Kampf gegen und für Homophobie

Homophobie und Islam sind kein Thema, wenn auch über die „Schwulenszene“ hinaus kein Millimeter an der „Willkommenspolitik“ geändert werden soll. Man fühlt sich an „Je suis Charlie“ erinnert, wenn alle regenbogenbunt Zeichen setzen, es die üblichen Hashtags, Grabkerzen, Blumen und symbolischen Gesten gibt. Dabei gibt es Ungereimheiten, was den Terror von Orlando betrifft, bei dem in einem Schwulenclub 50 Menschen getötet und mehr als 50 schwer verletzt wurden.

Zunächst sollte man die false flag-Frage klären und beim Vater des Täters beginnen: „Seddique Mateen, der eine eigene TV Show moderiert, wird unter anderem vom CIA-Outlet Voice of America-Dari finanziert. Im Bild sehen wir Seddique Mateen mit dem kalifornischen republikanischen Abgeordneten Dana Rohrabacher, der mit der Unterstützung eines gewissen Oliver North (Iran-Contra-Affäre) seit 1988 im Kongress sitzt. Rohrabacher trägt den Spitznamen ‚Gunga Dana‘, weil er seit Jahrzehnten bei ‚allen Dingen, die sich um Afghanistan drehen‘ involviert ist. Derzeit sitzt er dem United States House Foreign Affairs Subcommitee on Europe, Eurasia and Emerging Threats (Unterausschuss für auswärtige Angelegenheiten für Europa, Eurasien und aufkommende Bedrohungen) vor.“

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Auf Facebook geteilter Artikel

Das von konjunktion.info gezeigte Bild stammt von Daniel Hopsickers Seite Mad Cow Productions; wer sich mit dem 11. September 2001 befasst hat, wird über Hopsickers interessante Recherchen in Venice, Florida gestolpert sein. Omar Mateen fiel dem FBI auf, aber dann doch zu wenig, denn er bestand Sicherheitsüberprüfungen, weil er für einen Vertragspartner der Homeland Security arbeitete. Das FBI wusste, dass er Kontakt zu Terrorverdächtigen hatte, „aber er war nicht nur als Islamist bekannt. Man wusste vieles über ihn. Ein Beispiel: Seine Frau hat der tiefgläubige Moslem jederzeit ganz nach Belieben verprügelt. Eine der wichtigsten Fragen lautet jetzt: Hat der IS die Homeland Security infiltriert? Und es gibt noch eine böse Vorahnung, denn die Attentate von San Bernardino und Orlando weisen viele Parallelen auf – offenkundig gibt es Terrornetzwerke in den USA, von denen die US-Behörden keine Ahnung haben. Auch der Attentäter von San Bernardino arbeitete für die Homeland Security. Aus Gründen der politischen Korrektheit durfte er nicht weiter beobachtet werden.“

Zum wiederholten Mal ist ein Täter schon lange Sicherheitsbehörden bekannt, ohne dass sich das Attentat vermeiden liess: „ISIS Inspired? Or FBI Inspired? FBI Set Up Multiple Attacks in 2015 Almost Exactly Like the Florida Shooting“ so eine Zwischenüberschrift im Artikel von Tony Cartalucci bei Global Research: „A terror suspect armed to the teeth storming a public place and killing scores is actually a very familiar script. The FBI wrote several such scripts in 2015 alone, including entrapping and arresting a mentally-ill suspect after providing him with an arsenal of deadly weapons almost identical to the arsenal recently employed in Flordia.“ Cartalucci verweist zu The Intercept, wo eine Analsye den Titel hat „Another ‚Terror‘ Arrest; Another Mentally Ill Man, Armed by the FBI“.

TV-Bericht über Imam in Florida: „Tod ist die Strafe“ für Homosexualität

Seit Mai 2015 ist durch Veröffentlichungen bestätigt, was zuvor vermutet wurde: der IS ist de facto eine Gründung von US-Geheimdiensten; es ging darum, Salafisten in Syrien zu etablieren, um das Assad-Regime zu stürzen. Regime Changes finden freilich auch anderswo statt, etwa in Brasilien, wo Glenn Greenwald lebt und dies thematisiert (und in Bolivien). Dass „domestic violence“ nicht ernst genommen wird, kennen wir aus unseren Breiten leider auch. Glenn Greenwald warnt davor, „LGBT-Issues“ zu missbrauchen für Anti-Islam- und Anti-Muslim-Politik und bezieht sich auf Reaktionen in verschiedenen Ländern und von Fundamentalisten mit unterschiedlichem religiösem Hintergrund. Vor einem Jahr kritisierte Greenwald, dass der britische Geheimdienst GCHQ in Regenbogenfarben beleuchtet wurde und die CIA am Rande von Gay Prides rekrutierte; Pinkwashing nennt man das Ausbeuten von sozialen und gesellschaftspolitischen Anliegen für imperialistische und militaristische Zwecke.

Ist man da nicht wachsam und lässt sich hineinziehen, wird man zum immer stärker instrumentalisierten Handlanger jener Interessen, wie sie US-Think Tanks, -Stiftungen  und -Geheimdienste vertreten. Auf der Agenda steht die Destabilisierung Europas durch Masseneinwanderung, was nicht so schwer zu verstehen ist, wenn man weiss, dass bereits in den 1980er Jahren die CIA einen Teil ihrer Tätigkeit „privatisierte“, indem sie ganz offen (und doch verdeckt) via National Endowment for Democracy verfolgt wurde. „Demokratie fördern“ bedeutet aber, „NGOs“ zu finanzieren, die gegen den Staat agitieren, in dem sie registriert sind. In Österreich kann man derlei Aktivitäten auch nachvollziehen, wenn man sich ansieht, welche Stiftungen (etwa die Open Society Foundations) Netzwerke, Vernetzung von Netzwerken, Tagungen, Kongresse, Studien, Projekte und ExpertInnen unterstützen.

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Die rote LGBT-Organisation und die US-Botschaft

Hierbei handelt es sich um verdeckte Kriegsführung, die sich erfolgreich der Medien, diverser „NGOs“, deren GeschäftsführerInnen, Sprecherinnen, MitarbeiterInnen und HelferInnen bedient, die Jugendorganisationen von Grünen, SozialdemokratInnen und Linkspartei vereinnahmt hat und die auch auf die Grünen (Deutschland und Österreich), Angela Merkel und ihr Umfeld, die SPD-Spitze,  Teile der Linken und der SPÖ bauen kann. Das Agenda-Setting lässt sich gut über Social Media  nachverfolgen, wo man auch feststellen kann, dass viele AkteurInnen keinerlei Sachargument mehr zugänglich sind. Daher ist es auch kein Wunder, dass Werben für “ Vielfalt“ und die Regenbogenparade am 18. Juni in Wien damit vereinbar ist, jene PolitikerInnen ständig zu attackieren, die gegen Masseneinwanderung auftreten, weil sie – wie es ihrem Auftrag entspricht – den Bestand Österreichs sichern wollen.

Typisch sind Postings wie dieses auf Facebook: „Ich kann mir vorstellen, dass der selbstlose Einsatz von Frauen hier vor Ort (Flüchtlingshelferinnen) bei so manchem Flüchtling mit konservativ-religiösem Frauenbild mehr zu einem Umdenken beiträgt, als das alle Artikel auf Papieren bringen.“ Dass jede Mühe bei denen vergeblich ist, die gefestigte frauen- und auch schwulenfeindliche Ansichten haben, wollen manche UserInnen eben nicht wahrhaben. Auf Kriege gehen die Verblendeten nicht gerne ein, sind höchstens allgemein dagegen und veranstalten schon mal ein „die in“ wie einst gegen den Rüstungswettlauf mit Papierschiffchen wegen der Toten im Mittelmeer, Motto: die österreichische Bundesregierung ist Schuld an allem. Der Aufmarsch der NATO gegen Russland, die de facto Annexion der Ukraine durch die USA, der Tabubruch Krieg in Europa mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Bundesrespublik Jugoslawien 1999 sind Themen, die Politikern wie Willy Wimmer und seinem Publikum (siehe am 31. Mai in Wien) vorbehalten sind.

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Ob sie das ihren „refugees“ auch sagen?

Dass die NATO Russland einkreist (und es keine Rolle spielt, dass Finnland und Schweden bislang formal bündnisfrei waren), sollte uns auf Strasse, zu Demonstrationen rufen, die nicht abreißen dürfen. Auch Syrien und dem IS kommt ein Part zu, nämlich als Absprungbasis für die NATO: „With the Western media itself now admitting ISIS is crossing into Syria from Turkey – even without explaining the obvious context and implications this has for both Turkey and NATO  – it will become quickly apparent to all that more should be done by Turkey and NATO to contain ISIS within Turkey itself, rather than beyond Turkey’s border with Syria. For the United States in particular to have substantial military assets located in Turkey for its Syrian operations, but appear oblivious to the ISIS threat passing by its own troops, intelligence officers, and military trainers and advisers, will become an act even the most naive Americans and Europeans will find difficult to believe.“

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Je suis Orlando? von Raimund Löw (ORF-Korrespondent
Brüssel, früher USA) geteilter Tweet

Die Atomkriegsgefahr ist so neu nicht, wie man bei Global Research sieht, wo ein Text von 2010 von Fidel Castro jetzt wieder ins Netz gestellt wird. Inzwischen warnen auch in den USA lebende Russen und wenden sich per offeneḿ Brief an die Bevölkerung. Wie sehr Deutschland an der Leine der USA hängt, sieht man daran, dass Russland neuerdings als „Rivale“ gilt und sich natürlich nichts an einer „Willkommenskultur“ ändern soll, die sich gegen Einheimische richtet, Chaos und Gewalt mit sich bringt. Wer sich nach dem Vorbild von Pawlows Hunden einspannen lässt, ist ohne innere Konflikte für und gegen Vielfalt (ja, wenn durch Masseneinwanderung, nein als kulturelle Vielfältigkeit Europas), für und gegen Gleichberechtigung (ja, wenn es um Frauenquoten usw. geht, nein, wenn es um Selbstbehauptung gegen „Schutzsuchende“ geht) und für und gegen Homphobie.

Wenn die nunmehrige Staatssekretärin Muna Duzdar, Muslima mit palästinensischen Eltern, mit Kleinmädchenstimme sagt, „leider gibt es Homophobie noch immer ganz, ganz stark auf der Welt verbreitet“ und „Vielfalt ist etwas Schönes“ entgegensetzt,  hat man das Gefühl, dass sie jederzeit auch das Gegenteil sagen würde: „leider gibt es Vielfalt noch immer ganz, ganz stark auf der Welt verbreitet“ und „Homophobie ist etwas Schönes“ ergänzen könnte. Denn Masseneinwanderung zwecke Aufbrechen vermeintlicher „Monokulturen“ in Europa mit vielen Völkern und Sprachen bzw. als Maßnahme gegen „Inzucht“ setzt (vor allem) Männer aus anderen Kulturkreisen über die eigene Bevölkerung, in vielen kleinen und zusammenwirkenden Maßnahmen, mit weitgehend untätiger Justiz, beliebig instrumentalisierbaren „HelferInnen“ und mit „Toleranz“ gegenüber Gewalt, Übergriffen, Respektlosigkeit, Vandalismus und Bequemlichkeit.

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Birgit Kelle erinnert sich daran, wie sie vor vier Jahren immer wieder zu Diskussionen zum Thema Homo-Ehe eingeladen wurde, aber nie jemand auf die Idee kam, statt eines katholischen oder evangelischen Geistlichen mal einen Imam in die Talk-Runde zu holen. Und sie schreibt: „Ganz großes Kino sind außerdem jetzt die deutschen Diskussionen, ob es sich bei dem Täter von Orlando nun um einen islamistischen oder um einen homophoben Täter gehandelt haben soll. Das eine hat ja bekanntlich in Deutschland nie etwas mit dem anderen zu tun. Das wiederum bringt einen wieder einmal zur Domplatte von Köln. Dort hatten ja die Übergriffe auf Frauen offiziell auch nichts mit dem ethnischen oder gar religiösen Hintergrund der Täter zu tun.

Analog muss der Schwulenhass des Täters in Orlando quasi vom Himmel gefallen sein und ist vermutlich einfach nur Ausdruck einer systematischen, flächendeckenden Homophobie der amerikanischen Gesellschaft. Und zwar #ausnahmslos.“ Es ist kein Zufall, dass etwa die abgebildete rote LGBT-Organisationen neben der „Parteijugend“ und vielen anderen beharrlich gegen die Asylpolitik der Bundesregierung agitieren und nicht unwesentlich dazu beigetragen haben, dass Kanzler Faymann vor einem Monat das Handtuch geworfen hat. Die Qualität der Argumentation dieser Leute steht der medialen Debatte in nichts nach: „Ursache des islamistischen Terrorismus ist also unsere intensive Abneigung gegen ihn. Dieser krude moralische Relativismus soll zusammen mit dem Unterschied zwischen Ursache und Wirkung auch die Differenz zwischen Opfern und Täter zweckdienlich verwischen: Es ist alles eins. Ich persönlich verbitte mir das“, wobei der Autor dieser Zeilen auf die Rolle der USA nicht eingeht, jedoch recht hat, was sein Urteil über manche Reaktionen betrifft.

 

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