Erfolgreicher Coup gegen die Bundesregierung

Der Coup gegen die österreichische Bundesregierung setzte „natürlich“ bei den schwächsten Gliedern an, und das waren höchst banal zwei FPÖ-Politiker, die einer vermeintlichen Russin imponieren wollten, die als Lockvogel eingesetzt wurde. Da langsam Vertrauen aufgebaut wurde zu Johann Gudenus, dessen Familie eine Jagd zu verkaufen hatte, es aber eigentlich um den heute zurückgetretenen Vizekanzler Heinz Christian Strache ging, ist eine Geheimdienstaktion naheliegend. Das mediale Feuerwerk wurde von der deutschen Relotiuspresse aus gezündet und zeigte, dass auch hiesige Medienleute längst politische Aktivisten sind; demonstrativ lobten ORF-Angehörige auf Twitter ihre Kollegen. Man war auch sozusagen crossmedial äußerst dankbar, was Stärke und Zusammenhalt signalisieren und die Illusion von echter Presse aufrechterhalten sollte. Besonders hämisch über Strache in einer Honey Trap waren diejenigen, die sich selbst gerade von einem Geheimdienst benutzen haben lassen, und zwar gegen die Souveränität Österreichs.

Da die FPÖ keinerlei Krisenkommunikation hatte, verstummte sie auch weitgehend in den Sozialen Medien, wo vor allem Unabhängige gegenhielten, die verstanden, was gerade abläuft. Weil aber professionell auf das Wecken emotionaler Reaktionen abgezielt wurde verstanden viele nicht, dass man Kritik an Strache und Gudenus üben und dagegen sein kann, dass fremde Geheimdienste eine Coup durchführen. Vielleicht hätte Strache sich und die Regierung retten können, hätte die FPÖ fieberhaft recherchiert, wer hinter den Aufnahmen steckt, die der Süddeutschen Zeitung „zugespielt“ wurden und zwar u.a. Leila Al-Serori, die vorher beim Kurier war. Süddeutsche steht für transatlantisch/Deep State wie Spiegel, Kurier, Krone, ORF und Co. Ließ der Mossad-Mann Tal Silberstein, der die SPÖ im Wahlkampf „beraten“ hat, die Falle aufstellen? Strache selbst sprach von geheimdienstlich und Kanzler Sebastian Kurz erwähnte Silberstein, doch da nahmen die Ereignisse schon den gewollten Gang. Auch wenn viele sich fragen, wie Strache und Gudenus auf so etwas reinfallen konnten, war das Spektakel doch beispiellos, das veranstaltet wurde, um diese Regierung abzuschießen.

AfD zur Relotiuspresse

Wer heute am Ballhausplatz war, agierte als Teil einer Inszenierung, stellte Demonstranten oder Journalisten dar und hätte sich schon als Betrachter sehen müssen, um nicht mit fortgerissen zu werden. Diese Leute wurden instrumentalisiert für die Befreiung von einer Regierung, die konzertiert verteufelt wurde, weit jenseits notwendiger sachlicher Kritik, die in Wahrheit die Opposition selbst gestärkt hätte. Denn wer mechanisch reagiert, wenn nur auf die richtigen Knöpfe gedrückt wird, denkt nicht frei, sondern erfüllt eine Rolle. Bereits als Werner Faymann 2016 gestürzt wurde (übrigens auch mit Medienhilfe!), war die Aufmerksamkeitsspanne vieler sehr gering; inzwischen scheinen sie überhaupt nichts mehr zu begreifen. Es ist keine Überraschung, dass die Sozialistische Jugend, die am Coup gegen den eigenen Kanzler beteiligt war, sich jetzt als Sprecherin des „Widerstandes“ auf den Ballhausplatz geriert (SPD-Politiker forden gerade Neuwahlen in Österreich). Innenminister Herbert Kickl war der Opposition (oder in Wahrheit fremden Geheimdiensten?) ein Dorn im Auge; deshalb ist die FPÖ fassungslos, dass Kurz ihn loswerden wollte. Da blieb die FPÖ jedoch standhaft, was bedeutet, dass Kickl noch ein paar Monate im Amt sein kann. Man muss sich zugleich fragen, wie um alles in der Welt nicht alle Warnlampen angegangen sind, zumal Strache sich vor einer Falle fürchtete, Gudenus ihn aber beruhigte. Oliver Janich verweist siehe unten bei der Süddeutschen auf das Netzwerk Recherche (Siehe auch dieser Bericht), das bei seiner Gründung einen großzügigen anonymen Spender aus den USA hatte. Er erinnert daran, dass Jan Böhmermann das Video kannte und mit seiner „Reconquista Internet“ zur Denunziation von Andersdenkenden aufruft.

Oliver Janich über die Hintergründe

Unten sehen wir Straches Erklärung, in der er darauf hinweist, dass Johann Gudenus in einem Moment von der „Lettin“ kontaktiert wurde, die sich mit ihrer Tochter in Wien niederlassen wolle. Er war emotional angeschlagen, weil er gerade seinen Vater John Gudenus verloren hatte, der am 14. September 2016 verstarb, als Tal Silberstein die SPÖ wieder „beriet“. Am 4. September 2016 sprach Kurz laut Buch von Reinhold Mitterlehner davon, dass er von Silberstein observiert werde; Mitte August spielte Peter Pilz Medien Häppchen aus dem militärischen Verschlussakt Eurofighter-Vergleich zu. Er schloss vorher einen Pakt mit Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil und nahm im August das Vorgehen gehen Airbus (cui bono?) und Ex-Minister Norbert Darabos bereits vorweg. Über Darabos, den man mit einer auf Desinformationen beruhenden Anzeige wegen dess Eurofighter-Vergleichs aus dem Weg räumen, wurde ab dann bösartige Gerüchte gestreut. Er ist seit dem Wahlkampf 2006 mit Tal Silberstein unter Druck, wird vielleicht weniger Angst vor irgendwelchen geheim aufgenommenen Videos als um seine Kinder haben, was durchaus Silberstein-Handschrift tragen kann. FSB/KGB sind es wohl nicht bei Strache, denn Methoden gleichen sich auch bei anderen. Daher denke ich anders als Oliver Flesch durchaus an Geheimdienste, weil mir deren Involvierung in Österreich ja bekannt ist. DIe „Lettin“ wollte, nachdem sie ein halbes Jahr in Kontakt mit Gudenus war, unbedingt auch Strache kennenlernen, was dann in Beisein eines deutschen Bekannten in einer Finca im Sommer 2017 auf Ibiza stattfand.

Straches Rücktrittserklärung

Wir dürfen annehmen, dass die Gespräche mit Gudenus aufgenommen und analysiert wurden; es wird nicht so schwer gewesen sein, eine Schwachstelle bei beiden zu finden. Basierend auf einem Profil ihrer Disposition sollte die „Oligarchin“ ihnen dann kompromittierende Äußerungen entlocken. Man merkt, wie peinlich es Strache ist, wenn er davon spricht, dass er sich wie ein Macho verhalten habe (er sagt es wenige Monate nach seinem Papamonat). Er machte vielleicht keine strafrechtsrelevanten Aussagen in Richtung Korruption (gab mit Spendern an, die jetzt dementierten), auch wenn der Eurofighter-Wegseher Hannes Jarolim von der SPÖ ihn anzeigt. Er ließ jedoch – auch unter Alkoholeinfluss – jede Vorsicht vergessen, als er der Frau imponieren wollte mit seinen politischen Insiderkentnissen, i.e. Gerüchten über Kurz und Kern. Nicht nur sechs Aufnahmegeräte, die Villa (per Airbnb gemietet) und Luxuschlitten davor zur Tarnung sowie die lange Anbahnung deuten auf Geheimdienste hin. Es erscheint auch seltsam, dass man Strache zuerst abtestete, indem die Identitären ins Visier genommen wurden, deren Verbindungen zur FPÖ dann gekappt wurden. Außerdem wurde alles über deutsche Medien gespielt, denen sich österreichische anschlossen, vielleicht weil Inseratesegen doch einmal über die Mockingbird-Rolle siegen hätte können. Deshalb verkündete Agent Jan Böhmermann zuerst „Kann sein, dass morgen Österreich brennt“ , dem man zuvor groß Bühne per Romy-Verleihung, Ausstellung in Graz samt ORF-Interview usw. geboten hatte.

Sonja Kato auf Twitter

Strache kritisierte im Video den Einfluss des „Oligarchen“ und NEOS-Sponsor Hans Peter Haselsteiner, der mit Alfred Gusenbauer, den Kerns, Rene Benko und damit indirekt auch mit Tal Silberstein und Beny Steinmetz vernetzt ist (die wegen Korruptionsverdacht am 14, August 2017 mitten im Wahlkampf in Israel festgenommen wurden). Übrigens sind die NEOS in der ALDE-Fraktion im EP und kooperieren mit Emmanuel Macron, der wegen der Spenden amerikanischer Großkonzerne schwer unter Beschuß ist, was für deutsche Medien aber anders als Strache kein Thema sein darf. Strache drückte zu Recht Verachtung für Medien aus, die einer Agenda dienen und zuletzt selbst den Neonazi Gottfried Küssel zitierten, weil dieser Andeutungen über Strache machte. Dass er sich wünschte, jemand kaufe sich in die Kronen Zeitung ein, kann man nachvollziehen, wenn man an deren transatlantische Linie seit ihrer Gründung denkt. Das Blatt war am „plötzlichen“ SPÖ-Kurswechsel Richtung Berufsheer 2010 beteiligt (gegen den Willen von Darabos). Bei der Wehrpflicht-Volksbefragung 2013 trat Sonja Kato, deren Gatte Andreas Mailath-Pokorny damals Stadtrat war, bei einer Pressekonferenz des Personenkomitees „Unser Heer“ (Hannes Androsch) auf und appelierte im Namen ihrer Buben, gegen den „Zwangsdienst“ zu stimmen. Dieses Beispiel macht deutlich, wer zu einer „Regime Change“-Kundgebung geht, an der sich ca. 5000 Menschen beteiligten, die stundenlang warteten, bis Kurz Neuwahlen verkündete.

Die vorbereiteten Tafeln der SPÖ

Wären sie auf dem Ballhausplatz geblieben, wenn er dies nicht getan hätte? Auch das überregionale Interesse sollte uns stutzig machen, sorgte der letzte Koalitionsbruch 2017 doch für weniger Schlagzeilen. Es ist schwer vorstellbar, dass sich Medien eine langwierige Lockvogel-Aktion ausdenken und durchführen. Dies auch, weil sie sich unter Geheimdiensten wahrscheinlich schicke James Bond-Autos vorstellen, nicht jedoch, welche Auswirkungen Überwachungsmöglichkeiten von heute haben. Wer eine Regierung binnen eines Tages erledigen kann, weiss wie man das anlegt und betrachtet die angeblich so freie Presse bestenfalls als Handlanger dabei. Gezielt wurde auch über die anonyme Seite FPÖ Fails nach jedem noch so unbedeutenden Posting gesucht, um diese als „FPÖ-Einzelfälle“ aufzublasen, was auch Kurz auf Dauer zermürbte, und es wurden „rechtsextreme Netzwerke“ kreiert. Auch das lässt an Koordination durch Geheimdienste denken, was jeoch die meisten Blauen nie durchschauten, weil sie den „alles Linke“-Reflex haben und damit das Spiel unwillentlich ḿitspielten. Es ist vollkommen egal, welche Parteien wie gegeneinander aufgehetzt werden, weil es immer teile und herrsche ist und eine zwar brav (pseudo)“antifaschistische“ SPÖ komplett ihrer Substanz beraubt wurde und mit wieder einem Wahlkampf auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Und es ist eine Grenzüberschreitung mit dramatischen Folgen, was heute passiert ist.

PPPS: Es wird seit Langem alles versucht, mich wegen Recherche abseits des Mainstream mundtot zu machen, sodass ich eure Unterstützung benötige (alexandra(at)ceiberweiber.at, auf Twitter cw_alexandra, auf Facebook und natürlich telefonisch unter 06508623555). Auch meine Texte aufgreifen, sie verbreiten, dazu Fragen stellen ist hilfreich, ebenso natürlich konkrete Hilfe, weil ich auf diese Weise u.a. meine Wohnung verloren habe. Dringend würde ich auch einen neuen Laptop benötigen. Auch finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. DAnKE!

28 Kommentare zu „Erfolgreicher Coup gegen die Bundesregierung

  1. Sehr gute Analyse!

    Wenn man vernetzt denkt, kann man nun auch erkennen dass das Attentat von Christchurch von Geheimdiensten geplant und durchgeführt wurde, um es gewissen Gruppen wie den „Identitären“ in die Schuhe zu schieben.

    Der Mossad bzw. der „Deep State“ ist eben mächtiger als viele Regierungen.
    Der Satan schläft leider nie.

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  2. ob das geschehene vielleicht soetwas aus den nachrichten verdrängen sollte?

    https://m.tagesspiegel.de/politik/geheime-besprechungen-beim-un-migrationspakt-auswaertiges-amt-raeumt-nichtoeffentliche-sitzungen-ein/24354780.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Ft.co%2F


    Aus den Papieren geht hervor, dass die EU-Staaten zahlreiche Kompromisse machen mussten. Grund waren laut den Berichten unter anderem „Maximalforderungen“ einiger Länder, die den Vertrag rechtsverbindlich ausgestalten und eine „deutliche Besserstellung irregulärer Migranten“ erreichen wollten. Demnach drohten die Verhandlungen zu scheitern. Die Dokumente wurden nicht vollständig transparent gemacht, sondern blieben teilweise geschwärzt. Unter Hinweis auf die angebliche Öffentlichkeit der Gespräche in New York legte der Tagesspiegel Widerspruch gegen die Schwärzungen ein.

    In dem nun vorliegenden Widerspruchsbescheid räumt das AA erstmals ein, dass die Verhandlungspartner auch jenseits der öffentlichen Sitzungen zusammenkamen, weshalb die Passagen weiter unkenntlich bleiben müssten. Die internationalen Verhandlungspartner müssten darauf vertrauen können, dass das „innerhalb etablierter diplomatischer Kommunikationskanäle“ Besprochene nicht durch einen beteiligten Staat offenbart werde.“

    oder: wer oder was ist bei uns eigentlich souverän?

    schade dass das projekt gilt! nicht besser angekommen ist, das wär sowas gewesen wie die giletjaunes zum wählen, aber auch damals wurde mit dem nazihammer zugeschlagen…

    diesmal war der nazihammer nur zum zermürben gut, für den finalen schlag griff man zum russenhammer…

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    1. pilz und andere verlangten immer von der fpö um sich „zu läutern“ was den konnex zur IB betrifft, für den migrationspakt zu sein…

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  3. auch noch so sanft formulierte postings werden bei den mockingbird Medien nicht freigeschaltet. die Schotten sind dicht sie wollen ihren spin gnadenlos durchziehen koste es was es wolle. alles sehr durchschaubar wir werden schon in einer woche sehen wie viel Prozent sich zu einer anderen Partei prügeln lassen.

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    1. ich gestehe, ich probiere es nicht mal mehr mit meinem standard-account (wo die mich sicher sperren würden, wenn ich mal hierher verlinke ;.)

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  4. Im Grunde genommen, zeigten Strache und Gudenus im illegal mitgeschnittenem Video das selbe Verhältnis zu den Medien, wie es die UNO ganz unverblümt im sogenannten Migrationspakt quasi per Verordnung zum Ausdruck gebracht hat, nämlich Medien, welche nicht freiwillig gewillt sind, Migration als was Positives darzustellen, schnöde, was den Geldfluss betrifft, von Seiten des Staates sukzessive austrocknen zu lassen. Einflussnahme wie zu Zeiten der DDR

    Und wenn ich recht erinnere, ließ auch Merkel 2015 die Chefredakteure des Mainstreams zu sich zitieren, um die Berichterstattung mit Bezug auf Asyl und Migration, medial künftig hin verharmlosend bzw. im besseren Lichte dargestellt zu wissen. Astrein illegale Einflussnahme !!!

    Also was soll diese Doppelbödigkeit bzw Heuchelei plötzlich, nur weil sich auch die FPÖ, wie übrigens „mutmaßlich“ alle anderen (noch immer) fest in den Satteln sitzenden Parteien, der Manipulation mittels MainstreamMedien bediente und angedacht hat, auf die Berichterstattung eben zu Gunsten der FPÖ Einfluss zu nehmen ?

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Illegal! Richtig! Schon seltsam, daß dieser Umstand die Relotius-Presse überhaupt nicht zu stören scheint. Aber – es hat ja die „Richtigen“ getroffen, und dann ist ja alles erlaubt, wie schon Genosse Lenin sagte.

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  5. Wenn man sich anschaut, wie mit Trump in Übersee umgesprungen wird, kommt man nicht umhin, Parallelen in den Zermürbungstaktiken zu erkennen. Man muß natürlich dazu sagen, daß Trump ein ganz anderes Kaliber als Strache ist.

    Diese erfolgreiche Geheimdienstaktion ist ein neuer Tiefpunkt. Trotzdem habe ich schon anderswo angemerkt, daß trotz immer stärker werdender Zensur unabhängige Blogger in den sozialen Medien dafür sorgen könnten, daß die Globalisten jetzt zwar einen Sieg feiern dürfen, dieser sich jedoch in einen Pyrrhussieg verwandeln könnte. Leute wie oben genannter Oliver Janich werden keine Ruhe geben. Das gilt auch für Sie, Frau Bader, und dafür Danke!

    Das Prinzip teile und herrsche wurde schon von den Römern gut beherrscht, aber so richtig perfektioniert hat es das Good Old Empire. Man braucht sich nur einen Weltatlas anschauen. Dann erkennt man, daß die Briten die Grenzen diverser Länder nicht zum Spaß so gezogen wurden, sondern eine wirklich teuflische Agenda damit verbunden war.

    Daher ist es wichtig, daß sich Linke und Rechte, die noch guten Willens sind und sich ihren Hausverstand bewahrt haben, den Feind gemeinsam attackieren. Sobald man dieses dämliche Links-Rechts-Schema durchschaut hat, ist man fürs System sowieso verloren. Mit dem damit verbundenen Erkenntnisgewinn muß man aber auch umgehen lernen, mit der Zeit wird es einfach ganz offensichtlich, in welchem Irrenhaus wir da leben und wie sehr man uns zum Narren hält.

    Das ist erst der Anfang. Es spielt auch keine Rolle, ob Kurz jetzt vielleicht Dreck am Stecken hat oder nicht. Kanzler und Minister kommen und gehen, wichtig sind die, die immer da sind, und das ist die Beamtenmafia samt den Geheimdienstratten (ui, das böse Wort! – Ratten!). Nein, nicht alle sind Ratten. Zum Glück gibt es auch honorige Geheimdienstler. Die sorgen dann unter höchster Lebensgefahr für die für uns so wertvollen Leaks.

    Die Gfraster werden es in ihrer Hybris noch so derartig übertreiben, daß sogar einem großen Teil der Schlafschafe die Augen aufgehen werden.

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  6. Ändert nichts.

    Die FPÖ erzielt seit 2009 mit bewusst ins Feld geführter Täuschung Stimmenzuwächse. Man könnte zwar argumentieren dies sei im Umfeld neoliberaler Gesellschaftsordnungen gang und gäbe, wohl aber ziehen solche taktischen Wechsel zumindest mal Verwunderung und Erstaunen selbst in der FPÖ Basis nach sich. Den FPÖ Wähler wundert schon lange nichts mehr.

    Egal welcher Rahmen gewählt wurde und selbst ein legalisierter hochoffizieller Rahmen in einer Hofburg macht die Inhalte nicht weniger verwerflich. Die Präsentation der beiden Herrschaften wirkt ein wenig als stammte sie aus Kottan ermittelt im Umfeld der Strizzi welche einst den Prater kontrollierten. Selbst wenn man diese Aspekt außen vor lässt, mit Partei des kleinen Mannes oder Saubermännern hat das nicht mehr zu tun.

    Allein wenn Landesregierungen Sitzungen mit Investoren abhalten wirkt das Flair und Ambiente weltmännischer, die Präsentation gekonnter und auch die gewählte Form der Artikulation gewandter. Beschiss bleibt trotzdem Beschiss.

    Die FPÖ ist leichter angreifbar, denn die FPÖ vertritt keine Machtstrukturen, resp. nehmen sich jene die sie vertreten sehr bescheiden aus. Die ÖVP genießt in diesem Punkt seit eh und je einen Status wie die die geistig Verwirrten bei den Indianern. Die werden immer für eine Koalition gebaucht, da der Konsens in Österreich und Europa halt mal ist dem sozialistischen Demokratismus das Wort zu reden und sich um Demokratie herum zu drücken wo es nur geht.

    Die Strache FPÖ war nicht neoliberal sondern im höchsten Maße verlogen, das passt ganz gut zum neoliberalen Umfeld und fällt nicht auf, da einfach jeder der Erfolg haben will dem anderen die Hucke volllügt. Heutzutage erscheint ein verlogenes Pack einfach normal.

    Das gilt für alle anderen Parteien um nichts weniger und die Krönung war der Weg auf dem mit einem gezimmerten Angebot die Wählerschaft von der blau/türkisen Angebot sollte, sagen wir mal, überzeugt werden. Maßgeschneiderte Angebote wirken historisch belastet und haben mal mit Demokratie und einem dazupassenden Diskurs rein gar nichts zu tun. Wenn das Angebot auf eine Person projiziert wird, dann ist Diktatur im demokratisch anmutenden Rahmen perfekt in Szene gesetzt.

    Wenn das Umfeld wieder klassischer wird, dann sehe ich eine Regierung wieder mehr als Repräsentant eines Konsens in den gemeinsamen Themen und soll halt jeder seine Steckenpferde für sich umsetzen. Zustimmung bedingt nicht zwingend ein sich für etwas zu entscheiden, sondern halt mal auch nur nichts dagegen zu haben. Ein allumfassender Konsens wirkt von oben herab orchestriert. Daran hat sich kaum ein Medium des Mainstreams gestoßen, die wollen eben in einer Kuscheldiktatur eher den Senf zur Eitrigen geben als am Ende selbst als ein Würstchen dastehen. Klassisch unklassich und von liberal weit entfernt. Es gibt keine Diktatur der Liberalen und eine liberale Diktatur schon gar nicht, allein wurde erstgenannte Variante zur bitteren Realität geschrieben.

    Die Strache FPÖ ist auf die Argumentationsschiene der sog. Rechtspopulisten aufgesprungen, als dieser Kurs Stimmenzuwächse versprach und gibt die Patrioten vom Dienst seit dem dieses Thema und dazupassende Aufmachung Stimmen bringt.

    In the Land of the blind, be king, be king, be king. Jetzt wären wir mal bei den Medien angelangt, die sich als die sich in der Rolle der großen Retter der Demokratie vermuten. Auch diese irren gewaltig. Die Lüge wurde von den Mainstreammedien in der Mitte der Gesellschaft salonfähig gemacht. Diese Medien sind nicht Teil einer liberalen Demokratie und gehören besser heute als morgen einfach nicht mehr subventioniert.

    Die Schreiberlinge wussten zu Beginn dieser Entwicklung schon nicht mehr worüber sie überhaupt schreiben sollen, hernach noch weniger worüber sie schrieben und heute glauben sie ihr Beitrag zur liberalen Demokratie wäre die fruchtbringende Kombination aus beidem.

    Für solche Typen gibt es den Tritt in den Allerwertesten und damit wäre das Käse mal fürs Erste mal gebissen oder das erste Mal und sei dies ihr letztes Mahl zu Abend. Demokratie ist nicht bedroht, wenn die Subvention für diese Medien mal ihren Beitrag zum demokratischen Diskurs zum Ausdruck bringt und sich damit für viele schlicht und ergreifend auf ‚Wieviel sollen’s eigentlich zurückzahlen‘ reduziert.

    Egal mit oder ohne Video, die Entwicklung hin zum und weg vom rechtspatriotischen Populismus oder rechtspopulistischen Patriotentum wäre spätestens beim nächsten Richtungsschwenk aufgefallen. Dann hätte es final gekracht. Ich halte nicht viel davon seine Hoffnungen an große Redner zu heften. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Es ist schon der Herbert Kickl der versucht beim Thema Zuwanderung zumindest vernünftig zu agieren. Der Weg der SPÖ/Grünen Teilhabe an dieser sich zusehends dekadenter Konsumgesellschaft zulasten der Allgemeinheit zu finanzieren war ein falscher (Wien). Mit der Umsetzung des Hartz IV Gedanken (SPD Konzept), welche eine Reaktion auf den Stillstand hervorgerufen durch die gefehlten und nur zur Hälfte beschlossenen Hartz Reformen war, hat diese Regierung einfach überzogen.

    Ich denke die Verbreitung des Video hat einen Zug aufgehalten der am Ende eher in den falschen Bahnhof eingefahren wäre und eher Österreicher getroffen hätte als die Zuwandung unattraktiver gemacht. Dann laufen noch mehr Leute Mitte des Monats durch Linz und betteln da sie mit dem, zugegeben wenigen Geld, nicht auskommen. War aber vor dem Antritt der Regierung genauso der Fall. In dem Fall muss man sich halt als Zugereister die Frage stellen, ob man willkommen ist. Wer mit sowenig Geld in Österreich nicht wirtschaften kann, dem braucht schon gar nicht mehr in die Hand drücken resp. Kredit geben. So ist es in .at. Das mag manche nicht gefallen, wer das will muss nach Berlin ziehen.

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    1. Mal kurz innehalten und über die deutschsprachigen Medien nachdenken:
      In wie viel „politischen“ Artikeln kann man das Wort Rechtsextremist und/oder Rechtspopulist lesen?
      In wie viel „politischen“ Artikeln kann man das Wort Linksextremist und/oder Linkspopulist lesen?
      Ich behaupte mal kühn, Rechtsextremist und/oder Rechtspopulist kommen in mehr als 50% vor –
      Linksextremist und/oder Linkspopulist kommen bestimmt in nicht einmal 2% der Artikel vor.
      Was kann man daraus schließen? Die „Linken“ sind alle Engel und/oder die Journaille ist in ihrer Berichterstattung selten einseitig und hetzerisch.
      Könnte mich zB nicht erinnern, dass, wenn es um China, Weißrussland oder Nordkorea ging, jemals das Wort Linksextremisten gelesen zu haben!
      Ein Schelm, wer böses denkt …

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  7. Herr Pilz scheint in Hochform zu sein, fast als würde aufgrund der Ereignisse der letzten Tage, unerwartet Ostern, Weihnachten, Pfingsten und der eigne Geburtstag an ein und demselben Tag zu feiern sich nunmehr anbieten.

    Die erfolgreiche politische Zerschlagung der FPÖ dürfte dem vermeintlichen „Aufdecker der Nation“ allerdings nicht weitreichend genug zu gehen. Versucht man die Tweets von Pilz zu interpretieren, müsste auch das noch verbliebende Kurz-Regime mit allem Drum und Dran, ohne unnötigen Aufschub, zugunsten der Opposition [no-na] die Koffer packen :-)))

    Wie auch immer

    MfG

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    1. Kickl und die FPÖ wird gerade abserviert …somit ist das NWO Ziel erreicht.
      SPÖ und ÖVP werden dazu gewinnen, bissl mehr oder bissl weniger ist irrelevant.
      Auf EU Ebene wirds auch schwierig.
      Somit kommt die Gross EU, ein EU Asylamt, ein EU Finanziminister, ein EU Pass, ein EU Arbeitsamt, eine EU Pension.

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  8. Mein Vertrauen in die etablierten Medien ist schon gleich Null. Soweit es noch sinken kan, ist es nun im Negativen…

    Danke für soche Websites/ Nachrichtenportale wie diese!!!

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  9. Die Machart und Entstehung des Videos ist dramatisch skandalöser und krimineller als dessen inhalte. Deshalb muss investigativer Journalismus auch genau dort ansetzen. Ein Fall für Billy Six!

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      1. Was mich bei Billy Six verwundert ist, dass er seit seiner Freilassung aus Venezuela noch kein einziges YouTube-Video hochgeladen hat. Nur mit Hagen Grell ist er mal in einem seiner Videos durch Berlin gezogen.

        Vielleicht hat er eine Art Deal machen müssen, dass er (zumindest auf seinem Youtube-Kanal) die Schnauze hält?

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      2. Weiss leider auch nichts Näheres – vielleicht will er erstmal zur Ruhe kommen,eher er -anders – wieder loslegt?

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  10. eifach zum nachsehen ndr über armin wolf 2017

    und erwin pröll mit einem interessanten zitat

    manchmal gibt es auch theorien, die wirklichkeit werden

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      1. wolf lügt wie so oft – natürlich gibt es repression, aber dann, wenn man nicht wie er der NATO dient

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