Bild, Pressefreiheit und Propaganda

Man muss nichts von der AfD halten, um kritisch zu kommentieren, was die „Bild“-Zeitung so beschreibt: „Bei einer Pressekonferenz wollte die Fraktion aus Brandenburg keine Fragen von BILD zulassen. Die Folge: Alle anwesenden Journalisten verließen den Raum.  Die Begründung der Fraktion für ihr undemokratisches Verhalten: Der Vorstand habe nach der vergangenen Pressekonferenz einstimmig beschlossen, ‚heute keine Fragen der BILD-Zeitung zuzulassen‘.“ Es ist anzunehmen, dass die AfD so eine Entscheidung nicht aus heiterem Himmel trifft, zumal die „Bild“ nicht gerade für wahrheitsgemässe Berichterstattung bekannt ist. Man denke da nur an all die Kriegslügen siehe Syrien, die „Bild“ jedoch nicht grundsätzlich von anderen Medien unterscheiden, nur dass man hier meist noch dreister vorgeht. Vor zwei Monaten wurde gemeldet, dass der Gründer von Palantir in den Springer-Aufsichtsrat einziehen soll, den Aufsichtsratschef Guiseppe Vita mit diesen Worten lobt: „Alexander Karp ist einer der erfolgreichsten und wichtigsten Vordenker der Digitalwirtschaft.“ Man kann auch von einem „CIA-U-Boot“ sprechen: 

„Alex Karp, Chef der Analysefirma Palantir, zieht in den Springer-Aufsichtsrat ein. Die Firma unterhält enge Kontakte zu US-Geheimdiensten, denen seine Software hilft, die etwa bei Facebook und Google gesammelten Daten in politische Strategien umzuwandeln.“ Palantir, wo übrigens die Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas unterkam, gehört zu einer Branche, die darauf stolz ist, dass man auf Basis von Metadaten töten kann (Stichwort Drohnenkrieg). Sogar Springers „Welt“ fragte einmal, „was steckt hinter dem geheimnisvollen CIA-Start Up?„, dessen Gründer im Herbst 2017 vom „Darwin’s Circle“ zu einer Veranstaltung mit dem damaligen Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) nach Wien eingeladen wurde (Kerns Gattin war gewissermaßen Mitveranstalterin). Man braucht allerdings kein „CIA-U-Boot“ bei Springer, wurde der Medienkonzern doch 1952 mit CIA-Unterstützung gegründet. In Österreich wurden ebenfalls Zeitungen ins Leben gerufen, die auch das „einfache Volk“ erreichen sollten, wie ich hier in Betrachtungen zum (als Mittler fungierenden) ÖGB und den USA ausführe. Man muss auch an den Congress for Cultural Freedom denken, der für die CIA u.a. Zeitschriften erschaffen hat wie den „Monat“ oder in Österreich das „Forvm“ mit Friedrich Torberg (eine nach ihm benannte Ehrung der Israelistischen Kultusgemeinde erhalten atlantischen Interessen dienende Personen wie Kern).

Die „Bild“ in eigener Sache

Erwartungsgemäss wird Empörung über die AfD ventiliert, die teilweise durchaus berechtigt sein wird, denn man sollte mit kritischen Fragen umgehen können. Zugleich wird aber vollkommen übersehen, was „Bild“ darstellt, weil man ja der gleichen Agenda dient. Die brandenburgische Landtagspräsidentin Britta Stark blendet dies ebenfalls aus: „Der Entzug des Fragerechts für einen ‚Bild‘-Reporter in der Pressekonferenz der AfD-Fraktion ist ein beispielloser Vorgang. Zur Demokratie und zum guten Stil gehört es, Fragen von Journalisten zuzulassen.“ Wenn alternative Medien abseits des NATO-Mainstream unter Beschuss sind, schweigen alle beharrlich, die angeblich so engagierte Verteidiger der Pressefreiheit sind. Dies erlebt auch „Philosophia Perennis“, wo David Berger jedoch von einer „selbstverschuldeten Peinlichkeit“ spricht, weil solche Medien gar nicht eingeladen wurden. Vielfach wird zwar kritisiert, dass Mainstream-Medien einer inzwischen immer mehr durchschauten Agenda folgen, jedoch keineswegs als Reaktion denen Wertschätzung entgegengebracht, die mit viel Einsatz dem Mainstream die Deutungshoheit streitig machen. Hingegen sind auch alternative Medienbetreiber der öffentlich-rechtlich finanzierten Mobbingaktion des „Satirikers“ Jan Böhmermann ausgesetzt, für die natürlich im Mainstream heftig geworben wird.

David Berger, der auch im Visier von Böhmermann steht, hat recherchiert: „Nun wurde bekannt, dass sich auch die durch die Bundesregierung, genauer das Bundesfamilienministerium teil-finanzierte Seite No-Hate-Speech sich an Böhmermanns umstrittener ‚ReconquistaInternet‘-Kampagne beteiligt, deren Ziel es ist liberale und konservative Journalisten und AfD-Politiker bei Twitter zu denunzieren und somit das Internet ‚zu säubern‘.“ Es hat System, andere Meinungen als „Hass“ zu stigmatisieren und Institutionen zu schaffen, die dazu dienen, nur eine Weltsicht als gültig durchzusetzen, was oft genug Fakten widerspricht. Diese Mission wird von jenen Organisationen vertreten, die z.B. im European Grassroots Antiracist Movement vernetzt sind, das u.a. Soros-unterstützt ist (Amadeu Antonio Stiftung, Zara, SOS Mitmensch und Co.) Man findet auch bei Correctiv das bewährte Muster einer Finanzierung über Stiftungen unter anderem von Soros und Mainstream-Leute, die Abseits des Mainstream-Veröffentlichungen maßregeln und Facebook bei Zensur helfen sollen. Bedingt durch Desinformationen und Hetze können viele nicht mehr zwischen Links und Rechts unterscheiden und meinen auch, jedes Recht der Welt zu haben, jeden rechts der Mitte zu attackieren (eh alles Nazis oder so). Wenn Linke das bleiben, was sie immer waren, und sich gegen Regime Changes und Militärinterventionen einsetzen, statt zu dulden, zu unterstützen oder zu schweigen, werden sie von verführten Pseudolinken auch sofort in die rechte Ecke gestellt.

„Bild“ im Dienst von Soros und Co.

Dass „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt so sehr Stimmung gegen Syrien macht, dass er als Teil der Regime Change-Aktivitäten erkennbar ist, wird von um „Pressefreiheit“ besorgten „Kollegen“ stets brav ausgeblendet. Eher schon fällt auf, dass „Bild“ manchmal Parallelen zur AfD aufweist, etwa wenn es um Horrorgeschichten über Messer- (Attentats-) Epidemien geht. Am 12. Jänner 2018 meldete die EU-Kommission: „Im Kampf gegen Fake News und Online-Desinformationen hat die Europäische Kommission heute (Freitag) eine öffentliche Konsultation gestartet und eine hochrangige Expertengruppe mit Vertretern von Wissenschaft, Online-Plattformen, Nachrichtenmedien und Organisationen der Zivilgesellschaft eingerichtet.“ Man glaubt kaum, wer dabei sein darf: „Bei dem Bewerbungsaufruf für das Expertengremium waren 300 Anmeldungen bei der Kommission eingegangen. Mit der Auswahl der Experten sichert sich die EU-Kommission eine ausreichende Bandbreite an Fachwissen aus den Bereichen Soziale Medien, Medienorganisationen, Journalismus, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Aus Deutschland zählen unter anderem Kai Gniffke von der ARD und Sonja Schwetje von RTL zu der Expertengruppe.

Dieser gehören auch Vertreter von Reporter Ohne Grenzen an, einer transatlantischen „NGO“ mit Beziehungen zur Rüstungsindustrie, oder von Bertelsmann, wo heftig mit Medien und Studien lobbyiert wird und so auch Destabilisierung und Umstürze unterstützt werden. Mit Kai Gniffke als permanentem Verbreiter von Fake News und Desinformationen setzen sich die Ex-ARD-Mitarbeiter Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer seit Jahren in ständigen Programmbeschwerden auseinander, die es auch in Buchform gibt. „Tagesschau Enteignet Zuschauer“ ist die jüngste Reaktion auf Propagandamüll, der wieder einmal Syrien betrifft: „Wenn deutsche Großmaul-Außenpolitik und Hamburger Qualitätsjournalismus miteinander kopulieren, erzeugt das Tagesschau-Dreck wie diesen hier: ‚Die Bundesregierung hat ihren Widerstand gegen Wiederaufbaupläne von Syriens Machthaber Assad angekündigt, die zur Enteignung syrischer Flüchtlinge führen könnten. Man werde das Vorhaben nicht dulden und die Vereinten Nationen einschalten, kündigte die Bundesregierung an. Assad hatte ein Dekret unterzeichnet, das bei der Ausweisung von Neubaugebieten vorschreibt, dass sich frühere Eigentümer binnen  30 Tagen vor Ort melden müssen. Das dürfte den meisten Flüchtlingen aber nicht möglich sein.‘ (‚Syrisches Dekret als Enteignung kritisiert‘, Tagesthemen, 27.04.18, Sendeminute 17’40”)

Einer von x Anti-Trump-Titeln des „Spiegel“

Wobei gleichgültig ist, wer da eigentlich wen befruchtet hat. SPD-Außenminister Maas und seine Behörde erachten es, so scheint es, ebenso wenig für erforderlich, sich über das ‚Dekret‘ erst einmal zu informieren, wie die Tagesschau-Redaktion Recherche und Nachprüfung für nötig hält, ehe sie solchen bösartigen Propagandamüll verbreitet.“ Bräutigam/Klinkhammer erklären, was auch abseits der Tagesschau (natürlich inklusive „Bild“) Gegenstand von Fake News ist: „Die beauftragten Wiederaufbau-Behörden bekommen die Eigentumsnachweise von den Grundbuchämtern ‚von Amts wegen‘ zugeleitet. Nur dort, wo die Besitzverhältnisse unklar sind, werden Eigentumsnachweise verlangt. Sie können von Bevollmächtigten, Verwandten oder beauftragten Agenturen erbracht werden. Es handelt sich also um ein rechtlich einwandfreies Verfahren wie es auch in Deutschland üblich ist. Die kurze Frist von 30 Tagen setzt zudem nicht sofort ein, sondern wird projektbezogen aufgerufen. Im Zeitalter von Internet und Smartphone sollte sie kein Problem sein.“ Jede Menge Fakes gibt es auch, wenn Hochstapler behaupten, Kunde aus erster Hand aus Ost-Aleppo zu bringen: „Unvergessen der Auftritt beim amtierenden EU-Präsidenten Donald Tusk (‚Duck‘ würde besser zu diesem Minderperformer passen), bei Chulz, Junker und anderen Koniferen. ‚Brita Hagi Hasan, so heißt der Mann aus dem zerstörten Osten der Stadt, hatte die 28 Staats- und Regierungschefs mit seinem Bericht erschüttert‘ titelte das Qualitätsblatt für Desinformation namens LOCUS.

Allerdings wäre die Meldung ‚Brita Hagi Hasan hatte die 28 Staats- und Regierungschefs mit seinem Bericht verarscht‘ sehr viel treffender gewesen. Im o.g. Clip ist die Einfalt der Einfältigen für immer dokumentiert.“ Er verbreitete auch „White Helmets“-Propaganda in den sozialen Medien und erteilte dem absonderlichen Dresdner Bus-Denkmal seinen Segen. Weil immer mehr Menschen abseits von Fake News und Desinformationen der Mockingbirds Informationen sammeln und verbreiten, muss dies als Fake News und Desinformationen von denen bekämpft werden, die Fake News und Desinformationen von Skripal bis Duma verbreiten – klingt doch logisch, oder? Und vielleicht war ja Christian Wulff als Bundespräsident zuwenig transatlantisch (was heute gegen den ungewollten US-Präsidenten bedeutet), sodass er via „Bild“ zu Fall gebracht wurde. Wulff geriet offenbar mit dem transatlantischen Liebkind Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg übers Kreuz, als dieser Einsparungen und Abschaffung der Wehrpflicht forcierte (siehe auch „Wulff befürchtet Gleichgültigkeit gegenüber der Bundeswehr“). Als Wulff den Hut nehmen musste, war Guttenberg schon über seine Dissertation gestolpert; Wulff sagte zum Abschied: „Es gibt noch eine Reise, die mir in besonderer Erinnerung ist: der Staatsbesuch in Afghanistan. Weil ich dort Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten getroffen habe, die mir von ihren Erfahrungen von ihrem gefährlichen Einsatz berichtet haben. Ich habe auch im Inland viele Gelegenheiten genutzt, mich mit Soldatinnen und Soldaten zu treffen, um ihnen zu zeigen, dass wir Anteil nehmen, dass wir uns kümmern, dass wir um die Bedeutung ihrer Arbeit wissen.

„Bild“ zur Enthüllung einer Wulff-Büste

Die Begegnungen mit ihnen und deren Zusammenhalt haben mich tief beeindruckt. Deswegen bin ich Ihnen, Herr Verteidigungsminister de Maizière, dankbar, dass Sie mir mit dem Großen Zapfenstreich die Gelegenheit geben, mich von den Soldatinnen und Soldaten zu verabschieden und die enge Verbundenheit mit ihnen zu zeigen. Sie alle leisten einen großartigen Dienst, auf den unser Land zu Recht stolz ist.“ Nach Afghanistan reiste Wulff im Jahr 2011 übrigens geheim, überraschend und als erster Bundespräsident seit 44 Jahren (dass Afghanistan viele Ressourcen hat, überrascht hingegen nicht). Wie man hier auch an den Kommentaren der User sehen kann, lastete der Rücktritt von Vorgänger Horst Köhler, der die Wahrheit über Wirtschaftskriege sagte, was man nicht hinnehmen darf, wie ein Schatten auf Wulff. Sucht man jetzt nach Abweichendem, Kritischem in der Wulff-Affäre, wird man kaum fündig. Denn Ulrich Hottelet schreibt nicht von ungefähr: „Dieser Kommentar wurde von einer Redaktion wegen zu scharfer Kritik an den Medien abgelehnt. Ich veröffentliche ihn daher hier.“ Und zwar auf seiner eigenen Webseite, wo er u.a. sagen kann: „Zu Recht kritisiert wird Wulffs berüchtigte Nachricht auf der Mailbox von BILD-Chefredakteur Kai Diekmann. Dies hat zu einem Solidarisierungseffekt unter Journalisten geführt. Äußerst merkwürdig mutet aber der Zeitpunkt an, zu dem der Anruf von BILD-Journalisten an andere Zeitungen lanciert wurde: Die Affäre ebbte nach der Jahreswende gerade ab, nachdem sich sogar SPD-Chef Sigmar Gabriel dafür ausgesprochen hatte. Zudem hatte Diekmann die Entschuldigung Wulffs für seine unpräsidiable Wortwahl akzeptiert.

Gerade die BILD müsste es eigentlich gewohnt sein, dass vor der Berichterstattung Druck ausgeübt wird. Schließlich wendet sie seit Jahrzehnten fragwürdige Methoden an, um an Informationen zu kommen oder ihren Storys den gewünschten Dreh zu geben. Promis sehen sich oft vor die Wahl gestellt, entweder das Boulevardblatt mit Infos, zum Beispiel aus ihrem Privatleben, zu beliefern und ihm Interviews zu geben oder ansonsten negative Geschichten über sich dort lesen zu müssen. Wer so agiert, sollte nicht Zeter und Mordio schreien, wenn ein wütender Politiker seinem Ärger auf einem Anrufbeantworter Luft macht. Der eigentliche Missstand sind die verbreiteten Deals zwischen Medien und Politikern. Das bekannteste Beispiel liefert ausgerechnet die BILD-Zeitung mit ihrer strategischen Kooperation mit zu Guttenberg. Zu den Fehlern, die Wulff begangen hat, zählt sicher, dass er dachte, sich durch Homestorys mit Ehefrau Bettina in der BILD das ewige Wohlwollen der Redaktion gesichert zu haben. Man kann annehmen, dass die Springer-Zeitung ein Exempel statuieren will, dass sie selbst das Staatsoberhaupt stürzen kann. Erreicht sie das, wird das auf alle Objekte ihrer Berichterstattung tiefen Eindruck machen, vom Schlager-Sternchen bis zum Spitzenpolitiker. Sie werden sich dann noch sorgfältiger überlegen, ob sie es sich leisten können, die Kooperation mit dem Blatt zu verweigern.“

Guttenberg-Satire „Der Minister“

Hottelet erklärt, warum andere Medien mitmachten: „Gerade seriöse Medien, die normalerweise wohlweislich eine kritische Haltung gegenüber dem Boulevardmedium pflegen, müssen sich hinterfragen lassen, ob sie dieses Spiel mitspielen wollen. Der Medienwissenschaftler Stephan Weichert spricht von einer Entente cordiale zwischen BILD, Spiegel, FAZ und SZ. Der mehr oder minder geneigte Leser erlebt einen Machtkampf zwischen diesen und anderen Medien und dem Staatsoberhaupt. Die Berichterstattung, die eigentliche Aufgabe von Journalisten, ist in vielen Artikeln zum bloßen Mittel zum Zweck verkommen. Die Berichterstatter haben sich zu Akteuren und Jägern aufgeschwungen, die den Bundespräsidenten zum Rücktritt zwingen wollen.“ Genau diesen Zusammenhalt beobachten wir auch, wenn sich andere mit der „Bild“ gegenüber der AfD solidarisieren. Jagd auf Politiker gibt es immer wieder, die nur die Kehrseite des Hochhypens ist, das z.B. Guttenberg erlebte (bei einem Atlantiker gehört das zum Programm). In der Satire „Der Minister“ wird auch das enge Verhältnis des Jungstars zur „Bild“ aufs Korn genommen, das mit dem damaligen Chefredakteur Kai Diekmann bestand. Längst sind auch Journalisten Interviewpartner anderer Medien oder als Personen Gegenstand der Berichterstattung; so wurden Diekmann und Guttenberg als „Style-Zwillinge“ gefeiert, die ja auch US-Aufenthalte verbinden. Gnadenlose Vermarktung betreibt Diekmann auch dank seiner Ehefrau Katja Kessler, die in Büchern für ihn wirbt und schon mal im Frühstücksfernsehen auftritt.

Wer auch in Österreich nicht der transatlantischen Agenda dient, wird ausgeschlossen und ist vogelfrei -. das machen sich Leserinnen und Leser nicht klar, die andere Berichterstattung wollen, aber viel zu wenig wertschätzen. Carl Bernstein beschrieb 1977 die Verbindung zwischen CIA und Medien genau: „To understand the role of most journalist‑operatives, it is necessary to dismiss some myths about undercover work for American intelligence services. Few American agents are ’spies‘ in the popularly accepted sense of the term. ‚Spying‘ — the acquisition of secrets from a foreign government—is almost always done by foreign nationals who have been recruited by the CIA and are under CIA control in their own countries. Thus the primary role of an American working undercover abroad is often to aid in the recruitment and ‚handling‘ of foreign nationals who are channels of secret information reaching American intelligence.“ Konkret wirkt sich dass so aus, dass bestimmte Themen, Ansichten und Darstellungen (z.B. von Politikern) in Nuancen unterschiedlich sein mögen. aber ein Bild, eine erlaubte Annahme formen. Weil ich solchen Legenden auf den Grund ging – z.B. das Verteidigungsressort betreffenden Operationen – wurde ich nicht nur schikaniert, sondern auch von allen „Kollegen“ im Mainstream im Stich gelassen. Für diese existiert man nicht, wenn man nichts mit ihrer Pseudo-Pressefreiheit zu tun hat und keine Propaganda machen will. Bezeichnender Weise tolerierten sie auch, dass ich von Presseterminen von Verteidigungsministerium und SPÖ ferngehalten wurde – weil ich das Narrativ vom (unter Druck gesetzten) angeblich am Heer desinteressierten Minister Norbert Darabos nicht mitgetragen, sondern auch berichtet habe, wer alles nicht mit diesem sprechen durfte, vom obersten Soldaten angefangen…

PS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer (wahrheitsgemässer!!!!) Berichte attackiert;  nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich DRINGEND ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. So kann ich die von euch geschätzte Arbeit auch viel effizienter und mit euch gemeinsam fortsetzen, denn nachdem ich meine Wohnung in Wien verloren habe, bin ich auf dem Land gelandet. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

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4 Gedanken zu “Bild, Pressefreiheit und Propaganda

  1. Mit Verlaub: Die BB-AfD-Fraktion hatte nur mündliche Fragen untersagt!
    Schriftliche Fragen hätte man beantwortet.
    Aber das reichte den anwesenden Staatsmedienvertreter(innen) schon für ihr Progrom.

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  2. „Eine Zeitung hat drei Aufgaben. Sie muß erstens amüsieren, zweitens unterhalten und drittens irreführen.“
    (Der britische Aussenminister Ernest Bevine, Londoner Aussenministerkonferenz, 10 Feb. 1946)

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