Über Geheimdienstskandale

Die österreichische Presse fiebert vor Geheimdienstskandal-Erregung, und das gleich aus zweifachem Anlass. Zum einen darf man sich über eine Hausdurchsuchung beim Verfassungsschutz empören, zum anderen daran mitwirken, wieder einmal einen „die Russen waren es“-Narrativ mitzuspinnen, bezogen auf den Giftanschlag auf einen Ex-Agenten und seine Tochter in Großbritannien. Gerne wird hier und da ein Bild von Anna Chapman verwendet, die man auch in die neue Story einbeziehen kann, als „Agentin 00Sex“ („Bild“), die Sergej Skripal „Verräter“ nennt. Was sich Mainstream-Leute so unter Geheimdienst vorstellen, hat meist nicht das Geringste mit der Realität zu tun – davon abgesehen, dass sie verdeckt vorangetriebenen Zielen dienen, meist ohne dies zu begreifen. Wie wir sehen werden, ist es möglich, mit Open Source Intelligence eine Verbindung zwischen Skandalen in Salisbury und in Wien herzustellen. Denn statt „die Russen“ waren es eher „die Clintons“ bzw. der Deep State, und auch bei uns haben wir Deep State-Connection bzw. eine in Wahrheit betroffene SPÖ, die mit den Demokraten verbandelt ist.

Beginnen wir in Großbritannien, was auch in den USA bedeutet und zur Darstellung internationaler Verflechtungen führt. Wie erst die Lage ist, zeigt „German Foreign Policy„: „Indem May den Mordversuch freihändig als ungesetzliche Gewalthandlung des russischen Staates eingestuft hat, kommt sogar eine Berufung auf Artikel 5 des Nordatlantikvertrags, mithin die Ausrufung des ‚Bündnisfalls‘, in Betracht.“ Den letzten „Bündnisfall“ hatten wir nach 9/11, mit mehreren Kriegen als Folge, die laut General Wesley Clark  genau so geplant waren. Nach dem Terror in Paris im November 2015 entschied Präsident Francois Hollande, nicht NATO- sondern EU-Beistand anzufordern, was medial kaum beachtet wurde, aber tief blicken lässt. Skripal und Tochter Julija sollen mit dem Nervengift Novichok vergiftet worden sein, doch es gibt laut Robin Black vom einzigen UK-Labor, das Kampfstoffe identifizieren und entwickeln kann, kaum Nachweise für dieses Gas, das im Übrigen zu einem usbekischen Programm gehörte. Craig Murray, der als britischer Botschafter doirt in Ungnade fiel, weil er gegen Menschenrechtsverletzungen auftrat, weist darauf hin, dass die Amerikaner das Programm erbten und nicht die Russen, da sie mit Diktator Islam Karimow (2016 verstorben) kooperierten. Tatsächlich gibt es eine US-Spur, die zum Dossier der Demokraten gegen Donald Trump führt, da Skribal wahrscheinlich für Verfasser Christopher Steele arbeitete, in dessen Firma wir auch Pablo Miller finden, der Skribal vor vielen Jahren für den MI 6 rekrutierte.

Die „Bild“ und „Agentin 00Sex“

Wie Wolfgang Bittner bei „KenFM“ bemerkt, wird die Darstellung von Premierministerin Theresa May kritiklos wiedergekäut, denn „höchstwahrscheinlich“ sei Russland für das Attentat auf Skripal und seine Tochter verantwortlich. „Und sofort wird Mays Unterstellung von fast allen westlichen Medien übernommen. Es wird vermutet und angeklagt, obwohl nichts bewiesen ist. Wenn Theresa May Russland dann noch ein Ultimatum stellt, ist die Täuschung perfekt und die bislang im Recht aller zivilisierten Staaten geltende Unschuldsvermutung – in dubio pro reo – wird in ihr Gegenteil verkehrt.“ Nicht ohne Grund nannte die CIA eine Aktion zur Beeinflussung von Medien Operation Mockingbird, denn wie eine Spottdrossel sollen wir nachnahmen und meinen, es handle sich um unsere eigene Ansicht. Bittner zitiert z.B. die „New York Times“ („Wladimir Putins toxischer Arm“): „Die britische Premierministerin Theresa May gab das Ende eines Rätsels bekannt, das genau genommen kein Rätsel war (…) Der ‚willkürliche und rücksichtslose‘ Angriff auf Mr. Skripal war so entsetzlich, furchterregend und öffentlich wie möglich inszeniert worden. Er hatte eindeutig den Segen von Präsident Wladimir Putin.“ Nicht nur Deutsche wissen, dass Springer einst Geld von der CIA bekam, sodass uns weder die „Bild“ noch die „Welt“ wuzndern sollten:  „Die Nato hat sich sehr besorgt über die Vergiftung des Ex-Spions Sergej Skripal und seiner Tochter gezeigt. ‚Der Einsatz von jeglichem Nervengas ist vollkommen inakzeptabel‘, teilte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit. US-Außenminister Rex Tillerson warf Russland am Montag eine Beteiligung an dem Fall vor.“ Mittlerweile ist Tillerson Geschichte, sein Nachfolger Mike Pompeo stand zuvor ein Jahr an der Spitze der CIA; diese hat nun mit Gina Haspel die erste Chefin, allerdings eine, die wegen Foltervorwürfen nicht in die EU einreisen kann. 

Entgegen der Darstellung im „very fake news“-Mainstream scheint Präsident Donald Trump ein heller Kopf zu sein, sodass dies auch den Clowns in America signalisieren kann, dass sie sich in Europa in Zukunft zurückhalten sollen.  Zunächst einmal ist es ein Schuss vor den Bug für den auch dank Clowns verbreiteten Macho-Narrativ, denn wer macht die erste Frau zur Geheimdienst-Chefin? Und mit ihrer Black Site-Vita passt Haspel ganz und gar nicht zu den „Agentin 00Sex“- (hechel, hechel) Klischeevorstellungen der Journaille.  Der Blog „Spiegelkabinett“ nahm sich exemplarisch den „Tagesspiegel“ vor, wo man sich nicht mal die Mühe machte, die Todesumstände jener Personen nachzuschlagen, die man Wladimir Putin attribuierte. „Russland ist in finsterer Mission unterwegs“, verrät Markus Grabitz den zitternden Lesern; aber selbst er muss zugeben: „Niemand kann mit Gewissheit sagen, wer hinter dem Anschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal im Vereinigten Königreich steht.“ Der Blog meint dazu:  „Verfangen in der Mayschen Logik, nach der alles möglich ist und wir uns nur das uns genehmste heraussuchen müssen um damit trefflich unsere Kriegsvorbereitungen zu legitimieren, stellt er uns gleich vier Möglichkeiten vor, wer hinter dem Attentat stecken könnte oder eben auch nicht: „Entweder geschah der versuchte Doppelmord auf den 66-Jährigen und seine Tochter auf Weisung des Kremls. Er könnte aber auch im vorauseilenden Gehorsam vom russischen Auslandsgeheimdienst angezettelt worden sein. Oder auf die Kappe von Geheimdienstlern gehen, die außer Kontrolle geraten sind. Oder, auch das ist möglich: Der Fall hat am Ende gar nichts mit Moskau zu tun.“

Natürlich kann es nur das Unwahrscheinlichste sein, denn: „Russland pflegt bei staatlich angeordneten Morden auf Persönlichkeiten, die dem Kreml nicht genehm sind, eine gewisse Tradition.“ Und das belegt er dann so: „Der Oppositionelle Boris Nemzow wurde in Moskau auf offener Straße hingerichtet. Der in Ungnade gefallene Oligarch Boris Beresowski starb bei einem mysteriösen Selbstmord. Der jetzige Fall erinnert an die Vergiftung von Alexander Litwinenko.“ Pech nur, dass bei keinem der beiden eine Täterschaft Moskaus erwiesen ist und er bei Litwinenko von „Nervengas“ spricht (nein, Polonium), während er im Fall Skripal Polonium schreibt (nein, Nervengas). Wer sich da fragt, ob Putinhasser auch mal nüchtern in die Tasten hauen, sei weiter auf den Pfad alternativer Nachrichten ver/geführt. Der Anwalt James O’Neill schreibt auf „Consortium News„, der Seite des kürzlich verstorbenen Irangate-Aufdeckers Robert Parry und erklärt, dass Skripal in den 1990er Jahren von Pablo Miller vom MI 6 rekrutiert wurde, dessen Namen britische Medien verschweigen. Zugleich war übrigens Christopher Steele ebenfalls für den MI 6 in Moskau stationiert, der später als Autor des Trump-Dossiers bekannt wurde. Dieser Zusammenhang fehlt im Mainstream und wird auch abseits davon selten erwähnt (dies, weil man sich durch viele scheinbar unzusammenhängende Infos wühlen muss).

Auf Twitter geteilt

Steele kehrte dann nach London zurück, wo er die Russland-Abteilung des Geheimdienstes leitete, und zwar von 2006 bis 2009. Informationen von Skripal landeten zuerst bei Steele, das war in Moskau bis zu seiner Verhaftung 2004 so. O’Neill weist darauf hin, dass die Fakten nun dünner werden, Skripals Verbindungen aber dennoch interessant sind: „While living in Salisbury, Skripal became friendly, according to a report in the UK newspaper the Daily Telegraph, with none other than the aforementioned Pablo Miller – whom the Telegraph declined to name but has since been identified on the web. Miller is now working with a British security consultancy named Orbis Business Intelligence. Again according to the Telegraph, Miller’s association with this company has now been removed from Miller’s LinkedIn profile.“ Und bei Orbis handelt es sich, was für ein Zufall, um die Firma von Christopher Steele, die man als privaten Nachrichtendienst bezeichnen kann (auch rein zufällig betrieben von Ex-Mi6-Leuten). Wir können uns O’Neill wohl anschliessen: „It seems more than a mere coincidence that the same three men who had personal and professional links going back to the 1990s should have a continuing association at the same time as the Steele dossier was being compiled and later as the so-called Russiagate inquiry was imploding. Former FBI Director James Comey described the Steele dossier as ’salacious and unverified‘ in a Senate hearing.“

Die Hypthose des Autors ist, dass Skripal wahrscheinlich an der Produktion des Dossiers beteiligt war, das Trump in schiefes Licht rücken und eine Überwachung seiner Kampagne rechtfertigen sollte: „He was therefore in a position to offer potentially very damaging information into the circumstances of the Steele dossier. As noted above, that particular narrative has not only spectacularly collapsed, but the revelations reflect very badly on, among others, the U.S. intelligence community, the FBI, the Democratic National Committee, the Obama White House and the Clinton campaign.“ Unter diesen Umständen ergeben sich ganz andere Schlussfolgerungen für die Frage nach den Mitteln, dem Motiv und der Gelegenheit, sodass Russland sich hinten anstellen muss, wenn es um Verdächtige geht, und zwar nach den Geheimdiensten der USA und Großbritanniens und jenen Deep State-Akteuren, die Trump zuerst um jeden Preis verhindern und dann unbedingt zu Fall bringen wollten. In Mockingbird-Medien ist dieses Thema vollkommen tabu, aber freie Medien in den USA und zahlreiche Videos stellen gut recherchiert den Clinton Body Count dar, der immerhin auch im Wahlkampf etwa um den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Seth Rich erweitert wurde. Man sollte vielleicht an die Dynamiken denken, die bei Ermittlungen entstehen, wenn sich Beteiligte als Kronzeugen freikaufen wollen – es ist Spekulation, aber was, wenn Skripal so etwas vorhatte?

Jens Berger geht auf den „NachDenkSeiten“ auch auf die zweifelhafte Herkunft des Giftes ein,  zu dem auch Nachfolgestaaten der UdSSR und die USA Zugang hatten. 1999 nahmen US-Experten eine Forschungseinrichtung der Russen in Usbekistan außer Betrieb: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass neben den USA auch Staaten wie Israel und ganz sicher auch Großbritannien sich Kenntnisse über das C-Waffen-Programm der Sowjets beschafft haben. Die britische Forschungseinrichtung, in der fremde Kampfstoffe analysiert und eigene entwickelt wurden, ist übrigens Porton Down, das nur einen Steinwurf entfernt vom Tatort in Salisbury liegt. Die vermeintliche Tatwaffe ist also noch nicht einmal ein Indiz für die Frage, wer denn der Täter sein könnte. Mehrere Staaten dürften über Kampfstoffe aus der Nowitschok-Reihe verfügen. Genauere Aussagen dazu wären sicher möglich, wenn die Briten spezifischere Aussagen zum Kampfstoff machen würden. Genau das wollen sie aber nicht und lehnten eine entsprechende Bitte der russischen Ermittlungsbehörden bereits brüsk ab.“ Skripal verkaufte Informationen über russische Agenten an den MI 6, nachdem ihn Miller umgedreht hatte, was zur Enttarnung von ca. 300 Personen führte und wofür er dann auch  srechs Jahre in Haft verbrachte, ehe er nach UK ausreisen konnte. In der simplen Logik von Deep State-Medien und Politikern kann es ja nur Russland gewesen sein, egal wieviel Zeit vergangen ist und was Skripal seither für wen getan hat.

Auf Twitter zum „Falter“: Der „Kickl-Coup“

Er wurde 1995 als Oberst des russischen Militärnachrichtendienstes GRU (GPU) von Pablo Miller angeworben, der ab dann auch sein „Führungsoffizier“ war; seine Tätigkeit wurde aber von Christopher Steele koordiniert, der den MI 6 2009 verließ, um „Orbis Business Intelligence“ zu gründen. Wikipedia erklärt, dass er 2010 begnadigt und gegen „10 vom FBI verhaftete russische Spione (darunter Anna Wassiljewna Chapman) ausgetauscht“ wurde (übrigens in Wien!). „Nach seiner Freilassung und Wiedervereinigung mit seiner Frau beschloss Skripal, sich in Salisbury niederzulassen und lebte dort fortan unter seinem wirklichen Namen.“ Journalisten waren auch erregt, weil sie hier in Fantasien von Doppelagenten schwelgen konnten; dabei hat auch die österreichische BVT-Affäre einen Doppelagenten-Aspekt, wie wir noch sehen werden. Steele lenkte übrigens als Leiter der Russland-Abteilung den Verdacht im Mordfall Litwinenko auf Moskau, was der Indizienlage widersprach. Auch bei Litwinenkos Tod im November 2006 übersah der Mainstream, dass er zwar als FSB-Agent galt, aber für den britischen Geheimdienst arbeitete und seit 2000 in London lebte. Er stand jenen Oligarchen nahe, die Boris Jelzin stürzten, der einen Ausverkauf des Landes an westliche Investoren möglich machte. Außerdem ist dies mit einem Mafia-Link verbunden, da die Camorra längst mit der russischen Mafia kooperiert.  Im Video unten spricht Dirk Pohlmann davon, dass Litwinenko darin involviert war, eine falsche irakische Atomspur als Vorwand für den US-Angriff 2003 zu legen.

Natürlich kann man bei Putin wie bei jedem anderen Staatschef nur spekulieren, wie plausibel es ist, dass er jemanden aus dem Weg räumen läßt oder welchen Sinn vorauseilender Gehorsam ihm gegenüber machen würde. Bei Skripal und den aktuellen Spannungen scheint vernünftig, weiter den Ausführungen von Jens Berger zu folgen: „Das Haupttätigkeitsfeld von Orbis war (und ist) es, Vorwürfe gegen Russland zu fabrizieren. Orbis war es, die von einem ‚privaten Kunden‘ den Auftrag erhielt, im Rahmen des sogenannten ‚Project Charlemagne‚ (Projekt Karl der Große) den angeblichen Eingriff Russlands in den Wahlkampf von Frankreich, Italien, Großbritannien und Deutschland zu ‚belegen‘. Falschmeldungen über russische Troll-Armeen, die russische Finanzierung von Le Pen, Berlusconi und der AfD und angebliche Pläne Moskaus, die EU zu zerstören, stammen allesamt von Orbis und wurden von Medien und Politik willfährig weitergegeben.“ Damit zeichnet sich auch ab, wo wir Trump-Dossier, Fall Skribal und BVT-Affäre verbinden können, denn die FPÖ mit Innenminister Herbert Kickl ist auch im VIsier derartiger Kampagnen. Bedenkt man, wie prägend die Verschwörungstheorie war, dass Putin zu Trumps Gunsten eingegriffen habe, muss man Berger zustimmen: „Christopher Steele ist kein kleiner Fisch, sondern der große Karpfen im Teich der westlichen Anti-Putin-Propaganda. Das Auftauchen seines Namens im Umfeld des Mordversuches von Salisbury sollte eigentlich sämtliche Alarmglocken klingeln lassen.“ Wie O’Neill kann Berger daraus nur einen Schluss ziehen: „Skripal war also wahrscheinlich für eben jenes dubiose Privatunternehmen tätig, das in Europa (Project Charlemagne) und den USA (Trump-Dossier) sehr maßgeblich an der antirussischen Propagandakampagne beteiligt war. Dies ist kein Beweis in welche Richtung auch immer, aber zumindest ein sehr starkes Indiz und ein ganz klarer Fingerzeig, in welche Richtung die britischen Behörden nun ermitteln sollten – nämlich in Richtung Miller, Steele und Orbis. Freilich könnten dies alles nur Koinzidenzen sein … wahrscheinlich ist dies aber nicht.“

Dirk Pohlmann zu Skripal und Litwinenko

Am 24. Februar 2018 befasste ich mich mit den „Trojanischen Pferden des George Soros“ in Anspielung auf die „Trojanischen Pferde des Kreml“ I (Europa) und 2.0 (USA i.e. Trump) des Atlantic Council (mit bekannten Namen, u.a, Ex-CIA-Chefs, am Board). Soros ist mit dem Council verbunden und soll es nutzen, um Leute anzuschwärzen, eben auch von wegen Russland; außerdem ist das Council personell mit der Firma Crowdstrike verbunden, die behauptete, die Russen hätten den Server der US-Demokraten gehackt. Steele wurde über die Fusion GPS engagiert, ein auf Beobachtung politischer Gegner spezialisiertes Unternehmen, bei dem auch Nellie Ohr beschäftigt ist, deren Gatte Bruce an der FBI-Untersuchung der „Russian collusion“ mitwirkte. Oleg Deripaska (Gründer von RC Rusal) schreibt zu den Demokraten, Fusion GPS und Soros: „Yet on March 16, 2017, Daniel Jones — himself a team member of Fusion GPS, self-described former FBI agent and, as we now know from the media, an ex-Feinstein (= Diane Feinstein)( staffer — met with my lawyer, Adam Waldman, and described Fusion as a ’shadow media organization helping the government,‘ funded by a ‚group of Silicon Valley billionaires and George Soros.‘ My lawyer testified these facts to the Senate Intelligence Committee on Nov. 3. Mr. Soros is, not coincidentally, also the funder of two ‚ethics watchdog‘ NGOs (Democracy 21 and CREW) attacking Rep. Nunes’ committee memo.“ Einen Silicon Valley-Konnex finden wir auch bei der Unternehmerin Eveline Steinberger-Kern, an deren Firma Foresight Martin Schlaff beteiligt ist. Crowdstrike ist übrigens auch mit der Clinton Foundation verbunden und sollte nicht nur einen Russia-Narrative etablieren, sondern auch vom Mord an Seth Rich ablenken sowieso davon, dass Hillary Clinton immer das Prinzip des (gegen Cash) offenen Servers pflegte. Das Atlantic Council patzte z.B. den deutschen Ex-Außenminister Sigmar Gabriel an, der mit den Sanktionen gegen Russland nicht zufrieden war, damit er dem „verlässlichen Verbündeten“ von George Soros Martin Schulz als Spitzenkandidat weicht. Bei der Clinton.Kampagne hat neben Fusion GPS und Crowdstrike auch die Anwaltskanzlei Perkins Coie Soros-Bezug, da Anwalt Marc Elias ein Soros-Günstling ist und die beiden Firmen anheuerte.

SPÖ zur BVT-Affäre (Twitter)

Natürlich beobachtet das Atlantic Council seine Trojaner auch weiterhin, etwa in Österreich, wo rein zufällig ein weiterer Soros-Verbündeter, der grüne EU-Abgeordnete Michel Reimon, das Buch „Putins rechte Freunde“ herausgegeben hat. Auf der Seite des Atlantic Council lesen wir gerade: „Britain Expels Russian Diplomats Over Attempted Assassination. Is that Enough?“ (oder auch „From Russia with Hate„), sodass man sieht, wie eins ins andere greift, Aktivitäten von Orbis, Mainstream, Politik, Deep State. Nach der Nationalratswahl im Oktober 2017 fragte das Council:  „Will Austria’s New Government End Sanctions on Russia?“ und als Autor fungierte auch Fabian Schmid vom „Standard“, der jetzt in Geheimdienstskandal macht. Fast nur Deutschland kämpft tapfer gegen russische Subversion: „The debate about Russian disinformation campaigns in the United Kingdom was also limited before the Brexit referendum. And even now, the British government is mostly focusing on programs to counter Russian influence in Eastern Europe.“ Solche Kommentare machen deutlich, dass der FPÖ auch vorgeworfen wird, dass sie nicht Deep State ist, zumal immer wieder die Soros-Agenda etwa vom „Standard“ (Project Syndicate/Soros) gepusht wird. Auch ein Aufruf u.a. von Bernard Kouchner, dem Gründer von Ärzte ohne Grenze (Soros) zum Boykott von FPÖ-Ministern ist durchschaubar.

In den USA wird unter Mainstream-Getöse und inszeniertem Protest von Soros-NGOs zudeckt, dass auch die CIA Clinton zum Sieg verhelfen wollte. In Österreich verschwindet hinter der Empörung über Ermittlungen wegen Amtsmissbrauch, welche die Regierung als gesetzeskonformes Vorgehen bezeichnet, dass als die SPÖ in der Bundesregierung war, wohl auch dank der Verbindung zu den US-Demokraten das Verteidigungsministerium gekapert wurde. Am 15. März 2018 luden die Grünen, die nur mehr drei Abgeordnete im Bundesrat haben, Innenminister Herbert Kickl und Justizminister Josef Moser zur Aussprache, was live übertragen wurde. Man kann die Diskrepanz zwischen von anderen vorbereitetem Material und grünen Akteuren kaum derart bizarr erleben, aber heute machten die Grünen den Eindruck vollkommener Ahnungslosigkeit. Dafür legten sie 31 Detailfragen vor, die vor Desinformationen strotzen. Die Clowns In America setzen auch auf eine SPÖ, die im Verteidigungsressort ihren eigenen Minister opferte, statt zu begreifen, dass sie benutzt wird. Wie die Grünen fantasierte sie im Bundesrat eine martialisch durchgeführte Hausdurchsuchung, die in Zivilkleidung ablief. Abgeordnete, die ihren Kollegen erklären wollten, wie Polizeiarbeit abläuft und kritisierten, dass geheimes Vorgehen kein Vorwurf sein kann, verstehen noch nicht, dass die Grünen eine Fŕontorganisation sind und das tun, wofür man sie einsetzt.

Mockingbird-Medien und Soros-NGOs kreieren einen Narrativ, der FPÖ mit Unrechtmäßigkeit gleichsetzt und so darüber hinwegschwindeln soll, dass die beschlagnahmten Datenmengen offenbar einige beunruhigen. Tatsächlich kann man beim bislang vertuschten wirklichen SPÖ-Eurofighter-Skandal die Frage nach Beziehungen zu Lockheed Martin aufwerfen, jener Rüstungsfirma, für die Tony Podest lobbyierte, dessen Bruder John Clinton- und Obama-Berater ist. Da Minister Kickl Unterstellungen konterte, indem er an den Abgeordneteneid und an Rechtsstaatlichkeit erinnerte, sind manche konsterniert und blicken erwartungsvoll auf die Sondersitzung des Parlaments am 19. März. Aber warum sollte er nicht betroffen sein, wenn ganz offensichtlich mit verteilten Rollen gespielt und ganz woanders Regie geführt wird? Tatsächlich hat die FPÖ gewisse Kontakte nach Russland, was auch näher liegt als in den USA, auch wenn wir keine Zusammenarbeit der Grünen oder der SPÖ mit den Russen analog zu den Clintons finden werden. Vor ein paar Wochen wurde schon hochgekocht, dass „Deutschland“ sich um die österreichische Spionageabwehr sorge, was natürlich ausblendet, dass man Hinweis auf Spionage im SPÖ-Verteidigungsministerium ignorierte. Dann zog die SPÖ (George Soros‘ „enger Verbündeter“ Christian Kern) den Staatsschutz ins Lächerliche, indem er den Nationalen Sicherheitsrat wegen des Liederbuches einer Burschenschaft einberief – das übrigens ein Genosse illustriert hat. Eine SPÖ wohlgemerkt, die bis heute deckt, dass sie einem fremden Dienst die Türen zum Verteidigungsressort samt Heer, Luftwaffe und Geheimdiensten öffnete und in Kauf nahm, dass dabei der Minister an die Wand geknallt wurde. Für den Mainstream zählt all das nichts, was Parallelen zu den USA aufweist, wo der Clinton Body Count noch nie eine Rolle spielte. Ein unausgesprochenes Problem des Verfassungsschutzes ist übrigens, dass die Zeiten vorbei waren, wo man keine Doppelagenten wollte. Das war so, als Gert Polli den Dienst aufbaute, dann wurde er via Medienkampagne und Vorwürfen des Abgeordneten Peter Pilz (Ex-Grüne) abgeschossen.

PS: Weil Martin Schlaff, Alfred Gusenbauer und Bill Clinton erwähnt wurden, man traf sie z.B. 2009 gemeinsam in Wien beim Charity-Dinner an; ein aktueller Artikel zu Schlaffs Scheidung zeigt ihn u.a. mit Clinton. Kickl stelte inzwischen klar, dass er „keine Superbehörde“ schaffen will, sondern das BVT bestehen bleiben soll.  Die Debatte im Bundesrat ist inzwischen auf Youtube und beginnt mit einer Wortmeldung von Ewa Dziedzic (Grüne):

Wenn Medien mit zweierlei Maß messen“ gehört auch dazu – es geht weiter um die BVT-Affäre, aber auch darum, wie die Kampagne gegen Russland gesteigert wird…

PPS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich DRINGEND ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. So kann ich die von euch geschätzte Arbeit auch viel effizienter und mit euch gemeinsam fortsetzen, denn nachdem ich meine Wohnung in Wien verloren habe, bin ich auf dem Land gelandet. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

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18 Gedanken zu “Über Geheimdienstskandale

  1. Von heute an werde ich den Versuch starten, all meine Kommentare, was die Grammatik und Rechtschreibung betrifft, weitgehend nach der Übersetzungsmaschine „www.Deepl.com/translator“ auszurichten.

    Außer der besseren Lesbarkeit der Texte, erhöht sich dadurch auch die Wahrscheinlichkeit, eine grammatikalisch regelrechte Übersetzung der Texte, in andere Sprachen, zu erzielen, was, nicht zuletzt, den mitlerweile 665 Abonnenten beim Verstehen der Textaussagen sicher entgegenkommt.

    wie auch immer

    MfG

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  2. Wenn die Briten kriegsgeil sind, dann sollten sie mal den Müll bei sich zu Hause wegräumen. Die Schlagzeilen sollten eigentlich voll mit den Untaten der pakistanischen Pädophilenbanden sein.

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    1. es ist sicher auch ablenkung von telford -aber das ist leicht, weil die öffentlichkeit eh schon zugerichtet ist, alles zu schlucken, hauptsache, kein „rassismus“

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      1. Es ist gut und richtig, dass die Einreiseverbote, welche an politisch Andersdenkenden an der Grenze zu Großbritannien verhängt worden sind, nun auch im Europäischen Parlament unverblümt thematisiert wurden.

        Außerdem ist es somit ein bewiesener Fakt, dass, unter Anderen, auch Martin Sellner (Identitäre) aufgrund seiner politischen Überzeugungen, vom Establishment politisch verfolgt wird.

        wie auch immer

        MfG

        Gefällt mir

  3. Ausgezeichneter Artikel. Verfolge die Ermordung der Ex Russengeheimdienstler aufmerksam und die Hetze der Medien gegen Russland . Hab gleich gedacht das steckt viel mehr und anderes dahinter.
    Es bleibt spannend.

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    1. Danke… das hat wieder was vom Kampf gegen Windmühlen. Freie Medien schreiben eh zahlreich kritisch und werden insgesamt auch sehr viel gelesen, aber MSM Propaganda geht weiter – man kann fast sagen, mehr denn je, genau deswegen…

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  4. Seien wir mal ehrlich: wozu soll dieses ‚Bundesamt fur Verfassung und Terrorismusbekämpfung‘ gut sein, wenn die zur Verfügung stehenden Ressourcen sowieso hauptsächlich gegen politisch Andersdenkende zum Einsatz kommen?

    Und wo nehmen diese Herrschaften überhaupt das Recht her, politisch Andersdenkende mit technischen Möglichkeiten auszuspionieren?

    Ich habe keine Ahnung, wie schlimm es in der Ära Adolf Hitler gewesen sein mag. Ich kann mir jedoch gut Vorstellen, das die nun bekannt gewordenen Aktivitäten der BVT-Mitarbeitet, den Aktivitäten der Gestapo des Dritten Reiches, betreffend der Intention, wahrscheinlich zum verwechseln ähnlich sein müssen 😦

    wie auch immer

    MfG

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  5. >>>>BREAKING NEWS<<<<

    Heute ist ein besonderes Lob an Sie auszusprechen, Frau Bader. Erstmals ist es Ihnen gelungen, den Ex-Zivildiener Darabos komplett aus Ihrer Berichterstattung ausgesperrt zu halten. Das ist erfreulich.

    Das beschert Ihrem Artikel eine 80 Prozentige Qualitatssteigerung.

    Mir war sowieso immer schon schleierhaft, warum Sie sich ständig schützend und verteidigend vor Darabos stellen, obwohl es der Ex-Zivi nicht ein einziges Mal der Mühe wert gefunden hat, Ihnen für Ihren Einsatz zu danken.

    Undank soll zwar der Welten Lohn sein, aber irgend wann muss auch schluss mit lustig sein. Mister Darabos hat sich Ihre Zuneigung in keinster Weise verdient, im Gegenteil: Derartige Ignoranten wie Darabos verdienen es nichtmal ignoriert zu werden.

    Wie auch immer

    MfG

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    1. das ist ganz einfach unfair, was sie da machen. es mag eine macke sein, wenn man die alten geschichten immer wieder erwähnt, aber alexandra hat dadurch PERSÖNLICH erfahren, wie RISKANT es ist sich mit den MACHThabern und ihren haberern in einer sogenannten freien demokratie anzulegen.

      ich habe darabos persönlich kennengelernt und kann ihnen versichern, dass er sehr dankbar für jede untertsützung ist und sehr kritisch gegen die psychopaten eingestellt ist, mit denen er gezwungen war am tisch zu sitzen…

      er ist ein lichtblick unter unseren sonstigen vertretern…

      warum jemand, der sich BEWUSST GEGEN den EID BEFEHLEN zu folgen, den man implizit als grundwehrdiener (=sic) seinen herrn leisten muss, von ihnen als mensch 2.er klasse dargestellt wird steht auf einem anderen blatt…

      er hat jedenfalls damals selbstständig gedacht und das bestimmt auch noch der gewissenskommission erklären müssen, so wie ich…

      alleine diesem hoch-gericht als 18jähriger gegenüberzutreten und sich abseits des mainstream zu begeben ist schon schwer…

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      1. danke, ich bin es wirklich müssig attackiert zu werden, weil ich darstelle, wie er unter druck ist – dass ich nicht irgendeine naive frau bin, ist ja wohl klar, das war ihm auch 2007 klar, als ich ihm eine ausgabe von „geheim“ (deutschland) mit dem naming names diesmal der cia-station in wien schickte; dann antwortete er ausführlich auf fragen zum thema eurofighter und entführte passagiermaschnen, und so wurde ich in seine situation gezogen.

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      2. warum jemand, der sich BEWUSST GEGEN den EID BEFEHLEN zu folgen, den man implizit als grundwehrdiener (=sic) seinen herrn leisten muss, von ihnen als mensch 2.er klasse dargestellt wird steht auf einem anderen blatt…

        Wie Sie auf Mensch 2. Klasse kommen, ist mir ein Rätsel.

        Dass Darabos Zivildienst geleistet hat, ist Fakt. Das ein Zivildiener ohne Militärische Mindest-Fachkenntnis das Amt des Verdeidigungsminister, so recht und schlecht, mimen durfte, ist ebenso Fakt.

        Dass mMn künftig hin nur noch Absolventen der Militärakademie den Verdeidigungsminister stellen sollen, habe ich bereits an anderer Stelle ausführlich begründet.

        So wie in einem Krankenhaus: auch dort ist der Primarius mindestens Absolvent einer Medizinischen Fakultät; meist sogar mit Lehrstuhl an einer Universität. Das dürfen PatientInnen zu Recht erwarten. Alles andere ist Dilettantismus.

        Daher gilt: Postenschacher aufgrund von Parteizugehörigkeit muss beendet werden. FührungsStellen werden in einer gesunden Gesellschaft immer nur aufgrund von Eignung und Qualifikation besetzt.

        wie auch immer

        MfG

        Gefällt mir

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