Der ganz andere Hintergrund des IS

Zuerst finanzierten die USA Al Qaida, hervorgegangen aus der Rekrutierung von Mujaheddin für den Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan. Heute wird zugegebenen, dass der IS von den USA gegründet wurde, doch warum nannte man ihn zuerst ISIS?`Ist die Namensgleichheit mit der ägyptischen Göttin Isis Zufall? IS(IS) soll aber auch von den USA bekämpft werden, jedenfalls wenn es nach Wortmeldungen und Ankündigungen geht.

Der „neue Bin Laden“, ISIS-Anführer Abu Bakr Al-Bagdadi hat islamische Theologie studiert, war schon mal von den USA eingesperrt worden und soll der Loge Hathor Pentalpha angehören wie Dick Cheney, George W.Bush und Mitglieder des Project for a New American Century, das vor dem 11. September 2001 ein „new Pearl Harbor“ als „catalyzing event“ brauchte. Man hielt Al-Bagdadi zehn Monate in Camp Bucca fest, was sich auf seine „Karriere“ förderlich auswirkte: „Sie waren Ex-Agenten aus Saddam Husseins Apparat, Radikalislamisten und einfache Kriminelle: Doch ausgerechnet in einem US-Gefängnis fanden die Männer zusammen, die heute die Terrormiliz ‚Islamischer Staat‘ anführen.“

Isis und Horus, Maria und Jesus

Natürlich finden Medien, die auch eifrig an der Al Qaida- und Bin Laden-Legende strickten, nichts Ungewöhnliches daran, dass Camp Bucca „the birthplace of Isis“ (Independent) oder „die Kaderschmiede des IS-Terrors“ (Wiener Zeitung) ist oder half, ISIS zu erschaffen (New York Times). Enthüllungen über die weltpolitische Rolle von Ur-Logen wie Hathor Pentalpha (2000 gegründet) oder Golden Eurasia (wo sich u.a. Angela Merkel und Wladimir Putin begegnen, sollte man nicht überbewerten. Interessant ist aber, dass sich die Freimaurerei auf ägyptische Mysterien bezieht und Logen nach Loge Isis und Osiris bebannt werden, z.B. in Hamburg (siehe auch Bericht) und in der Schweiz.

Isis und Osiris werden in der Zauberflöte des Freimaurers Wolfgang Amadeus Mozart gehuldigt, und moderne „Neopagane“ rufen Isis Astarte Diana Hecate Demeter Kali Inanna an oder hören sich den Song to Inanna an; die sumerische Göttin Inanna ist „Vorbild“ für Isis, doch da das alte Ägypten vom Westen eher (auch archäologisch) entdeckt wurde, hat sie puncto Bekanntheitsgrad das Nachsehen. Im Web findet man z.B. ein Vollmondritual Inanna Rising oder auch Spekulationen über die Sängerin Rihanna als Inanna. Da die Sumerer ihre Keilschaft eifrig benutzten, kennen wir mittlerweile die ältesten erhaltenen Gedichte der Welt, jene der Priesterin Enheduana, der Tochter von Sargon von Akkad. Eines ihrer Werke ist eine Hymne an Inanna, mit der Könige die „heilige Hochzeit“ feierten, die stellvertretend von Priesterinnen vollzogen wurde.

Der „Hieros Gamos“ wurde von vielen vorchristlichen Religionen praktiziert, auch von den europäischen Kelten. Aus Sumer sind Hieros Gamos-Gesänge ebenso überliefert wie aus dem Land der Bibel, nämlich im „Hohelied Salomos“. Der Kampf der Abrahamiten gegen das „Heidentum“ spiegelt sich nicht nur in der Bibel wider, sondern auch in der Trennung zwischen Männern und Frauen und der Spaltung der Frau in „Madonna und Hure“ anstelle der vormals heiligen Sexualität. Auch wenn das Christentum erst im Hochmittelalter in ganz Europa mit aller Gewalt durchgesetzt wurde (zuletzt wehrten sich die Slawen u.a. im heutigen Deutschland), sind die Folgen nachhaltig und täglich spürbar.

Denn scheinbar emanzipierte Frauen, die nicht zur weiblichen Ganzheit der Zeit von Isis, Inana, Astarte oder bei uns Isis Noreia bzw. Rigani zurückkehren können oder wollen, sehen sich vom Christentum befreit, um sich dem Islam zu unterwerfen. Unter dem Motto „Feminismus ist antirassistisch“ tauschen sie den einen Unterdrücker gegen den anderen, der noch dazu vom „eigenen“ Unterdrücker abstammt. So groß sind die Unterschiede nicht, bedenkt man, dass das Christentum die Bevölkerung im Zaun hielt, indem sie ihr erfolgreich einredete, ihre ureigenste Natur sei sündhaft und Frauen Männern unterordnete. Die großartige Doku „The Burning Times“ gehört zu einer Serie über Frauenspiritualtät und befasst sich mit dem Zurückdrängen der Göttin und der Verfolgung von Frauen als „Hexen“.

Sollen sich jetzt die „Schafe“ im christlichen und muslimischen Gewand gegenseitig vernichten, damit dann Isis und die ägyptischen Götter und Göttinnen wiederkehren? Vielen fällt allzu große „Toleranz“ nicht nur von „Welcomern“, sondern auch seitens des Vatikan, aber auch der evangelischen Kirche gegenüber dem Islam auf. Eine Erklärung dafür ist, dass das von Globalisten wie George Soros angestrebte One World Government auch eine „Weltreligion“ braucht, um den Widerstand der Bevölkerungen zu brechen. Im Bereich Synkretismus hat die katholische Kirche ja eine Menge Erfahrung, ist sie mit ihren unzähligen Heiligen doch praktisch polytheisisch.

Und überhaupt wurde nur eine neue Lehre traditionellen Überlieferungen übergestülpt, wie auf manch christlichen Seiten besorgt festgestellt wird: „Paganism is a controversial subject. Can we use pagan customs in the church of God? We already do. Simply because something has a pagan origin does not mean that it is sinful to use it, even for a religious use.“ Es geht auch ins Detail: „Wedding rings were and are a pagan custom, and there is no biblical command for them, but we use them in church-sanctioned ceremonies. Wedding ceremonies themselves were also a pagan custom, and are not commanded in Scripture. Funerals include pagan customs, too, based on erroneous ideas about the afterlife. Scripture says nothing about putting flowers on graves, etc. Egyptian mythology said that the dead should be embalmed, and Joseph participated in this custom (Gen. 50:2-3) despite its pagan origin.“

Pagans created statues — of animals and people, both life-size and miniatures. They had statues in their flower gardens and statues in their homes. But statues have lost their ‚pagan‘ connotations because people do not believe in such gods and goddesses anymore. Money has pagan designs on it. Some U.S. coins used to have the goddess ‚Liberty‘ on them. Pagans assigned days of the week to different gods, and we still use these names.“ Was Liberty betrifft, so sollte die „Lady Liberty“, die Freiheitsstatue ja usprünglich am Suez-Kanal stehen, passt jedoch auch gut in die USA, wo es z.B. in Washington oder in New York viel an Ägyptischem gibt dank jener Freimaurer, die die Staaten gründeten (auch hier zu US-Geschichte und Freimaurerei).

Drohungen von „ISIS“ und Co. gegen Christen kann man auch in die Tradition jener Drohungen gegen „Heiden“ einordnen, die wir in der Bibel finden können. Wann immer jemand das „christliche Abendland“ oder unser „christliches Europa“ heraufbeschwört, sollte sie/er wissen, dass unsere Vorfahrinnen und Vorfahren mit Gewalt vom neuen Glauben „überzeugt“ wurden ähnlich jener Mission, die „ISIS“ jetzt zugeschrieben wird. Da waren die Blutbäder Karls des „Großen“ unter den Sachsen, deren Heiligtum die alte Eiche Irminsul war, die Karl fällen ließ. Oder der Tempel des Kriegs- und Fruchtbarkeitsgottes Svantovit auf Rügen, der mit der Unterwerfung der Ranen zerstört wurde. Als Papst Benedikt 2007 Österreich besuchte, war er auch in Mariazell, wo heute die „Magna Mater Austriae“ verehrt wird, während hier einst eine Kultstätte der keltischen Göttin Rigani war (die Frauen nicht in „Madonna und Hure“ spaltete wie es die Kirche auch heute noch tut).

Auch die Türken waren einst „Heiden“, denn sie glaubten an eine Mischung aus Göttinnen und Göttern, Ahnenverehrung und Schamanismus. Die Webseite „Atlas Burgenland“ erzählt die Geschichte der Magyaren und betrachtet die schrittweise Christianisierung ab dem Frühmittelalter als wichtigen Schritt bei der „„Westorientierung Ungarns“. Noch früher wurden die Kroaten Christen, die heute auch in Ungarn bzw. im Burgenland leben. Wikipedia bemerkt zum Begriff „Christianisierung„: „Im Unterschied zur individuellen Bekehrung eines Einzelnen beschreibt die Christianisierung den in historischer Dimension verlaufenden Prozess, bei dem ganze Völker oder Kulturkreise mehrheitlich den christlichen Glauben annehmen. Dies kann aus freiem Willen geschehen, jedoch auch durch Gewalt erzwungen werden.

Mission und Christianisierung sind verwandte Begriffe, wobei Mission sich auf den theologischen Aspekt und Christianisierung sich auf den langfristigen kulturellen und historischen Aspekt bezieht. Christianisierung ist Mission ganzer Völker, im historischen Horizont betrachtet.“ Sowohl Völker als auch Individuen waren pagan oder „heidnisch“, so bezeichnet aus der Sicht der Kirche, während „neopagan“ ein selbst definierter Begriff ist. Manche behaupten, „pagane“ Traditionen wären im Untergrund bis in die Gegenwart überliefert worden, wie etwa Charles Leland, der basierend auf den Erzählungen einer italienischen Hexe, die Diana verehrte, „Aradia or the Gospel of Witches“ schrieb. Und die Templer – Vorläufer der Freimaurer? – sollen nicht so sehr Gott als vielmehr Isis angebetet haben.

Sucht man im Netz nach Texten und Videos, stolpert man unweigerlich auch über sehr stark christlich geprägte Menschen, die überall „den Satan“ am Werk sehen, zum Beispiel in der Unterhaltungsbranche. Katy Perrys „Dark Horse“ ist für sie daher voll dunkler Symbolik, gerade weil es vom alten Ägypten inspiriert ist. Dabei ist „Satan“ schlicht „der Ankläger im göttlichen Gerichtshof“ und verbindet Elemente des jüdischen Monotheismus und des persischen Zoroastrismus. Satanismus wiederum ist eine Umkehrung des Christentums, die aber auch mit ägyptischen und sumerischen Elementen gekoppelt sein kann; von daher kommen wohl Verdächtigungen von Fundichristen gegenüber Freimaurern und Co. Das Christentum (und der Islam) eignen sich aber gersdezu hervorragend dazu, jeden „Schatten“ nach außen auf andere zu proijizieren und diese dann zu „verteufeln“ (wobei dieser Dualismus von den Zoroastern stammt).

Es scheint, dem „christlich geprägten Europa“ steht bevor, was es bereits bei seiner Christianisierung erlebte und was es dann anderen Völkern im Zuge der Kolonialisierung antat. Und weil das Christentum Frauen wie Männer beschädigt, die pantheistisch oder heidnisch sozialisiert vollständig wären, wird Europa auch leichte Beute werden. Eine Rückständigkeit, die bei uns an Zeiten vor der Aufklärung erinnert, trifft auf Menschen, die dem wenig entgegensetzen können, wie auch die indigenen Völker Amerikas mit etwas konfrontiert waren, das ihre gesellschaftliche und kulturelle Widerstandsfähigkeit überforderte. Genug Waffen und genug eigene Leute hatten die Unterworfenen ja anfangs noch, doch auch das half ihnen nichts. Was Frauen betrifft, sind wir mittlerweile so weit gekommen, dass „Flüchtlingshelferinnen“ im „Dschungel von Calais“ meinen, es gehöre zu ihren „Pflichten“, „Flüchtlingen“ auch sexuell zur Verfügung zu stehen.

Hymne an Isis (der Text wurde in Nag Hammadi entdeckt)

Weit sind wir gekommen von „Hieros Gamos“ und ritueller Sexualität über die Aufteilung in „Madonna und Hure“ (um diese Überlieferungen zu bekämpfen) bis zu solchen Berichten. Wenn die katholische Kirche in gewisser Weise die Ziele von ISIS unterstützt und Masseneinwanderung nach Europa forciert, erfolgt dies immer auch über die Medienpräsenz ihres „Spitzenpersonals“, etwa von Kardinal Christoph Schönborn in der „Kronen Zeitung“. Am 25. September 2016 fragt Schönborn dort, „wer ist dein Lazarus“, obwohl er selbst lieber wegsieht, wenn Menschen in Not sind. Weiter hinten im Blatt schreibt Gerti Senger stets über Sexualität und Beziehungen, diesmal unter dem Motto „Das Comeback der Heiligen und Hure“. Wie zu erwarten berücksichtigt sie nicht, dass diese Spaltung künstlich erfolgte, um nicht nur Frauen zu unterdrücken, sondern auch Männer und die alten Göttinnen und Götter zu entfernen.

Senger zitiert Männer, die bei „ihren“ Frauen nicht unter einen Hut bekommen, dass diese Mütter und sexuelles Wesen sind, und Frauen, die sich wie Prostituierte fühlen würden, würden sie sich als sexuelle Wesen begreifen. Vielleicht liegt es auch daran, dass zwar jede Frau inzwischen irgendwie „feministisch“ ist, weil sie eigene Entscheidungen trifft, aber „der“ Feminismus davor halt machte, das Thema „patriarchale Männerreligionen“ konkret anzugehen. Als 2015 zum ersten Mal eine „feministische Tischgesellschaft“ in der Wiener Mariahilferstrasse stattfand, machten auch die Veranstalterinnen der „Göttinnenkonferenz“ mit. Die damalige Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek blieb bei jedem Stand kurz stehen, um ein paar Worte zu wechseln, ihr war jedoch – mit einem Kreuz an einer Kette um den Hals – sichtlich unwohl, als sie mit „Heidinnentum“ konfrontiert war. Heuer waren nicht nur Tischgesellschaft, sondern auch anderen Veranstaltungen vollkommen dem „refugees“-Thema untergeordnet, und wer die katholische Kirche kritisieren kann, versagt komplett, wenn es um den Islam geht…

 

 

 

3 Gedanken zu “Der ganz andere Hintergrund des IS

  1. der gute Mann (rip) erklärt da so einiges… man braucht halt ein wenig Zeit um sich alles anzuhören und dann ebenso die Quellen in do-it-yourself-Manier zu studieren… MAcht aber meines Erachtens nach Sinn, da es recht entwirrend wirkt😉 Beste Grüße und alles Gute!

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