Coup Teil 29: Doskozil gegen die SPÖ

Ibizagate scheint der SPÖ zu nützen, doch zugleich gibt es wieder einmal einen Rundumschlag von Hans Peter Doskozil. Es wirkt auf den ersten Blick kontraproduktiv,  kann aber auch bedeuten, dass man sich auf eine SPÖ-ÖVP-Koalition einstellt – in genau dieser Reihenfolge. Zwar ist die SPÖ (noch) weit entfernt von einem Wahlsieg im Herbst doch immerhin rutscht Sebastian Kurz im Vertrauensindex nach unten. Außerdem sind großzügige Spenden an die ÖVP derzeit das Thema – man kann es plakativ auf „gekaufte Politik“ reduzieren und sich selbst als angeblich sauberen Gegensatz darstellen. Es ist in der Tat ein weites Feld, wenn wir z.B. daran denken, dass sich Alfred Noll ein Pilz-Mandat um 100.000 Euro kaufte oder der Pilzsche Bildungsverein 2018 eine einzige Veranstaltung durchführte. Oder darn, dass die NEOS von Hans Peter Haselsteiner und dem Silberstein-Freund Zoltan Aczel unterstützt und von Tal Silberstein gratis „beraten“ wurden. Und dass man bis heute nicht genau weiß, was die SPÖ externe „Beratung“ a la Silberstein und Stanley Greenberg kostete. Es geht immer auch um parteinahe Vereine und darum, dass nicht alle Wahlkampfausgaben eingerechnet werden. Was jedoch Doskozil betrifft, so ätzt er gegen Ex-Parteichef Christian Kern und meint, die SPÖ soll nach der Wahl mit der ÖVP kooperieren (Kern wünscht sich eine „Van der Bellen-Mehrheit“).

Weil Kern süffisant meinte, „hoch gewinnt die SPÖ das (die Wahl) nimmer“, fühlt sich Doskozil berufen, ihm eine Lektion zu erteilen: „‚Da sieht man auch die Größe eines Menschen. Ich weiß schon, dass das aus meinem Mund komisch klingen mag, weil ich hab nie ein inniges Verhältnis zu Christian Kern gehabt, aber diese internen Reibereien in der SPÖ sind aus meiner Sicht ab dem Zeitpunkt zutage getreten, wie Christian Kern die Partei übernommen hat und die Ära Faymann mit einem Pfeifkonzert am 1. Mai beendet wurde. Da sind Tabus gebrochen worden, und manche glauben jetzt, es sei State of the art, so miteinander umzugehen.‘ Es sei einer der größten Sündenfälle der Sozialdemokratie der letzten Jahre, einen Obmannwechsel so herbeizuführen: ‚Silberstein und andere Dinge haben nicht unbedingt zum Erfolg bei der vergangenen Wahl beigetragen, auch beim Abgang Kerns war sehr viel Luft nach oben. Er würde uns jetzt am besten helfen und unterstützen, wenn er zum Zustand und zur Zukunft der SPÖ einfach nichts mehr sagen würde.'“ Doskozil blendet vollkommen aus, dass er mehr als nur ein Tabu gebrochen hat, als er 2016 einen Pakt mit dem Agenten Peter Pilz einging, der sich gegen Airbus und Ex-Minister Norbert Darabos richtete.

Die Benko-„Krone“ bewirbt am 31. März 2019 Doskozil 

Es ging ihm darum, die unliebsame Konkurenz um den Landeshauptmannsessel auszuschalten, ohne Darabos je zu fragen, ob er diese Funktion überhaupt anstrebt. Dabei machte er sich auch zunutze, dass Darabos seit dem Silberstein-Wahlkampf 2006 abegschottet, überwacht, unter Druck gesetzt wird. Wie zu erwarten gibt es eine (fake?) Bedrohungsgeschichte, die Doskozil zum mutigen, unerschrockenen Politiker stylen soll, doch dazu später. Man kaschierte im Dezember 2012 Druck auf Darabos auch mit einer Fake-Drohung, die von der Einflussnahme fremder Geheimdienste auf das Kabinett im BMLV ablenkte. Gerne bringt vor allem die SPÖ Rene Benko mit Kurz in Verbindung, was zur Suggestion „gekaufte Politik“ passt. Dabei wird vergessen, dass Alfred Gusenbauer in dessen Geschäfte involviert ist und man sowohl Kern als auch Doskozil (und Silberstein) im Goldenen Qartier in der Wiener Innenstadt begegnen kann.  Kaum wurde Doskozil am 1. März 2019 als LH angelobt, trat er auch schon mit Freundin Julia in Erscheinung (nach dem beliebten Motto blond und gerne jünger). Dabei waren Benko-affine Medien wie die „Krone“ oder „Heute“ natürlich behilflich; es gab auch siehe oben eine „Krone“-Titelgeschichte am einem Sonntag. Während aber Philippa Strache Abgeordnete wird, ist nicht anzunehmen, dass Julia nach Doskozils (kommendem) tiefem Fall übernimmt, auch wenn sie ihn immer wieder begleitet.

Die „Krone“ am 4. März 2019 mit Video

Doskoszil nimmt es mit der Wahrheit nie besonders genau, was noch stark untertrieben ist. Deshalb sei vermerkt, dass er im Dossier von Signa-Sprecher Robert L. für Silberstein vom 9. Februar 2017 anders als Christian Kern ebenso gelobt wurde wie „sein“ Sprecher Stefan Hirsch (heute SPÖ-Kommunikationschef). Am 16. Februar 2017 überrumpelte er dann Airbus und Eurofighter mit einer merkwürdigen Anzeige, für die er die US-Kanzlei Skadden (auf die auch Benko baut) und die Lockheed-affine Lobbyingfirma FTI Consulting engagierte. Beide kennen wir vom Lobbying für die frühere ukrainische Regierung u.a. mit den Lockheed- und Boeing-Lobbyisten Podesta Group und Alfred Gusenbauer. Der Anwalt und ehemalige Abgeordnete Georg Vetter schreibt: „Was die beiden Beschuldigten GmbHs betrifft, lohnt sich ein näheres Hindenken. Die längste Zeit waren nur natürliche Personen der Strafverfolgung ausgesetzt – seit 2006 gibt es auch in Österreich ein Unternehmensstrafrecht. Damals ist das sogenannte Verbandverantwortlichkeitsgesetz in Kraft getreten, das die Bestrafung juristischer Personen vorsieht. Da allerdings auch in diesen Fällen die Menschenrechtskonvention gilt, können Sachverhalte aus der Vergangenheit nicht erfasst werden. Damit scheidet aus strafrechtlicher Sicht die Prüfung des Beschaffungsvorgangs unter Schwarz-Blau in Bezug auf die beiden GmbHs aus. Übrig bleiben nur die Nachverhandlungen unter Minister Darabos im Jahr 2007. Soweit, so spannend.“

Fake-Drohung gegen Darabos, „Krone“ im Dezember 2012

Nicht von ungefähr sah Vetter Doskozil auf dem Weg zur Nachfolge von Hans Niessl; er registrierte auch, dass man Doskozil und Pilz zufällig in intensive Gespräche vertieft sehen konnte. Des Rätsels Lösung ist ein 2016 geschlossener Pakt, wie wir nun natürlich wissen. Neben dem Zurechtbiegen des Unternehmenstrafrechts geht Doskozil auch kreativ mit der Verjährungsfrist 2013 für den Eurofighter-Kaufvertrag um. Wir können davon ausgehen, dass sein Vorgehen auch mit Gusenbauer, Kräften in den USA und SIlberstein abgesprochen ist; somit ist klar, dass Darabos zum Bauernopfer werden sollte. Schon weil er daran gehindert wurde, sein Amt gemäss Verfassung auszuüben, ist er nicht für den Eurofighter-Vergleich verantwortlich; damit die Justiz dem nicht nachgeht, belagerte sie Pilz, bis dann gegen den zuständigen Staatsanwalt ermittelte. Dies gehört zu den überraschenden Entwicklungen im Frühjahr 2019, die vielleicht mit dem Einsatz des Ibiza-Videos jetzt zu tun haben. Während bei einer Facebook-Drohung gegen Darabos (von vielen, die auch ich in dieser Causa erlebte) s.o. nur ermittelt wurde, verhaftete man einen Steirer, der nun Doskozil drohte. Es gibt immer Idioten, aber es kommt auch wunderbar gelegen, weil man es super aufbauschen kann. Dabei gibt sich Doskozil wie üblich als mutig und erschrocken, was gerade er noch nie war. Es ist nur mehr bizarr, wenn sein Ex-Sprecher Helmut Marban als Polizeisprecher groß tönt, der wie Doskozil selbst Druck auf Darabos ignorierte und zudeckte.

Das Benko-affine oe24 berichtet

Tatsächlich kennt auch die burgenländische Polizei und der Verfassungsschutz diesbezügliche Hintergründe, hat jedoch bis dato nichts unternommen; dabei kann man zahlreiche Zeugen befragen, die von Darabos ferngehalten wurden, was auch Ex-Regierungsmitglieder und den Ex-Generalstabschef einschließt. Auch Pilz wurde immer wieder zum Aufdecker stilisiert, was wie bei Doskozil Handlangerdienste für fremde Geheimdienste kaschieren sollte. Nun kann man u.a. davon ablenken, dass Doskozils Attacken auf Kern nicht bei allen gut ankommen; ebenso, dass er sich für eine Koalition mit der ÖVP ausspricht. Wurde Pamela Rendi-Wagner geradezu infantil auf Facebook präsentiert, was wohl „weiblich“ sein soll, werden Doskozil und Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda als Klischee-Männer verkauft (detto Georg Dornauer in Tirol). Die Macho-Schiene funktionierte mit Kern nie so recht (zum Ärger Silbersteins), dem Doskozil rät, nichts mehr zu sagen: „Eines darf nie passieren: Es dürfen nicht Beleidigtheiten oder persönliche Eitelkeiten mitspielen und ausschlaggebend dafür sein, ob die Partei eine Koalition eingeht oder nicht. Das ist bei Christian Kern passiert. So wichtig ist niemand an der Parteispitze, dass man sagt, ich kann mit der Person nicht. Diese Eitelkeiten darf es nicht geben. Es muss immer das Parteiinteresse über dem persönlichen Interesse stehen. Es kann für eine Koalitionsbildung kein Faktor sein, ob unser Obmann oder unsere Obfrau einen Kurz-Komplex hat oder nicht.“

Nie verfolgte Drohung gegen Darabos, Juli 2011, „Presse“

Bei Doskozil darf die Familien-und Privatleben-Schiene nicht fehlen, wenn er sich bedroht fühlt. Er unterminierte nicht nur die Position von Kern früher, sondern auch jene von Rendi-Wagner; nach Ibizagate gab er die Richtung für die SPÖ vor. Die Partei könne nicht mehr zurück, was einen Misstrauensantrag gegen die Regierung betrifft, behauptete er. Und nun bietet er Kurz eine Koalition an: „Einzig realistische Variante sei wohl nach den derzeitigen Umfragen eine Koalition mit der ÖVP. Dass viele in der SPÖ auch gegenüber ÖVP-Chef Sebastian Kurz massive Vorbehalte haben, dürfe kein Hinderungsgrund für eine türkis-rote Koalition sein. ‚Die Zeit vor der Wahl ist eine komplett andere als nach der Wahl und in Zeiten der Koalitionsfrage.'“ Nicht zu vergessen sind auch diverse Doskozil-Vorgaben, was Wahlkampfinhalte angeht; aber eitel sind immer nur die anderen. Wenn man sich ansieht, welch kriminelle Energie Doskozil und Pilz gegenüber Airbus und Darabos an den Tag legen, versteht man das Ablenkungsmanöver umso besser. Kern schweigt übrigens tatsächlich und widmet sich der Werbung für die geheimdienstaffine Firmen in Israel, bei denen er sein berufliches Glück sucht; Pilz plädierte dafür, die Wahlen zu verschieben.

 

Geheimdienst-Aufpasser Kammerhofer gegen Darabos 

Als Doskozil am 22. Jänner 2016 Minister wurde, brachte er übrigens Stefan „Jetzt bin ich der Minister“ Kammerhofer, der Darabos abschottete und Geheimdienst-Anweisungen als Ministerbefehle ausgab, bei Kern bei den ÖBB als Abteilungsleiter unter. Kammerhofer liße 2011 Generalstabschef Edmund Entacher gegen den Ministerwillen abberufen, er warf den heutigen Innenminister Wolfgang Peschorn als Leiter der Finanzprokratur aus den Eurofighter-Verhandlungen usw. Und er bedrohte und verleumdete Personen, die nur den Minister als Minister betrachteten – davon kann ich auch ein Lied singen. Weil ich viel hartnäckiger (und letztlich „soldatischer“)⁾ war als alle anderen, wurde ich auch übelst via Agents Provocateurs gestalkt und verlor schließlich auch meine Wohnung am Wienerberg (für die Justiz ist all dies ein sehr heikles Thema). Bereits im 1. Eurofighter-Ausschuss 2007 kam zutage, dass Kammerhofer nie sicherheitsüberprüft wurde und das Abwehramt es nicht verdächtig fand,  dass er Darabos auf Schritt und Tritt folgte und u.a. den Eurofighter-Chefverhandler von 2003 Edwin Wall von ihm fernhielt.

kitzmueller

Twitter-Fund, auf Facebook gepostet

Der Mainstream verkauft Provocateure als Blogger, Aufdecker, Infobroker, Infoscreener usw. und wartet nun mit einem „Gerüchteblogger“ auf, der Desinformationen über die ÖVP verbreitet. Dabei kann man z.B. die Behauptung leicht entlarven, dass Gerald Kitzmüller bereits über Wahlkampfmaterial 2019 verfüge, denn auch der 29. September 2013 war ein Sonntag und es gab eine Kurz-Vorzugsstimmenkampagne. Man spielt mit der Unwissenheit des Publikums, das meist nicht weiss, wie man etwas verifizieren muss. Dass irgendjemand angeblich irgendetwas sagt, genügt bei weitem nicht, da man auch anonyme Aussagen durch andere absichern muss. Je konkreter die Angaben jedoch auch über Urheber sind, desto eher kann man sie aber überprüfen. Kitzmüllers Loblied auf Greta Thunberg sollte uns ebenso stutzig machen wie: „Warum rechtes Gedankengut geisteskrank ist“. Um einiges genauer, aber dennoch meist nicht mit namentlich genannten Quellen recherchierte EU-Infothek über Ibizagate; der Geschäftsführer der dazugehörigen, am 27. Februar 2019 gegründeten Detektei Omnia Thomas Benold ist wie Kitzmüller bei der SPÖ. Es geht bei vielen durchaus hinein, dass nur die ÖVP etwas mit Ibiza zu tun haben kann – aber warum soll es so dargestellt und damit auch vom SPÖ-Wahlkampf 2017 abgelenkt werden?

44 Kommentare zu „Coup Teil 29: Doskozil gegen die SPÖ

  1. Kennt jemand diesen Artikel?

    Das 1×1 der Ponerologie: Der politische Psychopath
    ———————————————————————————–
    Vor ihrer Forschung von gesellschaftlicher Psychopathie stellten Paul Babiak und seine Kollegen verschiedene Fragen auf, die nach einer Antwort verlangten. Sie sind bei der Untersuchung politischer Psychopathie gleichermaßen relevant und können wie folgt umformuliert werden:

    Wie könnte ein Psychopath andere Kandidaten in den Schatten stellen und Erfolg in der Politik erzielen?

    Weshalb sollte ein Psychopath in die Politik eintreten wollen?

    Wie lange könnte ein Psychopath in solch einer Umgebung erfolgreich agieren?…..

    Politik ist eine Ellenbogengesellschaft. Nicht nur müssen Politiker relativ dickhäutig sein, um mit Angriffen auf ihre Persönlichkeit umgehen zu können, sie müssen fähig sein zurückzuschlagen.

    Psychopathen lügen mit Leichtigkeit, sie haben keine moralischen Skrupel wenn es zu Rufmord, leeren Versprechungen, schamloser Selbstdarstellung, ruinösen Taktiken, und der Anwendung beliebiger Mittel kommt, um ihre Ziele zu rechtfertigen.

    Diese Eigenschaften geben ihnen einen Vorteil gegenüber ihrer ehrlicheren (und oft naiven) Konkurrenz.

    https://de.sott.net/article/22485-Das-1×1-der-Ponerologie-Der-politische-Psychopath

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      1. Was die Psychopathie und oder Soziopathie in der Politik betrifft, lässt sich zu Recht von Einzelfällen reden. Alle anderen Verhaltensauffälligen Politiker /Innen, sind eher dem Narzissmus zuzuordnen.

        Wie auch immer

        MfG

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    1. Die Grundlagen dazu lieferte das Buch „Politische Ponerologie“ von Dr. Andreji M. Lobaczewski. Die Forschung auf diesem Gebiet ist noch relativ jung, Lobaczewski versuchte vor allem, eine Terminologie für Dinge zu finden, für die man normalerweise keine Worte hat. der Ausdruck „Ponerologie“ stammt von ihm. Man könnte sagen, das Böse verbreitet sich wie eine Infektionskrankheit, und diejenigen die einfach so sind, wie sie sind, und jene, die darauf ansprechen, sind dann am Ruder, wenn die Zeiten schlecht werden. Viele sind es nicht, doch der Schaden, den sie anrichten können, ist gewaltig.

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    2. Betrifft wohl eher die Hingewandtheit zu Menschen deren Führungsanspruch in die Tyrannei ausartet.

      Das Hauptaugenmerk liegt in dem Fall an der Rechtfertigung der Ziele und nicht die angewandten Stilmittel diese zu erreichen.

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  2. Die s.g Frau Bader hat recht! Nicht jeder Politiker ist ein Psychopath.
    Psychologen schätzen den Anteil der Bevölkerung an Psychopathen bei ca. 5%. Aber der Anteil bei Verbrechern und Politikern ist signifikant höher, nämlich lt. Schätzungen bei ca.20%!

    MfG Michael!

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    1. Auch da gilt, dass es nur auf wenige zutifft – nicht jeder willenlose Mitläufer ist ein Psychopath, eher schon versteht er zuwenig usw…

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      1. auf jeden fall gehen sie büber meine leiche auch wenn dass nur wenigen bewusst ist – die treten dann aber umso mehr hin

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  3. Punkto Psychopath – Politiker – empfehle ich die Analyse von Prof. Haller „Narzisstischer Höhenrausch im Kurier zu lesen.
    Macht ohne Selbstreflexion/Kontrolle kann eben so enden wie bei Strache+Gudenus. Dieses Phäomen ist vor allem bei erfolgreichen Menschen, wie auch Sportlern zu sehen.

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  4. vielleicht ist es viel eher so, dass sehr viel mehr Psychopathen in der Bevölkerung sind als wir glauben, weiters ist die Definition von alltäglich latent bis kriminell zu definieren

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    1. Das kann gut sein, denn wie heißt es so schön – in einen Menschen aknn man nicht hineinschauen…zumindest NOCH nicht (Minority Report…).

      Gut möglich, dass der Anteil höher als 5 % liegt, aber schon die 5 % sind ja jeder Zwanzigste; und es mag Berufe/Branchen geben, die vermehrt Psychopathen anziehen, auch wegen der potenziellen de facto-Straffreiheit (Politik; Kirche; Finanz).

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      1. @Ron_Nie

        Was Sie meinen ist richtig!
        Psychopathisch veranlagte Menschen schaffen aufgrund ihrer Eigenschaft eher den Aufstieg, ist natürlich auch eine Frage der Intelligenz, aber nicht nur.

        MfG Michael!

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      2. @Frau Bader:

        Töten? Glauben Sie, dass sie umgebracht werden könnten? Werden sie beschattet oder verfolgt?

        Wenn ich eine Weile nachdenke, fällt mir auf, dass Sie die wahrscheinlich unabhängigste und kritischste Journalistin des Landes sind. Es gibt eigentlich keine Alternative zu diesem Blog hier. Der Erkenntnisgewinn ist nirgends so groß was Hintergründe politischer Themen betrifft. Da haben sie ein gutes Gespür. Es wäre sehr schade, wenn Sie den Blog nicht fortführen könnten, das wollen wir nicht hoffen dass ihnen etwas geschieht.

        Doskozil ist nicht Niessl, möglich dass er kritische Berichte fürchtet. Dass ein beinamputierter Steirer, der so gut wie nicht mobil ist, Doskozil über seine Verwandten telefonisch ausrichten lässt, ihn ermorden zu wollen weiß ich nur von diesem Blog hier. Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand dessen Identität polizeilich ausgeforscht ist und der beinamputiert ist, einen Mord auf einen Politiker verübt? Es scheint, als wäre hier durch Weglassen des beinamputiert-Faktes eine Opferrolle geschaffen worden. Aber egal. Die SPÖ ergreift halt mangels populärer Inhalte und politischer Lösungen jeden letzten Strohhalm.

        Ich verstehe vieles, das SPÖ-Politiker tun nicht. Doskozil ist geschieden, hat zeitlich wechselnde Freundinnen, obwohl er als Landeshauptmann eine gewisse Vorbildfunktion hat. Ich verstehe auch nicht, warum er vorgezogene Neuwahlen im Burgenland für Jänner ausgerufen hat. Was hat die Ibiza-Affäre, wo Strache reingelegt wurde, mit dem Burgenland zu tun? Nichts.
        Und sein Vorgänger Niessl, an sich recht souverän in der Amtsführung und beliebt im Burgenland, hat sich nach etwa 40 Jahren von seiner Frau scheiden lassen. Nach 40 Jahren. Solche Dinge verstehe ich nicht, wobei ich nicht die Hintergründe kenne.

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    2. Es laufen viele Überzeugungstäter durch die Gegend die zum Zwecke der Durchsetzung von Zielen, zumeist nicht der eigenen, die Anwendung der genannten Stilmittel resp. Instrumente versuchen zu verbessern.

      Das zeichnet nicht den Psychopaten aus, sondern schlicht und ergreifend auf gut Österreichisch gesagt – die Depperten.

      Ich denke es kommt stark drauf an wer Einzelne deppert hat gemacht, der liebe Gott oder alle anderen.

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  5. Kennen Sie diesen Standard-Artikel über das Spionagewesen in Wien? Die Fakten sind Ihnen sicher alle bekannt, aber abgesehen davon, dass auch der eine oder andere übliche Verdächtige des „Coupkorps“ darin vorkommt, ist die Liste am Schluss mit der Überschrift „WER ALLES IN WIEN SPIONIERT“ famos. Dass etwa auch der Geheimdienst der Isra-Eliten „in Wien stark präsent“ ist, ist offenbar nicht nur der Fall, sondern zudem auch gar kein Geheimnis: https://derstandard.at/2000086921460/Der-dritte-Mann-lebt-gut-in-Wien

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      1. Frau Bader, Ihre Mailbox ist voll – man bekommt derzeit eine Quota-exceeded-Fehlermeldung, wenn man Ihnen schreibt …

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      2. Nein, leider. mich verfolgen verbrecherische Teile des Staates, die auch andere Menschen schon vernichtet haben.

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      3. Frau Bader, was müsste geschehen, dass Sie „normal“ (wie auch immer das genau für Sie aussehen soll, denn ich habe keine Vorstellung davon, wie Ihr Leben nun aussieht) leben könnten? Welches Szenario müsste für sie als Ausweg eintreten?

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      4. Zuerst eine Entschuldigung des Justizministers (dafür, dass ich wegen meiner Recherchen schikaniert werde, wo ich wichtige Zeugin bei Eurofighter-Verfahren bin), dann eine Einladung nach Wien, damit ich vor der Staatsanwaltschaft aussagen kann, und Ersatz für erlittene Verluste (inkl. Wohnung), Einleiten von Verfahren gegen alle Täter (die nicht nur gegen mich aktiv waren, aber auch).

        Bislang versandet ALLES nur die Einschüchterung hört nie auf. Und die Not auch nicht.

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      5. Frau Bader, wie kann Sie jemand, der Ihnen helfen will, kontaktieren, wenn man Ihnen kein E-Mail senden kann?

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      1. @alexandrabader
        Ich kann nicht direkt auf den passenden Beitrag von Ihnen um 3:01 antworten, nun ist meine Frage hier verschoben angezeigt.

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      2. es wird von der Solidarität anderer Menschen abhängen, die nicht wollen,, dass eine Journalistin getötet wird.

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  6. Liebe Frau Bader,
    nur noch mit Perücke ausser Haus gehen.
    Vom Brötchen holen bis zum Abendspaziergang.

    Ich kenne eine Seite, deren Betreiberin sich
    schwerpunktmäßig mit der Pharma beschäftigte.
    Die letzten beiden Artikel handelten über
    Monsantos Glyphosath.

    Da sie od. er mal Jänner schrieb, vermute ich, dass
    diese Person auch aus Ö kommt. ???

    Sie hatte auch über den Skripal-Fake berichtet und was es alles in diesem Forschungsinstitut in England – ich habe den Namen vergessen- zu „bestaunen“ gibt.

    Eines Tages meldete sich ein Leser und schrieb ihr, was das alles soll….-Pharma- das ist jetzt nur sinngemäß.
    Und…..“wir beobachten sie weiter öd. behalten sie
    im Auge.“

    Auch die Person die diese Seite betreibt, hat vergleichbar mit Ihnen, sehr gut recherchiert und
    die Artikel mit Querverweisen/Links versehen.

    Wenn es weltpolitische „Skandale“ gibt, habe ich nach
    einigen Tagen dort nachgesehen, um zu sehen, was Sache ist. Manchmal wurde auch erst nach mehr
    als eine Woche später berichtet, weil die Recherche so
    viel Zeit beanspruchte.

    Aber….. den letzten Artikel gab es im Jahr 2018 und daher vermute ich, dass diese Person aus Angst
    nichts mehr macht.

    Ich hoffe sehr, dass es ihr/ihm gut geht und evtl. eine
    andere Seite betreibt.

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    1. Ich kenne eine Seite, deren Betreiberin sich
      schwerpunktmäßig mit der Pharma beschäftigte.
      Die letzten beiden Artikel handelten über
      Monsantos Glyphosath.

      Ein Link wäre toll

      MfG

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  7. Frau Bader, weil sie bereits mehrmals geschrieben haben, Darabos wäre unter Polizeischutz gestanden aufgrund der Eurofighter-Geschichte.

    Orf.at schreibt, dass Darabos einige Zeit unter Polizeischutz stand, aber wegen was anderem. Ein Internetnutzer hat geschrieben „Darabos schreitet seiner Laternisation mutig entgegen“. Daraufhin hat Darabos Polizeischutz beantragt und die Behörden hätten es heruntergespielt.
    Vielleicht haben Sie sich da getäuscht und er hatte nur Polizeischutz wegen des obig erwähnten Internet-Postings?

    https://burgenland.orf.at/stories/3001768/

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    1. ich hab den Link auch gesehen und eingebaut – er hätte Schutz gegen Silberstein und Co. haben müssen, denn Druck ist etwas ganz anderes (mit Totalüberwachung und Abschottung) – das ist Sache von Spionageabwehr und Abwehramt, aber die schauen weg. Er hat vieles nicht getan, was ihm zugeschrieben wurde (Berufsheer, Entacher-Abberifung oder dass Kammerhofer Leute von ihm fernhielt) und will auch nicht aus der Politik ausscheiden.

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      1. Aha. Ich verstehe es so, dass Darabos also nur Polizeischutz wegen besagten Internet-Droh-Postings hatte und nicht weil er von Eurofighter/Airbus/Boeing-Leuten oder Lobbyisten bedroht worden wäre.

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      2. ja genau – ich vermute (aber das ist spekulativ) dass er diesen anlass stellvertretend für das nahm, was ihm wirklich probleme bereitet

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      3. Airbus hat ihn sicher nicht bedroht – da geht es um Interessen der US-Rüstungsindustrie und um Verflechtungen auch mit Israel.

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