Gustav Kuhn und die Männernetzwerke – Maestro finito

Es geht um strukturelle Gewalt, sexuelle Übergriffe, Ausbeutung und den Missbrauch von öffentlichen Geldern – mit anderen Worten um Selbstherrlichkeit, ermöglicht durch einflussreiche ältere Männer. So kann man die Causa Festspiele Erl mit „Maestro“ Gustav Kuhn zusammenfassen, die gestern einen bizarren Höhepunkt in Gestalt von Kuhns Selbstdemontage in der Zeit im Bild 2 fand. Selten führte ein Mann, der sich seit Jahrzehnten nimmt, was ihm vermeintlich zusteht, so entlarvend live für alle mitzuverfolgen vor, wie er tickt. Dabei darf man nicht vergessen, dass sein Förderer Hans Peter Haselsteiner heisst und dessen Freundes-/Geschäftspartnerkreis für ihn jederzeit in die Bresche springt wie Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer in einem Seitenblicke-Beitrag über Kuhn im Mai 2018: „Es ist eine schreckliche Zeit weil es kein Anstandsgefühl mehr gibt. Jeder kann über jeden alles behaupten. Das wird meiner Meinung nach noch ganz schlimm enden, weil wir uns von der Demokratie in Richtung Verleumdungsgesellschaft entwickeln.“ Gemeint ist nur, dass dank Internet auch ein Aktivist gegen Tiroler Mißstände wie Markus Wilhelm Gelegenheit hat, mit dem Erler Unwesen abzurechnen. 

Dem gegen wie in anderen Fällen von #MeToo jahrelange unhaltbare Zustände voraus, die in einem Klima der Angst zugedeckt werden, die aber Betroffene sehr belasten, die versuchen, dem Erlebten mit Stärke zu begegnen, um sich nicht kleinkriegen zu lassen. Es ist von Übergriffen die Rede, wenn Frauen mit Kuhn allein waren und von Demütigungen coram publicum, wenn Frauen und Männer bei Proben waren. Medien wurden erst in den letzten Monaten wach, denn vorher gab es Jubelberichterstattung, der man aber entnehmen konnte, wer zum erlauchten Kreis um den „Maestro“ gehört. Es ist keine Überraschung (auch von wegen Seitenblicke), dass der derzeitige ORF-Intendant Alexander Wrabetz gerne in Erl zu Gast ist, wo Bundespräsident Alexander Van der Bellen 2017 als Festspieleröffner fungierte. Als Kuhn Haselsteiners 70. Geburtstag mit einer Oper feierte, wurden als Besucher u.a. Alfred Gusenbauer, Josef Kalina und Claus J. Raidl (Präsident der Nationalbank, Vizepräsident Forum Alpbach) abgelichtet. Eine 24 Stunden-Wagner-Oper fordert alles von Künstlern und Künstlerinnen, deren Bezahlung zu wünschen übrig lässt. Letztes Jahr war der nunmehrige SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda für Kultur zuständig und verschaffte Erl Bundesförderungen neben jenen in Tirol. Als Abgeordneter ist er bei zunehmender Kritik an Erl allerdings auf Tauchstation und überlässt das Thema Tiroler Genossen wie Selma Yildirim. Vor wenigen Wochen schrieb der „Standard“ über Drozda, dass er „politisch in der seinerzeit von Alfred Gusenbauer geführten Sozialistischen Jugend sozialisiert“ wurde. „Er war Verlagsleiter der Juso-Publikation „Trotzdem“ und kam nach seinem Volks- und Betriebswirtschaftsstudium 1993 ins Kabinett des damaligen Bundeskanzlers Franz Vranitzky. Er blieb dort als Kulturexperte auch unter Viktor Klima.“ Für Klima wiederum agierte Josef Kalina als Spinndoktor, der bei Gusenbauer zeitweise Bundesgeschäftsführer war und der für Haselsteiner Erler Krisen-PR übernahm.

Happy Birthday („Kurier„)

Als Drozda 2016 mit Christian Kern in die Regierung wechselte, hiess es: „In den 90er-Jahren hat er SPÖ-Kanzler kulturpolitisch beraten, 2007 machte ihn Alfred Gusenbauer zum ORF-Stiftungsrat. Der neue SPÖ-Regierungschef Christian Kern holte den Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) jetzt in die Regierung.“ Wir sehen daran auch, dass Kuhns Selbstherrlichkeit nicht im luftleeren Raum völliger Selbstüberschätzung stattfindet, sondern in ein Gewebe von Männernetzwerken gewoben ist. Er verschafft ihnen eine zusätzliche Bühne mit kulturellem Anstrich, dafür bekommt er im Gegenzug neben üppigen Honoraren und Spesen Narrenfreiheit. Armin Wolf erklärt in seinem Blog zur Frage, warum Kuhn eine Bühne im Fernsehen gegeben wurde, dass man natürlich auch die andere Seite anhören muss, nachdem Betroffene immer wieder Stellung nahmen. Kuhns letztes Interview datierte vom März 2018 („profil“), danach weigerte er sich eben auch bei Anfragen der Zeit im Bild 2. Einmal war sein Anwalt Michael Krüger zu Gast, doch ansonsten konnte man sich im mächtigen Freundeskreis bedeckt halten, während Markus Wilhelm mit Klagen eingedeckt wurde. Was Kuhn jetzt so vollkommen neben der Spur agieren ließ, war dass er nach den „Regeln“ einer für ihn untergehenden Patriarchen-Welt unter Bedingungen auftrat, die ihm genau deshalb zum Verhängnis werden.

Und das lief so ab, dass der Moderator auf Erl betreffende Enthüllungen einging: „Von Armin Wolf mit diesen Vorwürfen konfrontiert, muss er ganz tief seufzen und versucht es mit der Metaebene. ‚Was sind sexuelle Übergriffe?‘ will er ganz allgemein beantwortet haben. Doch damit kommt er bei Wolf nicht durch. Der will nämlich partout über ihn reden. ‚Alles erfunden‘, fällt Kuhn dann dazu ein, bevor er abermals versucht, seinen Fall theoretisch anzugehen. ‚Ein sexueller Übergriff, kann ja schon sein, wenn Sie jemanden bitten, jetzt gehen wir einen Kaffee trinken. Und hier ergibt sich irgendein Missverständnis. Es gibt ja auch Missverständnisse zwischen Menschen.‘ Auch da holt ihn Wolf wieder zurück in die Niederungen seines Falles. ‚Man kann schwer einer Frau missverständlich unter den Pullover greifen, oder?‘, merkt Wolf trocken an.“Kuhn gibt zu, dass er Frauen unter den Pullover gegriffen hat, aber nicht diesen, denn: „Die Frauen erfinden das, weil sie tief gekränkt sind, weil sie die Rolle nicht bekommen haben.“ Durchwegs Künstlerinnen übrigens, die anderswo Engagements haben, aber anfangs fürchteten, Kuhn werde ihnen dies vermasseln. Proben fanden auch in einem ehemaligen Kloster in Italien statt, aus dem eine der offen gegen Kuhn auftretende Frau einmal floh; sexuelle Gefälligkeiten wurden dort wie auch in Erl erwartet.

Kuhn-Debatte auf Twitter

Armin Wolf fragte Kuhn nach Tiroler Steuergeld für das Convento, denn Wilhelm schrieb eben auf seiner Webseite: „Über den Weg, auf dem Kuhn in den Besitz des alten Klosteranwesens hoch über Lucca in der Toskana gekommen ist, gehen die Erzählungen weit auseinander. Tatsache ist, dass er sein aufwendiges Leben und das der Seinen dort ohne ganz viel Geld aus Erl nicht finanzieren könnte. Wenn er den Zugriff auf Erl verliert, auf die fetten Subventionen, die laufend nach Erl gehen, beginnt nicht nur das alte Gemäuer des Convento dell’Angelo zu bröckeln. Ein anschauliches Beispiel dafür, unter welchen Titeln Gelder nach Lucca verschoben werden, ist der monatliche (!) Mitgliedsbeitrag, den die Festspiele Erl Betriebsgesellschaft, deren Geschäftsführer Gustav Kuhn ist, unter dem Titel contributo associativo an seine im Kloster beheimatete Accademia di Montegral zu überweisen haben. Empfängerin ist Kuhns Lebensgefährtin Christin Kirn, die sich dort mit dem schönen Titel Segretario Generale schmücken darf.
Der monatliche (!) Beitrag von Erl an Kuhns Verein in Lucca betrug früher 10.000 Euro, 2015 wurde auf 12.000 erhöht. Das sind 144.000 Euro jährlich. Für nix und wieder nix. Heißt: ohne Anspruch auf irgendetwas. Für ‚keinerlei Leistungen‘, wie in der Eingangsbestätigung mehr als deutlich festgehalten wird.“

Kuhn meinte dazu: „Wenn man in Italien Leistungen auf eine Rechnung schreibt kommen ganz andere Probleme auf einen zu.“ Steuern oder spielt er ernsthaft auf die Mafia an? Als Kuhn behauptete,  „Institutionen“ würden „Frauen bearbeiten“, damit sie gegen ihn aussagen, fragte Wolf leider nicht nach, dabei ist es umgekehrt, weil die Bundes-Gleichbehandlungskomission, an die sich Haselsteiner wandte, mit Pro-Kuhn-Mails zugeschüttet werden soll. Dabei spielt auch die Pseudo-Ombudsfrau der Festspiele Erl eine Rolle, die frühere grüne Landesrätin Christine Baur, die einst bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft arbeitete. Sie ist nur ein Beispiel dafür, wie patriarchale Netzwerke Errungenschaften des Feminismus ausbeuten und für ihre Zwecke benutzen wollen. Weil ich die Gusenbauer-Rolle bei den Zuständen im Verteidigungsministerium zur SPÖ-Zeit etwa beim Umgang mit Eurofighter, aber auch mit dem abgeschotteten Ex-Minister Darabos thematisiere, werde ich ebenfalls mit dieser Masche diffamiert und schikaniert. Denn wenn eine Frau -neben vielen Männern – nicht mit einem Politiker reden darf, muss sie eine „Stalkerin“ sein und alles ist erfunden, was sie anhand von Zeugenaussagen und Fakten aufzeigt und auch andere mit den gleichen Begriffen wie „Abschottung“ benennen. Es ist auch da aus Gusenbauers Sicht wohl das böse Internet, das es sinistren Figuren wie mir erlaubt zu fragen, warum Darabos via Kabinettschef Kammerhofer (zuvor Klubsekretär bei Gusenbauer) abgeschottet wurde, der „Minister spielen“ sollte, was verfassungs- und rechtswidrig war.  „Es ist eine schreckliche Zeit weil es kein Anstandsgefühl mehr gibt. Jeder kann über jeden alles behaupten. Das wird meiner Meinung nach noch ganz schlimm enden, weil wir uns von der Demokratie in Richtung Verleumdungsgesellschaft entwickeln.“ (Zitat Gusenbauer siehe unten, auch Stefan Hirsch, der neue SPÖ-Kommunikationschef und zeitweise Gusenbauer-Sprecher, der im Prinzessinnen-Dossier für Silberstein sehr gelobt wird, passte auf Darabos auf)

Seitenblicke im Mai 2018

Wie leicht Männernetzwerke Frauen niedrige Motive unterstellen, sieht man sehr gut bei Kuhn, der davon ausgeht, dass „Rache“ hinter Anschuldigungen steckt. Doch für die Frauen sind es umfassende Angriffe auf ihre persönliche und berufliche Integrität, weil sie auf etwas reduziert werden, das sie nicht sind und sich in die Lage versetzt sehen, dem gegenüber Stärke beweisen zu müssen, sich ihre Ambitionen nicht rauben zu lassen. Dies können auch Frauen im Journalismus oder in der Politik nachvollziehen, eben überall dort, wo sie mit solchen Seilschaften in Berührung kommen, die sich – siehe Haselsteiner-Gusenbauer – durch mehrere Branchen ziehen, Politik einschließen und auch international agieren. Es ist kein Wunder, dass eine eindringliche „profil“-Geschichte erst nach Monaten erscheinen konnte, weil Betroffene, die der Redakteurin ihr Herz ausschütteten, dann doch wieder Angst bekamen und einen Rückzieher machten, es ging hin und her, bis die Story unter Dach und Fach war.  Bei der letzten Eröffnung in Erl zog Haselsteiner gegen Wilhelm vom Leder, ohne ihn namentlich zu erwähnen, und meinte, dass ja „wir“ alle „Wein, Weib und Gesang“ liebten. Als Gebrauchsgegenstände oder Genuß beschriebene Frauen sind keine eigenständigen Wesen mit eigenem Willen, die bei einem Kaffee über etwas reden wollen, wie sie es auch mit Frauen tun oder Männer mit Männern.  Nach wie vor will er Markus Wilhelm juristisch vernichten, indem er jede Kleinigkeit klagt; er kann es sich leisten, das eine oder andere Verfahren zu verlirren, der Blogger jedoch nicht.

Auch Männer geraten unter die Räder, wenn ein Machtgefälle aufgrund von Autorität, Abhängigkeit oder aber einer Drohkulisse besteht: „Wenn eine Horngruppe es nach 10 bis 12 Versuchen nicht zusammenbringt, kann man als Dirigent schon mal ausfällig werden“, erwiderte Kuhn, als Wolf ein Schreiben von Künstlern zitierte, das so begann:  „Da im Zusammenhang mit der Diskussion um Gustav Kuhn und die Tiroler Festspiele Erl der Vorwurf im Raum steht, es wären nur Anschuldigungen anonymer Frustrierter, haben wir uns entschlossen öffentlich Stellung zu beziehen. Wir haben in Erl gespielt und wurden von Gustav Kuhn als: Arschlöcher, Schwänze, Volltrottel und anderes mehr bezeichnet. Er hat unser Spiel als ‚Scheiße‘ abgekanzelt und uns das Prädikat ’nicht festspieltauglich’verliehen.“ Es sei lange her und einer der Beschwerdeführer war damals erst 23; heute verhalte sich Kuhn anders, gab er zu seiner Rechtfertigung an. Früher hätte er gebrüllt, heute aber „bemühe“ er sich“ gezügelt und anständig zu probieren“ (Paginini warf mit Partituren, Wagner mit Uhren). Der bekennende deutsche Feminist Robert Franken verfolgte die Debatte auf Twitter und die ZiB 2 aufmerksam und sah in Kuhn „Anschauungsmaterial“ für seine Bewusstseinsarbeit. Es macht in der Tat Frauen und Männern zu schaffen, wenn bei Selbstherrlichen einfach nichts da ist, wo bei anderen zumindest ein Rest an Gewissen oder Interesse am anderen Menschen vorhanden ist. Denn normale Menschen suchen Fehler bei sich und fragen sich dauernd „hätte ich damit anders umgehen können“, was aber nur für Siuationen gilt, in denen Regeln Spielraum und Schutz bedeuten.

Kuhn-Debatte auf Twitter

Hier ist erforderlich, dass einer, einem andere Glauben schenken bzw. dass mehrere Betroffene, die gemeinsam zur Sau gemacht wurden, sich wehren und eben nicht manche abwiegeln, weil die Saison eh vorbei sei und man wieder ein Engagement brauche. Sehr leicht stehen Menschen alleine da, die Übergriffen, Willkür und Gewalt ausgesetzt sind und sie brauchen sehr langen Atem, wenn/weil Missbrauch mit Macht und Einfluss verbunden ist. Die Erler Betroffenen warteten lange, verarbeiteten ihre tiefe Erschütterung und entschlossen sich zu handeln, als immer mehr öffentlich wurde und neue Betroffene Unterstützung brauchten, nachdem sie von der Staatsanwaltschaft Innsbruck als Zeugen angehört wurden. Opfer sind wie ohnmächtig vor Wut, wenn sie Jubelberichterstattung über Täter und ihre Netzwerke lesen, wenn kaum einmal wenigstens in Halbsätzen Kritik anklingt. Und auch wenn dann die Dämme endlich brechen, ist noch jedes Wort eine Unverschämheit, etwa wenn Kuhn zu den Anzeigen wegen illegaler Beschäftigung abwiegelt („ein Missverständnis“ wie bei #MeToo). Hier finden wir ebenfalls mehr bei Wilhelm: „Die Festspielhaus Erl Errichtungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H. (c/o STRABAG-Adresse in Spittal/Drau), eine 100%-Tochter der Firma ZMH GmbH. (c/o STRABAG-Adresse in Spittal/Drau), die eine 100%-Tochter der Haselsteiner Familien-Privatstiftung (c/o STRABAG-Adresse in Spittal/Drau) ist, stellt an die Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H. jährliche Mietrechnungen.“ Bei der Haselsteiner-Familienstiftung finden wir Alfred Gusenbauer, wie auch im Aufsichtsrat von Signa (Haselsteiner hält Anteile), früher bei der Martin Schlaff nahestehenden RHI, beteiligt an der Cudos Capital, Lobbyist für Serbien, Kasachstan, Ukraine usw. und Geschäftspartner u.a. von Tal SIlberstein und Beny Steinmetz.

Bei Armin Wolf eiert Kuhn am Ende noch herum, wenn es um seine Suspendierung geht, er aber immer noch als Dirigent bei den Winterfestspielen angeführt wird; schuld sei „der Webseitenmann“. Am 30. September 2018 gab es eine Matinee für Haselsteiners Concordia-Privatstiftung mit Kuhn als Dirigent und dem Orchester der Festspiele, gefördert u.a. vom Bundeskanzleramt, dem Land Tirol, der Bank Austria-Uni Credit und der Strabag. Es hat was von den Nicht-Konsequenzen der SPÖ puncto Gusenbauer. der wegen seiner Verbindungen und einer möglichen Anklage in den USA wegen nicht gemeldeten Lobbyings für die Ukraine zur Belastung wird. Er musste aber nur im November 2017 die Präsidentschaft des Renner-Instituts abgeben, dessen Infrastruktur er noch nutzen konnte. Dass seine Rolle beim Eurofighter-Vergleich zugedeckt wurde, hat er willigen Medien, aber auch Peter Pilz und Ex-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil zu verdanken, dessen Kommunikationschef Stefan Hirsch war (Detail am Rande: ins Ukraine-Lobbying war auch die US-Kanzlei Skadden involviert, mit der Doskozil Airbus klagte). Man sieht aber bei Kuhn, wie sich das Blatt wendet und plötzlich alle immer schon gewusst haben wollen, wie arg das alles ist – und auch, wie schnell es dann doch gehen kann…

PS: Kuhn legt jetzt alle Funktionen zurück; etwas, das er noch in der ZiB dementiert hat. Ein Agent Provocateur, der mich seit Langem im Netz stalkt, biedert sich mit Tweets und Retweets an die #Kuhn -Gegner an, versucht es auch bei Markus Wilhelm. Dieser kann sich leider, leider damit nicht auseinandersetzen, obwohl es sich auch um einen Tiroler handelt.

 

 

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11 Gedanken zu “Gustav Kuhn und die Männernetzwerke – Maestro finito

  1. Wieso wird Darabos eigentlich hier im Blog so hofiert bzw. warum wird ihm diese Bühne geboten, wenn er doch selbst nur ein „alter weißer Mann aus dem untergehenden Patriachat“ ist?

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  2. Wieso wird Darabos eigentlich hier im Blog so hofiert bzw. warum wird ihm diese Bühne geboten, wenn er doch selbst nur ein „alter weißer Mann aus dem untergehenden Patriachat“ ist?

    Was soll mann / frau dazu sagen 😉

    Wie auch immer

    MfG

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  3. Aus meiner Sicht, aber auch aus psychometrischen Gesichtspunkten, betrachtet, scheint Professor Gustav Kuhn, das Opfer einer, aus dem Hinterhalt heraus orchestrierten, durch Frauen inszenierten, sich hartnäckig fortpflanzenden, VerleumdungsKampagne zu sein. Nicht mehr, aber auch schon gar nicht weniger 😦

    Wie auch immer

    MfG

    P.S.: Gäääähhhhn !

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    1. Appendix

      Um gegen Missverständnisse vorzubeugen:

      Der Kommentar vom 23. Oktober 2018 um 16:00 beschränkt sich nur auf die mMn inszenierten Vorwürfe gegen Kuhn, wegen angeblicher sexueller Belästigung. Die Rechtmäßigkeit der Vorwürfe, wegen angeblicher sexueller Belästigung, darf mMn reinem Gewissens verneint werden.

      Es scheint sich bei Professor Kuhn so zu verhalten, wie im Jahr 2017 mit Peter Pilz. Auch dem Peter Pilz wurden, mMn aus rein rechtsrelevantem Kalkül, angeblich sexuelle Belästigungen vorgeworfen.

      Was natürlich Beide Herren, sowohl Peter Pilz, als auch Herrn Kuhn an sich erkennen lassen, ist eine manchmal mehr und manchmal weniger ausgeprägte, nach außen hin (oft stolz) zur Schau gestellte, Präpotenz (Zieht sich zB bei Kuhn durch wie ein roter Faden im ZIP-Interview bei Armin Wolf)

      Aber: Trotz der oft seelischen Verletzten / Gedemütigten, was präpotente Persönlichkeiten in deren Umfeld verursachen, ist Präpotentes Verhalten zwar scheußlich für die, die es ertragen müssen oder ertragen mussten, aber ungenügend, wenn überhaupt, straf-bewährt , um dagegen vor Gericht erfolgreich zu prozessieren.

      Wie auch immer

      MfG

      P.S.: das (abwertende) Adjektiv „präpotent“ = unverschämt, überheblich, aufdringlich,

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      1. Man merkt, dass sie keine Frau sind…

        Sie meinen, weil ich Szenarien, in aller Sachlichkeit, so akkurat und differenziert zu analysieren imstande bin ? Ja, Sie haben recht, Frau Bader: ich BIN ein Mann ! LOL

        in einem sind wir uns viell. einig, dass es auch um den „Mäzen“ HPH geht

        GK, HPH, RB und Consorten, sind alle aus dem exakt selben Holz geschnitzt, und genau deshalb verstehen sich diese Herrschaften gar so gut untereinander.

        Es wäre daher wenig verwunderlich, wenn sich eines Tages auch gegen HPH oder gleich Gestrickten, eine ähnliche Front aus Vorwürfen aufbauen würde.

        Der respektvolle Umgang auf Augehöhe mit hierarchisch unter- oder nebengeordneten Mitmenschen, scheint in deren Kreisen ein absolutes NO-GO zu sein.

        Und: Das Geheimnis deren Erfolgs ist meist eine Mischung aus Überheblichkeit, Überrumpelung und vorgespielt großzügigem, geradezu gönnerhaften Verhalten. Ist so !

        Wie auch immer

        MfG

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