Wie sich der Mainstream verteidigt

Barack Obama widmete sich bei seiner letzten Pressekonferenz am 18. Jänner dem Pressekorps des Weißen Hauses und suggerierte, dass dieses etwas mit Meinungsfreiheit zu tun hat. Hingegen wird Donald Trump den Zugang zu Presseterminen auf Alternativmedien erweitern, was diese naturgemäß sehr begeistert.  In Verteidigung der eigenen Position als Handlanger von Kriegstreibern und Großkapital bestätigen sich in den USA und bei uns Mainstream-Journalisten gegenseitig. Doch die Bevölkerung nimmt ihnen dies immer weniger ab, sondern sieht sich in der erwachten Skepsis bestärkt.

Ein Gradmesser ist auch, wie mit „Dissidenten“ umgegangen wird, also mit Journalisten, die einst selbst beim Mainstream waren oder die sich ohnehin schon lange abseits im Netz positionieren. Absolutes Negativbeispiel der letzten Tage ist die Häme über den Tod von Udo Ulfkotte, der auch zu Lebzeiten heftig attackiert wurde, wie Gerhard Wisnewski zeigt. „Die CIA sagt, wann Krieg ist“, erklärt der ehemalige Mainstreamjournalist Christoph Hörstel, der Medien und Politik illusionslos sieht und damit auch deutlich macht, wem angeblich so „unabhängige“ Redakteure dienen. Dabei werden Abweichler nicht immer direkt angegriffen, sondern kann auch Umwege geben, wie man wiederum anhand  von Erfahrungen Ulfkottes erkennen kann, der von deutschen Behörden in seinen letzten Lebensmonaten unter Druck gesetzt wurde.

klenkwolf

ORF wirbt für „unabhängige“ Journalisten

Zur Mainstream-Schmierenkomödie gehört auch, Diener fremder Herren wie Armin Wolf (ORF) oder Florian Klenk (Falter) als „unabhängig“ zu verkaufen und uns einreden zu wollen, es handle sich bei ihnen um Starjournalisten. Blättert man Zeitungen und Zeitschriften aufmerksam durch bzw. sieht sich zumindest die Fernsehprogramme an, fällt die geschickte Vermarktung von Journalisten in anderen Medien als bei ihrem unmittelbaren Arbeitgeber auf. Damit werden sie unterschwellig zu Ersatz-Stars und „Promis“, ohne dass dies mit Leistungen verbunden ist, die einen Sonderstatus rechtfertigen. Denn keiner und keine von ihnen zeigt tatsächlich Zivilcourage, deckt etwas auf, bleibt hartnäckig und geht für die Wahrheit durchs Feuer. Mit zugegeben etwas idealistischen Vorstellungen von Journalismus haben sie nicht das Geringste zu tun, sondern sie werden uns als pseudo-investigative Kunstprodukte präsentiert.

Zur Strategie gehört neben Angriffen auf das Internet auch, sich selbst größeres Vertrauen denn je beim Publikum nachzusagen, wie hier am Beispiel von CNN illustriert wird. Damit kann der Sender aber wohl kaum seine Spekulationen darüber gemeint haben, welches Kabinettsmitglied Obama zum Präsidenten ernennen wird, sollte Trump ermordet werden. Journalisten verbreiten Fake News, Kriegspropaganda, von CIA und Pentagon kreierte Bilder von Politikern, die gepusht oder gebasht werden. Weil immer noch viele davon ausgehen, dass wenigstens Personen korrekt beschrieben werden – wenn schon gelogen wird, was das Zeug hält z.B. bei Russland, Ukraine oder Syrien -, reagieren sie auf künstliche Images und meinen, kritische wache Bürger zu sein. So wird auch Druck auf Politiker verschleiert, die man als wenig tatkräftig darstellt, was selbst in der eigenen Partei all jene täuscht, die nicht genau hinsehen und das Verhalten einer Person nicht mit früher vergleichen. In den USA wird in Alternativmedien manchmal der Begriff „Presstitutes“ verwendet, was ein wenig irreführend ist, da man bei einer Prostituierten weiss, woran man ist, während Wolf, Klenk und Co. sich als etwas anderes verkaufen.

Hingegen gehört Ulfkotte, der lange bei der FAZ war, zu denen, die mit jenen Gepflogenheiten abrechnen und zeigen, wie Journalisten sich in Abhängigkeiten verstricken. Bis in Reality TV reicht die Propaganda, was nicht überrascht, bedenkt man, wie die Verleihung der Golden Globes gegen Donald Trump instrumentalisiert wurde. Allein in der neuen Ausgabe von „Woman“ (19. 1. 2017) gibt es mehrere Berichte über Journalistinnen:  Carola Schneider ist „die Stimme des ORF aus Moskau“ und meint, es gäbe in Russland „praktisch keine freien Medien“, ist aber selbst NATO-CIA-Propagandistin und kann nur deswegen unterstellen, es gäbe in Europa (für alle?) alles inklusive Redefreiheit. Wie man sich in den Hass, den man an den Tag legen soll, förmlich hineinsteigern kann, zeigt etwa Eric Frey beim „Standard“, der neben Putin auch Trump inbrünstig hasst und dafür gut bezahlt wird. Petra Ramsauer ist Nahost-Expertin und sagt in „Woman“, dass die gesamte Levante immer Krisenregion war, Syrien daher nicht selbst das Problem darstellt; auf die Rolle der USA und die Gründung des IS geht sie wohlweislich nicht ein. ORF-Redakteurin Münre Inam wird als“Zukunftshoffnung“ verkauft und lobt das „Frauennetzwerk Medien“, das natürlich nur Mainstream-Propagandistinnen tatsächliche Unterstützung bietet.

Letzte Pressekonferenz von Barack Obama (ab Minute 43:34)

Am 18. Jänner ließ Barack Obama die derzeitigen Mitglieder des Pressekorps einige Zeit warten, um dann ein Loblied auf die Pressefreiheit zu singen. Dass Donald Trump auch Alternativmedien (etwa Bloggerinnen und Blogger) zulassen will, interpretiert Obama als „Restriktion“ für die Presse, da das Pressezentrum aus dem Weißen Haus wegen Platzprobleme ausgelagert wird.  Obamas Pressesekretär sprach vorab davon, dass es sich (für den Mainstream) um eine „herausfordernde“ bzw. „veränderte Umgebung“ handeln wird, wobei er den Begriff „challenge“ wiederholte. Es war aber gerade Obama selbst, der Whistleblower und echte Journalisten in nie dagewesener Weise verfolgte, wozu der Espionage Act aus der Zeit des Ersten Weltkriegs herangezogen wurde.

Obama versucht es humorvoll anzulegen und thematisiert seine langen Antworten; er lobt die „enormen Talente“ im Mainstream und meint, es sei die Aufgabe der Medien, Politiker zur Rechenschaft zu ziehen. Er war damit nicht immer einverstanden, aber die Presse hilft ihm, seine Politik zu verbessern; freie Presse ist einer der Grundlagen einer Demokratie. Medien sollen diejenigen, die an der Macht sind, dazu bringen, die beste Version ihrer selbst zu werden. Die erste Frage befasst sich mit der Begnadigung von Chelsea Manning, die auf den ersten Blick im Widerspruch zu Anschuldigungen an WikiLeaks im Kontext der behaupteten „russischen Hacks“. Obama weist auf Mannings Urteil hin und meint, damit sei klar, dass solch ein Verhalten nicht ungestraft bleibt, da es schliesslich um die nationale Sicherheit gehe. Er rühmt sich des Schutzes für Whistleblower, der gerade in seiner Amtszeit nicht gegeben war. Die „intelligence community“ sei sich nicht darüber einig, ob WikiLeaks wusste, dass Infos von den Russen kamen.

Wie brav Medien auf Linie sind, sieht man am Umgang mit Obamas Behauptung, dass der neue Kalte Krieg von Russland ausgegangen sei, das sich ja auch in interne Angelegenheiten der Ukraine eingemischt habe. Gäbe es im bisherigen Pressekorps unabhängige Journalisten, würde jemand auf den CIA-Putsch, auf die Rolle von Senator John McCain, Finanzspekulant George Soros und anderen hinweisen. „Ukraine is an independent country“ und „going around and bullying other countries“ sind weitere Obama-Vorhaltungen gegenüber Russland. Niemand erinnert den scheidenden Präsidenten daran, dass er selbst in einem Interview davon sprach, dass man anderen Ländern „den Arm umdrehen“ soll, wenn sich diese nicht den USA fügen. Dies trifft natürlich auch die Regierungen dieser Staaten und ist eine klare Verletzung der UN-Charta (Verzicht auf Gewalt in internationalen Beziehungen).

ulfkotte

Freude über den Tod von Udo Ulfkotte

Stattdessen geht es weiter zu einem anderen Thema, zum angekündigten Boykott der Inauguration durch einige Demokraten und zum Schicksal von Obamacare. Der bisherige Präsident stellt sich als absolut fair dar und meint, dass Trump manches revidieren wird, was sein gutes Recht sei; er rät Trump, sich mit kritischen Beratern zu umgeben und will die Abwesenheit mancher nicht kommentieren, aber selbst am 20. Jänner dabei sein. Würde man sich auf Obama und diese Presse verlassen, käme man nicht auf die Idee, dass er Trump ständig Steine in den Weg gelegt hat. Es wird auch nicht kritisch nachgefragt, als Obama meint, er wolle zunächst leisertreten, sich um eine Töchter kümmern, ein Buch schreiben, aber als Demokrat zwischen normalen Debatten, wo mal die einen, mal die anderen Oberwasser haben und Grundsätzlichem unterscheiden. In Letzterem werden seine Partei und er Trump Contra geben, etwa bei der Frage illegaler Einwanderer und im Umgang mit Ländern wie Kuba oder Israel.

Eines der Agenda-Themen sind LGBTQI-Rechte als Kampfbegriff gegen traditionelle Werte und Lebensweisen, sodass dies ebenfalls angesprochen wird, als ob Trump nicht der erste republikanische Kandidat war, der mit Regenbogenfahne auf der Bühne stand. Es ist bezeichnend, dass Obama hier auf die geforderte Akzeptanz der LGBTIQ beim Militär verweist, die ebenfalls traditionelle Vorstellungen herausfordern soll. Eine schwarze Journalistin will wissen, ob es je wieder einen schwarzen Präsidenten geben wird, was natürlich an Versuche im Mainstream und in den sozialen Medien denken lässt, für eine Kandidatur von Michelle Obama zu werben. Wenn es um Gleichberechtigung für schwarze Amerikaner geht, schwärmt Obama von der „Diversität“ im US-Olympiateam und meint, es wird einmal einen Hindu-Präsidenten etc. geben oder jemanden, den man gar nicht einordnen kann.

Die letzte Frage darf eine Journalistin stellen, die Obama bereits als Senator in Illinois begleitet hat und die wissen möchte, wie die Obamas mit ihren Töchtern über das Wahlergebnis reden. Er antwortet, dass die Mädchen sein Verhalten und das von Michelle als konsistent mit ihren politischen Aussagen erleben. Was er sagt, ist „wirklich“ das, was er denkt, denn er „glaubt an dieses Land“ und meint, dass die Welt ein bisschen besser wird. Weder Regime Changes noch der dauernde Krieg in seiner Amtszeit noch die vielen Drohnentoten sind für den Mainstream relevant. Dass alles auf möglichst grossen Kontrast zu Donald Trump angelegt ist, sieht man auch am Wohlwollen, mit dem Obamas Tränen bei seiner Abschiedsrede letzte Woche gezeigt wurden. Zugleich versuchte man, Trump mit Fake News über Erpressung durch die bösen Russen ins Eck zu drängen.

krump11janFake News-Blatt „Kronen Zeitung“ gegen Trump

Wenn bei der Inauguration Trumps nicht mehr passiert als Krawalle in den Straßen Washingtons, kann man auch dies dem Jubel bei Obamas erstem Amtsantritt 2009 gegenüber stellen. Medien werden jedenfalls schon darauf vorbereitet, dass mit Ausschreitungen wie in Ferguson zu rechnen ist, wo übrigens die Unterstützung eines gewissen Herrn Soros für Black Lives Matter eine Rolle spielte. Und wenn beim Tod von Udo Ulfkotte Spekulationen zurückgewiesen werden müssen, es ihm aber wohl das Herz brach, wie mit ihm verfahren wurde, scheint ein Versuch, den Autor Roger Stone zu vergiften, auch eine Botschaft an Trump (und Putin?) zu beinhalten. Einstweilen macht sich die von den US-Besatzern nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Zeitung „Kurier“ darüber lustig, dass Trump seine Rede für morgen selbst (und mit der Hand) schreibt und wirbt für einen Beitrag von Barbara Streisand in der Soros-geförderten „Huffington Post“.

Es handelt sich um Plattitüden wie: „Es ist unser Recht und unsere Verantwortung, unsere Freiheiten zu verteidigen und unseren Mitbürgern zu helfen“ oder „ich kann keinen rassistischen, fremdenfeindlichen Sexisten respektieren, der uns mit seinem Verhalten alle gefährdet“. Dabei wird natürlich ausgeblendet, dass „Celebrities“ nur das Bild reproduzieren, das der Mainstream von Trump gezeichnet hat, der sich ja auch „wie ein launisches Kind“ benehmen soll. Hingegen teilt man voll Rührung ein Video von Twitter, auf dem Michelle Obama bei ihrem „letzten Gang durchs Weiße Haus“ zu sehen ist. Ein Beitrag porträtiert Caroline Kirkpatrick, eine in Wien lebende und bislang nie politisch aktive Amerikanerin, die sich spontan entschloss, hier eine Kundgebung im Rahmen des „Women’s March on Washington“ am 21.Jänner zu organisieren. Sie wollte schon in die USA fliegen, doch dies war ihr zu mühsam und zu teuer, sodass wir mit der Zwischenüberschrift „Globale Ängste“ erfahren, wie es weiterging:

„In den folgenden Tagen beobachtete Kirkpatrick, dass immer mehr Organisationen nachzogen und auch in anderen Städten Protestmärsche für den 21. Jänner ausriefen. Kurzerhand entschied sie sich dazu, einen Ableger der Veranstaltung für Wien auf Facebook zu erstellen. Es dauerte nicht lange, bis sich diverse Organisationen wie beispielsweise die Gruppe ‚Plattform 20.000 Frauen‘ bei Kirkpatrick meldeten und ihr Unterstützung für den Protestmarsch zusicherten. ‚Es geht hier nicht mehr nur ausschließlich um die Staaten‘, ist Kirkpatrick von ihrem Engagement überzeugt. ‚Zwar sehen viele Menschen Amerika noch immer als vorangehendes Beispiel, die Ängste der Menschen dort gibt es aber weltweit.'“ Welch Zufall aber auch, dass sich eine der auf den Kurs der Globalisten und Kriegstreiber gebrachte Frauenorganisationen ganz spontan für eine Aktion wie diese interessierte. Es ist egal, bei welchem Maínstream-Medium wir uns Themen rund um Trump ansehen und analysieren, wie „berichtet“ wird; überall wird versucht, die vor langem errungene „Deutungshoheit“ zu verteidigen.

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7 Gedanken zu “Wie sich der Mainstream verteidigt

  1. Der lügende Mainstream dient nur einier einzigen Sache: Die korrupte, linke Regierung verteidigen und deren Machenschaften vertuschen.
    Ich erinnere mich, wie neulich der Liestream umgehend die Gerüchte um den Haftbefehl gegen Silberstein widerlegte. Es wurde sofort geforscht und angeblich die rumänischen Behörden kontaktiert, welche wiederum NATÜRLICH bestätigten, dass alles frei erfunden wurde und der saubere Silberstein auf keinen Fall gesucht wird.
    Am Ende des Tages waren deren Gegenbeweise vermutlich frei erfunden. Diese Kasperl nimmt doch keiner mehr ernst, schon gar nicht die Behörden eines anderen EU-Landes.
    Ähnlich war es damals wie die Gerüchte um VdBs Eltern und das 3. Reich aufgetaucht sind. Da waren Klenk und Wolf an der vordersten Front um zu beweisen, dass die VdBs nicht „Heim ins Reich“ zurückgekehrt sind. Obwohl die Beweise mehr dafür sprechen würden, als dagegen.
    Aber nein, alles gut, alles widerlegt und die linksgrüne Welt gerettet.

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  2. Udo Ulfkotte………………

    ….schrieb einige nützliche Bücher, trotzdem las ich nur ausgesuchte Werke von ihm.
    Zum Beispiel jenes, in dem er den Journalismus und dessen Korruption anprangerte.

    Anderes betrachtete ich immer vorsichtig.

    Thema Araber in und um Israel.
    Es gab nie Palästinenser, sondern nur Dutzende Arabische Stämme von denen jeder seinen eigenen Namen trug.
    Die „Osmanische Geschichte“ der Region wäre da durchaus interessant, die sahen das viel realistischer, unaufgeregter.

    Gudrun Eussner hat in ihrem alten Blog dazu mal etwas geschrieben was ich nur voll unterstützen kann.
    Ulfkotte sah vieles richtig, aber auf dem Auge welches die Palästina Frage klar sehen sollte, hatte er grauen Star. Nun ja, auch das kann ich irgendwie verstehen. Wenn man als Deutscher mit der ewigen Schande auf alle Zeiten aus Israel ermahnt wird…….

    http://www.eussner.net/artikel_2006-12-27_02-55-39.html

    Ich mag die Israelis und schrieb schon oft den Israelischen Blogs, das sie aufhören sollten die Deutschen mit der ewigen Schuld zu kujonieren, …heute wo kaum noch ein Täter lebt.
    Ein Deutschland mit gesundem Selbstbewusstsein sein für Israel der viel bessere Partner.
    In so einem Land hätte es keine Masseninvasion aus dem Arabischen Raum gegeben, …mit der man gerade das Ende der „Jüdischen Deutschen Nachkriegskultur“ einläutet.

    Die Folgen dieser ewigen Moralpredigten an Deutsche sieht man heute.
    Dieses Land konnte sich nicht normal entwickeln, sich nicht vom WW-2 erholen, die Verbrechen die sie begingen nicht normal aufarbeiten …..und irgendwann zur Geschichte legen.
    Folge davon……… Es gibt heute derart viele Muslime in DE, das wohl bald der letzte Deutsche Jüdischen Glaubens nach Israel auswandern muss, denn die Muslime bringen ihre Hasskultur gegenüber den Juden mit und mancher Deutsche toleriert das ……weil er die ewigen Predigten aus Jüdischen Kreisen satt hat.

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  3. Ach ja, hab ich vergessen zu erwähnen……………….

    MUss aber nicht weiter ausgeführt werden, nämlich das „Links“ den Kampf gegen alles anders denkende …….mit der Kultivierung jener Erbschuld austrägt.

    Es ist einfach zu schön ……es immer und immer wieder zu benutzen und je weniger Täter von damals es noch gibt, umso innbrünstiger kultivieren sie es.

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    1. Die Schuld – speziell die der Weißen – wird und darf offenbar niemals enden. Begonnen mit der (christl.) Erbsünde bis zur Schuld an der Ausbeutung von Kolonien und der von Ihnen erwähnten singulären Erbschuld. Des weiteren sind wir auch schuld am aktuellen Konsumismus auf Kosten anderer und selbstverständlich an der Klimaerwärmung. ^^

      Mea culpa, mea maxima culpa !!!!!!!!

      Alles ist auf Schuld aufgebaut – nicht nur die Finanzindustrie.
      Aber allzu lange dürfte dieses schuldbasierte Konstrukt nicht mehr halten, weil das Pendel auf die „Gläubiger“ zurückfällt.

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      1. das wäre schön, wenn etwas auf die gläubiger zurückfallen würde.

        das wird es aber nicht spielen, weil die gläubiger nämlich gar nicht real existieren.

        für einen euro den jemand zur bank bringt werden mindestens 100 verborgt und wahrscheinlich nochmal 1000 gewettet…

        wohlgemerkt geld das es nie vorher gab und das es daher auch niemals geben wird.

        es wird so sein wie jedesmal: ein krieg wird einfach diese spuren aus unserer welt schaffen, wieder mit einem großen haufen leichen.

        die realen gläubiger wie herr sadat, herr gaddaffi und herr assad, ja sogar herr putin sollen einer nach dem anderen über die klinge springen, natürlich mit einem ordentlichen knall in ihrer jeweiligen heimat…

        denn die die real liefern (so wie etwa trumps neuer lieblingsfeind die chinesen) merken als erste, dass sie nur mit glasperlen… äh… papiergeld abgespeist wurden.

        und es ist eine uralte tradition, dass man diese völker dann nach möglichkeit noch mit bettlaken mit pesterregern beschenkt…

        soll alles schon mal vorgekommen sein…

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      2. für einen euro den jemand zur bank bringt werden mindestens 100 verborgt und wahrscheinlich nochmal 1000 gewettet…

        Ja, die sog. Geldschöpfung. Doch auch in diesem Beispiel entstehen Schuldner. Gläubiger ist dann die Bank. Und Wettschulden haben auch einen Gläubiger.
        Die exponentiale Geldschöpfung generiert aber – zumindest verhältnismäßig – immer weniger Realwerte; das liegt in ihrer Natur und damit hast du natürlich recht.

        Interessantes Wort übrigens, das nicht dekliniert und offenbar auch nicht gegendert wird: Gläubiger

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      3. gläubige und gläubiger… 😉

        gläubige versammeln sich, weil sie an etwas gemeinsam glauben…

        gläubiger machen was? glauben die auch oder machen die andere glauben?

        imagine… 😉

        http://www.songfacts.com/detail.php?lyrics=1094

        „Imagine no possessions
        I wonder if you can
        No need for greed or hunger
        A brotherhood of man
        Imagine all the people sharing all the world…“

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