Wer soll Wiener Bürgermeister werden?

Die Wiener SPÖ wird demnächst entscheiden, wer Bürgermeister Michael Häupl nachfolgen soll: Klubobmann Andreas Schieder oder Stadtrat Michael Ludwig. Die Lager beider mobilisieren eifrig, wobei Ludwig als Wohnbaustadtrat auch Gegenwind außerhalb der Partei zu spüren bekommt, was auf Schieder nicht zutrifft. Wenn sich aber die NEOS auf Ludwig einschießen, werben sie damit indirekt für Schieder und lehnen zudem einen geregelten Wohnungsmarkt ab, sind also für mehr städtische Armut und Obdachlosigkeit. Schieder gehört als Transatlantiker mit Karriere via Sozialistische Jugendinternationale zur no border-Fraktion, die es auf den Untergang Wiens und Österreichs ankommen lassen will. So betrachtet ist Ludwig zumindest das geringere Übel, zumal er von seinem Ressort her wohl auch einen realistischen Blick auf die Stadt hat. Man darf sich dennoch keine Illusionen machen, da die rotgrüne Stadtregierung 2015 die Agenda der illegalen Masseneinwanderung deckte und forcierte, wenn auch Entscheidungsprozesse von außen nicht nachvollziehbar waren. Doch in der Bundeshauptstadt ist auch der Sitz der meisten instrumentalisierten Organisationen der sogenannten Zivilgesellschaft, die ausschließlich für Einwanderung lobbyieren, aber behaupten, es gehe allgemein um Menschenrechte.

Das Ausblenden der Menschenrechte Einheimischer bzw. deren systematischer Verletzung muss auch die Stadtregierung auf ihre Kappe nehmen, da sie zuwenig dagegen unternommen hat und oft im Gegenteil noch förderte, dass Menschen eingeschüchtert und gequält werden. Niemand sah eine Gefahr darin, dass im Sommer 2015 nur mehr „refugees welcome“ auf der Tagesordnung stehen durfte, obwohl / weil es viele Arme und Obdachlose in Wien gibt, die keineswegs alle einfach Pech hatten, sondern denen oft übel mitgespielt wurde. Da sich Wien zur „Menschenrechtsstadt“ erklärte und seit Jahren vor allem jene Projekte gefördert werden, die irgendwie das Label „Integration“ tragen, steht das rote Wien auch für Heuchelei. Dazu kommt ungeheurer Nepotismus und das Verschonen korrupter Genossen von Strafverfolgung und Desinteresse an langfristigen (geo)politischen Strategien, die ihre Wirkung gegen uns entfalten (und das unter Mithilfe einiger Genossen). Lange galt Häupl als der „Patriarch“ der SPÖ, doch 2015 sah es so aus, als würden ihm Stadträtinnen und die Grünen auf der Nase herumtanzen. Allerdings handelte es sich nicht um eigenständige emanzipierte Politik(erinnen), sondern um Handlangerdienste für George Soros und andere Globalisten, denen Staaten und ihre Grenzen ein Dorn im Auge sind.

SPÖ Wien auf Twitter zu Chat mit Michael Ludwig

Will sich die SPÖ ein SPD-Schicksal doch noch ersparen, muss sie in Wien mit Bedacht wählen, wer an der Spitze von Partei und Stadt stehen soll. Sorry to say, aber die Genossen, die immer noch alle aufnehmen wollen und meinen, damit wären sie brave „Antifaschisten“ sind nichts anderes als gehirngewaschen. Eine Woche ohne Fernsehen und Massenmedien würde ihnen guttun, in der sie möglichst viel  mit den Menschen in der Stadt reden. Dann begreifen sie, dass sich Wien auch durch ihr Zutun massiv verändert hat und sie nur mehr versuchen können, noch größere Auswüchse wie in Deutschland zu verhindern. Und sie sollten auch möglichst viele alternative Quellen heranziehen, in denen z.B. Tacheles geredet wird, was wirklich in der GFK steht und was das Bestreben des EU-Parlaments bedeutet, jeden auch nur entfernt Verwandten im Land seiner Wahl aufnehmen zu lassen. Es dauert natürlich länger als ein Sekunden-Reflex von „du Nazi“ und „du Rassist“ oder „du Rechter“, sich Zusammenhänge und Verflechtungen anzusehen, wie sie u.a. ich akribisch darstelle. Wer sich diesem Erkenntnisprozess stellt, wird erkennen müssen, dass „die“ Zivilgesellschaft nicht einfach entstanden ist, weil sich gute Menschen für etwas Gutes stark machen wollen, sondern als Deckmantel für Masseneinwanderung und ihre Folgen dient.

Man frsge sich doch einmal – da ja ein Kandidat für Wohnen zuständig ist -, warum der Verein Ute Bock mit der Immobilienbranche verbunden ist und was eine Meldung über Wohnungsnot in Stuttgart für Wien bedeutet. „Flüchtlinge“, die nie welche gemäss GFK waren, werden staatlich subventionierte Konkurrenz zu Menschen, die alles selbst aufbringen müssen, dies aber nicht können. Wie Gunnar Heinsohn im Video unten bemerkt, steht und fällt das deutsche System mit 15 Millionen Menschen, die Steuern erbringen, ohne vom Staat oder bei staatlich geförderten „NGOs“ oder Sozialkonzernen angestellt zu sein. Diesem Teil der Bevölkerung wird, ohne ihn zu fragen, immer mehr an Kosten für „Geflüchtete“ aufgebürdet, ohne Sozialbetrug durch Mehrfachidentitäten oder falsche Altersangaben nachzugehen. Auch in Wien gibt es längst rechtsfreie Räume, auf die keineswegs „Menschen mit Sozialneid und Ängsten“ hinweisen, wie Profiteure so gerne behaupten. Wer sich den Umgang mit illegalen Einwanderern und mit Einheimischen vorurteilsfrei ansieht, wird feststellen müssen, dass Letztere ruhig frierend im Freien übernachten dürfen, weil ihre Not als weniger tragisch empfunden wird. Wien hängt aber in seinem Überleben von der gesamten Bevölkerung ab, die Chancen braucht, statt immer mehr einer Elendsindustrie ausgeliefert zu werden, die auf ihre Kosten existiert.

Gunnar Heinsohn

Dass Österreich 2015 die Grenzen nicht sicherte, hat auch etwas mit Hochverrat im Bundesministerium für Landesverteidigung zu tun, an dem Mitglieder der Wiener SPÖ beteiligt waren, die von der Partei bestens versorgt wurden und denen niemand je ein Härchen gekrümmt hat (während ich als Gegnerin von Hochverrat alles, auch meine Wohnung in Wien verloren habe). Man musste die Kapazitäten des Bundesheers abbauen und dafür sorgen, dass kein Minister vorhanden ist, der sein Amt verfassungskonform ausüben kann und der die Aufgabe des Militärs ernst nimmt, die Souveränität Österreichs und unsere Gebietshoheit zu schützen. Man weiss, dass der damalige Minister Gerald Klug (aus der Steiermark und Freimaurer) auch intellektuell dazu kaum in der Lage gewesen wäre und via Kabinettschef Stefan Kammerhofer (bei den ÖBB auf Spitzenposten untergebracht) dirigiert wurde. Kammerhofer erhielt wiederum Anordnungen von denen, die Europa destabilisieren wollen, und setzte zuvor Minister Norbert Darabos zu, der als intelligent gilt, aber keiner transatlantischen Agenda dienen wollte. Darabos wurde abgeschottet, überwacht, unter Druck gesetzt und kann sich auch als Landesrat nicht frei bewegen; beim Bundesheer verstanden viele nicht, dass es immer um Interessen geht, wenn ein Befehlshaber unter Druck gerät.

Dank Mainstream-Propaganda glaubten auch in der Partei viele, dass Darabos von einem Tag auf den anderen nicht mehr für die Wehrpflicht, sondern für ein reines Berufsheer ist, dem auch keine Miliz mehr zur Verfügung steht. Man vermied es auch, der Frage nach verdeckter Einflussnahme von Geheimdiensten nachzugehen, sondern verstand die von Ex-Vizekanzler Hannes Androsch ins Leben gerufene Plattform „Unser Heer“ als Unterstützung, obwohl es um eine Zukunft mit Kampfeinsätzen zur Sicherung von Rohstoffen ging. Es verwundert nicht, dass Andreas Schieder in seiner Abgeordnetentätigkeit nie Partei für die Interessen unserer Landesverteidigung oder für Darabos ergriff, besuchte er doch Bilderbergertreffen. Es war Michael Häupl, der 2001 erstmals den Mossad-Agentenführer Tal Silberstein als Wahlkampfberater engagierte, doch 2006 musste ihm der damalige Bundesgeschäftsführer Darabos weichen, der selbst einen guten Wahlkampf hingelegt hätte. Silbersteins Skrupellosigkeit wurde von Parteichef Alfred Gusenbauer und Co. in Kauf genommen, auch wenn Darabos darunter leiden musste und es dann puncto Eurofighter ausbaden sollte. Erst im Wahlkampf 2017 wurde vieles bekannt, mit dem ironischen Effekt, dass Silberstein Christian Kern nicht zum Kanzler machte, sondern dies eher verhinderte.

SPÖ Wien auf Twitter zu Chat mit Schieder

Über die Hintergründe wurde und wird wie in der SPÖ üblich der Mantel des Schweigens gebreitet, obwohl unter der Hand heftig diskutiert wird. Was die von Schieder, den Stadträtinnen, den roten Jugendorganisationen und den Soros-NGOs forcierte Einwanderung betrifft, droht alles auch auf europäischem Level zu eskalieren, weil halbherzige Grenzsicherung kein wirklicher Schutz ist. Absurde Umfragen vom IFES-Institut des roten Seniorenchefs Karl Blecha sollen die Partei in Sicherheit wiegen, dass sie nicht bei der nächsten Gemeinderatswahl unterzugehen droht. Sieht man sich Wählerpotenziale an, so wird die Sozialdemokratie in weit geringerem Ausmaß als die FPÖ von Arbeitern und Angestellten gewählt, was natürlich an Etikettenschwindel liegen kann. Dennoch zeigt es, dass die Menschen der Partei nicht mehr zutrauen, ihre Interessen zu vertreten, wenn sie sich – siehe SPD, Grüne D und A, Linkspartei, Neos – in Ehe für Alle, Gendern und alles für  „Schutzsuchende“ sowie Islamverniedlichung ergeht. Noch-Bundesparteichef Christian Kern, der Schieder favorisiert, befeuerte illegale Einwanderung als ÖBB-Chef mit Sonderzügen und ließ eine Welcomer-Szene auf großen Bahnhöfen entstehen.

Dafür war er sich der Unterstützung der Manipulierten sicher, die u.a. als „Team Haltung“ gegen Vorgänger Faymann auftraten, aber selbst keine Probleme mit massiver Menschenrechtsverletzung an Einheimischen haben. Das Halali auf Faymann, der 2015 noch mit Nazi-Vergleichen gegenüber Ungarn empörte, aber nun gegen unbegrenzte Einwanderung war, erreichte am 1. Mai 2016 auf dem Wiener Rathausplatz seinen Höhepunkt. Dort wurde der Kanzler orchestriert aus dem Büro einer Stadträtin (Sonja Wehsely, Schieders Partnerin?) ausgepfiffen, was ihn sehr erschütterte, und mitentscheidend für seinen Rücktritt war. Noch vor seinem Abgang stellte der NATO-Mainstream inkl. ORF Kern als Nachfolger vor, wobei Häupls Wunschkandidat Gerhard Zeiler (TIme Warner/Council on Foreign Relations) zugab, mit Kern lange gegen Faymann konspiriert zu haben. Es ist nur folgerichtig, dass Kern bald Besuch von George und Alexander Soros erhielt, sich wie die Wiener Stadtregierung für die Soros-Universität in Budapest einsetzte, gegen „Obergrenzen“ ist und sich im Herbst 2017 als enger Verbündeter von Soros bezeichnete.

Schieder zur Ehe für Alle (Twitter)

Zwar besuchen viele Wiener Rote eifrig Schulungen der Parteiakademie, doch wie offen geht es dort zu? Als ich zuletzt bei einer Diskussion war, dachten ausser mir nur die letzten Kreisky-Weggefährten noch international, während für alle anderen international gleich „refugees welcome“ war. Dafür ist aber auch vieles tabu, etwa die Beziehungen von Kapitalisten und Spekulanten zur Partei oder die starke Israel-Komponente bei Kern und seinem Umfeld. Als Andi Babler, Erich Fenninger, Julia Herr und andere 2015 die „Initiative Kompass“ ins Leben riefen, schien es darum zu gehen, wieder die Menschen zu vertreten, die sich von der SPÖ im Stich gelassen fühlen. Doch bald wurde alles auf „welcome“ umgelenkt und man betrachtete alle als „rechts“, die da nicht mitziehen wollten. Auch wegen zahlreicher Skandale hoffen viele Wiener darauf, dass die SPÖ den Bürgermeistersessel verliert, was sie auch auf Bundesebene noch mehr schwächen würde. Viele wollen nicht erkennen, dass ihnen Neoliberale als vermeintlich Linke serviert werden, die nichts anderes als eine Aufgabe des Staates mit herbeiführen sollen. Es sei davor gewant, bei Ausführungen von Karl Marx und Friedrich Engels zum Nationalstaat als Unterdrücker der arbeitenden Klasse nicht daran zu denken, was Staat heute bedeutet.

„Staat“ sollte dafür stehen, die Menschen zu schützen, die im freien Wettbewerb unter die Räder zu kommen drohen. Leider geben in der SPÖ noch jene den Ton an, die mit viel Rückenwind von NGOs und Mainstream und meist mit vom Staat bezahltem Gehalt dagegen auftreten, an diese Menschen zu denken. Ihr Job ist es schliesslich, alles der Welcome-Agenda unterzuordnen, zu Übergriffen, untragbaren Zuständen und Islampropaganda in Medien zu schweigen, aber imaginäre Rassisten, Nazis und Frauenfeinde zu jagen. Natürlich ist die Unterwanderung der Partei in der Partei tabu, da man dann jene in Gremien zur Rede stellen müsste, die verglichen mit Aussagen vor ein paar Jahren eine Kehrtwendung machten bzw. ganz andere Prioritäten setzen. Auf diese Weise kommt das jedoch kaum zum Tragen, das die Existenz der Sozialdemokratie begründet und Basis für gute Wahlergebnisse ist. Auf das Problem des Kaperns von (wesentlichen) Teilen der Partei habe ich auch immer wieder vergebens hingewiesen, zumal der Umgang mit Darabos da nur ein Indiz von mehreren ist.

PS: Am 27.1.2018 gewann Michael Ludwig mit  57% der Stimmen, während Andreas Schieder 43% erhielt.

PPS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich DRINGEND ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. So kann ich die von euch geschätzte Arbeit auch viel effizienter und mit euch gemeinsam fortsetzen, denn nachdem ich meine Wohnung in Wien verloren habe, bin ich auf dem Land gelandet. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

 

30 Kommentare zu „Wer soll Wiener Bürgermeister werden?

  1. Wenn man mich als Außenstehenden fragen würde, wäre ich auch für Ludwig als zukünftigen Wiener Bürgermeister. Da er das Rathaus und damit die Gemeindepolitik kennt. Zudem ist Schieder schon sehr weit links, aber nicht klassisch sondern ideologisch, was leider wenig wert ist.
    Schieder gilt nicht nur als transatlantisch, seine ideologische Prägung zeigt sich vor allem auch durch Dinge wie die Befürwortung eines Ausländerwahlrechts(verfassungsmäßig unmöglich und juristisch gelinde gesagt verrückt) und natürlich die Soros-Affinität.
    Der Grund für die Stimmenverluste der SPÖ in den letzten Jahren, ist wie bei der SPD in Deutschland, in zuviel Ideologie und zu wenig Sozialdemokratie begründet.

    Was kümmert es Arbeitende, deren Reallöhne seit vielen Jahren kaum steigen, während die Mieten und Lebenskosten immer teurer werden, wenn die SPÖ für Minderheiten wie Schwule oder „Flüchtlinge“ Politik betreibt? Die Lebensrealität dieser Menschen steht ganz im Gegensatz zu diesen Mickey-Maus-Problemen. Daher gehen ihnen soviele zur FPÖ davon und bleiben hauptsächlich Parteigünstlinge oder Bessersituierte ihnen als Wähler erhalten.

    Wer drückende Probleme hat und in Wien bspw von der Überfremdung die Nase voll hat, wendet sich de facto der FPÖ zu. Da gilt es für die SPÖ anzusetzen. Auch wenn die FPÖ wohl unterm Strich Etikettenschwindel betreibt was die angebliche „soziale Heimatpartei“ betrifft(geplante Pfändung einheimischer Arbeitsloser), so plakatiert sie wenigstens die richtigen Themen.
    Und für was sich die SPÖ nicht alles hergibt. Angefangen vom „Flüchtlings“-Irrweg, wie alle anderen sozialdemokratischen Parteien in Europa, was denen herbe Verluste bescherte und rechte Parteien aufleben ließ. Über die hier auf Ceiberweiber so oft beschriebenen Verbindungen zur „Sachraubwaltermafia“, bis hin zu NGOs und György Soros.
    Ich habe mir die Ergebnisse der Nationalratswahlen von 2002, ein wenig im Verlauf bis 2017 angesehen. Es müssen wohl hunderttausende von der SPÖ zur FPÖ gewechselt sein in dieser langen Zeit.
    2002 wählten die SPÖ noch 1,79 Mio Österreicher. Die FPÖ wegen Knittelfeld nur 491.000.
    2017 hatte die SPÖ nur noch 1,36 Mio Wähler, die FPÖ dagegen 1,31 Mio. Das beweist herbe Verluste der SPÖ im Laufe der Jahre, wenn auch mit schleppendem Tempo. Natürlich spielen da die Knittelfeld-Affäre und diverse reaktionsbedingte Protestschwälle eine Rolle. Aber wohin sind die meisten SPÖ-Wähler verschwunden? Zur FPÖ. Vom einen Etikettenschwindel zum anderen könnte man sagen.

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    1. Mich würde interessieren, ob ihr Udo Landbauers(FPÖ) Distanzierung vom antisemitischen Liederbuch für glaubwürdig haltet:

      http://www.vienna.at/falter-sieht-fpoe-politiker-landbauer-in-naehe-der-schoah/apa-1440257336

      Da soll Landbauer Mitglied bei der Burschenschaft „Germania zu Wiener Neustadt“ sein, und in einem Liederbuch gibt es antisemitische Inhalte, doch er distanziert sich davon.
      Auch die Burschenschaft selbst distanziert sich davon.

      Dass die FPÖ zu etwa 40% rechtsextreme Wähler hat, darunter fallen auch die angeblichen 2% Burschenschafter, ist sowas wie ein gesicherter Fakt. Und wenn sich Strache von Fotos aus seiner Jugendzeit distanziert, wie auch Landbauer von diesem Liederbuch, so passt es leider allzu gut in den Gesamtkontext. Diese Burschenschaftertreffen sind stets geheim, da ist es wohl schwierig überhaupt etwas Beweishaltiges zu finden. Der schale Beigeschmack bleibt, wie so oft erhalten.

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      1. was ist für sie rechtsextrem? die Frage ist ernst gemeint
        ich mein ..sind es Menschen die antisemitisch sind, sind es Menschen die gegen den Islam sind, sind es Menschen die gegen Zuwanderung sind oder was genau?
        ich frage nur weil sie sagen dass die Hälfte die FPÖ wählt ..rechtsextrem wäre?

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      2. mich interessiert, was ihr dazu sagt, dass SOS mitmensch einen gerichtsvorsteher (oliver scheiber) im vorstand hat -. dh jemanden, der mit der arisierungsmafia zusammenarbeitet – es geht nicht nur um gedankengut, sondern auch um taten

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      3. wie rechtsextrem ist SOS mitmensch, will zuwanderung von antisemiten

        SOS-Mitmensch = Linksextrem [Verdammnis], da SOS-MITMENSCH offenkundig für die Zerstörung und Beseitigung bestehender vor allem ordnender Strukturen [Staatsgrenze, Souveränität usw] eintritt; das Chaos fördert, und SOS-MITMENSCH vehement gegen den sozialen und kulturellen Frieden agitiert.

        MfG

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      4. Rechtsextrem im Sinne von bedenklich ist für mich, wenn es wie auf Unzensuriert hasserfüllt und wirklich rassistisch gegen Ausländer geht. Also wenn sie selbst entwürdigt werden aus blinder Emotion und die Sachlichkeit verlorengeht. Was ja doch immer wieder geschieht auf Unzensuriert.

        Ich selbst habe schon oft in Kommentaren die Missstände in Sachen „Flüchtlinge“ kundgetan. Diese Position, eine sachliche, halte ich weiterhin.
        Aber wenn die Grenze überschritten wird, übertrieben beleidigende Worte gebraucht werden, zeigt sich bei manchen doch rechtsextremes Gedankengut.

        Ein Beispiel für sowas, das Plakat der NPD, 2013 in Berlin plakatiert, mit einem ihrer Politiker, der auf einem Motorrad sitzt. Im Vordergrund der Spruch „Gas geben“. Was in Verbindung mit der NPD eine klare Interpretation zulässt. Nämlich die Vergasung von Juden im dritten Reich unter Hitler. Das ist geschmacklos und über der Grenze.

        Sowas findet sich auf Unzensuriert doch auch bei einigen Usern. Bei denen stimme ich meist alleine wegen dieser derben Ausdrucksweise nicht zu, auch dann wenn sie sonst Recht haben mit ihren Kommentaren.
        Hier sehe ich auch die Achillesferse der FPÖ, dass der rechtsextreme Sprachgebrauch bei ihren Funktionären oder Anhängern bei diversen Gelegenheiten immer wieder durchkommt.
        Und natürlich in der Beihilfe zum Abbau des Sozialstaates. Das kann und will ich nicht unterstützen.

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      5. ja bei manchen postings auch auf fb kann einem schlecht werden. viele schaffen es nicht, sachlich zb mit unerwünschter zuwanderung umzugehen.

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      6. In Italien zeigt sich derweil einmal mehr, dass die 5-Sterne-Bewegung von Beppe Grillo eine reine Stimmensammler/-vernichter-Partei ist. Kaum ist sie ernsthaft im Aufwind vor den italienischen Wahlen, hieß es heute, dass Grillo sich „langsam zurückziehen“ wolle. Grillo ist übrigens Mitglied der Freimaurer.
        Was den gleichen Effekt haben dürfte wie Haiders Rückzug aus der Bundespolitik
        anno 2002.

        Genau wie ich vor einigen Jahren gesagt habe(hatte die Information natürlich von woanders), ist diese 5-Sterne-Bewegung rein zur Sammlung von Proteststimmen und nicht zum Regieren gegründet worden.
        Genauso wie das Team Stronach vor einigen Jahren in Österreich und eigentlich auch NEOS. Das sind Stimmensammler, die Protestwähler anlocken, für alles und gleichzeitig nichts stehen, nie mitregieren wollen und damit eigentlich den Sinn von Demokratie verfehlen.
        Auch hier wird wieder offensichtlich, dass György Soros die Destabilisierung und Spaltung möglichst vieler Länder im Schilde führt.

        Denn ernsthaft, was macht es für einen Unterschied ob jemand bei NEOS oder der ÖVP sein Kreuzerl macht, es kommt inhaltlich aufs Gleiche heraus. Beides sind reine Wirtschaftsparteien. Und ob der inhaltlichen Armut der Grünen bei der letzten Nationalratswahl war es offenkundig, dass es auch keinen großen Unterschied macht, ob die statt bei den Grünen, mal bei der SPÖ ihr Kreuz machen.

        Die scheinbare Parteienvielfalt bedeutet lediglich einen Unterschied in der Farbe, die Inhalte sind im Wesentlichen nahezu ident. Es werden nur andere Schwerpunkte angesprochen, um sich anders darzustellen als die Konkurrenz.
        Das Gleiche wurde bei schwarz-blau sichtbar.

        Egal ob ihr schwarz oder blau gewählt habt, mit beiden wird der Sozialabbau umgesetzt und werden Unternehmer wie Konzerne gestärkt. Und das in Zeiten von Roboterisierung, Massenarbeitslosigkeit und der stetigen Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten aufgrund der, wie ich es nenne, Amerikanisierung.

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      7. mich interessiert, was ihr dazu sagt, dass SOS mitmensch einen gerichtsvorsteher (oliver scheiber) im vorstand hat -. dh jemanden, der mit der arisierungsmafia zusammenarbeitet – es geht nicht nur um gedankengut, sondern auch um taten

        An seinem CV ist interessant, dass er bald nach seiner Ausbildung zum Richter zur EU-Kommission gegangen ist.

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    2. @dhmg

      Ein Beispiel für sowas, das Plakat der NPD, 2013 in Berlin plakatiert, mit einem ihrer Politiker, der auf einem Motorrad sitzt. Im Vordergrund der Spruch „Gas geben“

      Und was sagen Sie zur aktuellen SPÖ-Wahlwerbung in NÖ mit fast identischem Inhalt?
      Siehe Foto und Film bei
      https://alexandrabader.wordpress.com/2018/01/18/darum-geht-die-sozialdemokratie-unter/

      Zweierlei Maß?
      Btw. – die NPD könnte man nahezu als Vorfeldorganisation des Verfassungsschutzes bezeichnen.

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  2. SOS Mitmensch sucht immer mehr die Nähe von antisemitischen Kreisen…damit man sein Gedankengut nicht zugeben muß da man die willigen Ausführer importiert..
    Vor 2015 wäre es für mich undenkbar gewesen die FPÖ zu wählen.Aber schon auf Grund der ORF Propaganda wähle ich sie wieder.

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    1. Naja die FPÖ spielt mit Ressentiments, statt Zuwanderer teils auch als Opfer von Strstegien zu sehen, die der Destabilisierung dienen…

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  3. Es tut mir leid,aber mein Mitleid mit Zuwanderern hält sich in Grenzen.Sie gehören nicht hierher.
    Natürlich hat die FPÖ Nachteile – ist aber trotzdem die einzige Partei,die Zuwanderung als Problem sehen.Um wenigstens die restlichen Parteien anzutreiben.(Als fromme Hoffnung)

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    1. ich habe ebenso FPÖ gewählt, komme mir aber mittlerweile wirklich wie in der Zwickmühle vor
      FPÖ macht auch beim Sozialabbau mit
      andererseits noch mehr Zuwanderer ist ebenso ein Albtraum
      schwierig
      bei den Landtagswahlen muss ich wieder entscheiden …wird aber wahrscheinlich aus reiner Notwehr wieder FPÖ ich wüsst sonst nichts

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  4. @raindancer
    Mit geht es ebenso – aber die Nazianwürfe haben mich sicher gemacht.Schon allein um es Linken zu zeigen wähle ich bei der Landtagswahl FPÖ.
    War auch die einzige Partei die sowas wie ein Wahlprogramm hat (außer,ich hätte es übersehen)

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  5. @Alexandra
    ich trau den NGOs sowieso nicht mehr
    vor zwei Tagen wurde da dauernd einer mit Tränen in den Augen ins Fernsehen gehieved, weil eine tschetschenische Familie, die seit 7 Jahren in Östererreich ist, abgeschoben wird
    um es mit Einsteins Worten zu sagen:
    manchmal frag ich mich, bin ich verrückt oder die anderen.

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  6. @raindancer
    Das Programm klingt natürlich gut,aber der Obmann ist der von der EU-Austrittspartei.
    Auch wohne ich nicht in Baden.Und die reissen nix,was ins Gewicht fallen dürfte.
    Bei der tschtschenischen Familie war die Mutter nie zu sehen (warum wohl?),sie kamen 2012,Antrag wurde abgelehnt,zahlreiche Berufungen (unterstützt von wem wohl?) und die superintegrierten waren in der Schule eher verhaltenskreativ.Die Mutter hatte Tuberkulose,die wurde kuriert (auf Kosten von wem?)
    Und im Video tönte der Bub abschließend lächelnd „Wir sind eh bald wieder da“

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    1. Irene Brickner auf derstandard.at schreibt quasi jeden Tag einen Artikel über die abgeschobene Tschetschenische Familie. Sozusagen ein faktenresistenter Live-Ticker. Das Highlight bis jetzt war: „Die Abschiebung würde gegen die Kindermenschenrechte verstoßen.“

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  7. Anti-Semitismus / Islamophobie / Nazis waren rechts!

    Mich stört etwas die falsche Bezeichnung von Dingen, da gehört der Antisemitismus dazu. Als Semiten werden jene Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen bzw. sich als Nachkommen den biblischen Sem sehen. Ein Antisemit wäre dann jemand, der vorwiegend etwas gegen Araber hat. Was aber die Bezeichnung eines Arabers als „Antisemiten“ ad absurdum führen würde. Denn dann hätte er ja etwas gegen sich selbst.

    Es ist ein Propagandakampfbegriff, erfunden von der Anti Defamation League (ADL), den wir nicht verwenden sollten.

    Ähnlich wie die Islamophobie. Erfunden von der Muslimbrüderschaft, aus ähnlichen Gründen wie die ADL. Es ist ein Propagandakampfbegriff, der jedem, der kritisch dem Islam gegenüber eingestellt ist, irrationale Ängste (=Phobie) unterstellt.

    http://theamericanmuslim.org/tam.php/features/articles/islamophobia-muslim-brotherhood

    Oder „Die Nazis waren rechts!“-Rufer. Natürlich waren es Sozialisten und Sozialisten sind keine Rechten, sondern Linke!

    Ein interessanter Kommentar dazu, den ich mal auf Youtube aufgeschnappt habe:

    „Der Nationalsozialismus entstand in Böhmen, und zwar 1896, als tschechische Sozialdemokraten, die den Sozialismus auf internationaler Ebene als unrealistische Utopie empfanden, unter der Führung von Klofac, Stribrny und Franke eine nationalsozialistische Partei gründeten. Ihr Führer wurde 1919 Eduard Benes, ein Nationalsozialist von echtem Schrot und Korn, der schon 1943 im Exil erklärte, dass man Hitler nachahmen müsse.

    Erst am 5. Mai 1918 in Wien wurde die DAP in „Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei“ umbenannt. Ihr Programm war eindeutig links. Es war offen gegen die Donaumonarchie gerichtet, antihabsburgisch, antiaristokratisch, antiklerikal, antikapitalistisch und – einziger Unterschied zu ihrem tschechischen „Vorbild“ auch antisemitisch. Die Namenserweiterung fand – ein symbolischer Zufall? – am 100. Geburtstag von Karl Marx statt.

    Bei der Räterepublik war auch Adolf Hitler dabei. Hitler diente in München mit roter Armbinde unter den Kommunisten (siehe J. Fest: „Hitler“, 1973, S. 122).

    Der aus Böhmen ausgewiesene Ingenieur Rudolf Jung überredete Hitler, der in München auch einer „Deutschen Arbeiterpartei“ angehörte und beabsichtigte, ihr die Bezeichnung „sozialrevolutionär“ zu geben, sie lieber „nationalsozialistisch“ zu nennen. Jung überzeugte ihn auch, die rote Fahne als zugkräftiges Symbol zu benützen.

    Goebbels bekannte sich sogar noch 1926 als „deutscher Kommunist“ und erklärte 1933 dem Petit Parisien in einem Interview, dass die Deutsche Revolution das Ambivalent zur Französischen sei.

    Gerade der Linksdrall der NSDAP trieb Goebbels zur Aussage:
    „Wir sind Antisemiten, weil wir Sozialisten sind.“
    War es doch auch das Programm der Braunen, den „bürgerlichen Klassenstaat zu zertrümmern“, wie Hitlers bis in den Tod treuester Paladin, Goebbels, es geplant hatte (siehe sein „Der Nazi-Sozi“, 1932, S. 10). Ja aber, fragt vielleicht der naive Zeitgenosse, haben die Braunen nicht „dennoch“ behauptet, „rechts“ zu stehen? Keine Spur! Goebbels erklärte am 6. Dezember 1931 im „Angriff“, dass die NSDAP die „deutsche Linke“ verkörpere und den „bürgerlichen Nationalismus“ verachte. Kann das deutlicher gesagt werden? Was will man mehr?

    Von Speer wissen wir, wie sehr Hitler später bereut hatte, den Rechten Franco und nicht die ihm viel sympathischeren, die Friedhöfe und Leichen schändenden Rotspanier unterstützt zu haben. Zudem betrachtete Hitler den Nationalsozialismus als eine „auf exakter Wissenschaft aufgebaute Volksbewegung“, eine Formel, die sicherlich auch Lenin hätte benützen können.

    Nun erfährt man aber in Goebbels „Tagebuch“ (II. 14), dass es, wie ihm Hitler verriet, nach einem Endsieg des Dritten Reichs allen „konservativen“ Kräften, vor allem dem Christentum, an den Kragen gegangen wäre. Es war schließlich, wie Dahrendorf sagte, die Moderne, die 1933 in Deutschland ihren Einzug gefeiert hatte, während die Rechte, die „Reaktion“ am 20. Juli 1944 das so linke „Rad der Geschichte“ zurückdrehen wollte, was aber leider nicht gelang.

    In einem sehr guten Aufsatz hat der sächsische Justizminister Steffen Heitmann (siehe Deutschland-Magazin 7/97) den Unterschied zwischen Rechts und Links herausgearbeitet.

    „Rechts“ steht demzufolge für Persönlichkeit, Vertikalität, Transzendenz, Freiheit, Subsidiarität, Föderalismus und Vielfalt, „Links“ für Kollektivismus, Horizontalismus, Materialismus, Gleichheit-Nämlichkeit, Zentralismus und Einfalt (in beiden Sinnen des Wortes). Hier muss man auch bemerken, daß Freiheit und Gleichheit Gegensätze sind, denn Gleichheit ist „unnatürlich“ und kann lediglich in der Tyrannis künstlich geschaffen werden. Nur Sklaven sind „gleich“.“

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  8. Achja, zum Thema noch:

    Für mich macht es den Eindruck, als wäre Schieder extra als „Gegenkandidat“ ins Rennen geschickt worden, damit die Wahl von Ludwig nicht zu nordkorea-mäßig ausschaut.

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