Medien, Trump und Juncker

Es geht einzig um eine Agenda, die nie klar benannt wird: das erkennt man, wenn man vergleicht, wie über Donald Trump und Jean-Claude Juncker berichtet wird. Während es beim Präsidenten der EU-Kommission skandalös ist, bekannte Probleme offen auszusprechen, ist es erwünscht, dem US-Präsidenten Probleme anzudichten. Wolfgang Fellner bringt das in „Österreich“ so auf den Punkt: „Ist Trump ein Irrer, ein Ahnungsloser oder ein Agent?“ Fellner, der übrigens ein alter Kumpel von Peter Pilz ist, stört unter anderem, dass Trump die NATO „attackiere“: „Was ist los mit Donald Trump? Ist dieser US-Präsident, der gerade eine Woche lang wie ein Elefant durch das Porzellan der weltweiten Beziehungen getrampelt ist…… ’nur‘ völlig überfordert in seinem Job – ein politisch Ahnungsloser, der von einem Polit-Fettnäpfchen ins nächste rutscht?… oder ein psychiatrischer Fall, der längst in eine Klinik gehörte und in Wahrheit als Kranker die Welt regiert?… oder im schlimmsten  aller Fälle sogar ein „Polit-Agent“, den die Russen via Cyber-Crime, Hacking und illegale Finanzierung an die Spitze ihres wichtigsten Konkurrenz-Staates geputscht haben?“ Aufklärung verschaffen u.a. Artikel in kritischen US-Medien, die sich auf die unten zu sehende Pressekonferenz von Trump und Putin in Helsinki beziehen. 

Was „Finanzierung“ betrifft, sagte der russische Präsident dort zum Beispiel: „For instance, we can bring up Mr. Browder, in this particular case. Business associates of Mr. Browder have earned over $1.5 billion in Russia and never paid any taxes neither in Russia or the United States and yet the money escaped the country. They were transferred to the United States. They sent [a] huge amount of money, $400,000,000, as a contribution to the campaign of Hillary Clinton. Well that’s their personal case. It might have been legal, the contribution itself but the way the money was earned was illegal. So we have solid reason to believe that some [US] intelligence offers accompanied and guided these transactions. So we have an interest in questioning them.“ Dies gehört in den Bereich der wahren „Russia collusion“, von der „unsere“ Medien nie sprechen, weil sie das Narrativ von der guten edlen Clinton und dem bösen irren Trump zu pflegen haben. Erst aufgrund von US-Alternativmedien und der Möglichkeit, sich zahlreiche Videos anzusehen, via Facebook und Twitter zu kommunizieren etc. kann man sich auf dieser Seite des Altantiks ein anderes Bild machen, wie ich es z.B. hier zum Stichwort Browder und Clinton tue. Man sieht dann auch, dass zum Narrativ der Fall Skripal gehört, wo im Mainstream kaum erwähnt wird, welche Beziehungen der ehemalige russische Agent zu ehemaligen britischen Agenten hat, die ein Dossier gegen Trump für Clinton erstellten.

Pressekonferenz von Trump und Putin

Wie „irre“ Trump ist, sieht man ja unter anderem daran, dass er das Kunststück zuwege brachte, Syrien mit Frankreich und Großbritannien anzugreifen (die das auch ohne ihn getan hätten), ohne dass ein einziger Toter zu beklagen war. Was die NATO betrifft, so ist Trump sicher kein Verfechter eines Bündnisses, das sich entgegen seines Vertrags (kollektive Selbstverteidigung) das Recht herausnimmt, überall auf der Welt zu intervenieren. Doch dies verlangt die Deutungshoheit einer Medienelite, die sich selbst fragen muss, ob sie nicht geheimdienstaffin ist (und damit sind nicht die eigenen Dienste gemeint). Man kann die verdeckt verfolgte Agenda gut am Beispiel von Thomas Mayer vom „Standard“ sehen, der Juncker vehement u.a. auf Twitter verteidigte, nachdem dieser beim NATO-Gipfel gestützt werden musste: „Sehr diskret haben ihm dann einige Regierungschefs dann beim Gang zum Abendessen geholfen. Später gab es sogar Bilder von Juncker im Rollstuhl. Seine Rückenbeschwerden sind Spätfolge eines schweren Autounfalls, nach dem Juncker wochenlang im Koma gelegen war und den er fast nicht überlebt hätte.“

Mayer forderte Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache dazu auf, den EU-Abgeordneten Harald Vilimsky zu feuern, der behauptete, Juncker sei da alkoholisiert gewesen (und der dann nachlegte). Man kann Vilimsky nicht nachsagen, dass er besonders sensibel ist für andere oder es schafft in Politikern anderer Fraktionen immer auch den Menschen zu sehen. Doch er blendet ebenso wie seine Kritiker (von der SPÖ, der Liste Pilz, der SPÖ und nochmal der SPÖ) die Positionen aus. für die Juncker steht. Von ihm sind Aussagen überliefert wie: “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ („Die Brüsseler Republik“, „Der Spiegel“, 27. Dezember 1999) Selbstverständlich ist sich Juncker mit dem Mainstream auch einig, was z.B. chemische Waffen in Syrien betrifft und die Frage, wer diese eingesetzt hat. „Natürlich“ forciert Juncker auch die Agenda einer Masseneinwanderung nach Europa, die er u.a. mit dem Kampf gegen Sklaverei in Libyen begründet (die es ohne den auch von ihm unterstützten Regime Change nicht gäbe).

„Österreich“-Talk gegen Trump, Februar 2018

Es passt ins Bild, dass Thomas Mayer Twitter auch dazu nutzte, heftig für den „Aufdecker“ Peter Pilz Partei zu ergreifen, der z.B. hinsichtlich Eurofighter und Airbus deutlich die Interessen der US-Rüstungsindustrie vertritt und der beim Fall Skripal der österreichischen Regierung, die keine Diplomaten ausweisen wollte, Nähe zum russischen Geheimdienst FSB unterstellte. Mayers Kollege Hans Rauscher fragte vor dem Trump-Putin-Gipfel, ob der US-Präsident ein russischer Agent ist („Ein US-Präsident, der die erfolgreichen Institutionen des Westens zusammendrischt wie ein Kind eine Sandburg.“)  und schrieb danach: „Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ignoriert einen russischen Cyberangriff auf den demokratischen Prozess der USA.“ Kritische US-Medien haben längst in Zweifel gezogen, was Rauscher hier als Tatsache hinstellt: „Kurz zuvor hatte die US-Justiz zwölf Mitglieder des russischen militärischen Geheimdienstes GRU angeklagt, die Computer der Demokraten gehackt und das Material zum Nachteil von Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton in Umlauf gebracht zu haben. Wie die  ‚New York Times‘ nacherzählt, bedienten sich die Russen dabei eines ‚Avatars‘ namens ‚Guccifer 2.0‘, über den der Hillary-hassende ‚Wikileaks‘-Gründer Assange, aber auch Leute wie der Trump-Wahlkampf-‚Hitman‘ Roger J. Stone jr. versorgt wurden.“

Rauscher blendet wohlweislich aus, dass Seth Rich vom Democratic National Committee Mails an Wikileaks weitergab und unter seltsamen Umständen ermordet wurde und dass Medien in Österreich und Deutschland einen so extremen Bias hatten, dass dies selbst in Untersuchungen auffiel. Donald Trump war ganz offensichtlich nicht der Kandidat der Schattenwelt „Deep State„, zu der auch weite Teile der Geheimdienste gezählt werden. und österreichische Mainstream-Journalisten und -innen fieberten ganz offen mit Hillary Clinton mit. Die „Russian hack“-Behauptungen dienen dazu, Trumps Präsidentschaft zu delegitimieren und werden dank Propagandamatrix weltweit verbreitet (zur wahren „Collusion“ mit Russland siehe die Clintons und Uranium One).  Es wird seine Gründe haben, dass sowohl Trump als auch Putin der US-Justiz vertrauen wollen, die sich auch den Trump-Verbündeten Roger Stone vornehmen will, der sich anders als Julian Assange selbst im Netz äußern kann. Im Übrigen gilt für Mainstream-Leute, was Carl Bernstein bereits 1977 zum Stichwort Operation Mockingbird zur CIA und den Medien ausführte. Es gilt auch bei uns zu untersuchen, wo die Fäden zusammenlaufen, etwa wenn im Video oben wieder einmal Maria Stern von der Liste Pilz zu sehen ist, deren fraulicher Verzicht auf ein Mandat zugunsten des „Aufdeckers“ als „zutiefst feministischer Akt“ verkauft wurde.

Einer der Tweets der US-Botschaft in Wien zu Trump-Putin

Während US-Botschafter Trevor Traina das Meeting zwischen Trump und Putin lobt und damit die offizielle Linie des State Department vertritt, wie es seine Aufgabe ist, unterminieren die oberen (Geheimdienst-) Stockwerke in der Botschaft den eigenen Präsidenten und andere Politiker. So wird auch der Schaden begrenzt, der durch Spott über Juncker entsteht, da der „Deep State“ zunehmend auf Europa setzt, wenn er in den USA selbst durch Trump an Boden verliert. Leider können manche „Kritiker“ auch nichts anderes als Häme, was manche aufputscht, andere aber abstößt, in jedem Fall jedoch davon ablenkt, die richtigen Fragen zu stellen. Und diese müssen sich immer darum drehen, wer was vertritt und wer von der Presse deshalb wie behandelt wird.Juncker hat offenbar sowohl Rücken- als auch Alkoholprobleme; Letzere dementiert er, während seine  Umgebung versichert, dass sie sich nicht auf seine Fähigkeiten zur Amtsausübung auswirken. 2014 gab es erstmals EU-weite Spitzenkandidaten bei Wahlen zum Europaparlament, wobei die Christdemokraten Juncker aufstellten, über dessen Verhältnis zum Alkohol auch berichtet wurde.

Die Sozialdemokraten vertrauten auf Martin Schulz, der seine Alkoholprobleme überwunden hatte, aber ein ungeheuer eitler Selbstdarsteller ist, den man mit der Frage nach US-Einfluss auf die Sozialdemokratie in die Flucht schlagen kann (und der auf einer Liste von Soros-Verbündeten im EP aufscheint). Die SPD analysierte sich nach dem Wahlkampf 2017 mit Verlierer Martin Schulz selbst, gab dabei aber Sigmar Gabriel Schuld, der Schulz als Spitzenkandidat weichen musste. Man mag Gabriel auch als weitgehend angepasst betrachten, er weicht jedoch z.B. hinsichtlich der Sanktionen gegen Russland (wie Mitglieder der österreichischen Regierung) vom Narrativ des „Deep State“ ab. Gegen ihn und andere wurde z.B. via Atlantic Council agitiert, wie Norbert Häring aufzeigt (mehr dazu auch hier). Bei Spott und Häme aus der Couchperspektive auf Facebook sollte man nie mitmachen, denn man weiß nie, unter welchem Druck ein Spitzenpolitiker steht (und damit ist nicht das Zeitkorsett gemeint). Jean-Claude Juncker, der in Luxemburg lange Berufspolitiker war, „qualifizierte“ sich durch seinen Umgang mit der sogenannten Bombenleger-Affäre, die man wohl Gladio / Stay Behind zurechnen kann. Zwischen 1984 und 1986 gab es zahlreiche Anschläge auf Strommasten, Polizeistationen, Personen und ein EG-Treffen, bei denen niemand getötet wurde.

Juncker beim NATO-Gipfel

Laut Wikipedia kamen die Dinge nach 20 Jahren ins Rollen: „Im Jahr 2005 startete der luxemburgische Fernsehsender RTL Télé Lëtzebuerg eine Dokumentationsreihe, die sich, jeweils zum 20. Jahrestag der einzelnen Anschläge, mit den Taten befasste, Zeugen befragte und die Arbeit der Ermittler untersuchte. Anfangs belächelt, zeigte der Sender Fehler bei den Ermittlungen auf und veröffentlichte immer mehr neue Fakten. Durch das neu entbrannte öffentliche Interesse nahm auch die Politik das Thema auf; dies gipfelte darin, dass Premierminister Jean-Claude Juncker einen anonymen Zeugen aus einem RTL-Interview empfing, um später seine Erkenntnisse persönlich dem Untersuchungsrichter mitzuteilen. Die Aussage dieses Zeugen war von den Ermittlern zunächst nicht ernst genommen worden und er sei auch von diesen unter Druck gesetzt worden.“ Es kam dann zu einem Prozeß, der jedoch plötzlich ausgesetzt wurde; der Premierminister trat wegen der Affäre sang- und klanglos zurück. Es bleibt die Frage, ob  Juncker wirklich frei über Stay Behind-Operationen sprechen kann, die an die Killer von Brabant ebenfalls in den 1980er Jahren erinnern, die in Supermärkte stürmten und um sich schossen, als hunderttausende Belgier gegen die Stationierung neuer US-Atomwaffen demonstrierten. Man sprach vor der EU-Wahl 2014 jedenfalls ganz offen über Junckers Alkoholkonsum, was theoretisch auch ein Mittel sein kann, um ihn in Zaum zu halten – denn wer überblickt schon jeden Abschnitt des Tagespensums eines Politikers? Wäre Juncker nicht jemandem gefügig, wäre er damit Geschichte gewesen; auch wenn er durch Spätfolgen eines schweren Unfalls beeinträchtigt wird, müsste dies unter anderen Umständen diskutiert werden.

Im Netz kursieren verstörende Videos, welche die Frage aufwerfen, wie weit Juncker alles noch unter Kontrolle hat, was jedoch auch mit Schmerzen zu tun haben kann, da seit dem Unfall sein Ischiasnerv beschädigt ist. In dem Clip vom NATO-Gipfel sieht man deutlich, wie Schmerzen durch sein linkes Bein zucken und ihn dann die anderen stützen. Es ist oberflächlich und roh, daraus alkoholbedingtes Torkeln zu machen, doch da Juncker auch für EU-Arroganz steht, reagieren sich manche so ab. Vielleicht ist die von außen so glanzvolle und mächtige Spitzenpolitik für ihn ja so etwas wie das „Hotel California“ der Eagles („you may check in every time you like but you may never leave“)? Und vielleicht gilt dies auch für Peter Pilz, der zunehmend wie ein Getriebener wirkt, mit vagen Anschuldigungen um sich wirft und einen Fauxpas nach dem anderen begeht? Auf der vermeintlich „richtigen“ Seite steht auch der burgenländische Landeshauptmann in spe, Ex-Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil, für den die NATO-affine „Kurier“-Journalistin Margaretha Kopeinig das Buch „Sicherheit neu denken“ geschrieben hat. Immerhin hat sich Doskozil via Pilz für den Kampf gegen Airbus und Eurofighter gewinnen lassen und deckt wie Pilz Druck auf seinen Amtsvorgänger Norbert Darabos. Nun muss sich Doskozil die Stimmbänder operieren lassen, was im Mainstream überall nahezu gleichlautend berichtet wird.

Ray McGovern zum Gipfeltreffen

Der ehemalige CIA-Analytiker Ray McGovern befasste sich sehr mit zahlreichen Vorwürfen gegen Trump und Putin, ist aber kein Trump-Fan, da er seine Politik u.a. ökologisch und sozial desaströs findet. Er sieht Trump auch, was in Helsinki deutlich wurde, als Ausführenden israelischer Politik gegenüber Syrien – das unterscheidet ihn nicht von seinen Vorgängern- Und er weist darauf hin, dass die Golan-Höhen zu Syrien gehören, aber von Israel de facto besetzt sind – daran ändert auch die UN-Mission nichts, die Österreich kürzlich rückwirkend in Troubles brachte. Zugleich erweitert McGovern aber den Begriff militärisch-industrieller Komplex um die Bereiche Kongress und Medien, wobei Letztere seiner Erfahrung nach niemals so schlimm waren wie heute. Was wer Trump zugute hält, ist die Korrumpiertheit seiner Gegner, die jetzt Angst bekommen, weil man ihnen zunächst über Ex-Mitarbeiter immer näher rückt. Dazu gehört Ex-CIA-Chef John Brennan, der Trump als Verräter bezeichnet (was passenderweise bei CNN von Anderson  Cooper, CIA berichtet wird). Dass Trump von Elementen im FBI heftig bekämpft wurde, was nicht aufhörte, als er Präsident wurde, kann die NSA jederzeit belegen, sagt McGovern, da sie ja Nachrichten zwischen FBI-Leuten gespeichert hat.

„Früher oder später kommen sie (die Ermittler) auch zu John Brennan und anderen“, erklärt McGovern im Interview. Nicht von ungefähr fragt Trump in der vielkritisierten Pressekonferenz, wo denn der Server sei. Denn so kann man nachvolliziehen, wie es wirklich war, ob das medial aufgebau(sch)te Narrativ von Trump und Russland stimmt oder ob wahr ist, was viele andere wie McGovern sagen. Dieser erinnert daran, dass Julian Assange, als er in der ecuadorianischen Botschaft in London noch twittern und im Netz sein konnte, im Juni 2016 Beweise ankündigte für Clintons Aktionen gegen Herausforderer Bernie Sanders. Unmittelbar darauf gab es Berichte, wonach die dubiose Firma Crowdstrike russische Hacks ausfindig machte und man brachte Guccifer ins Spiel, der nach McGovern einfach benutzt wurde. Wo ist der Server passt auch, weil angeblich (für die bösen Russen) gehackte Daten lokal kopiert wurden. Aktuell kämpfen die mit Clinton kooperierenden Trump-Gegner darum, ihre Deutungshoheit auch vor Gericht zu behalten, denn Guccifer soll zu einer Gruppe russischer Agenten gehört haben (was in Wikipedia Eingang gefunden hat). Nichtsdestotrotz ist Trump sicher kein Gegner der Rüstungsindustrie, wie auch Kongressabgeordnete, als Papst Franziskus zu ihnen sprach undb Waffenhandel und Rüstungswettlauf als größte Übel der Gegenwart bezeichnete, höflich applaudierten und nach ihrem Scheck von Lockheed und Co. in der Tasche tasteten, wie McGovern es ausdrückt.

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3 Gedanken zu “Medien, Trump und Juncker

  1. Dahinter steht nichts anderes als der kommunizierte Plan die E.U. in die nächste U.S. umzubauen. Es werden wieder Leute gesucht denen man Kredit aufs Auge kann drücken.

    Deep ist ein Symptom von der Unterwanderung kenyesianischer Strukturen durch Sozialisten. Dort wird dann durch Gesetze und Regulierung die Interpretation von Aktivitäten und deren Zurechnung zur Arbeit der Maschine als solche herbeiorchestriert. Na gute Nacht und die ist schon lange. Das wäre der Türöffener für die Finanzierung all des Unsinns der sich abzeichnet. Ala Novell Cuisine.

    Keynesianisch heißt, wenn wo ein Bedarf ist ‚zahn wir die Kohle schon irgendwo daher‘. Die Sozialisten vergemeinschaften die Geldbasis. Das führt in Kombination mit Umverteilung (nur Verbrauch) zu einem übereilten Absaugen und damit Abwandern von Technologien aus Haushalten jedweder Form und immer hurtiger in Richtung Rohstoff.

    Die harte Grenze bei Technologie ziehen die Liberalen eben bei der Technologie. Verstand in Harmonie mit Werkzeugen. Achilles.

    Liberale sagen. Wir wissen dass die Industrielinie (der Klassik, Dampfmaschine, Industrie 1.0) sich verbraucht. Deswegen bereiten wir uns vor auf höherem technologischen Stand wenn der Betrieb verschwunden ist die Bedarfe in einer neuen vernetzten Struktur zu decken. Der klare Verstand allein ist kein Technologie, der ist nur die halbe Miete.

    Aber der Betrieb läuft in Fords Modell vollautomatisiert weiter. Eine Entsprechung dafür ist Import sprich der Betrieb wandert ins niedrigere Preisniveau.

    D.h. aber auch, dass man eine viel größere Zahl an neuen Technologien braucht die auf höherem Niveau angesiedelt sind und außerhalb der Industrie unserer sog. Wirtschaft, nämlich in einer Marktwirtschaft (EPU bspw…).

    Damit der Prozess nicht so abrupt einsetzt wird die (De-)Materialsierung der Produktionsfaktoren bis hin zum Verbrauch der Linie gemanaged.

    Schumpeter. Macht keine Handstände um wachsenden Wohlstand hinter dem Bedarf zu mehren sondern kümmert euch darum neu auftretenden zu decken. Das braucht ihr sowieso.

    Jetzt sieht man aber mal wie unsinnig das AMS im Bereich der Schulungen im veralteten Ansatz agiert. Die Leute gehen früher in Pension da die Möglichkeiten über andere Faktoren zu dematerialisieren aufgebraucht sind.

    In Bewirtschaftugnsprozessen an sich geht es um die Balance zwischen Gebrauch von Gütern und Verbrauch und um nicht mehr, aber das dann schon.

    Junker hat mit seinen Vorschlägen zu dem Thema einen Punkt auch wenn die Inhalte leider nicht kenne, allein die Schlagrichtung ist mal zumindest nicht falsch.

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  2. Auf dem Komposthaufen der Eitelkeiten, Befindlichkeiten, Traditionen und Religionen, der Wissenschaften, Erkenntnisse, Wahrnehmungen und Interpretationen gärt es. Sie emulgieren, reagieren, implodieren und explodieren unter Getöse, zu einem neuen Ganzen.
    Das eine muß gehen und das andere darf kommen, so lehrt es uns die Geschichte. Während dieses ewigen Prozesses der Veränderung, immer begleitet von einer Art Gestank, je nachdem wie der Wind steht, ist der Fortschritt vom Rückschritt kaum zu unterscheiden. Der Kluge aber, kann es riechen.

    Menschen lieben harte Arbeit und Fleiss, die Güte eines Handwerks und die Traditionen ihrer Vorfahren. Andererseits schätzen sie auch günstige Kredite, den Wohlstand und das Fett, das Gold, vielleicht auch die Bibel, den Koran oder sonstige Schriften und Lehren. Papier ist geduldig und für alle da. Und wer selig sein will, gehe friedlich in seinen Tempel.

    Andere Menschen lieben den Glanz der Diamanten, besitzen Aktien oder ererbtes Vermögen. Viele von ihnen besuchen Elite Unis um das Organisieren und Verwalten der Produktionsmittel für Reichtum und den Machterhalt zu erlernen. Sie lieben das Spiel der Märkte und Zinsen. Einige von ihnen auch Willkür und Diktatur, manche den Pentateuch und englischen Zwirn. Geld ist ungeduldig und flüchtig. Daher auch nie für alle verfügbar, obwohl es auch nur Papier ist. Wer reich sein will, folge dem Geld und lasse sich zeigen, wie es gemacht wird.

    Wir alle treffen Entscheidungen in unserem Leben und müssen handeln. Teils narzistisch, teils pervers oder kriminell, manchmal hochbegabt oder einfach humanistisch. Jeder auf seine Art. Trotzdem, leider Realität, bedingen wir einander. Ich behaupte sogar, die eine ist das Spiegelbild der jeweils anderen Gruppe. Der Unterschied liegt nur in der praktischen Verwendung des bedruckten Papiers, und dem Glauben samt Gehorsam, an seine Wirkung. Die Grenzen sind meist fliessend.

    Den faulen und dummen Menschen ist nicht zu helfen. Dem Fleissigen und Klugen ist mit Geld zu helfen. Ist Betreffender auch noch skrupellos, gewissensimmun und begabt, wirft man ihn zu Beginn in die Schlangengrube, um seine Qualitäten zu prüfen. Überlebt er diesen Karriereabschnitt unbeschadet, ist er zu höherem berufen. Einem Blitzstudium oder einer akademischen Weiterbildung sollte nichts mehr im Wege stehen. Jetzt noch der Feinschliff und unser Kandidat kann als unabhängiger Emporkömmling der Öffentlichkeit präsentiert werden. Er wird ab nun voll eingesetzt sein. Ob nur als nützlicher Idiot oder in leitender Position, alles ist möglich, und nichts ist Glückssache. Volles Engagement und ständiger Hunger nach Erfolg sind selbstverständlich. Weil den Tüchtigen schliesslich, gehört ja die Welt.

    Ich denke dabei an niemand bestimmten. Viele sind gestolpert oder gefallen weil sie zu gierig und ungeduldig waren, andere haben nicht einmal gemerkt, protegiert zu sein.
    Die wahren Akrobaten kennen die Balance zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit, der Moral und dem Dogma.

    Und bestimmte Personen werden elegant „befördert“, falls sie zu gesellig sind und ihr Zuckergoscherl nicht halten wollen.
    Zuerst mit Klagen und Einschüchterungen, bis hin zu einer Besachwalterung oder gar Gesinnungshaft im Massnahmenvollzug. Die unabhängige Justiz spielt alle Stückerl, wenns denn sein muss! Meistens aber nützt ohnehin ein ausführliches Erstgespräch.

    Merke: Wisse nie mehr als du sollst und falls doch, profitiere davon und suche dir deine Freunde gut aus. Und mit anderen sprich übers Wetter.

    Ob und zu welcher Gruppe man sich nun zugehörig betrachtet, soll und darf jeder für sich selbst entscheiden. Wissen und Bildung erhöhen die Wahlfreiheiten.
    Ich bin leider vernünftig und lebe glücklich und angepasst. Ich hüte mich vor Profanen und Politikern, giftigen Schwammerln und Quatschköpfen, Rechthabern und Ideologen, ganz im paracelsischen Sinne. Und mache mir die Welt, wiediwidiwie sie mir gefällt.

    P.S.:

    Die Bibel ist vielleicht nur eine gekürzte Sonderausgabe des „Talmud für Gojim“. 98% ihrer Anhänger können weder Latein noch Hebräisch, von Altgriechisch und Aramäisch ganz zu schweigen.
    Und den Rest der Erziehung soll die Idee des Sozialismus und die menschliche Bequemlichkeit übernehmen, bitte!
    Und der Garten Eden.

    Ist am Arsch vorbei vielleicht auch daneben?

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