Wenn Idioten wählen

Nicht nur weil gerade über ein Buch über US-Präsident Donald Trump mit umstrittenem Wahrheitsgehalt berichtet wird, verwenden viele das Wort „Idiot“. Von seiner Herkunft bedeutet es zunächst einmal eine auf sich bezogene Person ohne jeden negativen Anstrich: „Das Wort leitet sich vom griechischen ἰδιώτης (idiotes) her, das wertfrei bis heute in etwa ‚Privatperson‘ bedeutet. Es bezeichnete in der Polis Personen, die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten und keine Ämter wahrnahmen, auch wenn ihnen das möglich war. Ins Lateinische als idiōta entlehnt, verschob sich die Bedeutung des Wortes hin zu ‚Laie‚, auch ‚Pfuscher‘, ‚Stümper‘, ‚unwissender Mensch‘. Später wurde der Begriff allgemein auf Laien oder Personen mit einem geringen Bildungsgrad angewandt.“ Es ist durchaus passend, an den ursprünglichen Begriff zu denken, wenn politische Einschätzungen scheinbar jedes Fachwissen vermissen lassen. Menschenverachtend wird die Bezeichnung gerade vom Ex-Abgeordneten Marcus Franz verwendet, der sich damit nicht zum ersten Mal als „Idiot“ entlarvt, der ausschliesslich seine persönliche Perspektive kennt:

„Soll der Idiot, der arbeitslos und ohne Ahnung vom Leben vegetiert, dieselbe Stimme haben wie der fleißige, ehrgeizige Bürger, der die Beiträge abliefert, die den Idioten erhalten?“, postete er auf Twitter, um dann noch nachzulegen: „Es gibt Dinge, die beeinflussen massiv die kognitiven Fähigkeiten. Wir haben in Ö etwa 150.000 Demenzkranke. Viele von ihnen nicht mehr zum täglichen Leben imstande. Dürfen aber wählen.“  Weil es da keineswegs nur um Menschen mit Demenz geht, twitterte ich bislang ohne Reaktion von Franz: „ich bin dagegen, dass einen tiwtteraccount haben – wie zb, der es ganz okay findet, dass kriminelle ärztekollegen als teil der sachraubwaltermafia an der zwangsentrechtung von opfern mitwirken, denen man wohnungen stiehlt.“ Tatsächlich deckt Franz dieses unethische Verhalten, statt konkreten Hinweisen auf Gutachter nachzugehen, die daran mitwirken, das Leben von Menschen zu zerstören, die sehr wohl geschäftsfähig sind, aber jemandem im Weg oder im Besitz von Grundstücken oder Immobilien. Zugleich spielt sich Franz stets als Retter abendländischer Männlichkeit auf, hat aber wie die meisten seiner hypermaskulin posierenden Geschlechtsgenossen weniger Eier als meine kastrierten Kater.

Der „Kurier“ über Marcus Franz

Der „Kurier“-Bericht über die mittlerweile gelöschten Tweets von Franz endet so: „In der Diskussion ging es um Menschen, die keine Staatsbürger, Sträflinge oder besachwaltert sind. Thomas Szekeres, Präsident der Ärztekammer Wien, nennt Franz’ Aussagen ‚eigentümlich‘ ‚Das ist schon heftig, es gibt schließlich klare Standesregeln.‘ Er habe schon einmal das persönliche Gespräch mit Franz gesucht. Ergebnislos.“ Szekeres deckt aber Psychiater, die Gefälligkeitsgutachten am laufenden Band erstellen, um Opfer auszurauben und nicht selten auch zu töten. Was der „Kurier“ besachwaltert nennt, ist Zwangsentrechtung zwecks Enteignung und weiße Folter, da es einem Todesurteil gleichkommt, kriminellen Massensachwalternetzwerken ausgeliefert zu werden, zumal es alle decken – Bundespräsident, Bundesregierung, Parlament, Sozialkonzerne, Medien, Standesvertretungen usw. Idioten im Wortsinn sind nicht nur außerstande, die NS-Zeit als Warnung der Geschichte zu verstehen und gegen Kriminelle aufzutreten, deren Vorbild Arisierungen und das Stigmatisieren von Menschen als lebensunwertes Leben sind, sondern begreifen auch in ihrer ma(a)ßlosen Dummheit nicht, dass nicht jeder einen tollen Job hat.

Ein Arzt wie Franz mag kein Problem mit einem 12 Stunden-Arbeitstag haben, doch er begebe sich einmal auf eine Baustelle, wo er dann auch noch befürchten muss, wegen des Subunternehmer-Unwesens um seinen Lohn geprellt zu werden. Er sei einmal Alleinerziehender ohne zu wissen, wie er gut über die Runden kommt, für die Kinder da ist und auch genug Geld verdient. Er sei in Not geraten, durch Pech, durch Schicksalsschläge oder eben, indem er der Arisierungsmafia ausgeliefert wird. Idioten sind nicht in der Lage, sich in andere hineinzuversetzen, denn das erfordert nicht nur Empathie, sondern auch Wissen. Wer gebildet ist, ohne dies nach formalen Kriterien zu definieren, kann eine Verbindung zwischen Fakten, allgemeinen Informationen und dem herstellen, was ihm Menschen aus ihrer Erfahrung berichten. Auch die Angst von Franz und Co. um das Aussterben der Weißen wird zur Idiotenpartie, wenn es ausschliesslich darum geht, andere Idioten zu prügeln – die nämlich, die in ihrem Schrebergarten von Idiotenformat immer noch an das Märchen von den Schutzsuchenden glauben.

Wenn sich Idioten als tapfere Uga-Uga-Männchen produzieren, wird die Sache dann sogar recht witzig, denn sie haben nichts mit dem Denken am Hut, zu dem Frauen ihnen zufolge nicht fähig sind. Man kann nicht behaupten, dass Idioten, die sich einer einzigen Sichtweise ohne jede Zwischentöne verschreiben, analytisch und klar unterwegs sind oder gerne Neues entdecken, das sie dann mit dem abstimmen, was sie bisher angenommen haben. Idioten glauben auch nicht, dass es mehr als eine Art von Männlichkeit gibt, wobei man zur Verteidigung von Franz immerhin anführen kann, dass andere Männerbilder in seiner Kindheit (Jahrgang 1963) noch seltener waren. Er mag nie Skandinavier stricken gesehen haben, aber er hätte sich an Wickie und die starken Männer orientieren können, wo Grips Machismo besiegt. Die Identitären, von Gegnern oft als Idiotäre bezeichnet, halten Frauen auch für weniger politisch geeignet, also in gewisser Weise für Idiotinnen, die in der „polis“ nichts verloren haben. Fairerweise muss man zugestehen, dass ihnen zugesetzt wird, und zwar, indem ihrem Anführer Martin Sellner Konten gesperrt werden.

Der „Kurier“ über Trump

„Vogelfrei“ ist er deswegen aber noch lange nicht, wenngleich jedwede Einschränkungen tendenziell jeden (und jede!) treffen können. Unzensuriert.at,  das diese Bezeichnung verwendet, hat noch nie unzensuriert und ungeschminkt über tatsächlich Vogelfreie berichtet, nämlich über die Opfer der Sachraubwaltermafia, die nicht mal zur Polizei gehen können, wenn ihr Leben in Gefahr ist. Kritisch und unzensuriert wird leicht zur Idiotie, wenn nicht bedacht wird, dass Dinge mehrere Seiten haben können oder dass Begriffe angemessen sein müssen. Selbstverständlich stimmen die Relationen auch ganz und gar nicht, wenn Idioten reflexartig auf alles reagieren, das mit „refugees“ etikettiert wird, aber wegsehen, wenn es um Einheimische in Not geht. Und nur Idioten tun so, als habe noch nie jemand einen anderen mit dem Messer attackiert oder eine Frau vergewaltigt, ehe man uns illegale Masseneinwanderung zumutet. Von der Therapie für Vietnamveteranen her kennt man den Begriff „Trigger-Warnung“, denn wenn etwas in Selbsterfahrungsgruppen für andere traumatisch sein könnte, wurde gewarnt.

Die Idiotie unserer Zeit besteht auch in einer Serie an Trigger-Warnungen, da die einen regelmässig das ausblenden, was ins Weltbild der anderen passt und umgekehrt. Wer aber gegen Masseneinwanderung ist und darauf hinweist, dass der sogenannte Westen die Länder überfallen oder ausgebeutet hat, aus denen Massen zu uns kommen, wird von beiden Seiten angegriffen. Dabei geht meist unter, dass nicht ohne Grund dauernd gespalten wird und dass man so auch von eigenen Zielen ablenkt – etwa einer Verarmung von Massen, denen man nun auch in Österreich Hartz IV zumuten will. Mit idiotischem „wer keine weiteren Schutzsuchenden will, ist ein Nazi“-Gejammere zeigt die Opposition, dass nicht mit ihr zu rechnen ist, wenn es um soziale Kampfmaßnahmen geht. Stories über das Trump-Buch haben im Titel oft das Wort „Idiot„, da Autor Michael Wolff meint, jeder halte ihn für einen Idioten (und Trump selbst sich für ein Genie). Es wäre wirklich idiotisch, angesichts ständiger Propaganda gegen Trump dabei stehenzubleiben und nicht auf andere Berichte hinzuweisen. Für Trump spricht, egal wie peinlich manch ein Tweet mit Millionen Followern sein mag, aber u.a. das Vorgehen gegen die Clinton Foundation.

Auf die Kollegen krimineller österreichischer Psychiater (die auch auf CIA-„Wunsch“ tätig werden, wie Opfer wissen) braucht man nicht viel zu geben, denn sie sollen Trumps geistige Gesundheit, i.e. Amtsfähigkeit in Frage stellen. Der (vermeintliche) Idiot im Weißen Haus hat eine Verordnung unterzeichnet, die es erlaubt, ab Jänner 2018 gegen kriminelle Vereinigungen auch im Ausland vorzugehen, wenn sie Sklaverei und Menschenhandel betreiben. Dies wird von zahllosen ungesühnten Opfern von organisiertem Kindesmissbrauch oder der Sachraubwaltermafia in Österreich mit Aufmerksamkeit verfolgt, die sich auch auf den durch Österreich verletzten Staatsvertrag mit u.a. den USA als Signatarmacht berufen können. Eine differenzierte Trump-Kritik zeigt, wie sich die Republikaner früher zu Idioten machen ließen: „Wie viel linksliberalen Unsinn haben sie widerwillig mitgemacht, aus lauter Angst, von den linksliberalen Medien dumm hingestellt zu werden? Kurz, es war ihnen peinlich, in Washington, dieser elitären, hochgebildeten, reichen Stadt das umzusetzen, was sie ihren peinlichen Wählern im Mittleren Westen versprochen hatten.“

Von linker Rhetorik ohne Handlungen haben die Menschen nun einmal nichts: „Barack Obama sieht besser aus, wirkt klüger, redet klüger, aber hat kaum etwas erreicht. Von ihm werden die Historiker sagen, dass er der erste schwarze Präsident Amerikas war, und? – sehr viel mehr wird ihnen nicht einfallen. Trump hat schon jetzt deutlich mehr Wirtschaftswachstum ausgelöst als Obama, die Arbeitslosenzahl geht zurück, die Börse jubelt, und die meisten Amerikaner werden schon im Februar feststellen, dass sie weniger Steuern bezahlen müssen.“ Die Menschen konnten Obama als Person bewundern, verloren aber ihre Jobs und verarmten. Das haben jene Idioten auch bei uns heute noch immer nicht verstanden, die sich jetzt am Trump-Enthüllungsbuch hochziehen, statt sich zu überlegen, wie sie der Regierungsmehrheit im Fall des Falles genug Widerstand entgegensetzen können z.B. um Hartz IV zu verhindern. Das wird nicht ohne über den Schatten springen und Bündnisfähigkeit gehen und setzt voraus, nicht mehr auf den Trigger „Schutzsuchende“ anzuspringen.

PS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

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23 Gedanken zu “Wenn Idioten wählen

  1. Idiotie bedeutet also Selbstbezogenheit, jetzt ist das auch klar. In der Hauptschule hat eine Lehrerin behauptet, ein Idiot wäre jemand der etwas sage, das nicht stimmt.

    Mich würde interessieren, Frau Bader, ob Sie selbst auch einen Bezug zu Sachwalterschaft haben. Ist das so?

    Marcus Franz ist der typische VP-Wähler. Er kennt nur seinen Arbeitsalltag, hat wohl nie körperlich schwer gearbeitet, will sich aber politisch engagieren, eine Führungsposition innehaben und anderen die Welt erklären.
    Arbeitslose, Kranke, Behinderte und die ganze untere soziale Schicht sind für ihn wohl minderwertige Menschen. Die VPler igeln sich aber auch unter ihresgleichen ein, lassen kaum neue Erfahrungen welcher Art auch immer zu, auf anderslebende Menschen bezogen. Zudem gibt es einen enormen Bezug zu Konformismus.

    Unter das „gehört so“ fallen da die Pflicht einen Job zu haben der Ansehen bringt(Arzt, Jurist, Büromensch und dgl), das Nichtverkehren mit politisch Andersdenkenden, Bälle in der Ballsaison, der Urlaub am Meer oder in Österreich in Wellnesshotels, Ätzen gegen Arbeitslose, die junge Generation dieser Klientel hat keinen Bezug mehr zur katholischen Kirche, sitzt dafür aber fleißig im Gemeinderat und so gehen wichtige Werte von früher verloren. Sie sitzen vielleicht dort wo Entscheidungen gefällt werden, dort aber wo man das notwendige Wissen erwirbt um die RICHTIGEN Entscheidungen zu finden, dort bewegen sie sich nicht.
    Verkürzt, ihnen fehlt einfach der Weitblick, der Denkhorizont um möglichst alle Einflussfaktoren in politische Entscheidungen miteinzubeziehen. Dazu kommt noch Wirtschaftsideologie und darum muss eigentlich jede österreichische Regierung früher oder später scheitern. Man merkt es bei der Sozialpolitik, noch ehe Hartz IV in Österreich umgesetzt ist und mit angeblich 2000 schwarz-blauen Änderungsvorhaben befindet sich noch genug Raum für weitere Fehlschläge.

    Bzgl Trump haben Sie nicht Unrecht, Frau Bader. Ich sah es gerne, dass er die Finanzierung von Abtreibungskliniken zurückgefahren hat, wobei 2017, ich glaube 8 oder mehr Abtreibungskliniken in den USA schließen mussten.
    Jedoch lässt er sich permanent von der CIA anlügen was die Außenpolitik angeht. Seine Nordkorea-Tweets waren grenzwertig. Mit Nordkorea, dem Iran, Pakistan und Syrien zündelt er bzw unterstellt ihnen Vereinbarungen mit den USA nicht eingehalten zu haben. Trump gefährdet damit den Weltfrieden massiv und ich bin sicher, dass bald erste Kriege folgen werden.

    Obama hatte in seiner Präsidentschaft die Rolle eines charismatischen Führers, sein Image das künstlich kreirt wurde ist das eines Friedensstifters. Ihm wurde(zu Unrecht natürlich) der Friedensnobelpreis verliehen. Am Cover der Zeitschrift ‚Newsweek'(oder so ähnlich) war er im Profil abgebildet mit der Überschrift „The second coming“, was versinnbildlichen sollte, dass er in Zukunft erneut die Rolle eines politischen Führers in der Welt einnehmen wird.
    In Amerika gibt es bereits das Chippen von durch Hurrikans obdachlos gewordener Menschen in sogenannten FEMA-Camps.
    Obama treibt im Hintergrund auch die Verbreitung des RFID-Chips in Europa voran, in Schweden gibt es da bereits „Erfolge“. Firmen nutzen RFID als Mitarbeiterausweis und es gibt bereits RFID-Partys, wo man nur reinkommt mit Chip. Auch die Flüchtlingswelle soll, wenn das größte Chaos einmal herrscht, zur Einführung des RFID-Chips genutzt werden. Das wird aber, in meiner Einschätzung, noch nicht gelingen. Obama betreibt jedenfalls intensive Bemühungen dahingehend.

    Obama kann nur gut reden und sonst nichts. Als Politiker braucht er sonst keine Eigenschaften. Aber damit täuscht er die Leute sehr effektiv. Ich falle auf diesen Rosstäuscher sicher nicht mehr herein.
    Wie man gerade sieht, soll Russland durch internationale Wirtschaftssanktionen langsam destabilisiert und durch NATO-Aktionen an der russischen Grenze provoziert werden. Das wird bzw soll in einen dritten Weltkrieg führen, ob der Bündnisfälle(NATO, USA z.bsp, USA wird sich aber nicht einmischen). Was wiederum die Menschen in Europa in eine Notsituation bringen soll, wo dann Obama in Aktion treten soll. Im Sinne der UNO soll dann weltweit Frieden und Einheit geschaffen werden. In dieser Einheit enthalten wird aber auch ein welteinheitliches gemeinsames Zeichen sein, nämlich besagter RFID-Chip, in der Hand oder im Arm implantiert. Damit verbunden eine Welteinheitswährung, eine Welteinheitsreligion(darum auch der „katholische Frühling“, der keiner ist mit Papst Franziskus) und eine Welteinheitsregierung, höchstwahrscheinlich mit Obama als Führer. Es gibt auch Vermutungen, dass ein Inder namens Rajeev Patel dieser Führer sein könnte, aber Obama halte ich für wahrscheinlicher.
    Das Schlechte an diesem gemeinsamen Welteinheitssymbol, des RFID-Chips, wird aber sein, dass man damit zum Empfänger fremder Befehle wird. Es ist technologisch bereits möglich, durch RFID-Chips, die ja verschiedene Funk-Frequenzen empfangen können, Einfluss auf menschliche Gehirne auszuüben, Gemütszustände bis hin zu Selbstmordgedanken zu erwecken. Das geschieht im mikrobiologischen Bereich. Mit diesem Chip wird jeder seiner Träger de facto zu einem Sklaven der Eliten. Es gibt bereits Impfstoffe, die ebenso im mikro- oder nanobiologischen Bereich RFID-kompatible Stoffe in den menschlichen Organismus einschleusen.

    Bzgl letztem Satz muss ich ihnen ebenfalls Recht geben, Frau Bader. Besser wäre es, man würde sich nicht ständig im Flüchtlingsthema verrennen, was ja schon sowas wie eine Ideologie geworden ist. Gezielte Information und Sachlichkeit führt, wenn dann, zum Erfolg. Durch Spaltung kann die Gesellschaft nichts bewegen, auch wenn diese Spaltung ja von Soros & Co so gewollt ist.
    Beim Flüchtlingsthema hat es auch eine Weile gedauert, bis (fast) alle einsahen, dass da ein Betrug durch den Staat geschieht. Beim Ankündigen von Hartz IV in Österreich dauert es scheinbar wieder eine Weile, bis alle begreifen was genau da kommen wird.
    Der Staat kann aber nur so weit gehen, wie ihn seine Bürger gewähren lassen.

    Ein Bekannter von mir, Bezieher von Notstandshilfe, verharmlost angesprochen auf das sinkende Arbeitslosengeld die Situation. Gerade ihn wird’s aber treffen. Ein anderer Bekannter von mir nahm meine Infos dagegen ernst, auch wenn er wohl nicht viel tun kann eine Arbeit zu finden, bei so wenig passenden Stellen.

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    1. also ich bin wirklich eine die absolut gegen die Invasion der Migranten ist, jedoch überrascht mich zb auf unzensuriert wie wenig die Menschen über die geplante Hartz4 Reform nachdenken…auch wenn es anders genannt werden wird.
      Ich bin absolut zornig, dass in Bezug auf direkte Demokratie nichts passiert ist.
      Auch die GIS wird verschärft, wahrscheinlich Haushaltsabgabe oder zumindest Zahlpflicht wenn nur PC.
      CETA wurde durchgewunken
      12h Tag.
      Rauchen
      alles kein Thema nur die Migranten.
      Wenn wenigstens hier konkret gesagt worden wäre, kein Geld mehr für Migranten, nur noch Aufenhalt auf Zeit, aber im Grunde hat sich hier auch nicht viel geändert ausser dass sie statt 800 600 Euro bekommen.
      Ich bin äusserst besorgt was die Zukunft Österreichs betrifft, einerseits werden die Frauen ihre Sicherheit verlieren und der Mittelstand und die Arbeitslosen werden es noch schwer haben.
      UND NIEMAND SPEZIELL NICHT DIE FRAUEN demonstrieren zur Abwechslung mal für das Richtige.
      KEIN ABBAU VON SOZIALLEISTUNGEN FÜR ÖSTREICHER
      ABSOLUTES MIGRATIONSSTOP
      ABSCHIEBUNG ALLER
      EU AUSTRITT

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      1. Da stimme ich mit ein. Diejenigen die das Flüchtlingsthema nach wie vor thematisieren scheint das Aufkommen von Hartz IV in Österreich nicht zu kratzen. Im Gegenteil, die schreiben in Kommentaren auf Unzensuriert von der Ausnutzung des Sozialstaates und dass Arbeitslose faul seien.
        FPÖ-Wähler sind scheinbar großteils Arbeitende, wobei der Eindruck täuschen könnte, man weiß es nicht. Dennoch bin ich überzeugt, dass ein guter Teil von denen es früher oder später auch nicht gut finden wird, was Hartz IV in Ö bringt. Es dauert halt bis die Konsequenzen offenbar werden, so wie schon bei der EU-Ostöffnung bspw.

        Sehe ich auch so. Direkte Demokratie ist es nicht, wenn 900.000 Unterschriften für eine Volksabstimmung notwendig sind. Das ist nur die Schaffung einer hohen Hürde für direkte Demokratie.

        Die GIS-Gebühr gehört meiner Meinung nach gesenkt, da sie überhöht ist, und im ORF sollte endlich gespart werden. Die Seher werden ja mehr indoktriniert und zwangsbeglückt, als dass sie nach ihrer Meinung bzgl dem Programm gefragt werden.
        Wenn jemand der nur ein Autoradio besitzt trotzdem gleich viel GIS-Gebühren zahlt wie jemand mit mehreren Fernsehern läuft ja auch etwas falsch.

        Migranten sollen statt der 880 € Mindestsicherung nur mehr 365 € + eines Integrationsbonus von 155 € bekommen. Sind dann 520 €.
        Wobei ich mich bzgl der jetzigen Mindestsicherung schon nicht auskenne. Manche erhalten da nur 300 €, weil sie bei Eltern wohnen(habe ich jedenfalls gehört) und erhalten wenn sie ein Haus bewohnen 600 €, nur als Beispiel. Wie kommt man da auf 880 € und nach welchen Kriterien geht das?

        Meine Sorgen gehen eher dahin, dass man Ausländer per se mit Arbeitslosen gleichzustellen scheint. Beide fallen in die Mindestsicherung, da arbeitslos. Werden dann beide Gruppen bis auf den Freibetrag 4.000 € gepfändet? Das wäre ja Wahnsinn.
        In Deutschland gibt es den Zustand, dass welche in Rentenarmut mit hohem Besitzstand, also mit Sachvermögen wie Häusern, Grundstücken etc, die Grundsicherung(eh nur 600 oder so) nur dann gewährt bekommen, wenn sie allen Besitz veräußern. Die werden künstlich arm gemacht.

        Wobei allgemein die Tendenz in Richtung Enteignung zu gehen scheint. Wenn niemand hinsieht, die Opfer sozial schwach genug sind, richtet es sich der Staat wie er es braucht. In Berlin hat die rot-rot-grüne Stadtregierung den Versuch unternommen Bürger zu enteignen, um Flüchtlingsquartiere zu schaffen. Ob das durchging weiß ich nicht, habe nichts weiter darüber gelesen. Aber in diese Richtung geht es mehr und mehr, was natürlich weder mit der deutschen noch mit der österreichischen Verfassung gedeckt ist.

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      2. Antwort an alle, weil es immer über Österreich hinausgeht: wir haben es mit einer bewusst geschwächten Linken zu tun, wie es Paul Craig Roberts hier gut erklärt:

        https://www.globalresearch.ca/can-the-american-left-be-resurrected/5621911

        Zitat:

        It was Karl Marx who said:

        “Workers of the world unite; you have nothing to lose but your chains.”

        It is Identity Politics that says,

        “Workers of the world disunite, splinter into victim groups and hate white males.”

        Es ist die auch bei uns bekannte Identitätspolitik, die spaltet und die manche als neomarxistisch betrachten, die aber nichts anderes als neoliberal ist, weil die Bevölkerung und die Arbeiterschaft aufgespalten wird.

        Siehe auch Camille Paglia, die mit den 1960er Jahren vergleicht:

        https://www.realclearpolitics.com/video/2017/10/05/camile_paglia_vs_identity_politics_return_to_authentic_1960s_vision_where_consciousness_transcends_divisions_of_gender_race_ethnicity.html

        Und hier geht es um die SPD in der Zensur- und Hasspostingsdebatte:

        http://www.politplatschquatsch.com/2018/01/ein-ganz-eigener-blick-die-spd-und-die.html

        Man sehe sich die Beispiele an und überlege, was eine echte sozialdemokratische Partei tun müsste…

        Wie Paul Craig Roberts und andere sagen, ist das Gegengewicht verloren gegangen, sodass nur mehr ökonomische Interessen durchgesetzt werden.

        Und man muss schon politikfern („idiotes“) sein, um nicht zu kapieren, was Widerstand bedeutet, wenn man keine parlamentarische Mehrheit hat, sondern andere alles durchsetzen können…

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      3. Werte Raindancer,

        da kann ich nur beipflichten – die de facto Aufgabe der direkten Demokratie-Wahlversprechen – ohne Not! – ist sicher die bisher negativste Aktion der neuen Regierung. Allerdings wäre dies auch die einzige Änderung gewesen, die den wahren Herrschern (und dies sind und waren fast nie die, die im Rampenlicht stehen) unangenehm hätte werden können – mehr allerdings auch nicht.

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  2. Es ist ein dicker Systemfehler der Demokratie, dass man sich das Geld in die Tasche wählen kann. Leider sind andere Herrschaftssysteme dagegen auch nicht immun. Eigentlich sind sie alle nur dazu da, um einer Gruppe das Leben auf Kosten anderer zu ermöglichen oder ihren Besitzstand zu sichern. Ideal wäre, wenn jeder nur die Möglichkeit hätte ausschließlich über sich selbst und das was in seinem Eigentum steht zu entscheiden.

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  3. Zu Trump/Obama und den Armen in den USA ist hinzuzufügen, dass die US-Regierung nicht die Absicht hat denen wirklich zu helfen. Wie könnte es sonst sein, dass der Verteidigungsetat der USA 2016 bei 611 Mrd Dollar, 2017 bei 700 Mrd Dollar und 2018 gar bei 800 Mrd Dollar jährlich liegen soll?
    Würden die Working Poor unterstützt, wenigstens auf dem Niveau von Hartz IV, also mit einem Regelsatz von 400 + einer vom Staat bezahlten Wohnung, würde das einen winzigen Bruchteil davon kosten.
    Aber die USA geben Geld für ganz andere Dinge aus, machen alle möglichen Experimente, forschen nach militärisch einsetzbaren Vernichtungstechnologien, die Weltraumforschung kostet enorm viel. Dafür nimmt man dann Working Poor in Kauf und lacht hinterrücks in Hinterzimmern über die „Versager“.

    Trumps Steuerreform funktioniert ähnlich wie das Steuermodell von Kurz, es bringt den Besserverdienern am meisten, der Mittelschicht etwas und der einkommensschwachen Arbeiterschicht wenig bis gar nichts. Gerade umgekehrt müsste es sein, dann wäre es gerecht. Politiker schauen eben zuerst auf ihre eigenen Wähler, erst vor einer Wahl gibt man sich als der Allgemeinheit dienend.

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    1. Wenn man dann noch an den alljährlichen Government Shutdown in den USA denkt und das Notbudget/Übergangsbudget das mühsam vom Kongress bewilligt werden muss, kommt man nicht umhin zu sagen, dass die US-Regierung sehenden Auges Schulden macht, und in Wahrheit vom Tiefenstaat gelenkt wird. Der diktiert wofür wieviel Gelder auszugeben sind.

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  4. @dhmg 7. Januar 2018 um 22:43
    einfaches Beispiel..man verdient netto ca 2100 Euro, dann wäre die Arbeitslose ca 55%
    also sagen wir einfach 1400 Euro, Notstand wäre dann 92% vom Arbeitslosengeld also ca 1300 euro….
    ein krasser Unterschied zu 800 Mindestsicherung wobei 600 Grundbedarf und 200 für Wohnungskosten gedacht sind.
    wenn das echt kommt …dann wird es ganz ganz schwierig..weil arbeitslos werden kann jeder ausser vl unsere pragmatisierten Beamten und die die ganz viel verdienen werden wohl eher was am Sparbücherl haben.

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  5. Ergänzung ..bei denen wo der Notstand niedriger als die MIndestsicherung wäre wird jetzt schon aufgezahlt auf die 800
    dh sie ersparen sich was bei Bestverdiener und Normalverdiener

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  6. ich war als meine Tochter noch ganz klein war arbeitslos ca 4 Jahre, daher weiss ich noch wie das abläuft und dass die Typen am AMS echt mies sein können…nicht lustig ..vor allem wenn man den Arbeitsmarkt ansieht
    Ich tät nix sagen wenn es qualifizierte Arbeitsplätze genug gäbe mit gutem Gehalt, aber das was in Österreich an Arbeitsplätzen frei ist, das wünsch ich niemand.
    Die meisten sind unterbezahlte Jobs oder der Arbeitgeber ist ein Psychopath.
    Das was nie frei wird sind stellen beim Land, beim Bund, in der Kelag, bei der ÖBB.
    Kellnerinenjobs, Wurstschneiden beim Billa ..das kann man machen ..Gehalt 1000 Euro wahrscheinlich.
    Keine Ahnung ich erinner mich nur dass sie mirbeim AMS so Jobs angeboten haben wie zb Flyer verteilen für Greenpeace……da sass so ein Fussballfreak mit Goldketterl hat mich ganz mitleidig angesehen und gemeint dass der Schutz bald abläuft wo man sich die Branche selber aussuchen darf. Er selber hat kaum die Tasten auf der Tastatur gefunden (Adlersystem)
    Echt deprimierend das ganze AMS System.

    Bin damals in die IT Branche gewechselt … 🙂

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    1. Der Berufsschutz während des ALG-Bezuges soll ja in Zukunft dank Kurz ganz wegfallen. Das heißt Arbeitslose können überallhin vermittelt werden unter Zwang. Auch wenn sie dort vielleicht nur 1 Tag bleiben sollten.
      Und die Zumutbarkeit der Wegstrecke zur Arbeit soll ja dank Kurz auf 2,5h erhöht werden, statt 2h wie bisher.

      Ich kenne den Arbeitsmarkt eh zur Genüge, die meisten Stellen wie Billa oder in der Gastronomie werden ja mittlerweile von Ungarn besetzt. Frisöre, Köche, Bauarbeiter ebenfalls. Das macht dann welche mit einfacher Lehrausbildung langzeitarbeitslos. Die sollen ja nach den Wünschen der neuen Regierung umlernen, was es in der Realität aber nicht spielt.

      Hier bestimmt zwei Mal der Staat was Arbeitslose tun sollen. Einmal indem er durch die EU-Ostöffnung eine Gastarbeiter-Schwemme zulässt. Und ein zweites Mal indem er die aufgrund Lohndumpings Arbeitslos gewordenen finanziell schlechterstellt(Senkung des ALG in Höhe und Dauer), ihre zumutbaren Arbeitsbedingungen verschlechtert(12h-Tag, 2,5h zumutb. Wegstrecke zur Arbeit, drastische Erhöhung der Berufsmangelliste und Wegfall des Berufsschutzes) und sie ohne dass sie es wollen, umschulen will.

      Das größte, ursächliche Problem ist und bleibt die EU-Ostöffnung. Ausländern brauchen Betriebe weniger zahlen, für die sind miese Löhne angesichts niedriger Lebenserhaltungskosten in Ungarn oder der Slowakei finanziell ein Traum, daher ist ihre Arbeitsmotivation logischerweise eine andere.
      Ich habe zufällig in meiner früheren Arbeit von einem Ungarn gehört, für den es sich finanziell auszahlte, von Györ(tiefstes Ungarn) aus bis nach Schwechat zu fahren, die Fahrtkosten waren in seinem Fall sogar rentabel.
      Von früher 300.000 Arbeitslosen gibt es nun in Österreich 443.481 Arbeitslose, was ja vor einer Weile schon 480.000 waren.
      Doch mit der Erhöhung der Berufsmangelliste von 11 auf 63 dürfte es bald erneut ein böses Erwachen geben. Dann werden noch mehr Saisonarbeiter arbeitslos.
      Ich sage es noch einmal, diese Leute haben in Österreich in der Regel keine Möglichkeiten am Arbeitsmarkt.
      Eine kleine Firma zu gründen erschwert der Staat mit zig Auflagen, Arbeit gibt es nur miese und den Qualifikationen nachzulaufen während sie keine Arbeit bekommen und die Anforderungen von Jahr zu Jahr höher werden, hat wohl auch nicht den Sinn den die sich von einer Jobsuche erwarten würden.

      Angesichts des Missverhältnisses zwischen offenen Stellen und Arbeitslosen(1:8) ist die Unterstellung von Faulheit und die Senkung des ALG, nebst angedrohtes Zugreifen auf das Vermögen bis auf 4.000 € im Falle von MS-Bezug, eine Verhöhnung aller arbeitslos gewordenen Menschen in Österreich.

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  7. Die 55% Arbeitslosengeld vom letzten Nettogehalt kannte ich schon, auch die 92% Notstandshilfe vom ALG. Das mit der Ausgleichszulage auf 909 € oder 880 € habe ich auch schon wo gelesen.
    Nur wie sich eine „bedarfsorientierte“ Mindestsicherung im konkreten Fall zusammensetzt erschließt sich mir noch nicht ganz bzw welche Faktoren Einfluss auf die Leistungshöhe haben.
    Zumal man, wenn man arbeitslos wird und die letzten 2 Jahre nicht mindestens 1 Jahr davon gearbeitet hat, ja nur 4.000 € Vermögen besitzen darf um Anspruch zu haben.

    Mich interessiert, ob das dann auch für arbeitslos gewordene MS-Bezieher zutreffen wird, aber das hat Kurz ja noch nicht verraten. Da ja die Wahlen in NÖ noch nicht waren, die will er ja zugunsten seiner Freundin Mikl-Leitner abwarten.

    Stimmt, wenn irgendjemand 2100, wie im Beispiel erwähnt verdient hat und in die MS fällt, spart sich der Staat also künftig mindestens 4-500 €.
    Also wenn Siemens oder irgendein großes heimisches Unternehmen zukünftig Stellen abbaut, wird es wohl(sprichwörtlich) „das große Weinen“ geben wenn alle Wegrationalisierten nach 5 Monaten Arbeitslosigkeit in die MS fallen. Die verdienen nämlich wirklich um die 2.000 € und der Einkommens-Unterschied wäre einschneidend für die.

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    1. wenn man länger gearbeitet hat …hat man 1 jahr anspruch auf arbeitslose ..aber am kärntner stellenmarkt ist ein jahr nix 🙂
      die werden aber sicher nichts vor den landtagswahlen verraten ..ich denke die info kommt sicher erst im herbst

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      1. Nicht dass es mich noch betreffen würde, aber hier im Bgld ist arbeitsmäßig auch so gut wie nichts. Im Bezirk gibt es ein größeres Mode-Einkaufszentrum, wo hauptsächlich Slowakinnen und Ungarinnen arbeiten. Eine Windradfirma gibt es, die einen Haufen Stellen abbaut, auch dort gibt es jede Menge Ungarn. Sonst gibt es nur Klein- und Mittelbetriebe, nichts Außergewöhnliches.
        Das Bgld ist kein Wirtschaftsraum, verglichen mit Wien oder NÖ. Wir haben hier keine ausgebaute Autobahn nach Eisenstadt, dort wo es wirtschaftlich gewinnbringend wäre und da wird auch nichts mehr investiert.

        Genau, Kurz lässt die Katze aus dem Sack nachdem die Landtagswahlen in Niederösterreich, Kärnten, Salzburg und Tirol vorbei sind. Politik ist das Spekulieren mit Stimmenanteilen der Bevölkerung. Mehr Schein als Sein. Meiner Einschätzung nach wird schwarz-blau nicht die vollen 5 Jahre durchhalten. Denn die Flüchtlingskrise und Finanzkrise werden bald an Europa rütteln wie nie zuvor. Irgendwann werden mehr und mehr europäische Länder unregierbar werden, ähnlich wie Griechenland zuvor. Für mich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis dieser Zeitpunkt da ist.
        Deutschland wahrscheinlich zuerst, weil es die meisten „Flüchtlinge“ ins Land gelassen hat. Es wird zudem, wenn der große internationale Finanzcrash kommt die wegbrechenden Exporte nicht durch den quasi nicht existierenden Binnenmarkt kompensieren können. Die Armut der Einheimischen wird gepaart werden mit dem Flüchtlingschaos und die nach Europa zurückgeschleusten IS-Terroristen werden sich mit Sicherheit auch bemerkbar machen.
        Wenn die „Flüchtlinge“ schon Morde und Vergewaltigungen mit Allah rechtfertigen und Ungläubige immer als minderwertig betrachten, da sie ja angeblich gemäß den Schwertversen des Korans getötet gehören, sind die zu noch viel größeren Schandtaten fähig. Ich bin sicher, die organisieren sich um früher oder später in einer bundesweiten Aktion, wie bei Silvester 2015 in vielen deutschen Städten gleichzeitig, zuzuschlagen.

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  8. das grösste demokratische Verbrechen von der FPÖ war jedoch mehr direkte Demokratie zu versprechen und dann einfach nichts dafür zu tun….
    das verzeih ich nie

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    1. Ich bin ja gespannt, wie sich das Umfallen der FPÖ in der Sozialpolitik und direkten Demokratie bei den Landtagswahlen auswirken wird. Für mich hat die FPÖ an „Glanz“ verloren, „soziale Heimatpartei“ sind die definitiv keine. Und ich sehe es den FPÖ-Politikern an ihren Gesichtern an, für die zählt jetzt nur noch die jetzige Situation und nicht was sie vor der Nationalratswahl noch versprochen haben.

      Die sind froh endlich ihre hochdotierten Posten zu haben, denn von nun an geht es für sie wahrscheinlich eh nur noch bergab. Wie meistens bei blauen Regierungsbeteiligungen. Irgendwo hat auch die FPÖ ihren inhaltlichen Kern, der nicht mit der ÖVP ident ist. Ihre Wähler werden es sie schon wissen lassen.

      Sachpolitisch gesehen ist die einzige wirklich soziale Partei die SPÖ und das sage ich nicht aus Gefälligkeit, sondern weil es den Inhalten entsprechend tatsächlich so ist.

      Mir ist übrigens aufgefallen, dass bei der Mindestsicherung für Arbeitslose, wie sie Kurz plant, die Finanzlast auf die Länder gelegt wird. Was das wohl wieder mit sich bringen wird?

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      1. das bedeutet nichts anderes ..als dass nach wie vor die Länder entscheiden:)
        SPÖ wähl ich trotzdem nicht mehr ….aber auch nicht mehr ÖVP, nicht Grün nicht Neos, und schon gar nicht ÖVP
        bleibt nimmer viel 🙂

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  9. Die Wahl im Sinne der Herbeiführung des Diktats der Mehrheit ist nicht mehr aktuell. Athen war eben revolutionär da die Versammlung der Bürger (Männer und nicht Sklaven) konnte abstimmen.

    Basisdemokratie in Unternehmen und die sog. demokratische Kontrolle von Ressourcen führt in von Eigennutz getriebenen Systematiken (im Rahmen einer solchen Treiben wir Handel) allein zur Festigung des Status Quo. Wer verzichtet gerne zugunsten anderer?

    Nehmen wir als Beispiel eine klassische Organisation von Umwegproduktion. Der Unternehmer verzichtet auf einen Teil der von ihm auf den Weg gebrachten Wertschöpfung, kurzfristig verteuert sich die Leistung und je nach Verlauf des Preisindikators fällt sein Gewinn. Gut das wäre am sog. Marktplatz noch egal, denn dort hat der Gewinn eine andere Semantik.

    Oder wer geht am Abend am Marktplatz her und beklagt, dass aufgrund zuweniger verbliebener Münzen in den Händen so manches Teilnehmers das Ziel der Bestimmung der optimalen Gütermenge nicht erreicht wäre und gibt seine Münzen einfach in die Hände jener die zuwenig haben damit das Ziel des Prozesses in dem Münz weitergegeben werden nämlich die Bestimmung der passenden Menge für diesen Tag in dem Rahmen wird erreicht?

    In einem Solidarsystem werden diese Münzen einfach in den leeren Tresor desjenen gelegt der vom Marktplatz eilig heim läuft damit die Menge doch bestimmt werden kann.

    Allein diese antiquiert anmutenden grundlegenden zwei bis drei Gedanken würden genügen um die Arbeitslosenthematik und Hartz IV (wobei das Thema nicht zu Hartz IV gehört, sondern Hartz IV hat mehr mit der Lohnsubvention vs. der Aufstockung zu tun) mal viel objektiver zu diskutieren.

    Arbeitslosigkeit entspringt aus einem Widerspruch in der Linie.

    Die Güterbereitstellenden halten einerseits fest am Bestehenden (klar irgendwie) und geben gleichzeitig durch Verzicht (Gewerkschaften verzichten auf Forderungen) die Message, ‚Neu ist gefragt‘ und im Markt wird sofort ein Unternehmer freigesetzt der dieses ‚Neu‘ auf den Weg bringt. Wenn ‚alle arbeiten‘ kann keiner mehr sparen (Zustand von Vollbeschäftigung) und wenn ich in dem Zustand immer dasselbe in Empfang nehme, dann … kann sparen im Sinne von Verzicht nur bedeuten, dass Neues gefordert ist. Geld ist mal ein Tauschmittel.

    Im Gegenzug ist aus dieser Betrachtung auch Tun gefordert. Wenn man sich anschaut was das AMS und andere Personalvermittler (zum Teil) machen, nämlich Menschen über Zeichenketten mit der Definition von Jobs in Verbindung zu bringen ist selbst bezogen auf vermittelte Stellen noch lange kein Optimum. Solange sie an den Zeichenketten und der Definition eines Jobs entlang dieser Zeichenketten nur richtig schrauben können sie jeden beliebigen Beschäftigungsgrad erwirken. Warum ist das Optimum egal?

    Dewegen war der Plan-B und Aktion 20k nicht falsch ;). Allein ist eben der Missbrauch bspw. im Servicesektor vorprogrammiert. Mich störte das Ausrollen des Industriemodells in den Servicessektor nicht, da größere Technologien dort eingesetzt werden wo Profite im Übermaß werden akkumuliert. Ich habe allein es immer schade empfunden, dass man kleine und mittlere Unternehmen nicht individuell/individuell konfigurierbare Software kann zukommen lassen. Auch wenn die Küpfeln nicht wollten einsehen, dass wenn nur sie die Lösung in Empfang nehmen die Sache zu teuer ist und die Software ihnen nicht den technologischen Vorsprung bringt, denn eine Anwendung ist keine Technologie. Das war vor der Zeit des Webs und Internets zumindest konnte man noch kein Applikationen drüber fahren.

    Da eben nicht mit Bezug auf Arbeit und Ergebnis wird vermittelt sondern Menschen suggeriert würde die leblose Hülle run um ein verbliebenes Körnchen Arbeit sei eine solche.

    Neu muss heute auch schon billig sein, damit das bestehende Alte welches durchaus mit Bezug auf Qualität und Quantität verlässlich wird bereitgestellt auch morgen noch.

    Dem 50 jährige Manager, welcher nicht mehr vermittelbar scheint, ist wohl schwer zu vermitteln der ’neo-liberalen‘ Lüge des Karrierepfads welchen es nur noch zu beschreiten gilt, wenn dieser noch immer hochgehalten wird :).

    (ich habe das nicht erfunden) Kohle und Karriere also K&K.

    Idioten gibt es keine, es gibt Menschen die dazu gemacht werden. Wer sich bildet braucht Zeit.

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