Coup Teil 40: Ibiza – ein Puppenspiel

Nach Ibizagate liegen die Ex-Koalitionsparteien in Umfragen nicht schlechter oder besser, sodass man leicht annehmen könnte, das Ziel sei verfehlt worden. Doch es geht darum, Figuren aus dem Spiel zu nehmen und neue Regeln (eine neue Regierung) in Aussicht zu stellen. Der britische Autor Philipp Willan, den ich einmal in Portugal kennenlernte, nannte ein Buch über politischen Terrorismus in Italien „Puppetmasters„. Was wir auf den Bühne sehen, ist für unsere Augen gedacht und wird von Medien interpretiert, denen ebenfalls eine Rolle zukommt. Willan beschrieb 1991, wie US-Geheimdienste in den Jahren davor unter anderem die Loge P-2 dafür verwendeten, mit Anschlägen zu destabilisieren und passende Wahlergebnisse herbeizuführen. Hinter Etiketten wie „Rote Brigaden“ verbargen sich oft Rechtsterroristen, die aber wieder nur an jemandes Leine hingen und Einzelpersonen wie Aldo Moro ins Visier nahmen oder generell Schrecken verbreiteten (Bahnhof von Bologna). In Ibiza sollen halbkriminelle Sicherheitsleute auf eigene Faust agiert haben ohne jedes politische Kalkül, wurde uns sofort weisgemacht. Man kann dies ebenso farbig illustrieren wie all jene Terrorstories früherer Jahre bis zum Attentat auf Alfred Herrhausen 1989, das gewisse Ähnlichkeiten mit dem Tod Jörg Haiders aufweist (der mit „Alkohol, Raser, schwul“ etikettiert und tabuisiert wird).

Warum sprach Claus Pandi in der „Kronen Zeitung“ eigentlich davon, dass Ibizagate für Haider-Nachfolger Heinz Christian Strache „wie ein Autounfall“ sei? Und warum erfuhr (Tage nach dieser Äußerung) auch Strache selbst erst, dass ein V-Mann und Drogendealer Anschlagspläne auf ihn und seine Familie wälzte (per Autobombe)? Was passierte wirklich in der Nacht vom 10. auf 11. Oktober 2008, wenige Tage nachdem Strache und Haider sich versöhnt hatten? Sollte Haiders spektakuläres Ableben ein Signal an die „Elite“ sein wie Herrhausens Ende all jene mahnte, die Europa und Deutschland in Konkurrenz mit den USA positionierten? Warum soll plötzlich Landeshauptmann Hans Peter Doskoszil in Gefahr sein? Zum Szenario auf Ibiza gehört auch, dass über Substanzen spekuliert wird, welche das Bewusstsein und die Reaktionen einer Person vorübergehend verändern. Es handelt sich um schwere Körperverletzung, wenn der Vorwurf denn stimmt, und gehört durchaus zum Repertoire jener Kräfte, mit denen wir es hier zu tun haben, wie ich aus Erfahrung weiß. Philippa Strache hat recht, wenn sie meint, ihr Mann habe sich in Gefahr begeben, schon allein, weil er zu einer ihm unbekannten Villa mitkam, die eine Fremde gemietet hatte. Ibizagate schuf auch in Windeseile Narrative um Strache wie einst um Haider – diesmal eben „besoffen, korrupt, Handlanger Moskaus“.

„Wie ein Autounfall“

Unten sieht man einen „Autounfall“ der anderen Art, der am Geburtstag von Ex-Minister Norbert Darabos 2018 via „Krone“ angedeutet wurde; im Jahr davor drohte ihm Peter Pilz per „Kurier“. Natürlich wurden auch für ihn Narrative geschaffen, beginnend beim Ex-Zivi, der beim Heer so unglücklich sei; dabei ließ man ihn das Amt nicht ausüben, sondern illegal den Kabinettschef „regieren“, was die SPÖ-Nomenklatura nur teilweise erklärt. Denn diese sollte nicht über die Möglichkeiten verfügen, einen Politiker total zu überwachen und gegebenenfalls Autounfälle auch zu realisieren. Derlei Feststellungen verstärken natürlich den Eindruck, dass wir es in der Politik eh nur mit Marionetten zu tun haben. Doch in Wahrheit sehen wir, wie manche um Spielraum ringen, was Mainstream-Medien immer heftig bekämpfen müssen. Natürlich kann man sich Schutz durch Beliebtheit auch mit zynischem Kalklül verschaffen, indem man auf „Fremdenfeindlichkeit“ setzt. Das ist auch ein plakativer Begriff, doch um Nuancen geht es hier nicht, sondern um die Alternative zu einer Ochsentour, wie sie für die SPÖ charakteristisch ist. Ibiza beendete die Karriere von Personen abrupt, die sich eigenen Rückhalt in der Bevölkerung verschafft haben, was neben Strache für Ex-Innenminister Herbert Kickl gilt. Bei Johann Gudenus ist bemerkenswert, dass er Verbindungsmann zu Russland war und man diese Schiene in einem Aufwaschen auch kappte.

Die „Krone“ am 31. Mai 2018

Vielsagend ist immer, wer was darf , das bei anderen heftig kritisiert wird oder würde – zum Beispiel, wenn Christian Kern ein Aufsichtsratsmandat bei der russischcen Staatsbahn RZD erhält. Man denke auch an Oleg Deripaska (mit jüdischem Background) und die Strabag und ist bei Hans Peter Haselsteiner, Alfred Gusenbauer und Co., die wiederum mit Kern im Geschäft sind. Und wir sind bei der Signa Holding, die einen Kredit bei der russischen Sberbank laufen hat, für die Tony Podesta nach den Sanktionen lobbyierte. Jüngst wurde auch wieder einmal berichtet, dass Kern an israelische Sicherheits- und Rüstungsunternehmen andockt, was immer Militär und Geheimdienst bedeutet. Es geht nicht nur darum, wer was darf und wer nicht, sondern auch um die Frage, wo denn nun wirklich Politik „gekauft“ wird. Denn das führt dazu, wo nicht nur der Schein nach außen gewahrt wird – mit Dienstwagen, Pressesprecher, Chauffeur, wichtigen Terminen usw., sondern Ämter auch frei ausgeübt werden können. Gerade dass sich personell so wenig ändert und auf den ersten Blick jeder sehr weich fällt, der seine Funktion verliert, spricht für ein Puppenspiel mit wenigen Ausreißern. Zu Recht empört die Menschen auch, dass im Polit-Umfeld nur lächerlich geringe Strafen verhängt werden (siehe Eduard L. oder Bootsunfall am Wörthersee mit einem Toten), was ganz im Interesse der Puppetmasters ist, weil es Politik per se abwertet.

Schlammcatchen bei Fellner: Bohrn-Mena vs. Grosz

Als Jörg Haider starb, outete sich Stefan Petzner als „Witwe“, die praktisch an Stelle der geschockten echten Witwe sprach. Petzner wurde rasch zum BZÖ-Chef bestimmt (bereits am 12. Oktober 2008) und legte fest, dass es keine Kooperation mit der FPÖ geben wird, sodass die SPÖ sicher wieder in der Regierung war. Es wirkte illoyal. wie er sich verhielt, doch erst nachdem vollendete Tatsachen geschaffen wurden, artikulierten Haider-Weggefährten ihre Vermutung, dass Petzner die Seiten gewechselt habe. Er trug auch zu Spekulationen über Haiders letzten Tag bei und unterstützte das kreierte Narrativ von wegen „schwul, Raser, alkoholisiert“. Immer wieder begegnen wir Personen, deren Rolle (untertrieben gesagt) zwiespältig ist, die aber danach keinerlei finanzielle Sorgen mehr haben (und Öffentlichkeit, wenn sie diese wünschen). Petzner erinnerte dieszbezüglich an Rudi Fussi, der 2002 aus dem Nichts ein Volksbegehren gegen Abfangjäger startete (als sich Schwarzblau für Eurofighter Typhoon entschied). Nicht von ungefähr spielten beide im SPÖ-Wahlkampf 2017 mit Tal Silberstein eine Rolle, wobei immerhin manche in der SPÖ fassungslos waren, dass man Petzner beiziehen wollte (siehe auch Coup Teil 39). Damit lässt man es alternativlos erscheinen, diese und nicht andere Leute hereinzuholen, was eine Entsprechung beim Erstellen von Kandidatenlisten und der Vergabe von Ministerposten etc. findet. Nicht von ungefähr trägt auch Fellners oe24 dazu bei, Petzner, Fussi und Co. immer buchstäblich am Schirm zu haben (siehe Fussi gegen Mölzer, Bohrn-Mena gegen Grosz usw.)

Petzner in der Zeit im Bild 2, Oktober 2008

Besteht die Verbindung zur SPÖ nicht nur bei Fussi (auch er von der Justiz milde behandelt), sondern auch bei Petzner noch von 2008 her in Alfred Gusenbauer? Er scheint die „Puppetmasters“-These  zu widerlegen, da er doch hier und dort lobbyiert, diese und jene Aufsichtsratsfunktion hat – aber wem dient er dabei wirklich, und tat er dies auch schon in seiner aktiven politischen Laufbahn? Wem sollte Ibiza schon 2017 nutzen, und wem kam was dazwischen? Führt eine blaue Linie von Haider, der von Israel immer angefeindet wurde (nicht immer zu Unrecht!) zu Strache und zu Ibiza 2017/2019? Wer bekämpft hier wirklich wen und welche Connections gibt es über Parteigrenzen hinweg? Wer ist wie in der Carmina Burana-Verfilmung bei „Oh Fortuna“ tatsächlich durch das Rad des Schicksals aus dem Spiel gedreht worden und wen gibt es noch? Bei der letzten regulären Wahl 2013 hießen die Spitzenkandidaten Werner Faymann, Michael Spindelegger, Heinz Christian Strache und Eva Glawischnig; Matthias Strolz brachte die NEOS erstmals ins Parlament. Heute sind es Pamela Rendi-Wagner (damals noch nicht einmal SPÖ-Mitglied), Sebastian Kurz (immerhin von Spindelegger gefördert), Norbert Hofer (FPÖ), Werner Kogler (Grüne), Peter Pilz und Beate Meinl-Reisinger (NEOS). Das BZÖ hatte mit Josef Buchner keine Chance, der übrigens Newcomer Stefan Petzner oder Gerald Grosz vorzog; außerdem kandidierte das Team Stronach mit Frank Stronach an der Spitze. Inzwischen hatte die SPÖ einen Obmann Chreistian Kern, die ÖVP wiederum Gusenbauers Tarockpartner Reinhold Mitterlehner; die Grünen traten 2017 mit Ulrike Lunacek an, als Peter Pilz erfolgreich gegen die Partei kandidierte.

Carmina Burana

Ohne Ibiza würden wir erst im Herbst 2022 wählen und Türkisblau hätte mehr umsetzen können, was manche bedauern, andere aber sehr begrüßen. Türkisblau kann wieder kommen, dann aber ohne Kickl, und überhaupt – Medien propagieren schon ÖVP – Grüne als reizvolle Kombination (auch der „abtrünnige“ ? Pilz). Wenn wir Ibizagate Seilschaften mit gewisser SPÖ-Nähe zuordnen können, erscheint dies komplett widersinnig, weil man in diesem Lager auf der Verliererstraße ist. Es muss um ein „höheres“ Interesse gehen, dem eine bislang benutzte Partei seelenruhig geopfert wird, an die man nun auch die Grünen heranzuschreiben versucht. Schade ist es nicht um Thomas „Prozda“ Drozda (hier bei seinem seiner typischen Auftritte), sondern um Positionen, für welche die Sozialdemokratie bisher doch stand und stehen musste. Man weiss ja, dass  die SPÖ erstmals seit langem nicht aus der Position der Nr. Eins antritt, und dennoch Rendi-Wagner unbeirrt davon spricht, die „erste gewählte Kanzlerin“ werden zu wollen. Ibiza soll bezüglich der Entstehungsgeschichte der SPÖ nicht schaden, sondern als Initiative fernab der Politik erscheinen. Wenn aber „Kronzeuge“ (was man immer für etwas „Offizielles“ ist, schon von der Bedeutuung des Wortes her) Sascha W. unter anderem im Nobelbordell Babylon verkehrt, denken wir an dessen (des Babylon) Anwalt Georg Zanger, der ebenfalls den Gusenbauer-Mann Kern an Bord hat, und zwar (wie Norbert Hofer) bei der Austrian Chinese Business Association, bei der wir auch Brigitte Bierlein finden. Zanger ist auch der Anwalt von „Nazijäger“ Uwe Sailer, bereit für Diffamierungen aller Art, und einer seiner Konzipienten (und von Gabriel Lansky) war Michael Pilz.

Einstweilige Verfügung

Er ist Geschäftspartner von Stefan Sengl (Silberstein-Wahlkampf 2017) und  Eveline Steinberger-Kern und spielte bei der Eurofighter-Farce 2017 als „Vertrauensperson“ von (gegen) Darabos mit. Eben berwirkte er eine einstweilige Verfügung gegen Kurz im Ibiza-Kontext (nur ja nicht „SPÖ“ und „Silberstein“ aussprechen). Bleibt immer noch die Frage, wo hier die „Masters“ und die Puppets“ sind und ob sich das eine oder andere „Puppet“ als „Master“ mit gefinkelter Strategie entpuppt. Was übrigens Pilz betrifft, so folgte auf die Forderung nach dem Rücktritt von Sebastian Kurz (siehe Misstrauensantrag) eine zögerliche Entscheidung über die Kandidatur. Das Grabscher-Narrativ wird Pilz zwar nie wieder los, er fährt jedoch mit Daniela Holzinger (Ex-SPÖ, Eurofighter-Ausschuss 2017 und 2018/9), Martin Balluch (Tierschützerprozess) und Susanne Giendl von Verwaltungsgerichtshof eine Justizschiene. Dies lenkt von seinen und Doskozils Eurofighter-Fakeanzeigen ab und wird auch durch große Töne in Richtung Rene Benko kaschiert (und angeblich fürchtet sich Kurz vor ihm). Bei den Eurofightern übernahm Michael Bernhard von den NEOS das „Aufdecken“, der von Wolfgang Peschorn, damals Finanzprokuratur, heute Innenminister, mit Infos versorgt wurde. Peschorn beanwortetegerade Anfrage von Jan Krainer (SPÖ); Beamte,  ie bei Martin Sellner eine Hausdurchsuchung durchführten, waren sicherheitsüberprüft; Kabinettschef Kammerhofer (BMLV) hingegen niemals. Wieder einmal geht es um „Puppets“ und Fäden zu den „Masters…“

PS: Der ÖVP-Abgeordnete Martin Engelberg schreibt unter dem Titel „Es reicht, Tal Silberstein!„:“Wollte Sebastian Kurz tatsächlich antisemitische Gefühle in Österreich bedienen, dann hätte er nicht über viele Jahre hindurch jede Gelegenheit nutzen dürfen, um der jüdischen Gemeinde und Israel seine tiefe Sympathie zu bekunden. Mit einer bei einem österreichischen Bundeskanzler noch nie beobachteten Vehemenz hat er sich zur Verantwortung Österreichs zum Holocaust bekannt, gegen jede Form von Antisemitismus und Antizionismus in Österreich und in der EU gewandt, zahlreiche Einladungen in der jüdischen Gemeinde angenommen und umgekehrt viele Gelegenheiten genützt, Vertreter der jüdischen Community im Bundeskanzleramt zu empfangen. Nicht zuletzt hat ihn der Premierminister Israels in der vergangenen Woche anlässlich seines Besuchs in Jerusalem als ‚riesigen Freund des Staates Israel‘ und ‚Vorkämpfer gegen Antisemitismus‘ begrüßt.“ In so einer Rolle hätte sich auch Strache gerne versucht, doch ihm nimmt man es nicht ab – was uns wieder zu den Urhebern von Ibizagate zurückführt.

36 Kommentare zu „Coup Teil 40: Ibiza – ein Puppenspiel

  1. „die justiz schüchtert mich immer noch ein wegen meiner recherchen:“

    Laut eigenen Angaben hat dieser Blog ca. 1000 „Folger“ (unsinniges Wort, weil ich „folge“ „Ceiberweiber“ nicht, sondern informiere mich und kommentiere hier …)

    Was ich hier explizit anregen möchte, gleichsam als freien Appel:

    Wenn nur 10% der Folger 10€ fix im Monat abbuchen, gibt das mal eine Basis um erst mal Kräfte zu sammeln, Kräfte zu sparen, (Sätze wie das Eingangszitat gar nicht erst aufkommen lassen zu müssen.)

    Die Verfolgung wird nicht aufhören, davon bin ich überzeugt, (dafür sind Sie zu gut) aber Sie bekommen durch freies Geld – und nur durch freies Geld – den Freiraum den Sie benötigen … für ihre exzellenten Recherchen! Es ist reales Equivalent, das einzige!

    Soros und Co zB haben diese Freiräume, aber(!) auf Kosten „der 99%“.

    Als Ausgleich: aus Freiheit Talente voraussetzungs- und bedingungslos zu fördern.
    Die einzige Instanz/Kontrolle bei diesen Entscheidungen ist intrinsisch.

    Sie werden ernst genommen, Frau Bader, „todernst“!

    Hier noch für alle, die sich mit angesprochen fühlen:
    Alexandra Bader
    Erste Bank BLZ 20111
    BIC GIBAATWWXXX
    IBAN AT592011100032875894

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  2. Als ich einst nahe der Stahlhütte in St. Peter in der Au weilte kam mir zu Ohren der Personaldirektor wäre ein roter Gewerkschafter und Freimaurer. Er war besäumt von Menschen mit 4 bestens dotierten Jobs. Hat da jemand etwas gewusst – vermutlich ja.

    Sie streben alle miteinander gegen den großen Futtertrog der durch die Inflation immer prächtiger gefüllt wird. Politiker sind eine kleine Gruppe unter all den strebenden Demokraten.

    Sie sind allesamt Kriminelle (sie glauben davonzukommen), ein paar sind kleine Ganoven, ein paar große und ein paar redliche Kaufleute – wie Alfred Nirwan der Teppichhändler vor den Toren zum Balkan.

    Einst wanderte Merlin der stolze Zauberer die anverwandte Route durch die Tore vor Wien. Er ließ sich erschöpft am Rande eines vermeintlichen Biotops nieder, sinnierte so vor sich hin und fragte, ‚Wie tief mag es wohl sein?‘. Übermütig stieß seinen Stab hinein, zu eilig. Tja. Er wartet noch immer auf dessen Rückkehr.

    Steht ja nicht umsonst gleich daneben das Schild mit der Aufschrift ‚Vorsicht! Politsumpf. Betreten auf eigene Gefahr‘ . Haften tut sowieso keiner, das versteht sich von selbst. Aber woher sollte der Merlin auch Deutsch können.

    In dem Sumpf sind schon die Horden Saurons auf Nimmerwiedersehen verschwunden, so tief nimmt sich dieser aus. Oder wie der Falke einst tönte … watch?v=OMrwcix41sY.

    Wie sagt der gelernte Österreicher, ‚Wärst du nicht hineingegangen, wärst wieder herausgekommen‘. In Wien hat keiner Dreck am Stecken, sondern der Dreck einen Stecken … armer Merlin, armer Herr und Frau Österreicher. Worauf die wohl warten? Auf jeden Fall wird es dauern, aber immer gleich soweit sein.

    Herr Udo, nicht weit entfernt, aus dem Club 45 (1973 gegründet von der SPÖ, resp. führenden Mitliedern), der mit der Lucona Marco Polo gleich die Welt wollte umschiffen …

    Gratz saß ein und geisterte nach kurzer Zeit wieder im Wiener Rathaus rum. Karl Blecha der ob der Lucona Affäre und dem Noricum Skandel trat endgültig als Ehrenmitglied in den Pensionstenverband zurück – das wohlbekannte Pendant zu Khol.

    Den Falken haben sie angeblich auch am Gewissen wird gemunkelt – also nicht der der Blecha und der Khol, sondern die Typen aus dem Club 45. Aufgelöst wurde ja nur der Club und nicht die Männer in den Hinterzimmern und deren Machenschaften.

    Noricum Affäre. 2 Manager der Voest in Krems und der Apfalter in seiner Villa. Ja ja die Loge zu den Sieben Weisen, vermutlich ähnlich dem Rat der Weisen von denen die Pamela Rendi Wagner spricht. Kommen aus dem Morgenland und bringen Gold, Weihrauch und Myrre. Wen interessiert da schon ein Christuskind?

    Auch wenn der Tod von Jörg Haider oft mit seinen Worten zu Finanzkrise 2008 in Verbindung gebracht wird, so stellt sich die Frage was er bei Gadaffi und Saddam machte und was mit den 40 Mio. Pfund ist, resp. sie kamen – sofern da überhaupt etwas dran ist. Vermutlich war er vor Ort nicht beim literarischen Quartett und genoss eine Lesung aus dem grünen Büchlein. Im Rahmen des Buwog Skandals und der Übernahme der HAA durch die Bayern wurden die Konten erst mal gefunden.

    Zumeist sterben Österreicher im Zusammenhang mit Waffengeschäften resp. ‚Skandalen‘ in dem Umfeld, von denen zuvor keiner etwas wusste und hernach keiner etwas gewusst haben will.

    Eines scheint sicher. Hat ein Politiker ehrbare Absichten wie einst Dallinger stürzt er eines Tages gerne mit dem Flugzeug ab. watch?v=J1wbUUnPUB0 Und wer den Ländern in der Dritten Welt die Schulden will nachlassen, lebt auch nicht länger.

    Egal. Ich kann mich noch erinnern, dass mit der Einführung des EURO der Schuldenstand Österreichs, der damals gegen 2 Bio. Schillinge strebte, sich auf einmal häschenhaft ausnahm und die Propaganda behauptete man müsste einen EURO mit 10 Schillingen umrechnen. Tja. Hat da jemand im Hintergrund einen Schnitt gemacht? Wie passt das zur Aussage einer Politikerin, die Schulden Österreichs wären in so undurchsichtig verflochtenen Gesellschaften abgepackt worden, sodass keiner mehr wüsste wo sie tatsächlich zu finden seien.

    Jetzt wundern sich alle miteinander, dass die Menschen im Land der Politik nicht über den Weg trauen. Wie einst Hofer tönte, ‚Ihr werdet euch noch wundern was ich alles kann‘. Sage ich, ‚Mich wundert in dem Land schon lange nichts mehr‘. Soll jetzt keiner sagen, ‚Es ist schon alles so lange her‘. Stimmt, aber es kommt alle Daumenlang etwas von dem was immer läuft nun halt mal auf.

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    1. sehr schön zusammengefasst, nur:

      das grüne büchlein des revolutionsführers könnte gerade die eigentliche ursache für so manchen todesfall sein…

      die revolution frisst ihre kinder…

      in dem fall hat das kind schon zu lange überlebt…

      da musste man sich was einfallen lassen…

      übrigens ist das im iran und in russland ähnlich…

      selbst in den usa ist ein hoppala passiert…

      vielleicht bilden sich mehrheiten, solange man sich noch selbst informieren darf und bevor man zumindest mundtot gemacht wird…

      bildung wäre nämlich das, was uns vorm stimmvieh retten könnte…

      bevor es wieder losgehetzt wird…

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  3. Der Reisepass von „Jeffrey Epstein“ stammt interessanterweise aus Österreich.

    Siehe neueste Nachrichten aus den USA.

    Frage:
    was hat Österreich mit dem Mossad zu tun ?

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      1. Hier findet man immer wieder Neues:

        https://twitter.com/hashtag/epstein?src=hash

        Ein User meinte am Telefon, dass es toll wäre, wenn man Österreich-Verbindungen über diesen Pass aus den 1980er Jahren hinaus findet

        Hier hat jemand Epsteins Flugbewegungen :

        Es gibt dafür auch Datenbanken, kostet halt etwas.

        Interessantes Posting:“In 1993, #Epstein was busted in a massive US securities fraud op. His partner, Hoffenberg, was sentenced to 20 years. But the gov’t cut a deal w/ Epstein & let him plead guilty to conspiring to steal checks from mailboxes & only get 5 yrs probation. Jeff is intelligence 100%.“

        siehe https://twitter.com/morphonios/status/1151405128399970305

        Ein anderer User: „In 2006, Jeff #Epstein gave $50K to New Mexico Gov. Bill Richardson. In 2015, Richardson joined the 8 member Advisory Board of Israeli Co. Genie Energy. Other members include Lord Jacob Rothschild, CIA Director James Woolsey, Vice Pres Dick Cheney & FoxNews Owner Rupert Murdoch.“

        siehe https://twitter.com/morphonios/status/1150302908455555077

        Demokraten verteilen „sexual predator awards“:

        der (zerstörte) Tempel auf Pedophile Island:

        Anspielung von Q auf den Tempel:

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  4. da hamma schon Österreich-Bezug: „As the Jeffrey Epstein case continues to unfold, a laundry list of celebrities, business magnates and socialites who have flown anywhere near the registered sex offender’s orbit are now tainted with pedo-polonium. Many of them, such as Bill Clinton, Ehud Barak, and Victoria’s Secret boss Les Wexner have sought to distance themselves from Epstein and his activities – however their attempts have fallen on deaf ears considering their extensive ties to the pedophile.“

    https://www.infowars.com/its-going-to-be-staggering-epstein-associates-prepare-for-worst-as-massive-document-dump-imminent/

    ist von Zerohedge (www.zerohedge.com) und deshalb Österreich-Bezug, weil Bill Clinton und Ehud Barak von Stanley Greenberg beraten wurde, Barak auch von Silberstein, und man auch an die Podestas denken muss.

    Der Artikel geht so weiter: „As Vanity Fair‘s Gabriel Sherman notes, ‚The questions about Epstein are metastasizing much faster than they can be answered: Who knew what about Epstein’s alleged abuse? How, and from whom, did Epstein get his supposed $500 million fortune? Why did Acosta grant Epstein an outrageously lenient non-prosecution agreement? (And what does it mean that Acosta was reportedly told Epstein *belonged to intelligence*?)‘.“ Auch Elon Musk und Mark Zuckerberg haben mit Epstein zu tun….

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      1. Lauder war ab 1986 Botschafter in Ö.

        Als einziges MSM findet man beim Standard: falscher Pass. Alle anderen schweigen offenbar… habe sonst nichts gefunden https://www.derstandard.at/story/2000106438363/falscher-oesterreichischer-pass-in-penthouse-von-epstein-gefunden

        Noch nicht ganz gehört… Epstein’s Austrian Passport Mystery: „Bringing the Best to Everyone We Touch“ https://m.youtube.com/watch?v=X0Q1M15DqGw

        Wir gehen jedenfalls fröhlichen Zeiten entgegen angesichts dieses enormen Lügensumpfes mit Ziel, Europa und die Europäer niederzuknüppeln und auszurotten.

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  5. Petzner in der Zeit im Bild 2, Oktober 2008

    Ja, im Okt. 2008 war Petzner noch authentisch. Ohne den Petzner jetzt verpetzen zu wollen, scheint der Gesinnungswandel, den Petzner dieser Tage so an den Tag legt, einer erfolgreich durchgeführten Gehirnwäsche [modul: political correctness] geschuldet zu sein.

    Naja, so denkunmöglich ist das nicht 😦

    Bin selber schon am Überlegen, ob ich an mir auch so eine Gehirnwäsche durchführen lassen soll. Das hätte, außer der finanziellen Absicherung, u.a. den verlockenden Vorteil, dass man nach erfolgreicher Gehirnwäsche den größten Nonsens [je absurder, desto besser] daher fabulieren kann [s. Carola Rackete] und trotzdem bzw gerade deshalb ungeteilte Zustimmung erhält – vom Establishment, naturalmente – denn nur darauf kommt es schlussendlich an.

    Wie auch immer

    MfG

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    1. haben sie dazu ein video?

      Ich bezog mich eigentlich eh auf das von Ihnen ? in Ihrem Artikel eingebettete Video 😉

      Also nochamoi:

      Wie auch immer

      MfG

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      1. sie haben gut lachen, sie sind nicht unter immensem druck. hätte ich zeit, mir alles genau anzusehen – dazu brauche ich luft zum atem – dann wäre es einfacher

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      2. sie haben gut lachen, sie sind nicht unter immensem druck.

        Das stimmt, Frau Bader; rührt aber daher, dass ich AKTIV gegen meine damals wahrlich prekäre Situation angekämpft, und schlussendlich, mit vereinten Kräften, weil gut vernetzt, gewonnen habe.

        Wäre ich auch passiv geblieben, hätte ich heute aller Wahrscheinlichkeit nach noch genau die selbe Kakke um die Ohren, wie die Kakke, die mir im August 2008, zum Zwecke mich zu brechen, von Behörden mutwillig eingebrockt worden ist. Der Druck war immens.

        Aber, wie heißt es doch immer so schön: Ohne Fleiß kein Preis !!! Und Ja, an diesem Ausspruch ist was dran !!!

        Der springende Punkt wird ab ca. Minute 1:40 offenbar

        Wie auch immer

        MfG

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  6. @fledling ich bin nicht passiv, aber es geht um zu viel, da bildet sich kein Netzwerk. Habe heute vor Ort gehört, dass die Leute sich Sorgen um Darabos machen, Angst haben, dass er sich was antut. Warum er in welcher Situation ist und was man machen kann, kann ich ja sagen, aber ich soll genau deswegen draufgehen.

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    1. Habe heute vor Ort gehört, dass die Leute sich Sorgen um Darabos machen, Angst haben, dass er sich was antut.

      Würde mich kaum wundern, nachdem was Darabos so an Unverschämtheiten von seinen Genossen hat hinnehmen müssen. Einer der traurigen Höhepunkte war sicher, als sich das geistige Zwillingspaar Dosko & Pilz ereifrigte, deren eh schon zT übersteigertes Ego, zusätzlich noch auf Kosten von Darabos aufpolieren zu lassen 😦

      Der Gipfel der Unverschämtheiten ist mMn allerdings der Umstand, dass die BundesSP-Ösen Darabos haben komplett fallen lassen. Dabei wären sie ohne Darabos schon viel früher in der Bedeutungslosigkeit versumpft. Undank scheint in der Tat der Welten Lohn zu sein – bei den Sozialdemokraten 😦

      Wie auch immer

      MfG

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    2. Typisch SPÖ. Alle erfolgreichen Mitarbeiter werden rausgemobbt oder gekündigt. Die haben ein Talent darin sich selbst abzumontieren.
      Darabos hat ihnen den Wahlkampf 2006 gegen Schüssel gewonnen, diese Undankbaren nehmen ihn nicht mehr. Ungeschickter geht’s nicht. Dafür irgendwelche Armleuchter/innen, die für fremde Religionen lobbyieren.
      Man darf gespannt sein, ob die SPÖ noch unter 20% rutscht unter der Wagnerin. Wird wohl eine Watsche geben am Wahltag.
      Cap, der einzige mit Charakter, wurde ebenfalls nicht mehr genommen. Denen ist nicht mehr zu helfen. Und die Ausländer sind ihnen wichtiger als die Inländer.

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    3. Meine These zu Darabos‘ angeblich vermuteten möglichen Selbstmordgedanken ist, dass das eine geschickt gestreute Ablenkung von der tatsächlich geplanten Herangehensweise bei der mutmaßlichen Beseitigung von ND sein könnte. Mutmaßlicher Tod mittels zB Vergiftung oder so, um es nachher entgegen der Vernunft, bequem als Suizid darstellen zu können ? Ähnliche Fälle gibt es in der Geschichte genug.

      Wie auch immer

      MfG

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      1. Wieso sollte Darabos denn vergiftet werden? Unsinn. Er gefährdet niemanden in der Politik, sagt nichts Brisantes, ist durchwegs unauffällig. Wieso sollte man so einen Menschen denn beschatten oder ihm ans Leben wollen?

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      2. Er sagt jedenfalls nichts, weil er Angst hat – aber fledling hat schon recht, dass man etwas mit Gerüchten vorbereiten kann, das dann einen natürlichen Eindruck hinterlässt. Man kann, wenn es darum geht, was die Leute so reden, auch kaum zwischen gestreuten Gerüchten und dem unterscheiden, was wirklich ihr eigener Eindruck ist.

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      3. @dhmg0

        Er gefährdet niemanden in der Politik, sagt nichts Brisantes, ist durchwegs unauffällig. Wieso sollte man so einen Menschen denn beschatten oder ihm ans Leben wollen?

        Das was Sie da an Kriterien aufzählen, sind absolut unbrauchbare Kriterien, wenn es um das künftige sein oder nicht sein von Darabos geht.

        Es stellte sich für die mutmaßliche Gegnerschaft nie die Frage, ob Darabos jemanden gefährdete, ob Darabos je was Brisantes sagte, oder wie auffällig oder unauffällig Darabos sein, möglicherweise schon seit längerem gefährdetes, Leben fristet,

        Der springende und alles entscheidende Punkt liegt im Konjunktiv: Wem „könnte“ Darabos gefährlich werden ? Und wenn, mit welchen brisanten Fakten „würde“ das realisiert „werden“ ?

        Es versteht sich, glaube ich, von selbst, dass Darabos‘ Wissen, das Potential inne hat, das größte Köpferollen der 2. Republik auszulösen. Da würde kein Stein mehr auf dem Anderen liegen bleiben. Da könnte dann, im Gegensatz zu #Ibizagate, zurecht von einer tiefgreifenden Staatskrise berichtet werden..

        Da ist es nur verständlich, dass von Seiten der mutmaßlichen Täterschaft alles versucht und unternommen wird, aufkommende Transparenz mit allen legalen, aber auch illegalen Mitteln tunlichst zu verhindern.

        Wie auch immer

        MfG

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      4. Ja, gut beschrieben, so würde ich es auch einschätzen. Darabos muss sehr viel mitbekommen haben und wurde deshalb von Regierungsaufgaben ferngehalten – die man ihm pro forma geben musste, wo er aber nur das unterlaufen konnte, was man mit ihm machte. Dazu kam mit jedem Tag mehr, was für eine Staatskrise taugt, eben weil man so mit ihm umging, und auch der Umgang mit mir kommt dazu.

        Er würde mir (und uns allen) so einiges mehr erzählen als das, was ich geschrieben habe; manches war ihm neu und er sah weitere Puzzleteile durch meine Recherchen.

        Die von ihm ausgehende „Gefahr“ wurde dadurch immer größer, dass man ihn auschaltete; es spielt keine Rolle, ob er selbst z.B. Regierungsambitionen hat. Befreit würde er sicher auch ganz anders wirken; eine FREIE Rede von ihm würde überzeugen, auch wenn er nie ein großer Rhetoriker würde.

        Ich denke, zur Marionette degradiert zu werden lehnt man dann eher ab, wenn man intelligenter als der Durchschnitt ist bzw. kommt man dann überhaupt erst in die Lage zu durchschauen, was einem zugedacht wird.

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      5. Wenn Sie oder andere mir helfen können: ich bin wegen meines Wissens vogelfrei, zum Abschuss freigegeben, ich brauche Dach überm Kopf, auch um einmal ausschlafen zu können. Es geht um Leben und Tod!

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  7. Richtig und einer, der im Stich lässt ist er:

    Man sah ihn gestern auch im oe24-Fernsehen, das anscheinend alle paar Minuten das Signal verliert und dann ist irgendwas auf dem Bildschirm (was kein Verlust ist).

    Kaiser selbst checkt die Dinge schon (anders als sein Sohn), ihm war aber auch Wurscht, was mit Darabos ist. Obwohl er aus anderem Holz als Doskozil geschnitzt ist.

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  8. Kann man auf den ersten Blick zumeist nicht sagen…

    Uebrigens Fledling – eine weitere Antwort auf Sie ist mir zu Teil 42 gerutscht…

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