Coup Teil 52: Heinz Christian Straches erstes Interview

Ex-Vizekanzler Heinz Christian Strache gab dem „Putin-Propgandasender“ RT sein erstes Interview nach Ibiza, schäumt die „Kronen Zeitung“. Doch dieses Medium ist nicht nur durch die Beteiligung der Signa Holding in medias res, sondern auch mit Moderatorin Katia Wagner, der Ex von Anwalt Ramin Mirfakhrai. Außerdem sollte es darum gehen,, welche Aussagen Strache trifft, selbst wenn sie in einem ihm freundlich gesonnenen Umfeld getätigt werden. Immerhin griffen es manche Medien sofort auf und bauten auch das gesamte RT-Video ein. Freilich finden sie bemerkenswert, dass Strache meinte, Ex-Kanzler Sebastian Kurz habe wohl gewusst, dass sein Mitarbeiter unter falschem Namen Festplatten schreddern ließ. Weniger Beachtung findet, dass Strache als Auftraggeber von Ibizagate einen „Unternehmer“ ausmacht, der eine Million Euro für seinen politischen Kopf geboten habe. Bedenkt man, dass die FPÖ – ins rechtsextreme Eck gestellt – jedes Mittel heiligt und diese Haltung bei RT auch angesprochen wurde, so wird man den „Unternehmer“ gut einordnen können. Wenn Katia Wagner Maria Stern von Jetzt/Pilz interviewt, klingt dies fast wie heruntergespulte Gegenpropaganda, auch weil kritische Fragen bei den Pilzen prinzipiell nie thematisiert werden.

Mit einem Russenvorwurf (vermeintliche „Oligarchennichte“…) kommt aber auch Stern nicht weit, da „Krone“-Miteigentümer Signa Kreditnehmer der Sberbank Europe ist und sich Oligarch Oleg Deripaska an der Strabag beteiligt. Kürzlich interviewte die „Krone“ Hans Peter Haselsteiner wahrlich streichelweich. Dazu kommen noch Geschäfte von Ex-SPÖ-Regierungsmitgliedern, Deals bei den ÖBB und nicht zuletzt die Vita deus deutschen Anwalts Johannes Eisenberg: „Laut Spiegel vom 27. Oktober 1997 hat Johannes Eisenberg im Kontext mit dem Mythos ‚Russenmafia‘ ‚…gut einem Dutzend von Fällen in der ersten Instanz Prozesse gegen den Buchautor Roth, das ZDF, Focus, den Stern und die BZ gewonnen. Sie hatten – fast ausnahmslos jüdische – Mandanten als Mitglieder oder Paten der Russenmafia geoutet – dafür wurden einigen der so Verunglimpften Schmerzensgelder bis zu 30 000 Mark zugesprochen.“ Eisenberg wurde fast unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Videos (am 17. Mai 2019) von „Detektiv“ Julian H. (oder für ihn?) engagiert und vertrat ihn gerade vor Gericht erfolgreich gegen die „Zeit“ (Eisenberg ist auch der Anwalt des Grünen Volker Beck – was uns beinahe an eine Epstein-Connection denken lässt). Zu Recht kritisieren Strache und die FPÖ, dass zwar er und Johann Gudenus, nicht aber Julian H. und Ramin M. bereits von der Justiz vernommen wurden.

Fellners oe24 (jetzt mit Richard Schmitt) über Strache

Wer Strache umhängen will, er sei – auch in seiner Kommunikation per Facebook – verschwörungstheoretisch unterwegs, verkennt die Nüchternheit seiner Überlegungen. Wie er bei RT ausführt, wurde das Material  „wie auf Zuruf“ wenige Tage vor einer Wahl eingesetzt, um diese zu beeinflussen, aber auch eine Regierung zu sprengen. mit Ex-Kanzler Sebastian Kurz habe er vereinbart, dass die Koalition fortgesetzt werde; er wisse nicht, was am 18. Mai zwischen 12 und 13 Uhr geschah, sodass Kurz diese Vereinbarung brach und den Rücktritt des Innenministers forderte. Die Frage, was da vor sich ging, wer Druck auf Kurz ausübte (wirklich nur schwarze Landeshäuptlinge?) beschäftigt seither viele Menschen. Ein wichtiges Ziel war Ex-Innenminister Herbert Kickl, der aus dem BVT „einen Geheimdienst machen“ wollte, was wohl so manchen Kräften nicht in den Kram passte. Bei RT geht es auch um die Affäre um gefälschte (oder echte?) ÖVP-Mails via EU-Infothek, die nahelegen, dass Kurz und Ex-Minister Gernot Blümel seit Anfang 2018 vom Ibiza-Material wussten. Hier legte sich Strache nicht fest, sondern fordert Aufklärung, weiss aber, dass es bei Kurz vollständige Message Control gibt, sodass Schreddern hinter seinem Rücken unmöglich sei. Strache schließt daraus, dass die ÖVP „etwas zu verstecken“ hatte, stellt darüber aber keine Vermutungen an.

Strache bei RT

RT spricht auch an, dass die SPÖ 2016 „Herrn Silberstein“ engagierte, nachdem dieser zuvor Haselsteiners NEOS beraten hatte. Es ist von einer Empfehlung von Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer die Rede; andere führen da Ex-Bürgermeister Michael Häupl an oder den Investor/Unternehmer mit rotem Parteibuch Martin Schlaff. Vor einigen Monaten startete Dietrich Mateschitz (den man auch Investor/Unternehmer nennen kann) das alternative Medienprojekt Addendum, jedoch mit Mainstream-Leuten. Zu einer Webseite kam nun auch eine Zeitschrift, die vor einigen Wochen den Schwerpunkt „Macht Moral Politik?“ mit einem Zitat von Tal Silberstein auf dem Titel hatte („Ich habe viele Negativkampagnen durchgeführt, die Teil des demokratischen Prozesses sind. Ich sehe darin nichts Falsches.“).  Addendum hätte Strache wie RT gerne interviewt, bekam jedoch keine Zusage; doch man wollte ohnehin wissen, was Silberstein über politische Moral denkt, nachdem er ja seit 2017 so etwas wie „Mensch gewordene Unmoral“ sei. Nicht von ungefähr meinen viele, dass 2017 vor allem eines geschah, das ein Veröffentlichen des Ibiza-Videos verhinderte: die Verhaftung von Silberstein am 14. August 2017 in Israel, also volles Rampenlicht auf ihn.

Addendum in Wien-Neubau (Moral-Ausgabe in der 2. Reihe)

Addendum-Herausgeber Michael Fleischhacker (zuvor bei der „Presse“) schreibt im Editorial: „Mein Kollege Niko Alm (Ex-NEOS-Abgeordneter, Anm.) konnte ihn in der Türkei treffen und ihm Fragen stellen, deren Beantwortung uns in seinem Text wichtig war. Seine Antworten wurden aufgezeichnet und zu einem Text zusammengefügt, den Silberstein dannn noch nachbearbeitet hat. Das Ergebnis mag weniger selbstkritisch sein, als man sich vielleicht erwartet hätte, ist aber um nichts weniger interessant.“ Der hohe Aufwand und die unkritische Haltung scheinen nahtlos fortzusetzen, wie die SPÖ mit Silberstein umging. Es sei daran erinnert, wie die von den Sozialdemokraten engagierte Übersetzerin von Wahlkampf“berater“ Rudi Fussi behandelt wurde und diesen ein Gericht freisprach. Silbersteins Wirken wurde bei uns anders als z.B. in Botswana oder Rumänien nicht als Einflussnahme eines fremden Staates verstanden. Selbstverständlich beteuert Silberstein in Addendum, dass er nicht das Geringste zu tun hat mit Ibiza; RT weist jedoch auf Zoltan Aczel von der Strabag hin, einen Freund Silbersteins, dem das Material 2017 angeboten wurde. Florian Schweitzer, der das Gesicht des Zoom Institute nach außen ist (das Kurz u.a. in Drogen-Kontext weben soll) war beim NEOS-Vorläufer Liberales Forum und hatte einen Konflikt mit Aczel und seinem Geschäftspartner Alexander Zach (dem Gusenbauer 2006 – 2008 ein SPÖ-Mandat verschaffte).

Omnia/EU-Infothek, Wien-Neubau

Strache wird bei RT relativ konkret, etwa wenn er verlangt, dass Behörden ermitteln, „wer als Hintermann und Auftraggeber in Frage kommen kann“. Was den Einsatz des Videos verzögerte, verrät er uns nicht, bringt aber auch die „intensive Berichterstattung nach Silbersteins Verhaftung“ ins Spiel. Als „Geschäftsmodell“ von Anwalt Ramin Mirfakhrai und Co. will er es nicht sehen, weil der Aufwand und der Background eine andere Erklärung nahelegen. Ibizagate wurde sofort zum Verschlussakt und man ließ bislang bekannte Beteiligte in Ruhe, was doch sehr nach Vertuschung aussieht. Geht es darum, dass Handlanger, denen Justiz und Polizei zusetzen, eher etwas ausplaudern als wenn man sie verschont? Welche Täterkreise sind mächtig genug, um Ermittlungen zu steuern (und wann tun sie das sonst noch?). Bei RT teilte Strache diese Überlegung mit dem Publikum: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass jemand eine Aktion „so langfristig und nachhaltig plant und Investitionen tätigt ohne Investor im Hintergrund“. Dies mit dem Ziel, „mich als Person zu schädigen und zu Fall zu bringen, eine Regierung in die Luft zu springen, eine Wahl zu beeinflussen“. Da es auch andere treffen kann, insistiert Kickl, allen Fällen nachzugehen, wo jemand plötzlich sang- und klanglos aus der Politik ausgeschieden ist, die ihm doch so viel bedeutete.

Die „Krone“ schäumt auf Twitter

Dank Gert Schmidt/EU-Infothek und Wolfgang Fellner/oe24 war im Mai bald von „Sicherheitsleuten“ die Rede, welche die Ibiza-Falle aufstellten; mit einem männlichen und einem weiblichen Lockvogel, wie Strache betont (Julian H. und „Aljona Makarova“, über deren Darstellerin es abenteuerliche Vermutungen gibt). Strache spricht nun an, dass diverses Sicherheitspersonal ja schon früher Aufträge übernahm (für Haselsteiner oder für Anwalt Gabriel Lansky, bei dem Mirfakhrai und sein Anwalt Richard Soyer einmal Konzipienten waren). Diese Leute seien „auch in Osteuropa tätig gewesen“, was sie mit dem Gusnebauer-Netzwerk verbindet. Von Seiten „eines Auftraggebers“ müsse politisches Interesse vorhanden sein, betont Strache, der auch eine „hohe geheimdienstliche Komponente“ bei der Operation anspricht. „Man veranstaltet so etwas nicht von heute auf morgen, es braucht einen Regieplan“; diese Information bekommt man auch, wenn man sich mit Experten unterhält. Es sei ausgekundschaftet worden, „wo ein politischer Hebel sein könnte; das war neben meiner Person Johann Gudenus“. Strache nennt den 24. Juli 2017 als Datum des „ganz eigenartigen Abends“ und beteuert, dass er die Lockvögel da zum ersten und einzigen Mal gesehen habe.

Strache auf Twitter @Lansky

Die „illegal und heimlich gefilmten sieben Stunden“ kennt Strache trotz Urgierens seines Anwalts nach wie vor nicht, nur sechs Minuten und dreißig Sekunden, die geschickt zusammengeschnitten wurden. Warum, fragt er, haben etwa die Journalisten der „Süddeutschen“ alles, während man es ihm verweigert (auch EU-Infothek und Zoom verfügen zumindest über Ausschnitte). Strache schließt kategorisch aus, jemals Drogen genommen zu haben; bei Linien weißen Pulvers auf dem Couchtisch in Ibiza wäre er aufgestanden und gegangen- Er weist aber darauf hin, dass auch Gudenus meinte, man habe ihm „psychotrope Substanzen ins Glas getan“ (selbst Peter Pilz betont dies). Ein „prominenter österreischischer Unternehmer“ haben bereits 20915 eine Million Euro für Straches Kopf geboten, heißt es; dies legt nahe, dass es um (geo-)politisches Interesse geht.  Die FPÖ-nahe Seite „unzensuriert.at“ scheint auf der richtigen Spur, driftet dann aber wieder ab, weil alles Kurz angelastet werden muss: „Sogar Österreichs größte Tageszeitung, die Kronenzeitung, erkannte mittlerweile die eigentlichen Beweggründe für die Beendigung der Regierung durch Kurz. In seiner Kolumne ‚Post von Jeannée‘ schreibt der Journalist, er habe in einem vertraulichen Gespräch aus dem Umfeld von Kurz erfahren, dass innerparteiliche Begehrlichkeiten den Ex-Kanzler dazu trieben, wortbrüchig zu werden.

Katia Wagner und Maria Stern

Dabei spielt auch das Ausland eine gewichtige Rolle, wie zuletzt das Interview des früheren österreichischen EU-Kommissars und ÖVP-Politikers Franz Fischler offenbarte. Mit Hilfe des ‚Ibiza-Videos‘ gelang einerseits die Schwächung der FPÖ, die Bloßstellung der Rechten als regierungsunfähig und vor allem das Signal für alle übrigen europäischen Staaten, keine Mitte-rechts-Regierungen zu wählen. Allen voran die Bundesrepublik Deutschland hatte daran größtes Interesse, weil Österreichs rechte Regierung im eigenen Wahlvolk sehr populär war. Nicht umsonst waren bundesdeutsche Medien in die Veröffentlichung und mediale Verbreitung des ‚Ibiza-Videos‘ involviert.“ Es fragt sich doch, wer hier wirklich Entscheidungen treffen kann, wer Handlanger oder Strohmann ist und wann wir dem Kern der Sache näherkommen. Welcher Staat mit der türkisblauen Regierung besodners unzufrieden war, sollte sich relativ leicht feststellen lassen – und welche Verbindungen in die österreichische Szene bestehen, weiss man, wenn man sich weitverzweigte Netzwerke ansieht. Doch man kann sich nicht nur mit der Aufklärung von Ibizagate befassen, da zugleich Weichen für die nächste Koalition gestellt werden sollen und dabei auch Dirty Campaigning eine wichtige Rolle spielt.

PS: Es wird seit Jahren versucht, mich wegen politischer Hintergründe mundtot zu machen, die auch mit jenen von Ibizagate zusammenhängen. Ich bin jetzt in Wien und freue mich über Treffen mit Leserinnen und Lesern und Menschen, die Infos für mich haben, Meldet euch bitte unter 06508623555 Alexandra Bader

PPS: Zu Recht erinnert unzensuriert.at daran, dass Julian H. wohl schon vor Ibizagate Kontakt zur Kanzlei von Johannes Eisenberg hatte. Das Zentrum für politische Schönheit, das auch invovliert sein soll, wird von Jetzt/Pilz im September nach Wien eingeladen. Am 11. August meinte Kickl in einem Kurier“-Interview, dass in jedem anderen Land der Verfassungsschutz der Frage naachgehen würde, wer destabilisieren will. Als Beispiel für einen plötzlichen Abgang (unter Druck?) nennt Kickl Franz Voves, der 2015 der ÖVP sogar den Posten des steirischen Landeshauptmannes überließ. Addendum bereichteet übrigens in der Moral-Nummer auch über kriminelle Strukturen im Holzhandel und zitiert den Forstinspektor Mihail Hanzu, dem mit Umbringen bedroht wuirde. Zu den Profiteuren (ebenso in der Ukraine) gehört der zeitweise auch von Silberstein beratene Industrielle Gerald Schweighofer, der auch in die Kern-Firmen investiert.

16 Kommentare zu „Coup Teil 52: Heinz Christian Straches erstes Interview

    1. Ja, vor allen Dingen die deutschen Medien.

      Als ich im Video-Text –mit Ton kann ich mir unsere
      Goebbels-Nachrichten nicht mehr anhören– las,
      dass J. Epstein gestorben ist, war mein erster Gedanke,
      dass dieser Mann evtl. gestorben wurde.

      Der zweite Gedanke, dass es evtl. eine Fake-Nachricht
      ist und er lediglich in Sicherheit gebracht wurde.

      Heute lese ich dieses….

      Jeffrey Epstein wurde heute tot in seiner Zelle
      aufgefunden –
      Generalstaatsanwalt Barr leitet Ermittlungen ein
      —————————————————————————-

      (…) BREAKING:
      Dutzende von aktuellen und ehemaligen Staatsanwälten sagen, dass es merkwürdig ist, dass das MCC Jeffrey Epsteins Tod so schnell für einen Selbstmord erklärte: „Warum so schnell zum Selbstmord zu erklären? Warum sagen wir nicht einfach, dass er tot ist, scheinbar durch Erhängen, wir ermitteln.“

      BREAKING:
      Zwei Wachen im MCC, die normalerweise eine Nachtschicht haben, die über Selbstmordrisikoinsassen wachen, wurden beide aufgefordert, den Bereich 3 Stunden früher zu verlassen, um die geplante „Wartung“ zu den Gefängniszellen und Gängen durchzuführen. Heute Morgen wurde Epstein tot aufgefunden.

      BREAKING:
      Jeffrey Epstein war auf Selbstmordwache gewesen, nachdem er am 23. Juli verletzt aufgefunden wurde und eine tägliche psychiatrische Bewertung erhielt, nach Ansicht einer Person, die mit seiner Inhaftierung vertraut ist. Er wurde bereits am 29. Juli entfernt und in eine spezielle Wohneinheit zurückgeführt. (…)

      https://qlobal-change.blogspot.com/2019/08/jeffrey-epstein-wurde-heute-tot-in.html

      Ein ehemaliger CIA- u. FBI-Agent vermutet ebenfalls,
      dass J. E. noch lebt und ausser Landes geflogen wird.

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      1. Ahja, Sexualstraftaten. Joe Biden, Präsidentenkandidat der Demokraten, wird ebenfalls nachgesagt minderjährige belästigt zu haben.

        Pädophilennetzwerke sind gut geschützt und wenn jemand nachforscht wie Oberst Kröll damals, muss er um sein Leben fürchten. Ich würde allen Pädophilen wünschen, dass all ihre Schandtaten aufgedeckt werden. Wie bei Wikileaks. Vielleicht findet sich ein anonymer Aufdecker.
        Es kann ja nicht sein, dass Schnellfahrer geblitzt werden, während in irgendwelchen Kellern kleine Kinder vergewaltigt und gequält werden ohne dass die Täter dafür gestraft werden.

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  1. Ex-Vizekanzler Heinz Christian Strache gab dem „Putin-Propgandasender“ RT sein erstes Interview nach Ibiza, schäumt die „Kronen Zeitung“.

    In seiner Kolumne ‚Post von Jeannée‘ schreibt der Journalist, er habe erfahren, dass innerparteiliche Begehrlichkeiten den Ex-Kanzler dazu trieben, wortbrüchig zu werden.
    Ich frage mich, was Sebastian Kurz dazu trieb ganz Österreich mit der Lüge vom „Neutralitätsvorbehalt“ beim EU-SSZ/PESCO-Beitritt Österreichs zu betrügen.

    Die EU-SSZ/PESCO-Verpflichtungen sind der Hauptgrund für die vom Oberbefehlshaber des österreichischen Bundesheeres geforderte militärische Aufrüstung. Österreich ist Ende 2017, mit dem Bruch des Neutralitätsgesetzes und der „Neutralitätsvorbehaltslüge von Sebastian Kurz“, der EU-SSZ/PESCO beigetreten. Während Sozialausgaben gekürzt werden, weil angeblich kein Geld vorhanden ist, explodieren die Militärausgaben von 2 182 Millionen € 2018, auf 3 7oo Millionen € 2022 in die Höhe.

    Die österreichische Bevölkerung aber ist zum Großteil für die Neutralität und für gute, freundschaftliche Beziehungen auch mit Russland. Bundespräsident Van der Bellen lässt sich in seiner Amtsführung und als Oberbefehlshaber des österreichischen Bundesheeres aber nicht von den Wünschen der Bevölkerung und den Vorgaben der Verfassung und des Neutralitätsgesetzes, sondern von der EU/NATO Rüstungsindustrie leiten.

    Wurde Sebastian Kurz auch von der EU/NATO Rüstungsindustrie dazu getrieben das Neutralitätsgesetz zu brechen, die Österreicher mit der Neutralitätsvorbehaltslüge zu betrügen und gegenüber Heinz Christian Strache wortbrüchig zu werden?

    Gefällt 2 Personen

  2. Ich habe bei diesem Zoom reingelesen. Die schreiben, dass man im Club X in der Wiener Wollzeile vom Kellner Kokain bekäme und man Spuren davon an mehreren Stellen im Lokal gesehen hätte. Es würden nicht alle reingelassen, sondern nur besondere Gäste.
    Zoom will nahelegen bzw ankündigen, dass Kurz mit diesem Martin Ho befreundet ist, und auch in diesem Club X gewesen sei, um Drogen zu konsumieren. Trotz dortigem Fotografierverbot will man dafür Beweise liefern. Wahrscheinlich wird das erst kurz vor der Wahl veröffentlicht, um den maximalen Effekt zu erzielen.

    Wie schon bei Strache. Wobei ich glaube, dass sich die Ibiza-Affäre irgendwann verflüchtigen wird. Juristisch ist da wenig Substanz vorhanden, außer wenn ein launischer Richter oder Staatsanwalt den Fall bekommt.

    Das wird spannend. Schade, dass mit Dreckskübelkampagnen und nicht mit Inhalten Wahlkämpfe ausgefüllt werden.
    Als Politiker muss man wohl aufpassen bzw ist nirgends wirklich sicher vor Fallen, die gestellt werden. Wo viel Geld und Macht sind, sind die Verlockungen und Verführungen wohl besonders groß.

    Soros und seine Handlanger wollen Europa unbedingt mit Migranten überfluten, soviel ist sicher. Auf den ganzen Pressefotos sieht man immer junge, dunkelhäutige Männer, die nicht gerade wie Kriegsversehrte Syrer aussehen. Alles spricht für sich.

    Und auch die Themen sind immer dieselben in den Mainstreammedien. Klimawandel, Flüchtlinge, die bösen Rechten, böser Trump, böser Salvini, (schein)heilige Greta, Papst Franziskus und sein Kampf gegen die katholische Kirche, usw und so fort.

    Alles wiederholt sich Tag für Tag, Propaganda wird in die Köpfe der Menschen transportiert, die es nicht merken und den Medien vertrauen. Da sich alle abschotten, in Wohnungen hausen(50% der Österreicher wohnen in einer Wohnung, steigende Tendenz) und von der Familie trennen, bleibt eben nur mehr der Mainstream. Das darf man auch nicht vergessen.

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    1. Es geht nicht nur um Soros. Zwar formt das Migrationsthema eine „Opposition“, aber handfeste Machtpolitik und Wirtschaftsinteressen sind die Sache anderer (die ausnützen, was Soros lanciert).

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      1. Ich bleibe dabei, –wie schon zu Anfang dieser
        Ungeheuerlichkeit– dass es G-D war, der die
        Regierung Österreichs gestützt hat.

        Jetzt werden wir per Medien auch Russland zur
        Strecke bringen…. jedenfalls versuchen.

        In Russland ist noch mehr zu stehlen, als im schönen
        Österreich.

        Ca. 15 EU-Staaten sind gegen uns…. vlt. auch mehr. ???

        In einem Blog in den USA, in dem es hauptsächlich um
        Finanzen geht, wurde über die miesen Machenschaften
        der DB diskutiert. Was einige Leser über G-D schrieben,
        möchte ich hier besser nicht zitieren.

        Übrigens, ich glaube nicht daran, dass M. wirklich ihre
        Macht aufgeben wird. Aus dem Hintergrund wird sie
        weiter D u. EU regieren.

        Punkt 🙂

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  3. die Deutsche Jusitz ist noch schlimmer vor allem in Berlin. Die warfen die Anklage Schrift der Bundesgrenzschutz Behörde mit 3.000 Seiten in den Papierkorb rund um den Visa Skandal, heute ist die Null Kompetenz, ständig kranke und peinliche Margarete Kopper auf Lebenszeit Generalstaatsanwältin, durch die Rot-Grünen eingesetzt, noch schlimmer wie die Betrugs Verfassungsrichterin: Susanne Baer, die Gender Tussi mit Null Erfahrung in Justiz und Recht

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  4. Kopfgeldjäger von Strache:

    Zitat: „Weiters deutete Strache an, dass ein „prominenter österreichischer Unternehmer“ bereits 2015 eine Million Euro auf seinen „politischen Kopf“ geboten habe. „Er hat gute Kontakte zu den NEOS, zur ÖVP und er hat den Präsidenten zu Treffen mit iranischen Politikern begleitet. Das ist also jemand, der Einfluss hat“, spekuliert Strache.“

    Wir halten fest:
    1.) „prominenter österreichischer Unternehmer“
    2.) angebotene Zahlung aus politischen Motiven 2015 von immerhin 1 Million Euro
    3.) „Er hat gute Kontakte zu den NEOS, zur ÖVP…“
    4.) „er hat den Präsidenten zu Treffen mit iranischen Politikern begleitet.“

    Jetzt beginnt das Rätselraten: Wer könnte das gewesen sein?
    Welcher prominenter Unternehmer außer natürlich Haselsteiner gab jemals direkt Kohle an die Politik?

    Werfen wir mal google an:

    September 2015: „Staatsbesuch: Heikler Run auf den Iran
    Für die Delegation, die im Schlepptau Heinz Fischers nach Teheran reist, reicht ein Flugzeug nicht.
    Allen voran dabei: der neue OMV-Chef Rainer Seele und Manager der Paradeunternehmen Andritz, AVL List, Diamond Aircraft, Doppelmayr Seilbahnen, Elin, Lenzing, VA Intertrading und Vamed.“
    https://kurier.at/politik/ausland/staatsbesuch-heikler-run-auf-den-iran/151.419.353

    Andritz?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Andritz_AG

    Tja der Vorstandsvorsitzende und Milliardär Wolfgang Leitner ist ja bekannt

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Leitner

    Kohle hätte er ausreichend: „Leitner verfügt laut Wirtschaftsblatt vom 23. Mai 2014 über ein geschätztes Privatvermögen von 2,1 Milliarden Euro.“

    Und „kleine“ Kontakte zur ÖVP gäbe es auch: „1986 gründete er gemeinsam mit seinem Studienkollegen, dem späteren Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (!), das Pharmaunternehmen Genericon.“

    Motive, Interessen bezüglich Iran?

    https://www.derstandard.at/story/1269448278482/kraftwerke-iran-projekte-andritz-im-visier-von-ngos

    „Damit nicht genug, kündigte auch das Bündnis „Stop the bomb“, das vor allem die Geschäfte von Andritz im Iran sehr kritisch sieht, Proteste im Rahmen der Andritz-Hauptversammlung an. In den vergangenen Jahren habe Andritz nämlich Generatoren für das Kharkeh-Projekt geliefert, das laut „Stop the bomb“ maßgeblich vom Firmenkonsortium der Revolutionswächter Khatam al-Anbia betrieben wird.“

    Und Kontakte zu den Neos? Na ja …

    „BUNDESPRÄSIDENTENWAHL
    Manager-Gattin spendet 100.000 Euro für Griss
    Auf der Suche nach Geld für ihre Kampagne für die Hofburg hat Irmgard Griss zumindest schon eine Großspenderin gefunden: Die Ehefrau von Andritz-Chef Wolfgang Leitner, Cattina Leitner, spendete 100.000 Euro.

    12.12 Uhr, 18. Dezember 2015“

    https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/4890257/Bundespraesidentenwahl_ManagerGattin-spendet-100000-Euro-fuer-Griss

    Und damals: „“Von einer Partei wurde mir weder Geld zugesagt, noch habe ich um Geld einer Partei geworben“, betonte sie. Auch zu NEOS-Financier Hans Peter Haselsteiner habe sie keinen Kontakt, erklärte sie auf Nachfrage.“

    So etwas kann – falls es überhaupt gestimmt hat- sich bekanntermaßen schnell ändern …

    „Am 14. April 2016 wurde die persönliche Unterstützung durch den NEOS-Partei- und Klubobmann Matthias Strolz und durch den ehemaligen ÖVP-Parteiobmann und Vizekanzler Erhard Busek publik. Letzterem brachte dies – auch wegen seiner Kritik am Alter aller Kandidaten (auch dem Kandidaten der eigenen Partei Andreas Khol) – heftige Kritik aus den eigenen Reihen, sowie Rufe nach seinem Parteiausschluss ein.[28][29] Die NEOS erklärten im März 2016 ihre Unterstützung für Griss.[30]“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Irmgard_Griss

    Apropos Busek, Moment: Im Lebenslauf eines gewissen Martin Bartensteins (!) lesen wir: „1994 wurde ich von Erhard Busek als Staatssekretär für öffentliche Wirtschaft und Verkehr nominiert, als Umweltminister in die Regierung berief mich Wolfgang Schüssel 1995.“

    http://www.bartenstein.at/core/index.php?option=com_content&task=view&id=1&Itemid=

    Und auch anderswo schließt sich der Kreis:

    „Ein Rest dieser bürgerlichen Politiktradition drückt sich in der Griss-Kandidatur aus. Sie ist Katholikin, fand aber schnell in Martin Bartenstein (!) einen Unterstützer. Der PharmaIndustrielle und Ex-Minister gehört seit je zum nationalen Flügel der ÖVP und war auch ein Verfechter von Schwarz-Blau im Jahr 2000. Griss-Gatte Gunter Griss wiederum, ein Wirtschaftsanwalt, ist Aufsichtsratsmitglied mehrerer großer Unternehmen.“

    https://www.derstandard.at/story/2000028415216/irmgard-griss-und-die-grossbuergerliche-tradition

    Natürlich ist der Griss-Gatte unteranderem auch bestens „vernetzt“ mit schwarzen Banken:

    „stellv. AR-Vorsitzender Steiermärkische Bank und Sparkassen AG
    stellv. AR-Vorsitzender Bankhaus Krentschker & Co AG“

    http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=953.0

    Wir halten nochmals fest:

    Leitner-Griss: Spende
    Leitner-Bartenstein: Firmenpartner
    Busek-Bartenstein: Politischer „Ziehvater“
    Griss-Bartenstein: Unterstützer
    Griss-Busek: Unterstützer
    Griss-Strolz: Unterstützer

    Tja, mögliche Personen/Unternehmer gäbe es sicher mehrere, aber so ganz schlecht würde es gerade nicht passen… 🙂

    PS: Wie hieß doch gleich mal der Hyperaktive der über Nacht ohne ersichtlichen Grund zurücktrat …

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    1. Danke für die Mühe, die Sie sich machten.

      Strache wurde jedoch auch relativ konkret, was einen Anwalt betrifft – auf diesen bezog sich die Beschreibung, die Sie verwendet haben. Es war von einem Unternehmer UND einem Anwalt die Rede.

      Was Leitner anlangt, finde ich es interessant, dass jemand mit Beziehungen zum Iran ein Interesse daran haben sollte, eine Regierung „mit Rechtsextremen“ zu verhindern bzw. dann zu stürzen.

      Mir fehlt auch generell das übergeordnete Interesse und eine Geschichte der Einmischung in andere Länder…

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  5. „Welcher Staat mit der türkis-blauen Regierung am meisten unzufrieden war, sollte sich leicht feststellen lassen….“

    Die rotgrünfdj-versiffte Berliner Republik, welche denn sonst?

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