Warum diese Wahl so wichtig ist

Am 4. Dezember 2016 findet weit mehr als eine Bundespräsidentenwahl statt, da es sich um eine Richtungsentscheidung handelt. Nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten gegen das gesamte Establishment bauen jene Kräfte im Hintergrund, die globale Dominanz anstreben, vermehrt auf Europa. Dies erklärt nicht nur zunächst paradoxen „transatlantischen Antiamerikanismus“ des hiesigen Establishment, sondern auch, warum das österreichische Resultat die Weichen stellen kann für neue europäische Souveränität.

Zugleich muss man die Entwicklung in den USA im Auge behalten, da alles unternommen wird, um Trump doch noch von den Schalthebeln zu vertreiben. Doch Parallelen tun sich ohnehin ständig auf, nicht nur dann, wenn man vergleicht, wie Wählerinnen und Wähler im Mainstream behandelt und politische Akteurinnen und Akteure dargestellt werden. Um Hillary Clinton wurde es nach dem 8. November still, und doch taucht sie per Selfie in den sozialen Medien auf; mit einer Häufigkeit, welche die Frage aufwirft, ob sie tatsächlich selbst posiert hat. Der „unabhängige“ Kandidat Alexander Van der Bellen (viele Jahre Abgeordneter der Grünen, Ehefrau und Wahlkampfmanager von den Grünen usw.) sammelt unter anderem über die „zivilgesellschaftliche“ Plattform Respekt.net (die sich ganz der Förderung von Masseneinwanderung verschrieben hat) Spenden für Wahlkampf-Aktionen.

Google bietet diesen Link nämlich an, wenn man die Van der Bellen-Selfie App sucht, die es ermöglicht, sich ohne Kandidat mit dem Kandidaten abzubilden. Die Konkurrenz schäumt, doch einige Userinnen und User fotografieren sich mit Herausforderer Norbert Hofer von der FPÖ und meinen, dass man diesen Kandidaten immerhin im realen Leben antreffen kann. Im iTunes-Store gibt es die „Van der Selfie“-App natürlich kostenlos, in der Version 1.1 mit neuen Funktionen – vielleicht hat man ja schnell aus Van der Bellen, der für die Auflösung Österreichs ist, einen echten Vertreter unseres Landes gebastelt? Wie in den USA wird auch bei uns über die Arroganz selbsternannter Eliten diskutiert, zu denen auch vermeintlich emanzipierte Frauen gehören (die Clinton natürlich kritiklos bewundern), deren Aufgabe es ist, dem Kriegsestablishment zu dienen, was verdummt.

gutebeziehungenInserat von Norbert Hofer

Was in den USA als „identity politics“ bezeichnet wird und laut Bernie Sanders ein großer Fehler der Demokraten ist, der zu ihrer Niederlage auch in Senat und Kongress beitrug, geht auch in Österreich an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei. Diese Art Politik reduziert alles auf das Individuum und wendet sich von Rahmenbedingungen ab, da die Agenda dahinter ja die Auflösung staatlicher Strukturen ist. Bilder von Demonstrationen aus den USA kommen uns ebenso bekannt vor wie Texte und Statements bei Veranstaltungen oder in den Medien. Wie die Arbeitslosen im US-„Rostgürtel“ sollen auch Menschen ohne Job bei uns sich damit trösten, dass sie nur „antirassistisch, antifaschistisch, antisexistisch und gegen Homophobie“ sein und immer „refugees welcome“ rufen müssen und schon ist alles paletti. Und wie in den USA begreift die Bevölkerung nicht nur, dass sie verschaukelt wird, sondern zunehmend auch, welche Absicht dahinter steht.

Hier kommt dann der Positionierung der Kandidaten hinsichtlich der Republik, also der Heimat große Bedeutung zu. Auch wenn Van der Bellen nicht das geringste mit „Heimat“ zu tun hat, fotografierte man für Plakatwerbung im Burgenland, wo Hofer mehr als 60% der Stimmen in der Stichwahl auf sich vereinen konnte, die jetzt wiederholt werden muss. Und man plant dle Abschlusskundgebung in Wien-Favoriten, wo bislang die FPÖ traditionell ihren Wahlkampf beendete und die Bevölkerung immer mehr von der SPÖ zur FPÖ gewechselt ist. Dies ist wohl eine weitere Fehleinschätzung, denn Van der Bellen kann dort im wesentlichen nur mit seiner Establishment-Blase spazierengehen, von der die Leute die Nase längst voll haben. Auch dank der Dynamik in den USA kommt die FPÖ als Nachkriegsgründung lange vor den Grünen jetzt in die Rolle, Anti-Establishment zu sein und etwas Neues zu verheißen.

Gab es beim ersten Versuch einer Stichwahl noch Rückenwind für Van der Bellen, weil Bundeskanzler Werner Faymann zurücktrat und Nachfolger Christian Kern auch der Wunsch jener (Pseudo-) Linken in der SPÖ war, die Bellen dem eigenen Kandidaten Rudolf Hundsdorfer vorzogen, wird der Effekt diesmal umgekehrt sein. Zwar trat Kern noch als Unterstützer Van der Bellens u.a. bei einem von Kerns Ehefrau ausgerichteten Event auf, er traf sich aber mittlerweile zur durchaus freundlichen öffentlichen Diskussion mit FPÖ-Chef Heinz Christian Strache. Dass Rechts-Links-Kategorien längst mehr verschleiern als beschreiben, sieht man auch am Umgang mit Sahra Wagenknecht, als sie Präsident Trump lobte und jene kritisierte, die nichts Besseres zu tun haben als einen „europäischen Hochrüstungswettlauf zu starten“. Damit spielt sie auch auf das EU-Parlament an, das in Zusammenspiel mit der Kommission die Weichen Richtung EU-Armee stellen, also den Staaten gravierenden Souveränitätsverlust zufügen soll.

belloneutral

Van der Fake?

Das EU-Parlament folgt der Linie jenes transatlantischen Establishments, das Nationalstaaten auflösen und als Ziel eine Weltregierung errichten will, der sich alle zu unterwerfen haben. Davon sind Resolutionen zur Ukraine ebenso geprägt wie der Kampf gegen Propaganda, womit nicht jene von Soros und Co. für Regime Changes  gemeint ist, dem rund ein Drittel der Abgeordneten ohnehin nahesteht. Aus Österreich sind dies alle drei Grünen (Michel Reimon, Ulrike Lunacek, Monika Vana), drei Rote (Eugen Freund, Josef Weidenholzer, Evelyn Renner) und Anglika Mlinar von den NEOS (sämtlich Unterstützer Van der Bellens). Bemerkenswert auch, dass das EP Soros  zu einer Anhörung einlud, als ob er eine öffentliche, dem europäischen Volk verantwortliche Position innehätte.

Alexander Van der Bellen sagt ganz offen, dass ihm ein Bundesstaat mit neun Bundesländern ebenso absurd vorkommt wie eine aus Staaten bestehende EU mit „dann halt 28 Landeshäuptlingen“. Ihm schwebt vor, wie er z.B. bei einer Veranstaltung im Winter im Haus der EU in Wien meinte, dass Europa von der EU-Kommission regiert wird, „vielleicht mit einem Veto der Länder oder auch ohne“. Manche werden die Schärfe solcher Aussagen nicht sofort erkennen, weil stets ein „hehe“-Gehüstel oder ein „wie soll ich sagen“ mitgeliefert wird. All dies schwächt aber nicht ab, sondern soll „professoral“ wirken, obwohl politisch interessierte und informierte Personen einen lebenslangen Opportunisten ziemlich rasch zurechtstutzen können, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. Diese kriegslüsterne EU, diese Handlanger des Establishment in den USA, das um seine Militärinterventionen und seine Globalisierung zu Lasten der Menschen fürchtet, soll nach Van der Bellen also uns regieren.

Es ist kein Zufall, dass Juncker, Schulz und Co. auch Propagandisten der Destabilisierung durch Masseneinwanderung sind und über den neuen US-Präsidenten schimpfen. Beide sind Opportunisten reinsten Wassers, wobei Schulz Panik bekommt und sich gemeint fühlt, wenn man verdeckten US-Einfluss (also geheimdienstlichen) auf die Sozialdemokratie anspricht. All das falsche Pathos auf Bellen-Plakaten, die Wortspiele mit der Bundeshymne, das Vorbeischauen bei Bundesheer, Kirtag und Wallfahrt kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Van der Bellen gegen das eigene Land kandidiert. Was auch immer man Norbert Hofer vorwerfen mag, verblasst dagegen, denn Auffassungsunterschiede kann man im Land, in der eigenen Gesellschaft ausdiskutieren, wenn die gemeinsame Basis das Bekenntnis zu Österreich ist.

ppanzerVan der Bellen-Freund Peter Pilz gegen das Bundesheer

Wie sein Freund Peter Pilz (anhand dessen Rolle und der Art und Weise, wie er gepusht wurde, ich verdeckte Einflussnahme auf die Grünen erkannt habe) ist Van der Bellen für jede US-Militärintervention gewesen und nicht gegen den Beitritt zur EU aufgetreten. Diese war immer auch ein Projekt der CIA, da man die Staaten Europas so gut unter Kontrolle brachte, statt z.B. Sanktionen gegen Russland (wegen des Putsches von CIA, Soros und Co. in der Ukraine) mit 28 Staaten einzeln vereinbaren zu müssen. Auf diese Weise wurde und wird Europa auch gespalten, weil es darum geht, das historisch und geografisch teilweise zu uns gehörende Russland abzutrennen.Hier ist eindeutig Norbert Hofer der Vermittelnde, Ausgleichende und der Kandidat, dem es um Frieden in Europa geht.

Dem Bellen-Kriegsmaschine-Establishment ist nichts zu tief, wie man am Missbrauch einer Holocaust-Überlebenden für Wahlwerbung erkennen kann. Nicht erwähnenswert ist aber, dass der Unternehmer Hans Peter Haselsteiner, der eine AntiHofer-Desinformationskampagne („Nein zum Öxit“) mit zahlreichen Inseraten bis zu Bezirksblättern, wo vor  Bauernsterben gewarnt wird und TV-Spots finanziert, NS-Zwangsarbeiter nicht entschädigen wollte. Außérdem macht Haselsteiner Scherze über Hofers körperliche Behinderung, was nicht gut ankommt. Die angeblich so kritischen Bellen-Anhänger blenden dies ebenso aus wie sie nicht wissen, was sie sagen sollen, wenn andere sie darauf hinweisen, dass ihr Idol keineswegs ein „Flüchtlingskind“ war, sondern seine Eltern aus Estland „heim ins Reich“ gingen. Ex-EU-Kommissar Franz Fischler (Respekt.net, Haselsteiners „Nein zum Öxit“, Van der Bellen-Personenkomitee und transatlantisches Forum Alpbach) stellte kürzlich eine Initiative von 136 Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen für Bellen vor.

Dabei stellt sich die Frage, ob Bürgermeister, die zugleich Wahlleiter sind, damit nicht ihre Überparteilichkeit aufgeben; in Deutschland wurden Wahlen schon aufgehoben, weil sich Bürgermeister entsprechend ins Zeug warfen. So oder so sind aber 136 von rund 2100 Bürgermeistern in Österreich eine magere Ausbeute, bedenkt man, dass ja jeder fast zur persona non grata wird, der sich nicht dem Druck beugt, für den angeblich so integren, weltoffenen, menschlichen, intellektuellen, toleranten, modernen und was auch immer-Kandidaten einzutreten. Während wir Bellens zweite Ehefrau Doris Schmidauer manchmal auf Fotos mit dabei sehen, gibt es von ihr nur ein kurzes Video vielleicht als Antwort darauf, dass Norbert und Verena Hofer sich zuhause fürs Fernsehen interviewen ließen. Inzwischen wird das Gerücht gestreut, dass die Hofers vor der Scheidung stünden, weil eben nichts unversucht gelassen wird, um die Globalisten in Europa siegen zu lassen.

7 Gedanken zu “Warum diese Wahl so wichtig ist

  1. ich hab euch hier die neueste VT aus dem standard zum nachlesen herkopiert:

    https://archive.is/J16kF

    krikri meint offenbar hofer ließe vor dem wahltag ausländer zu attentaten und vergewaltigungen ausschicken…

    nachzulesen seit mittlerweile zwei stunden im wahrscheinlich politisch korrektesten forum der welt…

    (oder zumindest im korrigiertesten forum)

    Gefällt 1 Person

  2. Hab auch ein schönes Video gefunden im Netz mit viel besinnlichen GedankenGut. Die 89 jährige Trudi aus Wien spricht wahrscheinlich so einigen vdB Fans von der Seele. Ich, für meinen Teil, hoffe, dass Alles wieder mal nur halb so schlimm ist, wie es scheint.

    mfg, Otto Just

    Schönen besinnlichen 1. Advent Sonntag allerseits, und gehabt Euch wohl !

    Gefällt mir

    1. Ah, das besinnliche Video ist Dir ja eh schon bestens bekannt. Und Eingebettet im Artikel.

      Wollte Dir eigentlich eine kleine VideoFreude bereiten und hab deshalb einfach drauf los gepostet noch bevor ich Deinen Artikel gelesen und die Links geprüft habe.

      Naja, anderseits, kann sowieso nie genug mittels geeigneter Materialien gewarnt werden, vor Zeiten, die es schon mal gegeben hat. Doppelt hält auch VIEL besser !

      Bin übrigens gespannt, wann sich der Nebel der Narretei wieder mal lichten wird; wen wieder alleden Panik-Modus verlassen ?

      mfg, Otto Just

      Gefällt mir

  3. Etwas OT und trotzdem passend wie die Faust aufs Auge – Stichworte: Trudi 89, Hugo P., Bamberger-Stemmann usw.

    Eine gewisse Frau Dr. Sabine Bamberger-Stemmann lief Amok – und zwar gegen einen eigentlich harmlos anmutenden Werbe-Clip der Fa. Edeka ! Selten soviel Schwachsinn gehört.

    und

    http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/interview-zu-edeka-werbespot-mit-nazi-codes-a-1122653.html

    Was soll man dazu noch sagen ?

    mfg, Otto Just

    Gefällt mir

    1. danke, kenne die edeka-sache schon, man sieht daran, welch absurde züge die nazisuche schon angenommen hat. wenn man darauf hinweist – gibt auch satire darauf – können es mamche immer noch nicht begreifen. offenbar ist ihnen so tief eingeimpft, bei allem auch nazi zu denken, wo jemand nazi ruft,sodass sie selbst gar kein urteil mehr bilden können. wie traurig das doch eigentlich ist…

      Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s