Wehr zu setzen. Wer hierbei auf welcher Seite steht, mag schwer zu verstehen sein, weil manche allen etwas vorspielen. Interessant ist, dass die Soko Ibiza auch Haselsteiner befragte (s. „Kurier“, 28.11.) und es mehrere Einvernahmen von SPÖ- und NEOS/LIF-Angehörigen gab (mit Silberstein-Komponente). Bei den Roten konzentrierte sich dies auf die Sektion Ohne Namen, der u.a. Niko Kern und David Lansky angehörten oder Oliver Stauber, der einst ebenfalls bei Gabriel Lansky arbeitete. Angeblich wissen die österreichischen Behörden, wo sich Detektiv Julian H. aufhält, scheinen ihn aber nicht festnehmen zu wollen; er war bereits für die ÖBB, die Strabag und für Lansky tätig.

Ibizagate gemäß oe24

PS: Bei Katia Wagner dürfen wir nicht vergessen, wie sie im Frühjahr 2017 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde, just als via Markovic und „Oligarchennichte“ die Weichen Richtung Falle gestellt wurden. Als stolze Inhaberin eines Nagelstudios (mit Ramin M.) beim Goldenen Quartier Rene Benkos beschwerte sie sich via Facebook über das Arbeitsinspektorat und bekam prompt Besuch von Gusenbauers Tarockpartner Reinhold Mitterlehner, damals Vizekanzler der Republik – die „Krone“ engagierte sie dann vom Fleck weg. Was die „Nichte“ betrifft, soll ihr Onkel der mit Dmytro Firtash verbundene Oligarch Igor Marakow sein. Firtash wiederum kommt ins Spiel, wenn es (2013) um Goldscheider, Paul Manafort und die ukrainische Telecom geht. Gerd Schmidt fiel einmal auf einen jungen Mann herein, der ihm angebliche ÖVP-Mails anbot, aber nur ein paar fälschte, die Sebastian Kurz und Gernot Blümel Ibizagate-Vorkenntnisse unterstellen sollten. So wurde auch die Agentur zur Modernisierung der Ukraine (Firtash-unterstützt) ins Spiel gebracht. Der Fälscher war einmal mit einer Frau befreundet, die mit Niko Kern auf Urlaub fuhr – so  klein kann die Welt sein.

PPS: Irena Markovic ist Ehrenmitglied der Österreichisch-Serbischen Gesellschaft; als Vorstände fungieren: Marko Stijaković (Präsident), der im Sicherheitsbereich tätig ist ( Cybersecurity) und sich auf seinem Twitter-Accoint so beschreibt: „Invisible Expert    – “ – Vizepräsident ist Wolfgang Rohrbach (Uniqua, Konsulent, Versicherungsgexperte, spricht Russisch und Serbokroatisch) – Generaldirektor Dragan Andrić ist jetzt bei CA Immobilien und war für ein Jahr Bauleiter bei der Alpine, als Gusenbauer im Aufsichtsrat war, der dann zur Strabag wechselte: „‚Dass man von einer Aufsichtsratsposition im zweitgrößten Branchenkonzern über Nacht in den größten Konzern wechselt, nachdem man sichtlich monatelang darüber verhandelt hat, ist weder nachvollziehbar, noch entspricht es einer allgemein gelebten Corporate Governance‘. heißt es in der Alpine-Aussendung.

Markovic bei Katia Wagner

Man werde beobachten, wie es der Ex-Kanzler mit seiner Verschwiegenheitspflicht gegenüber Alpine halte, wenn er gleichzeitig auch sein Wissen nun optimal für die Strabag einsetzen soll. ‚Es bleibt daher nun der Öffentlichkeit vorbehalten, sich über diese Vorgehensweise ihr Urteil zu bilden.‘ Gusenbauer soll bei der Strabag seine Kontakte in Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Ukraine oder Russland aktivieren, sagte Strabag-Chef Haselsteiner am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz. Da werde der sozialdemokratische Altkanzler ‚für mich und meine Vorstände ein hervorragender Wegbegleiter und Wegbereiter‘. so der früher beim Liberalen Forum engagierte Haselsteiner. Erfahrung in der Baubranche sei von Gusenbauer nicht verlangt, diese ‚haben ich und meine Kollegen‘. Er kenne Gusenbauer seit vielen Jahren und habe diesen ‚immer sehr geschätzt als umfassend gebildeten und interessierten Menschen‘, der ‚durchaus auch in Wirtschaftsfragen ein kompetenter und kluger Gesprächspartner‘ sowie in für die Strabag interessanten Märkten ‚hervorragend vernetzt‘.“ Der serbische Bauleiter war übrigens davor und danach bei der PORR, der verbotene Preisabsprachen mit der Strabag vorgeworfen werden.

Schatzmeisterin Jadranka Godjevac-Mitrovic ist seit 2009 heute selbst Unternehmerin im Bereich Maschinen- und Technologiehandel; dies auch in Zadar, um ein Solarkraftwerk zu bauen. Sie ist Expertin für Handel mit Balkanstaaten und besuchte z.B. eine Konferenz im Jahr 2005 des Vienna Economic Forum. Es ging dabei unter anderem um bevorstehende Telekom-Deals, freilich ohne den Namen Schlaff zu erwähnen. Das Forum wurde von Erhard Busek, Josef Taus, Heinz Sundt (damals Telekom) und anderen gegründet. Bei den Mitgliedern fallen auch Alfons Mensdorff-Pouilly, Herbert Stepic, Wolfgang Ruttensdorfer (damals OMV), Boris Nemsic (damals Mobilkom Austria) und Hanno Soravia auf. Ehrenmitglieder sind unter anderem die Botschafter der Balkanstaaten, während die Premierminister gemeinsam mit dem früheren Bundeskanzler Wolfgang Schüssel als Schirmherren fungierten, Unter den Teilnehmern befanden sich u.a. Ex-Minister Ernst Strasser, Peter Goldscheider von EPIC oder Josef Bernecker, ein pensionierter Brigadier (ehemaliger Luftwaffen-Chef), der für Mensdorff arbeitete, und eben Jadranka Godjevac-Mitrovic, damals für die Frequentis AG. Die Österreichisch-Serbische Gesellschaft meldete einmal, dass sie eine Partnerschaft mit Irena Markovic Events  eingegangen sei. Am 13. Februar 2014 lud  die Gesellschaft gemeinsam mit der  Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft (Präsident damals: Ludwig Scharinger, Raiffeisen) ins Bank Austria Kunstforum.

 

15 Kommentare zu „Ibizagate und die schweigsame Maklerin

  1. Jetzt hab ich mir die ganzen Videos vom Kanal Irena Markovic reingesaugt. Muss ehrlich sagen, dass ich persönlich es als eher unwahrscheinlich erachte, die Maklerin könne Teil der Täterschaft sein. Irena ist, außer dass sie attraktive ist, eine ziemlich selbstsichere Frau und der Lifestyle, den sie lebt, ist alles andere als „umtriebig“, sondern ist bei der Klientel, die es zu betreuen gilt erwartbar.

    WAS sich an meiner Sicht geändert hat, ist die Frage nach der Sorgfaltspflicht. Ich war ja ständig der Ansicht, dass es mit Bezug auf das GudenusObjekt bloß eine einzige Begegnung gegeben hat. Und niemand im Forum hier, hat je widersprochen.

    Bei EU-Infothek lernte ich jedoch, dass sich die Besagten Personen an unterschiedlichen Tagen mindestens drei Mal trafen, wobei es beim 3 Treffen, wenn ich recht erinnere, zu der Objekbesichtigung in Niederösterreich gekommen sein soll.

    Bereits nach Beendigung des 2 Treffens hätte mMn gemutmaßt werden können, dass von Seiten der „Oligarchennichte“ ein ernsthaftes Kaufinteresse bestehen könnte, d.h. ab da hätte man als Makler / Maklerin bereits das obligatorische Screening einleiten könnnen, damit am Tage der Besichtigung / Begehung des ZielObjektes, alle notwendigen Recherche Ergebnisse des Screening Prozedere bereits unter Dach und Fach sind.

    Mal sehn, wie das die Staatsanwaltschaft bewerten wird, denn darauf kommt es ja schließlich an.

    Wie auch immer

    MfG

    P.S.: Warum ist es heute so still ? Müssen die Kommentarbots erst wieder mit neuen „Algorithmen für die richtige Wortwahl“ ausgestattet werden ? 😀

    Gefällt 3 Personen

    1. Wir werden sehen was noch rauskommt. Es geht Schlag auf Schlag.

      Die Staatsanwaltschaft hat das Handy und Tablet vom Gudenus bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft angefordert. Es gibt widersprüchliche Aussagen von Gudenus und seiner Frau.
      Interessant.

      Gudenus geht heute abend in die mediale Offensive, auf oe24 solls ein Interview geben. Wegen dieser neuen Nachforschungen? Wegen den gefundenen Koksspuren?

      Oder etwas mit der Wiener Landespartei?
      Gruselig für die FPÖ: sie schreiben, es wäre theoretisch möglich, daß einer zurücktritt und der Strache nimmt den Sessel an und wäre dann Wiener Abgeordneter.
      Die Wiener FP hat ihn nicht rausgeworfen. Selber zuviel Spesen abgerechnet oder woran hakts?

      JETZT passt PLÖTZLICH das mysteriöse GOLD ABHOLEN in TIROL ins BILD.

      Das gehört der Wiener Landesgruppe. WER hats jetzt? WER bekommts wenn die streiten?

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      1. Ich denke, Strache hat sich auch einiges aufgehoben. Und Medien werden immer über ihn schreiben, weil er ja der FPÖ schadet.

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      2. Ich habe bei Strache den Eindruck, er läuft wie eine heissgelaufene Zeitbombe rum, und will die neue Chance ERZWINGEN, er weiß viel und zögert nicht, andere mit auffliegen zu lassen, wenn man ihm nicht hilft. Er kann hervorragend attackieren, er scheint keine SELBSTREFLEXIONS-EBENE zu haben.

        Ich habe immer gedacht, daß Strache (nur) ein Großmaul ist und nix dahinter, .. aber er ist gefährlicher, ich hätte nie gedacht, daß er so beinhart im Machtdurchsetzen ist, ( mans hörts und glaubt dem Ewald Stadler trotzdem nicht alles) und so anfällig fürs oligarchische Geld

        man kann nachlesen, wie er seine allerengsten Bezugspersonen brüskiert hat

        der Bodyguard soll sogar zuuu loyal gewesen sein und dann sammelt er plötzlich gegen ihn Infos, er muß ihn schwer beleidigt haben
        die ex Freundin Frau Markovic hat er brutal und öffentlich brüskiert, indem er seine neue Freundin zu IHRER Party mitgenommen hat,

        Ich frag mich:
        Hat Strache auch was mit dem Gudenus gemacht?

        IST der überhaupt sein Freund?

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      3. Und nochwas fällt mir ein. Der Hofer ist ein Wichtiger, er war immerhin Präsidentschaftskandidat, noch nie hat die FP so viele externe Wählerstimmen bekommen.
        Und der STRACHE informiert den HOFER nicht mal, daß das VideoOuting kommt? Daß ein RiesenSkandal kommt, daß die Zeitungen angefragt haben? Daß er über Rücktritt verhandelt?

        Der HOFER hat vom IBIZA-VIDEO vom Kurz erfahren, der hat ihn angerufen und gefragt: WAS machen wir jetzt?
        Hofer wußte von nichts.

        DER Strache hat seinen Vize und Ersatzmann nicht mal informiert!!

        Ist das auf den Kopf gesch.is.sen oder ist das auf den Kopf geschis.en??

        Die Partei konnte sich nicht auf die „Ära danach“ vorbereiten.

        Langsam kapier ichs: Strache hat TROTZ Rücktritt gar keine ÄRA danach vorgesehen.
        Bisschen Rücktreten, Wahlen abwarten, neu durchstarten

        der hält die Welt und die eigene Partei für blöd.

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      4. Hofer klingt schon glaubwürdig, wenn er versichert, dass man ihn nicht vorab informiert hat – offenbar wollte Strache vor allem planieren, was im Video Genannte betrifft.

        Das ist psychologisch aber auch das Verhalten von Menschen, die Erpressern ausgeliefert sind. Auch wenn man meinen möchte, dass man sich da seinem engsten Kreis anvertraut, haben viele Scheu, weil es sie selbst in nicht so schmeichelhaftem Licht erscheinen lässt.

        Ich las gerade den Hollywood-Roman „Tabu“ von Elizabeth Gage:

        https://www.kirkusreviews.com/book-reviews/elizabeth-gage/taboo-2/

        – dort versucht ein Mann aus der Vergangenheit der Schauspielerin Kate Hamilton, sie zu erpressen; sie vertraut sich nicht ihrem Mann an, obwohl sie ihn sehr liebt, sondern will das Problem allein lösen, und die Ereignisse nehmen eine dramatische Wendung.

        Kate ist ein sehr tougher Charakter, sie schlug sich lange als Kellnerin durch, zog von Bundestaat zu Bundesstaat und ist sehr eigenständig, also niemand, den man leicht einschüchtern kann.

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  2. Gibt es denn irgendetwas, wo Strache noch gefährlich hätte werden können?

    Einer der – lange nach der „handyüberwachten“ Merkel – in der Ibiza-Komödie so fleißig die Statistenrolle mit wahren Inhalten (Prostituierte & Co) füllte, soll gefährlich sein?
    Mir fällt bei Strache nur eine Position ein, wo er hartnäckig eine „gefährliche“ Position vertrat:

    Bei dem von den Massen (vor allem den weiblichen) widerspruchslos akzeptierten Klimawahn-Diktat!

    Da hat er verbales Rückgrat bewiesen wie gestern dieser hier:
    https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimanotstand-csu-politiker-zieht-vergleich-zu-hitler-zeit,Rj7bTOd

    Aber die „Refugees-Welcome-Girlis“ von den Wirtschaftsuniversitäten, von denen wohl keine einzige vom Kettenbriefsystem GELD einen blassen Schimmer hat, werden auch diese Kolumne

    „Climate and the Money Trail“

    https://journal-neo.org/2019/09/25/climate-and-the-money-trail/
    nicht sinnerfassend lesen können.

    Warum nur “weibliche” Frau Bader? Nun, weil beinahe 50 % der weiblichen „Magisterle & Co“ GRÜN gewählt haben sollen und hier traue ich der ORF-Statistik.

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    1. Es gibt keinerlei Grund. auf Frauen herabzuschauen, denn auch Männer fallen ganz leicht auf etwas herein. Man wird sie bei anderen Bedürfnissen erwischen, das ist der einzige Unterschied.

      Und beide Geschlechter lassen sich z.B. einreden, dass die welt untergeht, sodass sie Angst um Kinder doer Enkel haben.

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      1. Ich schaue keineswegs „auf Frauen herab“, ich schaue auf Frauen hoch, die Ihre Kinder noch selbst Groß ziehen & erziehen und dies nicht von indoktriniertem Personal erledigen lassen.
        Ich schaue auf Frauen hoch, die – vorwiegend aus anderen (ärmeren) Ländern kommend – den Alten den Arsxxx auswischen, was hiesige kaum mehr bei den eigenen Eltern tun.
        Ich bin ein Profiteur von der täglichen Feldarbeit der Frauen in vielen Ländern, und, und …. aber ich habe nichts aber auch gar nichts mit den „befreiten“ Gender-Quotenfrauen am Hut!
        Ich habe das Glück (ein Vierteljahrhundert) eine – von der „Befreiungsideologie“ nicht gehirngewaschene – Frau an meiner Seite zu haben.

        Die „befreiten“ Frauen sind ein Instrument der Zerstörung der Familie und anderer NWO-relevanten Puzzles und die wenigsten merken es.

        Und: ich würde vermutlich sogar Frauen als Besatzungstruppen ertragen, wenn die so daher kämen:

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      2. Sie sehen Frauen einzig in der Mutterrolle und tun sich schwer mit Frauen, die Beruf wie viele Männer als auch Berufung betrachten. Dadurch neigen Sie dazu auszublenden, was Frauen in ihrer Berufung machen.

        Sie erkennen auch nicht die Subtilität in den von mir geschilderten Machtmechanismen. Es ging mir nicht um eine Mütterdiskussion, oder habe ich irgendwo erwähnt, wer wieviele Kinder oder eben keine hat?

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  3. Ich stimme McKotz zu. Die Emanzipation/Befreiung der Frauen mag ja wohl gut gemeint gewesen sein aber das Ergebnis ist für die breite Masse verheerend. Doppel- bis dreifachbelastung, keine oder nur sehr selten gleichberechtigt bei den Löhnen/Gehältern (Billiglohnkonkurrenz) der Stess zerstört die Familie und das Kinderwohl, Egoismus statt Kompromissbereitschaft, Ideologie statt Realität etc.
    Hinsichtlich der politischen Gegebenheiten bin ich mittlerweile überzeugt, dass in diesem System – weltweit – jemand „Unkorrupter“ keine Chance mehr hat.
    Die Menschen sind leider blind, taub und von Existenzsorgen getrieben (von den „Eliten“ gewollt und gefördert) diesem System ausgeliefert.
    Angst war und ist immer schon ein schlechter Ratgeber und wenn die Menschen wirklich Angst hätten, dann würden sie geschlossen gegen die Kriege (sehr hocher Anteil am CO2) auf die Strasse gehen!

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    1. Emanzipation bedeutet Befreiung von Abhängigkeiten, die man ja wohl jedem Individuum zugesteht. Wie wäre es denn, wenn – wie bei uns vor Kreisky / Dohnal üblich – nicht die Frau das Einverständnis des Ehepartners bei Erwerbstätigkeit haben müsste, sondern der Mann?

      Das alles und noch mehr gibt es z.B. in Saudi Arabien – erstrebenswert, dass Frauen Menschen zweiter Klasse sind?

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    2. Da muß ich ganz klar sagen, daß meine Einlassungen über die Frau NICHT den ZWECK haben ALTMODISCH zu sein und „die Frauen sollen sich wieder DUCKEN“, sondern im Gegenteil:

      Die BEFREIUNG von Abhängigkeiten war und ist sehr gut, ist wichtig!!
      NUR DIE FREIHEIT und eigene Stärke zählt!!

      Zwangsweise oder gar aus Mangel an Bildungschancen eine „Familienmutter“ oder gar „Gebärmaschine“ sein zu MÜSSEN, ist eine Katastrophe.

      Sowas DARF niemals wieder passieren. Niemals.

      ES ist aber so, daß HEUTE das „Arbeitengehen“ FRECHERWEISE als einzig korrekte Lebensform hochgejazzt wird, es soll sooo schön sein, sich für fremde Leute zu stressen. Und wenns eine Frau nicht macht, sondern sagt, ICH FINDE ES ZU HAUSE SCHÖNER, ICH will bei den Kindern bleiben, den Mann gut versorgen, den Garten, immer frisches Essen kochen, die Eltern pflegen, dann ist sie „nicht emanzipiert.“ und macht was falsch.

      Eine moderne Frau hat heute- wo die sog. Emanzipation ins negative übergeschlagen ist- NICHT mehr die Alternative, eine tüchtige Familienunternehmerin zu sein, OHNE daß sie dafür scheel angeschaut wird!!!

      Außerdem: Die Emanzipation führte dazu, daß die jungen Männer sich den SEX gratis abholen kommen, aber die Verantwortung NICHT übernehmen brauchen. Man kann sich ja mit Verhütungschemikalien vergiften, wen interessierts. Nehmen und wegwerfen.
      Viele Jungmänner fordern sogar heute von den Frauen: GEH ARBEITEN, ich bezahl dich nicht fürs herumlungern, der Haushalt macht sich von alleine.
      oder er „Treib ab“, du und das Kind, ihr seid zu teuer.

      Es wurde der RiesenriesenNUTZEN einer geschützten, korrekt finanziell versorgten Hausfrau und Mutter kleingeredet, abgestritten und ihre Heimarbeit als UNNÜTZ hingestellt und das Kinderkriegen krass erschwert.

      DAS ist der WAHNSINN.

      Diese ARBEIT ist unglaublich wichtig.

      Die halbe Gesellschaft ist krank. vereinsamt, schlecht ernährt, depressiv, hat Angst vor sozialem Absturz, es fehlen die künftigen Rentenzahler…..

      UND die ARBEIT der FRAU, die das LEBEN zu Hause organisierte, die alles im Gleichgewicht und zusammenhielt, die SOLL NICHTS WERT SEIN? Wieviel kostet denn ein Altersheimplatz??

      ES MUSS die ARBEIT der FRAU als Hausfrau wieder mehr GESCHÄTZT und GEMACHT und natürlich auch adäquat belohnt werden.

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    1. PS: Auch recht interessant:

      http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-es-gibt-fotos-vom-lockvogel/

      – diese hat die Soko seit September, jedoch offenbar nichts unternommen (oder Verschlussakt bedeutet wirlkich geheime Ermittlungen)

      Es hängt wirklich alles mit allem zusammen:

      https://www.derstandard.at/story/2000111780827/ibiza-ermittlungen-fuehren-zu-strache-und-poker-koenig-zanoni

      Das hier entspricht dem, was ich auch schon gehört habe:

      https://kurier.at/chronik/oesterreich/causa-ibiza-was-sie-ueber-das-bargeld-in-der-sporttasche-wissen-sollten/400691537

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