Archiv für den Monat April 2016

Flüchtlingskrise: Paschas willkommen?!

Frau meint, im falschen Film zu sein, wenn sie deklarierte Feministinnen über „rassistische Hetze“ reden hört. Frauen, die jeden Mann als Pascha vor die Tür setzen würden, wenn er zu selten den Müll rausträgt, unterwerfen sich Pascha-Allüren vermeintlich „Schutzsuchender“ und wirken wie in Trance. Zwar ist auch von Frauen und Kindern die Rede, doch da wird mehr Aufwand vom Staat gefordert, statt Tätern entgegen zu treten, die auch diese Menschen einschüchtern.

Ich bin auch als Feministin gegen die illegale Einwanderung aggressiver Männer aus einer anderen Kultur, doch dies muss frau gerade unter Frauen oft rechtfertigen. Die Klagen von Helferinnen über Verachtung, Ausgenutzt-Werden und Kriminalität seitens „Schutzsuchender“ dringen nicht vor bis in die Elfenbeintürmen der Gender Studies-geeichten Frauenszene. Dort wiederum wird stets der gleiche Kanon an Absichten und Forderungen aufgestellt, wobei frau immer brav politisch korrekt bleibt.

Viele Frauen waren fassungslos, wie Feministinnen auf die Übergriffe von Köln und anderen Städten zu Silvester reagierten, nämlich zuerst mit tagelangem Schweigen und dann mit Statements gegen „rassistische Hetze“ und gegen Rechtspopulismus. Eine von wenigen bekannteren Feministinnen, die Klartext redeten, war Alice Schwarzer; sie weigerte sich, nicht genau hinzusehen, welchen Hintergrund die Täter haben. Inzwischen heisst es, dass kaum einer dieser Männer zur Verantwortung gezogen wird. Auch deshalb ist die Diskussion mit Schwarzer bei „Unter den Linden“ im Jänner 2016 interessant:

Diskussion mit Alice Schwarzer

Bei der Kundgebung „Open the Borders“ am 19.März 2016 in Wien wetterten Frauen gegen „diese beschissene Bundesregierung“, weil die Regierung die Interessen der Republik Österreich an erste Stelle setzt, wie es ihre Pflicht ist. Frauen mit „Fluchthintergrund“ suchte frau bei der Demo mit der Lupe, während einige Männer dabei waren, ihnen Tafeln in die Hand gedrückt wurden und sie auch sprachen. Am 1. April gab es dann eine Enquete von Plattform 20.000 Frauen und Frauenministerium, unterstützt von den ÖBB, die Räumlichkeiten zur Verfügung stellten. Bei dieser Gelegenheit konnten sich die Bundesbahnen auch gleich selbst loben für „Diversity“, weil sie Flüchtlinge zu Lehrlingen ausbilden; dafür werden sie auch für einen entsprechenden Preis nominiert.

Nüchterne Naturen weisen freilich darauf hin, dass die ÖBB staatlich sind und daher dem eigenen Land zu dienen haben, statt an der Inszenierung eines Hypes an Wiener Bahnhöfen mitzuwirken, der einer bestimmten Agenda dient. Doch derartige Beurteilungen sind in jener Frauenszene nicht willkommen, die sich am 1. April und am 19. März getroffen hat, die One Billion Rising veranstaltete und eine merkwürdige Kundgebung nach Köln abhielt. „Spezielle Bedürfnisse“ und „spezielle Anforderungen“ wurden bei der Enquete ins Treffen geführt, ebenso die „geschlechtersensible Unterbringung“ von Flüchtlingen. Mehr als ein „Mehr“ und „zusätzlich“ fällt Frauen nicht ein, die angeblich für weibliche Selbstbestimmung eintreten und dem „Patriarchat“ entgegentreten. Es ist aber höchst altbacken-weiblich, dem Konflikt auszuweichen, diesen Paschas keine Grenzen zu setzen, sondern „Spezielles“ für Frauen zu schaffen.

Dazu passt die Debatte über eigene Frauenabteile in Zügen ebenso wie „spezielle“ Schulungen für badende Männer aus anderen Kulturen, statt sie mittels Eintritt von Schwimmbädern fernzuhalten. Der akademische Feminismus bestätigt sich nicht erst seit Köln mit der „Zivilgesellschaft“ ständig gegenseitig, ohne zu begreifen, dass in einer Blase agiert wird, in die sich kaum je Realität verirrt. Sieht frau die Aufzeichnung von der Enquete an, fragt sie sich, wo und mit wem sie dort ernsthaft hätte reden können. Wer Youtube laufen lässt, kann aber ruhig den Kopf schütteln, etwa wenn auch „Ganzkörperverschleierung“ unter bestimmten Umständen tolerierbar ist oder „Gratisabtreibungen“ für weibliche Flüchtlinge gefordert werden. In einem Workshop ging es gar darum, die ohnehin begrenzte feministische Medienszene noch weiter einzugrenzen, indem Platz gemacht wird für die Bedürfnisse von Flüchtlingen und Migrantinnen, weil es ja verwerflich ist, zur „Mehrheitsgesellschaft“ zu gehören.

Bräuteschule anno dazumal

Selbst Verfassungsjuristinnen stellten bei der Enquete erneut unter Beweis, dass sie ein vollkommenes rechtliches Blackout haben und in die Genfer Flüchtlingskonvention hineininterpretieren, was nicht drinnensteht. Denn das Vorgehen der Regierung ist rechtskonform, weil kein Staat die Interessen von Nicht-Staatsbürgern über Staatsbürger zu stellen hat, zudem de facto niemand von jenen, die kommen, ein Recht auf Asyl bei uns hat. In einem Workshop wurde eine Studie des Ludwig Boltzmann-Instituts für Menschenrechte angesprochen, die anhand von 15 „Fallgeschichten“ fordert, mehr Unterstützung für Opfer sexualisierter Gewalt anzubieten. Während die Quelle im ersten Moment respektabel klingt, gibt es auch hier die berüchtigten Verbindungen zu US-Stiftungen. Wie sich der Kreis schliesst, zeigt die Tatsache, dass eine Mitarbeiterin einer Frauenberatungsstelle mir (entsetzt über meine feministische Haltung gegenüber arabischen Paschas) ein Posting von Sebastian Bohrn-Mena auf meiner Facebook-Pinnwand teilte. Dieser vermeintlich linke Kritiker des Bundeskanzlers findet die jetzige Flüchtlingspolitik unmenschlich und kooperiert mit dem Boltzmann-Institut u.a. im Rahmen der Wiener Volkshochschulen.

Frauen, die Schaumschläger bewundern und Pascha-Allüren bei „refugees“ tolerieren, die sich aber von Feministinnen abgrenzen, welche ihre Prinzipien auch dann nicht über Bord werfen, wenn es ganz einfach wäre, mit willkommen zu winken – wo sind wir gelandet? Auf einer Ebene, die immer schon abgehoben war und wo festgestellt werden kann (das war am 1. April zu vernehmen), dass weibliche Flüchtlinge „Objekte der Information“ sind, aber „Objekte der Kommunikation“ sein sollen (oder umgekehrt; was macht das schon?!). Brav politisch korrekt fällt auch das Wort „Kolonialismus“ als weiteres Korsett für unser Verhalten, das wir uns anzulegen haben, um nur ja „sensibel“ genug zu sein. Krieg wird ebenfalls erwähnt, weil Frauen sich ja in einer Friedensbewegung engagieren sollen, die es de facto nicht mehr gibt. Alle Versuche meinerseits in den letzten Jahren, mit Frauen in der Frauenszene über Krieg, Sicherheitspolitik, Militär zu sprechen, scheiterten von wegen „patriarchale Hegemonie“, deren Ausdruck all dies ist (daher lohnt es sich wohl auch nicht, sich damit zu befassen).

Der Name Plattform 20.000 Frauen bezieht sich übrigens auf die erste grosse Frauendemonstration in Wien, bei der es 1911 noch um das Frauenstimmrecht ging und 20.000 Frauen und Männer auf die Strasse gingen. Davon war die Jubiläumsveranstaltung im März 2011 weit entfernt, doch der Name ist geblieben. Was seither auf der Tagesordnung stand, deckt sich mit Schwerpunkten von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek: refugees, geschlechtersensible Sprache, Kampf gegen sexistische Werbung. Diese Agenda treibt der deutśche Justizminister Heiko Maas auf die Spitze, wenn er sexistische Werbung verbieten will, aber keinen Handlungsbedarf hinsichtlich der Übergriffe muslimischer Männer auf Frauen und Kinder sieht. In der wirklichen Welt fern der ÖBB-Konferenzräume verzweifeln Helferinnen daran, dass viele der „Schutzsuchenden“ schlichtwegs nicht integrierbar sind, weil sie dies auch nicht wollen. Ein bisschen kamen sie auch am 1. April vor, da in einer Arbeitsgruppe über das Verhältnis zwischen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen diskutiert wurde. Wie Frauen eigentlich dazu kommen, sich um Paschas zu kümmern, sich vorführen zu lassen, wurde jedoch nicht thematisiert.

Alte Werbespots

Die Realität sieht oft so aus wie ein Beispiel aus dem Burgenland: eine beruflich erfolgreiche Frau hat sich sehr bemüht, hat viel ermöglicht, auch damit die Gemeinde die Quote erfüllt und vom Bund kein „Massenquartier“ vorgesetzt bekommt. Ihre „Schützlinge“ sprachen regelmässig mit der Diakonie, die als ihre Betreuerin gilt, de facto war aber diese Frau selbst und Leute, die sie unterstützten, immer verfügbar. Während es auch fordernd war, sich um junge Männer aus Pakistan oder Bangladesh zu kümmern (die keine Chance auf Asyl bei uns haben), stelle eine Gruppe syrischer Männer die Helferin von Beginn an vor Probleme. Die Männer grüssten sie nicht, rührten keinen Finger, erwarteten aber, von hinten bis vorne bedient zu werden: einer simulierte eine Herzkrankheit, um von einer weiteren Helferin dauernd zur Apotheke und zum Arzt gebracht zu werden. Frauenverachtung und Gepflanztwerden waren der Gastgeberin bald zuviel, doch die Gemeindepolitik wollte verhindern, dass sie die Leute rauswirft, schliesslich wurde sie mehrmals bestohlen, wie sie sagt, und fühlte sich in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher.

Die Gemeinde schlug sich auf die Seite der Syrer, samt Aussagen des Integrationsbeauftragten in Medien, wonach man diese Männer dort herausgeholt habe, als ob sie arme Opfer einer bösen Frau wären. Wieviele solcher Dramen mögen sich ohne Medienpräsenz abspielen, wenn Frauen vollkommen desillusioniert erkennen, dass auch bei noch so viel Integrationshilfe Männer nicht integrierbar sind, die meinen, Anspruch auf ein Paschaleben in Österreich zu haben? Doch solche Berichte werden ebenso beiseite gewischt wie Meldungen über Straftaten, um weiter auf jene Menschen einzutrommeln, die gegen den Zuzug muslimischer Männer sind. Paradoxer Weise gilt sonst als wünschenswert und Zeichen von Emanzipation, dass Frauen Grenzen setzen; hier aber wird das alte traditionelle sich alles Aufladen ohne zu klagen, die Unterwerfung als neues Frauenbild verkauft. Letztlich muss frau doch bei der verpönten „patriarchalen Hegemonie“ landen um zu begreifen, was hier vor sich geht, wie auch die Frauenszene gekapert wurde.

Zum „patriarchalen“ Bereich des Militärs gehören u.a. bei uns auch die Geheimdienste, die analysieren können, welche Vorgänge nur scheinbar zufällig sind, aber  Charakteristika verdeckten Agierens tragen, die auf Macht über uns ausgerichtet sind. Dort dürfte man zu ähnlichen Schlüssen wie ich kommen, etwa was die Instrumentalisierung auch von Frauen betrifft, um die Grenzen im griechischen Idomeni zu überwinden. Während aber Aktivistinnen wie Bäuerinnen übers Spielfeld geschoben werden, ohne dies zu realisieren, schaffen sie es nicht, auch nur ein gutes Haar an der wichtigsten österreichischen Regierungspolitikerin zu finden, der jetzt nach Niederösterreich wechselnden Innenministerin. Im Gegenteil, gerade Mikl-Leitner wurde mit viel Häme von Frauen überschüttet, die es oft schon schlimm finden, dass eine Frau überhaupt das Innenressort übernommen hat. Was vom Frauenanteil in der Bundesregierung bleibt, passt hingegen eher in die Klischeekiste: Gesundheit, Bildung/Frauen und Familie….

Was ist denn eigentlich überhaupt feministisch?

Dass konservative Regierungen wie die polnische die Rechte von Frauen angreifen, ist eine Sache – dass „der“ Feminismus längst auch von jenen Kräften gekapert worden ist, die europäische Nationalstaaten auflösen wollen eine andere. Wie Glenn Greenwald vor einem Jahr warnte, werden soziale und humanistische Anliegen immer wieder ausgebeutet, um eine imperialistische Agenda voranzutreiben. Dass die Masche immer wieder funktioniert, kann man an den Reaktionen auf die „Panama Papers“ gut erkennen. Denn obwohl die Recherchen ebenso von US-Stiftungen finanziert werden wie jene „NGOs“, die Menschen zur „Flucht“ nach Europa verleiten, weigern sich viele, diesen Zusammenhang zu erkennen.

Übrigens befasst sich der neueste Artikel von Greenwald mit den „Beauty Secrets of the Spies„, da die CIA ein Hautpflegeprodukt zum Sammeln von DNA entwickelt hat. So abwegig ist das nicht, bedenkt man, dass die amerikanische feministische Ikone Gloria Steinem (Herausgeberin von „Ms“) für die CIA gearbeitet hat, Vor zehn Jahren prägte die kanadische Politikwissenschafterin Krista Hunt den Begriff „embedded feminism“ für das Instrumentalisieren feministischer Vorstellungen, um die Akzeptanz von Militärinterventionen in der Öffentlichkeit zu steigern. Nicht von ungefähr verwenden einige besorgte Feministinnen in Deutschland und Österreich diesen Begriff, um eine im Willkommenswinken gefangene Frauenszene zu beschreiben, in der sich auch die bekannte Ökofeministin Maria Mies unwohl fühlt, die gerade ihr Buch „Patriarchat und Kapital“ veröffentlicht hat. Was ist denn eigentlich überhaupt feministisch? weiterlesen

Was Steuerflucht und Flucht verbindet

Viele sehen in den „Panama Papers“ zu Recht eine gegen den russischen Präsidenten Putin gerichtete Aktion und wissen, dass US-Stiftungen Recherchenetzwerke finanzieren. Sie blenden das Motto „Follow the Money“ aber konsequent aus, wenn es um „refugees“ und „Hilfsorganisationen“ geht. Was die „Panama Papers“ betrifft, konnten sich Mainstreammedien nicht bei ihren LeserInnen rehabilitieren, sondern stehen erneut als unglaubwürdig da.

Die kritische Szene reagierte in mehreren Ländern zugleich reserviert und tauschte sich über Hintergründe aus, um dann auf eigenen Webseiten und Blogs mit dem Enthüllernetzwerk abzurechnen. Dabei wurden die „Panama Papers“ überall aufwändig aufbereitet, mit Zeichnungen oder künstlerisch bearbeiteten Fotos anstelle der sonst üblichen deutlichen Aufnahmen handelnder Personen. Auf diese Weise kann man aber besser Leute hineinweben, denen selbst gar nicht unterstellt wird, Geld in Briefkastenfirmen zu parken.

Rasch reagierte auch die Politik mit Forderung, Steuerbetrug und Geldwäsche härter zu bekämpfen, teils aber auch mit der Frage, warum eigentlich keine US-Oligarchen vorkommen. Dass die involvierten Recherchenetzwerke von US-Stiftungen unterstützt werden, hat sich rasch herumgesprochen; dass die gleichen Stiftungen und Stifter aber grosses Interesse an einem nicht abreißenden Strom von „Flüchtlingen“ nach Europa haben, verkraften einige nach wie vor nicht. Im einen Fall sind sie kritisch, weil sie von der Berichterstattung über die Ukraine wissen, dass man NATO-Medien nicht trauen kann; im anderen Fall stimmen sie mit der gleichen Presse überein und erkennen nicht, hier in jene Falle zu tappen, die sie beim Thema Russland vermeiden.

Andreas von Bülow im Interview

Andreas von Bülow war Minister und saß für die SPD im Bundestag; er räumt in einem Interview radikal mit solchen Selbsttäuschungen auf. Er findet es mehr als merkwürdig, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ohne Kabinettsmitglieder zu konsultieren, ohne mit den MinisterpräsidentInnen zu sprechen „refugees“ hereinwinkt und sieht sie als „von George Soros“ gesteuert, dessen Open Society Foundations nicht nur das International Consortium of Investigative Journalists unterstützen, das vor drei Jahren auch die „Offshore Leaks“ an die Öffentlichkeit brachte, sondern ebenso zahlreiche „NGOs“ im Bereich Flucht und Migration. Diese „Hilfsorganisationen“ haben den „Flüchtlingen“ praktisch „Navis in die Hand gedrückt“, mit denen auch qausi Analphabeten den Weg in die EU fanden, ohnehin stets von Fernsehkameras begleitet.

Es wird für viele schmerzhaft sein, dies zu hören bzw. zu sehen, doch alles lässt sich durch Recherche belegen, etwa wenn man sich ansieht, wie der versuchte Exodus aus Idomeni eingefädelt wurde. Nicht von ungefähr heisst das russische Transparenzgesetz für NGOs auf englisch „Russian foreign agent law“, wie ein etwas tendenziöser Wikipedia-Eintrag erklärt. Das Wort „foreign agent“ für Finanzierung aus dem Ausland erinnere stark an den Kalten Krieg, heisst es, obwohl es eine zutreffende Beschreibung der Tätigkeit von „NGOs“ wie Amnesty, Human Rights Watch und anderer u.a. von den Open Society Foundations unterstützten Organisationen ist. Der Fachbegriff für eine Tarnorganisation ist „intelligence front“ und vielleicht bei uns noch ungewohnt, wenn man an NGOs denkt, die sich gerne als „die“ Zivilgesellschaft selbst loben, obwohl sie an einem versuchten Regime Change mitwirken (wie schnell dies gehen kann, zeigt das Beispiel Island).

Von Bülow weist auch darauf hin, dass Politik dem Grundsatz folgen muss „handle klug und achte auf das Ende“, was impliziert, Berichte aus Botschaften, von Konsulaten und nicht zuletzt der Geheimdienste ernst zu nehmen, die alarmierende Entwicklungen aufzeigen. Es gab 2015 keine neuen Kriege, wohl aber hob die Türkei die Visapflicht zB für die BürgerInnen afrikanischer Staaten auf; dies bedeutete, dass diese Menschen dann von der Türkei aus versuchten, nach Europa zu gelangen. Die mit den „Panama Papers“ verbundene „Süddeutsche Zeitung“ hat dies nur in einer Randnotiz erwähnt, doch George Soros sprach beim Weltwirtschaftsforum in Davos davon, dass Europa wie ein Kino sei, in dem Feuer ausgebrochen ist und alle Notausgänge versperrt sind.

Kolja Spöri bereist Krisengebiete und schrieb darüber „Ich war überall“

Soros bezeichnet den russischen Präsidenten Wladimir Putin als weltgrösste Bedrohung und predigt seit Jahren, dass die EU pro Jahr eine Million Muslime aufnehmen soll. Dass dies keine leeren Worte sind, erkennt man an unzähligen von Soros-Stiftungen (und anderen) geförderten „NGOs“, Netzwerken, Netzwerken in Netzwerken, die über die Schienen Einwanderung, illegale Einwanderung, Diskriminierung, LGBTI, Gender und nicht zuletzt „refugees“ auf ein Ziel hinarbeiten: alle Unterschiede zwischen Staatsbürgern und Nichtstaatsbürgern zu beseitigen, was einer Auflösung von Nationalstaaten gleichkommt.

Ganz vorne mit dabei sind auch jene Medien, die sich heute mit Panama schmücken, wobei man in diesem Bereich wie in der NGO-Szene auf Muster stösst, die sich permanent wiederholen. So war George Mascolo am „Spiegel“-Märchenbuch über 9/11 beteiligt und verkaufte durch Folter erpresste Geständnisse als Sensationen. Als Belohnung leitete er dann den Rerchercheverbund „geheimer Krieg“, bei dem es u.a. um die deutsche  Beteiligung am US-Drohnenkrieg geht; und selbstverständlich ist es auch bei den „Panama Papers“ mit an Bord. Als vor drei Jahren die „Offshore Leaks“ öffentlich wurden, war der inzwischen verstorbene Kurt Kuch von „News“ Mitglied im von US-Stiftungen finanzierten ICIJ, in das man eingeladen werden muss. Heute ist Florian Klenk vom „Falter“ dabei, der wie Kuch zu Unrecht den Ruf eines Aufdeckers geniesst, weil er stets nur Handverlesenes und Vorselektiertes präsentiert. Auch ohne US-Stiftungen ist der transatlantische Bias offenkundig, wie man am Flüchtingshype in „Süddeutscher“, „Falter“, ORF und Co. gut erkennen kann.

Zudem hat die österreichische Mainstream-Szene vollkommen versagt, als es darum ging, verdeckte US-Einflussnahme im Verteidigungsministerium (und in der Politik) zu thematisieren; stattdessen wurde lieber ein Opfer dieser Machenschaften, der ehemalige Minister und nunmehrige Landesrat Norbert Darabos gebasht, Herausforderungen, meine Recherchen dazu zu überprüfen und gegebenenfalls zu widerlegen, wurden wohlweislich nicht angenommen. Ich stellte dar, wer berichtet hat, nicht mit dem Minister sprechen zu können, wer von ihm ferngehalten wurde, obwohl und weil es zu Darabos‘ Job als Befehlshaber des Heeres, als oberstes Organ im Ressort gehört hätte. Zugang zum Minister zu haben. Ohne Druck und Überwachung gegenüber Darabos wäre dies undenkbar, und da er gegen US-Militäroperationen und gegen den Raketenschild war, liess sich die cui bono-Frage leicht beantworten. Wenn mit Ministerien und Ministern so verfahren wird, ist es natürlich keine Überraschung, keineswegs eine „starke“ Zivilgesellschaft vor sich zu haben, sondern eine Ansammlung von medial unterstützten Personen, die in Wahrheit an einem Gängelband hängen.

Es war auch zu erwarten, dass alle Register gezogen werden, als die Regierung vor ein paar Monaten ihren Kurs änderte und Schritte setzte, um die Grenzen zu sichern, also die Gebietshoheit über das eigene Staatsgebiet wieder zu erlangen. Soros‘ Willkommanswinker(innen) waren entsetzt, dass ihren Träume von einem weiteren Sommer der unkontrollierten Einreise nach Österreich eine so deutliche Absage erteilt wurde. Dennoch lassen manche nichts unversucht, uns mit Kindern im Schlamm von Idomeni oder mit Schlauchbooten im Mittelmeer zu nötigen oder aus dem Ausmaß der Steuerflucht abzuleiten, dass eh genug für alle da wäre (offenbar auch an Platz, Jobs, Wohnungen und vertriebener eigener Bevölkerung). Zu diesen gehört Erich Fenninger von der roten Volkshilfe, die sich zunehmend von Einheimischen abwendet, und der auch in der SPÖ-„Rettungsinitiative“ Kompass wie Andi Babler eine Rolle spielt.

Beim eben zu Ende gegangenen Russland-Besuch von Bundespräsident Heinz Fischer und Außenminister Sebastian Kurz ortet die ehemalige US-Besatzungszeitung „Kurier“ (die selbstverständlich auch „refugees“ willkommen heisst) einen „Informationskrieg“, Denn vertrauliche Aussagen von Generalstabschef Othmar Commenda seien öffentlich gemacht und offenbar aufgezeichnet worden, von denen sich dieser dann distanzierte. Fischer und Kurz sprachen die „civil society“ und Menschenrechte an, heisst es; vielleicht wissen sie gar nicht, dass es auch im eigenen Land massenhaft unterwanderte NGos gibt, die gegen den eigenen Staat agitieren, wie man es aus Russland kennt. So oder so machten die Russen den Vertretern Österreichs die Relation der Investitionen klar, da Österreich mehr von Russland profitiert als umgekehrt. Die Zusammenarbeit zwischen OMV und Gazprom klappt ohnehin bestens, wenn es um den Bau eines Erdgasspeichers in Österreich, um North Stream 2 und um Erdölförderung in der Nordsee geht. Dem Wunsch vieler KritikerInnen, endlich gegen die von den USA aufoktroyierten EU-Sanktionen gegen Russland aufzutreten, kamen Fischer und Kurz „natürlich“ nicht nach…

 

Panama Papers: Mit George Soros gegen Wladimir Putin

Die „Gatekeeper“ der Konzernmedien schützen die reichsten 1%  des Westens vor den „Panama Papers“ betitelt der ehemalige britische Botschafter in Usbekistan Craig Murray einen aktuellen Blogeintrag. Ehe man reflexhaft Artikel der „Süddeutschen“ oder des „Falter“ auf Facebook teilt, sollte man sich ansehen, wer hinter dem „Leak“ steckt.

Aus Österreich waren „Falter“ und ORF im Rechercheverbund des „International Consortium of Investigative Journalists“, das unter anderem von der Ford Foundation oder den Open Society Foundations des George Soros unterstützt wird. Auf der Webseite der APA gibt es bereits ein Top-thema Panama Papers unter anderem mit der Pressemeldung der beiden Medien: „Das Datenleck in der Größe von 2,6 Terabyte ist zehnmal so groß, wie der Datensatz, der in der so genannten ‚Offshore-Leaks Affäre‚ öffentlich wurde. Er stammt aus der Kanzlei eines der weltweit größten Anbieter von Briefkastenfirmen, der in Panama residierenden Rechtsanwaltskanzlei Mossack & Fonseca. Alleine diese Kanzlei setzte 214.000 Briefkastenfirmen in Steueroasen auf, die den Reichen, aber auch Staatschefs, Politikern und Kriminellen dazu diente, Geld vor dem Fiskus zu verstecken oder Schmiergelder zu bunkern. Panama Papers: Mit George Soros gegen Wladimir Putin weiterlesen