Kapituliert Trump wirklich vor den Kriegstreibern?

Es ist angebracht, sich Zeitabläufe und bekannte Fakten anzusehen und dies von Fake News und künstlicher Aufregung zu trennen. Zwar spricht vieles dafür, dass Trump eine Kehrtwende vollzogen hat bzw. in eine Falle der Neocons gestolpert ist, doch man sollte Revue passieren lassen, was vor dem US-Angriff auf die syrische Basis Shayrat geschah. Dies hat der Historiker und Buchautor Wolfgang Effenberger getan:

Heult Trump plötzlich mit den Wölfen? – Kehrtwende oder Schachzug?

All diejenigen, die ihre Friedenshoffnung auf Trumps Wahlversprechen setzten, einen dritten Weltkrieg durch eine Annäherung zu Russland zu verhindern, gerieten vermutlich am Freitagmorgen angesichts des spektakulären Raketenüberfalls auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt in Schockstarre. In seinem Buch „Great Again – Wie ich Amerika retten werde“ ist zu lesen: „Der IS ist unser brutalster Widersacher … Sie schlagen anderen den Kopf ab, sie ertränken Menschen, sie foltern Menschen“. Der versprochene Kampf gegen den IS ist bisher nicht zu erkennen. Und nun auch noch dieser Luftschlag, der den Terroristen des Islamischen Staates Auftrieb zu geben scheint. Was mag Trump zu dieser Kehrtwende veranlasst haben? Neue Einsichten? Oder wurde er vom System eingenordet oder gar erpresst? Schauen wir uns einmal die Chronologie der Ereignisse vor dem Raketenangriff an:

Rand Paul auf Twitter, Jänner 2017

Donnerstag, 30. März 2017

Vor der UN verkündete die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, dass die Regierung unter Donald J. Trump sich nicht länger darauf konzentrieren werde, „Assad loszuwerden“. Man suche eine langfristige politische Lösung für den Konflikt.

Freitag, 31. März 2017

Der im Februar 2017 zurückgetretene Sicherheitsberater General Michael Flynn fordert für seine Aussage vor dem Kongress über Russlandkontakte vor Trumps Amtsantritt Immunität.

Samstag, 1. April 2017

Trump kündigt an, die „Federal Reserve Bank“ zu durchleuchten und zu überprüfen. Seit 1913 haben die privaten Banker des „Federal Reserve Systems“ das exklusive Privileg der Geldschöpfung. Für viele gelten sie daher als geheime Machthaber der USA. Die Ankündigung einer Überprüfung dürfte in den Kreisen der transnationalen Finanzelite als Kriegserklärung aufgefasst werden. Die Transparenzprüfung der FED hatte US-Senator Rand Paul bereits im Januar angekündigt, nun soll sie offensichtlich umgesetzt werden. Im Februar hatte US-Präsident Trump auf Twitter die Wichtigkeit einer Prüfung der FED („audit the fed“) betont. Sein Vorwurf: Die FED verberge wichtige Informationen vor dem Kongress.

Dienstag, 4. April 2017

Mutmaßlicher Gasangriff in Syrien

Mittwoch, 5.April 2017

Internationale Syrienkonferenz in Brüssel. Die syrische Regierung war nicht geladen! Die Leitung der Konferenz fand unter dem Vorsitz von Katar und Kuwait statt, zwei sunnitische Länder, die aus Eigeninteresse – es geht unter anderem um die von Assad nicht genehmigte Gaspipeline Katars durch Syrien – die syrische Opposition unterstützen.

Mittwoch, 5. April 2017

Völlig überraschend ruft Trump seinen umstrittenen Chefstrategen Stephen Bannon aus dem Nationalen Sicherheitsrat ab und setzt den nationalen Geheimdienstdirektor Dan Coats und den Generalstabschef Joseph Dunford, denen er ursprüngliche ihre permanenten Sitze entzogen hatte, wieder ein.

Dieses Bild lässt den Schluss zu, dass Trump dieser Schritt nicht leicht gefallen ist.

Donnerstag, 6. April

In einer kurzen Ansprache erklärt Trump den US-Bürgern die Notwendigkeit eines Raketenangriffs auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt Al-Schairat.

Wörtlich sagt er: „Am Dienstag hat der syrische Diktator Baschar al-Assad einen schrecklichen Chemiewaffenangriff auf unschuldige Zivilisten verübt… Es war ein langsamer und brutaler Tod für so viele. Sogar wunderschöne Babys wurden brutal ermordet bei dieser sehr barbarischen Attacke…Heute Abend habe ich einen Militärangriff auf den Luftwaffenstützpunkt in Syrien angeordnet, von dem aus der Chemiewaffenangriff gestartet wurde… Es besteht kein Zweifel daran, dass Syrien verbotene Chemiewaffen eingesetzt hat… Die Region wird noch instabiler, was eine Bedrohung der USA und ihrer Alliierten bedeutet.“ Hillary Clinton schließt sich Trump mit der Forderung an, als Reaktion auf den angeblichen Chemiewaffen-Einsatz Syrien zu bombardieren. Anschließend schreibt Paul Craig Roberts – unter Reagan stellvertretender Finanzminister – „Trump hat sich ergeben. Wird Putin der nächste sein?“

Freitag, 7. April

In den Morgenstunden des 7.April steht fest: In der Nacht auf Freitag sind von den Kriegsschiffen USS „Porter“ und USS „Ross“ 59 Lenkwaffen vom Typ Tomahawk auf die syrische Luftwaffenbasis Al-Schairat abgeschossen worden. Die Reaktion fällt wie erwartet aus: Erstmals wird Trump von seinen erbitterten Gegnern gelobt. Der Angriff wurde in der offiziellen Medienlandschaft mit begeisterter Zustimmung aufgenommen. Anne-Marie Slaughter – nomen est omen? – leitete unter Hillary Clinton zwei Jahre lang als „Director of Policy Planning“ den Planungsstab im US-Außenministerium.

Wie erwartet unterstützten Großbritannien, Israel und andere Länder den Raketenangriff der USA auf Syrien – Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande stellten sich hinter den US-Luftangriff. Dagegen nannte Russland den Luftschlag einen Angriff gegen einen souveränen Staat“. Der westliche Qualitätsjournalismus, der ansonsten nur gegen Trump hetzte, applaudierte ihm nun unisono. Deutlich ausgewogener ging es bei Ron Paul zu. Unter dem Titel „US Bombs Syria – Nationale Sicherheit der Aggression?“ diskutierte er mit dem Republikaner Thomas Massie (R-KY) über die Folgen.

Zu Beginn wurde festgehalten, dass Präsident Trump um keine Autorisierung durch den Kongress nachgesucht hat und dass er dem Kongress oder dem amerikanischen Volk keine Beweise zur Rechtfertigung dieses Angriffs vorlegte. Anschließende wurden die Folgen diskutiert, falls Trump sein militärisches Engagement im Nahen Osten ausweiten sollte. Und Paul Craig Roberts schrieb: Trump ist Historie: „Der tiefe Staat hat die Kontrolle übernommen“.  Als Beweis listet er 45 Beispiele auf, in denen Trump sagte, dass die Angriffe auf Syrien eine schlechte Idee seien und einen dritten Weltkrieg auslösen könnten. Hier einige ausgewählte Beispiele – aus dem Jahr 2013!


Diese Tweets scheinen eindeutig zu belegen, dass bei Trump ein totaler Sinneswandel stattgefunden haben muss, ob freiwillig oder unfreiwillig. Oder ist es vielleicht ein raffinierter Schachzug?

Die Russen hätten die Tomahawks mühelos abfangen können

Der für seine tiefgründigen Analysen bekannte Arabienkenner Thierry Meyssan fordert in seinem Artikel „Donald Trump behauptet seine Autorität über seine Verbündeten“ seine Leser auf: „Lassen Sie sich nicht durch die diplomatischen Spiele und den Konformismus der Mainstream-Medien täuschen. Was heute Morgen in Syrien passiert ist, hat nichts mit der Präsentation zu tun, die Ihnen gegeben wurde, noch mit den daraus gezogenen Schlussfolgerungen.“

Wie inzwischen auch von anderen Seiten bestätigt wurde, konnten amerikanische Marschflugzeuge ungehindert den durch die neue russische Luftabwehrwaffe kontrollierten Bereich durchfliegen. „Laut General Philip Breedlove, damals Oberbefehlshaber der NATO, hätte diese Waffe Russland erlaubt, die Vereinigten Staaten in konventioneller Kriegsführung zu übertreffen. Sie hätte die Leitsysteme dieser Raketen stören sollen. Sie tat es aber nicht, entweder, weil das Pentagon inzwischen eine technische Antwort gefunden hat, oder weil sie durch Russland abgeschaltet wurde“, wird berichtet.

So wurde keine einzige Anti-Raketen-Rakete abgeschossen, weder durch die russische noch durch die syrische Armee. Trotzdem schlugen nur 23 der 59 Marschflugkörper in die Basis von Sha’irat ein. Dort fanden sie eine fast leere Militärbasis vor, zerstörten nach Meyssan schon lange ausrangierte Flugzeuge und Hangars – und töten lediglich ein Dutzend Menschen.

Ex-CIA-Agent Robert David Steele

War der Angriff abgesprochen?

„In den letzten Tagen hat Trump die Legitimität der Arabischen Republik Syrien anerkannt und somit die Fortsetzung im Amt des demokratisch gewählten Präsidenten Baschar Al-Assad. Er empfing den ägyptischen Präsidenten, Feldmarschall Abdel Fattah al-Sissi, verbündet mit Syrien, und gratulierte ihm für seinen Kampf gegen die Dschihadisten.“ Aus diesem Grund darf man mit Meyssan vermuten, dass Trump mit diesem Angriff seine Opposition befriedigte, um sich Handlungsfreiheit zu verschaffen. Es ist bekannt, dass Russland und Syrien vorher über den Raketenangriff informiert wurden. Der chinesische Staatschef Xi Jinping war sozusagen live dabei, als Trump den Einsatz auslöste.

Ankara war ebenfalls eingeweiht – nur Berlin wusste nichts, und Brüssel gibt es auf der geopolitischen Landkarte des amerikanischen Präsidenten gar nicht. Daraus könnte tatsächlich abgeleitet werden, dass dieser Angriff abgesprochen war, um Trumps Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen, Putin die moralische Legitimation zu geben, das Moratorium zu beenden und somit den syrischen Luftraum zu schließen. Damit dürften auch die Aktivitäten von Großbritannien, Frankreich, der Türkei und Deutschland beendet sein.

Parallel zu diesem geschickten Manöver läuft Trumps Offensive für ein Trennbankensystem. Wir haben also Grund zu der Hoffnung, dass Trump keineswegs vom Establishment besiegt oder umgedreht wurde, sondern durch das Manöver eines angekündigten Scheinangriffs seine beabsichtigte Politik weiter verfolgt. In den nächsten Tagen werden wir sehen, wie sich die Situation in Syrien weiterentwickelt und wie die USA auf den Vormarsch des IS weiter reagieren werden. Erst dann haben wir Klarheit.

Vielen Dank, lieber Herr Effenberger, für diese Analyse!

PS: Man muss auch – siehe Willy Wimmers Kommentar – an Außenminister Rex Tillersons Reise nach Moskau denken und daran, dass man (wie Robert David Steele im Video oben ausführt) jetzt erkennen kann, wer wie taktiert und welche Rolle spielt. Offenbar hat die CIA ihre neuen Direktor Mike Pompeo korrekt informiert, dass es sich beim „Giftgasangriff“ um eine false flag handelt, was die Darstellung Russlands bestätigt. Interessant ist auch diese Information: „Im Falle der angeblichen Giftgas-Angriffe waren seltsamerweise all diese Bilder und Geschichten startklar, sobald die Nachricht bekannt wurde – obwohl westliche Medien über kaum Korrespondenten vor Ort verfügen und ohne dass auch nur ein rudimentärer Fakten-Check hätte stattfinden können. Wer im PR-Bereich arbeitet, weiß, dass solch eine mediale Bombardierung nur durch eine vorher festgelegte Strategie funktionieren kann – alle müssen quasi an einem Strang ziehen, die Bilder verbreiten, die reißerischen Geschichten an die Medien verteilen etc.

Dazu bedient man sich heutzutage natürlich auch der sozialen Medien – man weiß beispielsweise, wann jemand einen bestimmten Tweet senden wird, den man dann in seinen Meldungen benutzt. So lässt sich eine mediale Lawine ins Rollen bringen. Besonders brisant: Anscheinend hat ein voreiliger Twitterer schon über den Giftgas-Angriff geschrieben, bevor dieser überhaupt stattfand! Da hat er die PR-Strategie wohl nicht richtig gelesen und das Timing verhunzt. Daraufhin hat er den Tweet natürlich schnell gelöscht – zu spät.“ Nachzulesen bei Sott.net und mit den Screenshots vieler Tweets illustriert. Bezeichnend ist auch, dass zwar Russland, nicht aber z.B. das an der Beseitigung der syrischen Chemiewaffen Österreich auf den Umstand hinweist, dass es Assads Bestände gar nicht mehr gibt. Und es geht um die gezielte Zerstörung von Staaten durch irreguläre, extra dafür geschaffene (Terror-) Truppen…

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14 Gedanken zu “Kapituliert Trump wirklich vor den Kriegstreibern?

  1. Trump ist der Frontmann der Kriegstreiber und deshalb wurde er auch gewählt. Nicht ohne Grund ließ er 59 Raketen verschießen, denn die Quersumme der 59 ist die 14 und die entspricht dem Lautwert von David.

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  2. PS: Ich weiß auch nicht, weshalb alle glauben, er säße mit den Russen zusammen in einem Boot. Das ist Mainstream-Geschwätz. Man hat es ja mit allerlei Fake News versucht und die Russen sind selbst jetzt noch nicht aus dem Spiel. Waters und Co. schreien immer noch „Impeachment!“ Für was? Gibt keinen Grund. Einfach so halt, weil Trump nach und nach die NWO-Agenda zerstört. Deshalb ist er „insane“ und muss dringend psychiatrisch untersucht werden. Ein Natternest ist ungefährlicher als fast jeder dieser Politiker, die offenbar vor nichts zurückschrecken, um ihren Willen zu bekommen.

    Das „Ministry of Truth“ kennen wir nur von Orwells 1984, aber das gibt es seit dem letzten Dezember wirklich. Obama hat es noch schnell gegründet. Es wird entscheiden dürfen, welche „Wahrheit“ wir lesen dürfen und welche nicht. Zensur. Und keiner wehrt sich. Deutschland macht schon fleißig mit, ja, Facebook muss zensieren, sonst bekommt es eine hohe Strafe. So geht es los.

    Wollen wir hoffen, dass Trump diesen kindischen Unsinn wieder rückgängig macht, und zwar so bald wie möglich. Aber noch ist er nicht Herr im eigenen Haus. Der Deep State ist noch zu mächtig. Er hat noch nicht aufgeräumt. Es stehen noch etliche Entlassungen und Umstrukturierungen an, bevor er keine Feinde mehr im WH hat. Derzeit ist er immer noch von vielen umgeben.

    Tillerson ist gerade in Russland und ich kann mir vorstellen, dass er nicht unbedingt mit guten Nachrichten zurückkommt. Gerade wird versucht, ein WW3 zu verhindern. Merkt das eigentlich jemand?

    Ich glaube auch, dass es noch öfter knallen wird. Obama hat ein Chaos hinterlassen, Trump räumt auf. Syrien, Iran und vor allen Dingen Nordkorea sind noch lange nicht aus der Schusslinie. Trump hat seine Eier gezeigt, und das reicht hoffentlich als Warnschuss, gerade bei Russland. Immerhin wollen beide Großmächte – inzwischen – eines nicht mehr: Eine neue Weltordnung. Da kann Muddi Merkel zusammen mit ihren Politkollegen noch so sehr davon schwärmen. Wird nicht mehr passieren, solange Trump seinen Kurs beibehält. Und so schätze ich ihn ein. Man sollte ihn unterstützen, anstatt ständig Haare in der Suppe zu suchen. Er ist nicht perfekt, er wird noch etliche Fehler machen oder auch Dinge, die wir anders machen würden. Aber kennen wir wirklich die Hintergründe? Er wird nicht alles sagen, was er weiß, das wäre unklug.

    Normalerweise haben die in den USA für Präsidenten einen Honeymoon von bis zu sieben Monaten, wo man immer wieder mal die Augen zudrückt. Wenn man sich in einem Job nicht auskennt, dann ist das so, dass man nicht von Anfang an perfekt ist und mehr Fehler macht, sich vielleicht sogar leichter beeinflussen lässt, weil man die Situation noch nicht selbst richtig einschätzen kann. Dafür gibt es dann Berater, die es wissen sollten.

    Trump sollte von Anfang an alles richtig machen. Da war die Presse genauso gnadenlos wie seine übrigen Gegner, nicht zu vergessen die vom Deep State organisierten Randalen mit Leuten, die gar nicht wussten, gegen was sie eigentlich protestierten. 15 Dollar in der Stunde, das war alles, was sie wollten. Ebenso interessant wie verdächtig war, dass Obama kein einziges Mal die Leute aufforderte, still zu bleiben. Was nicht wundert, wenn man weiß, dass er heute Teil des DS ist.

    Trump stand von Anfang an unter Beschuss, weil er lieferte, was er versprach. Man hatte bis zuletzt gehofft, es wären falsche Versprechen gewesen, Politikerversprechen eben. Aber nein, es waren echte. Er liefert ununterbrochen, trotz aller Widrigkeiten. Pech gehabt, Globalisten!

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  3. Wichtige Ergänzung zum Zeitablauf:

    Donnerstag, 6.April:
    Russland anerkennt Westjerusalem als Hauptstad Israels…

    😉

    Ein Deal, um ja den Mund über die tatsächlichen Vorfälle zu halten?

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      1. Ja, doch da gehte es um ganz Jerusalem. Die Tatsache jedoch, dass quasi aus heiterem Himmel am Vorabend des US-Angriffs auf den syrischen Stützpunkt Russland – wohlgemerkt – nur halb Jerusalem als Hauptstadt „anerkennt“ ist dem FS3 neu.

        Sieht aus, wie ein Kuhhandel…

        Wie du oben schön anführst, geht es um den zeitlichen Kontext der globalen Ereignisse und Treffen, die auf internationale Abstimmung und Absprachen hindeuten.

        Der Angriff auf Syrien war keinesfalls eine „John Wayne“ – Aktion. Das FS3 vermutet vorrangig ein kalkuliertes Ausbremsen der US-Militärs.

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  4. Wer es noch immer nicht verstehen will: die Trumprede zum Raketeneinsatz in Syrien, stellt defacto einen BRUCH 1) mit Trumps bisheriger Linie gegenüber Syrien/Russland und 2) mit Assad selbst dar. Wenn Trump sich noch eine Hintertür zu Assad offenlassen wollte, dann hätte er nicht die Rhetorik von Gut und Böse anklingen lassen.

    Trump hat die geostrategische Wichtigkeit Syriens für die USA im Präsidentschaftswahlkampf unterschätzt, und jetzt haben ihn alle Strategen im Hintergrund auf Linie gebracht. Trump ist Gechichte.

    Es war aber zu erwarten. Es war ein netter Versuch Trumps, sich mit den Mächtigen in den US anzulegen, der aber innerhalb kürzester Zeit gescheitert ist.

    Der Syrienangriff war lange zuvor geplant. Trumps Aufgabe dabei war seine 3-Minuten-Rede.
    Trump hat nicht entschieden die Raketen abzufeuern, sondern der False-flag-Giftgas-angriff und der darauffolgende Militärschlag sind teil ein und derselben Strategie: Assad auszuhebeln um die Erdgaspipeline zu errichten, und somit Russland aus dem Markt zu drängen.

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      1. Abwarten schon, aber den öffentlichen Druck auf Trump von Seiten der Pro-Bündnis-USA/Russland -Leute erhöhen. Wir müssen vorallem verhindern, dass die Meinungen auf Rebelmedia und Breitbart nicht auf die Kriegstreiberlinie umschlagen.

        Man muss aber vernünftigerweise einsehen, dass die USA und Russland in Syrien unterschiedliche, wahrscheinlich sogar entgegengesetzte Interessen haben.

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