Coup Teil 79: Die Masken fallen

In den letzten Tagen des Wahlkampfes fallen die Masken: die Grünen sind mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert, die Pilze klagen alles und jeden und wollen um jeden Preis verhindern, dass Sebastian Kurz wieder Kanzler wird. NEOS rudern herum, wenn sie auf ihren Ex-„Berater“ Tal Silberstein angesprochen werden und haben mit Quereinsteiger Helmut Brandstätter eher danebengegriffen. Die ÖVP wurde offenbar wirklich gehakt mit Datendiebstahl bis zuück in die 1990er  (Schüssel-) Jahre, während in der FPÖ Herbert Kickl Haider-Töne anschlägt. Was die SPÖ betrifft, finden viele Pamela Rendi-Wagner nett und sympathisch, „aber sie ist keine Politikerin!“, während es dauernd Querschüsse aus dem Burgenland gibt. Beginnen wir bei den Grünen, wo die Korruptionsstaatsanwaltschaft wegen der Verbindung zwischen Flächenwidmungen und Spenden an einen Verein von Ex-Stadtrat Christoph Chorherr ermittelt. Inzwischen ist bekannt, dass man auch eine „Machbarkeitsstudie“ bei einer Firma zu erstellen hatte, an der Katharina Kothmiller-Chorherr beteiligt ist. Auch wenn es um die (Pseudo?-) Einbindung der Bürgerinnen unnd Bürger geht, mischen diese Unternehmen mit. 

Die Grünen sollten eigentlich dank Klimathema zu Profiteuren von Ibizagate werden, sehen sich aber nun mit gravierenden Anschuldigungen konfrontiert. Für Chorherrs Projekte spendeten immerhin Michael Kerbler, Rene Benko, Michael Tojner, Erwin Soravia, Willi Hemetsberger und andere („Ithuba“ für Schulen in Südafrika kommt von der „Ithuba Capital„). Zumindest bei Benko, Hemetsberger und Conwert-Gründer Kerbler tun sich da Connections zum Netzwerk um Alfred Gusenbauer, Martin Schlaff, Gabriel Lansky, Leopold Specht und Hans Peter Haselsteiner auf, mit einer gewissen Silberstein-Komponente. Einige Medien halten den Ball mehr als flach; kein Wunder, dass dazu auch der ORF gehört, wo Pius Strobl tätig ist, den wir einst bei Kerbler fanden. Es gibt sogar einen Ibiza-Aspekt, weil Kerbler mit Markus Wischenbart problematisches Time-Sharing in der Dominikanischen Republik anbietet und Irena Markovic-Wischenbart die „Immobilienmaklerin“ ist, die dazu beitrug, die Ibiza-Falle anzubahnen. Auch die empörten Reaktionen der Rathaus-Opposition machen deutlich, dass die FPÖ in Ibiza allenfalls herumspintisierte, auch Grüne aber längst in der Praxis angekommen sind.

FPÖ bastelt grünes Sujet

Wo auch Blaue bereits konkret wurden, sind die Verbindungen anderer Parteien ebenfalls aausgesprochen interessant, wie hier am Beispiel Ukraine gezeigt. „Der Anstand“ wird sich auch schwertun, NEOS zu wählen, da man schon hoffnungslos naiv sein muss, wenn man Beate Meinl-Reisinger glauben will, dass Tal Silberstein sie 2015 gratis „beraten“ hat. Andreas Unterberger spekulierte einmal, dass die SPÖ dies eingefädelt habe (auch wenn er wohl weiss, was TANSTAFFL bedeutet, also dass es irgendeine Form der Gegenleistung gab). Man fragt sich am besten, wem NEOS-Positionen gefällig sind, was auch darin bestehen kann, Dinge nicht aufs Tapet zu bringen und nicht nur, etwas aktiv zu pushen. Später kam der Silberstein-Freund Zoltan Aczel (Strabag) ins Spiel, der wie Florian Schweitzer (Zoom Institute) und Alexander Zach (durch Gusenbauer von 2006 – 2008 im Parlament) beim Liberalen Forum war. Wenn Silberstein nicht durch Aczel an NEOS kam, durch wen dann? Wie war es bei der SPÖ – war Martin Schlaff der Strippenzieher, der schließlich Silbersteins Wahlkampfdebut 1999 bei Ehud Barak finanzierte? Dass Meinl-Reisinger mit einem Mossad-Agentenführer, der nicht zufällig in gewissen Wahlkämpfen in einigen Ländern eingesetzt wird, halt im Gegensatz zu anderen „g’schickt verhandelt“ habe, kann sie wem anderen erzählen.

Zu „Gerüchteblogger“ (c „Welt“) Gerald Kitzmüller

Narrative gegen die frühere türkisblaue Regierung wurden via Gerald Kitzmüller, Ibizagate, „Falter„, Zoom Institute und Co. etabliert, und man fragt sich, ob es keine Hand im Hintergrund gibt, die Puppen tanzen lässt. Dann gab es da noch Ramin Mirfakhrai, den Ibizagate-Anwalt, bei dem die Behörden eine Hausdurchsuchung machte, nachdem sie bei Heinz-Christian Strache und Co. wegen der Postenvergabe bei den Casinos  Austrria anrückte.  Die Justiz ermittelt nun doch gegen Mirfakhrai, der hier 2018 bei seinem Berliner Partner Jochen Resch zu Besuch ist. Sie kümmern sich um Klagen gegen die Autoindustrie, was uns in Österreich an Peter Kolba von der Liste Jetzt/Pilz (und an den Kampf gegen Airbus) denken lässt. Resch gilt als Anlegeranwalt; was das für Berlinerinnen und Berliner bedeutet, wird hier anhand von „Aspire“ erklärt, wo jüdischen Anlegern hohe Renditen für Immobilien versprochen werden. Das Modell erinnert irgendwie an Time Sharing und damit an das Geschäft von Kerbrer und Wischenbart in der Karibik. Neben Mirfakhrai mischte „Detektiv“ Julian H. mit, über den abseits des Mainstream immer mehr ans Licht gebracht wird. Als er die „Zeit“ klagte, engagierte er (oder jemand für ihn?) Anwalt Johannes Eisenberg, der russischstämmige Juden schon erfolgreich gegen den Vorwurf verteidigte, der Russenmafia anzugehören.

 

Ramin Mirfakhrai bei Jochen Resch (Facebook)

Das umstrittene Zentrum für Politische Schönheit, das auch eine Rolle gespielt haben könnte, wurde von der Liste Jetzt/Pilz nach Wien gebracht zu einer Veranstaltung mit den Kandidaten Maria Stern (geboren in Berlin) und Airan Berg (geboren in Tel Aviv). Es trat einmal bei einem Termin in Berlin mit einem Vertreter des Forum Alpbach auf, wo man später Zoom Institute als Medium problemlos akkreditiert, jene Anti-Kurz-Seite. Es fällt auf, dass Christoph Chorherr, der gerade jeden Korruptionsverdacht von sich weist, Peter Pilz einst als Bundessprecher der Grünen nachfolgte. Dass es diese Funktion gab, wurde mit allen Mitteln parteiintern durchgesetzt, die zu einer verdeckten Aktion, also dem Handwerkszeug fremder Geheimdienste gehören. Wie Chorherr eine Waldorf Schule-Connection hat, gilt dies auch für Kandidaten bei Pilz: Maria Stern und Klaus Podirsky, der Jetzt-Männersprecher werden will. Er erwähnte dies bei einer schwach besuchten Diskussion am 17. September zum Thema „Das letzte Tabu – haben Männer keine Nöte?„, für die auch Stern angekündigt war, die jedoch nicht teilnahm. Es wirkte wie die Spiegelung einer „typischen“ Frauenveranstaltung mit Vereinbarkeit und Kinderbetreuung im Mittelpunkt, weil das wahre Tabu von Machtstrukturen nicht angegangen wurde. Und sind wir uns ehrlich: Kinder und Vereinbarkeit tangieren Peter Pilz überhaupt nicht, der im Bereich „Macht“ um jeden Preis mitmischen will.

Jetzt auf Facebook

Hoffnungsvoll postet Jetzt den obigen Clip auf Facebook mit diesem Kommentar: „Peter Pilz – Politologe Hofer in der Analyse – Laut Hofer bestimmt Peter Pilz den politischen Diskurs seit dem Sommer. ‚Er kann Parlementarismus wie keine anderer.‘ Deshalb: Wer Pilz im Parlament will muss JETZT wählen.“ Und deshalb wird Alfred Noll, der Anwalt des „Falter“, der sich 2017 um 100.000 Euro ein Jetzt-Mandat gekauft hat (was laut Pilz strafbar sein soll), morgen im Parlament auch einen sehr speziellen Antrag einbringen. Wer einmal per Misstrauensantrag abgewählt wurde, soll nie wieder in eine Regierung zurückkehren können. Selbst gescheiterte Anträge sind jedoch oftmals bewusste Eskalation und Unrecht, wie man z.B. an jenen gegen Maria Fekter (Finanzen, Inneres) und Norbert Darabos (Verteidigung) sehen konnte. Beides hängt sogar zusammen, denn Fekter erkannte, wie Darabos zugesetzt wird (auch von Pilz), als sie als Abgeordnete 2007 im ersten Eurofighter-U-Ausschuss war. Nachdem Pilz der ÖVP auch per Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwalt vorwarf, die Justiz vorsätzlich zu täuschen und zu manipulieren, wenn sie von einem Hackerangriff spricht, nimmt er sich die Justiz selbst puncto Eurofighter vor. Das ist genauso bizarr wie wenn er anderen Mandatskauf vorwirft, da er Martha Bissmann und Peter Kolba mobbte, um 2018 wieder ins Parlament einzuziehen, und Maria Stern fürs nicht für Kolba Nachrücken das Äquivalent eines Abgeordnetengehalts bekommt.

Pilz‘ politisches Tagebuch ist nicht mehr abrufbar

Ironie am Rande: Es war Sektionschef Christian Pilnacek, der dafür sorgte, dass Ermittlungen gegen Pilz wegen sexueller Belästigung eingestellt werden, nun aber von ihm angezteigt wird (wie man laut Pilz mit Sexualstraftätern umgehen soll, kaann man sich hier anhören). Tatsächlich muss gegen Pilz, aber auch Alfred Gusenbauer und Hans Peter Doskozil und andere ermittelt werden, da die Staatsanwaltschaften gerade bei den Eurofightern getäuscht wurden, indem der unter Druck gesetzte Darabos zum Bauernopfer gemacht wurde. Dass Verdunkelungsgefahr besteht, kann man daran erkennen, dass die politischen Tagebücher von Pilz nicht mehr abrufubar sind. Ich machte jedoch rechtzeitig einige Screenshots um zu belegen, dass sein Vorgehen auch 2006 und 2007 usw. mit den Gusenbauer-Netzwerken abgesprochen war, bei denen wir auch an Martin Schlaff, Leopold Specht, Tal Silberstein, Gabriel Lansky und Hans Peter Haselsteiner denken müssen. Vielfach wird vermutet, dass Doskozil nach der Wahl Pamela Rendi-Wagner an der Spitze der SPÖ nachfolgen wird; hier sieht man aber, wie ihm und Pilz jedes Mittel gegen Darabos als vermeintlichen Konkurrenten um den Landeshauptmannsessel recht war. Zwar kommt sich Doskoszil im Moment gut vor, ließ sich jedoch sowohl gegen Airbus über den Tisch ziehen als auch als nächste Melkkuh des Österreichischen Journalisten Clubs beim Claus Gatterer-Preis.

PS: Thomas Hofer publiziert ein politisches Jahrbuch mit Barbara Toth vom „Falter“, die das gesamte Ibiza-Material kennt und ein schlecht recherchiertes Buch mit Gusenbauers Tarockpartner Reinhold Mitterlehner veröffentlichte. Warum schlecht recherchiert, ist hier nachzulesen; inzwischen wirbt Mitterlehner für die SPÖ. Böhmermann ist wieder gegen die FPÖ aktiv und die „Presse“ traf sich mit Philipp Ruch vom Zentrum für Politische Schönheit.

20 Kommentare zu „Coup Teil 79: Die Masken fallen

  1. Die Pilze merken, dass niemand sie wählen wird. Warum Hofer für Pilz Kleinwerbung macht, verstehe ich nicht. Pilz hat die ganze Zeit in meinen Augen andere angepatzt und keine tauglichen politischen Lösungen geliefert.
    Außerdem ist er für Sterbehilfe, also doch ein Erzlinker, der nur scheinbar für Gerechtigkeit ist. Bekommt er jemand durch Anpatzen dran, lenkt er die Sache(Eurofighter z.bsp) in die andere Richtung, sodass sie den Linken politisch zu Gute kommt.

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      1. Die Liste Kurz hat sich viel geleistet über die ersten Monate.

        Grüne sind sich zumindest linksliberal gebende die sich zwar wie alle Liberalen sich keine Schulden umhängen lassen, aber die eigenen gerne den ein oder anderen Sozialisten. Der Versuch passiert zumeist über die Argumentation zum Wohle von Gesellschaft/Gemeinschaft/stat. Grundgesamtheit/die Welt als Ganzes.

        Die Grünen geben sich zumeist als Relikt aus ‚Was von Go West im vorindustriellen Kontext übrig blieb‘ sehr naturverbunden und Werner Kogler steht am Ende für was von Go West nach 2008/09 übrig blieb. Hat aber auch zur Folge, dass vom Einzelnen gefordert wird sich auf egal welchem techn. Niveau sich in eine Gesellschaft (Unternehmen einerseits) und die Gemeinschaft einzubringen, womit wird bspw. beim Roten Kreuz anlangten.

        Somit ist Kogler klar, dass Vermögenssteuern nicht verteilt werden können, denn sonst würde bei technologischem Niveau die Arbeitszeit in der Bereitstellungslinie steigen usw… , da das Bewirtschaftungsziel im groben Bild noch immer die Steigerung der Gütermenge (Export als Enabler) am Ende ist. Vermögenssteuern bedeuten früher den Unternehmer daran zu hindern in die Eigene Linie zu investieren.

        In dem Zusammenhang war Häupl in einer ähnlichen Position wie Merkel, wobei eine Koalition Schwarz plus Grün an sich dazu führt, dass sich die Linkliberalen am Ende die Schulden selbst umhängen und jene der Klientele der in Österreich Türkisen (sog. Vermögenden) oben drein und damit ihren Kindern und Kindeskinder.

        Deswegen können die linksliberal Anmutenden ganz zurecht vorgeben sich keine Schulden umhängen zu lassen.

        Die Spezialsituation in Deutschland war eher, dass das CDU Spiel ‚Wähl die anderen gib mir die Stimme‘ welches Haider und Kurz auf jeden Fall betrieben/betreiben dazu führte, dass sich die Partei den Weltkommunismus in die Strukturen reinzog und damit praktisch braun werden/anmuten sobald sie versuchen zu performen.

        In der Regel bringen die Grünen die Kollektivierungsexperten gleich selbst mit, das wäre die bekannten Altmarxisten (Vortäuschen der Existenz einer gesellschaftl. Geldfunktion, sprich dem Konzern Staat die Schulden umhängen).

        Die Meindl Reisinger sprich die NEOS sind die Partei welche eine Altlast versucht zu beheben die noch aus der Wanderung der Innovationskraft aus dem Haushalt in die Unternehmen zu tun hat. In den 80er wurde, da das erwartete (Mengen)Wachstum im Umfeld der Mittelstandunternehmen höher war das Investionskapital der Selbstständigen damals noch an die unselbstständig Erwerbstätigen umverteilt.

        Teils handelt es sich bei der vermeintlich verbesserten Ausstattung im vgl. zu .de um ein Korrektur einer historischen Altlast, aber das Investitionskapital wanderte über die Zeit in die Taschen der Vermögenden.

        Das Klientele der ÖVP sind inbesondere jene bei denen das klass. Industriemodell hohe Profite liefert, egal aus welchem Grund. Seitdem die Aufrechterhaltung der flachgehenden Unternehmen, im Industriemodell steigt die Menge schneller als in der prod. Linie in der Marktwirtschaft) und flacht hernach ab, weswegen man früher flach gehende Unternehmen in den Phase Out schickte und auf höherem techn. Niveau reproduzierte, die neue Betriebsstätte daneben hinstellte und die Mitarbeiter wanderten abzüglich jener die mehr mit der Reproduktion vertraut waren (steigende Kurve der Lohnhöhe mit dem Alter).

        Durch Insolvenz, oder in deren Zuge Konkurs oder einfach Beendigung des alten Unternehmens war sichergestellt, dass die in der Regel vom Unternehmer gebildeten Vermögen, abgezogene Gewinne abzüglich reinvestierter aus der Phase der stark zunehmenden Mengenverbreitung stammten.

        Heute ist die Rolle des Unternehmers in Investor und Management geteilt.

        Aus dem Weiterbetrieb flach gehender Linien wurde ein Geschäft für Investoren und ziehen zurecht die Gewinne ab und vermischen das Geld wieder in einem Risikopool. Sonst würde die Linie exponentiell viel Ressourcen beim Versuch verschlingen ihre Gütermenge auszuweiten, was bei Marktsättigung immer seltener gelingt. Allein zur Klärung des Begriff ‚flach gehen‘, geringer Menschzuwachs (verschobene Logarithmusfunktion). Wer in Konkurs geht der ging zuvor vermutlich zu lange flach.

        Ist per Modell so vereinbart, da eine sich automatisierende Güterbereistellungslinie welche Gütermengen im Konsumenten an dort in der Rolle des Verbrauchers verweilende Menschen übergibt einen Zustand repräsentiert nachdem eine Industrielinie in einen Marktplatz (dessen Nachbildung ein Markt unter der Annahme von Konkurrenz darstellt) überflutet, d.h. das Unternehmen wäre Monopolist und auf jedem Marktstanderl steht die gleiche Ware und damit für deren Ende nur die zweite Modellannahme kann gelten, nämlich dass die Linie zusammenbricht. Kompatibilität zum Modell der (liberalen) Marktwirtschaft. Dazwischen wachsen zu Beginn nurmehr die Mengen schneller.

        Deswegen auch die Übergabelogik. Konsumenten (verwaisten Marktstanderl) werden vor das Auslieferungslager gezogen und der Mensch gefragt (Gut ja/nein) und wenn ja wieviel Menge. Der Betrag wird von Kreditrahmen namens Einkommen Geldmenge im Marktplatz sprich dem im Modell verwaisten Markstanderl als Relikt des einst prachtvollen Marktplatzes abzogen.

        Eine EPU hat schon ein laufendes Geschäft bei Gründung und ist in der Distribution im Gegensatz zum Startup der noch hohe Anteile kapitalbildender Maßnahmen aufweist, da dieser eher ein Technikum repräsentiert (Forschung, Kapitalbildung). Bei Erfolg des Produkts wird sie in Distribution geschaltet. Sprich eine Investor übernimmt den Startup und wandelt das Unternehmen. Zumeist ist das Ziel der Forschung in einem Startup nicht unbedingt nur die richtige Produktgestalt zu finden.

        Ein Startup ist auch eine Chance für ergebnisoffene Forschung, dann aber wohl eher in der Freizeit oder wenn Investitionskapital von Unternehmern selbst bereitgestellt wird.

        Ein Startup ist eher ein Forschungsbetrieb der Produkte designed und die Veränderung der Gestalt Mengenveränderungen gegenüberstellt. (Technikumsbetrieb), aber wie gesagt nicht nur.

        ‚Kurz‘ ist meiner Ansicht nach ein Startup der sich darin bildet das Produkt Kurz so anzupassen, dass der Mengenzulauf maximiert wird und deckt sich damit mit dem traditionellen Unternehmer ohne Produkt außer sich selbst (Boot Strapping zu Beginn wäre ähnlich).

        Langsam schwante mir was die Bundes VP eigentlich darstellt. Entweder eine Investmentbank oder einen Hedge Fund.

        Aus der Finanzierungsstruktur allein kann man die Gestalt nicht ableiten.

        Der Staat hat früher aus Sicht der Informationsklassen die durch Verknappung offiziell bekannte am höchsten bewertete Informationsklasse Geld ‚verwahrt‘, deren einziger Zweck zu Beginn mal darin bestand die in der nächsten Periode zu übergebende Gütermenge zu bestimmen bei der sicher Preisindikator rausbildet.

        Dabei handelte es sich um eine gesellschaftliche Geldfunktion, sprich ein Konsens wem wieviele Mittel für die Verwendung zu dem Zwecke wird überlassen (bspw. KV Verhandlung, Paritätische Komission usw…). Diese ges. Geldfunktion wird im Konzern Staat nachgebildet, aber nur dort und die Kreditaufnahme erfolgt über die Finanzagentur (zumeist, Anleihen usw…). Es gibt keine gesellschaftliche Geldfunkton mehr, deswegen ist auch der Verweis der Grünen und und NEOS auf diese macht wenig Sinn und Pilz wäre so der Sozialist der die Schulden übernimmt. (Neomarxisten der Grünen, welche auch hinter Kogler stehen)

        Man muss aufpassen ob bspw. die Pam Rendi Wagner vom Staat spricht, Kurz/Neos oder Grüne/Neos. SPÖ und ÖVP sind Rechts vs. Links und Grüne und Neos sind z.T. eher Linksliberale. Die FPÖ sind praktisch Liberale die einfach ganz klar sagen, mit Bezug auf Türkis/Grün, ‚Wozu den Affenzirkus, bevor ich mir die Schulden der Linksliberalen lasse umhängen, dann zahle ich einfach meine eigenen wie gewohnt selbst. Dafür brauche ich mal keinen Koalitionspartern und mit der VP besteht Einigkeit‘. Benzin im Flottenbestand vs. Schulden für E-Tankstellen Infrastruktur übernehmen.

        Der Preisindikator kommt immer frei und ist in der anbieterseitigen Sicht im Industriemodell sowieso total entwertet, da der Betrachter resp. Beobachter sowieso die Marktmechanismen muss kennen. Nur wer Einblick hat kann die Systematik interpretieren oder zu Beginn mal mit Input/Output Experimenten versuchen die Black Bock zu analysieren.

        Daher auch der Ruf nach der Transparenz. Transparenz im anglikanischem Sinne heißt ‚Is ma wurst‘ (durchsichtig) und im europ. Sinne im tiefem Einblick in Verbindung gebracht werden. Die Volkspartei kurz. VP (damit die Gäste aus Ostdeutschland wissen woran sie sind). Transparenz ist nicht immer gleichbedeutend.

        Ein Preisindikator wird von Marktmodellen geliefert und diese fanden eilig Verbreitung, dienten aber mit Bezug auf Frühstadien der Digitalisierung*) als die Computer Einzug in Unternehmen jeder Gestalt hielten allein dem Zwecke der Gewinnung von Zusatzinformation . Mit der Zeit wurde die Information für die Steuerung verwendet.

        IBM Host*) oder SAP als ein Vertreter ERP Systeme mannigfaltiger Gestalt ist ja Teil der Geldfunktion eines Unternehmens.

        Die Wertigkeit der Informationsklasse Geld nimmt ab und andere Gewinnen. Bezieht man abseits von Preisindikatoren Informationen aus einem System/Markt oder wie auch immer, dann erbt man an sich die Sicherheitsvorgaben mit. Damit kann Information auf höherem, als notwendig, verschlossen werden. Alles andere ginge in die Richtung ‚leaken‘. Informationsbestände sind Assets (traditionell Unikat vor der Replikation aka. Kopieren) welche mit Geld bewertet werden und damit die Grundlage von Kredit sind.

        Im Fall der Gegenrichtung werden Daten vor dem Menschen im Land und vor dem Staat (Brüssel, Konzerne usw.) versteckt gehalten und unter dem Deckmantel politische Ideen (höchste Form von Privacy für eine Partei gerechtfertigt) oder mit Bezug auf Vorbereitung von Gesetzesvorgaben aus Brüssel verschlossen verwahrt und auf nicht überwachtem Wege transportiert. Wer seine Spuren muss will verwischen kopiert und Schredder. Die Frage im Falle der Schredderaffäre ist nicht warum wer wie die Festplatten, sondern wohin wanderten die Daten (sofern die Geschichte mit den Speichermedien im Drucker nicht wirklich Hände oder Füße hätte).

        Jetzt stellt sich auch die Frage nach der Fähigkeit einer pol. Organisation durch Einflussnahme auf Gesetzesbildung die eigene Kreditwürdigkeit durch Veränderung der Bewertungsregeln zu steigern. Kreditbeschaffung. Kopieren entwertet den Asset. 5 Kopien und der Asset ist entwertet (Daumen mal Pi). Transparenz entwertet diesen sofort (Information wird zu Daten mit null Neuigkeitswert transferiert).

        Das ganze wird mit Hinblick auf Multipolarität interessant, da einerseits jede Ware von überall kann bezogen werden und keine Aussicht darauf besteht, dass das klassische Industriemodell (Wahrnehmung auf zumindest zwei techn. höchst Innovativen Polen oder deren mehrere grad auch im Umfeld der Konsumgüter – wichtig) als Status Quo präsentiert. Neoklassische Betrachtung funktonieren solange, solange die U.S. den innovativen Pol gibt und der Osten die Rohstoffe hält.

        Das gewohnte Links vs. Rechts im Umfeld der Investition in den Standort ist obsolet und an dessen Stelle treten die extreme Liberale Marktwirtschaft bei konstanten Preisen vs. neomarxistisch zumindest anmutende Gesinnungsdiktatur.

        Jetzt kommt das Thema Investitionskapital der Selbstständigen zurück. Es gibt bei der Neubildung von Kapital keinen Grund den alternden Linien, deren Mitarbeitern und anderen (grad auch Managements) für den Betrieb dieser Linien noch das Kapital in den allerwertesten zu schieben. In Deutschland ist die Lage anders, deswegen sind auch Arbeitsmarktpolitik und die Sache mit der Einteignung im Rahmen inbesondere von Arbeitslosigkeit anders zu werten. Liquidation (politische) Hartinger Klein war notwendig. Selbst wenn diese Korrektur erfolgte und durch das absenken der Kaufkraft nach 2000 dem geschuldet war so rufe ich einer bekannten Gewerkschafterin geschuldet, ‚Her mit der Marie!‘. Gruß nach Niederösterreich.

        Ich habe Startup im oben genannten Sinne in der Freizeit gemacht usw… Einen Lebenspartner findet man auf dem Weg keinen und wann schon, dann bleibt keine Zeit zum schnackseln. Der Libertäre im klassischen Industriemodell ist das traute Heim. Jetzt weiß man woher die neue gelebte Offenheit kommt.

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      2. Kurz als Startup ist eine interessante Vorstellung – aber vielleicht ist es gar nicht mal so schlecht, Politik und das EPU Politiker/in so ganzheitlich zu betrachten.

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    1. Thomas Hofer, also seine ganze Branche, lebt davon, dass es viel zu bewerten gibt. Nichts ist uninteressanter und damit unverkäuflicher als ein lähmendes, immer gleiches Politding, wie wir es per Großer Koalition lange hatten. Pilz bringt Leben in die Bude. Ob Pilz die Wahrheit spricht, oder Ankläger und Richter gleichzeitig spielt, ist zu bewerten nicht die Aufgabe der Hofers und Filzmaiers unserer Zeit. Allein seine politische Wirkung wird ausgewertet. Wenn Pilz zum Schmähführer wird, also es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, dann haben viele Politologen etwas zu beißen. Politologen ernähren sich vorzugsweise von Pilzgerichten. Giftige schmecken denen am besten. Das ist bei allen Aasgeiern so.

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      1. Bei solchen Experten (siehe auch Filzmaier) gibt es immer US-Bezug, es wurde ja auch bis zum Erbrechen positiv auf Obama verwiesen oder was man in US_Wahlkämpfen (der Demokraten, wenns um die SPÖ geht) lernen kann. Eine von wenigen Erwähnungen Tal Silbersteins früher verdanken wir Hofer in einem seiner Bücher.

        Das finde ich jetzt leider nicht mehr (habe aber mal dazu verlinkt), jedenfalls wurde er immer neutral erwähnt wie auch Greenberg, das Warum seines Einsatzes interessierte nie. Hier ist Thomas Hofer 2017 zu Silberstein:

        https://www.ard-wien.de/2017/08/19/spoe-silberstein-affaere/

        „Dabei ist Tal Silberstein für Österreichs Sozialdemokraten kein unbeschriebenes Blatt: Alfred Gusenbauer, Christian Kerns politischer Ziehvater, Ex-Bundeskanzler und langjähriger SPÖ-Chef, habe seinen Sieg bei den Nationalratswahlen im Oktober 2006 – eben jenem Tal Silverstein zu verdanken. Auch im aktuellen Wahlkampf, beobachtet Österreichs renommierter Politikexperte Thomas Hofer, sei die Handschrift des israelischen Spindoktors zu erkennen gewesen. Daher sei es unglaubwürdig von Kern und den Sozialdemokraten jetzt vorzugeben, dass Silberstein nur eine unbedeutende Rolle gespielt habe.“

        So ganz ohne Darabos ging es 2006 natürlich nicht, der aber viel zu viel durchschaut hat – Gusenbauers Hintermänner fürchteten wohl, er würde selbst Kanzler werden wollen – ein nicht fremden Interessen dienender SPÖ-Chef waren ein Megagau für sie.

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      1. Das rote Wien wird glaub ich auch noch „fallen“, in politischer Hinsicht. Ob mit oder ohne Strache, der Nepp erfüllt auch seine Rolle als Gegenpol gegen die Wiener Missstände.

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      2. Allesamt nicht flugfähig. Nur zum rumschrauben für die Lehrlinge. Der Hubschrauber ist ein Exot: eine Bristol Sycamore. Einziger Heli mit Rotor aus Holz. Nomen ist Omen. Auf den Fotos sieht man keine Saab. Damit ist vermutlich die tschechische Aero L-29 gemeint. Ein Jettrainer.
        Interessant ist es für Lehrlinge sicher, dass sie an diesen Geräten schrauben dürfen. Dass man dafür aber gleich mehrere Flieger braucht, ist eigenartig. Das hohe Alter aller dieser Maschien macht keinen Lehrling zum Luftfahrzeugmechaniker. Vermutlich eher eine Marketingidee. Für Marketing hatte die Gemeinde Wien immer eine weit offene Börse.

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      3. Die MA 48 ist eh ein Kapitel für sich, z.B. ihr großes Engagement bei jeder Regenbogenparade. Oder auch die flotten Sprüche – haben auch mobile Klos wie gestern bei der Klimakundgebung am Heldenplatz, Motto „Lass es krachen“ auf orangem WC-Wagen.

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      4. Ich vergaß: Es sind insgesamt drei Fluggeräte, die dort im orangen Waste Watcher-Outfit rumstehen. Neben dem britischen Heli und der (übrigens militärisch gedachten) tschechischen Aero, ist da auch noch eine ebenfalls tschechische LET Z-37 vorhanden. Ein Agrarflieger aus den 1960er-Jahren.
        PS: Wirklich Sinn hätte dieses Flugzeugmuseum, wenn man Lehrlinge drauf rumschrauben ließe, damit diese Flieger tatsächlich abheben. Das Herumschrauben ohne ‚Erfolg‘ wirkt so, als wärs der MA 48 ziemlich egal, wer dort genau was lernt.

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