Qualitätsmedien gewöhnen uns an Terror

Das Netzwerk „Weltreporter.net“ plante wohl schon länger eine Veranstaltung im Liszt-Haus im burgenländischen Raiding, doch am 23. Juli konnte man konkret über Terror und über den Bedeutungsverlust des Mainstream gegenüber sozialen Medien diskutieren. Deutlich wurde dabei aber, dass die Presse uns offenbar an Terror gewöhnen, uns Hilfe bei scheinbarem Verstehen geben soll, damit die US-Kriegsmaschine weiter funktionieren kann.

Während in Raiding diskutiert wurde, gab die urlaubende Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr erstes Statement zum Amoklauf am Vortag in München ab, sprach auch über den Axtattentäter von Würzburg und erwähnte Nizza – es ist ja in letzter Zeit sehr viel zusammengekommen. Nicht nur die Kanzlerin möchte wohl gerne wissen, wie sich z.B. der Würzburger Täter „radikalisiert“ hat, nachdem er seit einem Jahr in Deutschland ist (und vermeintlich minderjähriger Afghane, aber tatsächlich erwachsener Pakistani). Vot Merkel sprach der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer zur Öffentlichkeit ebenfalls mit dem Wunsch zu verstehen, um so gegen „Verunsicherung und Angst“ anzugehen.

Was meint er mit „Werten“, die zu verteidigen sind, wie Freiheit und Rechtstaatlichkeit und dem Wunsch nach einem „starken, handlungsfähigen Staat“? Darf ihm und Merkel bewusst sein, dass jedwede „Werte“ verhöhnt werden, wenn man den amerikanischen Krieg gegen (für?) Terror unterstützt, der seit dem 11. September 2001 zwei Millionen Menschenleben kostete? Was ist mit der Rolle Deutschlands beim US-Drohnenkrieg mit der Airbase Ramstein als Relaisstation? Von einer Gewöhnung nach dem Motto, dass der Terror eben auch zu uns kommt, war etwa in den Ausführungen von „Standard“:Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid die Rede, doch es scheint eine allgemein ausgegebene Parole zu sein. Dies belegt auch ein Video, das Claus Strunz im Sat1-Frühstücksfernsehen am 20. Juli zeigt, also noch vor München:

Sofort werden mehr Personal und mehr Kompetenzen für Sicherheitsbehörden inklusive Geheimdienste verlangt, obwohl / weil es anscheinend Verbindungen zur „Islamischen Dschihad-Union“ gab, bei der einiges für Geheimdienststeuerung spricht. Offenbar verhallen Forderungen nach Grenzkontrollen, wie sie der bayrische Innenminister Hermann zuletzt am 20. Juli aufstellte. Nüchtern  betrachtet klingt die Pressekonferenz der bayrischen Regierung zu München auch eher so, als würde man über eine erfolgreich abgehaltene Antiterrorübung bertichten. Zu dieser gehörte das Einstellen des öffentlichen Verkehrs, Anweisungen an die Bevölkerung, zuhause zu bleiben oder Schutz zu suchen, riesiges Polizeiaufgebot inklusive GSG9, österreichischer Cobra und beinahe auch der Bundeswehr.

Zu Recht kritisierte das Podium in Raiding (Wieland Schneider, „Die Presse“, Karim El Gawhary, ORF, Cornelia  Vospernik, ORF und Alexandra Föderl-Schmid, „Der Standard“), dass via Social Media auch falsche Zeugenaussagen und Bilder verbreitet wurden. Gleichzeitig gestand man aber ein, dass TV und Print den sozialen Medien hinterherhinken und für die Menschen keinen Newswert mehr hat, was sie ohnehin bereits im Netz gesehen haben. Bezeichnend ist jedoch, dass man sich als „QualitätsjournalistIn“ betrachtet, Föderl-Schmids Aussagen bei der Diskussion aber mit der Berichterstattung im vielgescholtenen „Österreich“ übereinstimmen: „Der Amokschütze versuchte, Jugendliche via Facebook in die Falle zu locken. Der junge Mann, der München am Freitag in den Ausnahmezustand versetzte, ist selbst ein Münchener Kind: Vor 18 Jahren kam David Ali Sonboly in der bayerischen Landeshauptstadt zur Welt. Von einer Nachbarin als ‚guter Mensch‘ beschrieben scheint der Schüler am Ende von Hass getrieben gewesen zu sein – ein Mix aus einer psychischen Erkrankung und Schulproblemen könnte seinen Amoklauf ausgelöst haben.“

Für die „Standard“-Chefredakteurin ist klar, dass wir uns an diese „Mischform aus Islamismus und psychischer Erkrankung gewöhnen müssen“, was wohl auch Wasser auf den Mühlen derjenigen ist, die meinen, der Islam sei die ideale Religion für Loser und Gestörte. Andere fragen sich – und benutzen dazu soziale Medien, die „QualitätsjournalistInnen“ so suspekt sind – was ein 18jähriger Junge alles im Alleingang bewerkstelligte: einen Facebook-Account hacken, um als Mädchen Jugendliche zum McDonalds im Einkaufszentrum einzuladen, eine Glock am Schwarzmarkt besorgen und mit ihr umgehen lernen sowieo so viel Munition besorgen, dass laut Polizei noch 300 Schuß übrig waren, nachdem der „Deutsch-Iraner“ sich selbst gerichtet hat. Manche UserInnen wollen nicht kritisch denken und übersehen dabei, dass Sonboly Unterstützung gehabt haben muss, schon allein, um schießen zu lernen (auch der Würzburger Täter kannte sich gut aus). Zudem irritiert, dass zwei Polizisten in Zivil anscheinend schlechter als er trafen, weil sie ihn nicht erwischten, und auch von Zeugen eher als Bullen erkannt wurden als von den eigenen Kollegen. In den sozialen Medien schildern außerdem Leute ungewöhnliche Polizeipräsenz in München ab Mittag bzw. Kontrollen am Nachmittag.

schwabennnabel

Das holzschnittartige Bild vom „verwirrten Einzeltäter“ („lone nut“ im englischen Sprachgebrauch) wurde auch beim Attentat von Nizza am 14. Juli 2016 gezeichnet, obwohl der von der Polizei erschossene Täter Komplizen hatte. Seltsamer Weise haben Ermittler zunächst z.B. Videoaufzeichnungen angefordert, um diese dann aber zu zerstören. Und beim Massaker in der Bataclan-Konzerthalle am 13. November 2015 wurden Opfer nicht nur gefoltert und verstümmelt, wie man erst jetzt erfährt, es waren auch sechs Soldaten anwesend, die nach ihren „rules of engagement“ nicht eingegriffen haben. Am Beispiel Frankreich sieht man auch die ungeheure Doppelbödigkeit, denn während 85 Tote in Nizza  betrauert werden, unterstützt Präsident Hollande den IS in Syrien. Und man beachte, dass Paul Craig Roberts, einst der stellvertretender Finanzminister der Regierung Reagan, die viel mit verdeckten Operationen etwa gegen Schweden am Hut hatte, sich bei Nizza an Gladio-Attentate erinnert sieht.

Überrollt von Ereignissen, auf die soziale Medien nun mal schneller reagieren, beteuerte Föderl-Schmid, dass sie am Samstag bis vier Uhr früh Nachrichten verfolgt hat. Das haben auch andere getan, doch sie recherchierten gemeinsam mit Freunden „unglaubliche Unstimmigkeiten“ etwa im Vergleich deutscher und internationaler Medien. Wenn das keine journalistische Arbeit ist, die Recherche und Mittel zur Veröffentlichung erfordert, was dann? Bezeichnend, dass der Unterschied zwischen deutsch- und englischsprachig auch darin besteht, wie mit vielfach berichteten weiteren Schüssen am Marienplatz und beim Stachus umgegangen wurde. In Großbritannien sieht man etwa die Verhaftung von drei Männern am Marienplatz, die in deutscher Presse nicht vorkommt. Seitens Polizei und Politik sind weitere Schauplätze Falschinformationen, aber dafür haben diese zu viele registriert.

Föderl-Schmids Ratlosigkeit spiegelt die Online-Ausgabe des „Standard“ wider, denn da kommt München im Bereich „Interntaionales“ gar nicht vor, hingegen eine Warnung des Bundeskriminalamts vor weiteren Axt-Attentaten (man wird erst in der  Chronik-Rubrik „Panorama“ fündig). Im verlinkten Video mit „Unstimmigkeiten“ sehen wir die Antwort der Polizei auf die Frage nach einer Terrorwarnung um 16 Uhr in sozialen Medien. Schliesslich seien Hubschrauber über der Stadt gekreist, doch diese gehörte zu einer Übung, die rein gar nichts mit dem Amoklauf zu tun hat. Außerdem tauchte der deutsche Journalist Richard Gutjahr wie in Nizza als interviewter Augenzeuge auf, der für Russia Today zum „German Tourist“ wird und sogar den Beginn des Anschlags filmte. Er ist mit der ehemaligenKnesset-Abgeordneten Einat Wilf verheiratet, die in Harvard studiert und ihren Militärdienst beim Nachrichtendienst geleistet hat. „Die Panik begann mit den Schüssen“ schilderte er etwa dem „Handelsblatt“ die Ereignisse am französischen Nationalfeiertag.

weltreporter

Wieland Schneider, Karim El Gawhary; Cornelia Vospernik, Alexandra Föderl-Schmid

Das ist wie im Krieg“ sagte er der Münchner Abendzeitung, zwar zu Nizza, aber doch in gewisser Weise prophetisch, sieht man sich dann die Bilder der Panik in München an und wie Menschen mit erhobenen Händen gehen, weil sie von der Polizei dazu aufgefordert werden. Auch die „Deutsche Welle“ baut auf Gutjahr, der Nizza als „vielleicht 60 Sekunden, länger war das gar nicht“ beschreibt. Der Youtube-User, der „Ungereimtheiten“ ins Netz stellte, zieht den messerscharfen Schluss, dass Journalisten ja oft auch für Geheimdienste arbeiten, was man so pauschal nicht sagen kann, da dies zwar vorkommt, aber viele sich  gar nicht bewusst sind, dass sie einer Agenda dienen. Es genügt, über gewisse „Leitmedien“ vorzugeben, in welche Richtung es gehen soll und so permanent bestimmte Bilder von Ereignissen und Personen zu etablieren, Wichtiges auszublenden wie die Millionen an Toten, die „westlichen Werten“ geopfert werden.

Weltreporter.net ist die Vernetzung der AuslandskorrespondentInnen deutschsprachiger Medien in 160 Ländern und von daher auch daran interessiert, den Wert der Recherche vor Ort hochzuhalten. Föderl-Schmid, die selbst 14 Jahre aus dem Ausland, unter anderem aus Lateinamerika berichtete, gibt stets den KorrespondentInnen den Vorzug vor Agenturmeldungen. Dennoch oder deswegen verbrachte sie von den letzten sieben Nächten fünf im Netz, da sich die Ereignisse ja überschlagen haben. An einen Putsch in der Türkei vor eine Woche hat sie zunächst nicht gedacht, erst als es hieß, eine Brücke über den Bosporus sei besetzt worden. Da wurde ihr klar, dass dies „fast drehbuchmäßig“ abläuft, „wie man eben einen Putsch macht“. Zwar wird auch auf kritischen Seiten kontrovers diskutiert, was etwa von der Mainstream-Erklärung „Erdogan war das eh selbst“ zu halten ist, doch dabei verweisen manche auf den traditionellen „Tiefenstaat“ in der Türkei, die reichlich Erfahrung hat mit Operationen unter falscher Flagge.

Diese Themen sind aber für den Mainstream heißes Pflaster, weil man dann ja auch andere Ereignisse mit anderen Augen sehen könnte. Der ehemalige Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Willy Wimmer kommt im Mainstream fast nicht vor, meint aber auf alternativen Kanälen, dass der Putschversuch auch laut Einschätzung von Türken eine Warnung der USA an Erdogan war, der sich Russland annähert. Karim El-Gawhary darf offenbar Saudi Arabien mit dem IS in Verbindung bringen, nicht aber die Rolle der USA ansprechen, und sieht alles unter dem Aspekt, was besondere Aufmerksamkeit erregt. Da wird durch die Häufigkeit von Anschlägen in Europa die Dosis gesteigert, weil immer mehr notwendig ist, um das gleiche Maß an Reaktionen zu erreichen. Der Putschversuch in der Türkei passt aus seiner Sicht nicht dazu, wohl aber natürlich Nizza und München, wo man eigentlich nichts weiss.

weltreporter2

Föderl-Schmid sieht ihre „Pflicht als Qualitätsjournalistin“ nicht darin, „sich von Social Media treiben zu lassen“ und verweist auf den „Superjob“, den die Münchner Polizei (auch auf Twitter) gemacht habe. Vospernik kritisiert öffentlich-rechtliche Sondersendungen, in denen „ständig live berichtet wurde, ohne Informationen zu haben“. Gawhary lehnt diesen „Echtzeit-Wahnsinn“ ab und erinnert an „diese Geschichte in Norwegen“ (auf den Tag genau fünf Jahre vor München), wo auch alle redeten, aber keine Ahnung hatten.“Und dann laden sie Terrorexperten ins Studio ein, das ist wie Lesen im Kaffeesatz, das gehört ersatzlos gestrichen“. Föderl-Schmid ergänzt, dass auch PsychologInnen, ebenfalls gern gesehene Studiogäste, überflüssig sind. Man ist sich einig, dass der Journaiismus entschleunigt werden müsse, was auch für KorrespondentInnen gelten müsse.

Gawhary erinnert sich an eine Live-Schaltung nach Tripolis, wo es ein Kapitel für sich war, überhaupt dorthin zu gelangen; doch nachdem er von der Stadt nur die Straße zum Hotel gesehen hatte, sollte er auf Sendung Auskunft geben über die Lage in Tripolis. „Und einmal wurde ich live zugeschaltet aus Kairo und nach einer Bombe gefragt, die gerade in Bagdad hochgegangen ist“, sagt er. Föderl-Schmid unterscheidet zwischen Berichten, wie sie nur von vor Ort kommen können, und Analysen durch ExpertInnen, denn auch dies werde von den Medien erwartet. „Wir versuchen zu helfen, das Geschehen halbwegs vernünftig einzuordnen“; dies versprechen Medien und „das müssen wir einlösen“. Reportagen und Analysen sind wichtig, denn die Menschen „wollen das Chaos einordnen“, das sie jetzt umgibt. In einem kleinen Land wie Österreich brauche man die Perspektive, wie es anderswo zugeht und eben ExpertInnen „für die Zusammenhänge“.

Dass diese aber konsequent verschwiegen oder falsch dargestellt werden, weil Medien Teil einer transatlantischen Agenda sind, könnte man in Raiding oder anderswo nur vom Podium aus erörtern, das mit gutem Grund handverlesen ist. Immerhin empfinden es die VertreterInnen des Mainstream als großen Druck, durch die Konkurrenz der sozialen Medien immer schneller werden zu müssen. Längst ist ein Abdriften von immer mehr Menschen in diesen Bereich zu bemerken, nicht um dort desinformiert zu werden, sondern um Alternativen zu Falschinformationen in einer Presse zu finden, deren US-Hörigkeit die meisten spätestens seit dem Putsch in der Ukraine erkannt haben. Auch wenn „QualitätsjournalistInnen“ gerne anderen unterstellen, mit geringerer Ausstattung (aber oft schon beachtlicher oder größerer Reichweite) und Erfahrung bloß „Verschwörungstheorien“ zu liefern, arbeitet man im Netz engagierter und genauer und ist vor allem tatsächlich unabhängig…

36 Gedanken zu “Qualitätsmedien gewöhnen uns an Terror

  1. Der ehemalige Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Willy Wimmer kommt im Mainstream [Anm. Gott sei dank] fast nicht vor, meint aber auf alternativen Kanälen, dass der Putschversuch auch laut Einschätzung von Türken eine Warnung der USA an Erdogan war, der sich Russland annähert.

    Dieser Willy „winzig“ schießt doch glatt den Vogel [vielleicht diesmal endlich seinen Eigenen] ab. Die erdogane Hinterhätligkeit [Abschuss einer russischen Kampfmaschine auf außertürkischen Territorium] als politische Annäherung an Russland zu interpretieren, ist genau so hanebüchen, wie ständig, anstelle von Abspaltung der Krim, von einer Annexion der Krim durch Putin zu fabulieren.

    Noch einmal: Der erdogane Putsch hat NICHTS mit den USA zu tun

    mfg, Otto Just

    Gefällt mir

    1. Kurz dazu: Wimmer kann sich natürlich auch mal irren, aber er hat aus seiner langen Zeit in der Politik eine Menge an Kontakten. Da muss ich einfach mal drauf vertrauen, dass seine Leute in der Türkei uns keinen Bären aufbinden. Man kann von hier aus nicht alles nachrecherchieren, ich würde es aber nicht erwähnen. würde ich es nicht irgendwie plausibel finden.

      Gefällt mir

      1. Auf Grund Ihrer nicht im geringsten fundierten Aussage legen ich ihnen nahe ihr Wissenspektrum zu erweitern.

        https://nocheinparteibuch.wordpress.com/
        http://vineyardsaker.de/
        http://www.voltairenet.org/de

        Lesen schadet der Dummheit und erhöht das Denkvermögen.

        Sehr gut gemeinter Versuch mein Wissensspektrum erweitern zu wollen. Zwei von diesen drei Links kenne ich bereits, und bin daher alles andere als zuversichtlich, durch die einseitige, sprich: parteiische Darstellung von Vorgängen, wie es diese Herrschaften zu halten pflegen, in der Tat meinem Wissensspektrum was gutes tun zu können.

        Sie sollten wissen, dass eine Welt niemals nur aus Links oder nur aus Rechts besteht oder nur Schwarz oder Weiß sein kann und was diese besagten Herrschaften liefern, ist eben nichts anderes, als schwarz/weiß Malerei.

        Hier die Guten, dort die Bösen, Hier der gute Westen, dort der böse Osten, wobei wenns um den Nahost geht, speziell bei den Alternativen, das Spiel ja anders läuft . Da wird dann reflexartig bei jeder Regung auf irgend welche Intrigen und Ränkespiele von Seiten der CIA verwiesen. Was sicher nicht immer ganz von der Hand zu weisen sein wird, aber es ist bei weitem kein Axiom, versteht Ihr ?

        Wie gesagt: Ich halte weder was von Anti-Russisch noch von Anti-amerikanisch. Auch ein bedingungsloses Pro-Amerika oder ein bedingungsloses Pro-Russland, führt unweigerlich in eine Sackgasse. Ich bewerte daher bevorzugt jede Situation, auch wenn sie Ähnlichkeiten aufweist, neu. Sei es, wie es sei.

        Apropos. Habe ich schon erwähnt, dass Willy Wimmer einer der wenigen alten Granden ist, die neben Paul Robert Craig, Darth Carlos Wusel und Alexandra Bader überhaupt noch den Durchblick haben. Na, da staunen Sie, was ? !

        mfg, Otto Just

        Gefällt mir

      2. keine ahnung, wieso dieses posting von ihnen nicht automatisch erschien und ich es erst freischalten musste. hab ich ketzt jedenfalls gemacht..

        Gefällt mir

  2. Otto,
    das ist ja eben: Erdogan hat sich, wenn auch ziemlich verspätet, bei Putin hochoffiziell entschuldigt. Die Beziehungen zwischen Russland und Türkei sollen „normalisiert“ werden, wenn die Schützen des Flugzeuges und des Piloten bestraft werden. Darüberhinaus hat Erdogan auch Schadenersatz versprochen. Vielleicht hat E. doch eingesehen, daß die russische (und chinesische) „Front“ seine Möglichkeiten trotz Nato übersteigt und es auf Dauer mehr Erfolg für seine – wie auch immer gearteten – Pläne verspricht, wenn er sich mit diesen gut(oder jedenfalls besser) stellt.

    Und btw: Wann haben sich die USA zuletzt als verläßlicher Partner erwiesen?? Müßte man wohl länger nachdenken……

    Gefällt mir

    1. Erdogan hat sich, wenn auch ziemlich verspätet, bei Putin hochoffiziell entschuldigt. Die Beziehungen zwischen Russland und Türkei sollen „normalisiert“ werden, wenn die Schützen des Flugzeuges und des Piloten bestraft werden.

      Was für ein nobler und nur nach reiner Vernunft strebender Präsident ? Aber: Das ist eine eigentlich zu leicht durchschaubare, da wenig zuende gedachte erdoane Ablenkung und zwar, um tunlichst den Blick auf die wahren Ambitionen / Gelüsten einer nach einem osmanischen Großreich strebenden Erdo-Gans zu vernebeln.

      Womit lässt sich meine kühne Behauptung / These dieses Mal schon wieder stützen ?

      Damit, dass nämlich Erdoan quasi zeitgleich urplötzlich das Bestreben mimt, auch die Beziehungen zu Israel [natürlich bloß dem Anschein nach] „wieder“ „normalisieren“ zu wollen. Dabei sticht jedoch förmlich ins Auge, dass, gerade bei einem Erdogan, den Zustand „Aufgeschoben“ NIEMALS als wirklich „Aufgehoben“ miss-interpretiert werden darf. Sowas zu vergessen, wäre mit Bezug auf Erdogan, aber vor Allem wegen ErdoGans zerstörerischen Blick auf Israel, ein Fataler Fehler, und, ginge es nach Erdogans GroßreichTräumen, immerhin ein nie wieder gut zu machender Fehler – Irreversibel, wie der Fachmann sagt.

      Aber: Seid bitte unbesorgt ! Der Russischen Förderation unter der Leitung Putins, scheinen diese, von mir hier besprochenen, erdoganen Bestrebungen, noch bevor ich überhaupt in der Lage war, das erdogane Bestreben zu durchschauen , sowieso hinreichend bekannt gewesen zu sein. Dementsprechend überzeugend wurde, mit russisch-militärischer Unterstützung, größtes Augenmerk auf eine rasche WiederStabilisierung Syriens gelegt um, als gewünschte Nebenwirkung, auf lange Sicht eine dauernde und ungetrübte Existenz Israels .zu sichern – und das ist doch gut so, oder ?

      mfg, Otto Just

      Gefällt mir

      1. Aber was sind schon Erkenntnisse oder auch nur Annahmen / Thesen wert, ohne dabei auch richtige Schlüsse zu ziehen. Meine Schlussfolgerung lautet, dass es eben sehr gefährlich sein kann, sich willfährig einem orchestrierten Bashing / Mobbing, meist für verdeckte Agenden Dritter, anzuschließen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob sich das, meist fremdgesteuerte, Bashing / Mobbing gegen Russland oder gegen die Vereinigten Staaten von Amerika, oder bloß gegen eine Einzelperson ausgerichtet ist.

        Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, Euch diese Wichtigkeit von Ziehen valider Schlüsse, mittels meiner bewusst provokant gestalteten Kommentare, ein Stück weit näher gebracht zu haben.

        mfg, Otto Just

        P.S.: Friede statt NATO – jetzt erst recht

        Gefällt mir

      2. Neben allen erdenklichen Spekulationen Erdogan und seine Motive betreffend, ist zumindest sicher, daß ich für ihn keineswegs Partei ergreifen wollte.

        Gefällt mir

      3. Neben allen erdenklichen Spekulationen Erdogan und seine Motive betreffend.

        ist zumindest sicher, daß ich für ihn keineswegs Partei ergreifen wollte.

        Genau So habe ich deine Konnotation zuvor sowieso interpretiert. Da kannst Du ziemlich sicher sein.

        mfg, Otto Just

        Gefällt mir

  3. Kurz dazu: Wimmer kann sich natürlich auch mal irren,

    Wenn Sie sich mal Irren, Frau Bader, ist das für mich akzeptabel und keine Zeile wert.

    Bei einem ex-politiker, wie wimmer, welcher eigentlich Vernetzt sein müsste, spricht man, wenn die getätigten Aussagen / Mutmaßungen unzutreffend sind, anstatt von Irrtum, korrekter Weise von: „gezielter Desinformation.“

    Dieser Willy könnte doch ebenso gut, aufgrund seiner angeblich guten türkischen Kontakte, gleich behaupten, dass der Abschuss der russischen Kampfmaschine an der syrisch-türkischen Grenze , in Wahrheit bloß im geheim gehaltenen Auftrag von Putin, durch Erdogan erledigt wurde, um der Welt verlogen und im Stile der alten Sowjetunion, bloß eine Feindschaft oder Zerwürfnis zwischen Putin und Erdogan vorzutäuschen. Das wäre doch was, oder, Herr Wimmer ?

    Sei es, wie es sei: Amerika, sprich: die US-Administration ist, was den erdoganen Putsch betrifft, aus dem Schneider – Punkt. Hört auf, immer und überall bei jeder Regung eine Verschwörung der USA / CIA dahinter zu vermuten. Solche Stereotypen bringen uns keinen Millimeter weiter, versteht Ihr ?

    mfg, Otto Just

    Gefällt mir

    1. @otto just ist just ein bezahlter querschreiber, er behauptet nur, diffamiert wimmer und ignoriert fakten, ALSO boykottieren wir hier just den otto. ami go home!!.neuer name gefällig? „false flag otto“.
      dank wieder an frau bader für ihren grandiosen artikel!

      Gefällt mir

      1. Sie scheinen irgendwie Ihre Ihnen eigene Charakterschwäche / schädliche Neigung auf Andere Menschen / im konkreten Falle auf mich projizieren zu wollen. So weit – So gut. Was jedoch aus Ihrer Behauptung [bezahlter Querschreiber] nicht ganz eindeutig heraus zu lesen ist, ist der Fakt, ob Sie mich im Namen von Herrn Wimmer, im Namen von Kopp-Online oder bloß aufgrund Ihrer grundsätzlich Antiamerikanischen Haltung hier bei Alexandra Bader boykottieren lassen wollen ? Werden Sies mir verraten wollen, mr.millesi ?

        mfg, Otto Just

        Gefällt mir

  4. Die Komplexität des Türkei-Putsches
    hat willy wimmer zwar erkannt, konnte es aber in kurzen Worten leider nicht so vollständig ausdrücken, dass es verstanden worden wäre.
    Die Türkei hat mit Incirlik Air-Base einen Nato-Stützpunkt, der immer mehr zum Spielball der Erpressung von Erdogan gegenüber Deutschland (Flüchtlingsabkommen), den USA (mehr Geld für das Betreiben des Stützpunktes) und zuletzt nochmals gegen Deutschland und der Verweigerung des Truppenbesuches durch Mitglieder des deutschen Bundestages geworden ist. Der Bau von Incirlik wurde 1943 auf dem Gebiet beschlossen, das durch die Türkei zuvor den Armeniern gewaltsam abgenommen worden ist. Im Libanonkrieg, im 7-Tage Krieg, im Irak Krieg, im Jugoslawienkrieg, immer wieder war Incirlik Drehscheibe für Einsätze der US-Luftwaffe. Im kalten Krieg war Incirlik der Ausgangspunkt für US Spionageflüge tief in das russische Hoheitsgebiet hinein. Schon mehrfach hatte die Türkei dieses golden Kalb Incirlik benutzt, um den USA Geständnisse in Form von dollargaren abzupressen. Doch alles blieb im Rahmen bis Erdogan jetzt den Hals nicht mehr voll genug bekommen kann und die Hand immer weiter offen hält und mit ihm erstmals ein türkischer Staatspräsident erstmals eine seiner Drohungen wahrmachen, indem er die Inspekteure aus Berlin nicht ins Land ließ. Der Befehlshaber des Luftwaffen-Stützpunktes, Bekir Ercan Van war natürlich längst doppelt bezahlter Agent der USA, wie er auch Mitglied des türkischen Militärs gewesen ist. Er sollte putschen im Auftrag der USA. Das ziel war die Beseitigung des zum Diktator mutierten Herrn Erdogan. Aber Bruder Russland hört ja mit und hat den Putschversuch längst aufgedeckt. Das war der Deal zwischen Putin und Erdogan. Erdogan hat sich bei Putin für den Abschuss des russischen Piloten entschuldigt, weil Putin ihm das Leben gerettet hat, indem er diesen Putsch angezeigt hat. Nun hat Erdogan so reagiert, dass er seinerseits eine Übung des Militärs angekündigt hat und Rekruten mit Panzern auf die Straße geschickt hat, während von Incirlik aus lediglich eine Einheit losgeschickt worden war, Erdogan an seinem Urlaubsort zu verhaften oder zu töten. Erdogan hat seine eigenen Rekruten in den Tod geschickt. Oder wie erklärt sich sonst die Tatsache, dass die jungen Soldaten ihre Panzer öffneten, so dass der Mob der blinden Erdogan-Anhänger die Panzer stürmen und die Soldaten herausziehen konnten? Mal drüber nachgedacht, dass ein Panzer von außen nicht aufzukriegen ist, wenn die, die da drinnen sitzen es nicht wollen?
    Der Putschversuch geht von der USA aus. Das Drehbuch dazu hat Erdogan umgeschrieben. Und wir sind mal wieder die Doofen. Wir müssen jetzt nächste Woche eine Demonstration von Erdogan-Anhängern in Köln dulden. Österreich hat dagegen klar Stellung bezogen und mit Ausweisung gedroht, wenn sich hier türkisch-stämmige Neuösterreicher dazu zusammenfinden sollten, für Erdogan in Wien demonstrieren zu wollen.
    Willy Wimmer ist einer der wenigen alten Granden, die neben Paul Robert Craig noch den durchblick haben. Wir sollten uns sehr genau anhören, was diese beiden Herrn uns zu sagen haben, und das nicht einfach ad absurdum führen, ohne vorher den Sachverhalt durchdacht zu haben

    Gefällt mir

    1. Vielen, vielen Dank für Ihre Zusammenfassung der Ereignisse. Nur eines noch: In Wien wurde sehr wohl von Erdogan-Anhängern demonstriert, innerhalb von Stunden und unangemeldet. So ganz nebenbei wurde noch ein kurdisches Lokal verwüstet.

      Gefällt mir

  5. MRS. millesi…ach, bloss im namen meiner familie, die gestern mit mir interessiert alle, auch ihre kommentare las. war vielleicht etwas zu hart ausgedrückt?? verzeihen sie und ignorieren sie es einfach. gute nacht.

    Gefällt mir

    1. @Otto Just

      Selbstverständlich sind Sie ein bezahlter Querschreiber der transatlantischen Fraktion, was sowieso jedes Kind, dass durchs Fernsehen noch nicht komplett lobotomiert wurde, anhand ihrer „geistreichen Ergüsse“ 10km gegen den Wind riechen kann.

      Vermutlich hat Mrs. Millesi dieses Faktum deswegen weggelassen, weil es eben derart offensichtlich ist.

      Lassen Sie mir bitte Angelia Jolie vom CFR recht schön grüßen!

      Gefällt mir

      1. Bei Ihnen würde mich eientlich bloß interessieren, welche Schlussfolgerungen / Inhalte / „geistreichen Ergüsse [sic !]“ ich in meinen Kommentaren zum Besten gab, dass Sie ausgerechnet in mir, einen bezahlten transatlantischen Querschreiber zu erkennen glauben. Trauen Sie sich ein derartiges sachlich gehaltenes Feedback überhaupt zu ?

        Oder muss in Ihren Augen jeder gleich…. Ah ich habs ! Ich soll Euch quasi kostenlos zum angewandten „copy&paste“, wirksame, weil den Angreifer neutralisierende schriftliche Argumentationsschablonen ausarbeiten und bereitstellen, damit Ihr mit Gegenwehr bewaffnet seid, wenn man nämlich Euch das nächste mal, in anderen politisch gefärbten Foren, wieder und wieder der bezahlten Querschreiberei überführt. Ganz schön schlau. Aber nicht schlau genug. Dafür habe ich nämlich kein Interesse, versteht Ihr ? Bildet Euch eure eigene Meinung. Das ist zwar ein harter und steiniger Weg. Als Belohnung dafür, seid Ihr dann zumindest in der Lage, aus eigener Kraft heraus, aufgrund der besseren Argumente, Eure Diskussionspartner zu überzeugen oder wenigstens deren Angriffen adäquat zu parieren. Auf geht’s ! Ihr Feedback wird erwartet.

        mfg, Otto Just

        Gefällt mir

  6. Liebe Leute, diskutiert hier ruhig heftig weiter, Otto muss sich aber ein wenig in Schutz nehmen, denn er spricht Zweifel bezüglich Türkei an; auch andere haben sie, genau wie es Leute gibt, die mit anderen Überlegungen zu Wimmers Schlussfolgerungen kommen. Es ist manches am Putschversuch sonderbar, und ihr könnt das auch gerne vertiefen; möchte nur nicht gegenseitige Unterstellungen, anstatt möglichst sachlich zu diskutieren – also seid bitte faktenorientiert!

    Gefällt mir

    1. Liebe Leute, diskutiert hier ruhig heftig weiter, Otto muss sich aber ein wenig in Schutz nehmen, denn er spricht Zweifel bezüglich Türkei an; auch andere haben sie, genau wie es Leute gibt, die mit anderen Überlegungen zu Wimmers Schlussfolgerungen kommen. Es ist manches am Putschversuch sonderbar, und ihr könnt das auch gerne vertiefen;

      Finden Sie gar gefallen an derart plumpen Verleumdungen gegen meine Person, oder wie sind Ihre Ermunterungen, das auch gerne noch vertiefen zu können, sonst zu werten ? Oder habe ich sie, wie sollte es anders möglich sein, bloß missverstanden, Frau Bader.?

      Falls Sie nun selbst verwundert sind über meine Reaktion: Legen Sie Ihren zuletzt getätigten Kommentar, falls Sie mir misstrauen, doch einfach unverbindlich einen Fachmann für Kommunikation- bzw Suggestionstechniken vor, und Sie werden staunen, was der noch zusätzlich, aus Ihrem oberflächlich betrachtet harmlos gemeinten Statement, so alles an versteckten Aufforderungen herauslesen kann.

      mfg, Otto Just

      Gefällt mir

      1. Okay, das Wort heftig war nicht ganz passend, aber Sie werden mich schon richtig verstanden haben: Gegen auch mal härtere sachliche Diskussionen, ohne in Unterstellungen abzugleiten, sollte niemand etwas einzuwenden haben. Mich attackieren auch immer wieder Leute, ich bin ja oft auf Facebook, da geht es gerade jetzt tatsächlich heftig zu.

        Gefällt mir

      2. Okay, das Wort heftig war nicht ganz passend, aber Sie werden mich schon richtig verstanden haben: Gegen auch mal härtere sachliche Diskussionen, ohne in Unterstellungen abzugleiten, sollte niemand etwas einzuwenden haben. Mich attackieren auch immer wieder Leute, ich bin ja oft auf Facebook, da geht es gerade jetzt tatsächlich heftig zu.

        Das scheint weit aus mehr, als bloß das Wort „heftig“, ziemlich im Argen zu sein. Seid wann bedienen „Sie“ sich der Rabulistik, Frau Bader ?

        @otto just ist just ein bezahlter querschreiber, er behauptet nur, diffamiert wimmer und ignoriert fakten, ALSO boykottieren wir hier just den otto. ami go home!!.neuer name gefällig? „false flag otto“.
        dank wieder an frau bader für ihren grandiosen artikel!

        ——

        @Otto Just

        Selbstverständlich sind Sie ein bezahlter Querschreiber der transatlantischen Fraktion, was sowieso jedes Kind, dass durchs Fernsehen noch nicht komplett lobotomiert wurde, anhand ihrer „geistreichen Ergüsse“ 10km gegen den Wind riechen kann.

        Vermutlich hat Mrs. Millesi dieses Faktum deswegen weggelassen, weil es eben derart offensichtlich ist.

        Lassen Sie mir bitte Angelia Jolie vom CFR recht schön grüßen!

        Das finden Sie also völlig in Ordnung, Frau Bader ? Sie scheinen sich sogar sichtlich zu identifizieren mit den an mich gerichteten Attacken. Und das natürlich nur, weil Leute auf Facebook angeblich auch Sie attackieren ? Dann lassen Sie jetzt aber sehr sehr tief in Ihre „wahre“ Seele blicken, Frau Bader. Soll ich dafür auch noch Danke sagen ?

        mfg, Otto Just

        Gefällt mir

  7. @ Erdogan: dass niemand für ihn ist, ohne aber auf Desinformationen reinfallen zu wollen, darf ich als gegeben voraussetzen. Russland spielt sicher eine wichtige Rolle bezogen auf Erdogan (Entschuldigung wegen des abgeschossenen Kampfjets); fand aber auch den Hype um Böhmerman absurd, einfach weil ich nicht glauben kann, dass transatlantischer Rundfunk plötzlich echte Satire und Pressefreiheit kennt. Das wäre doch ein grosses Wunder; ich bin da einfach skeptisch, und ich mag Hypes sowieso nicht.

    Gefällt mir

  8. bzgl.diskurs. herr just: für die erweiterung allfälliger eingefärbter geisteshaltungen ein tipp, um sich weiterzubilden, ein link speziell für sie:interview mit monika donner auf http://www.quer-denken.tv. titel: „verschwörungstheorien? verschwörungspraxis!“
    und dank an herrn justus jonas für die couragierten wahren worte. das leben führt uns jetzt zur wahrheit. die schleier fallen….

    Gefällt mir

      1. vergeben sie mir…nicht fisch, nicht fleisch?? wahre intelligenz zeichnet sich generell durch sensibilität und kreativität aus. herzensbildung statt intellekt. und komplettes offensein ohne wertung, ohne diffamierung.. alles ansehen und später ent-scheiden. auf augenhöhe begegnen. respektvoll. wahrer spirit. nicht durch mimosenhafte empfindlichkeit mit agression (EGO) und hirnwichsen. trägt das herz nicht auf der zunge (laut TCM herzsyndrom). ego will andere immer vereinnahmen und den müll ausleeren auf andere. sucht sich immer ein opfer für seine ständigen er-güsse…man spürt förmlich die krank-heit heraus. will immer energie abziehen, um die innere leere aufzufüllen und quasselt, um das eigene elend zu kaschieren.
        man sieht heute jedenfalls sehr klar und deutlich, wer wo, auf welcher seite steht, auch wenn er oder sie viel vermeintlich schein-intelligent daherquasselt. die menschheit befindet sich im wahrscheinlich grösstem lernprozess all ihrer zeiten.
        so steht es geschrieben.

        Gefällt mir

    1. Speziell für Sie

      Ingrid Brodnig ist vielleicht nicht gerade die mitreißendste Rednerin, zugegeben; wenn man jedoch sowieso nur auf Sachlichkeit wert legt, ist es Brodnigs Vortrag ganz sicher wert, verstanden zu werden

      mfg, Otto Just

      Gefällt mir

      1. kenne ich, danke. die frau ist sachlich und gut. das thema ist übrigens auch nicht geeignet, um mitreissen zu müssen. zu-hören. darum geht es. die welt liegt wahrlich im argen. wie gesagt, der grösste lernprozess der menschen. und: karma wird immer spontaner. spannend….

        Gefällt mir

    1. Bei dem Artikel mußte ich unwillkürlich an die Doku „Germany made in USA“ denken (danke sehr für den Hinweis). Da brüstete sich nämlich einer der beteiligten Herren, daß es damals gelungen wäre, mit der CIA den ersten Konzern aufzubauen (!!!) In der Folge GLOBALER KONZERN

      Gefällt mir

  9. liebe frau bader, es ist doch faszinierend und eine ehre für sie, dass leute auf sie angesetzt werden, die sie wahrhaft perforieren und mit nlp-geschulten worten versuchen, sie zu vereinnahmen und in eine gewisse enge zu treiben.lassen sie sich NICHT ablenken und irritieren.ihre recherchen sind hervorragend und ihre arbeit ist für unsereins wertvoll und wichtig!

    Gefällt mir

    1. liebe frau bader, es ist doch faszinierend und eine ehre für sie, dass leute auf sie angesetzt werden, die sie wahrhaft perforieren und mit nlp-geschulten worten versuchen, sie zu vereinnahmen und in eine gewisse enge zu treiben

      Was soll dabei bitteschön faszinierend sein und von einem Opfer obendrein auch noch als Ehre empfunden werden ? Befund: Ihr Kommentar ist an Sarkasmus, Häme und latenter Schadenfreude kaum überbietbar !

      Gefällt mir

      1. sie seltsamer troll, so viele fragen?? weit sehen sie nicht. ihr befund: wenn SIE es sagen, wird es FÜR SIE so sein.

        Gefällt mir

      2. Ich denke, das halte ich schon aus! Soweit ich es durchblicke, aufgrund eures Disputs, meint ihr es ja beide gut; mir kommt es nicht wie ein Angriff auf mich vor, sondern ihr habt unterschiedliche Zugänge….

        Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s