Coup Teil 6: Was taten rote Seilschaften?

Inzwischen wurde die halbe Expertenregierung angelobt, die teilweise SPÖ-nahe ist, was Spekulationen über die Strategie von ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz erneut anheizt. Zugleich findet Recherche über die Herkunft des verhängnisvollen Ibiza-Videos statt, und zwar auch gemeinsam via Twitter, wo User/innen Puzzleteile zusammentragen. Weil das Material bereits 2017 aufgenommen, jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht eingesetzt wurde, bleibt außerdem zu untersuchen, warum man es ausgerechnet jetzt verwendete. Dabei fiel mir auf, dass Herbert Kickl am 10. April 2019 beim Pressefoyer nach dem Ministerrat den Abgeordneten Peter Pilz, der länger im Parlament ist als jeder andere (warum eigentlich?) enttarnte. Er gab zu verstehen, dass er ihn als Agenten fremder Mächte betrachte; am 13. April gab es dann eine Videobotschaft von Jan Böhmermann zur Romy-Verleihung in Wien. Kickls Äußerungen wurden mit Sicherheit als Kampfansage betrachtet, denn er meinte damit konzertierte Angriffe auf seine Person als Bundesminister, der seinen Job verfassungsgemäß ausüben will; Pilz bloßzustellen bedeutet auch, seine „Aufdeckereien“ etwa im Bereich Eurofighter als Desinformationen zu entlarven, was die Airbus-Anzeige von Ex-Verteidigungsminster Hans Peter Doskozil und jene gegen Ex-Verteidigungsminister Norbert Darabos betrifft. 

Seit dem Terror von Christchurch wird die Bundesregierung durch Kriminalisieren der Identitären unter Beschuss genommen; unter den FPÖ-Spitzenpolitikern behielt da vor allem Kickl kühlen Kopf; er ist ja zwangsläufig zuständig. Bereits am 11. April erschien ein Interview mit dem damaligen Infrastrukturminister Norbert Hofer in „News“, in dem er sich allzu ausführlich von der IB distanzierte. Bei „News“ und jedem anderen Medium muss man an seine Rolle in anderen Causen denken; es war diese Zeitschrift,  in der Pilz am 12. August 2016 wie mit Doskozil (und Gusenbauer/Silberstein?) abgesprochen Airbus und Darabos mitels des geheimen Eurofighter-Vergleichs attackierte. Im Rückblick wurde da praktisch schon vorweggenommen, wie ein am Nasenring geführter U-Ausschuss urteilen wird, zu dessen Verwirrung auch Medien nicht unwesentlich beitrugen. Wir können jetzt die letzten Wochen Revue passieren lassen, nach Anhaltspunkten suchen und dies mit Enthüllungen über die Entstehung des Videos verbinden und das Verhalten bestimmter Akteure beobachten. Über Böhmermann wurde signalisiert, dass es um den 24. Juli 2017 in einer Villa auf Ibiza geht und dass ein Video aufgenommen wurde; er tat so, als würde er Nazi-Österreich nicht betreten wollen, deswegen sei er nicht anwesend, doch dies diente der Tarnung.


Kickl nach dem Ministerrat, 10.4.2019

Bevor wir Böhmermann zuviel an Eigenständigkeit unterstellen, sollten wir uns bewusst sein, dass nur wenige recherchieren, die uns als Könner im Bereich „Comedy“ oder „Satire“ verkauft werden. Lisa Fitz ist da anders und sagt auch, dass es mit viel Arbeit verbunden ist; nicht von ungefähr weicht sie genau deswegen auch vom Mainstream ab. Böhmermann wird als Agent Provocateur eingesetzt, was auch am Schlußsatz seiner Botschaft bei der Romy-Gala zu erkennen ist: „Alle, denen Europa am Herzen liegt, wählen am 26. Mai – Und alle, die finden, dass die österreichische Bundesregierung einen guten Job macht, gehen bitte erst am 27. Mai wählen.“ Die Wahlbehörde sitzt bekanntlich im Innenministerium, das amtliche Endergebnis wird stets vom Minister verkündet, der am 26. Mai nicht mehr Kickl heißen soll (remember Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl!). Danach wurden die Identitären auch gegen Heinz Christian Strache benutzt, der jedoch einen Misstrauensantrang überstand; die Opposition wirkte noch eher bizarr als für die Regierung gefährlich. Böhmermanns Botschaft hatte in der Inszenierung auch etwas von Big Brother, der über einen großen Bildschirm Instruktionen erteilt. Dass sowohl Böhmermann als auch Zentrum für Politische Schönheit nun den Rücktritt Kickls mit einem Ultimatum bis heute abend erpressen sollten, passt zu ihrer Rolle als Geheimdiensttools. Die Einschläge kamen jedoch immer näher, etwa als die SPÖ sowohl das Mauthausen-Gedenken durch eine Wahlkampfaktion von EU-Kandidatin Julia Herr umfunktionierte als auch ihre eigene Maifeier in Graz, wo ein Eklat aus einem harmlosen Song von Andreas Gabalier gemacht wurde.

Lisa Fitz über echte und Fake-Comedy 

Man sah, dass viele durch einen vermeintlichen Kampf „gegen Nazis“ getriggert werden, dies aber auch immer mehr Menschen durchschauen und nicht mehr enrst nehmen, sich gegen solche Methoden wehren. Böhmermann war Österreich doch nicht so zuwider, dass er nicht wegen einer Ausstellung (wer subventioniert derartige Propaganda?) nach Graz kam und sich vom ORF interviewen ließ. Von seinen Provokationen distanzierte sich der Sender dann, was für eine ungeheuer verlogene Debatte über Pressefreiheit sorgte, in der „Journalisten“ ihrer Geheimdienst-Rolle wieder einmal gerecht wurden. Als ich Hofers Aussagen vom 11. April zur IB las, dachte ich sofort an Angst; dieser Eindruck verstärkte sich dann, als Hofer und Kickl am 20. Mai 2019 eine Pressekonferenz gaben. Man hört als eine der ersten Aussagen, dass Hofer am 17. Mai in der Früh vom Video erfahren habe, er hatte Termine in Innsbruck, das einen der schwierigsten Flughäfen Österreichs habe; „diesen schwierigen Flug unter diesen Bedingungen vorzunehmen war doppelt belastend“. Verwendete er seine Cessna; und was meinte er mit seinen Andeutungen; auch dass er als Minister wesentliche Positionen unverändert gelassen hatte, sodass Sozialdemokraten nicht ersetzt wurden. Er nahm auch hin, dass Hans Peter Haselsteiner beim Bundespräsidentenwahlkampf heftig gegen ihn agitierte und „rächte“ sich nicht bei der Auftragsvergabe. Fast klingt Hofer auch so, als wolle er unbedingt noch nicht vorhandene Enkelkinder aufwachsen sehen und müsse dies extra herausstreichen.

Pressekonferenz Hofer und Kickl

Hier gehe ich näher auf den Ex-BND-Agenten Werner Mauss, seine Rolle in der BVT-Affäre, seine Verbindung zum Chef der SPÖ Niederösterreich Franz Schnabl ein, der 2017 wie die Bundes-SPÖ von Tal Silberstein „beraten“ wurde. Von Mauss führt(e) eine Linie zum Netzwerk Recherche mit Hans Leyendecker (Südddeutsche, die das Ibiza-Video erhielt) und er verwaltet einen in den Panama Papers unfreiwillig auch entdeckten Geheimfonds für verdeckte Aktionen. Als Uwe Barschel am 11. Oktober 1987 in Genf starb, war auch Mauss in der Stadt; welch ein Zufall, könnte man sagen, doch wenige Monate vorher überlebte Barschel als einziger den Absturz einer Cessna am 31. Mai 1987, deren Pilot möglicherweise geblendet wurde. Buchautor Wolfam Baentsch erklärt, wie Barschel auf die Abschussliste kam: „Die Politiker, die damals die Waffenlieferungen betrieben haben, hatten Barschel nicht informiert. Es gab deshalb im schleswig-holsteinischen Parlament einen heftigen Zusammenstoß zwischen Uwe Barschel und seinem Amtsvorgänger, dem damaligen Finanzminister Stoltenberg. Barschel entrüstete sich da über die Waffengeschäfte hinter seinem Rücken. Diese waren in der Regel mit tatkräftiger Mitwirkung und dem vollen Wissen der Geheimdienste, also dem BND, dem Mossad und der CIA vonstatten gegangen.“ Man beachte, dass Ex-BND-Chef Hanning, Bundestagspräsident Schäuble, Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen und Polizeigewerkschaftschef Wendt die Machart der Lockvogel-Falle für Strache als professionell bezeichneten und sich gegen solche Methoden wenden.

„Die Schönheit der Bundesverfassung“ (Twitter)

Als Uwe Barschel von Gran Canaria in die Schweiz flog, nachdem er aus dem Amt gekippt war, befand sich auch ein „B.Gates“ an Bord; Robert Gates, ein CIA-Agent, der in jenem Jahr wegen der Iran-Contra-Affäre noch nicht CIA-Chef werden konnte? War er jener „Robert Roloff„, der Barschel in Genf entlastendes Material übergebn sollte? „Von 2006 bis 2011 amtierte Gates als US-Verteidigungsminister. Politisches Töten ist für Gates Routine: Allein durch Drohneneinsatz wurden etwa in Pakistan tausende Menschen liquidiert. Bemerkenswert ist insoweit, dass Barschel laut seiner Witwe nach dem Telefonat mit ‚Roloff‘ sehr verängstigt gewesen sei – hätte sich ein wichtiger Informant gemeldet, so wäre eine andere Reaktion zu erwarten gewesen.“ Gates hinderte übrigens 2008 eine Partnerschaft von EADS und Northrop Grumman daran, einen Milliardenkontrakt für Luftbetankungen von Pentagon zu erhalten. Im Herbst 2010 agitierte die Kronen Zeitung für ein reines Berufsheer, CIA-Vizechef Michael Morell war zweimal in Wien, wie das Blatt meldete: die Wiener SPÖ wurde von Clinton-Berater Stanley Greenberg beraten, der Tal Silberstein schon früher in SPÖ-Kampagnen einbrachte. Der seit dem Wahlkampf 2006 unter Druck stehende Ex-Verteidigungsminister Darabos (ein Befürworter der Wehrpflichtarmee) verwies beim Tag der Leutnante in Wiener Neustadt 2010 kryptisch auf ein Gates-Zitat zur Wehrpflicht, die in den USA nach Vietnam abgeschafft wurde.  Auch mehrdeutig war es,  als er 2007 den Raketenschild (System Aegis von Lockheed) ablehnte, was die NATO-Presse aufheulen ließ, denn dies verbindet die USA und Israel mit ihren Geheimdiensten mit der US-Rüstungsindustrie, den Gegnern von EADS/Airbus, der Eurofighter und ihm selbst.

Zur Veröffentlichung und Überprüfung des Videos

Wir sehen unten, dass sich „Journalisten“ empören, wenn Strache es auch nur anzudeuten wagt, dass Politiker auf die eine oder andere Art abgeschossen werden. Zugleich sprach Claus Pandi von der Krone im Talk mit Pilz beim Standard davon, dass das Video „wie ein Autounfall“ sei. Es handelt sich um jenen Redakteur, der – unterstützt von Krone-Titelgeschichten – Darabos vorschrieb, dass er Generalstabchef Edmund Entacher (einen Parteigenossen) abzuberufen habe. Tatsächlich tat es illegaler Weise der Darabos abschottende und nun bei den ÖBB untergebrachte Kabinettschef Kammerhofer, dessen Agieren eine Presseaussendung von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda zur Regierungskrise zum Witz werden lässt: „Es ist beschämend, dass Kurz die Ersatzminister offensichtlich zu Marionetten degradiert, wenn man bedenkt, dass jeder und jedem einzelnen der ErsatzministerInnen türkise Aufpasser und Sachwalter aus den türkisen Kabinetten vor die Nase gesetzt werden.“ Kommt Ex-Kanzleramtsminister Drozda diese Passage des Kurier-Artikels „Silbersteins Wort war für Kern Gebot“ bekannt vor? „Vor dem Ministerrat bekamen die Ressortchefs ‚Tipps von Tal, was sie den Journalisten sagen sollten‘.“ Was mehr oder minder subtile Drohungen betrifft, „durfte“ Pilz Darabos zweimal via Kurier bedrohen (31.5.2017 vor seiner Aussage im Eurofighter-U-Ausschuss, 27.2.2018 bei Bericht zu Eurofighter-Ermittlungen) und die Krone wollte mit dieser Fotomontage am 31. Mai 2018 zur Golan-Affäre sicher nichts Bestimmtes andeuten. Bei „Autounfall“ denkt man unweigerlich an Jörg Haider und auch daran, dass Titanic (wieder Pseudo-Satire) Kurz vor dessen zerstörtem VW Phaeton zeigte (wieder eine Montage wie bei Darabos).

Strache (auf Facebook) auf Twitter gemaßregelt

Das Ibiza-Video in voller Länge kennen Süddeutsche, Spiegel und Florian Klenk vom Falter, der Pilz oft als „Aufdecker“ feierte; Hofer lobt den Falter ausdrücklich bei seiner PK am 20. Mai. Klenk schoss sich auf Herbert Kickl ein und sollte Darabos mit der Golan-Affäre zusätzliche Ermittlungen (neben Eurofighter, wo er das Bauernopfer ist) bescheren. Klenk ist wie die SZ im u.a. von den Open Society Foundations des George Soros finanzierten International Consortium of Investigative Journalists ICIJ, das u.a. durch die Panama Papers bekannt wurde. Leyendecker von der SZ fiel auch im Fall Barschel auf: „Die originellste ‚Erklärung‘ für die eigenartige Spurenlage bietet nach wie vor der vormalige SPIEGEL-Journalist Hans Leyendecker, der eine Verschwörungstheorie mit einem geheimen Sterbehelfer ausgab. Warum ein Sterbehelfer Barschel an der Stirn ein Hämatom zugefügt haben sollte, erschließt sich jedoch nicht.“ Es dürfte nicht überraschen, dass Ex-Kanzler Christian Kern Soros-Bezug hat. was auch für Ex-Bundespräsident Heinz Fischer gilt (beide gaben „keine Obergrenzen“-Statements ab). Unter diesen medialen Bedingungen ist Aufklärung nur dann zu erwarten, wenn jeder mitmacht, der etwas beitragen kann. Rudi Fussi engagierte sich seinen Angaben zufolge ohne Honorar (es gibt allerdings keine externe SPÖ-Wirtschaftsprüfung analog zur FPÖ jetzt) im Wahlkampf 2017 und „beriet“ Christian Kern. Nicht nur er lenkt jetzt den Verdacht auf die ÖVP, da der Ex-Sprecher von ÖVP-Regierungsmitgliedern wie Josef Pröll, Daniel Kapp, den ukrainischen Oligarchen Dmitri Firtash berät.

Ex (?)-SPÖ-Berater Fussi auf Twitter

Der Kontakt zum Lockvogel wurde über einen Wiener Anwalt angebahnt, der früher in der Kanzlei Lansky arbeitete; ein „Privatdetektiv“ (ohne Gewerbeberechtigung), den Lansky in der Alijew-Affäre engagiert hatte, spielte den Bekannten der vermeintlichen Oligaarchennichte. Bei Gabriel Lansky muss man wie wie bei Alfred Gusenbauer an Lobbying für andere Länder denken. Das gilt auch für Gusenbauer-Freund und Silberstein-Anwalt Leo Specht, der u.a. den früheren ukrainischen Präsidenten Mykola Asarow vertritt. Für die 2014 gestürzte Regierung lobbyierte unter anderem Alfred Gusenbauer, an Bord waren auch die US-Kanzlei Skadden und die Lobbyfirma FTI Consulting; beide finden wir bei Doskozil gegen Airbus wieder. Welch ein Zufall auch, dass gerade Ermittlungen eingestellt wurden und Lansky seine Akten zurückerhält, der BVT-U-Ausschuss endet, sobald der Neuwahlbeschluss gefällt wurde. Der Ex-Abgeordnete Gerald Grosz weist von wegen „eine Detektei“ sei involviert gewesen darauf hin, dass Beamte des Bundeskriminalamts in der Alijew-Affäre bespitzelt wurden und der Auftraggeber Lansky war (er und Gusenbauer wurden wegen nachrichtendienstlicher Tätigkeit für Kasachstan angezeigt, die Ermittlungen aber eingestellt). Anwalt M.s Ex-Freundin Katia Wagner betreibt mit ihm Waxing-Studios (siehe auch Firmen-ABC), bekam Probleme mit dem Arbeitsinspektorat, beschwerte sich und erhielt Besuch von Gusenbauers Tarockpartner (Ex-) Vizekanzler Reinhold Mitterlehner. Sie machte zuerst ihrem Ärger auf Facebook Luft, wurde so bekannt und ab Juni 2017 Krone-Kolumnistin, später Moderatorin von Krone-TV (ihre Mitarbeiter/innen waren nicht so begeistert von ihrer Art).

Kapp und Wagner bei Pilz-Freund Fellner

Vor der Wahl 2017 diskutierte sie mit Kurz-Berater Daniel Kapp (der auch den ukrainischen Oligarchen Dmitri Firtash berät und nun alle Tweets gelöscht hat) bei Wolfgang Fellners oe24. Im Ibiza-Video vom 24. Juli 2017 schimpft Strache über Hans Peter Haselsteiner, der keine Aufträge mehr bekommen soll; am 6. Juli 2017 wurde aber eine Anti-FPÖ-Plattform vorgestellt mit Haselsteiner, Lansky, Eveline Steinberger-Kern, Brigitte Ederer (damals ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzende; Lansky hat – immer noch – einen Millionen-Rahmenvertrag als ÖBB-Anwalt). Haselsteiner lässt nun Auftragsvergaben überprüfen, falls jemand die Frechheit hatte, andere zum Zug kommen zu lassen. Er agitierte aber auf unfaire Weise mit scheinbar nicht parteipolitischen Kampagnen gegen Mitbewerber, die darin schlicht verunglimpft wurden, was auch bei der Bundespräsidentenwahl deutlich wurde. Es gibt sicher klügere Politiker als Strache und Gudenus, doch sie befanden sich in einer Matrix, in der andere die Regeln festlegen und jedes Foul erlaubt ist, nicht aber, ein solches auch zu benennen. Bei Norbert Hofers „Unterwerfung“ siehe Krone-TV sei auch bemerkt, dass er von unabhängiger Wirtschaftsprüfung der FPÖ-Gebahrung spricht – dies erfolgte in der SPÖ nie in der Silberstein-Affäre; Anti-FPO-Plattformen, Personenkomitees usw. im Umfeld der SPÖ sind auch Vereine, die man überprüfen muss. Silberstein-Honorare fielen noch dazu in einen Zeitraum, für den es keine Wahlkampfkostenrückerstattung gibt; die SPÖ verkaufte 2018 ihr Gartenhotel Altmannsdorf.

Hofer in Krone TV

Gab es auch eine ÖVP-Schiene zu Silberstein im Wahlkampf 2017? Es machte siehe Ausschnitt unten (von oe24) die Runde, dass Kurz einmal auf einem Flug von Silberstein angesprochen wurde, was implizieren soll, dass daraus auch Kooperation wurde. Kurz tut dies jedoch ab, ebenso wie wir seine Verbindungen zu George Soros oder Rene Benko nicht allzu ernst nehmen sollten. Die SPÖ schafft es, vollkommen auszublenden, dass ihr Alfred Gusenbauer eine nicht unwesentliche Rolle im Benko-Imperium spielt. Auch Haselsteiner und der eben verstorbene Niki Lauda (Ex-Arbeitgeber Hofers) halten Anteile an der Signa Holding;  Kurz war sehr bemüht, die Kika/Leiner-Übernahme durch Signa samt Stammhaus in der Wiener Mariahilferstraße zu ermöglichen. Übrigens traf Strache Benko auf Ibiza, noch ehe das berüchtigte Video entstand; auch der damalige Kanzler Kern urlaubte dort. Bei der PK am 20. Mai lobte Hofer ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Regierungskoordinator auf türkiser Seite Kanzleramtsminister Gernot Blümel; dessen Freundin Clivia Treidl war Playmate des Monats, oe24-„Society-Reporterin und ist nun Moderatorin bei Fellner (die am 22. Mai das „Video-Geheimnis“ enthüllt). Es war Blümel, der als erster von einem notwendigen Rücktritt Kickls sprach bzw. dass Kurz diesen Van der Bellen zur Entlassung vorschlagen werde (nach Artikel 70 Abs. 1 B-VG).

Kurz und Silberstein? 

Fellner wetterte monatelang gegen anonyme Postings im Netz, bis Blümel ein „digitales Vermummungsverbot“ verkündete, aber nicht wirklich den Eindruck erweckte, dass er weiss, wovon er spricht. Von Fellner kommt auch Philippa Strache (hier bei ihm am 15. Mai 2019), die natürlich dort – wo sonst? – zur kolportierten „Ehekrise“ Stellung nimmt, sich jedoch nicht zeigt; Fellners Seitenblicke brachte „exklusiv“ Bilder vom zur Jahreswende geborenen kleinen Sohn. Nun werden viele sagen, dass Ibiza, Party und jemand wie Strache sowieso nichts für sie wären; also jemand, bei dem eine blonde Frau genügt und er lässt jede Vorsicht fallen. Wenn es danach geht, wird man jedoch in jeder Partei fündig, wie Andreas Unterberger richtig bemerkt. Strache und seine Frau müssen irgendetwas aneinandser gefunden haben. Doch sie kann nicht nachvollziehen, wie er sich so vorführen lassen konnte und zog zu ihren Eltern, wie es heisst. Als Gerald Klug 2013 Verteidigungsminister wurde (für den Kammerhofer „regierte“), lernte er Society-Reporterin Sandra Hrnjak von oe24 kennen, die 2014 eine Tochter bekam. Dass Klug nicht mehr unbeweibt ist, stellte News anhand von „Sweet Little Rehlein“ von Andreas Gabalier dar. Es ist spekulativ, aber vielleicht sind andere Frauentypen eher krisenfest und würden absurde Situationen durchstehen, und man fragt sich, welche Rolle Fellner mit oe24 in der politischen Szene vom Sichtbaren (und Schrillen) abgesehen spielt (auch mit Benko-Connection siehe Feste im Park Hyatt von Fellner). In Krone TV sagte Hofer, dass er keine Ahnung von Video hatte, aber natürlich Böhmermanns Andeutungen für Gudenus und Strache Alarmglocken klingeln ließen. Doch sie vertrauten sich offenbar niemandem an, jedenfalls nicht in der FPÖ; dies ist plausibel, denn die Partei wirkte immer wie deien Familie mit Fans.

Philippa Strache wirbt für Harald Vilimsky

Rätselhaft scheint, was Sebastian Kurz mit dem Hereinnehmen von Experten in die Regierung anstelle der FPÖ-Minister bezweckt, wenn es dafür keine sichere parlamentarische Mehrheit gibt. Kurz weiss nicht, ob er den Misstrauensantrag von Agent Pilz am Montag nach der Wahl übersteht; die FPÖ und die SPÖ müssten zustimmen. Die NEOS haben schon versichert, dass sie dafür nicht zu haben sind; doch mit diesen Stimmen und den eigenen wird sich die ÖVP nicht in der Regierung halten können. Weil Kurz Silberstein-Andeutungen wegen des Videos machte (diese Recherche hat sich inzwischen bestätigt), kündigte Drozda eine Klage gegen den Noch-Kanzler an. Gerald Grosz meint auch sarkastisch, dass Kurz nun eh mit „SPÖ-Beamten“ regiere, was auf die Bereiche Infrastruktur, Soziales und Landesverteidigung in gewisser Weise durchaus zutrifft. In der SPÖ wurde anscheinend die Parole ausgegeben, Kurz verbal zu attackieren, was man nicht nur auf Twitter beobachten kann. Während manche an eine geopolitische Dimension beim Einsatz des Videos punktgenau vor der EU-Wahl denken, spielt oe24 seine übliche Role, indem zuerst Sascha Wandl interviewt wird, der wegen Industriespionage vor Gericht steht und in eine Kronzeugenrolle wechseln will, also um gut Wetter bittet. Immerhin meint er, dass Anwalt M. ja bei Gabriel Lansky beim Richtigen gelernt habe, der eh als geheimdienstnahe gilt. Gert Schmidt, der Autor dieses Artikels, spricht von Kontakten des Anwalts zu zwei linken Parteien, zu denen es noch Enthüllungen geben wird.

 

Gewinnspiel: Reise nach der Wahl in die Villa (oe24)

Er deutet auch eine enge Lansky-Verbindung an, was zur Bombe für die SPÖ wird, deren Mitglied der Gusenbauer-Freund ja ist. Damit ist Tal Silberstein nicht aus dem Schneider, der SPÖ-Berater war, als die Falle aufgebaut wurde; man lagert aus, um selbst jede Verbindung leugnen zu können. Zu den Vernetzungen von Lansky, Gusenbauer, Haselsteiner, Kern und Co. kann man hier und hier einiges nachlesen; inzwischen ist auch Gusenbauer Geschäftspartner der Kerns und man sah Christian Kern und Gusenbauer kürzlich in der Wiener Innenstadt. Wie ein 2017 für baldige Verwendung angefertigtes Video jetzt an die Öffentlichkeit gespielt wurde, ist eine breit angelegte verdeckte Aktion – bei der sich Geheimdienste des Materials bedienten, das sie (vielleicht) selbst outgesourced produzieren haben lassen. Es ist merkwürdig, dass im Video (im veröffentlichten Clip) von Benko, der Krone und Haselsteiner die Rede ist und Anwalt M. mit Immobiliendeals und der Bauwirtschaft zu tun und Bezug zu allen drei Faktoren hat (und man die FPÖ geradezu klischeehaft als Putin-Troll brandmarken kann). oe24 hat perfekt getimt Drozda eingeladen, der meint, er könne jetzt von hoher moralischer Warte abrechnen; er führt jedoch bis auf das unmögliche Benehmen von Gudenus/Strache nur Elemente der verdeckten Agriffe auf die Regierung an. Bezeichender Weise spricht Drozda davon, was Rendi-Wagner gemacht hätte, die sich jedoch seit ihrer „Übernahme“ der SPÖ in der Öffentlichkeit rar macht. Wenn Kurz seine Anspielungen auf Silberstein nicht bis Montag widerruft, wird ihm die SPÖ das Misstrauen aussprechen – die Silberstein-SPÖ? Drozda empört, das Kurz Kabinettschefs bei den Expertenministern installiert habe – ein Kammerhofer-Effekt sozusagen…

Thomas Drozda

PS: Der Österreichische Detektiv-Verband nimmt per Presseaussendung Stellung, da Detektive nicht so arbeiten. Es bedarf einer Gewerbeberechtigung, eines ordnungsgemäß verbuchten Auftrags, eines legitimen Interesses des Auftraggabers und des Einsatzes legaler Mittel. Um ein Klischeebild zu bedienen, das durch Fernsehserien den Eindruck erweckt, das sei typische Detektivarbeit: wenn jemand den Verdacht hat, der Ehepartner sei untreu, wird nicht aktiv versucht, diesen zu verführen, sondern jemand wartet passiv z.B. in einem Lokal, ob er ihn anspricht. Auch die Ansagen von Sascha Wandl, der die Nicht-Detektiv ausgebildet habe, sind mit Vorsicht zu geniessen, denn dieser nennt einen seiner Auftraggeber (da er vor Gericht stehen wird). Nur dieser selbst darf aber Arbeiten öffentlich machen, nicht jedoch eine echte Detektei. Wandl dreht es in Richtung einer Erpressungsgeschichte – um davon abzulenken, dass es um politische Interessen gehen kann (siehe auch Talk bei Puls 4)?

PPS: Die Aussendung des Berufsverbandes erinnerte mich an etwas – der PR-Verband distanzierte sich von Dirty Campaigning, als die verdeckt eingerichteten Facebook.-Gruppen im Wahlkampf 2017 aufflogen. Es ging ebenfalls um ein „so arbeiten wir nicht“ und es betraf u.a. den Silberstein-Mann Peter Puller, der jetzt mit dem Agenten vage „gemeinsame Projekte“ macht. Wikipedia hat Mainstream-Quellen aufgelistet, aus denen hervorgeht, dass die ÖVP immer wieder beteuerte, nichts mit diesen Gruppen zu tun zu haben und bei FB eine Löschung beantragte, die jedoch nicht erfolgte. Und wir lesen auch: „Am 27. Juli 2017 trat der seit Anfang Juni für die SPÖ tätige Wahlkampfmanager Stefan Sengl aus privaten Gründen zurück, wobei im Raum stand, dass es zwischen Sengl, Silberstein und SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter Georg Niedermühlbichler Unstimmigkeiten in der Ausrichtung der Wahlkampfstrategie gab. Johannes Vetter folgte Sengl als Teil der Spitze des Wahlkampfteams. Niedermühlbichler versicherte in diesem Zusammenhang, dass Silberstein nur für die Auswertung von Umfragen und strategische Empfehlungen zuständig wäre.“ Vetter war einer der NEOS-Leute, die Silberstein zur SPÖ folgten; Sengl war auch dem Mainstream gegenüber sehr zugeknöpft, mir gegenüber jedoch auf Abwehr. Im Jänner 2017 hatte Sengl eine gerichtliche Auseinandersetzung mit unzensuriert.at wegen Silberstein; sein Anwalt war sein Geschäftspartner Michael Pilz, der wie Mirfakhrai einst bei Lansky arbeitete und Darabos als „Vertrauensperson“ (ohne Darabos‘ Vertrauen?) am 1.6.2017 in den Eurofighter-U-Ausschuss begleitete. Bei oe24 deutete Gerald Grosz eine Verwicklung von „P.P.“ in die Ibiza-Affäre an – Peter Puller?

PPPS: Es wird seit Langem alles versucht, mich wegen Recherche abseits des Mainstream mundtot zu machen, sodass ich eure Unterstützung benötige (alexandra(at)ceiberweiber.at, auf Twitter cw_alexandra, auf Facebook und natürlich telefonisch unter 06508623555). Auch meine Texte aufgreifen, sie verbreiten, dazu Fragen stellen ist hilfreich, ebenso natürlich konkrete Hilfe, weil ich auf diese Weise u.a. meine Wohnung verloren habe. Dringend würde ich auch einen neuen Laptop benötigen. Auch finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Danke!

73 Kommentare zu „Coup Teil 6: Was taten rote Seilschaften?

  1. ich denke auf servus tv kam man bzgl Frau Strache der Sache schon näher…
    es ist so..wenn etwas strafrechtlich oder politisch relevant ist, darf man es sehr wohl zeigen, ist es jedoch nur privat relevant dann nicht
    deswegen bekommen wir auch nicht das ganze Video zu sehen, Szenen die vl für eine Ehe relevant sind jedoch nicht für die Politik und auch nicht für das Strafgesetzbuch, werden nicht gezeigt

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    1. Auf oe24 wird berichtet, dass ein iranischer Anwalt und irgendeine Münchener Detektei dieses Ibiza-Treffen eingefädelt und produziert haben sollen. 600.000 € soll die Produktion des Videos gekostet haben und zwischen 1,5 bis 5 Mio € sollen die dafür verlangt haben. Aber SPÖ und ÖVP hatten angeblich kein Interesse. Es soll sogar frühere Aufnahmen geben, die Strache mit illegalen Substanzen gezeigt haben sollen.

      Einerseits nicht gerade Image-erhebend, wenn ein hoher Politiker mit Drogen in Verbindung gebracht wird. Andererseits ist es schäbig, dass Detektive soviel Geld in die Hand nehmen um unliebsame Politiker erpressen zu können.

      Ob dieser kurzschluss-Account auf Twitter seine Drohung wahrmachen wird, und auch gegen Kurz Belastendes ins Netz stellt? Da bin ich gespannt. Böhmermanns Countdown war ja vglw nur ein laues Lüftchen, künstliches Tamtam um seine Sendung bekannter zu machen.

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      1. der Anwalt …hatte einen Auftraggeber oder ist überhaupt im Zirkel
        der Anwalt hatte bei Lansky gearbeitet
        der Anwalt ist der Ex von der Wagner (Krone)
        der Anwalt hat viele links Internetauftritte
        der Anwalt ist im Baugewerbe…

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      2. keine detektei – in münchen nur adresse, in österreich keine gewerbeberechtigung. lesen sie ps zu meinem artikel

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    2. das PS zu echten detektiven zu meinen artikel erklärt, dass alles mehrfach illegal war – was nichts daran ändert, dass es öffentlich wurde und etwas bewirkt.

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    3. ich denke auf servus tv kam man bzgl Frau Strache der Sache schon näher…
      es ist so..wenn etwas strafrechtlich oder politisch relevant ist, darf man es sehr wohl zeigen,

      Ist klar, dass man von Seite des Establishments nun alles unternehmen will, um posthum ein illegales, weil rechtswidriges Vorgehen, zumindest für die Schlafmichln nachvollziehbar, als völlig legal darzustellen. Allerdings stellt diese Verharmlosung eines der Erkennungsmerkmale totalitär angehauchter Regime dar. DDR 2.0 !!!

      Trotzdem war das mittels List und Täuschung zustande gekommene scheinbare Belastungsmaterial in Wort und Bild (Video), welches von deutschen linkslastigen Medien Mitte Mai triumphierend öffentlich gemacht wurde, ein mutmaßlich als Erpressungsmittel mit dem Vorsatz der finanziellen Bereicherung Dritter, gefertigtes Machwerk, und somit alles Andere als legal.

      Wenn bereits die Herstellung des Videos aufgrund bestehender Gesetzte als illegal zu bewerten ist, warum sollte dann die Veröffentlichung des Selben plötzlich legal sein ??? Mir erschließt sich das nicht

      Wie auch immer

      MfG

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  2. Frau Bader, ich hoffe, es ist Ihnen recht, wenn ich nun verstärkt beim ef-Magazin („eigentümlich frei“) auf Ihren Blog verweise. ef ist ein libertäres Magazin und im deutschen Sprachraum ziemlich einzigartig, nichtsdestotrotz sehr gut gemacht und einer der wenigen Plätze, wo wirklich ein Meinungsaustausch stattfindet. Vielleicht ergeben sich dadurch auch für Sie neue Möglichkeiten, um finanziell leichter über die Runden zu kommen.

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    1. jaa machen sie das, gerne – alles hilft zur verbreitung, es geht ja weiter und ich will versuchen, die wahrheit herauszufinden, was da abgeht!

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  3. Nun ja, ich habe gelesen, finde es gerade nicht mehr, dass sich Kurz im Januar mit Sorros in Wien getroffen hat.
    Offiziell ging es um die Sorros Uni die aus Ungarn nach Wien umziehen will.
    Offenbar war aus ÖVP oder FPÖ Insiderkreisen zu erfahren, das nach dem Treffen mit Sorros von Neuwahlen im Herbst gesprochen wurde.

    Also kann es sein, dass was wir heute erleben durchaus einem Plan folgt, Sorros das vielleicht angeschoben hat.

    Ich kann jedenfalls einem Kurz in keinster Weise mehr vertrauen, er scheint ein Politiker der ganz gewöhnlichen Sorte zu sein.
    Die Macht kommt vor dem Land……

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    1. Hier war das….

      Zitat:
      Im November 2018 traf sich Soros mit dem österreichischen Ministerpräsidenten Sebastian Kurz, Mitglied der israelfeindlichen Soros-NGO European Council on Foreign Relations, um sich »zu europa- und außenpolitischen Fragen« auszutauschen, so Kurz. Laut Max Otte schrieb »ein Politikbeobachter im Januar, dass er von einer Quelle in der ÖVP-Zentrale gehört habe, dass die ÖVP die Koalition platzen lassen wolle und sich auf Neuwahlen im Herbst vorbereitet«.

      https://philosophia-perennis.com/2019/05/23/farage-fordert-untersuchung-von-soros-wahlkampfgeld/

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      1. der „Beobachter“ ist ein Gerald Kitzmüller, der viell. vorgeschoben wird… es ist aber normal. Plakatflächen zur Sicherheit zu reservieren, weil man in der Politik nie weiss..

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  4. Offenbar ist „Herr“ Fellner eine Mischung aus Agent, Zuhälter und Herausgeber, wenn man sich ansieht, wieviele Politikergefährtinnen vorher bei ihm als „Reporterinnen“ tätig waren.
    Und zufälligerweise sind diese Honigtöpfe optisch keine Gegenstücke zu den jetzigen Partnern, sondern allesamt „modell-like“ und wesentlich jünger.
    „Herr“ Blümel mit seinem Playboxhaserl ist ja besonders witzig, aber gut möglich, dass diese Beziehung nur zum Schein besteht…
    Philipa S., welche bereits ausgezogen ist, findet ihren nun arbeitslosen Gatten plötzlich auch nicht mehr attraktiv, war also ausschließlich am Status oreintiert (oder hat ihre Schuldigkeit getan, aber soweit will ich mangels tieferer Einblicke in diese Beziehung nicht gehen).

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      1. Sehr geschätzte Frau Bader,

        ja, das war „kernig“ formuliert, aber angesichts der Tatsache, dass der Sexual- neben dem Lebenserhaltungstrieb (Nahrungsaufnahme) der stärkste ist und Menschen zeitlebens prägt, und weil dies nonaa seit Jahrtausenden bekannt ist und stets genutzt wurde, und angesichts der eben erst wieder verdeutlichten Möglichkeiten, die dem Video sei Dank einer breiten Öffentlichkeit vorgeführt wurden samt der Übertragbarkeit auf andere Politiker, deren Erpressbarkeit nun hell durchscheint und auch die Gretl und den Hansi aus dem „ordinären“ Volk nachdenklich stimmt, denke ich, mit meiner Formulierung nicht so ganz daneben zu liegen.
        SELBSTVERSTÄNDLICH ist das alles rein hypothetisch, um keine Angriffsfläche zu bieten…)

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      2. Das Verdeutlichen hat ja auch sein Gutes; der Präsident des Detektivverbandes (telefonierte mit ihm) sagte aber zu Recht, dass man als Politiker eben immer potenziell in der Öffentlichkeit steht und sich dessen bewusst sein muss..
        Diese Passage fand ich sehr interessant:

        Die Rechercheure von EU-Infothek und Omnia-Detektei stellten auch fest, dass die Villa mit zahlreichen Kameras ausgestattet war und ist, eine ergänzende Vertiefung der Videoüberwachung war somit technisch rasch zu erstellen. Alle wichtigen Ingredienzien wie WLAN für Fern-Liveübertagung sind an Ort und Stelle vorhanden gewesen und noch vorhanden.

        Das lässt die Frage zu, ob diese „Video-Zentrale“ nicht auch für andere Zwecke schon mehrmals verwendet wurde. Vielleicht gibt es viel mehr Opfer dieses Hauses als wir derzeit ahnen können.

        Siehe http://www.eu-infothek.com/ibiza-connection-wien-muenchen/

        es erinnert an Epstein Island, falls Sie wissen, was ich meine – halt ohne Minderjährige…

        PS: ich erlebte im Umgang mit Politikern und anderen Journalisten nie das, was Ulrike Posche schilderte.

        War aber nur mit 18 mal in Mainstream-Redaktion wo es ein bisschen sexistisch zuging 😉 Damit kam ich jedoch klar. und im Umgang mit Politikern Korrektheit, davon abgesehen, dass es immer auch gegen mich Intrigen gab.

        Beim Fellner fand ich interessant, dasss er die „Russin“ als „Halbprostituierte?“ bezeichnete (gegenüber Wandl), fragend. Ich weiss, dass der Tratsch auch seine „Redakteurinnen“ schon mal so betitelt..halt die Jüngeren…

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      3. Ob nun in dieser Finca oder woanders, der Lolita-Express rollt jedenfalls, und wer dabei war oder ist, hat (neben Verbrechen zu begehen) sich auch noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
        Das ist eine der zentralen Rollen eines Geheimdienstes, wie Sie wissen, Erpressbarkeit zu kennen und auch zu schaffen…auch wenn jetzt ein Anwalt vorgeschoben wurde oder hauptverantwortlich zeichnet (was ich nicht unbedingt glauben mag; es war jedenfalls klar, dass er eines Tages publik wird…und die Lansky-Connection ist auch sehr vielsagend).
        Und neben dem Lolita-Express rollen noch andere „Sex-Trains“, die allesamt der Erpressung dienen (können)…
        Warum zum Beispiel verstarben rund um den Dutroux-Prozess 27 Zeugen, Ermittler etc.? – doch wohl weil Dutroux Protegees in den höchsten Positionen samt dazugehörigen Verbindungen (zu Diensten/Mördern zB) oder direkt zu einem Dienst hatte?! Eine Detektei würde soetwas jedenfalls nicht hinbekommen…

        Ich meine, dass wir mit diesem Ibiza-Video nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs gesehen haben, den wir aus logischen Gründen nicht zu Gesicht bekommen (eben weil dieser der Steuerung von Menschen dient und daher stets unter Wasser bleibt).
        Fellner scheint absolute Narrenfreiheit zu genießen, Protegees hat der offensichtlich ebenfalls, und/oder Leute, über die er etwas weiß…aus meiner Sicht ist er jedenfalls eine zwielichtige Figur.

        PS: was genau bitte ist eine „Halbprostituierte“ – verlangt die nur die Hälfte..-)?

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      4. die andere hälfte ist das ‚ehrbare‘ cover – wobei: ich konnte mir nie was vorstellen unter „societyreporterin“

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    1. vielleicht hat er ihr ganz einfach beichten müssen,dass auf dem Video noch mehr ist als nur politisch Brisantes. Dann wäre der Auszug gerechtfertigt.
      Fremdgehen macht auch unsexy.

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    2. ich denke es nützt nix, die Frauen zu degradieren, was oft passiert wenn Männer als Scheisshaufen erkennbar werden. Es ist aber eine bekannte Masche , dann sofort die Frauen ins Licht zu rücken, anstatt die die das Sagen haben und es gründlich verbockt haben.

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    3. Philipa S., welche bereits ausgezogen ist, findet ihren nun arbeitslosen Gatten plötzlich auch nicht mehr attraktiv, war also ausschließlich am Status oreintiert (oder hat ihre Schuldigkeit getan, aber soweit will ich mangels tieferer Einblicke in diese Beziehung nicht gehen).

      Da scheinen Sie schlicht einer Medienente aufgesessen zu sein. Philipa Strache hält nach wie vor zu ihrem Herz aller Liebsten HC Strache 😉

      Wie auch immer

      MfG

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      1. es gab aber ein paar Tage keine Korrektur von Medienenten. Weil es nicht ging und Medien nicht dazu bereit waren?

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  5. dieser kitzmüller,. der gegen kurz agitiert, ist ein desinformant, er schreibt auch sowas:

    https://geraldkitzmueller.wordpress.com/2019/04/12/warum-rechtes-gedankengut-geisteskrank-ist/

    https://geraldkitzmueller.wordpress.com/2019/04/17/liebe-nein-bewunderte-greta-thunberg/

    noch fragen?

    er verwendet jetzt bilder von 2013 (vorzugsstimme f kurz) und behauptet, es sei ein beweis für einen wahltermin im herbst (zufällig heuer der 29.9. auch ein sonntag) http://www.momopez.com/dispenser-detail.asp?ID=6994

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    1. dieser kitzmüller,. der gegen kurz agitiert, ist ein desinformant, er schreibt auch sowas:

      Ja, das ist korrekt.

      Wie auch immer

      MfG

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  6. Der Ausschnitt aus dem oe24.tv Wahlkampfduell Strache vs. Kurz aus dem Herbst 2017 ist ja höchst brisant:

    Zum einen besagt die Körpersprache von Kurz ziemlich eindeutig, dass Strache mit seinen Infos das mehrstündige Treffen mit Silberstein auf dem Flug nach Tel Aviv betreffend voll ins Schwarze getroffen hat.

    Wenn man das weiterdenkt: Eigentlich macht das SPÖ-Wahlkampfdesaster von 2017 nur folgendermaßen Sinn: Silberstein arbeitete eigentlich für Kurz, der diesen bei der SPÖ einschleust, damit er absichtlich Mist baut und damit er die SPÖ mitten im Wahlkampf in den Dreck zieht. Außerdem lässt er gemeinsam mit seinen Kumpels vom Mossad das Strache-Video auf Ibiza anfertigen, damit Kurz etwas gegen die FPÖ in der Hand hat.

    Kurz vor der EU-Wahl wird das Video veröffentlicht, um europaweit maximalen Impact zu erreichen und Salvini et al. zu schaden.

    Es macht in der Tat den Eindruck, als würde Silberstein in erster Linie für Kurz arbeiten.

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    1. Nachtrag zur Theorie, dass Silberstein eigentlich für Kurz arbeitet:

      Kurz bevor Kurz die Koalition gesprengt hat, wurde den Blauen noch angeboten, dass Kickl in jedes andere Ressort wechseln könne, aber das Innenministerium (IM) soll zurück in ÖVP-Hand wandern. Deswegen sind die FPÖ-Minister dann ja auch geschlossen zurückgetreten.

      Argumentiert wurde das so: Weil Kickl 2017 zum Zeitpunkt der Videoerstellung FPÖ-Generalsekretär gewesen ist, müsste er ja gegen sich selbst ermitteln, wegen den am Rechnungshof vorbeigeschleusten Parteispenden. Also hätte man ja auch verlangen können, dass ein anderer Blauer das IM übernimmt. Hat man aber nicht, die ÖVP wollte das IM für sich haben.

      Vergleichen wir die Geschichte mit der Ernst Strasser Action: Auch hier hat ein Innenminister der gleichen Partei die Ermittlungen überwacht, da gab es anscheinend kein Problem.

      Deshalb wollte man die FPÖ um jeden Preis aus dem IM draußenhaben: Weil sie dann die Mittel zur Verfügung gehabt hätten um aufzuklären, dass eigentlich Kurz (bzw. die ÖVP) der Auftraggeber des Videos gewesen ist.

      Wenn es anders gewesen wäre: Warum hätte die ÖVP dann so darauf gepocht, dass die FPÖ das IM verliert? Es kann eigentlich nur so gewesen sein.

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      1. weil Kickl der Hauptanstossgrund der linken war ..ist Kickl weg, ist die Hauptstossrichtung der FPÖ weg: Stop der Migration
        Nur darum gehts seits 2015!

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      2. weil Kickl der Hauptanstossgrund der linken war ..ist Kickl weg, ist die Hauptstossrichtung der FPÖ weg: Stop der Migration
        Nur darum gehts seits 2015!

        Nach deiner Logik hätte dann die ÖVP aber zugelassen, dass ein anderer Blauer statt Kickl Innenminister wird. Das haben sie aber nicht. Ergo wollten sie der FPÖ die Mittel entziehen, um nicht dahinterzukommen, wer dieses Ibiza-Video in Auftrag gegeben hat.

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      3. Nicht „der Linken“, es geht immer um verdeckten fremden Einfluss – dieser gilt auch Linken, die sich umformen haben lassen, was aber echte Linke begriffen haben. Kickl ist sicher konservativ, aber er wollte keinen fremden Einfluss. Deswegen musste er weg (auch als Leiter der Wahlbehörde)

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      4. Möglicherweise Denkfehler: es kann einen Auftraggeber geben und einen, der dann Wind davon bekam – nicht unbedingt im Detail. Und die FPÖ nicht informierte, was moralisch verwerflich ist, aber aber die Tat anderer voraussetzt. Ich tippe auf Anfertigen lassen durch SPÖ-nahe Kreise und ÖVP erfuhr dann davon. Umgekehrt scheint mir eher weniger wahrscheinlich.

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      5. Ich fürchte, das dürfte die Wahrheit sein! So passen die Puzzleteile am Ehesten zusammen. Wundert sich da noch jemand, dass die anderen Parteien ein Misstrauensvotum einbringen werden?

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      6. TiredJoe von 14h52 meinte ich mit Wahrheit.

        Überlegen wir einmal, im Jänner hieß es aus VP-Kreisen die VP würde die Koalition mit der FP platzen lassen wollen.
        Die fadenscheinige Begründung mit dem ehemaligen Generalsekretärposten Kickls war eine Nebelgranate für die Nichtdenkenden.

        Weil erstens hat Strache nur darüber gesprochen, Gelder von dieser Russin einzunehmen und es wurde nie in die Tat umgesetzt. Zweitens hätte Kickl deshalb keinerlei Befangenheit, eben weil es keine Gelder gab. Hofer sagte im Report-Interview, dass er die Finanzen seit 2017 überprüft habe, es gab keine Parteispenden größer als 10.000 €. Er ist bereit sie offenzulegen als Beweis.

        Ich vermute, Soros hat tatsächlich damals Druck auf Kurz ausgeübt(der Mitglied im European Council of Foreign Relations ist), der suchte von da an Gelegenheit die FPÖ loszuwerden.
        Plötzlich war er gar nicht mehr so rechts wie im 17er Wahlkampf und versuchte die FPÖ flachzuhalten was ihre Asyl-Inhalte betraf.
        Ja, und da man Kickl loswerden wollte, ist es am Naheliegendsten, dass man nicht wollte dass die FPÖ das Ibiza-Video aufklärt!

        Soros will die vereinigten Staaten von Europa, dürfte seinerseits selbst Druck haben von seinen Hintermännern, vermute ich einmal. Ich gehe ab jetzt davon aus, dass dem so ist.

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      7. Ich gehe außerdem davon aus, dass es im September in etwa wieder eine erneute Flüchtlingswelle gibt, nachdem bei den EU-Wahlen mglw Voraussetzungen dafür geschaffen werden könnten. Wir haben 2015 gesehen, was geschieht wenn verantwortungslose Politiker, denen das Volk egal ist, Entscheidungen treffen die die Sicherheit von Millionen europäischer Bürger gefährden.

        Den Roten ist egal, wenn wieder eine Welle kommt. Soweit denken die nicht bei der EU-Wahl. Und wenn sie persönlich von Asylanten-Kriminalität betroffen sind, wählen sie die FPÖ.
        Deutschland, Süditalien, Schweden, Frankreich und teilweise Spanien sollten uns Österreichern als Mahnung dienen, was die Auswirkungen von zuviel unkontrollierter Migration angeht.

        Insofern, auch wenn Strache mit dem Video Pech hatte, bietet die FPÖ weiterhin als einzige Partei die Wahrung verfassungsrechtlicher Grundprinzipien und keine weitere Abgabe von Zuständigkeiten nach Brüssel an.

        Deswegen werden die ja so angefeindet. Wenn man das befürwortet, was der Mainstream ablehnt, liegt man eigentlich nicht falsch heutzutage.

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    2. Das habe ich mir auch schon öfter gedacht; ich bin mir nur sicher, dass falls es stimmt, Kurz nicht oder nur der (selbst für ihn nicht erkennbare, also) scheinbare Auftraggeber war, in Wirklichkeit aber der eh-scho-wissen Geheimdienst die Fäden zog und zieht und alle vor sich hertreibt.

      Die bezüglich Ibiza-Video („Ibizagate“) erfolgte mediale Erwähnung von Sexorgien Kurz und Kern betreffend, könnte eine verdeckte Warnung an diese beiden gewesen sein, oder aber auch eine Falle für Strache, falls der diese Gerüchte irgendwie verwendet hätte…oder beides.

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      1. da bringt es einer auf den punkt – auch als christ sieht er es sehr menschlich und realistisch, und in der politischen dimension sieht er es sowieso

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      2. Da soll noch einer sagen, Ausländer würden nicht die FPÖ wählen. In Wien wählen ja mitunter ganze Türken-Clans die FPÖ, weil sie die unzivilisierten Auslandstürken nicht in Wien wollen. Oder dieser Würstelstand-Inder der im ORF zu sehen war, dem seine ganze Sippe wählt FPÖ, weil ihn die SPÖ im Stich gelassen hat mit seinem Unternehmen. Wer war das nochmal?

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      3. So fließend und akkordiert wie Strache gesprochen hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass seine Worte bzgl Kern und Kurz ausgedacht gewesen sind.

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  7. haha sorry 🙂 arbeite auch
    aber ja ….ich glaube nicht dass es so ist …
    es gibt einen Punkt da geb ich dir recht …die Politiker sind letzten Endes nur der verlängerte Arm der Wirtschaft..so gesehen beugen sie sich alle
    aber die SPÖ hat ihre Kreise und die ÖVP wieder andere
    Kurz will eines : allein regieren und zugleich als Saubermann da stehen, dabei hilft ihm die Wirtschaft und die ganz grossen.
    die SPÖ will vor allem die Welt von Nazis befreien und Energieringe bauen und natürlich hohe Politikerpensionen , der rest der Welt darf moderat arm sein..aber gleich verteilt und brüderlich verteilt, und dafür ist ihr jedes Mittel recht
    die Neos und die Grünen sind sowas wie die kleinen Schreikinder dieser Grossen
    Die FPÖ ist der Halbstarke, der mitunter kriminell wird, aber plumper, sodass man sie aufklatscht.

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  8. Also über die Theorie der Zersetzung unbeliebsamer Gruppen bzw. Menschen gibt es gute Zeugnisse und Wissenschaft aus der DDR.
    Interessant dass jetzt mit den gleichen Methoden und Mitteln vorgegangen wird. Die Parallelen sind eindeutig.
    Dazu passend das längere Video von Martin Sellner. Er hat sich mit der Taktik der DDR beschäftigt.

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    1. kenne es, ja – an muss immer sagen, dass es NICHT um die DDR geht, sondern das alle können – nur haben wir bei der Stasi eben Dokumente darüber.

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  9. @TiredJoe
    wie kommen sie darauf dass man daran gedacht hat einen Blauen statt Kickl einzusetzen, das war sicher nie angedacht

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  10. Unter welchen Bedingungen wäre es sogar „rechtlich“ zulässig gewesen, heimlich ein Video des besagten Treffens anzufertigen, um es im Anschluss als Beweismittel gegen die im Video gezeigten Personen für rechtliche Schritte zu verwenden ?

    Ein Beispiel sollte reichen:

    Wenn die Herrschaften Strache und Gudenus als Politiker, um für sich oder Dritte einen Vorteil zu fordern oder einen ungebührlichen Vorteil anzunehmen oder sich versprechen zu lassen, zur Verwirklichung der Vorteilsnahme, aus eigenem Antrieb heraus, den Kontakt zu einer offenkundig Zahlungskräftigen Person gesucht hätten.

    Wenn es so, wie hier beschrieben gelaufen wäre, hätte durchaus ein Dritter, dem zu Ohren gekommen ist, dass die Herrschaften Strache und Gudenus ein krummes Ding planen, welches auf einer Finka auf Ibiza objektiviert werden soll, zwecks Sicherung von Beweisen, bei Gefahr in Verzug, das Szenario auf Video festhalten dürfen. Ohne sich dabei strafbar zu machen.

    Aber wie wir wissen, war das exakte Gegenteil die Grundlage des erstellten Videos

    Wie auch immer

    MfG

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  11. @Frau Bader

    sagte aber zu Recht, dass man als Politiker eben immer potenziell in der Öffentlichkeit steht und sich dessen bewusst sein muss..

    Die Aussage würde stimmen, wenn Strache und Gudenus zB in einem Lokal oder an sonst wie öffentlich zugänglichen Plätzen sich zu Unterredung mit der angeblichen Oligarchin getroffen hätten. Das war nachweislich nicht der Fall, oder ?

    Mein Eindruck: Der Präsident des Detektivverbandes scheint zugunsten kriminell agitierender Detektive mittels gestreuter, ständig wiederholter dem Recht widersprechender Auslegung, für Politiker das Recht auf Privatsphäre abschaffen zu wollen.

    Es lebe die Echokammer

    Wehret den Anfängen, kann ich da nur sagen

    Wie auch immer

    MfG

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    1. unter welchen Umständen man das Video drehen darf ist eine Sache, was genau man veröffentlichen darf eine andere.
      Ich glaube im Moment brennt so manchen der Hut durch ob man auch die restlichen Szenen zeigen darf, kann, die politisch vl nicht relevant sind, aber sehr wohl menschlich.

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      1. unter welchen Umständen man das Video drehen darf ist eine Sache, was genau man veröffentlichen darf eine andere.

        Wenn bereits die Herstellung des Videos aufgrund bestehender Gesetzte als illegal zu bewerten ist, warum sollte dann die Veröffentlichung des Selben plötzlich legal sein ???

        Logisch Denken ist angezeigt – Der Versuch ist es Wert . Ich weiß, Sie schaffen das LOL

        Wie auch immer

        MfG

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    1. laut Frau Festerling

      Kanzler Kurz ist ja nicht nur mit Soros verbunden, sondern auch irgendwie… stotter… stotter… stotter… mit der SPÖ-Dreckschleuder Tal Silberstein, den er laut HC Strache im Flieger nach Tel Aviv getroffen und mit ihm ein intensives, stundenlanges Gespräch geführt haben soll (siehe Video der TV Talkshow).

      wow

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  12. @Fledgling ..man kann ein Video aufnehmen, mit der Absicht …unrechtliches abzuwenden, dh noch nicht das man es auch offiziell zeigen darf, oder zumindest nicht alles …
    es wäre ja auch noch die Möglichkeit gewesen es einfach an die Staatsanwaltschaft zu übergeben.
    auch zu beachten: was privat ist zb nicht und nicht der Aufklärung dient
    Deswegen werden auch die letzten Stunden nicht gezeigt, die ja angeglich der Ehe noch mehr schaden würden. Kompromitierend aber rechtlich nicht relevant.
    So wars gemeint
    NACHDENKEN

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    1. es wäre ja auch noch die Möglichkeit gewesen es einfach an die Staatsanwaltschaft zu übergeben.

      Ja, Das wäre zB eine Möglichkeit gewesen, wie die SZ bzw der Spiegel hätte vorgehen müssen um im Legalem Rahmen zu bleiben

      Ich wusste, mit ein wenig Glück…..;-)

      Wie auch immer

      MfG

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  13. Bester User Kommentar so weit, möcht ich mit euch teilen:
    user xyz

    „Hat schon eine Hausdurchsuchung beim Rechtsanwalt M. stattgefunden?!“
    :)))))))))))))))))

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  14. Feldgling weils eben nicht schwarz weiss ist: sie sagen es steht Recht gegen Recht…den Rest entscheiden dann wohl Gerichte , falls es jemals soweit kommt.

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    1. Feldgling weils eben nicht schwarz weiss ist: sie sagen es steht Recht gegen Recht…den Rest entscheiden dann wohl Gerichte , falls es jemals soweit kommt.

      Ihre Kommentare, speziell als Reaktionen auf meine Kommentare, haben teilweise einen ziemlich desinformierenden bzw zersetzenden und teilweise Verwirrung stiftenden Charakter.

      Daher meine Frage: kann es sein, dass Sie in jemandes Auftrag hier bei Frau Bader, aus welchen Gründen immer, posten müssen ??????????? Wollte ich eigentlich schon seit gut 2 Jahren mal fragen

      Wenn „Nein“, dann betrachten Sie meine Frage einfach als gegenstandslos

      Wie auch immer

      MfG

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      1. Da Sie meine Frage nun selbst zum Gegenstand erhoben haben, ist Ihre Antwort auf meine zuvor gestellte Frage eindeutig als „Ja“ zu bewerten.

        Logisches Denken kann gemein sein

        Wie auch immer

        MfG

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  15. @Fledgling: wissen sie,sie sind sind einfach nur ein blöder Depp.
    Die einzige, die meine Kommentare hier sperren kann ist Frau Bader und nein sie hat nichts beauftragt und auch sonst niemand. Ich kommentiere, weils mir Spass macht, obs ihnen nun gefällt oder nicht.
    Etwas, dass man von den meisten ihrer Kommentare nicht behaupten kann, etwas lahm und schwerfällig die meisten.

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  16. Den Strache habens aber von allen Seiten auf der Schaufel gehabt und das wahrscheinlich ab der ersten Koalitionsstunde. Wen der Blümel so alles kennt LOL. Muss sich tragisch anfühlen, wenn man eines Tages plötzlich realisiert: Es war alles niemals so, als man selber geglaubt hat, dass es gewesen sein muss, da man es ja selbst erlebte.

    Habe ich Mitleid ? Nein ! Warum ? Weil Strache durch seine unehrliche Art und den an den Tag gelegten Egoismus, vielen Mitstreitern aus seinen Reihen, nur um zu gefallen und es der Opposition Recht zu machen, bzw sich aus deren Fokus zu stehlen, ohne Reue das politisches Leben seiner Parteifreunde verriet und bei manchen zum Teil zerstörte.

    Wie auch immer

    MfG

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  17. Es liegt jedenfalls auf der Hand, dass sogenannte „Societyreporterinnen“ das Interesse von Diensten wecken; sie sind in der „Society“ unterwegs, im Nachtleben, kennen jeden Tratsch und sehen vielleicht auch noch modell-mäßig aus…ein ideales Paket in gewissem Sinn.
    Stichwort „Beta-Modell“, schlag nach bei Cathy O’Brian…

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  18. Hallo, habe ich schon gesagt, dass N. Partei gut profitieren könnte, 1 EU Wahl und Alde, 2 waren die 2015 beim anwalt geladen 3 silberstein connection 4 pan europäer bevorzugen die 5 alle parteien werden irgendwie durch den dreck gezogen, nur die rührt man nicht an (protektion?) 6 vllt sogar regierungsbeteiligung. Wenn die auf 10, 12% kommen? :# 7 ressourcen könnten die aufstellen 8 wer würde die verraten?

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