Globalisten gegen Trump – und gegen uns

US-Mainstreammedien, die heftig gegen Trump und für Clinton geschrieben haben, bezeichnen nun die Existenz von Globalisten, die gegen Staatsgrenzen sind, als Verschwörungstheorie. Dabei sind die Drahtzieher sehr mitteilungsfreudig und finanzieren auch wie George Soros zahlreiche NGOs, Tagungen, Publikationen, Experten, Vernetzungen etc., um den Eindruck zu erwecken, dass die Aufgabe von Grenzen allgemeine Zustimmung findet und der Wunsch der Bevölkerung selbst ist.

Nicht zuletzt ist es Barack Obama selbst, der die letzten Monate seiner Amtszeit dazu nutzt, die Agenda der Globalisten zu pushen: „Obama also implied that people’s concerns about globalist scheming, as expressed through the ballot box, could be dangerous if wiser globalists do not save humanity from itself. ‚People are less certain of their national identities or their place in the world. It starts looking different and disorienting. And there is no doubt that has produced populist movements, both from the left and the right,‘ Obama argued, comparing socialist Bernie Sanders with Trump, as if the two represented a similar vision. ‚That sometimes gets wrapped up in issues of ethnic identity or religious identity or cultural identity. And that can be a volatile mix.'“

Obama wandte sich bei seinem Besuch in Griechenland am 15. November 2016 gegen Grenzen, gegen Ethnien, gegen „Tribalismus“, während in den USA demonstriert wird. George Soros, der in Amerika und in Europa „Zivilgesellschaft“ für die Ziele der Globalisten einspannt, gibt sich nicht mit synthetischen scheinbar spontanen Protesten zufrieden, sondern mobilisiert die „Democracy Alliance“ gegen Trump. Die Bilderberger als eines der wichtigen Netzwerke der Globalisten sprachen bei ihrem Treffen 2016 in Dresden auch über die US-Wahl und Trump.

trudeausorosTwitter: der Mentor des kanadischen Premiers Trudeau ist Soros

Auf der Tagesordnung stand auch der Brexit, der keineswegs ein Triumph nationalistischer kleinkarierter älterer Briten über die Jugend war, sondern nationale Souveränität wiederherstellen soll. Das Brexit-Votum richtete sich daher gegen die Globalisten, zumal die EU immer ein transatlantisches und globalistisches Projekt war. Heute verdient Ex-Premier David Cameron übrigens 2000 Pfund pro Minute, wenn er vor Wall Street-Bankern über den Brexit spricht. William F: Jasper, der eben bei Alex Jones zu Gast war (siehe Video) sieht auch die Sozialistische Internationale als wichtige Kraft der Globalisten, hier im Kontext von Angriffen auf Meinungsfreiheit im Netz:

„One of the most ominous signals that the Internet Governance Forum is tilted heavily against freedom is the dominance of the process by leaders of the Socialist International, which traces its lineage to the First International founded by Karl Marx. The Socialist International is a massive, globe-straddling organization of 168 political parties and organizations from all continents, including 60 member parties that currently are running national governments. Its members are completely at home inside the United Nations and are comfortable collaborating with representatives of communist regimes. Speakers at Socialist International confabs address each other as ‚comrade,‘ and the Socialist International I still maintains the old Soviet organizational structure, governed at the top by a ‚Presidium.‘

Prominent Socialist International members have dominated many of the UN’s agencies, departments, commissions, and conferences for decades. Yet, there is virtually no coverage in the mainstream media of this organization and the tremendous power it wields. Currently, former Swedish Foreign Minister Jan Eliasson serves as deputy secretary-general at the UN, second only to Ban Ki-moon in the organization’s hierarchy. Eliasson is a member of the Swedish Social Democratic Party, which is a member party of the Party of European Socialists and the Socialist International.“

Im Video der Alex Jones Show sieht man William F. Jasper ab 1 Stunde 30 Minuten, der auch näher auf die Sozialistische Internationale eingeht. Man muss hier ebenfalls an die Jugend-Internationale IUSY denken, der Organisationen aus zahlreichen Staaten (unter anderem Österreich) angehören und deren Verbindungen zur CIA vor einigen Jahren aufgedeckt wurden. Ein früher Globalist war auch Senator Barry Goldwater, für den sich Hillary Clinton in den 1960er Jahren in ihrem ersten Wahlkampf engagierte. Sie war immer stolz darauf, ein „Goldwater Girl“ zu sein, was auf den ersten Blick einen Widerspruch darstellt, da sie auch vom radikalen Theoretiker Saul Alinsky protegiert wurde.

Dass dieser seine „Rules for Radicals“ dem „ersten Radikalen“ Luzifer gewidmet hat erhitzte einige republikanische Gemüter. Der Punkt ist aber, dass Alinsky – wie später Obama – „community organizer“ war und es darum ging, Benachteiligte mit Power auszustatten, was man auch gut missbrauchen kann, um ganz andere Ziele zu verfolgen (etwa jene der Globalisten). Sieht man sich nicht nur den Clinton-Wahlkampf an, sondern auch den „Widerstand“ gegen das Wahlergebnis, kann man durchaus Parallelen zu den „Rules for Radicals“ erkennen. Denn diese sehen auch die Macht des Volkes vor, indem man dieses organisiert, was jedoch nicht mit „raise awareness“ vereinbar ist, da die Clinton-Kampagne sich auf „unawareness“ konzentrierte, weil man die Leute so besser instrumentalisieren kann.

Jasper weist auf Trilateral Commission, Carnegie Endowment, Rockefeller Foundation, Council on Foreign Relations, European Council on Foreign Relations, Bilderberger, World Economic Forum und zahlreiche Stiftungen hin, die mit viel Geld den Eindruck erwecken, dass die Positionen der Globalisten tatsächlich von der Bevölkerung unterstützt werden. Nicht alle Sozialdemokraten wollen der Agenda der Globalisten dienen, was man auch daran erkennen kann, wer ins „rechte, nationalistische Eck“ gestellt wird und dem man Leute von Carnegie, Rockefeller, Soros, Atlantikbrücke, CIA und Co. z.B. im Fernsehen entgegensetzt.

Anthony Freda kam von der Kunst zur Politik und ist ein bekannter politischer Künstler, der sich gegen Kriegsproganda wendet und inmitten einer auf Clinton fixierten Kunstszene „wagt“, fürTrump zu sein. Man sieht ihn im Alex Jones-Video nach einer Stunde im Interview, wobei auch Beispiele für seine Arbeiten eingeblendet werden. Er ist fassungslos, dass Menschen eine Kriegstreiberin wie Clinton besser finden können als Trump, zumal dieser – wie Freda bei Alex Jones sagt – in allen Magazinen und Zeitungen dämonisiert, mit Hitler und dem Ku Klux Klan in Verbindung gebracht wird. Angesichts der inszenierten Proteste schreibt er einen offenen Brief an Demonstrantinnen und Demonstranten aka „The United Hates of America“.

Er schreibt etwa: „I respect the great tradition of taking to the streets to air your grievances. I have been there many times, but I did not see you. My friends and I missed you when we were protesting the bombing of hospitals and illegal wars. We missed you at Occupy Peace and the other anti-war rallies we attended and helped organize over the last 8 years. I have not seen you working to expose the destruction of our civil liberties or the illegal spying on citizens that Obama promised to stop. I doubt very much that you have donated to or volunteered to work for anti-war and pro-liberty groups who are fighting to stop senseless wars before they start and restore our basic freedoms. It’s been lonely out there.“

Überflüssig zu erwähnen, dass die Trump-Hater keine Veranlassung sehen, die Sioux in Standing Rock zu unterstützen. Auch wir in Europa fragen uns, wo alle instrumentalisierten „Kids“ waren, als es darum gegangen wäre, gegen Regime Change in Libyen und in der Ukraine auf die Straße zu gehen oder als man ein Zeichen gegen Massenüberwachung vor der US-Botschaft hätte setzen müssen. Wie Freda bedauern wir, dass eine „Linke“, die einmal stark war, nur mehr eine von Soros und Co. gelenkte Hülle ist, aber jede kritische Analyse, jedes Argumentieren mit Fakten dort auf Abwehrmechanismen stoßen. Freda möchte mit seiner Kunst dazu beitragen, dass diese Mauern einstürzen, doch er sieht recht klar, dass diese Leute alles auf Trump (oder wen auch immer) projezieren, das sie bei sich selbst verdrängen. Und er wundert sich nicht, dass sie schockiert sind über Trumps Sieg, denn man tat ja alles, um dies zu verhindern:

yemen

Anthony Freda

„The media, the Wall St. elite, the establishment of Both major political parties and dictatorships like the Saudis all spent fortunes to destroy him by attributing all the evil in the world to him. I know you have been told that your candidate held the moral high ground because you have been herded into echo chambers of hate where you were encouraged to remember only the evidence that confirms your prejudice and to discard anything to the contrary. It’s no wonder that after a year of being subjected to a concerted media onslaught of negative press and a billion dollar demonization campaign launched by Hillary that people are filled with hatred.“

Freda vergleicht die Hetze des Clinton-Lagers gegen Trump und seine Anhänger mit dem „zwei Minuten-Hass“ in Orwells „1984“. Und er schreibt: „By projecting all of our fears and failures onto the enemy we are able to then destroy the parts of ourselves that we despise by destroying them. We have been warned repeatedly that Trump is the next Hitler or represents the KKK and that he hates everyone except white men. These outrageous exaggerations and smears were designed to deflect attention away from the mountain of evidence of Clinton’s career of destruction and corruption. Now that Hillary has been defeated by an election process that can’t possibly rigged according to the current president, it is time to stop the madness and accept the result.“

Eine schwierige Aufgabe, da auch das Denken jener Menschen, die sich als kritisch betrachten, von Propaganda der Kriegsmedien beeinflusst ist. Wir dürfen aber nicht zu viel von unseren Mitbürgern erwarten, nachdem der Mainstream ja auch bei uns davon abgelenkt hat, dass Clinton Krieg bedeutet hat. Immerhin ist die Gefechtsbereitschaft der USA. der Defcon Level, seit der Wahl zurückgefahren worden, da Trump und Putin an guten Beziehungen zwischen beiden Mächten gelegen ist. Man sehe sich hingegen an, wie die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf Trumps Entspannungspolitik reagiert. Sicher findet es der auch von den Globalisten gekaperte Feminismus falsch, die erste Ministerin in diesem Ressort zu kritisieren.

Bei Obamas „Abschiedstour“ steht Deutschland am 17. November auf der Tagesordnung; ein Land, dem bei der Strategie der Globalisten zentrale Bedeutung zukommt und wo man gerade die Staatsbürgerschaft de facto abschaffen will. Wenn man weiss, dass diese Kräfte über Schattenstrukturen Einfluß nehmen, wundert man sich nicht über den „Antiamerikanismus“ einer „politischen Elite“, die sich vor Obama, den Bushes und den Clintons gar nicht genug im Staub winden kann. Alex Jones ist kein Freund zurückhaltender Wortwahl, bringt aber oft gerade deshalb Entwicklungen frühzeitig auf den Punkt.

In seiner Show am 15. November wies er auf Forderungen nach einer europäischen Armee hin und bezeichnete dies als Schritt zur „paramilitärischen Diktatur“, weil man den Nationalstaaten ihr Militär und damit die Verteidigungsfähigkeit wegnimmt. Zwar wird jetzt auch behauptet, Trump sei ein Fan der NATO, doch anders als Clinton war er gegen US-Militärinterventionen und weiss als Ehemann einer gebürtigen Jugoslawin wohl auch, wie die Clintons dieses Land zerschlagen haben. Allerdings ist vor allem Obama in Sachen NATO unterwegs, was ins Konzept globaler Hegemonie passt, wo Ethnien und Staatsgrenzen verachtenswert sein sollen (und Senator John McCain betreibt Kriegshetze).

Selbst in der NATO-Presse schimmert aber durch, dass „die“ NATO „verstört“ ist über einen neuen Präsidenten, der den Nordatlantikvertrag besser zu kennen scheint als z.B. von der Leyen. Die NATO wurde nämlich nicht als Organisation für Angriffskriege gegründet, sondern als Bündnis zur kollektiven Selbstverteidigung, dem sogar die Sowjetunion einmal beitreten wollte: „The background to Molotov’s memorandum was the launch of the Soviet campaign for European collective security at the Berlin Conference of The background to Molotov’s memorandum was the launch of the Soviet campaign for European collective security at the Berlin Conference of Foreign Ministers in February 1954. At that conference Molotov proposed the Soviet alternative to western plans for a European Defense Community (EDC) involving the participation of a rearmed West Germany—the conclusion of a pan-European collective security treaty. This proposal was linked in tum to a further set of Soviet proposals on the German question, including Germany’s reunification and neutralization in the cold war.Foreign Ministers in February 1954.

At that conference Molotov proposed the Soviet alternative to western plans for a European Defense Community (EDC) involving the participation of a rearmed West Germany—the conclusion of a pan-European collective security treaty. This proposal was linked in tum to a further set of Soviet proposals on the German question, including Germany’s reunification and neutralization in the cold war.“ Die Aufnahme der UdSSR in die NATO wurde abgelehnt, und nach der deutschen Wiedervereinigung wurde entgegen Versprechen an Gorbatschow die NATO in Richtung Russland erweitert, was in den letzten Monaten mit einer Verlegung von Truppen noch getoppt wurde. Mit einem Truppenrückzug nicht nur von der russsischen Grenze, sondern aus Europa  (der von jenen Friedensaktivistinnen und -aktivisten herbeigesehnt wird, die es in Europa noch gibt und die noch nicht für „no border – no nation“ gekapert worden sind)  müssten die Globalisten dann auf die andere Karte der EU-Armee setzen.

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