Das Ende der Powerfrauen

Hillary Clinton und ihre weiblichen Fans sind gescheitert, doch viele wollen es immer noch nicht glauben. Man züchtete aber auch über Jahre sorgsam den Mythos der Powerfrauen, die meist nichts als mediale Konstrukte sind, da es nie um echte Stärke und Eigenständigkeit geht, sondern um Ablenkung. Als Folge davon haben Frauen keine Vorbilder für Widerstand und Selbstbehauptung, sondern lassen sich folgsam für jede Agenda einspannen, etwa dafür, Masseneinwanderung mit Flucht zu verwechseln. Am Tag, ehe das Electoral College in den USA zusammentritt, sei darauf hingewiesen, wie Clinton und Co. immer noch behaupten, Russland habe ihnen die Wahl gestohlen.

Im Grunde ist dies eine Variante der Gläsernen Decke und impliziert, dass Clinton fähig ist und von der Bevölkerung gewollt wird, aber das Patriarchat unfair dazwischenfunkte.  Schliesslich werden Politiker, die der Mainstream basht, stets auch als Machos und Paschas und natürlich Sexisten bezeichnet. Dabei ist die Vorstellung absurd, dass Leaks aus dem US-Apparat, auf deren Basis zumindest abseits des Mainstream ungeschminkt über Clinton und ihre Kampagne berichtet wurde, auf das Konto der Russen gehen. Ron Paul betont im unten eingebundenen Interview zu Recht, dass die CIA in hunderte Wahlen in anderen Staaten eingegriffen hat.  Er ist wie President-elect Donald Trump ein Non-Interventionalist und will nicht, dass Geheimdienste verdeckt beeinflussen, wer anderswo regiert. Zugleich weiss er, dass das „Shadow Government„, also der militärisch-industrielle Komplex und andere, stets die US-Regierung zu steuern versucht.

Interview mit Ron Paul

Es sind nicht die gehypten „Powerfrauen“, die ihr Herz an refugees verloren haben und auf leiseste Kritik an Clinton ziemlich heftig reagieren, die sich mit verdeckter Einflussnahme beschäftigt haben. Selbst denkende Frauen wissen aber auch bei uns, was Ron Paul mit Begriffen wie „Deep State“ meint und warum er da den Milliardär George Soros ins Spiel bringt, der sowohl bei Facebook-Zensur als auch bei Anti-Trump-Demos und beim Fördern von Masseneinwanderung in Europa mitwirkt. Wenn man staatlicher Souveränität das Rückgrat brechen will, sorgt man für Chaos, Unruhe und einen überforderten Sozialstaat und schickt Leute vor, die mit verklärtem Gesicht pausenlos erklären, dass wir ja alle Menschen und Grenzen so böse sind.

Und man zerstört unser Verständnis von Mann und Frau und von (heterosexuellen) Beziehungen, indem der einheimische Mann zum Feindbild wird und der illegale Einwanderer (als „Schutzsuchender“ oder „Geflüchteter“ getarnt) das gewünschte Freundbild wird. Dazu passt auch, dass Soros die Sex-Work-Lobby fördert, also jene Gruppen, für die Prostitution ein Job wie jeder andere ist. Dies schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, denn es geht nicht nur um Beziehungen (Sex in Beziehungen ist Prostitution gleichzusetzen, schreiben verblendete Journalistinnen), sondern auch um illegale Einwanderer und deren Broterwerb. Ein Artikel von 2009, der sich mit vielerlei Einflussnahme befasst, trägt gar den Titel „The Sugar Daddies Behind Feminism“.  Es ist keine Überraschung, dass auch Femen von Soros finanziert wurde, denn diese Organisation hatte wie die „Punkrockband“ Pussy Riot stets den Touch einer Front Group, also Tarnorganisation.

Es versteht sich von selbst, dass Femen sich entblößte als Trump (dieser „Sexist!“) wählte und Pussy Riot sich über Trumps „Make America Great Again“ lustig machte. Mit Femen und Pussy Riot wurde jenen Frauen das Denken vernebelt, die sich als feministisch verstehen, nun aber Gruppen ohne jede feministische Botschaft verehren sollten, deren Agieren in Wahrheit eher antiemanzipatorisch ist. Ein oberflächlicher Blick nicht nur in Boulevardblätter genügt um zu erkennen, dass Frauen oft Objektstatus haben, also über ihren Körper oder / und in Relation zu einem Mann vorkommen. Da ist es dann natürlich kontraproduktiv, sich selbst auf den halbnackten Körper zu reduzieren bzw. in einer Kirche herumzupöbeln, was auch bei uns als Provokation gelten würde. Es geht Soros nicht um weibliche Selbstbestimmung, sondern um zynische Bevölkerungspolitik, die Masseneinwanderung rechtfertigen soll, wenn er Pro Choice-Aktivitäten (auch in Europa) unterstützt.

msmanyhandsMs. Magazine zur Hausfrau als Multitaskerin

Geradezu hysterischer Pseudofeminismus hat mittlerweile Ausmaße erreicht, dass ein Nobelpreisträger wegen einer sexistischen Bemerkung von einer britischen Universität verjagt wurde. So geht echter Sexismus natürlich unter, wie jedwede politische Korrektheit, die sich ja auf Worte beschränkt, an vorhandener Diskriminierung nichts ändert. Es ist auch schwer nachvollziehbar, dass Wortpolizei dazu führen soll, dass Frauen sich frei ausdrücken und in ihrem Denken frei und eigenständig sind. Eher schon passt es in traditionelle Rollenklischees, wonach sich Frauen stärker anpassen, ihnen Stimmungen und Gesprächsklima wichtiger sind als Männern. Nicht von ungefähr verstehen sich viele dieser Frauen als Marxistinnen, zumal Friedrich Engels sich bereits 1848 getrennte Welten von Frauen und Männern vorstellte. Dazu passt eine über die Jahre immer wieder geführte Debatte über unterschiedliche Frauen- und Männerzeiten, die zum Differenzfeminismus gehört, wie ihn etwa die Diotima-Frauen in Italien betreiben.

Wie Janet Bloomfield im unten eingebundenen Video betont, ging es bei Feminismus ursprünglich um Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Männer waren „nie der Feind, sondern der Gold Standard“, an dem sich frau orientieren konnte, etwa wenn sie studierte. Der „moderne Feminismus“ hat dieses Ziel aber verlassen und wird von Bloomfield als „Outcome Feminism“ bezeichnet. Sie illustriert dies mit Listen der beliebtesten Frauenberufe 1950 und 2010 – es hat sich scheinbar nichts geändert; Frauen können z.B. Navy Seals werden, wollen dies jedoch nicht. Offenbar ist „der“ Feminismus damit nicht einverstanden und behauptet nun, dass Frauen ja wollen würden, aber von Männern daran gehindert werden. Man sieht dies an Propaganda-Weihrauch rund um Hillary Clintons Scheitern, wo für Powerfrauen auch tabu war, die politische Bilanz der Kandidatin als Außenministerin zu kritisieren.

Bei der zweiten Welle des Feminismus ab der 1970er Jahre spielte Selbsterfahrung eine große Rolle, was bedeutete, dass Frauen zusammenkamen und ihre Erlebnisse austauschten und daraus Schlüsse zogen. Bloomfield erinnert daran, was diesen Gruppen voranging, nämlich Meetings für Kriegsveteranen, die unter sich waren und so mit ihren Traumata besser zurechtkamen. Die Gruppen waren „Safe Spaces“, wie sie heute überall dort gefordert werden, wo Debatten und Verhalten gesteuert werden sollen. Letztlich ist die bereits erwähnte Facebook-Zensur nichts anderes als ein Versuch, unter anderem Frauen von jeder Selbstbehauptung fernzuhalten. Feministinnen wie Camille Paglia, die kein Clinton-Fan ist, können schon aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen nichts mit der „Verrücktheit“ von „Safe Spaces“ an Unis anfangen.

Wie der gegenwärtige Feminismus Frauen verkindlicht, illustriert Bloomfield auch am Thema Vergewaltigung bzw. Versuchen, Männer zu bestrafen, wenn Frauen ihre Einwilligung nach erfolgtem Sex zurückziehen. Dies geht davon aus, dass Männer unberechenbar sind und immer an Sex denken, während Frauen jungfräulich, keusch und nicht an Sex interessiert sind, also beschützt werden müssen. Bislang ist dies (noch) ein Problem am Campus, doch in Schweden gehen die Gesetze in diese Richtung, was zur absurden Gleichsetzung von nicht so berauschendem Sex (mit Einheimischen etc.) mit echten Vergewaltigungen (oft durch illegale Einwanderer) gleichgesetzt wird. Dass Bloomfield häusliche Gewalt zu verharmlosen scheint, soll ihre anderen Ausführungen nicht abwerten.

Eigentlich sollte die Frauenbewegung diese Gewalt weitgehend zurückgedrängt haben, doch wenn Frauen immer mehr vor eigenen Erfahrungen bewahrt werden sollen, werden sie sich auch nicht besser selbst  behaupten und über sich selbst (statt über einen Mann) definieren. Nicht von ungefähr spricht nicht nur Bloomfield davon, dass viele Frauen den Staat zum Vater machen: das betrifft auch Alleinerzieherinnen, jedoch ebenso Frauen, die sich z.B. mit Gender Studies befassen. Tatsächlich werden Teilnehmerinnen an Diskussionen auch bei uns damit vorgestellt, dass sie unter anderem Gender Studies-Kurse absolviert haben, was nicht mit wirklichem Einblick in Bereiche einhergeht, zu denen sie sich äußern. Frauen und Männern ist es am wichtigsten, sich um andere zu kümmern, doch dazu gibt es unterschiedliche Wege; Kochen ebenso wie Geld verdienen. In den Niederlanden sind Frauen am glücklichsten, doch nur wenige von ihnen arbeiten Vollzeit, stattdessen Teilzeit mit Jobsharing auch in Führungspositionen.

Der Autor Herbert Purdy (siehe auch Interview zur International Conference of Men’s Issues) war in den 1970er Jahren von der Frauenbewegung begeistert, sieht sich jedoch längst als Kritiker: „I cited clear evidence of how they were overturning the rule or authority of the father (which is the true meaning of their sustained campaign against patriarchy), and how they were using the family courts to marginalise and demonise men, and excise them from their families in order to break the chain of their children’s natural inheritance from their fathers, and their fathers’ families. I pointed to the way feminists had diminished the social capital of women as mothers, moving them out of the home and into the workforce to become drones in the means of production, and I commented on how this was placing an impossible set of demands on women as well as short-changing children, who have a right to the care and nurturing of their mothers in their most formative early years.“

wonderwomanMs. Magazine-Cover

Absoluter Horror für viele Menschen sind Familiengerichte und Jugendamt, weil hier basierend auf oft falschen Vorstellungen vom richtigen Verhalten von Müttern bzw. fehlende Bereitschaft, deren Aussagen zu überprüfen, entscheidend sind. Dies sieht man am Fall einer Frau, die ihre drei Kinder, ihren Bruder, ihre Mutter und sich selbst tötete und die zuvor dadurch auffiel, dass sie die Kinder von anderen abschottete. Der Vater wurde nicht einmal gefragt, wie es sich aus seiner Sicht darstellt und litt zuvor bereits unter der Trennung von den Kindern. Frauen wurde zudem erfolgreich eingeredet, dass sie alles zugleich sein und alles haben können; der weiter oben abgebildete Titel von Ms. ist eine von vielen Illustrationen, die diese Unmöglichkeit des Multitasking a la vielarmige Göttin auf die Schippe nehmen.

Zur US-Wahl schreibt das von Gloria Steinem gegründete Magazin übrigens am 14.November 2016: „The unimaginable has happened. Donald Trump—after a blatantly misogynist, racist, anti-LGBT, anti-disability, xenophobic campaign— has won the electoral vote and is the president-elect of the USA.“ Dies ist austauschbar mit Frauenzeitschriften, politischen Magazinen, Zeitungen und Fernsehsendungen, nicht zu vergessen zahlreichen Social Media-Postings, die all dies wie ein Echo verstärken. Es geht hier weniger darum, wie Trump sich tatsächlich verhält aus darum, dass dieses Narrativ alles rechtfertigen soll, was gegen ihn vom Stapel gelassen wird. Wenn gewalttätige Linksradikale in Deutschland meist männlich sind und zu 92 % noch bei ihren Eltern wohnen, wird dies wohl Parallelen zu Protestierern in den USA haben. Ausserdem stimmt auch hier Selbstbild und Fremdbild wie bei angeblichen Powerfrauen, die sich via „Safe Spaces“ klein machen sollen, nicht überein.

Wie reale Frauen nicht zugleich Supermutter mehrerer Kinder, Gründerin eines großen Unternehmens, Forscherin, Autorin, Politikerin, Gärtnerin und was auch immer sein können, besteht auch nur eine gewisse Spanne an Aufmerksamkeit. Es ist kein Zufall, dass eine deutsche Studie, für die Menschen  befragt wurden, die Flüchtlingen helfen, einen großen Gender Gap ausweist. Daraus werden auch ganz spezielle Schlüsse gezogen: „Von der Not der Geflüchteten bewegt wurden und werden überwiegend Frauen. Drei Viertel der Ehrenamtlichen sind weiblich, bei den unter 50-Jährigen sind es sogar 80 Prozent. Dieses Geschlechterverhältnis hatte sich bereits in einer Vorgängerstudie gezeigt, für die Ende 2014 einige hundert Helfende befragt wurden.

frauenfuervdb

SPÖ-Frauen für Van der Bellen

Womöglich würden Frauen in Deutschland zu größeren Teilen die Willkommenskultur für Flüchtlinge unterstützen, vermutet (Studienleiter Serhat) Karakayali. Dagegen hätten rechtspopulistische Parteien, die sich für eine restriktive Flüchtlingspolitik aussprechen, einen deutlich höheren Zulauf von Männern.“ Dazu passt, dass bei der österreichischen Bundespräsidentenwahl Alexander Van der Bellen überwiegend von Frauen gewählt und bewusst mit dem Refugees Welcome-Erlebnis gespielt wurde. Ohne Begriffe wie „Rechtspopulismus“ und „Willkommenskultur“ zu verwenden, die unser Denken manipulieren sollen, mag man vielleicht vermuten, dass Frauen leichter bei (erzeugten) Gefühlen für jene Personen gepackt werden, die man uns als „Geflüchtete“ zeigt. Wenn Rechte rätseln, wieso Frauen jene Männer willkommen heißen, die ihre erkämpfen Freiheiten gefährden, muss man sie auf den Powerfrauen-Mythos hinweisen.

Denn wie Supermutter und Superkarriere nicht unter einen Hut gehen, schließen unterschiedliche Zugänge zur Politik einander aus. Bei Welcomerinnen fällt auf, dass sie nahezu alles auf der Ebene von Gefühlen wahrnehmen und auch nicht zu erkennen bereit sind, dass man Menschen genau so am besten instrumentalisieren kann. Vielleicht sehen sich Männer eher mal Artikel und Videos zur Geopolitik an, als sich emotional mit (oft gestellten) Bildern von Kindern in Syrien erpressen zu lassen? Und kann es sein, dass für Frauen gerade wegen eines viktimisierenden Feminismus ihre Art Politik ist, sich im Kleinen, mitfühlend, auf der Ebene von ein paar „refugees“ oder einer Familie zu engagieren? So verschwindet aber aus dem Blickfeld, dass jeder Staat seinen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber Verpflichtungen hat und nicht nur Territorien begrenzt sind.

Und genau das ist auch gewollt, denn mit ihrer nicht von viel Hintergrundwissen beeinflussten Emotionalität leisten diese Frauen den Globalisten gute Dienste. Für sie ist ihr Einsatz Frauenpower, zumal sie auch alle mit Verve ins ganz rechte Eck stellen, die eine realistische Sichtweise haben, und sich für „die mächtigsten Frauen der Welt“ begeistern. Hochdramatische Erlebnisse in der Welt von Patriarchat und Sexismus sind ein paar gehässige Kommentare auf Facebook, die unsere Heldinnen einstecken müssen, worüber sie sich dann in Interviews, Vorträgen, Fernsehdiskussionen und Kommentaren auslassen können. Echter Sexismus hat in ihrer Welt keinen Platz, da sie außerstande sind, einer Frau beizustehen, die damit Erfahrungen gemacht hat und ein paar böse Posts viel schlimmer finden als Schikanen, denen eine andere Frau ausgesetzt ist, weil sie tatsächlich sowas wie Power hat.

Während sie lancierte Demos gegen den „Sexisten“ Trump toll finden, interessieren sich andere dafür,  wie es mit den US-Geheimdiensten weitergeht, die bislang bei uns heftig interveniert haben. Tatsächlich sind sie wie das Pentagon ein aufgeblasener, hoch bürokratischer Apparat, in dem „Group Think“ alles beeinträchtigt. Und damit kann man auch Parallelen zu unserem eigenen Land ziehen, wo in kleinerem Maßstab genau die gleichen Probleme auftreten, wenn man sich das Bundesheer ansieht, zu dem bei uns ja auch die Geheimdienste gehören. Wenn ich auf Facebook keine Lust auf die ewig gleichen öden Trump-Sexismus-Debatten habe, dann reagiere ich inzwischen nicht mit dem Hinweis auf Fakten, sondern gehe auf die Frager(innen) ein: Wenn ich Trump begegnen würde, wäre es eine spannende Unterhaltung, weil ich mir den Kampf der CIA gegen ihn aufgrund von Erfahrungen gut vorstellen kann, und er wäre bestimmt freundlich und respektvoll, wie ich es umgekehrt auch wäre.

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16 Gedanken zu “Das Ende der Powerfrauen

  1. Eine sehr gute und treffende Analyse der Verhältnisse. Ich denke, dass es den sogenannten Powerfrauen zu sehr darum geht, auf dem Spielfeld der Männer besser zu sein. Dabei ist es ihr gutes Recht, einfach anders zu sein und dementsprechend andere Herangehensweisen zu nutzen. So wären sie auch nicht in den selben, falschen Denkmustern gefangen. Welchen Sinn macht es, wenn eine Frau einen Mann an Aggression übertrifft. Geht es bei funktionierendem Zusammenleben nicht eher um die Kontrolle schädlicher Emotionen? Ich denke dabei auch an Hillary Clinton, die zu einem Großteil für die gewalttätige Außenpolitik der USA verantwortlich ist. Als Übersetzer arbeite ich häufig bei Projekten mit Frauen zusammen und es ist gerade ihr anderer Blickwinkel, der uns auf alternative Lösungswege führt, eine Sicht der Dinge, die ich als große Bereicherung empfinde. Was würde mir eine Kollegin helfen, die meine Sichtweise kopiert oder verstärkt?

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  2. Große Klasse! Danke!
    Wieder mal verbreitenswert, wofür ich auch sorgen werde.

    Martin Sellner hat dazu ein sehr interessantes Video ins Netz gestellt:
    Frauen – Was ist Los mit euch?

    Diese Frauen, ich nenne sie „Frauchen“, können nicht sehen, dass „Sugardaddy“ sie instrumentalisiert, um die Gesellschaftsfragmentierung bis zur völligen Destabilisierung voranzutreiben. Ist dieses Ziel erreicht, ist Schluss mit lustig. Dann bekommen die Weibchen wahrscheinlich ihren „Himmel“ zugewiesen. Nach einem orientalischen Sprichwort ist der unter den Schuhen eines Mannes.In der Bussi-bussi-Wohlfühl-Lounge , also dem safe space, der keiner ist, darf man das nicht zur Kenntnis nehmen. Der Luftballon würde platzen.

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    1. Imela, danke für den Link. Ich kenne das Thema von Stefan Molyneux, er hat das oft auf youtube behandelt. Besser noch, wenn sich Martin Sellner damit beschäftigt.

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  3. Liebe Alexandra!

    Wenn man sich die lange Diskussion beim „Offener Brief an Dosko“-Eintrag zwischen dir und CIA-Otto durchliest, muss man sich fragen, wieso du ihn noch nicht längst gesperrt hast. Er versucht deine erfrischend offene und konstruktive Kritik auf die persönliche, emotionale Ebene zu ziehen um sie dadurch abzuwerten.

    Motto: „Ja, natürlich denkt sich Alexandra alles mögliche über die Regierung aus. Sie ist ja immerhin unglücklich in Darabos verliebt.“

    Im Prinzip ist der Logen-Otto nur eine harmlosere Variante des Desinformanten Dietmar Mühlböck, der dich damals ja auch nur gestalkt hat, weil du ziemlich umfangreich zu 9/11 recherchiert und dich dabei nicht unterkriegen hast lassen.

    Ich glaube ich spreche für die meisten deiner (aufrichtigen) Leser, wenn ich den Vorschlag mache, CIA-Otto einfach aus dem Kommentarbereich zu blockieren, aber es ist natürlich dein Blog und deine Entscheidung.

    @Topic
    Welche Powerfrau ist denn am Ende? Ich hätte da nichts mitbekommen.

    Meiner Meinung nach wurde der Feminismus von der Elite aus folgenden Gründen erschaffen:

    *) Um die klassische, konservative Familie zu zersetzen.
    *) Um auch Frauen besteuern zu können.
    *) Um die Kindererziehung mehr in Richtung Staatsgewalt zu lenken. (Die nächste Generation formen.)

    Dinge, die der heutige Feminismus predigt, wie

    *) Es existieren 63+n Geschlechter.
    *) Toiletten für nur 2 Geschlechter reichen nicht.
    *) Es existiert ein Wage-Gap.
    *) Es existiert eine gläserne Decke, etc.

    sind doch alles Ablenkungen. Nehmen wir exemplarisch den WageGap heraus. Großmaulig wird mindestens einmal im Jahr, meist so im Herbst, rausposaunt, dass alle Frauen ab diesem Tag den Rest des Jahres gratis arbeiten würden, eben wegen des WageGaps.

    Wir haben jedoch Gesetze in Kraft, die ein Zustandekommen des WageGaps verhindern, dennoch wird vielerorts behauptet, dass es den WageGap gäbe.

    Das Prinzip dahinter ist meiner Meinung nach, wie beim Logen-Otto, Desinformation. Man sagt nichts Unwahres, sagt aber auch nicht alles. (lying by omission) Bsp: Das Durchschnittseinkommen aller Männer liegt über dem Durchschnittseinkommen aller Frauen (in Österreich). Dieses Faktum wird nun von den Feministen dazu verwendet, groß anzuklagen, dass Frauen weniger als Männer verdienen. Was Feministen aber nicht machen, ist sich anzusehen, warum Männer denn mehr als Frauen verdienen.

    Zum einen können Männer keine Kinder bekommen und fallen daher nicht jahrelang in Karenz aus. Dann gibt es noch das Argument, dass Männer besser um ihr Gehalt verhandeln als Frauen. Und schließlich ganz wichtig: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit als Männer. Und anstatt sich diese Faktoren anzusehen äußern sich Feministen wie folgt: „Meh, Frauen verdienen weniger als Männer, voll gemein.“ Wobei sie aber dabei die oben genannten Dinge nicht berücksichtigen. Was wollen Feministen? Dass die Putzfrau genau so viel bekommt wie der Hirnchirurg? Umgekehrt würde sich die Hirnchirurgin vermutlich dann aufregen, dass sie gleichviel wie ein Putzmann verdient, da sie ja die hochwertige Arbeit verrichtet.

    Frauen und Männer sind nicht gleich und das werden sie auch nie sein. So zu tun ist fernab der Realität.

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    1. Ich denke ähnlich wie du und habe manches von ihm auch schon als Spam zurückgewiesen… manche werfen mir auch auf Facebook vor, dass ich nicht schneller blockiere; doch da wir gespalten und gegeneinander ausgespielt werden sollen, versuche ich es, solange es irgendwie geht. Aber irgendwann ist, da hast du recht, das Ende der Fahnenstange erreicht.

      Was die Powerfrauen betrifft, meinte ich den Hype und den Mythos, weil ja auch immer mehr draufkommen, dass auch das eine Illusion ist, die einer Agenda wegen geschaffen wurde. Ich weiss nicht, nb es so ist, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich gehypte Frauen im Spiegel ansehen und denken, wie toll sie doch sind – dabei ist alles bloss Schein, und wenn das Gehätschelt Werden wegfällt, was sind sie dann noch? Da haben es die Frauen besser, die spätestens bei den 63 Geschlechtern usw. ausgestiegen sind…

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    2. “ CIA-Otto durchliest, muss man sich fragen, wieso du ihn noch nicht längst gesperrt hast. Er versucht deine erfrischend offene und konstruktive Kritik auf die persönliche, emotionale Ebene zu ziehen um sie dadurch abzuwerten.“

      Kurt, Alexandra bietet offene Angriffspunkte (trennt nicht die persönliche emotionale Geschichte von den sachlichen Artikeln), da kannst du nicht alles dem oder einem anderen Otto anrechnen. Und irgendwelche Attribute wie CIA lass bitte, das ist doch kindisch, was soll das? Was soll ich von dir denken, wenn du solche Attribute höhnisch verwendest?
      Bist am Ende du selbst ein solcher CIA-Kurt? (wenn du deine nicknames änderst, schimmert doch deine Sprache hindurch, bedenke das) Siehste.

      Warum sollte die persönliche, emotionale Ebene abwertend sein? Nein, das ist sie nicht, das ist ok! Aber wenn man politische Artikel schreibt, sollte man selbst als Autor die Ebenen abwägen, nicht blind vermischen. Ganz einfach deshalb, weil Leser auch eine eigene (oft auch traumatische) Geschichte haben und diese Ebenen nicht so einfach trennen können.

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      1. Aber meine Geschichte ist ja mit dem verwoben, worüber ich schreibe; es ist nicht so, dass es diese Geschichte fern vin allen Themen gibt, sondern sich so mein Zugang erklärt und auch, warum ich manchen unbequem bin. Dass mich dann die attackieren, die selber nix dergleichen tun, muss ich eben aushalten…

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    3. Ich hatte mal gelesen das in Kuba die Berufe nicht nach „Ansehen“ bezahlt werden sondern nach Relevanz für die Gesellschaft. So verdienen wohl Müllmänner sehr gut, andere die ihrer „Profession“ nachgehen weniger da sie ja schon mit ihrem Beruf „entlohnt“ werden.

      Mir scheint das der Satz:
      „Umgekehrt würde sich die Hirnchirurgin vermutlich dann aufregen, dass sie gleichviel wie ein Putzmann verdient, da sie ja die hochwertige Arbeit verrichtet.“
      sehr ideologisch ist denn was wäre das Ergebnis eines operativen Eingriffs (egal ob Hirnchirurg oder -chirurgin) ins Gehirn ohne „Putzmann“. Die Patienten würden reihenweise sterben.
      Gleiches gilt ja auch für die Pflegekräfte. Welchen Wert hätte dieser operative Eingriff wenn die Patienten nicht hinterher adäquat gepflegt werden.
      Viele in der Gesellschaft ignorieren was tatsächlich menschliche Gemeinschaften ausmacht. Eben die Gemeinschaft und bei dieser Vereinzelung und Isolierung wirkt mächtige Propaganda. Resultat sieht u.a. man in Behauptung wie oben welche ignoriert das die Hirnchirurgin von Putzmännern und Pflegekräfte abhängig sind, und natürlich auch die anderen von der Hirnchirurgin.

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    1. Das ist mir tatsächlich entgangen. Sorry, war keine Absicht! Bei der Fülle an Verlinkungen, die ich immer erst bei der Nacharbeit komplett aufnehme, kann das schon mal passieren.

      Umso mehr nutze ich die Gelegenheit, nochmals meinen hohen Respekt vor dieser ausgewogenen und umfassenden Arbeit zum Ausdruck zu bringen. Einseitigkeit ist keine Kunst, aber ein Thema so umfassend zu beleuchten, das ist es, was mich so beeindruckt.

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      1. Kann passieren, du sagst es ja, bei sooo vielen Links, wie sollte man da alles anklicken können…. und nochmal Danke – ich weiss eh nicht, wie lange ich das noch durchhalte, denn der Druck, der auf mir lastet, wird wohl nie aufhören.

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  4. – Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides.
    – Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
    – Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamen Willen.
    – Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.

    Danke das es dich gibt ! M

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  5. kommentare und beitrag gelesen. leider kommt es erst in den kommentaren dazu, dass von der spaltung der gesellschaft gesprochen wird.

    was wäre besser als jede familie zu spalten? wie geht das? man redet frauen ein, dass sie ungerecht behandelt werden. so kann man die gesamte welt spalten.

    damit sind wir wieder bei einer verschwörungstheorie.

    aber ihr werdet zugeben müssen, dass das möglich wäre.

    dazu ein witz: wie bringt man den bauer dazu den hof zu betonieren? man schenkt der bäurin rote stöckelschuhe.

    dabei ist mir heute angesichts eines toten russischen botschafters und 9 toter weihnachtsmarktbesucher gar nicht zum lachen…

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      1. nicht falsch verstehen, das war ein sehr guter beitrag. die herkunft der powerfrauen der nachkriegszeit wollte ich nur kurz ansprechen.

        und das war eben im wesentlichen eine (kurz nach ehrlich und berechtigter entstehung gekaperte) werbungs- und propaganda-aktion…

        (genau wie sie das bei den grünen außenstehend zurecht feststellen)

        die echten feministinnen lebten 100 jahre vorher in europa und amerika, als man herrn papa und frau mama noch siezte…

        heute wird jede zweite beziehung (zwischen menschen mitteleuropäischer herkunft) geschieden. daran sind vermutlich nicht nur rein zwischenmenschliche probleme schuld, sondern zu einem guten teil die bilder, die unsere köpfe gehämmert werden…

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