Die Wahrheit über Peter Pilz

Von Journalisten wird Peter Pilz immer noch als angeblicher Aufdecker verteidigt, wenngleich sie seine Verhaltensweisen zunehmend abstoßen. Davon beeinflusst meinen viele tatsächlich, dass es sich um einen Aufdecker und nicht um einen Agenten handelt, und knüpfen daran auch Hoffnungen, dass noch so manch ein Skandal aufgeklärt wird. Weil Pilz immer dann abtaucht, wenn er einmal seinen Mann stehen müsste, fällt seine Liste jetzt durch Querelen auf, die durchaus unterhaltsamen Charakter haben. So wird deutlich, dass die Kombination ältere Männer – jüngere Frauen sexistische Gründe hat, denn Frauen haben hier den Part der Lernenden, der Unterlegenen. Da setzen sich dann zwei Männer im Pensionsalter zu einer Pressekonferenz hin und verkünden, dass sie beide Klubobmann sein werden, den jungen Frauen aber die Zukunft gehört, weil sie „Potenzial“ haben. Für Pilz und seine Haberer war immer undenkbar, das Wissen und die Erfahrungen von älteren Frauen zu schätzen, denn das hätte Gleichwertigkeit bedeutet und Pilz‘ Mission durcheinandergebracht. 

Peter Kolba, der vor ein paar Tagen via Twitter aus dem Liste Pilz-Klub ausgeschieden ist, sprach in einem Interview gönnerhaft von Schlußfolgerungen aus seiner jahrzehntelangen Verhandlungserfahrung, die ihm „30jährige Mäderln“ wohl nicht glauben wollen.  Es war aber gerade Kolba, für den Vorwürfe sexueller Belästigung gegen Pilz substanzlos und eine Verschwörung waren. Als Martha Bißmann, die im November für Pilz nachgerückt war, nun nicht wieder Platz machen wollte, zog Kolba auf Facebook und Twitter über sie her und kam mit der nächsten Verschwörung einer durchtriebenen jüngeren Frau.  Es ist vielleicht kein Zufall, dass die überhebliche ältere Herren-Liste ein Belästigungsproblem hatte, denn auch ohne zu grabschen sind manche in gewissem Sinn übergriffig. Da erzählt uns ein 59jähriger Mann, dass junge Frauen von älteren Männern in der Liste Pilz geformt werden müssen, ist aber selbst so naiv, dass er die Rolle von Pilz bis heute nicht durchschaut. Oder geht es darum, wie man(n) vor sich selbst dasteht, wenn er erkennt, dass er ungeheuer verarscht wurde? Vor einigen Jahren, im Alter von 29, war mir klar, dass Pilz für die Amerikaner arbeitet, denn er forderte US-Militärinterventionen und die Grünen hatten einzustimmen; wer gegen Pilz und seine Agenda auftrat, wurde aus dem Hinterhalt diffamiert. Es wurde also verdeckt operiert, teilweise auch mittels Personen, die vorgeschickt wurden, ohne dass sie verstanden, warum sie etwas zu vertreten oder jemanden anzufeinden hatten.

Bild, das auf Twitter geteilt wird

Auch da war Pilz übrigens auf Tauchstation – am 3. August 1992 „profil“-Interview mit dem O-Ton „Belagerungsringe sprengen“ (in Bosnien, Präsident war da noch George Bush, CIA-Chef zur Zeit des Lucona-Untergangs 1977), dann ward er wochenlang nicht mehr gesehen, und die Kritiker kamen nicht in die Medien und wurden diffamiert; der Parlamentsklub war sofort auf Linie. Als ich 26 war, wurde ich auf perfide Weise gegenüber dem damaligen formalen Parteichef Johannes Voggenhuber verleumdet; ich verstand, dass es darum ging, eine Frau auf ihn anzusetzen. Wenn dir jemand ausweicht, es auch noch keine Handys und keine sozialen Medien gab, dann kannst du als Notlösung einen Brief schreiben. Als ich das tat und Voggenhuber warnte, dass ich ihm gegenüber berechnend erscheinen soll, damit er dafür blind wird, dass andere etwas wirklich Böses mit ihm im Schilde führen, zeigte er es ausgerechnet Pilz. Es ging damals auch darum, die Rolle von Pilz als „Aufdecker“ (zuerst Lucona, dann Noricum) abzusichern, nachdem mit dem Rücktritt von Freda Meissner-Blau und Walter Geyer der Platz für Pilz im Lucona-U-Ausschuss frei war, wo er sich zu Fredas Ensetzen von Hans Pretterebner beraten ließ. Pilz marschierte dann zum ersten Mal in eine Vorstandssitzung der Wiener Grünen, die mich mit einem Kommunalprogramm beauftragen wollten und hielt eines seiner Standpilzgerichte ab.

Offenbar waren die damals noch bescheidenen Erkenntnisse in besagtem Brief eine Gefährdung für ihn und seine Rolle; ich erfuhr später, dass er mich aus der Partei ausschließen lassen wollte. Als ich Pilz ein paar Jahre danach den Amerikanern zuordnete, tat ich dies auch bei Sonja Puntscher Riekmann, die sich Voggenhubers angenommen hatte.  Damals lernte ich, wie man verdeckte Aktionen erkennt und deutete zunächst in einem Artikel an, was einer „deklarierten Feministin“ so alles unterstellt wurde, und prompt kamen Reaktionen mit Andeutungen über Personen, die nichts ahnten. Mit 29 brauchte ich keinen „alten Sack“, der mich politisch unter seine Fittiche nimmt, stand aber mit absolut nichts da, weil ich exakt rekonstruierte, was in den Grünen verdeckt passiert. Was Pilz‘ Freund Wolfgang Fellner jetzt schreibt, ist auch verständlich vor dem Hintergrund gemeinsamer Lucona- und Noricum-„Aufdeckerei“. Denn er ist bestrebt, ihn immer noch als „Aufdecker“ zu feiern, wenn er ihm zugleich den Gnadenstoß gibt: „Was bleibt vom mutigen, heldenhaften Aufdecker der Nation, dem wir alle so viele Vorschuss-Lorbeeren mitgegeben haben?“ Es gibt da kein „wir alle“, weil es einige im Lauf der Zeit durchschauten, aber dies niemals Mainstream wurde, also keine Breitenwirkung entfaltete.

Kolba-Bonmots auf Twitter

„Er war als Aufdecker der Beste. Als Redner brillant. Als Medien-Star ein Genie. Als Abgeordneter wichtig. Ich mag ihn“, schreibt Fellner weiter. Wie sehr Pilz zudeckte, kann man sich z.B. bei den Eurofightern ansehen. Bedingt auch durch meine Erfahrungen damit, was Geheimdiensten so einfällt, um Personen von Interesse unter Kontrolle zu bringen, war für mich nie rätselhaft, warum Ex-Verteidigungsminister Norbert Darabos nie z.B. mit dem BMLV-eigenen Eurofighter-Experten sprechen durfte. Er ist schlicht zu clever, um sich von einer Agentin einwickeln zu lassen, will nicht freiwillig kooperieren und ist zumindest als Vater erpreßbar. Natürlich weiß auch gerade Pilz, was alles möglich ist, da er ja sozusagen live dabei war, wie der zu unabhängige Voggenhuber in die Falle gelockt wurde. Im Grunde braucht man nur eine Variable zu verändern: es war nicht machbar, mich gegenüber Darabos, der mich kennenlernen wollte, nachdem ich ihn gegen Kritik verteidigte, berechnend erscheinen zu lassen. Also drehte man es mit Drohungen und Verleumdungen u.a. via Kammerhofer so, dass ich in den Augen anderer berechnend wirken sollte, weil es ja nicht sein kann, dass eine Frau sich erstens für Sicherheitspolitik interessiert und zweitens die Situation exakt erfassen kann, in der sich der Minister befindet.

Bei verbreiteter Männerdummheit unter dünnem zivilsatorischem Firnis, wie sie nicht nur in Kolba-Postings deutlich wird, ist das keine Überraschung. Denn für die meisten ist es etwas vollkommen anderes, ob ein Minister nicht mit Offizieren oder nicht mit einer Journalistin reden darf. Und die Vorstellung geht schon gar nicht, dass eine Frau, eine Zivilistin dort Mut hat, wo sich Offiziere nichts zutrauen oder nichts begreifen. Mit anderen Worten hätte „Aufdecker“ Pilz in die Bresche springen müssen, aber er spielte mit Kabinettschef Stefan Kammerhofer zusammen, der Darabos abschottete und verfassungs- und rechtswidrig selbst Befehle und Weisungen erteilte. Tatsächlich kommen einem „Aufdecker“ unter, wenn man sich in die Protokolle von U-Ausschüssen vertieft – etwa Maria Fekter (ÖVP), die im 1. Eurofighter-Ausschuss bei der Befragung von Abwehramtschef Erich Deutsch zutage förderte, dass Kammerhofer nie überprüft wurde und man auch keinerlei Verdachtsmomenten nachging. Als Fekter kritisierte, dass Darabos bei seinen Befragungen Kammerhofer als „Vertrauensperson“ mithatte und dieser ihm jede Antwort vorsagte, fuhr ihr Ausschussvorsitzender Peter Pilz energisch in die Parade.

Fellner interviewt Pilz (Mai 2018)

Im Eurofighter-Ausschuss 2017 hat der gesamte Ablauf sehr viel mit Pilz zu tun, da bereits das Zustandekommen darauf aufbaut, dass Pilz der militärische Verschlußakt Vergleich mit EADS zugespielt wurde. Pilz nahm von Anfang an Darabos ins Visier und Medien und Ausschuss folgten ihm, indem er darüber hinwegsah, dass der Minister die Finanzprokuratur mit Verhandlungen beauftragte, aber der unzuständige Kabinettschef dies widerrief, damit ein unerfahrener Theoretiker, Professor Helmut Koziol, an deren Stelle tritt. Obwohl Koziol über Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer bzw. dessen Anwalt und nunmehrigen Geschäftspartner Leo Specht ins Spiel kam, blendete der „Aufdecker“ dies aus und zeigte erwartungsgemäss Darabos wegen des Vergleichs bei der Staatsanwaltschaft an. Ein über Agent Pilz, der ja ein „Staraufdecker“ sein soll, etablierter Narrativ führt dazu, dass die meisten etwas glauben ohne zu realisieren, dass es nicht mit Fakten untermauert ist, diese im Gegenteil allem widersprechen und ein ganz anderes Bild ergeben. Wenn Fellner seinem Freund rät: „Mach Schluss, Alter. Lös deine Partei auf. Schick deine gierigen Streithansln nach Hause. Und entschuldige dich bei deinen Wählern. Das wäre das Mindeste…“ so bedeutet das auch, dass Pilz billig nach jahrzehntelanger Bereicherung auf unser aller Kosten, nach unendlich viel angerichtetem Schaden davon kommen soll.

Einige seiner Kollateralschäden haben nichts Besseres verdient, etwa Ex-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, der aus dem Unglück seines Parteigenossen Darabos Profit schlug und Pilz auf die „Wir gegen den großen Rüstungskonzern“-Masche reingefallen ist. Oder SPÖ-Klubobmann Christian Kern, der als echter Pilz-Jünger einen BVT-Megaskandal dort sieht, wo Dinge langsam wieder in Ordnung kommen, und sich von Pilz briefen hat lassen. Wenn Pilz zum ersten Mal in seinem Leben Verantwortung übernimmt, bedeutet das, Schäden wiedergutzumachen, soweit dies möglich ist. Wo seine Lügen, Verleumdungen, Desinformationen Menschen materiellen Schaden zufügten, hat er diesen  zu ersetzen. Zu diesem Personenkreis gehöre ich nicht nur wegen früherer grüner Erfahrungen, sondern auch, weil ich wegen der Wahrheit über die Zustände im BMLV massivst existentiell geschädigt wurde. Und Pilz mit seinem gesamten Wirken und nicht zuletzt mit der Anzeige gegen Darabos die wahre Situation verschleierte, von ihr ablenkte, Druck auf ein Regierungsmitglied kaschierte, Wäre Pilz jetzt Abgeordneter, würde er sich wohl über die Golan-Affäre empören und Darabos attackieren, der angab, dass er ein Schreiben von Generalstabschef Edmund Entacher nie erhalten hat (i.e. Kammerhofer hat es wie üblich einkassiert).

Rainer Nowak, „Die Presse“, und Peter Pilz

Doch halt, Pilz bekommt ja ein Abgeordnetengehalt, zuerst aus Spenden, tritt jedoch fast nie in Erscheinung. In der „Kleinen Zeitung stand am 15. Jänner 2018 zur Klubklausur der Liste Pilz über Peter P.: „Der gebürtige Obersteirer ist derzeit ohne Einkommen, weder hat er Anspruch auf eine Gehaltsfortzahlung durch das Parlament, noch ist er als Mitarbeiter bei seinem Klub beschäftigt.“ Selbst das reden sich manche noch schön, wie man an diesem Posting sieht, denn Pilz radle gemütlich durch Kärnten, während seine Liste im Chaos versinkt. Pilz dementierte das Einkommen zuerst, als die „Presse“ berichtete  und es oe24 aufgriff, um dann in „Österreich“ zum Angriff überzugehen, weil er eben nicht von Airbus und Haselsteiner abhängig sein wolle. Allerdings schweigt er zu Haselsteiner, und sein Kampf gegen den europäischen Konzern nutzt Lockheed und Boeing. Und wenn er abtaucht, wird dies im ORF vor laufender Kamera abgenickt – am 31. Mai berichtete Hans Bürger in der Zeit im Bild allen Ernstes, dass er nur eine SMS von Pilz habe, der sich jetzt mit seiner Frau besprechen müsse. Wie man am unten abgebildeten Kolba-Tweet erkennen kann, hat es eine merkwürdige Bewandtnis mit dem Pilz-Gehalt, zumal er ja jederzeit auf seinen Ruhebezug als Abgeordneter zugreifen hätte können. Wäre das eine magische Handlung, die eine Rückkehr ins Parlament verhindert? Oder ist Pilz so dermaßen geizig, dass er jeden Cent an sich rafft, was jenen Menschen plausibel erscheint, die naiv annahmen, er sei an einer Basisorganisation interessiert und man könne Büros vor Ort um ein paar tausend Euro anmieten.

Gegenüber Fellner kam er zuerst damit, dass er ja dumm wäre, würde er Gehalt aus Spenden bezahlen lassen; dann aber dementierte er nicht mehr, sondern stellte sich als Kämpfer gegen Airbus und Co. dar. Das kann frau fast nur vor Wut bebend schreiben, da ich kaum mehr etwas besitze, weil ich gegen die via Pilz durchgezogene, gegen die Republik Österreich gerichtete Agenda aufgetreten bin. Dies auch weil ich als gebranntes ehemaliges grünes Kind wahrscheinlich besser als andere verstand, wie sehr Darabos zugesetzt wird. Doch nüchtern betrachtet stellt sich die Frage, was Pilz verschleiern will, indem er ununterbrochen ein Einkommen bezieht, auch wenn er dann Urlaube zu Arbeitswochen erklären muss (wie man in Fellner.Interviews gut sehen kann, siehe März 2018 und siehe Mai). Fellner schreibt dazu übrigens: „Und zuletzt wurde auch noch aus Pilz, dem Aufdecker, ein Pilz, der Abkassierer. Ein Saubermann, der während er auf Urlaub war, schamlos von der Partei aus Spenden- und Steuergeldern ein Mega-Gehalt kassierte, der seinen Abgeordneten-Hiwis für den Mandatsverzicht horrende Summen bietet, seine Klubchef gleich doppelt bezahlt.“ Bruno Rossmann und Wolfgang Zinggl teilen sich nach dem öffentlichen Aufschrei ein Klubobmann-Gehalt zusätzlich zum Abgeordnetensalär.

Peter Kolba auf Twitter

Die beiden hat Pilz übrigens von den Grünen mitgenommen, deren Rolle er im Interview mit Rainer Nowak weiter oben recht klar skizziert. Da ist nichts von emotionaler Bindung, sondern er hakt seine Aufgabe in der Partei ab und soll diese dann offenbar zerstören. Ich wollte die Grünen vergeblich warnen, dass er keine Sekunde mehr an sie denkt und kein Konkurrent wie jeder andere ist, sondern nach einem Drehbuch (aus Langley) vorgeht. Und wie schreibt Fellner aktuell? „Unglücklicher, patscherter, aber auch unverschämter als er hat noch keiner seine Wähler betrogen. Er war die Hoffnung von Hunderttausenden Bürgern, die endlich einen Aufklärer und einen frischen Wind und eine härtere Gangart im schläfrigen Parlament wollten – und die dafür sogar die pensionsreifen Grünen aufs Reservebankerl geschickt haben.“ In Wahrheit hat er zahlreiche kritische Menschen aus den Grünen vertrieben, während es Angepasste und Unpolitische leicht hatten. Es ist ein was wäre, wenn, doch echte unabhängige Grüne hätten einiges bewirken können. Das aber war nicht sein Auftrag, während er mit einer neuen Partei eine Solistenrolle einnehmen sollte. Für Peter Kolba rückt Maria Stern nach, die bis 6.Juni Bedenkzeit hat; verzichtet sie, kann Pilz-Freund und Anwalt Alfred Noll ihr Mandat übernehmen, um seinen Platz für Pilz freizumachen.

Man würde erwarten, dass jemand wie Pilz selbst klarkommen soll, also tatsächlich ohne offizielle Rückendeckung arbeitet. Doch er hatte immer eine Heerschar an helfenden Händen – Kommentatoren, die ihn willig hochschrieben, Journalisten, die nach dem gierten, was ihnen via Pilz an Material zugespielt wurde. Es war vollkommen egal, ob Pilz innerhalb der Grünen unsympathisch war, weil er immer auf Leute losging, sie einschüchterte, nebulose Andeutungen machte, weil er mit welchen Infos auch immer versorgt wurde. Denn er war stets der Liebling der Medien, was ihm dabei half, Themen und Ansichten in den Grünen vorzugeben und diejenigen zu attackieren, die sich in den Weg stellten (was sich puncto Karrierechancen und Finanzen stark auswirkte). Es mag so wirken, als habe sich Pilz den im November 2017 erstmals offen erhobenen Belästigungsvorwürfen stellen müssen. Doch er ging auf Tauchstation, kündigte Urlaub an (und ließ dies mit Spenden bezahlen) und war nicht mehr zu sprechen, konnte auch nicht z.B. für den Eurofighter-Hoax zur Verantwortung gezogen werden. Pilz hatte immer noch genug Helfer, damit er mit diesem Verhalten durchkam und geradezu sehnsüchtig auf seine Rückkehr gewartet wurde. Denn es stehen ja zwei U-Ausschüsse an, und die wird er wie üblich durcheinanderwirbeln, das wird eine Abrechnung mit der Bundesregierung. Doch statt alles auf die eigene Kappe zu nehmen, kann er keine fünf Sekunden ohne verdeckte Unterstützung aus dem Hintergrund durchstehen.

 

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7 Gedanken zu “Die Wahrheit über Peter Pilz

  1. Sagen wir so: Beim Pilz Peter handelt sich um einen Agenten, der sich als Aufdecker stilisiert. Das Plakat ist jetzt im Nachhinein natürlich der Brüller: Er hat extra eine Scheinpartei gegründet, um an mehr Steuergeld ranzukommen. Und die „Zero Belästigungen“ gelten wohl nur für optische Belästigungen durch Wahlplakate und weniger für Belästigungen durch die Hände des Peter Pilz selbst. Apropos: Das Verfahren gegen Pilz wurde ja nur deswegen eingestellt, weil die vorgeworfenen Taten allesamt verjährt sind, nicht, weil nix dran gewesen sein soll.

    Nur, warum war Freda entsetzt, dass Pilz Pretterebner als Berater engagiert hat?

    PS: Manchmal hab ich bei dir das Gefühl, Alexandra, dass du zwar langsam dahinterkommst, dass du von den Grünen damals verarscht wurdest, dir dieser Erfahrungsprozess mit den „Feministinnen“ aber noch bevorsteht.

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    1. Was soll dieser gönnerhafte Ton, du übersiehst offenbar, dass ich immer schreibe, seit WANN ich es weiss – und das unterscheidet mich von den meisten anderen.

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  2. Also er hat eine Erklärung abgefasst. Mit bewundernswerte Größe lügt er schamlos ohne Genierer.Hält er seine Fans für wirklich so blöd und zahlreich?
    Es geht um seine Pensionserhöhung.Und sonst gar nix.

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    1. Werte Alma,

      selbstredend sind seine Fans blöde, das haben Fans so an sich (Kurz-, Kern- und Strache-Fans sind auf ihre Art genauso deppert, ebenso Rapid-, Austria- usw. usf. Fans). Das ganze Wesen des Fan-Daseins besteht ja darin, das jeweilige Idol anzuhimmeln und ihm alle möglichen überirdischen oder magischen Fähigkeiten anzudichten.

      Ich halte es mit Viktor Frankl: Es gibt die anständigen Menschen und die anderen. Von ersteren bin ich ein Fan. Der Rest kann mich mal.

      Tomj

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    2. drüber amüsieren oder empören sich aber eh die „kollegen“, sieht man auf twitter zb bei michael jungwirth oder anna thalhammer…

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  3. „Die Zukunft soll den Frauen gehören!“
    Stern nimmt ihr Mandat nicht an. (Möchte zu gern die Entscheidungskriterien wissen…)
    Lustig wäre,wenn der Noll nicht mitspielt.

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