SPÖ: An Lobbyisten ausverkauft?

In einer Anklageschrift des US-Justizministeriums kommt auch Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer vor, jedoch (noch) ohne dass sein Name genannt wird. Es geht um Lobbytätigkeiten von Paul Manafort für die Ukraine vor dem Regime Change 2014, was vor allem deswegen brisant erscheint, weil Manafort bis August 2016 die Trump-Wahlkampagne leitete. Gusenbauer tanzt beruflich auf vielen Hochzeiten und windet sich vorerst heraus, soll aber eine Gruppe europäischer Ex-Politiker geleitet haben. Ihr gehörte Ex-EU-Kommissionspräsident Romano Prodi an, der Medien gegenüber meinte, er habe sein Honorar von Gusenbauer erhalten. Dieser bezeichnet das Lobbying als noble Sache, da es ja um Frieden gegangen sei und will sich dessen nicht bewusst sein, dass es einen formalen Auftrag gab; Gusenbauer erinnert sich an eine Konferenz im SPÖ-eigenen Renner Institut (dessen Präsident er bis vor wenigen Monaten war) im Spätsommer 2012. Am Ukraine-Lobbying wirkten die Firmen Mercury LLC und Podesta Group mit, wobei Letztere als Reaktion auf die Ermittlungen im November 2017 aufgelöst wurde. Man kann sagen, dass die Podesta Group vom Rüstungskonzern Lockheed Martin gegründet wurde, wie auch John Podestas Center for American Progress mit George Soros einen anderen, jedoch nicht unerwarteten Vater hat.

Man denkt bei Alfred Gusenbauer gerne daran, dass er seine politische Laufbahn in der Phase danach so richtig zu Geld machen konnte, sieht sich aber die Zeit davor selten genauer an. Er stand von 2000 bis 2008 an der Spitze der SPÖ und war beinahe zwei Jahre Bundeskanzler; in diese Zeit fiel die Entscheidung der schwarzblauen Regierung für die von EADS (heute Airbus Group) produzierten Eurofighter. Die SPÖ bekämpfte dies, wie die Grünen und der Aktivist Rudolf Fussi, der dann Gusenbauers und später Christian Kerns Berater wurde, von Anfang an. Hatte dies mit dem früheren Stabschef Bill Clintons, dem späteren Berater Barack Obamas und Wahlkampfleiter von Hillary Clinton John Podesta zu tun, dessen Bruder Tony die Firma leitete, die Lockheed vertrat? Wir wissen, dass die SPÖ Affinität zu Schweden hat und daher fast wie ein Lobbyist für Saab Gripen auftrat, doch im Rüstungsgeschäft rund um das US State Department kennt man sich. Als Michelle und Barack Obama im Mai 2016 zum Nordic State Dinner luden, fand man auf der Gästeliste u.a. Ms. Adrienne Arsht, Founding Chairman, Foundation for the Adrienne Arsht Performing Arts Center und als Begleiter Mr. Anthony Podesta, weiters den schwedischen Unternehmer und Mitglied des Bilderberg-Steering-Komitees Mr. Jacob Wallenberg, Chairman, Investor AB mit Mrs. Annika Levin. Von 2011 gibt es eine Aufnahme von Wallenberg mit Eric Schmidt von Google am Rand des Bilderberg-Treffens.

Kim Dotcom verlinkt zu diesem Papier

Saab gehört zum Wallenberg-Konzern, und dort unterstützte man die Politik der Clintons und Obamas gegenüber Saudi Arabien. Deshalb wurde Premierminister Stefan Löfven auch von Marcus Wallenberg begleitet, als er das wahabbitische Königreich besuchte. Als Schützenhilfe forderte der Vorsitzende des schwedischen Verteidigungsausschusses Allan Widman, dass sein Land Waffen an die von den USA unterstützten Peshmerga schicken soll, die zur US-saudischen Koalition im Irak gehören. Zugleich wurden in den USA Vorwürfe laut, dass Saudi Arabien Jihadisten und den IS finanziert und bewaffnet hat und darin auch mit der Türkei kooperiert. Den Podesta-Mails bei Wikileaks kann man entnehmen, dass Hillary Clinton seit 2014 bewusst war, dass Saudi Arabien und Qatar den IS finanzieren. Auch die USA haben daran Anteil, indem sie jene Kräfte fördern, die sie als „moderate Rebellen“ bezeichnen, die aber mit dem IS gemeinsam gegen syrische Regierungskräfte vorgehen. Geht es nach den Gesetzen, darf Schweden keine Waffen an kriegführende Parteien bzw. in Kampfgebiete liefern, doch die Behörden und der Rüstungskomplex unter Führung von Jacob Wallenberg haben die Gesetze in dieser Hinsicht bereits gebrochen. Hinzu kommt, dass alle Waffenexporte von der ISP, der schwedischen Agentur für Nichtverbreitung und Exportkontrolle überwacht werden müssen. „This was not the case of ‚Project Simoom‚, when Sweden’s Defence Research Agency (FOI), an authority under the Ministry of Defence, initiated a secret arms deals with the Saudis already in 2007 and later through an up-front firm aimed to cover the operation.

his secret arms deal between Sweden and the Saudis  has also been exposed by the organization WikiLeaks. This occasioned the Swedish military react preposterously against the WikiLeaks founder, accusing Mr Assange and WikiLeaks on Swedish TV of ‚blackmailing Sweden‘. The secret arms deal was about the Swedes constructing a weapon factory in Saudi Arabia. The armaments would consist of ‚weapons of point‘ which is also the type of weaponry used by ISIS forces against Syrian army’s armoured vehicles.  As these vehicles are of Russian fabrication, also gives NATO-prone Sweden an opportunity to test in combat their weaponry technique“, erklärt Marcello Ferrada de Noli (Ärzte für Menschenrechte). Schließlich übte Wallenberg Druck auf den Verteidigungsminister aus, indem er ihm schrieb, dass seine „saudischen Freunde“ in der Geschäftswelt gar nicht glücklich sind, wenn die Arbeiten an der Fabrik gestoppt werden; dies bedrohe wichtige Geschäftsinteressen. Konkret wäre es um das von Saab Electronic Defense Systems produzierte Erieye-System gegangen, das die Saudis bestellen wollten. 2001 machte ein Treffen zwischen SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer und dem schwedischen Verteidigungsminister Boris von Sydow Schlagzeilen (dessen Amtszeiten sich etwas mit jenen von Bill Clinton überschnitten).

Denn einige vermuteten, dass hier Lobbying für den Saab Gripen betrieben wurde, zumal es auch eine für die SPÖ ungewöhnliche sicherheitspolitische Veranstaltung gab. Schwedische Adelsfamilien wie die Wallenbergs und die von Sydows heiraten übrigens auch untereinander, sodass alle wohl verwandt sind. Auf der kritischen Seite „Discover the Networks“  wird die zentrale Rolle John Podestas für die Clintons dargestellt; John P. begegnete Bill C. im Jahr 1970 im Rahmen der Antikriegsbewegung. Dies mag wie bittere Ironie wirken, gehörte doch zum „Project Podesta“ für Bill Clinton, am Kongress vorbeizuregieren und so auch 1999 per Executive Order gegen Jugoslawien Krieg zu führen:“When US News and World Report first revealed the existence of Project Podesta on November 1, 1999, two Congressional hearings convened to investigate the Clintons‘ abuse of executive power. But the investigators issued no reports and took no action.“ Selbstverständlich wusste Podesta als Berater Hillary Clintons, dass ihr Mailserver ein offenes Buch ist, dass Einfluss gegen Geld für die Clinton Foundation vergeben wird und dass Clinton-Unterstützer auch Terrorismus fördern. Die Entwicklung der letzten Monate beschreibt die Seite so: „Back in April, the powerful Washington lobbying firm run by Clinton ally Tony Podesta filed a document admitting its work for the pro-Russia European Centre for a Modern Ukraine may have principally benefited a foreign government.

New disclosures revealed dozens of previously unreported interactions the firm made with influential government offices, including Hillary Clinton’s State Department and the office of former Vice President Joe Biden, while lobbying on behalf of the center…. Anyone lobbying or doing public relations on behalf of foreign governments is required to register as a foreign agent in compliance with the Foreign Agents Registration Act. The Aug. 17 filings include short-form registration statements for six Podesta Group employees and an amendment to the firm’s registration statement that includes a list of political contributions made by relevant employees throughout 2013. A review of those donations shows both parties received cash from Podesta Group lobbyists. The individual employee filings appear to be uniform and lawyerly, each describing what their services were supposed to entail as, ‚Research and analyze issues related to principal’s organizational mission of improving ties between Ukraine and the West counsel on activities in Congress and executive branch and developments that relate to the principal’s organizational mission; and maintain contact, as needed, with legislative and executive branch officials, members of the media, and NGOs.‘ One of the filings is for Tony Podesta himself, who was a bundler for Hillary Clinton’s 2016 presidential campaign. Tony and his brother John–Clinton’s 2016 campaign chairman–co-founded the lobbying firm in 1988. Last August, the AP reported that [Donald Trump campaign manager Paul] Manafort oversaw the lobbying efforts on behalf of the center carried out by the Podesta Group and Mercury, another high-powered firm. As the Washington Examiner noted in May, the Podesta Group was paid more by the think tank than Mercury — the firms earned $1 million and $720,000 between 2012 and 2014, respectively.“

„Wet Works“ in Podesta-Mail

Zu den Manafort-Ermittlungen und Tony Podesta schreibt Politico: „Some of the world’s largest companies — BAE Systems, Walmart and Lockheed Martin — have paid him piles of cash to represent them in the Capitol. His firm’s receipts reached nearly $30 million in 2010, and his company has swelled to nearly 60 employees. But now, the 74-year-old D.C. fixture is showing this town that what took decades to build can implode in a day.Podesta announced Monday that he would be stepping down from the firm he founded in 1988 with his brother, John Podesta, amid reports that special counsel Robert Mueller could bring criminal charges against him and his firm. Mueller’s team is investigating work that Podesta did on behalf of Paul Manafort for a Ukrainian nonprofit.“ Die oben abgebildete Mail vom 9.2.2016 hat für eine Menge Spekulationen gesorgt, da „wet works“ auch von Geheimdiensten verwendet wird, wenn angedeutet wird, dass jemand beseitigt werden soll. Manche sehen einen Zusammenhang mit dem Tod von Höchstrichter Antonin Scalia auf der Cibolo Creek Ranch in Texas am 13.2. 2016, an dem so manches merkwürdig erscheint (hier mehr dazu). Es kann auch sein, dass Podesta schlicht einen schrägen Humor hat. Was seine Laufbahn betrifft, sorgte sie dafür, dass auch Bruder Tony ganz speziellen Zugang zum Weißen Haus hatte.

2008 kümmerte sich Podesta um den Übergang von der Präsidentschaft von George W. Bush zu jener Barack Obamas, und 2013 wurde er auch offiziell Obamas Berater, was bis 2015 angelegt wurde. Als dank Wikileaks Podesta-Mails öffentlich wurden, erfuhr man, wie sehr Obama und die Clintons Griechenland 2015 drängten, harte Bedingungen der EU zu akzeptieren. Es wirkt wie ein Kitschroman, wenn Bob Woodward in „Obamas Kriege“ schildert, wie John Podesta mithalf, Hillary Clinton in die Regierung zu holen. Auch wenn Dialoge sicher nicht so stattgefunden haben, wird Podesta doch einigen Einfluss gehabt haben. Bei Obama und Clinton gab es früh indirekte Berührungspunkte, da ihr Mentor Saul Alinsky („Rules for Radicals“) war, der die Industrial Areas Foundation gegründete, für die der junge Obama arbeitete. Bald erhielt einer einen 125.000 Dollar-Buchvertrag, lieferte das Werk über das Verhältnis zwischen Rassen jedoch nie ab; für „Dreams From My Father“ bekam er 40.000 Dollar, doch es soll stilistisch an seine Freund Bill Ayers, einen der Weathermen erinnern.  Namens Association of Community Organizations for Reform Now (ACORN) trug Obama mit dazu bei, dass Banken auch praktisch Mittellosen Kredite geben mussten, was zur Immobilienblase führte. Es wird uns nicht überraschen, dass es bei ACORN eine Soros-Komponente gibt und dass bereits vor der Finanzmarktkrise davor gewarnt wurde (heute macht ACORN mit Soros in Anti-Trump).

Über „Wet Work“

Wie einige andere Demokraten tat sich Obama leicht beim günstigen Immobilienerwerb, doch seine Biografie zeigt auch, dass er immer Protektion hatte; umso wertvoller wird dann jemand wie Podesta. Dieser meinte, man käme mit der Story vom gehackten Mailserver durch, die ja schliesslich von der (mit dem Atlantic Council verbundenen) Firma Crowdstrike bestätigt wird. Dort finden wir nicht nur Google und die nächste Soros-Connection, sondern auch Obamas Ex-Finanzminister Timothy Geithner, dessen Vater Peter das Asien-Programm der Ford Foundation leitete, für das Obamas Mutter Ann Dunham arbeitete. Als vor der Wahl 2008 Obamas Passaufzeichnungen (illegal) von jemandem bei einer Firma gesucht wurden, die John Brennan leitete, wurde dieser dann Obamas Sicherheits- und Terrorismusberater (später CIA-Chef und jetzt Mitarbeiter von NBC und MSNBC). Was das Podesta-Lobbying betrifft, so bedient es bei Rüstungsaufträgen schon mal beide Seiten. Diese Meldung zeigt, dass man sowohl für den Anbieter Lockheed auftrat als auch für den Käufer Saudi Arabien:

„On Tuesday the Department of Defense announced a new $524 million contract for Lockheed Martin to sell Patriot missiles domestically and to foreign militaries, including those of Romania, Qatar and Saudi Arabia. The Saudi Kingdom is represented in Washington through a web of influential power brokers — among them until recently was the Podesta Group, which folded late last year amid possible implication in Special Counsel Robert Mueller’s probe. While representing Saudi Arabia in Washington, Podesta Group also lobbied Washington on behalf of Lockheed.“ Wie sich Schweden nicht um eigene Gesetze kümmert, nehmen es auch die USA nicht so genau, wie ein Papier von 2001 zeigt, das Wikileaks veröffentlichte: „The document is a Lockheed Martin power point presentation (4 slides) from 2001 on the F-22 Raptor fighter jet, covering various aspects of the F-22, including attempts to manipulate the Royal Australian Air Force (RAAF) into buying it (‚Goal is to heavily influence RAAF requirements definition‘). There is a U.S. law called the Obey Amendment that prohibited DoD funds to be spent on export efforts for the F-22 Raptor. Despite this, Lockheed Martin, the United States Air Force (USAF) and possibly the State Department did indeed try to do an export effort including high level briefings to Australia back in 2001.“

SPÖ-Gusenbauer-Wahlwerbung (2006)

Als die Plattform die US-Botschaftscables publizierte (Herbst 2010), befand sich darunter auch diese Depesche vom 16. 12. 2008, das Lobbying für den F-35 zeigt. Wir haben bei Mainstream-Medien die CIA und Multimilliardäre wie George Soros an Bord, was konkret auch Säbelrasseln bedeutet, um Verkäufe eben zum Beispiel für Lockheed anzutreiben:  „Both the THAAD missile system and the Aegis Ashore system are made by Lockheed Martin, one of Podesta Group’s major clients. Lockheed Martin paid Podesta Group $130,000 in the first quarter of 2017 alone and $1.8 million since 2014. According to Podesta Group’s own internal marketing collateral, one of their aims is to ‚Win key government Projects‘ for Lockheed Martin.“ Man kann dabei nachvollziehen, wie es zu einem Kommentar z.B. in der „Washington Post“ kommt: “At a time when the federal government was seeking to reduce its spending dramatically, Lockheed Martin asked the Podesta Group to ensure one of its flagship programs continued to receive full funding,” steht im Promotionsmaterial, das die Podesta Group anfertigte. Vom Whistleblower Q angespornt, sehen sich viele Menschen politische Zusammenhänge neu an, etwa was es mit der zu Bill Clintons Zeit gestarteten Operation Merlin wirklich auf sich hatte. Dabei wurde dem Iran weisgemacht, ein russischer Überläufer biete echte Atomwaffenbaupläne an; aber was ist, wenn die USA in Wahrheit sowohl dem Iran als auch Nordkorea halfen?

Dann wäre es nur noch absurder, wenn dann auch noch via Mainstream Angst geschürt wird, um die Absatzzahlen von Lockheed (u.a. bei Aegis und Thaad) zu steigern. Hier kommt außerdem der Uranium One-Deal ins Spiel, der den Verkauf amerikanischer und kanadischer Uranreserven nach Russland mit sich brachte. Daran wirkte Bill Clinton mit, der dazu mit Kasachastan verhandelte, das später – welch ein Zufall aber auch – u.a. dank Gusenbauers Beratung „salonfähig“ gemacht wurde. Als Gusenbauer Kanzler war, durfte er Clinton 2007 beim Life Ball in Wien begrüßen, der vor allem für die fragwürdigen Praktiken der Clinton Stiftungen Spenden sammelte. Clinton war gerade samt Stabschef Podesta Bush gewichen, was jedoch kein wirklicher Bruch war, als Gusenbauer mit dem schwedischen Verteidigungsminister von Sydow im Jänner 2001 in Wien zusammentraf. Was spielte später bei der Anti-Eurofighter-Linie der SPÖ eine Rolle? Übten Kontakte zu den US-Demokraten Einfluss aus? Auch beim 2. Eurofighter-Ausschuss 2017 blieb im Raum stehen, dass der SPÖ (i.e. Gusenbauer) etwas angeboten worden sein musste, doch darüber schwiegen alle eisern. Ausbaden sollte es freilich der damalige Minister Norbert Darabos, der offenkundig unter massivem Druck stand und steht. Er sprach sich 2007 auch gegen das Aegis-Raketenabwehrsystem von Lockheed aus, was die seit Jahrzehnten eng mit dem Konzern verwobene CIA wohl erst recht auf den Plan rief.

Clinton und Podesta in Nordkorea (Q-Posting Nr 742)

Eine weitere Verbindung zwischen Podesta und der SPÖ läuft über Stanley Greenberg, den die Partei immer wieder als Berater engagierte und der nach Clintons Scheitern ihre Fehler analysierte. Greenberg kritisierte Clinton auch einmal in einer Mail an Podesta, dass sie unempfindlich für systemische Korruption sei. Greenberg und Podesta korrespondierten regelmässig, wie wir dank Wikileaks nachvollziehen können. Auch Soros gehört dazu, wie man z.B. bei der Diskussion eines neuen „Project Podesta“, eines Masterplans für die Machtübernahme in den USA 2008 sehen konnte. Vor einigen Monaten wandten sich besorgte US-Katholiken in einem offenen Brief an Präsident Donald Trump, weil sie befürchteten, Podesta habe im November 2012 nicht bloß gescherzt über einen „katholischen Frühling“, da ja Benedikt im Frühjahr darauf zurückgetreten war und sich der Kurs der Kirche sehr geändert hat.  Greenberg war einmal für Soros‘ Open Society Institute tätig und kooperierte mit Soros bei einem Regime Change-Versuch in Israel 2011. Nach Österreich brachte Greenberg, wenn ihn die SPÖ engagierte, den Israeli Tal Silberstein mit, der ein Mossad-Agentenführer sein soll und so rüde mit Menschen umgeht, dass sich Greenberg von ihm distanziert hat.

Wie weiter oben zu sehen war, stellte die SPÖ mit Berater Silberstein Spitzenkandidat Gusenbauer als „Sozialfighter statt Eurofighter“ dar. Man fragt sich wirklich, warum die SPÖ Leute beschäftigt, die mit Regime Changes zu tun haben  – immerhin wurde Silberstein in „Our Brand Is Crisis“ über Bolivien verewigt. Nach der Wahl 2006 musste die SPÖ dann bei Ressortverhandlungen auf vieles verzichten, nur um das in einem nicht kriegführenden Land zunächst weniger wichtige Verteidigungsmininisterium zu beanspruchen. Norbert Darabos, der sicher selbst einen guten Wahlkampf hingelegt hätte, vor allem aber nicht jedes Porzellan mit der Konkurrenz zerschlagen hätte, musste Silbersteins Wahlversprechen ausbaden. Doch als Minister hatte er nicht den verfassungsgemäss vorgesehenen Handlungsspielraum, sondern wurde abgeschottet, überwacht, unter Druck gesetzt. Da es in Österreich wie in den USA „crooked liberal judges“ gibt, dient die Justiz bislang dazu, diesen Zustand abzusichern und Gusenbauer und andere davonkommen zu lassen. Es schadete dem Image von Airbus, einem der größten Konkurrenten von Lockheed durchaus, dass aus Österreich dauernd Querschüsse gegen den Eurofighter kamen. Doch das Bundesheer wurde auch gezielt abgewirtschaftet, damit es der Masseneinwanderung 2015 nichts entgegensetzen kann, es keine korrekte Befehlskette gibt. Das mag jene Sozialdemokraten nicht stören, die wie die US-Demokraten auf der Linie der Globalisten um George Soros sind. Der von Gusenbauer favorisierte ÖBB-Chef Christian Kern war ihr Favorit als Parteichef, doch als er dann auch gleich Silberstein auf Gusenbauers Rat engagierte, verspielte er das Kanzleramt wieder.

Ausschnitt aus der „Presse am Sonntag“ (25.2.)

PS: Wahlkampfmaterial von 2006 fand nach der vorverlegten Wahl 2008 nochmals Einsatz und zwar als „plant“ im Wrack von Jörg Haiders VW Phaeton. Am Boden im Wageninneren lagen zwei alte Broschüren, eine so, dass ein Gusenbauer-Bild obenauf war und damit an den „Sozialfighter statt Eurofighter“-Wahlkampf erinnerte. Mehr dazu hier; es ist sicher bloss Zufall, dass die Technikkomponenten des Phaeton vom Audi A8 stammen, der Darabos‘ Dienstwagen war/ist. Ansonsten sei auf Wikileaks Vault 7 verwiesen, wo es auch um die CIA und Smart Cars geht; Julian Assange wurde auch deswegen von Schweden verfolgt, weil er Rüstungsgeschäften in die Suppe spuckte. American Intelligence Media hat übrigens eine Timeline der Taten der Bushes, der Clintons, von Podesta usw. ins Netz gestellt. Übrigens ermittelt das FBI wegen australischer Zuwendungen an die Clinton Foundation – es ist eine Frage der Zeit, bis es beim Life Ball, der Wiener Stadtregierung und der SPÖ ankommt…

PPS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich DRINGEND ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. So kann ich die von euch geschätzte Arbeit auch viel effizienter und mit euch gemeinsam fortsetzen, denn nachdem ich meine Wohnung in Wien verloren habe, bin ich auf dem Land gelandet. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

51 Kommentare zu „SPÖ: An Lobbyisten ausverkauft?

  1. Küberl möchte anscheinend einen türkischen und arabischen ORF und natürlich GIS forever and more.
    Ansonsten Schwafelstunde für Idioten.
    Solche Gäste sind so die Momente wo man faule Eier auf den Fernseher werfen möchte.

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      1. Und JA, Information bzw. Unterhaltung, die immanenten Kernbereiche des ORFs, sind juristisch, aber auch betriebswirtschaftlich betrachtet klassische Konsumgüter

        Mit welcher Begründung also wollen Sie jetzt so spontan für das Selbe, wenn Sie es konsumieren, keine Gebühren mehr zahlen müssen ?

        Wie auch immer

        MfG

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      2. eigentlich wäre ein sozial gerecht finanzierter un-abhängiger journalismus was positives…

        aber allein schon dass das finanzamt als gis auf private firma spielt ist eine perversion.

        aber es waren ja angeblich 66% dafür den perversionen tür und tor zu öffnen…

        ding-dong!

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      3. „aber allein schon dass das finanzamt als gis auf private firma spielt ist eine perversion.“

        Wie kommen Sie bittarschän auf Finanzamt?

        wie auch immer?

        MfG

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      4. @fledgling:

        so:

        „(2) Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Wien. An ihrem Stammkapital ist der Österreichische Rundfunk zu beteiligen. Der Erwerb von Anteilsrechten ist neben dem Österreichischen Rundfunk dem Bund, vertreten durch den Bundesminister für Finanzen, vorbehalten.

        (3) Der Bundesminister für Finanzen wird ermächtigt, betriebswirtschaftlich nötigen Kapitalerhöhungen bzw. Kapitalherabsetzungen zuzustimmen.“

        https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10012892

        bitte gerne!

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      5. was wollen Sie damit?

        Für alle ausgelagerten, in GmbHs und in sonstigen Unternehmungsarten umgewandelten Unternehmen liegt die Zuständigkeit der im, von Ihnen zitierten, Absätze 2 und 3 beschrieben Sachverhalte, beim Bundesministerium für Finanzen.

        Trotzdem ist die GIS alles Andere als ein Ableger des Finanzamts. Darum geht’s !!!

        Bitte gerne !!

        wie auch immer !

        MfG

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      6. jetzt hamas ganz genau und zwar unter dem § 7 RGG „Verwaltungsstrafbestimmungen“

        (2)
        Verwaltungsstrafen sind durch die Bezirksverwaltungsbehörden zu verhängen. Die eingehobenen Strafgelder fließen dem Bund zu.

        Somit hat der Magistrat seinerzeit ‚im Auftrag des Landes / BH‘ die Rundfunkgebühren eingehoben

        Ahnlich wie jetzt der Magistrat ‚im Auftrag des Landes‘ den Heizkostenzuschuss abwickelt.

        Jetzt aber ruft die Pflicht, ich muss mich nämlich als Kibitz an der Aufarbeitung der Causa Darabos beteiligen lol

        wie auch immer

        MfG

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      1. Denn mit dem ORF zahlen wir ja gleich für die CIA Propaganda mit.

        O heilige Einfalt !!!

        Wenns Sie gegen CIA Propaganda sind, müssten Sie das Internet meiden, denn das Internet ist immerhin die Spielwiese der Geheimdienste und zwar von Anfang an.

        wie auch immer

        MfG

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      2. Ich hab doch vor ein paar tagen über die operation mockingbird geschrieben, es geht nicht nur um ein paar medien, sondern um viele – na klar findet man immer wieder propaganda und muss nicht mehr mitzählen – besser ist es,. alternative infoquellen zu finden und zu verbreiten. und sich wo immer geht selbst schlau zu machen.

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      3. na klar findet man immer wieder propaganda und muss nicht mehr mitzählen – besser ist es,. alternative infoquellen zu finden und zu verbreiten. und sich wo immer geht selbst schlau zu machen.

        Volle Zustimmung. Genau darum geht’s! RT zB ist für meine Begriffe ein Propagandasender und trotzdem hab ich RT im Abo, weil ich dadurch deren Sicht auf bestimmte Ereignisse und / oder Vorgänge studieren kann, als Kontrast oder einfach nur als Ergänzung.

        wie auch immer

        MfG

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  2. Ausgezeichneter Artikel wieder Alexandra.
    Die SPÖ ist echt zum Ableger von Amerikas Gnaden geworden.
    Und unser Freund der Gusi wieder mittendrin. Hatte schon Entzugserscheinungen .schon lange nichts von ihm gelesen. .lol.
    Aber auch in diversen Tageszeitungen schreibt man über seine schmutzigen Geschäfte. Hoffentlich wachen da viele Leute auf.

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      1. da geht’s um was anderes, denn die telekom musste immer käufer zwischenschalten, wenn sie nicht direkt wegen corporate governance kaufen konnte…

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      1. Wer sich ohne Bevormundung von Seiten wie ‚botcheck‘ im Internet zurechtfindet, ist klar im Vorteil, bezeugt es obendrein eigeständig analytisches Denken.

        wie auch immer

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  3. @fledgling
    Seiten wie botcheck sind keine Hilfe um sich „zurechtzufinden“ sondern Analyse Seiten

    Ihr analytisches Denken hat mich bisher wenig bis gar nicht beeindruckt.

    Political propaganda bots are semi-automated or automated accounts on Twitter who identify themselves as real humans and endorse politically polarizing content.

    We decided build a model to identify accounts using the tweeting patterns of these bots. Machine learning is useful for classification problems, and Natural Language Processing provides a way for our models to characterize every user’s tweet. These models identify distinguishable patterns from groups of bots versus groups of regular users at a large scale.

    View at Medium.com

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    1. Ihr analytisches Denken hat mich bisher wenig bis gar nicht beeindruckt.

      Das lässt mich wiederum unberührt. Um mein analytischen Denken als analytisches Denken zu begreifen, müssten Sie zuerst selbst in der Lage sein, analytisch denken zu können, was bei Ihnen jedoch meistens, aufgrund Ihrer Beschaffenheit, fehlschlägt.

      Aussagen wie: ‚Sie rauchen zwar gerne, haben aber nichts gegen ein RauchVerbot‘ bezeugen unumstritten, dass Sie des eigenständigen Denkens völlig unfähig sind. So schaut’s aus!

      wie auch immer

      MfG

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    1. stimmt ich bin oft offtopic
      da geht es mit mir durch

      Sie liefern ja schon wieder ein Indiz, dass analytisches Denken sich weit außerhalb Ihrer Einflussnahme abspielt. Ohne analytischem Denken, fällt es Ihnen freilich schwer, den Inhalt der, von Frau Bader bereitgestellten, Artikel zu erfassen;

      anstatt jedoch das Unverstandene durch Fragen zu klären, müllen Sie den Kommentarbereich mit Off Topic Gesäusel zu, freilich als Kompensation zum Unvermögen, sagt der Fachmann 😦

      #Orf on

      Wie auch immer

      MfG

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      1. So hart würde ich das nicht ausdrücken, denn durch das Netz sollen wir ja mit unseren Gedanken ausfransen – aber jeder kann immer entscheiden, etwas zu lesen, drüber nachzudenken und dann konzentriert zu posten…

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      2. aber jeder kann immer entscheiden, etwas zu lesen, drüber nachzudenken und dann konzentriert zu posten…

        Ganz genau so ist es, Frau Bader!

        wie auch immer

        MfG

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      3. @fledgling
        sie fallen vor allem durch Unwissen, konstruierten Schlussfolgerungen. abstrusen Behauptungen und mit Beleidigen anderer Poster auf…..
        sie disqualifizieren sich im Grunde permanent selbst

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      4. sie fallen vor allem durch Unwissen, konstruierten Schlussfolgerungen. abstrusen Behauptungen und mit Beleidigen anderer Poster auf…..
        sie disqualifizieren sich im Grunde permanent selbste fallen vor allem durch Unwissen, konstruierten Schlussfolgerungen. abstrusen Behauptungen und mit Beleidigen anderer Poster auf…..

        sie disqualifizieren sich im Grunde permanent selbst

        lol

        Sie sind zu schlagfertig; Ich gebe mich geschlagen 😀

        Wie auch immer

        MfG

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  4. es ist sicher bloss Zufall, dass die Technikkomponenten des Phaeton vom Audi A8 stammen, der Darabos‘ Dienstwagen war/ist

    Meinst du damit, dass man Darabos auch bald mittels Autounfall um die Ecke bringen will? Ansonsten, der Audi A8 ist wohl der meistverwendete Politiker-Dienstwagen der Welt. Gut möglich, dass da ein Werksseitiger „Ausschaltknopf“ für unangenehme Politiker installiert wurde.

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  5. @fledling ORF muss nicht jeder bezahlen. Jeder der fernsieht muss zahlen. Die Leute von der GIS marschieren in ein Haus ein wie die Eintreiber im Auftrag des Finanzamts.

    Welche Landesabgaben in der GIS Gebühr für Fernsehen versteckt ist kann ich nicht sagen. Angeblich wird in dem Zusammenhang mehr oder weniger (also in etwa aka. zirka) die Differenz zwischen Radio- und Fernsehgebühr als Landesabgabe eingehoben. Was auch immer aus dem prall gefüllten Topf finanziert wird? Wenn es allein die Landesstudios sind, dann wäre mir das egal. Der ORF ist dahingehend nicht so harmlos, da die kriminell anmutende Organisation über die eigene Karte im Fernseher wollte mein Zugriff auf andere Kanäle genauso abkassieren. Gegen den ORF nimmt sich das sog. Finanzamt eher aus wie ein Verein Heiliger, auch wenn der Vergleich ein trügerischer an sich ist.

    Dem allen liegt die Lüge des ‚gerechten‘ Vater Staats zugrunde der die zunehmende Inflation zum Wohle aller umverteilt. Der Beitrag zur Kostenwahrheit in Österreich war eine Tortengrafik in welche Bereiche wieviele Milliarden flossen. Verarschen können wir uns selbst. *)

    Alle Abkassierer in Österreich, als ein Sozialismus unter vielen genannt, sind stark in dieser Tradition des Selbstbetrugs verhaftet. Es sagt ja keiner, dass die Finanzverwaltung teil des betrügerisch agierenden Weltfinanzsystems ist. Dem Bürger wird vorgegaukelt als sei Bund – Land und Gemeine harmonisch miteinander verwoben. Pustekuchen. Finanz ist eigenständig und auch bei den Gemeinden selbst nicht beliebt.

    Dass die Frau Fekter überhaupt mal den ersten Schritt tat und mal grob die Verwendung aufzeigt ist mal hoch anzurechnen. Sonst kassieren einfach alle entlang der traditionell verankerten Nehmerqualitäten ab und fallen im Rahmen derselben bezogen auf ihr Stehvermögen eiliger um als angedacht, aber ohne Tortengrafik.

    Aber ‚denkt‘ (gedacht) hat es sich der Österreicher schon lange, aber getan hat er oder sie nichts.

    Mein großes Vorbild ist und bleibt Big Daddy Schiff.

    In Österreich wollte die SPÖ + ÖVP zu Zeiten Haiders die E.U.-Förderungen für die Landwirtschaft fürs Budget abkassieren und dann erst verteilen. Man kann jetzt drüber philosophieren ob es besser ist, dass Großbauern die Förderungen kassieren oder keiner und die Förderung wird zweckentfremdet. Die nächsten Fälle von Missbrauch von Fördermitteln kann man in jeder Gemeinde am schön ausgebauten Dorfplatz mit Brunnen bewundern, die Fördergelder waren auch anders gedacht.

    Das Spiel in Österreich ist ähnlich. Man lässt unter dem Label AKM Abgabe die Gebühren für das Kopieren von Medien eintreiben usw.. Eigentlich macht die Abgabe an die AKM selbst (Künstler) eher wenig aus.

    In dem Sinne hat die Dame oder der Herr schon recht. Wenn man so einen Zugang über Duck Typing wählt, dann steht der ORF zu Politik wie die Finanz zu Politik. Eine symbiontische Beziehung zwischen zwei parasitären Strukturen. Die zwei sind in Österreich die bekanntesten und auch in .de. Aber alle sind verbunden mit Politik (egal ob Unternehmenspolitik, traditioneller Politik im Rahmen der Scheindemokratie, …).

    Das einzige was in Österreich gemeinsam wird bewerkstelligt ist das halten der Schulden der Finanzvermögen der sich in elitärer Position vermeinenden Zeitgenossen.

    Vorsicht. Den Demokratisch Militärischen Industriellen Komplex fördert jeder durch Kauf von Konsumgütern genauso. Je weniger High-Tech desto unwahrscheinlicher werden solche einkassierten Lizenzgebühren.

    Konsumverzicht ist heute schon sehr attraktiv und wird immer attraktiver. Die Arbeit wird mittlerweile auf Kunden ausgelagert usw…

    Die Frau Bader ist zum Teil auch die Muse welche uns wachküsst, aber die arbeitet zumindest selbst auch.

    *) Gestern saß Herr Walter Ötsch im Zentrum und merkte an, die Rechtspopulisten sprechen immer vom braven Volk und der Elite. Dabei gibt es mehrere Gruppen von Menschen die, meiner Definition nach, sich in elitär anmutender Position vermeinen. Er nannte sie etwas knapp formuliert Eliten. Weiters stellte er korrekt fest, dass die Aufarbeitung 2008/09 nie wirklich stattfand. Warum wohl? Eliten = die Abkassier, jene mit den vollgeräumten Taschen, allein lässt man heute einräumen. Sonst wär man ja kein Linker.

    Der Herr Ötsch ist so ein Attack Heinzi. Ich dachte als ich mich einschrieb die Attack schritte zur Tat, aber kein mil Equipment weit und breit, von ein Hubschraubern überhaupt keine Rede. Dabei war ich schon ausgerüstet mit Wagner CD, Hut und Pokerkarten. Die bewegen sich auch langsamer als die Schnecke der ich den lieben langen Tag zusehe.

    Unsere Zeit entspricht eher gut jener des Eisenbahnbooms in welcher es Politiker und Lobbyisten am Ende zu bunt trieben und das Schienennetz auf der Insel sich zusehends sättigte am Ende kollabierte. Es wurden bspw. Aktien an nicht bewilligten Bauprojekten vergeben usw… Die Folge war eine fünfjährige Rezession die den Mittelstand massiv enteignete. Bei uns werden eben nicht Aktien verkauft sondern gemeinschaftliche Finanzierung für die Organisation des Anscheins von Arbeit verwendet.

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    1. „ORF muss nicht jeder bezahlen. Jeder der fernsieht muss zahlen“

      Ganz genau so ist es, Aplikmuj
      ¡ Danke für die Klarstellung !

      „Die Leute von der GIS marschieren in ein Haus ein wie die Eintreiber im Auftrag des Finanzamts.“

      „Marschieren“ tun die GIS Eintreiber mMn für den Magistrat. Zumindest war am Selbigen, bevor der Bereich Radio-Fernseh Gebüren ausgelagert wurde, die Zuständigkeit.

      Hausbesuche wurden, im Zweifel, von Mitarbeitern der Post erledigt.

      Die GIS gibt es glaube ich seit 2003. Pathologisch selbstverständlich es Auf- und Eintreten scheint bei GIS Eintreibern eher ein UnternehmensKonzept zu sein, Stichwort: PsyOps

      Wie auch immer

      MfG

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      1. Marschieren. Bei uns kam einer ins Haus und wolle wieselflink die Treppe rauf … ohne viel zu fragen. Weit ist er nicht gekommen.

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  6. Es ist schon zulässig die Finanzverwaltung gebraucht als Collections Department der korrupten Weltfinanzeligte zu betrachten. Der ORF als Teil des Demokratisch Medial (Military?) Complexes steht gemeinsam mit der GIS resp. umgekehrt dem um nichts nichts.

    Früher war es eben die Selbstbetrug mit dem Bildnis des (doch eher selbst)gerechten Vater Staats welches diesen Missbrauch blumig in Szene setze und in den letzten Jahrzehnten ist es eher der Controllingansatz. Politik im Unternehmen staat ähnelt immer mehr der Unternehmenspolitik und die Ausdreck des Managements von Allmenden.

    Die Finanz oder ORF ist ja nicht gnädig. Sie lassen eben den Wirt nur soviel Luft grad noch, dass er ihm in Zukunft im Rahmen der Umverteilung grad nicht die Luft ausgeht.

    Am Ende zanken sich die sog. Eliten um die Verwendung der Allmende (Wirts) Menschen und deren Arbeit/Leistung in ihrem Sinne. Politik schafft den vermeintlich ‚gerechten‘ Ausgleich. Diese Rolle widerspricht ganz klar der Verantwortung im Rahmen des Abwehrens von Übergriffen aus dem ochlokratischen Ganzen, egal ob von Lobbyisten als Vertreter von Minderheiten oder Volksabstimmung als Ausdruck von ‚Es regiert die Mehrheit‘.

    Lobbyismus und SPÖ riecht nach den fabianisch anmutenden Zügen. Alte Freimaurer unter sich, welchen grad mal gemeinsam ist die Töpfe zu bewachen aus denen sie sich reichlich lassen die Taschen befüllen.

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    1. ich mag schöne Sachen …ich mein ich hab keine Ralph Lauren Couch (hätt ich gern) aber ganz verarmen und verzichten ist auch kein Spass….

      Die Frage ist ob Konsum wirklich die Wurzel des Übels ist oder vielmehr, in welcher Relation der Preis der Güter, die Produktion der Güter und die Gehälter der Produzierer zueinander stehen.

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      1. Verarmen brauchen Sie nicht. Kaufen sie nicht den Namen von Ralph Lauren.

        Rabatt wäre die Absenkung eines Preisindikators auf das eigene Preisniveau.

        Preise hängen von der Geldmenge im Markt(platz) ab.

        Stellen sie sich den Konsumenten vor wie einen Marktplatz mit einem Marktstanderl auf dem Papiermünzen aufgeklebt sind (Kreditrahmen). Der Güterbereitsteller zieht dann die Konsumenten auf den Platz vor seinem Auslieferungslager und bildet einen Marktplatz mit ihm als Monopolist. Auf dem Weg legt der Güterbereitsteller das Preisniveau fest. Ralph Lauren findet Sie, wenn sie genug hohes Einkommen haben. Jedes Gut existiert allein für sich.

        Das Einkommen ist mit fixem Betrag festgelegt, rotiert mit 12 und wird mit Sonderzahlungen temporär ausgeweitet (Individual- resp. Haushaltskonsument).

        Kann man sich aus dieser Geldmenge das Gut nicht kaufen, nicht die Geldmenge mit Konsum(enten)kredit ausweiten. Das geht allein orchestrierten Märkten wie Immobilien usw… Dass sie einen Kredit für ein Haus bekommen hat jemand organisiert.

        Der Kern ist, dass nicht sie zum Güterbereitsteller gehen sondern bspw. das Waschmittel im Regal Sie findet und nicht umgekehrt. Hin und her gerissen vor dem Regal. Erster Ansatzpunkt.

        Der Trick ist, dass sie kein Geld haben (im Sinne der Münzen). Der Güterbereitsteller drückt ihnen die Münzen für den Tausch in die Hand oder wirft sie gedanklich in den von ihm gebildten Marktplatz rein. Dann fragt der Güterbereitsteller, ‚Darf ich die Gütermenge bei dir wegwerfen‘. Sie sagen ‚ja‘ 2 Stück. Zweiter Ansatzpunkt.

        Früher waren wenigstens noch Unternehmen auf Marktplätzen resp. Märkten. Die aber auch schon nicht mehr in Deutschland bspw… In der Industrielinie (seit den den 80ern) selbst haben sie einen Kunden mehr oder weniger oder eine handvoll. Je nach Alter des Produkts bspw. Auto. (Modewort Just In Time usw…).

        Aber trotzdem brauchen diese stabile Produktionsmittel bspw. eine flexible robuste Couch. Dritter Ansatzpunkt.

        Vorsicht. Sie können einen Güterbereitsteller in einer Industrielinie nicht konsequent die Preise runterdrücken. Der senkt den Gewinn und erhöht die Kapitalumschlagshäufigkeit bis sie ca. mit der im Konsumenten synchron ist nämlich 12 (Dann wird die Neoklassik zu Klassik. Direkte Kopplung von Input und Output. Kein Sparvermögen im Konsumenten. Der Zins 0 usw… ). 2% Gewinn mal 12 = 24% gemessen aufs eingesetzte eigene Finanzkapital bspw. Eigenkapital. Deswegen werden teure Mitarbeiter abgebaut. Der Güterbereitsteller resp. sein Investor kassiert entweder das Sparguthaben oder der Kunde.

        100 EURO Lohnerhöhung netto sind im Konsumenten für alle Beteiligten schwieriger zu erwirtschaften als wenn sie bspw. 1200 EURO im Jahr im ‚Pfusch‘ (Kleinstgewerbe) dazuverdienen.

        Wenn sie 100 EUR im Einkommen potentielle Spareinlage haben, dann rotiert die Geldmenge 12mal und sie haben auch 1200 EUR. In der Praxis sagen sie aus Sicht der Güterbereitstellungslinie. Geld bitte auf mein Sparbuch wegwerfen. Vierter Ansatzpunkt.

        D.h. jedes Einkommen bildet heute prinzipiell ein eigens Preisniveau aus. Als öknomisches wird in der Regel das Medianeinkommen betrachtet.

        Die Geldmenge wird an bereizustellenden Mehrwert gekoppelt. Wird eine Gütermenge am Marktplatz von ihnen übergeben spricht man von Umsatz. Ist das Einkommen Arbeitslohn dann handelt es sich sicher um das Haushaltseinkommen resp. Individualeinkommen im Rahmen des Haushalts.

        Geld ist da wenn die Rechnung geschreiben wurde im Konsumenten bspw. des Selbstständigen oder Unternemens. Noch dazu hat der Konsument den Vorteil, dass die Geldmenge nicht einen fixen Betrag hat und mit variabler Geschwindigkeit rotiert. Fünfter Ansatzpunkt.

        Der Konsum(ent) selbst ist ein Resultat aus der Auflösung der Gütergleichrangigkeit am Marktplatz und die Unterteilung in Produktions- und damit verbunden die Investitionsgüter vs. Konsum(enten)güter.

        Die Trennlinie ist das geringewertige Wirtschaftsgut (Werkzeuge).

        a) Investitionsgut wurde bis in die 90er noch auf einem ‚Marktplatz‘ übergeben (Maschinen)
        b) Das investitionsgleiche Gut wie (Auto und Haus resp. Wohraum (siehe oben)) im Konsumenten.
        c) Geringewertige Wirtschaftsgüter im Unternehmenskonsumenten (der existiert in der Nachfragesicht nicht in der anbieterseitigen),
        d) Verbrauchsgüter – Konsum

        Konsum(enten)güter!

        Deswegen verweilt der Mensch im Konsumenten auch in der Rolle des Verbrauchers und nimmt dort Gütermengen in Empfang.

        Diese Geldmenge im Konsumenten ist gekoppelt und die Art der Kopplung bestimmt den Zugriff auf die Güter. Sie brauchen mit einem Arbeitslohn keine Maschine kaufen, da die Maschine am Betriebsgelände ist versperrt 😉

        Zu Beginn sollte die Energie und die Arbeitskraft auf den Mulitplikator Maschine gelenkt werden, zuerst die Pflanze dann die Frucht. Der Unternehmer zahlt sie nicht für die Arbeit, sie verweilen auf einem Betriebsgelände. Ursprünglich war die Verweilende im Konsumenten die ‚Hausfrau‘ und der Mann verweilte im arbeitsteiligen Bewirtschaftsprozess auf einem Betriebsgelände. D.h. aber auch für Sie mehere Einkommen pro Haushalt. Wesentlichster Ansatzpunkt.

        Nach 40 Jahren waren Produkte am Marktplatz eher durch und dann begann ein Unternehmen weniger Menge zu liefern. Das waren die 45 Jahre Arbeit bis zu Pension und 10 Jahre gab es noch die Güter mit denen sie lebten. Kein Scherz. (19tes Jahrhundert)

        Das Problem des Aussterbens der Güter wollte man lösen und hat Wachstumfunktionen orchestriert die zu Beginn noch schnell wachsen (ersten Jahre im Unternehmen) und nach geraumer Zeit so 20 Jahre beginnen radikal abzuflachen. Im Endzustand gilt die totale Automatisierung und ein paar Manderl die noch die Maschine streicheln.

        Gut wäre in dem Fall nicht ein Produkt sondern bspw. der Personal Computer. Vom sei es C64 bis zum Mac der heute im Geschäft steht. Auf dem Weg werden die Güter immer spezieller an sie angepasst. Damit handelt jeder sein eigenes Preisniveau aus. Letzter Ansatzpunkt – Handeln Sie. Das können sie in der Industrielinie nicht, denn sie können nur ’nein‘ sagen. Verzicht ist Ausdruck von Substitution.

        Kaufen sie sich bitte einfach langlebige Sachen b) bspw… egal woher die kommen. Schauen Sie dass sie diese selbst reparieren können, das gehört zum Gebrauch dazu. Beim nächsten Kauf gibt es das Gut so nicht mehr. Die Modell laufen exakt darauf raus, dass bei Vollautomatisierung der Zins 0 ist. Es gibt Güterklassen wie jene die sie früher nur auf Gewerbeschein bekamen … robust und preiswert. Die guten Güter welche einst im Binnemarkt in die Breite wurden getrieben gehen heut in den Export. Finde wenn gewünscht lokale Güter die in die Breite getrieben werden, die gibt es morgen auch noch. Großtischlerei.

        Güter werden an sich neuen Märkten eher angepasst. Kann für jemanden der Neues Sucht auch ein Vorteil sein, als wenn der Güterbereitsteller probiert die letzten drei Hund im Dorf im Binnenmarkt zu machen.

        Leasen sie Ralph Lauren Garnitur nicht usw…

        Sie sollen sich schon schöne Dinge kaufen die lange halten. Es geht immer nur um Finanzierung. Der Lohn ist nicht der Gegenwert für die ‚Arbeit‘ sonst wohnten Maschinen im Luxus.

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    1. Wenn das stimmt, was die Krone berichtet, geht es in der Causa Darabos weniger um Veruntreuung, sondern, bereits nach einmaligen lesen der zur Verfügung gestellten Infos, eindeutig um Wehrmittelsabotage § 260 StGB.

      Mindestens „Staatsfeindliche Verbindungen § 246 StGB“ ist im Laufe des Ermittlungsverfahren zu prüfen!

      wie auch immer

      MfG

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      1. Die gute Nachricht: Darabos befindet sich mit Gusi wieder mal in bester Gesellschaft, Nostalgie: wie in alten Zeiten. Alte Liebe rostet eben niemals, oder: Show me your friends and I,ll tell you Who You Are !!!

        Wie auch immer

        MfG

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      2. mit gusi in gesellschaft? der sinn dieses postings will sich mir nicht erschliessen

        mir als Kiebitz ist es wichtig, vor allen von den Ermittlungsbehörden regelrecht verstanden zu werden und die Ermittlungsbehörden haben’s verstanden; ist immerhin deren Kommunikationsstil

        Mehr darf ich, auch als selbsternannter Kiebitz, während eines laufenden Ermittlungsverfahren niemals öffentlich sagen.

        Ich bitte um Ihr Verständnis

        wie auch immer

        MfG

        Gefällt mir

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