Coup Teil 44: Kurz muss weg, Doskozil an die Macht

In den Tagen nach dem 17. Mai 2019 wurde unsere Wahrnehmung von Ibizagate geformt durch Behauptungen bei EU-Infothek und Wolfgang Fellners oe24. Nun geht es darum, welche Richtung die Politik nach der Wahl am 29. September nehmen soll, die man ja nur mit einem solchen Coup herbeiführen konnte. Bei EU-Infothek wird prophezeit, dass es in der ÖVP einen Aufstand gegen Sebastian Kurz geben wird, und: „Das Wichtigste aber SOFORT: Mag. Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann des Burgenlandes, übernimmt die SPÖ-Parteiführung.“ Sind es die Gusenbauer-Netzwerke, die Doskozil einsetzen wollen? Die auch mit Kurz aufräumen, der ja Reinhold Mitterlehner ablöste, den Tarockpartner von Alfred Gusenbauer? Es erklärt zumindest, warum das Video erst jetzt eingesetzt wird, nachdem es vor der Wahl 2017 bekanntlich Komplikationen gab. Denn zuerst musste Doskozil die SPÖ Burgenland übernehmen und am 1. März 2019 zum Landeshauptmann gewählt werden.  Aus dieser Position aus kann er Vizekanzler werden – Kanzler wäre gerade dann unrealistisch, wenn die SPÖ wie durch ein Wunder siegt, denn dann könnte er Pamela Rendi-Wagner nicht verdrängen, die seine Mitstreiter gerade subtil unterminieren.  

Gert Schmidt von EU-Infothek ist stolz darauf, dass er über eine eigene Detektei verfügt, die zu Ibizagate ermittelt. Omnia wurde am 27. Februar 2019 mit Thomas Benold von der SPÖ Korneuburg als Geschäftsführer angemeldet; wie es der Zufall will, gibt es im Ort ein Signa-Projekt. Man kann Schmidt als eine Art Novomatic-Lobbyist bezeichnen, was wiederum gut zu Gusenbauer passt. Er löste in der ÖVP Unruhe aus, als er behauptete, ihm seien ca. 1000 Mails zugespielt worden, deren Echtheit er überprüfen werde. Nur zu gerne steigt die gekränkte FPÖ auf alles ein, was gegen Kurz und Co. ins Treffen geführt wird; sie spielt damit aber das Spiel ihrer Gegner, die sie von jeder Regierung fernhalten wollen. Wenn Doskozil gepusht wird und Ibizagate für ihn inszeniert wurde, gibt es zwei Störfaktoren: seinen Umgang mit dem aus der Landesregierung gekickten Norbert Darabos und seine Anzeige gegen Airbus. Gegen Darabos paktiert er mit Peter Pilz, der Material unter Geheimnisverrat und Amtsmissbrauch erhielt, das in Wahrheit Gusenbauers Verstrickungen belegt und Darabos freispricht.  Gegen Airbus agitierte er nicht nur mit PIlz, sondern auch mit der US-Kanzlei Skadden und der Lobbyingfirma FTI Consulting, die beide mit Gusenbauer für die frühere ukrainische Regierung lobbyierten, wovon eine Ibizagate-Ukraine-Spur bei Gert Schmidt ablenken soll.

Herbert Kickls Thesen

 

Vor einem Monat habe ich geschrieben: „Geoutete Ibiza-Fallensteller halten sich in der Regel eher bedeckt bzw. geben ein skurriles Geständnis ab wie Anwalt Ramin Mirfakhrai. Er soll sich ins Burgenland zurückgezogen haben, wo der ‚Gerüchteblogger‘ (c ‚Welt‘Gerald Kitzmüller (SPÖ) wohnt, der mit Desinformationen über die ÖVP anstachelt (dieser übersiedelte im Jänner nach Oberpullendorf). Diese passen genau ins Bild, da unterstellt wird, man habe Wahlen mutwillig vom Zaun gebrochen und dies schon lange vorbereitet. Man muss auch bedenken, dass nun ein beinamputierter Steirer, der noch nie mit Doskozil zu tun hatte, diesen bedroht haben soll, indem er Verwandte anrief. Damit wurde Doskozil zum Helden stilisiert; auch die Cobra wird eingesetzt und der Mann befindet sich in U-Haft. Dabei geht Doskozil selbst über Leichen, wie ja unter anderem Darabos aus Erfahrung weiss – würde er nicht (mehr) bedroht werden, würde er die Leute alle kontaktieren, mit denen er nie reden durfte. Man ließ auch die eigentliche Parteichefin Pamela Rendi-Wagner lächerlich erscheinen, indem sie beim Bügel-Duell gegen Doskozil antrat und gewann. Dass Ibizagate in mehrfacher Hinsicht der SPÖ nützen soll, wird einmal mehr deutlich gemacht.“ Dazu kommt das im Jänner 2019 angekündigte Buch „Haltung“ von Reinhold Mitterlehner (mit Barbara Toth vom „Falter“ verfasst), das im April erschien und medial gehypt wurde. Der Kurz-Rivale Mitterlehner besuchte dank „Lockmittel Intim-Waxing“ Mirfakhrais Ex Katia Wagner im März 2017 in ihrem Studio, die dann „Krone“-Kolumnistin und -Moderatorin wurde.

Wer ist das „Zoom Institute„?

Zum Spin gehört, Ibizagate der ÖVP umzuhängen, die bis 2017 den Innenminister stellte, und den mutmaßlich involvierten Julian H. mit dem BMI in Verbindung zu bringen. Dabei wird vergessen, dass seine Firma Konsic in München residiert und er in Österreich keine Gewerbeberechtigung hat. Er bezog sich auf deren Webseite nicht auf das österreichische, sondern auf das deutsche Innenministerium, das ihm jedoch untersagt hat, es als Klienten zu bezeichnen. Wenn nun eine BVT-Connection vermutet wird, was u.a. oe24 vorantreibt, kann es sich um eine Nebelgranate handeln, oder aber um instrumentalisierte Beamte, was nicht das erste Mal der Fall wäre. Bei den Medien muss man auch an die Verbindung zwischen Fellner und Benko, aber auch die Signa-Beteiligung an „Krone“ und „Kurier“ denken. Es scheint passend, dass „Kurier“-Herausgeber Helmut Brandstätter in einem Buch mit Kickl und Kurz abrechnet und bei den NEOS kandidieren will. NEOS-Sponsor Hans Peter Haselsteiner, der für die Justiz inzwischen nicht mehr ganz so unantastbar ist, lobt übrigens Kurz in einem Interview – haben sie nun etwa gemeinsame Feinde? Ist EU-Infothek das Sprachrohr der geplanten Demontage von Kurz, wenn es heißt: „Am Abend der geschlagenen Wahl kommen alle aus den Höhlen, in denen sie sich fast zwangsweise verborgen gehalten haben: Die Staatstragenden, die Vernünftigen, die Weisen, die Klugen, die Schönschreiber, höchste Würdenträger des Staates und der Kirche, die wichtigsten Medienmogule, die weltverbessernden, vordenkerischen Kommentatoren.“

Gegen Kurz im Stil von 2017

Es klingt danach, dass „Sebastian Kurz und seine junge Garde“ vorerst in die politische Wüste geschickt werden, was ja auch EU-Infothek mit herbeischreiben soll. Nicht nur was die Mail-Affäre betrifft, denn auch ein Verhandlungsprotokoll wird mit entsprechenden Absichten veröffentlicht und man verharmloste schon 2017 Silbersteins Rolle. Sucht man nach Aussagen Doskozils in den letzten Wochen, fällt unter anderem auf, dass er sich „koalitionsbereit“ gibt in Richtung ÖVP (darauf steigen dann andere ein). Wieder einmal untergräbt er damit die Position Rendi-Wagners, was jedoch achselzuckend zur Kenntnis genommen wird. Nach Ibizagate erklärte er, dass die SPSÖ „den Kanzler stürzen muss“ und betonte, dass es da auch „kein Zurück“ gäbe. Im Ablauf nach dem 17. Mai 2019 (übrigens genau 20 Jahre nach Silbersteins erstem „Wahlkampfsieg“ mit Ehud Barak, der jetzt in die Epstein-Affäre verwickelt ist) konnte man beobachten, wie ÖVP und FPÖ erfolgreich gegeneinander ausgespielt wurden. Wie sich das jetzt fortsetzt, kann man in den sozialen Medien gut verfolgen, wo besonders die Blauen scharfzüngig gegen die Türkisen ätzen, aber nicht nur sie. Beide Seiten sollten darüber nachdenken, was via Schmidt verbreitet wird, Stichwort Wahlabend und SPÖ-Niederlage: „Damit wird die linke Fraktion der SPÖ mit der Niederlage in Pension geschickt, der pragmatische Flügel übernimmt die Macht. Die praxisnahen Gewerkschafter und Gleichgesinnte bestimmen nach dem Wahlabend, wo es politische für die SPÖ lang geht: Zurück an die Macht, zurück an die wichtigen, staatstragenden Positionen für ihre Parteifunktionäre.

 

SPÖ-Anwalt Michael Pilz erwirkt einstweilige Verfügung gegen Kurz

Damit sind die Weichen für die GroKo gestellt – keine Rede mehr, mit den erfolgreichen, aber bösen Blauen oder gar den lästigen NEOS eine Regierung bilden zu müssen, von den Grünen reden wir gar nicht. Auch die Steigbügelhalter, die Wähler-Schubraketen, Sebastian Kurz und seine türkisen Master-Minds, werden von den wahren ÖVP-Bossen sofort an die Wand gedrängt: ‚JETZT haben wir die Wahl wieder gewonnen‘, die ÖVP ist für längere Zeit – zumindest fünf Jahre lang, bis zum letzten Tag dieser Legislaturperiode – uneingeschränkt Herrscher der gedruckten und gesprochenen und dargestellten Worte, verfügt nun über die größte politische und mediale Macht seit 1945.“ Es geht also um die Herrschaft von Gusenbauer-Mitterlehner-ÖVP und Gusenbauer-SPÖ – samt und wegen Gusenbauers Geheimdienst-Verstrickungen. Man  beachte, dass Doskozil in einer ersten Reaktion auf Ibiza sofort Neuwahlen im Burgenland wollte, um den Koalitionspartner FPÖ loszuwerden; dann bremste man ihn ein und er legte sich auf Jänner 2020 fest. Bedenkt man, dass durchaus zwei Monate nach einer Wahl über die neue Regierung verhandelt werden kann, würde Doskozil knapp vor der Wahl im Burgenland in die Bundesregierung wechseln. Er hatte jedoch noch nie Probleme damit, sich an anderen abzuputzen bzw. ihnen den Schwarzen Peter zuzuschieben. Extra um ihn zu pushen wurde jetzt auch eine Bedrohungs-Story kreiert, die von wirklich Bedrohten ablenken soll.

Eines der letzten Postings des verstummten Darabos

Bestand ab April 2019 die Gefahr, dass die Justiz puncto Eurofighter das erkennt, was ich bislang noch jedem in fünf Minuten erklären konnte? Wurde eine mögliche Wende schon im Ansatz unterbunden, indem man die Regierung aus dem Amt kickte? Es taugt zumindest als eines von mehrere Motiven, ist doch Doskozil ab der Sekunde nicht mehr zu halten, wo wahrheitsgemäß berichtet wird. Und nicht nur das, unter anderem die SPÖ muss dann Norbert Darabos rehabilitieren, der seit Jahren unter Druck gesetzt, abgeschottet, überwacht wird, weil er natürlich sehr viel weiß, aber nicht mitspielen will und man ihm katastrophale Entscheidungen anderer zuschrieb (was mit Drohungen geht). Wie immer, wenn Machenschaften vertuscht und verdrängt werden, nimmt das Unrecht gegenüber Einzelnen mit jedem Tag zu, was nicht nur Darabos, sondern auch mich betrifft. Nicht Norbert Darabos richtete Schaden im Ausmaß vieler Millionen an mittels Eurofighter-Vergleich, sondern er wollte, dass der nunmehrige Innenminister Wolfgang Peschorn bis in alle Ewigkeiten auf Vertragsausstieg verhandelt, während die Jets wie von der Regierung Schüssel bestellt geliefert werden. Er hatte als Minister, der die Funktion nur nach außen hin, nicht aber real gemäß Verfassung ausüben sollte, nur wenig Spielraum, konnte aber Peschorn als Chef der Finanzprokuratur zum Verhandlungsleiter bestimmen.

Ein Silberstein-Fake für Doskozil?

Man hielt z.B. Offiziere vom Minister fern und auch Edwin Wall, der 2003 Chefverhandler war, doch Darabos kannte den Vertrag, den die ÖVP als Geste des gutens Willens der SPÖ nach der Wahl 2006 übergab. Pacta sunt servanda, Verträge sind einzuhalten, wie im Regierungsabkommen 2007 festgelegt, wird wohl seine Richtschnur gewesen sein. Am 24. Mai 2007 teilte der Darabos überwachende Kabinettschef Stefan Kammerhofer Peschorn am Telefon mit, dass er nicht mehr mit von der Partie sei; stattdesssen formulierte der Gusenbauer von Leo Specht empfohlene Zivilrechtler Helmut Koziol einen Vergleichsentwurf. Dieser soll dann zehn Jahre lang in einem von Kammerhofer benutzen, regelmäßig geleerten Stahlschrank vor sich hingedämmert haben, bis er am 2. Juni 2017 rechtzeitig gefunden wurde, um den am 31. Mai für diesen Tag geladenen Zeugen Meinhard Lukas vorgelegt zu werden.  Es ist sicher Zufall, dass Lukas als JKU-Rektor von den Grünen unterstützt wurde und die Uni jetzt einen Innovation Hub mit den Kern-Firmen einrichtet, an denen u.a. Gusenbauer beteiligt ist. Darabos wurde 2017, wo er nur am 1.Juni geladen war, nie dazu befragt, erst 2019, als er aber wegen von Pilz (in Absprache mit Gusenbauer, Doskozil, Silberstein) gegen ihn angestrengte Ermittlungen nichts sagen konnte. Bezeichnend ist aber, dass er nichts vom Entwurf in einem Stahlschrank wusste und sagte, Gusenbauer wollte „mehr, mehr, mehr“ aus einem Vergleich herausholen.

Doskozil im U-Ausschuss am 24. März 2019

Obwohl/weil Darabos der verantwortliche Minister war (was Gusenbauer betont) – und nur das Finanzministerium einbeziehen musste, was er jedoch nicht durfte – geht der Vergleich samt Verlusten für die Republik auf die Kappe Gusenbauers und seiner Hintermänner. Dies zu erkennen, bedeutet für die Justiz wegen der (im 1. U-Ausschusss 2007 schon spürbaren) Nötigung eines Ministers zu ermitteln und zu untersuchen, was von Kammerhofer rechtswidrig vorgenommene Handlungen angerichtet haben. Es geht auch darum, dass so Menschen bedroht, verleumdet, mit Anzeigen eingeschüchtert wurden, die schlicht den Minister als Minister betrachteten und nicht Kammerhofer. Besonders brutal wurde gegen mich vorgegangen, weil Darabos mich selbst kennenlernen wollte und ich seine Abschottung über die Jahre verfolgte und aufzeigte. Doskozil ist vollkommen ungeeignet für jede politische Funktion, nicht nur weil er Darabos via Pilz ans Messer lieferte (statt ihn zu schützen), sondern auch,  weil seine millionenteure Anzeige gegen Airbus schlichter Wahnwitz ist. Er gehört wie Pilz, Gusenbauer, Kammerhofer und Co. auf die Anklagebank und die SPÖ muss begreifen, dass in ihrem Namen Seelenmord an ihrem besten Wahlstrategen Darabos begangen wird. Es heißt übrigens, dass Peschorn Michael Bernhard von den NEOS mit Infos für den 3. U-Ausschuss versorgte, damit das früher vor allem mittels Pilz gepushte Narrativ aufrechterhalten bleibt.

PS: Ich werde als Zeugin mit allen erdenklichen Mitteln mundtot gemacht – dazu wird auch die Justiz benutzt, damit man meine Aussagen und den von mir recherchierten Aussagen anderer bzw. den dargestellten Fakten und Zusammenhängen nicht nachgehen muss.  Ich bin jetzt in Wien, Ihr erreicht mich unter 06508623555. Danke Alexandra Bader

Eine verdeckt eingerichtete Webseite

PPS: Auf Twitter wird lebhaft über das @zoom_institute diskutiert, das angeblich seriös recherchiert, wo es aber keine greifbaren Personen gibt. Man verschleierte sogar die Domain-Registrierung via Panama, wie man oben sehen kann. Kein Wunder, sondern erwartbar ist, dass oe24 es aufgreift – mit „Sondersendung“, wie ein User meint. Martin Ho und Kurz sind bisher irgendwo am Rande der Wahrnehmung gewesen, weil in Klatschspalten eben auch über illustre Gäste bei Festen berichtet wurde – nun aber geht’s zur Sache und die ÖVP (auch im Visier des „Falter“ wie zuvor Kickl)denkt auch schon an Tal Silberstein (ist das so verkehrt?). Die FPÖ sieht immer noch in ihrem Ex-Koalitionspartner den Ursprung allen Übels.

PPPS: Um von echten Gefährdungen und Gefährdeten abzulenken, wurde der Doskozil-„Täter“ im Schnellverfahren abgeurteilt.

52 Kommentare zu „Coup Teil 44: Kurz muss weg, Doskozil an die Macht

  1. Also noch offensichtlicher geht es doch kaum!
    Der lässt eine Festplatte schreddern und bezahlt knapp 80€ nicht, gibt einen falschen Namen aber die richtige Telefonnummer an und die Firma schaltet für 80€ die Polizei ein!
    Das Ding stinkt doch von vorne bis hinten. Wäre mal lustig rauszufinden wer das warum inszeniert hat.
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    Sie haben recht . Hier wird irgend etwas vorbereitet für die kommende Wahl. Sie wollen wahrscheinlich die Wiederwahl von Kurz verhindern.
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    Wahrscheinlich hat die jetzige Regierung nicht genug für ihre Diffamierungen gefunden um einen Starken Politiker noch weiter in einen Sumpf der EU- Korruption zu reissen.
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    Kurz hat gute Chancen, nach der Wahl im September 2019 erneut Kanzler zu werden, was die Opposition – mit Brüssel im Gefolge – natürlich verhinder möchte, nachdem man die rechtskonservative Kurz-Regierung über die IBIZA-Affaire so intrigant aus dem Weg geräumt hat.
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    Die „Hauptangriffsrichtung“ ist m. E. ganz klar S. Kurz.

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da im Hintergund mächtig „gepopelt“ wird, um seine Wiederwahl zu verhindern.

    Einer der es sich traut Merkel auch mal zu widersprechen und sich für normale Beziehungen
    zu Russland ausspricht,

    der passt in die mehr und mehr nordatlantisch ausgerichtete EU nicht hinein.

    Es zeigt sich immer wieder Politik ist selten ein „sauberes Geschäft.“
    ———————

    Das sind nur einige Leser-Meinungen zu
    diesen Artikel.

    „Schredder-Gate“ in Wien: Datenträger aus Kanzleramt vernichtet – Kurz sprich von „normalem Vorgang“
    —————————————————————————————
    https://deutsch.rt.com/europa/90474-schredder-gate-in-wien-datentraeger-aus-kanzleramt-vernichtet/

    Gibt es noch ein Land auf diesem Planeten, dass
    nicht von unserer G-D-DNA geschreddert wird, wenn
    es nicht nach unserer Musik tanzt???

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    1. ja beides spielt zusammen – kurz muss weg und doskozil soll kommen zusammen mit jemandem von der „alten ÖVP“.

      auch das buch von brandstätter passt wunderbar in dieses szenario – es richtet sich gegen kurz, aber auch gegen kickl (der nie nie nie wieder mitregieren soll)

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    2. es kann am anfang auch ein fehlverhalten des mitarbeiters stehen. und nicht beabsichtigt sein, dass es ihm und kurz auf den kopf fällt. vielleicht wurde er übermütig und dachte., er müsse nicht bezahlen? manchen steigt zu kopf, wenn sie fürs kanzleramt arbeiten. dort ist die telefonliste endlos, das kann man sich gut verbergen, wenen man nicht seinen echten namen angibt. und dann nannte er nicht eine klappe eines fiktiven mitarbeiters seonder seine handynummer….

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      1. Wie ich mitbekommen habe, hat er deswegen nicht bezahlt, weil man bei Reisswolf nicht bar bezahlen kann und mit Karte wollte er dann wegen des falschen Namens nicht bezahlen.

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    3. Beamte in Wien haben schon nach einer Wahl rund um 2k als erstmals wieder FPÖ Minister, wie bspw. Michael Krüger sollten ins Amt kommen, denen eine Falle resp. deren mehrere gestellt. Man kann jetzt sagen, es war unklug von ihm oder ihnen Angriffsfläche zu bieten. Das ändert aber nichts daran, dass im österr. Staat die Kommunisten, auf jeden Fall in spe aka. Sozialdemokraten, noch fest in den Stühlen hocken.

      Ich würde auch keinem österr. Beamten meine Festplatten überlassen. Datenträger muss jeder vernichten bevor ein Arbeitsplatz endgültig wird geräumt. Die Vorgänge muten sehr eigenwillig an.

      Zumal sich kaum eine Sicht auf die Vorgänge ohne bitteren Nachgeschmack ließe entwickeln wirkt dieser Vorgang inszeniert oder eine ‚passende‘ für die Liste Kurz nachteilige Sicht wurde zum rechten Zeitpunkt in der medialen Öffentlichkeit verankert. Das nimmt S.K. zumindest mal Wind aus den Segeln.

      Ohne einen Hammer wird S.K. bis zum Herbst keiner stoppen, aber bereits Nadelstiche beibringen, die ihn während der nächsten Kanzlerschaft eiliger als erwartet lassen verenden, wäre wohl möglich.

      Spräche dann eher für einen Freundeskreis rund um Django, sprich dem Kreis der EUropäer in der ÖVP und damit bspw. Leitl (ein Vertreter dieser Gruppe). Nach annähernd 40% bei einer Wahl verliert die Volkspartei dann optisch jede nachfolgende sofern sie dieses Ergebnis nicht mehr kann toppen. Die Bundes ÖVP, sprich die Wiener ÖVP, ist nicht zwingend.

      Entweder ist das Kalkül dahinter, dass sich Teile der einst. österreichischen heute nurmehr Volkspartei dem großen Halali anschließen.

      Solch eine massierter Angriff gegen Kurz in der Öffentlichkeit und auch gegen die FPÖ entspräche eher dem Charakter der ‚alten ÖVP‘. Wohl aber wäre der Bund eher global gelagert und hat mit dem Menschen in Österreich selbst wenig zu tun.

      Alle diese Manöver riechen nach Ablenkung oder wie sie andeuten eine sich nicht wirklich offenbarend wollende Hidden Agenda.

      Die SPÖ muss volles Risiko gehen, denn kommen sie im Herbst nicht in die Regierung ist die Sozialdemokratie hier auch am Allerwertesten des eigenen Propheten angelangt und rutschten endgültig die Fahnenstange Richtung Süden runter bis dann auch die SPÖ bis zu kurz zuvor genannten Punkt ab in dem nun mal die Fahnenstange steckt deren oberes Ende die SPÖ vor langer Zeit hat erreicht.

      Ohne Wien kann man keine Wahlen gewinnen, aber mit Wien allein auch nicht. Deswegen versucht die SPÖ zumindest Wien zu halten. Dort werden bestimmt alle Register gezogen um den Machtanspruch zumindest ‚lokal‘ untermauern zu können.

      Dazu dient auch das Beamtenetzwerk, welches wie die Stasi der SPÖ Informationen zuträgt.

      Eine soziale Marktwirtschaft deutsch konservativer/liberaler Prägung wäre ähnlich einer Marktwirtschaft mit Versicherungen und Pension/Rente. Anstatt Spareinlagen zu ermöglichen werden Versicherungen bemüht. Auf dem Wege sinken die Löhne. Der bittere Beigeschmack ist allein, dass auf dem Weg die Breite Masse der Schlechterverdiener die Zeche zahlt.

      In so einem Umfeld kann man nicht Wahlwerbung machen und dem Wähler hinters Licht führen.

      Angepriesen wird das Ticket für die Öffis um 3 EURO pro Tag, verschwiegen wird die indirekt über die Beschickung des (Klima)Fonds limitierte Anzahl auf ca. 50k Tickets und die Betreiber greifen eine Subvention ab.

      Ein Win Win wäre, wenn die öffentl. Verkehrsmittel ohne Subventionierung so attraktiv würden sodass der Menschen das Auto nicht dorthin mitbringt wo erfahrungsgemäß und offenstichtlich Verschwendung wahrnehmbar ist.

      Mithilfe eines Autos soll jemand schneller von A nach B bringen, also sind Stau und die Notwendigkeit nach Parkplätzen lange Ausschau zu halten Zeichen von Verschwendung.

      Autos sind nicht dazu da Kohlendioxid und -monoxid auszustoßen. Deswegen kann man Verschwendung über die Schiene mal nicht so leicht festmachen. Da kann man übers Klima diskutieren soviel man will und die Steuerung darüber ist aus sich des Verbrauchers sinnlos und eine echte Steuer wirkt bestimmt nicht.

      Die Medienlandschaft präsentiert mit den Umfragen die Meinung von Mio. von Menschen die solch ein Ticket gar nicht bekommen. Vermutlich sollen Steuern beim Autofahrer eingehoben werden, in den Fonds wandern und damit neue Quellen für die Subventionierung verkommener Strukturen wie bspw. bei den Wiener Linien und anderen öffentl. Verkehrseinrichtung erschlossen werden.

      In Linz war/ist bspw. der ‚Direktor‘ der Linzer Lokalbahn so ein politischer Posten diesen zu besetzen im Umfeld von Politikern als Würdigung galt/gilt. In Wahrheit handelt es sich um eine halb verwahrtakelte Lokalstrecke deren Bahnhof solange wurde politisch geschützt bis der Wohnungen und Büros wurden gebaut. Klar. Denn nahe beim Bahnhof ist das Servicecenter des Landes in das der lästige Landesbeamterpöbel aus dem Landhaus wurde abgeschoben. Die damals offizielle Begründung war, dass ansonsten Politiker im Umfeld der Landeshauptmannschaft sich nicht trauten frei zu sprechen. Entweder sind die Typen kriminell oder zumindest zeichnet sie zumindest Selbstüberschätzung aus.

      Politiker leben in einer eigenen Welt. Ich kenne einen an sich ganz kamotten Burschen der in der Fachhochschule für Verwaltung einfach den Großteil der Stunden abwesend war und als ihm nach mehrmaliger Aufforderung die Prüfungen wurden verweigert wurde der Verdacht herbeigesponnen die Schwarzen und die Raiffeisenbank stünden hinter diesen Maßnahmen und alles sei nur politisch. Dass er von 12 Vortragseinheiten nur 4 anwesend war … tja. Der ist noch nicht mal wirklich Politiker sondern nur das Enkerl einen ehem. Bürgermeisters. Der Fall ist extrem, aber weit davon entfernt sind viele andere aus dem Umfeld der Politik auch nicht. Die wissen, dass der Kaiser in den neuen Kleidern substantiell noch immer besser geschalt ist als sie selbst jemals sein werden, wenn der Weg zum Futtertrog versperrt bleibt.

      Davon mal abgesehen ist die Zielrichtung der SPÖ der Futtertrog und jene die eine Rückkehr zu diesem sehnsüchtig erwarten sind in bester Gesellschaft mit Politikern und dem Tross anderer Parteien.

      Es ist im Moment schwer zu beurteilen was läuft. Die Liste Kurz resp. Volkspartei mit ihrer Führergestalt Kurz

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      1. Falle bei Krüger? Ja, nicht so abwegig, weil ja Dietmar Chmelar, der eingefleischter Roter ist, mit ihm plauderte. Und vielleicht nicht so klar war, was dann zitiert wird. Obwohl man Interviews autorisiert.

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  2. Ich denke mir, wenn man den Inhalt von Computer-Festplatten vernichten will, kann man die formatieren, also den Inhalt per Software löschen. Dürfte sich wohl um besonders heiße Ware gehandelt haben.
    Wie es aussieht, dürfte da doch noch etwas kommen. Der Medien-Spin entfaltet sich sozusagen. Aber dass Doskozil eine Neuwahl vom Zaun bricht und dann wieder zurück in die Bundespolitik geht als Vizekanzler ist für mich derzeit schwer vorstellbar.

    Dass PRW die Wahl haushoch verliert dürfte fix sein. Wenn sie dann nicht zurücktritt, dann ist denen endgültig nicht mehr zu helfen.

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    1. Aktenvernichtung ist (leider) üblich, wenn neue Regierungen kommen. Es muss gar nichts Heißes sein, sondern es kann das sein, was man nicht aufheben muss.

      Doskozil selbst bricht nichts vom Zaun, er ist kein Stratege, aber er profitiert davon und andere richten es so ein.

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      1. Ich fand Doskozils Reaktion auf das Ibiza-Video überzogen. Ich hätte an seiner Stelle keine vorgezogene Neuwahl beschlossen. Das wirkt so nervös und kleinlich auf mich. Mit der burgenländischen FPÖ hatte das Ibiza-Video nichts zu tun. Es ist ja nichts Besonderes, wenn Freiheitliche dort Urlaub machen. Strache fuhr heuer wieder hin. Wahrscheinlich ist es schön dort^^.

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      1. Da verstehe ich die Roten nicht, warum die keine eheliche Treue halten können. Niessl hat sich nach 40 Ehejahren scheiden lassen und auch Doskozil ist geschieden. Auf mich wirkt das nicht besonders vertrauenseinflößend. Wenn man privat keine Treue halten kann, wie dann politisch? Das wirkt so kindhaft auf mich, ewiges Jungbleibenwollen und noch im hohen Alter den Ehepartner wechseln. Aber wer weiß, was war.
        Kurz hat gesagt, er wolle noch nicht heiraten. Dann kam er mit Thomas Gottschalk zu einem Gespräch zusammen. Gottschalk sagte, es gehe u.a. darum, wie eine Ehe ein Leben lang hält. Das wolle er Kurz u.a. mitteilen. Kurz darauf war auch Gottschalk geschieden.

        Univ.Doz.Prof. Raphael Bonelli erklärt bzw verkürzt die narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Beispielen aus der Promi-Welt. U.a. Richard Lugner ist ja schon etliche Male geschieden und auch andere Prominente(ich weiß deren Namen nicht mehr auswendig). Narzissten halten sich, da beruflich erfolgreich für zu gut, haben immer Recht und wähnen sich daher unfehlbar und mit dieser Einstellung hält keine Ehe.
        Ist sicher nicht einfach, bejubelt zu werden und dann ist die eigene Frau mal keine Zujublerin, wenn man nach Hause kommt. Irgendwie so muss das wohl sein.

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      2. Im ersten Link, Frau Bader, steht dass dieser Bernhard Bonelli bei der Hochzeit den Namen seiner Frau annahm – Bonelli, statt Adametz, wie er vorher hieß.

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      3. Ich glaube das täuscht ein wenig. Viele Politiker, die nicht Spitzenpositionen inne haben, sind verheiratet und haben Kinder. Auch die von der Leyen, wobei ihr Name angeheiratet ist und sie eher eine Ausnahme bildet.

        Sie ist eigentlich nahe Brüssel in Belgien geboren und hieß früher Albrecht. Die Bundeswehr hat sie generalstabsmäßig in den Niedergang geführt. Angeblich sind derzeit weder Flugzeuge, noch Panzer, noch Schiffe einsatzfähig. Das ist wohl Rekord in der Geschichte der deutschen Bundeswehr. Und gleichzeitig den Riesen Russland reizen mit Sanktionen. Damit die Deutschen ja keine Gegenwehr bieten können, wenn’s den Russen zu bunt wird eines Tages. Die wird irgendwann ziemlich unbeliebt werden, glaube ich.

        Zurück zum Thema Ehe. Mir geht es um die Vorbildfunktion die öffentliche Personen haben, wenn Untreue ausufert schädigt das die Gesellschaft ja auf Dauer.
        50% aller Ehen scheitern, bei den Zweitehen sind’s 75% und bei der dritten Ehe schon 90%, habe ich letztens wo gehört. Das heißt, wenn man das erste Mal keine eheliche Treue hält, schafft man es meist auch nicht beim zweiten oder dritten Mal.

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  3. Weil ich wegen meines Wissens und meiner Recherchen schon lange im Visier bin, brauche ich dringend Unterkunft, ich kann mir im Moment keine Wohnung regulaer leisten und bin für die Justiz vogelfrei. Schützt mich bitte!

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    1. Wenn ich recht erinnere, hatte Ihnen vor nicht all zu langer Zeit eine mMn gute Fee ein Zimmer in Italien kostenfrei zur Verfügung stellen wollen. Dazumal waren Sie allerdings noch nicht so weit, von der Idee, als ersten Schritt nach Wien zu ziehen, vorübergehend loslassen zu wollen. Dafür hat, glaub ich, jeder bis zu einem gewissen Grad sogar Verständnis, schmeißt es doch den ganzen (imaginären) Plan / Traum über den Haufen. Ein Sich Neu sortieren ist die Folge. Das kann mitunter schwierig sein; aber nie unmöglich.

      Sollten Sie in der Zwischenzeit durch Reifen auch Umwege für Ihr Fortkommen aus der prekären Situation akzeptieren, wäre es doch ein guter Start, der guten Fee aus Italien hier mittels Kommentar einen Wink zu geben, das Angebot an Sie, ihnen ein kostenfreies Zimmer in Italien zu Ihrer Verfügung bereitzustellen, fixieren zu wollen.

      Wie auch immer

      MfG

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      1. Sie haben grundsätzlich Recht, aber ich muss alles sortieren… in geistiger Hinsicht usw… es muss nicht sofort Wien sein, das sehe ich ein…

        Und an „Reife“ mangelt es mir sicher nicht, eher den Kriminellen, die meinen, über meine Leiche gehen zu können…. wenns nach denen ginge, wäre ich längst tot.

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  4. S.G Frau Bader!

    O.k Doskozil wird gepusht und Kurz muß weg, wie seinerzeit Kickl. Aber wer hat dann damals Kurz gepusht und wozu? Der Kurz wurde geradezu wie der Heilsbringer präsentiert (mit Erfolg). Sowas macht mich von Haus aus skeptisch! Und was bringts‘ der SPÖ, wenns‘ dann den (farblosen Pfosten aus dem Osten) haben?

    MfG Michael!

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  5. Zitat aus einem Österreich-Artikel vom 21.07. über die 3 angeblich im Flieger nach Ibiza 2017 dabei gewesenen BVT-Mitarbeiter:

    „Der Ex-Geheimdienstmann zu ÖSTERREICH:

    *) Identität. „Die Männer sind sicher unter Echtnamen gereist. Hätten sie falsche Papiere gehabt, wäre das BKA involviert gewesen – zu viele Mitwisser.“
    *) Handys. „Sie hatten registrierte Diensthandys. Noch heute könnte ein Bewegungsprofil erstellt werden.“
    *) Kontakte. „Mit wem in Wien haben sie telefoniert? Die Handydaten könnten Aufschluss geben.“
    *) Hintermänner. „Der Anwalt des Auftraggebers des Ibiza-Videos ist auch Advokat jener Mitarbeiter, gegen die im BVT-Skandal ermittelt wurde.“

    Vielleicht läßt sich daraus etwas ableiten, wie es weitergeht…sind das die „schwarzen Netzwerke“ im BVT? Oder die roten?

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    1. Weiss nicht – kann sein, dass sie auf fremde Rechnung arbeiten oder es gehört zum Spin „alle gegen Kurz“ – das mit dem Anwalt ist interessant, bis wann ist sowas noch Zufall?

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  6. übrigens fühlt sich die SPÖ Wien bemüßigt, ein paar Dinge klarzustellen 😉

    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190723_OTS0117/von-der-ostkueste-bis-silberstein-die-kampfbegriffe-der-rechtspopulisten

    Von der Ostküste bis Silberstein – die Kampfbegriffe der Rechtspopulisten
    Antisemitische Codes von Kurz, Nehammer, Strache, Vilimsky und Co. müssen hinterfragt werden – sie dienen der Ablenkung von türkis-blauer Geheimniskrämerei
    Wien (OTS/SPW-K) – Hatte schon das „Ibiza-Video“ das Vertrauen in die Politik von FPÖ und ÖVP schwer erschüttert, setzt die „Schredder-Affäre“ nun einen drauf. Statt für das Geschehene Verantwortung zu übernehmen, versuchen die Spitzenvertreter von Blau und Türkis aber wieder, die Aufmerksamkeit auf jene zu lenken, die die Fakten in die Öffentlichkeit getragen haben. Für SPÖ-Gemeinderat Peter Florianschütz ist es bemerkenswert, wie oft sich türkis-blaue Spitzenpolitiker dabei antisemitischer Codes bedienen. Konkret: Der Chiffre „Silberstein“ in Verbindung mit Dirty Campaigning.

    „Wenn Kurz, Strache oder ihre Generalsekretäre Nehammer und Vilimsky sogenannte ‚Silberstein-Methoden‘ vermuten, ist das keine zufällige Wortwahl“, klärt Florianschütz auf. „Dabei geht es nicht um ernst gemeinte Vorwürfe oder tatsächliche Kampagnen. Vielmehr verkörpert ‚Silberstein‘ hier ein Feindbild, das für die Politik von Rechtspopulisten charakteristisch ist. Wer tatsächlich antisemitischer Gesinnung ist, wird sofort hellhörig: ‚Da ist jemand, der dieselbe Sprache spricht.‘ Und alle anderen sollen vergessen, dass der ‚Neue Stil‘ von FPÖ und ÖVP eigentlich nur darin bestanden hat, im Geheimen die Bevölkerung zu täuschen.“

    Florianschütz, Präsident der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft, erinnert an die Rhetorik von Jörg Haider: „„Haider hat in seiner Zeit als FPÖ-Parteichef bekanntlich kein antisemitisches Klischee ausgelassen. Er hat Ariel Muzicant, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde war, aufgrund seines Vornamens verunglimpft und wurde deshalb verklagt. Er hat von der jüdisch dominierten ‚Ostküste‘ schwadroniert, um seine Anhänger bei der Stange zu halten. Das war damals unerträglich und ist es heute noch immer.“

    Haider, Orbán, Strache, Kurz?
    Dasselbe Muster beobachten PolitikwissenschaftlerInnen heute im Lager der Rechtspopulisten und Rechtsradikalen in Europa: „Das beste Beispiel ist der von Kurz und Strache erwiesenermaßen hochgeschätzte Viktor Orbán in Ungarn“, so Florianschütz. „Für den ist George Soros der jüdische Sündenbock aus dem Ausland, gegen den er laufend hetzt. Niemand bei klarem Verstand könnte eine derartige Einflussnahme dieses Investors glauben. Gerade darum eignet er sich wunderbar für antisemitisch-nationalistische Verschwörungstheorien.“

    Ein Karl Nehammer oder Sebastian Kurz würden heute zu Recht in Misskredit geraten, wenn sie altbekannte und abgenützte Begriffe wie „Ostküste“ verwenden würden, vermutet Florianschütz. „Sie haben von Jörg Haider gelernt. Also verwenden sie neue, subtilere Begriffe. ‚Silberstein‘ steht in dem Fall für einen mysteriösen Strippenzieher aus einem fernen Land, der mit der Sozialdemokratie gemeinsame Sache macht, um dem österreichischen Volk zu schaden. Diesen gefährlichen Unfug posaunt ein ÖVP-Generalsekretär heute in alle Welt hinaus“, verweist der SP-Gemeinderat auf ständig neue Statements türkis-blauer Spitzenpolitiker.

    „Der Antisemitismus in der FPÖ ist reichlich dokumentiert“, so Florianschütz. „Aber auch Sebastian Kurz hat überhaupt keinen Genierer davor, wenn es in seine rechtspopulistische Rhetorik passt. Es gibt absolut keine Abgrenzung. Das macht das gesamte Engagement des Kanzlers gegen die Instrumentalisierung von Jüdinnen und Juden unglaubwürdig.“

    „Der Kampf gegen Antisemitismus verlangt Wachsamkeit von uns allen“, mahnt Florianschütz. „Von Politikerinnen und Politikern, aber auch von kritischen Medien. Antisemitische Codes – ob sie jetzt ‚Ostküste‘ heißen, ‚Soros‘ oder ‚Silberstein‘ – dürfen keine Verbreitung finden, sondern müssen unbedingt hinterfragt werden. Verschwörungstheoretische ‚Message Control‘ ist ein Unding und Antisemitismus hat viele Gesichter“, so Florianschütz abschließend.

    ——–
    Haider und „Ostküste“ war im 1. SPÖ-Wahlkampf 2001 mit Greenberg und Silberstein – die zuvor dem Haider-Gegner Ehud Barak zum Sieg verholfen haben:

    https://alexandrabader.wordpress.com/2019/06/14/coup-teil-25-ein-silberstein-coup/

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  7. Der Klimawandel sei existent und bedrohe nicht nur die Zivilisation, sondern den gesamten Planeten. Wenn wir jetzt nicht handeln, würde unsere Welt untergehen, heisst es. In diesem Video wird aufgedeckt, welche Wissenschaftler hinter der Klimahysterie stecken und was sie mit Greta Thunberg zu tun haben.

    Es wird gezeigt, wie und wo in Deutschland das Klima gemessen wird und ob man den Werten trauen kann? Letztendlich wird nachgewiesen, wie bei Klima- und Treibhaus-Experimenten getrickst, getäuscht und fabuliert wird. Am Ende ergibt sich ein klares Bild und die Frage, werden wir alle getäuscht?

    Genial, mit welch, selbst für meteorologische Laien, wie mich, leicht nachvollziehbarer, wissenschaftlicher Herangehensweise, der „Klimawandel“ schlussendlich als der mutmaßlich größte Schwindel der letzten Jahrzehnte enttarnt werden kann. Ich bin in der Tat beeindruckt, wie leicht sich die gehypte Lüge der sukzessive zur Klimakatastrophe sich auf schaukelnden Erderwärmung widerlegen lässt 😦

    Habe mir das Video sofort gesichert – Vorsicht soll ja bekanntlich besser sein, als Nachsicht 😉

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Geschätzter Fledling!

      Oliver Janich hat bereits seit einiger Zeit ein Video dazu erstellt, wie leicht man die Lügen der Klimahysteriker zerlegen kann. Er möchte ja unbedingt eine Diskussion mit diesen „Experten“, die das natürlich verweigern, weil der (angebliche) menschgemachte Klimawandel gesichertes Wissen sei.

      MfG Michael!

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  8. Wie das Angebot von Müller-Stellvertreter Andrew Weissmann an einen Oligarchen das DOJ zum Bumerang bringen könnte
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    (….) Aber jetzt, als Firtash seinen Kampf zur Vermeidung der Auslieferung eskaliert, wird die Weissmann-Ouvertüre einem österreichischen Gericht als möglicher Verteidigungsbeweis angeboten, dass die Verfolgung des DOJ durch falsche Beweise und politische Motivationen fehlerhaft ist……

    In einer versiegelten Klage in Österreich Anfang des Monats verglich Firtashs Anwaltsteam die 13-jährige Untersuchung des DOJ in Bezug auf Firtash mit den mittelalterlichen Inquisitionen…….

    Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten gewann das US-Justizministerium ein Urteil in Österreich, um Firtashs Auslieferung nach Chicago zu sichern. Doch dann reichte sein Anwaltsteam heimlich neue Beweise ein, die die Weissmann-Ouvertüre beinhalteten, und österreichische Beamte kehrten letzte Woche plötzlich den Kurs um und befahlen eine neue, langwierige Auslieferungsverzögerung ………

    Ein zentrales Dokument, das den österreichischen Behörden zur Unterstützung der Auslieferung von Firtash vorgelegt wurde, wurde vom DOJ als aus den Unternehmensakten von Firtash stammend dargestellt und soll nachweisen, dass er ein Bestechungsprogramm in Indien sanktioniert hat.

    Tatsächlich wurde das Dokument von der McKinsey-Beratungsfirma als Teil einer hypothetischen Ethikpräsentation für die Boeing Co. erstellt und hatte keine Verbindung zu Firtashs Firma….. (….)

    https://thehill.com/opinion/white-house/454185-how-mueller-deputy-andrew-weissmanns-offer-to-an-oligarch-could-boomerang

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  9. Interessante Youtube-Videos von Nachrichten aus den USA ins Deutsche übersetzt von Qlobal-Change.

    Da tut sich einiges in den Staaten, für die Kabale wird es immer enger. Die Negativberichterstattung in Europa über Trump wundert mich nicht mehr.

    In den Kommentaren unterhalb dieses Videos (ein bischen runterscrollen) ist ein Eintrag von Herrn Herbert Slezak. Da geht es um ein pädo-kriminelles Netzwerk in Österreich. Sagt ihnen das etwas Bader? Sie haben doch auch schon öfters über solche Netzwerke geschrieben.

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    1. Weniger über Pädos aber über Netzwerke, mit meinem WIssen durchkreuze ich die Pläne für die nächste Regierung, ich brauche daher EUREN SCHUTZ!

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      1. Der Richter der mich töten soll, heisst Peter Rathmanner, er weigert sich, Zeugen für falsche Behauptungen über mich zu befragen und fühlt sich dadurch belästigt, dass ich bei Vermögenswerten (von wegen Verfahrenshilfe, die er ablehnt) angebe, was mir GERAUBT wurde, unter anderem viele wertvolle Bücher, neben meiner Wohnung.

        Das kriminelle Schwein (anders kann man ihn nicht nennen) soll mich vernichten, WEIL ich bei den Eurofightern aufdeckte, was Doskozil, Pilz, Gusenbauer angerichtet haben uund wie sie Darabos zusetzten.

        Ich soll getötet werden, weil ich einenn bedrohten Ex-Politiker entlasten kann.

        Das ist Österreich.

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      2. …danke sehr, das kann wertvoll sein – man kann vielleicht noch leute finden, die sich daran erinnern

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  10. Es nimmt kein Ende 😎

    22. Juli 2019

    Der UN-Chef muss jetzt gegen die Epidemie der sexuellen Belästigung innerhalb der Organisation vorgehen
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    Was können Länder erwarten, die ihre gesamte Sicherheit in die Hände der UN legen, wenn sie Sexualstraftäter als Lords of Depravity in ihrem eigenen Hinterhof aufnehmen?

    https://www.strategic-culture.org/news/2019/07/22/un-chief-has-to-act-now-on-sexual-harassment-epidemic-within-organization/

    Vor 3 Tagen habe ich einen Bericht über Pädophilie
    in Australien gelesen.

    Den Link werde ich aber nicht posten, weil er voller schrecklicher Fotos der vielen missbrauchten Kinder zeigt.

    Auch Zeichnungen der armen Kinder — die wohl bei
    Vernehmungen schildern sollten, wie die Täter
    sie behandelt haben– ?? wurden abgebildet.

    Tja,
    das ist unsere viel gepriesene westliche
    Wertegemeinschaft.

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      1. Ich kann ihnen nicht helfen mit einer Herberge. Unsere Hündin würde sich mit ihren Katern nicht vertragen und mir gehört hier nichts.

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  11. Hallo Fr. Bader,

    sie sollten mehr über diesen „Peter Rathmanner“ schreiben, so dass viele Menschen über diese Geschichte erfahren.

    Nur wenn Sie dies veröffentlichen, ist es ein Schutz für Sie selbst.
    Wenn kein Mensch über die Machenschaften von diesem „Peter Rathmanner“ und über sein Umfeld bescheid weiss, dann ist es gefährlich.

    Sie sollten da mehr diesbezüglich veröffentlichen, um sich selbst zu schützen.

    Bitte veröffentlichen Sie die konkreten Bedrohungen:
    Wer hat Sie bedroht ? Wie wurde Ihnen gedroht ? Wann wurde Ihnen gedroht ? usw.

    Liebe Grüsse!

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    1. Er ist Bezirksrichter und geht gegen mich basierend auf Lügen des Ex-BMLV-Kabinettschefs Kammerhofer vor, der auch anderen Menschen schwer schadete – und ist nicht bereit, mich Lügen (mit Zeugen) entkräften zu lassen. Es hat weitreichende Auswirkungen, weil es um Schattenstrukturen im BMLV geht, die ich dargestellt habe und die mir auch immer mehr Menschen bezeugen. Es geht auch um unter Druck gesetzte Minister, die dann ausbaden mussten, was andere illegal entschieden haben. Schreibtischtäter machen dann diejenigen mundtot, die dagegen aufmucken, weil es verfassungswidrig und Hochverrat ist. Und Medien interessieren sich nicht dafür, d.h. decken es. Es geht um Menschenleben.

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    1. und in welchem Video? Link?

      ich vermute, dieses?

      oder Larry Silverstein – 9/11?

      Hach, jetzt sehe ich das – er hat auf mich verwiesen !!!

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      1. sorry ich hatte den Link nicht reinkopiert ..ja genau dieses Video und ja, Oliver Janich hat dich darin namentlich erwähnt 🤗

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      2. Na das ist ja ein Zufall!
        Ich habe ihn diesen Sonntag (21.07.) über seine Webseite kontaktiert und ihn gefragt, ob er Ihren Blog kennt 😂
        Meine Frage hat sich nun beantwortet!

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