Sprengen die Identitären die Koalition?

Nachdem die Regierung lange stabil war, scheint sie jetzt ins Trudeln zu geraten, und zwar gerade deshalb, weil sie dies vermeiden will. Man kann einen roten Faden verfolgen, der sich durch mehrere Aussagen zieht und darauf aufbauend erahnen, worauf es hinausläuft. Die Identitären seien praktisch in der Regierung, ist der Tenor bei Wolfgang Fellner, Peter Pilz und Bernhard Heinzlmaier in Fellners oe24, einer Pressekonferenz und schließlich einer Talkshow bei Servus TV. Man weiss, dass Pilz und Fellner schon lange alte Kumpel sind und der Medienmacher den „Aufdecker“ auch immer wieder pusht. Doch es gibt auch ein Bindeglied zwischen Pilz und Heinzlmaier, und zwar in Gestalt des burgenländischen Landeshauptmanns Hans Peter Doskozil. Wenn wir uns ansehen, wer zur Doskozil- Hagiografie von Margaretha Kopeinig (damals beim Kurier) im Wahlkampf 2017 beigetragen hat, stoßen wir auf die Namen Pilz und Heinzlmaier. Bei Servus TV betonte der Jugendforscher auffällig, dass die Idenitären ein Unterwanderungsprojekt für die FPÖ, aber auch die AfD seien. Solche Ansagen verraten oft mehr über verborgene eigene Intentionen, da das Kabinett Doskozil im Verteidigungsministerium selbst viel mit Unterwanderung zu tun hatte, es deswegen auch zu einem Pakt mit Pilz und zu den Anzeigen gegen Airbus und Ex-Minister Norbert Darabos kam.

Auch Fellner lässt einiges durchblicken, nämlich dass Bundeskanzler Sebastian Kurz sich doch am besten sofort von der FPÖ in der Regierung verabschiedet – um dann was zu tun? Zur SPÖ und da zum „rechten Flügel“, also zu Doskozil zu wechseln? Mit der Demontage von Martin Sellner, der nur deswegen überregionale Bedeutung erlangt, weil man ihn gegen Türkisblau einsetzen kann, befindet sich die FPÖ nämlich in einer Doppelmühle. Sie kann sich distanzieren, dann erregt sie Unmut in den eigenen Reihen und wird dauernd medial mit Connections zur IB konfrontiert. Oder sie steht es durch und lässt sich auf eine Diskussion ein, wer die Definitionsmacht über „rechtsextrem“ innehat, dann ist sie als Regierungspartner nicht länger tragbar. Zuerst wurde bekannt, dass der Attentäter von Christchurch 2018 an Sellner spendete, dann hieß es, an mehrere identitäre Gruppen und jetzt wird ein Polizeiakt von 2006 wieder ausgegraben, weil Sellner als Jugendlicher Hakenkreuz-Pickerl klebte und dafür Sozialstunden am jüdischen Friedhof in Baden ableisten musste. Es ist entsetzlich, dass es wirklich junge Männer gab, die auf diese Weise provozieren wollten und man kann nie wissen, ob man Sellner die „Läuterung“ abnehmen kann – aber wer spielt es jetzt an die Öffentlichkeit?

SPÖ-Wahlkampf auf Twitter

 

Leider haben die Identitären Recht, dass es wie eine Inszenierung aussieht, denn der Bundeskanzler reagierte noch spätnachts (da man ihm bestätigte, dass die IB „widerlich“ ist), kaum dass die Kleine Zeitung den Artikel ins Netz gestellt hatte. Es spielt in Wahrheit wenig Rolle, was Sellner wann sagte und ob er sich wirklich gewandelt hat oder nicht, da es um ein Instrument gegen die Regierung geht. Er hat schon recht, dass es anscheinend ausser der Spende 2018 keine Verbindung zu Christchurch gibt, sodass man etwas anderes ausgräbt, um davon abzulenken. Man erkennt dies an einem der Sujets, welche die SPÖ gerade für den EU-Wahlkampf präsentiert hat; außerdem richtet die Partei einen „Rechtsextremismusbeirat“ ein (und meint damit nicht allfällige auch heute vorhandene braune Flecken im BSA). Der vor 1945 zu wenig geführte Kampf wird immer intensiver nachgeholt, je länger diese Zeit vergangen ist, was von Schuld befreien, vor allem aber jedwedes gegenwärtiges Handeln heiligsprechen soll. Deshalb gibt es dann auch nicht die geringste Einsicht, wenn jemand aus den eigenen Reihen korrupt, kriminell, menschenverachtend usw. ist und anderen Schaden zufügt – weil „wir sind ja nicht die Nazis!“. Natürlich eignet sich die Strategie auch dazu, die Regierung zu attackieren und zu spalten.

SPÖ auf Twitter

Wir können unten erkennen, dass der Bundeskanzler und damit die bestehende Koalition ins Visier genommen wird. Von ihm sind nicht nur Identitäre begreiflicherweise enttäuscht, da es so aussieht, als habe er sich Gelegenheit zur Distanzierung „bestellt“. Was das Verwenden von Akten unter Bruch des Amtsgeheimnisses, also Amtsmissbrauch betrifft, so ist dies durchaus denkbar; ich erlebte dies bezogen auf Akten, die es aufgrund illegaler und für mich extrem schädlicher Aktionen von Stefan „Jetzt bin ich der Minister“ Kammerhofer gab, der im Verteidigungsressort fremde Befehle ausführte. Dies wurden über einen Agent Provocateur ins Spiel gebracht (und u.a. an die Kleine Zeitung geschickt), der auch eifrig mitzündelt, wenn es gegen die Bundesregierung geht und besonders über die Minister Kunasek, Kickl und Kneissl herzieht und Kurz basht, weil er mit diesen Personen regiert (= mit „Russenfreunden„). Derartige Agents Provocateurs gehören zur Blase von Opposition und Medien, wenn die Regierung attackiert wird. Es ist kein Zufall, dass angebliche Verteidiger der Demokratie gegen räääächts jeder Auseinandersetzung damit ausweichen, dass ein SPÖ-Minister vom Kabinettschef abgeschottet wurde, was nur mit Druck und Überwachung machbar ist. Sie verstanden auch nicht, was daran falsch sein soll, dass Doskozil Pilz u.a. den geheimen Eurofighter-Vergleich gab (= Amtsmissbrauch, Geheimnisverrat?), um ihn gegen den eigenen Genossen Darabos einzusetzen.

SPÖ auf Twitter

Die SPÖ / SPE kämpft wieder einmal gegen rechts und versucht auch, siehe Tweet unten, in die Grazer FPÖ hineinzuspalten (samt Misstrauensantrag), die nicht mit den Identitären brechen will. Es erinnert ein wenig an 2016, als es organisierten Protest gegen den eigenen Bundeskanzler Werner Faymann gab, weil er nicht mehr endlos „willkommen“ heißen wollte. Mit anderen Worten haben genau jene Personen die Lunte für den Abschied aus dem Kanzleramt gelegt, die jetzt so besorgt sind wegen FPÖ und IB. Wir wissen auch, dass sich damals u.a. die Lebensgefährtin des nunmehrigen EU-Spitzenkandidaten Andreas Schieder, Sonja Wehsely exponiert hat und auch eine Rolle spielte, als Faymann am 1.  Mai konzertiert ausgepiffen wurde. Die IB und ihre Anhänger sprechen jetzt gerne vom „linken Deep State“, eben weil eine rechtskonservative Regierung gegen sie vorgeht, doch es ist nicht so einfach, es geht um „Regime Change“ wie damals bei Faymann. Denn Schieders Vater Peter war bei der Sozialistischen Jugendinternationale, als deren Finanzierung durch die CIA aufflog; auch der Sohn sowie Alfred Gusenbauer, Josef Cap und Julia Herr starteten ihre Karriere dort. Hier muss man auch an Verbindungen zur Russiagate-Kampagne gegen Donald Trump denken, die für uns schon deswegen relevant sind. weil sich damit die organisierte Gegnerschaft zu den Eurofightern erklärt, deren Hersteller in Konkurrenz mit dem militärisch-industriellen Komplex der USA steht.

Kleine Zeitung auf Twitter

Der vielgescholtene Kanzler Kurz (der anders als Wolfgang Schüssel 2006 gegen den Mossad-Berater Tal Silberstein gewann) lässt immerhin Angriffe von Pilz an sich abperlen, was diesen empört. Es sieht aber dennoch wie Nachgeben aus, wenn wie aus  heiterem Himmel der Akt auftaucht und zuvor wieder abgebogen wurde, dass es beim Bundesheer keine Sperrvermerke für Identitäre mehr gibt. Es scheint glaubhaft, dass Minister Mario Kunasek identitären Soldaten versicherte, dass er mit ihnen keine Probleme hat, sich aber Kurz beugen musste, wobei auch Pilz zündelte, der seltsamerweise genau weiß, wie viele Identitäre es beim Heer gibt (was auch diee Miliz meint). Das Abwehramt müsste die Landesverteidigung eigentlich vor Leuten wie ihm schützen, tat dies jedoch auch früher nicht, wie man z.B. 2007 im Eurofighter-Ausschuss sehen konnte. Auch das ist Deep State, in diesem Fall geht es um fremde Geheimdienste und darum, auch passiv zuzusehen, wie Pilz und Doskozil sich im Interesse der USA gegen die europäische Industrie wandten und dabei auch Darabos abschossen. Mit der Behauptung, Herbert Kickl sei „der Innenminister der Identitären“ wurde via Pilz vorgegeben, wie man die Koalition spalten soll.

Posting im Standard

Welch ein „Geistesriese“ Vizekanzler in spe Hans Peter Doskozil ist, zeigt er in der Diskussion um Hubschrauber für die Polizei, die Österreich bei Airbus kauft:“ Ähnlich verärgert wie die Neos zeigte sich Doskozil, der inzwischen Landeshauptmann des Burgenlands ist. ‚Ich habe das heute zum ersten Mal erfahren, dass es diese Beschaffung gegeben hat 2017′“, sagte er am Donnerstag. Sobotka, damals sein Ministerkollege in der Bundesregierung, habe ihn nicht informiert. ‚Was ich schon sehr, sehr bedenklich finde, ist, wenn die Republik auf der einen Seite durch diese Anzeige gegen Eurofighter und gegen Airbus glaubt, von diesem Unternehmen und Konzern betrogen worden zu sein, und auf der anderen Seite Geschäfte in dieser Dimension mit Airbus macht – im wahrsten Sinne des Wortes, das ist verrückt‘, sagte Doskozil. ‚Das versteht auch kein normal denkender Mensch mit Hausverstand.'“ Das ist auch genau die Ebene, auf der sich ein Politiker bewegt, der keinen Laptop und keinen Schreibtisch hat und 2010 zum letzten Mal eine Mail geschrieben hat. Wie das Userposting oben richtig bemerkt, ist Doskozil auf bizarre Weise emotional betroffen, als ob er einen persönlichen Hass auf einen erfolgreichen europäischen Konzern aufgebaut hat, der rein zufällig wichtige Konkurreenz zu Boeing und Lockheed ist.

Spiegel-Cover zu Christchurch

Es ist auch korrekt, auf einen teuren Panzerkauf bei General Dynamics hinzuweisen, jenem Konzern, der bis 1993 die nun von Lockheed Martin produzierten F-16 erzeugte und dessen CEO Phebe Novakovic früher CIA-Agentin war. Ich habe mir die Mühe gemacht, Fakten zur Rüstungsindustrie, zur Konkurenz in der Luftfahrt, zu internationalen Wahlkämpfen, zu Lobbying etc. zusammenzutragen, um ein komplexes Bild zusammenstellen, das Einflussnahme auf das Vorgehen von Doskozil und Pilz zeigt. Es wurde damit auch ein Image von Doskozil geschaffen, das ein wenig an jenes von Pilz angelehnt ist, jedenfalls aber auf das Konto von Silbersteins „Beratung“ geht. Auch von daher ist als nächster Schritt durchaus denkbar, dass Doskozil Strache ersetzen soll – bei SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ist es ohnehin offensichtlich. Ein Angriff auf das Bundesheer zeichnete sich übrigens schon ab, als Medien nach dem Attentat von Christchurch weltweite rechtsextreme Netzwerke beschrieben, die jedoch in Deutschland merkwürdigerweise unter den Augen des Militärischen Abschirmdienstes chatteten, was doch einiges von NSU und Verfassungsschutz an sich hat. Übrigens sind die NEOS nicht der objektiven Aufklärung wegen gegen Geschäfte mit Airbus, sondern weil sie auch auf der Haselsteiner-Gusenbauer-Silberstein-Schiene unterwegs sind.

Agent Provocateur auf Twitter

Es wirkt paradox, wenn die SPÖ nun „Mensch statt Konzern“ fordert, war sie doch im Wahlkampf undurchsichtig mit einem Konzern (Signa) verflochten und setzte sich für die Interessen von Lockheed und Boeing ein, indem Airbus angefeindet wurde. Freilich ist der EU-Wahlkampf ein weiterer Stressfaktor für die ÖVP, da Spitzenkandidat Othmar Karas nicht mehr so recht zu den Türkisen passt. Einfacher hat es da schon die FPÖ mit Harald Vilimsky, der möglicherweise nicht so schlecht abschneiden wird, was dann aber die Koalition belastet. Doch es wird mit dem Hebel der Identitären in den nächsten Wochen hochgekocht, was auf Meinungsbildung in einer Blase basiert, aber scheinbar objektiv ist. Es ist immer die Gleichung: „wer nicht für endlose Einwanderung ist, muss ein Nazi sein“ bzw. „nur wer zu diesem oder jenem Lager gehört, kann untragbar sein für die Politik“. Einst hatten die Linken wirklich noch den Anspruch, sich kritisch mit allem auseinanderzusetzen und sich weiterzubilden, diese Zeiten scheinen längst vorbei. Nur mehr Dissidenten, die ihr linkes Herz bewahren, genügen diesem Anspruch; andere spulen ein vorgefertigtes Programm ab. Es geht auch nicht darum, Sympathien für Sellner und Co. zu entwickeln, jedoch seine Sündenbockrolle ganz klar zu erkennen. Auch wer möchte, dass sich die SPÖ verändert und wieder an der Regierung teilnimmt, muss sich fragen, welche Weichen von wem gestellt werden sollen.

SPÖ-Wahlkampf

Es geht nicht um moralisches Agieren, weil ja offenkundig Sellner den Preis bezahlen soll, aber darum, in welche Richtung die Reise geht. Mit Doskozil, der über die politische Leiche von Darabos geht, der mit Agenten packelt (Silberstein, Pilz,…) und der Österreich mit einer absurden Klage gegen einen Konzern schadet? Auch seine Forderungen sind durchwachsen, man denke an „Sicherungs-„(Schutz-) Haft für „Gefährder“. Dass er keine Berührungsängste mit Neonazis hat, ist allenfalls eine Randnotiz, löst jedoch keine Empörung aus. Auch wenn sich Kurz durchlaviert, wird er nicht der Wunschkandidat des Deep State in den USA sein; mit diesem wiederum hat sich Sellners Verlobte Brittany Pettibone befasst, die eine Anhängerin von Präsident Donald Trump ist, der ja bekanntlich ein „Betriebsunfall“ war. Es waren Obama- und Clinton-Leute, die auch mit CIA-Hilfe „Russiagate“ bastelten, und ihre natürlichen Ansprechpartner bei uns gehören zur Gusenbauer-Partie. Entsprechende Verbindungen werden deutlich, wenn man sich fragt, was das Lobbying für die frühere ukrainische Regierung mit dem Kampf gegen AIrbus und Eurofighter zu tun hat, wo es hier Überschneidungen gibt. Man beachte, dass der Attentäter nur an Gruppen spendete und einer Person – Martin Sellner, der vielleicht auch wegen seiner Beziehung zu den USA in einer Weise ins Visier genommen wird, die an Saul Alinsky Rules for Radicals (z.B.: „Pick the target, freeze it, personalize it, and polarize it.“) erinnert, die Hillary Clinton und Barack Obama viel bedeuten.

PS: Auch linke Politiker wie Bernie Sanders oder Jeremy Corbyn werden attackiert, wie man u.a. bei der Integrity Initiative (angloamerikaisch, militärisch-geheimdienstlich) sehen kann. In Deutschland springt der Staat zunehmend rigide mit NGOs um, die aktionistisch sind.

PPS: Es wird seit Langem alles versucht, mich wegen Recherche abseits des Mainstream mundtot zu machen, sodass ich eure Unterstützung benötige (alexandra(at)ceiberweiber.at, auf Twitter cw_alexandra, auf Facebook und natürlich telefonisch unter 06508623555). Auch meine Texte aufgreifen, sie verbreiten, dazu Fragen stellen ist hilfreich, ebenso natürlich konkrete Hilfe, weil ich auf diese Weise u.a. meine Wohnung verloren habe. Dringend würde ich auch einen neuen Laptop benötigen. Auch finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. DAnKE!

24 Kommentare zu „Sprengen die Identitären die Koalition?

  1. Kurz ist gerade dabei, Schüssels Fehler von 2002 zu wiederholen und seinen Koalitionspartner zu ruinieren. So wie Schüssel 2002 kann Kurz mit seiner Politik seine Partei zum einem weiterem Wahlerfolg führen, die Zertümmerung des Koalitionspartners kostete aber Schüssel schon 2006 die Regierungsführung.

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  2. Also positiv sehe ich nach dem Chaos nach der Regierungssprengung nichts. Kurz wird noch mehr Macht an sich reißen und könnte dann seine Sachen durchsetzen.
    Sellner hat sicher nicht Unrecht mit dem deep state. Ich denke man will auch der Regierung schaden weil sie nicht beim Russlandbashing und Nato Huldigung etc. mitmacht.

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  3. Eigentlich ist es nur recht und gut, dass der in großen Teilen der westlichen Welt als Wunderwuzzi gehuldigte Kurz, zwar Scheibchenweise, aber immerhin mit stabiler kontinuität zeigt, dass er auch nur eine Mensch ist, wie alle, mit Stärken, aber auch mit einigen Schwächen.

    Dass die Schwächen von Kurz, in der Causa, momentan dominieren, hat nicht zuletzt mit dem unübersehbaren, daher unbestreitbaren Erstarken der Identitären Bewegung zu tun; da ist natürlich auch ein Stück weit Angst mit im Spiel – und nicht zuletzt, drückt sich die Angst bei Kurz, im ohrenbetäubenden Schrei nach einer Auflösung der Identitären aus.

    Schaun wir mal und warten wir ab, was dieses mal die Gerichte sagen.

    Wie auch immer

    MfG

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  4. Sellner hat sicher nicht Unrecht mit dem deep state. Ich denke man will auch der Regierung schaden weil sie nicht beim Russlandbashing und Nato Huldigung etc. mitmacht.
    .
    Seit einem Jahr erzählt uns Kurz bezüglich EU-SSZ/PESCO die Neutralitätsvorbehaltslüge.
    Sämtliche Bitten, Belege für einen rechtsverbindlichen “Neutralitätsvorbehalt“ im unterschriebenen Dokument oder den zugehörigen Protokollen vorzulegen, sind bis heute erfolglos geblieben. Daraus ergibt sich der zwingend logische Schluss, dass es sich bei dem “Neutralitätsvorbehalt“ nur um eine LÜGE zur Täuschung und Beruhigung der Bevölkerung handelt.
    Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterstützt offensichtlich die Täuschung der Bevölkerung durch die „Neutralitätsvorbehaltslüge“ von Bundeskanzler Kurz. Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist der Bruch des Neutralitätsgesetzes vom 26. Oktober 1955, Artikel 1 Absatz 2 (Österreich wird zur Sicherung dieser Zwecke in aller Zukunft keinen militärischen Bündnissen beitreten…), offensichtlich egal. Er ist offensichtlich für eine Militarisierung Österreichs und eine heimliche Entsorgung der Neutralität und für die EU-SSZ/PESCO (Unternehmen Barbarossa 2.0?)-Kriegsvorbereitungen gegen Russland. Bundespräsident Alexander Van der Bellen will auch ein EU-Gebirgskampfzentrum in den österreichischen Alpen einrichten lassen, er befolgt offensichtlich die Ratschläge von Politberater Rudi Fussi der sagt:“ Die Neutralität und die EU-Armee interessieren die Österreicher eh nicht, die Österreicher sind immer für die Neutralität, ohne zu wissen, was die Neutralität eigentlich ist“.
    Meine Bitte vom 25. Dezember 2018 bezüglich der Wiederherstellung eines verfassungskonformen Zustandes durch den Austritt aus EU-SSZ/PESCO an das Bundesministerium für Landesverteidigung wurde an die zuständige Abteilung im Ministerium übermittelt (dort liegt und liegt und liegt und liegt und liegt und liegt und liegt Sie seither, vom Verteidigungsminister Mario Kunasek und dem Bundesheer gewissenhaft bewacht und geschützt).
    Außenministerin Karin Kneissl sagte vor kurzem: „Einseitige Schritte sollten vermieden werden – sie wirken sich negativ auf den Dialogprozess aus. Frieden wird nicht durch den Aufbau von Armeen geschaffen…“.
    Prof. Dr. Eberhard Hamer schreibt aktuell in „Vom Währungs- zum Militärkrieg“: Wir brauchen einen «Aufstand aller Friedliebenden», um das Bewusstsein für die Kriegsgefahr und die Forderung nach Frieden in alle Völker zu bringen. Bleiben wir untätig und wehren wir uns nicht rechtzeitig, könnte eine verantwortungslose US- und Nato-Politik uns gegen unseren Willen wieder in eine Kriegs-Sackgasse führen. Es ist nicht nur höchste Zeit, davor zu warnen, sondern wir müssen dies lautstärker tun!

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  5. Ich verfolge die Auseinandersetzungen um die Identitären.
    Es ist widerlich, wie sich Pilz und Fellner in Szene setzen.
    Fellner fragt Sellner ob er ein Nazioarsch ist – unglaublich präpotent – und Pilz ist für mich ein Politwiderling der Extraklasse, der nun agieren kann, indem er versucht, die Regierung zu sprengen. Vielleicht wird es auch gelingen, da Kurz auf bestimmte Weise reagiert. Man hat den Eindruck, dass Kickl weg soll. Die Gründe sind evident. Mit Herrn Soros hat das selbstverständlich nichts zu tun.
    Danke für Ihre mutigen Beiträge, Frau Bader. Es ist Ihnen schon übel mitgespielt worden, passen Sie auf sich auf.

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  6. Sebastian bekommt ja auch „Spenden“ vom lieben Herrn George Soros. Wieviele Menschenleben hat György Schwartz auf dem Gewissen ?

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    1. spenden bekommt er nicht von soros, aber dass soros gegen währungen spekuliert ist bekannt – deswegen auch der zorn der russen auf ihn.

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    2. Ich denke, der ausgesprochene Philanthroph Soros macht das ganz geschickt. Der sponsert nicht einmal alles selbst, sondern läßt sich das auch noch von uns bezahlen, indem „seine“ NGOs von der UNO unterstützt werden. Und wir „dürfen“ die UNO sponsern.

      Wer den geistig-moralischen Zustand unseres Landes besser verstehen will, braucht nur die nächsten Wahlen (nicht die EU-Wahl) abwarten. Wir bekommen, was wir verdienen.

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  7. Sebastian Kurz wird mit großen Einbußen rechnen müssen bei der EU-Wahl. Die Wähler sind nicht dumm. Wenn Kurz ernsthaft glaubt, dass er mit dieser Doppelmoral gut ankommt bei der Österreichischen Bevölkerung, so kann ich nur sagen: Kurz könnte in Bezug auf die süffisant geäußerte Forderung, ein Verbot der Identitären prüfen zu wollen, dieses Mal entschieden zu weit gegangen sein.

    Warum ??? Wann bitteschön hat Kurz ein Verbot des Islams prüfen lassen. Andauernd werden schwerste terroristische Verbrechen im Namen des Islams begangen.

    Müsste Kurz nicht, um glaubwürdig zu werden, aber vor allem, um glaubwürdig zu zeigen, dass Extremismus keinen Platz in unserer Gesellschaft haben darf,auch ein Verbot der isamischen Religion innerhalb Österreichs zumindest prüfen lassen ???

    Wie auch immer

    MfG

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    1. ich denke, kurz kommt immer kaltschnäuziger her, während sellener immer mehr wie ein sympathischer junger mann wirkt. er sagt hier übrigens, dass auch die GI in frankreich eine spende bekam, aber die polizei sich ganz anders verhalten hat:

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      1. seufz, ich wünschte wir müssten uns nicht zwischen Mitterlehner, Kurz, Kern, Koglers,Strache, Sellner und Albichs entscheiden, sondern könnten einfach direkt wählen, sowohl auf nationaler als auch regionaler Ebene.

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  8. Also da müsste man viele extremistische Religionsgemeinschaften prüfen inklusive Islam. Und die Antifa und ihr nahestehende Parteien wie Grüne aber auch SPÖ sowieso.
    Ja das ganze ist sehr einseitig.
    Auch interessant das Terror Ehepaar aus dem Irak dass Anschläge auf Züge geplant hatte ist nur auf freiem Fuß angezeigt. Also da fragt man sich schon ob alle deppert sind bei der Justiz.

    Gefällt 2 Personen

  9. Fakt ist die ÖVP will ebenso eine Gross EU wie SPÖ Neos oder Grüne und wahrscheinlich sogar die FPÖ- der Weg dahin geht nur mit einem Asylsystem und dieses wird etabliert.
    Was die Bevölkerung will steht auf einem anderen Blatt, zumindest für mich.

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  10. Pünktlich um 16:30 geht’s los. Da kann man dann Martin Sellner beim Schnitzlbraten über die Schulter schaun 😉 während in der Kanzleramtsküche bei Kurz und Strache gerade peinlichst genau sämtliche Schnitzelspuren entfernt werden.

    Die Apologie des Chefkochs: „Wir sind schnitzelfrei, haben nie etwas mit Schnitzeln zu tun gehabt und distanzieren uns aufs Schärfste von allen Versuchen, uns mit Schnitzeln in Verbindung zu bringen.„ 😀

    Wie auch immer

    MfG

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      1. Es ist mindestens 20 Jahre her, dass ich ein Wienerschnitzel gegessen habe, da ich bereits als Kind auf paniertes Fleisch, wie Wiener-Schnitzel, Backhuhn oder Backfisch gut und gerne verzichten konnte. Ansonsten bevorzuge ich natürlich die österreichische Küche ;-))))

        Zuschaun werde ich bei Sellners Kochshow allerdings schon; allein wegen dem Motto: Jetzt erst recht 😀

        Wie auich immer

        MfG

        Gefällt 1 Person

  11. Vielleicht überlesen, doch ist euch bewusst, dass der Ausdruck „Bevölkerungsaustausch“ (Replacement) eigentlich von der UNO aufs Polit-Tablet gebracht wurde?

    https://www.un.org/en/development/desa/population/publications/ageing/replacement-migration.asp

    „…the report considers replacement migration for eight low-fertility countries (France, Germany, Italy, Japan, Republic of Korea, Russian Federation, United Kingdom and United States) and two regions (Europe and the European Union). Replacement migration refers to the international migration that a country would need to offset population decline and population ageing resulting from low fertility and mortality rates…“

    FS3

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