Asyl-Parallelwelten

Es ist nachvollziehbar, dass viele BürgerInnen meinen, sie würden es nicht aushalten, zu einer typischen Asyl-Pressekonferenz oder -Veranstaltung zu gehen. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man in eine Parallelwelt eintaucht und besonders bei Presseterminen  relativ allein ist, wenn man kritisch denkt.

Dabei gibt es derzeit im Grunde mindestens drei Welten: den Flüchtlingshype von Mainstream, NGOs, Bundes-SPÖ und Co., die realistische Sichtweise einiger in der Politik (etwa der SPÖ Burgenland) und die immer größere Fassungslosigkeit und Verärgerung in der Bevölkerung. Wie diese drei Welten zusammenwirken bzw. nebeneinander weiterbestehen, zeigt der 15. Dezember 2015, als gemeldet wird, dass die deutsche Polizei sich jetzt auf eine Grenzschließung vorbereitet. (1) Tags davor präsentierte der burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl der Öffentlichkeit einen Asyl-Plan, der nicht ins Konzept der SPÖ auf Wiener und Bundesebene passt. (2)

Am 15.12. wurde bestätigt, was zuvor als Gerücht u.a. im betroffenen Bruckneudorf kursiert ist, nämlich dass keineswegs vom Tisch ist, 400 Flüchtlinge in Containern unterzubringen. „Das Innenministerium wolle jetzt offenbar auf dem ursprünglich von der Gemeinde favorisierten Standort das geplante Massenlager errichten. Ein Beamter der zuständigen Immobilienverwaltung des Verteidigungsministeriums hat gestern für entsprechende Adaptierungsarbeiten bei der Gemeinde angefragt“, so eine Aussendung des Bürgermeisters Gerhard Dreiszker (SPÖ). Dabei unterscheidet er zwischen der Unterbringung von AsylwerberInnen an sich und der Befürchtung, dass der Bund ein Massenlager errichten will. Unsere Gemeinde ist bereit zu helfen und hat inzwischen andere Quartiere geschaffen. Damit wird die Quote schon jetzt mit 50 Asylwerbern übererfüllt. Um Integration auch weiter gewährleisten zu können, darf diese Grenze insgesamt nicht überschritten werden!“, so Dreiszker. (3)

Bei der letzten Kundgebung am 4. Dezember (4) hat Dreiszker (unterstützt von Landeshauptmann Niessl) gefordert, dass der Bund die Pläne zur Errichtung eines Massenlagers aufgibt; da dies nicht geschehen ist, wird am 16. Dezember um 18 Uhr wieder demonstriert. Es hat gute Gründe, dass der Bürgermeister auf die Erfüllung der Quote von 1,5% hinweist: „Wir leisten damit einen großen Beitrag. Das Durchgriffsrecht muss damit in Bruckneudorf vom Tisch sein. Das Durchgriffsrecht trotz erfüllter Quote zur Anwendung zu bringen wäre ein Schlag ins Gesicht aller engagierten Bürgermeister-Kollegen, die versuchen kleine Einheiten zu schaffen und die Quote zu erfüllen!“ Dreiszker wandte sich schriflich an Innen- und Verteidigungsministerium, die jedoch nicht reagiert haben; man lässt die Gemeinden im Regen stehen und informiert sie nicht, so die Erfahrung der Gemeinde- wie der Landespolitik.

Das vielkritisierte Regierungsabkommen zwischen SPÖ und FPÖ im Burgenland sieht „kleine Einheiten“ vor, was aus der Sicht von HelferInnen sehr vernünftig ist. Denn dann kann sich die Bevölkerung einbringen und sich z.B. um jene Flüchtlinge kümmern, die traumatisiert sind und das Gefühl brauchen, dass sie in Sicherheit sind und jemand für sie da ist (dies geschieht in Bruckneudorf geradezu vorbildlich). In der Parallelwelt meint man, mit mehr Geld für Psychotherapie lasse sich dieses Problem lösen; man behauptet auch, dass unsere Asylpolitik zusätzlich traumatisiert: „Hätten wir schnellere und menschenwürdige Asylverfahren, gäbe es ausreichend Deutschkurse und würde man Asylwerbern Zugang zum Arbeitsmarkt gewähren, könnten wir uns die Kosten vieler Therapiestunden sparen.“ (5)

Zu Recht wenden UserInnen bei diesem Artikel ein, dass ja auch für Einheimische, etwa für Kinder, zuwenig psychologische Unterstützung vorhanden ist (zudem gibt es bei uns massive Behördenwillkür, die auch deswegen traumatisiert, weil niemand Opfern hilft). Außerdem wird z.B. jemand, der körperliche Folter erlitten hat, sich nicht dadurch schon in Sicherheit fühlen, dass er psychotherapeutisch betreut wird. Man fragt sich auch, welche Erfahrungen in der Arbeitswelt die Annahme begründen, dass es für Flüchtlinge so leicht wäre, einen Job zu finden.

Am Rande einer Pressekonferenz von Caritas, Hilfswerk, Rotem Kreuz, Diakonie, Volkshilfe, Samariter Bund, bei der „dringende Änderungen für die Flüchtlingsarbeit“ gefordert wurden, (6) plauderten Journalisten und der Generalsekretär  des Roten Kreuzes Werner Kerschbaum launig über die Qualifikation von Syrern. 75% haben gerade mal Pflichtschulabschluss, teilte man einander mit und gab die Geschichte vom syrischen Schweißer zum Besten, der nur die Hälfte unserer Arten zu schweißen gelernt hat. „Sozusagen ein halber Schweißer“, meinte Kerschbaum amüsiert. Es lohnt, aufmerksam zu verfolgen, ob Anliegen der ÖsterreicherInnen konkret vertreten und aufgegriffen werden.

Denn meistens bleibt es bei vagen Absichtserklärungen oder man bekennt ein, dass ein Staat Grenzen braucht, geht dann aber ins Detail, wie diese ohne Obergrenze überwunden werden müssen. Wenn etwa die Caritas warnt, dass man die Not der einen nicht gegen die Not der anderen (der Flüchtlinge) ausspielen dürfe, so impliziert dies, dass viele Einheimische in Not sind; es weist aber auch darauf hin, dass es keine einzige Stelle, keine Zivilgesellschaft gibt, die sich der Nöte Einheimischer mit dem gleichen Elan annimmt wie jener Personen, die unkontrolliert unsere Grenzen passieren. Voll Pathos forderten die Herren von den „NGOs“ eine Reform des Asylsystems, weil dieses nicht mehr funktioniere; keiner von ihnen hat sich je gegen das von den Vereinten Nationen kritisierte System der Zwangsentrechtung Einheimischer durch Netzwerke von Richtern, Anwälten, Gutachtern gewandt, das nicht einmal am Internationalen Tag der Menschenrechte (10.12.) erwähnt wurde, obwohl, wenn man mitleidende Angehörige mitrechnet, Hunderttausende betroffen sind.

Wahrscheinlich haben „die“ NGOs aber den Ort für ihre Pressekonferenz, das Café Griensteidl, unbewusst passend gewählt. Denn neben dem Eingang prangt einer der Gedenksteine am Boden, die an die Entrechtung und Verfolgung von Juden in Wien erinnern – das hier einst ansässige Geschäft wurde „arisiert“ (wie viele Immobilien heute), die Besitzer wurden ermordet. Übrigens ist aus der jüdischen Gemeinden zu erfahren, dass man mit Steinen im Boden gar nicht so glücklich ist, weil die Menschen nicht drauftreten, sondern Tafeln an der Wand lesen sollen; doch nur wenige heutige Hauseigentümer sind bereit, Tafeln affichieren zu lassen. Achtet man aber auf die „Stolpersteine“, findet man etwa in der Mariahilferstrasse eine Menge davon und fragt sich, ob sich die Menschen seither grundsätzlich und zum Besseren geändert haben. (7)

Alles verläuft in der Refugee-Hype-Parallelwelt in gewohnten Bahnen, auch was großes Medieninteresse betrifft. Finden manche bei „den“ NGOs gar keinen Sitzplatz mehr, interessierten sich nur wenige für eine Pressekonferenz am 14. Dezember zur Situation im kurdischen Kobane. (8) Als ungeschriebenes Gesetz gilt, dass die Rechte und Bedürfnisse Einheimischer uninteressant zu sein haben; sowohl wenn sie selbst Opfer von Gewalt, Willkür, Not und Armut sind, als auch wenn sie sich gerne innerhalb der Quote um Flüchtlinge kümmern, aber nicht überfahren werden wollen. Würden „die“ NGOs, weil sie zumindest früher noch wussten, was in Österreich los ist, sich wieder an Einheimische erinnern, wäre es vorbei mit Interviews und zahlreichen TV-Teams bei Pressekonferenzen. Nicht von ungefähr kritisieren Menschen, dass diese Art Politik vollkommen abegehoben und realitätsfern ist. (9)

Von „Politik“ ist zu Recht die Rede, da es nicht mehr um NGOs als Korrektiv geht, sondern darum, die Regierenden unter Druck zu setzen. Bei der Respekt.net-Pressekonferenz zum Aufruf Call4Europe („Flüchtlinge in Europa – wie geht es weiter?“) im September dieses meinte der frühere EU-Repräsentant in Bosnien Wolfgang Petritsch (SPÖ), dass in der aktuellen Situation „die Zivilgesellschaft die Schockstarre der Regierung bloßgelegt“ habe; was sie in dieser Krise geleistet habe, sei „eine gefährliche Drohung der Zivilgesellschaft“ in Richtung Regierung. Das ist schon ein Soros-mäßiges Verständnis von Zivilgesellschaft, (10) und dies ist der Bevölkerung durchaus bewusst, die Destabilisierung und die Zerstörung der europäischen Nationalstaaten in Gang sieht.

Man macht sich übrigens auch damit im Mainstream beliebt, abstruse Vorstellungen an den Pranger zu stellen und damit einen Bezugsrahmen dafür zu schaffen, all jene mit zu diskreditieren, die sich sachlich, differenziert und unabhängig mit politischen Vorgängen befassen. Dies veranschaulicht eine Dokumentation des ZDF, (11) in der man Reptilienmenschen, Freimaurer, Juden, die Deutschland-GmbH, Chemtrails, Mikrowellen und Co. findet, nicht aber, dass zunehmender Flugverkehr für immer mehr Abgasbelastung sorgt oder dass sich die Frage der Souveränität Deutschlands auch angesichts der praktizierten Politik stellt. (12) Wer anfällig ist für „Verschwörungstheorien“, neigt dazu,  alles zu vereinfachen und Widersprüche zu seiner Vorstellungswelt gar nicht mehr wahrzunehmen, erfahren wir; doch dies gilt auch für all jene, die etwa so denken „Spiegel und Co. sagen uns doch schon seit Monaten, dass Putin böse ist, deswegen haben die Rebellen in der Ukraine auch das malaysische Flugzeug abgeschossen“.

Wer transatlantische Einflussnahme darstellt und aufzeigt, woran man sie erkennen kann, geht hingegen einen unbequemen Weg, auf dem Anfeindungen garantiert sind und wo man jedes Detail abwägen und bewerten muss. Es sind keine homogenen Abläufe, sondern AkteurInnen haben unterschiedlichen Informationsstand und -Zugang; viele sind auch naiv und manche wissen sehr wohl, was sie tun; manche wollen keine fremde Agenda unterstützen, meinen aber, auf etwas unbedingt reagieren zu müssen (etwa, wenn man sie damit ködert, andere als rassistisch oder rechtsextrem brandmarken zu müssen). Mikrowellen, Deutschland als Firma, Freimaurerzeichen und dergleichen kann man hingegen dann schwer entkräften, wenn sich Menschen nicht geduldig erklären lassen, wie Medienberichte zustande kommen und wie Politik und Verwaltung funktionieren. Ich rate allen, sich umfassend zu informieren, naheliegende Schlüsse weder auszublenden noch unkritisch zu sein; außerdem möglichst auch mit Leuten z.B. in den Bereichen Medien und Politik zu reden oder in anderen Berufsgruppen, wo man viel von drängenden Problemen mitbekommt.

(1) http://derstandard.at/2000027531393/Deutsche-Polizei-bereitet-Plaene-fuer-geschlossene-Grenze-vor
(2) http://www.kleinezeitung.at/s/politik/innenpolitik/4887178/Niessl_SPO-Burgenland-will-Neustart-in-Fluchtlingspolitik
(3) Presseaussendung über den Mailverteiler der SPÖ Burgenland
(4) https://alexandrabader.wordpress.com/2015/12/05/asyl-widerstand-in-bruckneudorf/
(5) http://derstandard.at/2000027501869/Psychotherapeuten-Asylpolitik-fuehre-zu-fortgesetzter-Traumatisierung
(6) http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151215_OTS0070/caritas-diakonie-hilfswerk-rotes-kreuz-samariterbund-und-volkshilfe-fordern-dringende-aenderungen-fuer-die-fluechtlingsarbeit-bild
(7) zur Frage, ob der Hype für „Fremde“ nicht auch der Verdrängung der Tatsache dient, dass unsere Vorfahren Nachbarn und Mitmenschen denunziert, eingesperrt, deportiert und ermordet haben bzw, Opfer ihrer Mitmenschen und Nachbarn wurden siehe https://alexandrabader.wordpress.com/2015/11/23/refugees-welcome-als-wiedergutmachung/ und https://alexandrabader.wordpress.com/2015/11/25/fluechtlinge-schuldzuweisungen-antifaschismus/
(8) https://alexandrabader.wordpress.com/2015/12/14/es-lebe-der-qualitaetsjournalismus/
(9) siehe Postings: http://derstandard.at/2000027548303/NGOs-warnen-System-der-Erstaufnahme-von-Fluechtlingen-kollabiert?ref=rec
(10) http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2015/09/die-ard-promoted-das-buch-eines.html und http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/andreas-von-r-tyi/mittels-ngos-zur-neuen-weltordnung-gelenkte-massenproteste-lobbyismus-und-politische-beeinflussu.html
(11) http://www.net-news-express.de/index.php?page=player&v=lCj_gDY5h und http://roentgenbrille.blogspot.co.at/2014/03/skept-eine-verschworungstheoretikerin.html bzw. diese professionelle, stark im Mainstream präsente Seite: http://dergoldenealuhut.de/
(12) da sich Faymann eng mit Merkel abstimmt, gilt diese Frage auch für uns: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151215_OTS0099/bundeskanzler-faymann-haben-bei-fluechtlingsfrage-klare-position-in-abstimmung-mit-deutschland

27 Gedanken zu “Asyl-Parallelwelten

    1. Ok. Aber wie sieht dann die innere, gerne bezeichne ich das als geistige Verfasstheit – also kritische Denkfähigkeit, bei den absolut braven, gar arrivierten Bürgern aus? Ein Beispiel möge verdeutlichen was ich sagen möchte.
      2010/ 2011, vor dem Angriff auf Libyen, als ich, wie Zehntausende rund um den Globus, freilich auf verlorenem Posten (was haben wir für kriegerische Sprache entwickelt) versucht habe, den Angriff auf Libyen mit friedlichen Mitteln abzuwehren, da gab es viele, viele, viele Gespräche.

      Eines davon ist mir besonders erinnerlich. Mann, mittleren Alters, braver Bürger und Familienvater, Schriftsteller sogar und so einiges anderes. Damit „konfrontiert“ was in Libyen passiere, damit konfrontiert, dass die „Medien“ und auch die „Menschenrechts“organisationen uns wieder mal die Hucke voll lügen, damit die Kriegsmaschine den Krieg gegen Libyen ungehemmt, das heißt ohne Proteste in den eigenen Ländern, durch ziehen könne. Dass die Berichte aus Libyen so ganz anders aussehen, dass die libysche Bevölkerung in riesig großen Aufmärschen gegen den bevorstehenden Angriff auftritt (ganz so wie in Jugoslawien) und vieles mehr, von dem es bei „unseren“ Medien keine Berichte, keine Bilder gab.

      Die Zusammenfassung des Mannes auf meinen Bericht war ein gestammelter Satz, wie aus einem Karpfenmaul: „Da‘ Gaddafi ist kein Guter“.

      Eines habe ich damals erstmalig bewusst verstanden: Wenn sich die Augen des Gesprächs- Gegenüber nach wenigen Sätzen, wenigen Worten gar, mit einem Schleier überziehen, dann ist jedes weitere Wort Verschwendung.

      Was aus Libyen geworden ist brauche ich wohl nicht zu erzählen, das heißt das Wenige was aus dem Land an Nachrichten zu bekommen ist, sind nur schlechte Nachrichten über den Sicherheitszustand und die Lage der Bevölkerung.

      2013. Wieder habe ich versucht diesem Mann mit Information über die Ukraine, auch über Russland, auf die Sprünge zu helfen. Kürzer diesmal – siehe Schleier der sich über die Augen legt.

      Seine Antwort: Siehe oben, außer, dass es diesmal Putin war, der kein Guter ist.

      Dies ist NICHT der Bericht über „Kommunikation“ mit jemandem aus einer, wie immer auffälligen, sozialen Schicht. Sondern mit jemandem aus einer Schicht, die sich selbst als „die Guten“ sehen, jemandem der auch keiner Fliege nur das geringste Leid antun möchte. Gebildet, arriviert.

      Doch was sind die letzten beiden Worte wirklich wert, wenn das Wahrnehmungsvermögen auf die Wahrnehmung aus der Einheitspresse reduziert ist, sogar Erkenntnisse, dass die Ergebnisse von Krieg immer das Gleiche sind, aktiv verweigert werden, die Real – Einschätzung von politischen Lagen, eben durch diese mediale Steuerung, sogar von einem unverbildeten Kindergartenkind bei weitem übertroffen werden könnte?

      Was sagt das alles über sogenannte Verschwörungstheoretiker? Nun mir sagt mal der exzessive Gebrauch dieses Begriffes, dass der Begriff extra erfunden wurde. Erfunden um all die tatsächlichen Morde und Verbrechen die ein kriminelles System Welt weit begangen hat und laufend begeht, die berichtenden Stimmen dazu, zu diffamieren. Aussagen der Lächerlichkeit preis zu geben, ist ein „gutes“ Mittel um die enthaltenen Botschaften und Informationen ungehört und ungesehen zu machen. Sogar dass Verschwörungstheorien erfunden werden, um sie dann in einem Einheitsbrei aus tatsächlichen Begebenheiten und Erfindungen in Bausch und Bogen mit „lächerlich“ abzuqualifizieren, das halte ich für möglich.
      Naja, lach, die letzte Aussage hier, mindestens, macht mich wohl zu einem Verschwörungstheoretiker.

      Aber gut. Die zuletzt lachen,…. Was habe ich gelacht, als vor zwei, drei Jahren die Leutchen sich furchtbar empört haben als bekannt gegeben wurde, dass der email Verkehr, Telefone, etc., abgehört und überwacht werden. Was war da die Empörung groß.
      Ich habe nur gelacht und gefragt ob die Empörer denn meinen, dass ein Land dessen Kriegsmaschine rund um den Globus bombt, vergiftet, verstrahlt,… also hemmungslos mordet, ob sie denn nicht denken, dass dieser Maschine das „Briefgeheimnis“ nicht am A** vorbei gehe? Erstaunte Blicke. Aber was will man denn, von einem dann auch, „Verschwörungstheoretiker“ schon erwarten -lach.

      Frieden jetzt.

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      1. Ein äußerst inspirierender Kommentar, der soviel Wahres und Reaitätsbezogenes am Stück vereint, was mich wiederum in d ie glückliche Lage versetzt, Ihnen zu versichern, dass Sie alles andere sind als ein in Widersprüchen verhedderter Anhänger / Gläubiger von Verschwörungstheorien – Danke !

        mfg, Otto J.

        P.S.: Frieden Jetzt

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      2. Lieber Bernhard, du hast damit gut beschrieben, was in Wahrheit „für Verschwörungstheorien Anfällige“ ausmacht; nur dass diese sich nie im Leben so betrachten würden. Was du an Kriegslügen erwähnt hast, sind ja offizielle Verschwörungstheorien, während vieles, das inzwischen auch im Mainstream vorkommt (du hast die NSA-Überwachung angesprochen, die ja allenfalls vom Ausmaß her überrascht hat), längst bestätigt ist. Dh Kriegslügen (Massenvernichtungswaffen im Irak, Hufeisenplan für den Kosovo usw.) werden als solche entlarvt (also als Verschwörungstheorien), während man aber bestehende kritische Analysen mit in einen Verschwörungssumpf zieht, der an sich ja harmlos ist (es kann Deutschland wurscht sein, ob ein paar Leute sich darauf konzentrieren, es als Firma zu betrachten; heikler ist es schon, wenn ein Abzug von US-Truppen gefordert wird oder jetzt gegen die Beteiligung der Bundeswehr in Syrien agitiert wird). Friede? Ja, wenn wir aktiv dafür kämpfen, und uns auch nicht mit denen in ein Boot setzen, die da nur vage Worte zuwege bringen…

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  1. Lieber Otto, das ist sicher auch wichtiges Feedback für Bernhard, denn natürlich reagieren viele nach wie vor mit Ablehnung, wenn man sagt, schau dir das doch mal genauer an; es ist heute ja nicht so, dass dieses Anschauen aus ein paar Artikeln besteht, sondern man kann im Netz jederzeit recherchieren; vor dieser schmerzlichen Wahrheitsfindung haben viele Angst, auch wenn ihnen dies nicht bewusst ist. Dazu fällt mir ein Beispiel ein, nämlich was Eric Hooper zu seinem Film „9/11 – The Anatomy of a Great Deception“ sagt; „Even though, I didn’t know it at the time, work on this film started in February 2011. Back then, I was a regular guy trying to live the American dream, with three kids and a wife, who was pregnant with number four. It started with a handful of questions about 9/11. That led to more questions which inspired more fact finding. After reading reports by leading architects and engineers, watching interviews with key witness accounts and archival footage of the events of that day, I completely changed my opinion of the official story.“

    Damals sah er eine Talk-Show, in der auch gezeigt wurde, wie George W.Bush damals Schulkindern vorlas, und Hooper war irritiert. Denn plötzlich wurde ihm klar, dass man den Präsidenten eigentlich aus der Schule hätte geleiten müssen; Secret Service ist ja stets anwesend. Diesen Leuten muss aber jemand die Order gegeben haben, sich keine Sorgen zu machen und nicht entsprechend zu reagieren. Die einzige Erklärung, die man dafür gab, war doch, dass man die Schulkinder nicht erschrecken wollte. Das erschien Hooper aber erst recht absurd, denn es gibt immer wieder Feueralarm-Übungen in Schulen; dagegen wäre es absolut harmlos, den Präsidenten seinen Vorlese-Termin vorzeitig beenden zu lassen.

    Über Bush und „My Pet Goat“ gab es von Anfang an Spott abseits der Mainstream-Medien, eben weil die Geschichte nicht dazu passt, dass ja die Sicherheit des Mannes, der als „Führer der freien Welt“ bezeichnet wird, im Mittelpunkt stehen müsste. Man musste damals damit rechnen, dass alles mögliche passieren kann, und hat doch nicht reagiert. Für Hooper, der von sich erzählt, dass er gerne neue Firmen und neue Projekte startet, kam der Augenblick der Erkenntnis, als er 2011 Inhaber eines Filmvertriebs war.

    Und dann führte eines zum anderen: „This information pulled me into look deeper, I couldn’t stop researching. I tried talking about it, but felt like no one was listening. At the time, my wife didn’t even believe me . . . nor did my friends and family. To preserve my sanity and save my marriage, I began assembling footage to visually relay what I had found for my wife, my sister, and a couple of dear friends. This footage turned into the documentary The Anatomy of a Great Deception.“

    Als sein Film fertig war und er bei Screenings im Verwandten- und Bekanntenkreis gezeigt wurde, erlebte Hooper regelmässig, dass danach wenig diskutiert wurde, die Leute aber heimgingen und selbst zu recherchieren begannen. Seine Familie inklusive Schwester und Mutter besteht längst aus überzeugten „Truthers“, weil Hooper erkannt hat, dass jede Person, die sich hinsetzt und sich mit den Fakten beschäftigt, zum „Truther“ wird. Hooper weiss jedoch auch von sich selbst, dass es massive Barrieren gibt, die Menschen emotional daran hindern, die Sache rational anzugehen.

    Dabei will er die Gefühle auch nicht ausblenden, die sich dann einstellen, wenn die Leute erkennen, dass sie getäuscht und betrogen wurden. Er bricht es im Film auf die einfachste vorstellbare Ebene herunter, indem er die Zuseher daran erinnert, wie es ihnen geht, wenn sie sich privat betrogen fühlen. „Man hat es dann auch nicht Schwarz auf Weiss, aber man weiss es – genauso wie man weiss, dass man jemanden liebt“, erklärt er im 911freefall-Radio.

    Hooper schreibt: „I have now come to realize that there are millions of people, like me, who’ve had a hard time talking about their findings of 9/11 with the people in their lives. As I continued getting requests to see the film, it began to evolve into a ‚bridge‘ for all us.“ Im Radiointerview schildert er ein Erlebnis mit einem befreundeten Paar, dem gegenüber seine Frau das Thema zunächst lieber nicht ansprechen wollte, doch dann taten sie es doch. Es stellte sich heraus, dass der Mann ungeheuer erleichtert war, offen darüber reden zu können, die Frau jedoch vehement ablehnte, wie er die Dinge sah. Allerdings begann sie zu zweifeln, weil auch nun auch Hooper dieselben Ansichten hatt, und setzte sich damit auseinander.

    Hooper hat, als er zum „Truther“ wurde, weil sein Nachdenken über Bush in der Grundschule zu vielen weiteren Fragen führte, „eine unglaubliche Menge an Widerstand“ erlebt bei Menschen, die ihn kennen. Auch weil er eben nicht alle dazu brachte, sich mal hinzusetzen und Clips anzusehen, die er im Web fand, machte er sich daran, eine Dokumentation zusammenzustellen. „Ich war selbst auch wütend“, sagt er, auf die, die Amerika und die Welt getäuscht haben; dennoch wäre es falsch, mit dieser Wut eine Doku zu machen, wie es manche getan haben. Deshalb zeigt er, wie er selbst, als ganz normaler Amerikaner, begann, sich mit der Materie zu befassen.

    Das ist zum Film:

    http://www.AGDmovie.com

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    1. Liebe Alexandra. Eine sehr gute Beschreibung über die psychische Verfasstheit von Menschen. Das eröffnet natürlich wieder eine Menge an Fragen, für mich steht da wieder im Brennpunkt:

      „Was sagt das alles über unseren angeblich so „freien“ Willen und ebensolche „freie“ Meinungsbildung aus?“ Wenn doch so offensichtlich ist, dass „die Massen“ lieber die Lügen glauben, weil diese eben bei allen! gleich in die Schädel geprügelt werden, mit Hilfe der Massen Manipulationsmittel -sogenannten Medien, den nach – gerichteten „öffentlichen“ Meinungen, die man zu glauben hat, weil sonst,…
      Faschistoide Haltung gegenüber „Andersdenkenden“ nenne ich das, in der Selbst- beschreibung heute aber, wieder! das „Gute“.

      Dann aber auch über die Rückkoppelungsschleifen der veröffentlichten Meinung.
      Diese Schleifen, die sich dann bis in persönlichstem Umfeld dahin gehend ausdrücken, dass sogar enge Familienbindungen lieber aufgegeben, gekappt werden, als gemeinsam an einem Konsens des wenigstens kleinsten gemeinsamen Nenners zu arbeiten.

      Die Angriffe auf „die Massen“ sind umfangreich und allgegenwärtig*. Entsolidarisierung, wieder bis in den persönlichsten Bereich, das alte Teile und Herrsche Spiel in neuem heftigen Anlauf.

      *Allgegenwärtig – hierzu scheint mir aber ein neues Aufmerksam werden gegenüber vielen Entwicklungen gegenüber zu stehen, und das betrachte ich auch als Chance.

      Nochmal danke für Deine Beschreibung der Erfahrungen von Eric Hooper.
      Dort scheint der Schlüssel für vieles zu liegen.

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      1. Lieber Bernhard, hier sieht man auch, dass falsche „Wirklichkeiten“ vorgegaukelt werden:

        http://kurier.at/chronik/oesterreich/fluechtling-aus-dem-irak-ich-habe-keine-hoffnung-mehr/169.423.443

        – ein kritischer Helfer hat mir diesen Link geschickt und dazu geschrieben, dass der zitierte Flüchtling nicht arm, sondern eher berüchtigt ist (auch bei den Helfenden) und dass Wiener Obdachlose von der Caritas weit schlechter verpflegt werden als Flüchtlinge vom Bundesheer (das mit seinen knappen Mitteln anderes bezahlen müsste, doch hier wird ein Provisorium zur Dauereinrichtung).

        Der „Kurier“ kritisiert, dass weder Seife noch Teebeutel zur freien Entnahme sind, doch dies deshalb, weil sonst manche alles an sich raffen würden; zudem ist es arg, dass es im ehemaligen Finanzamt keine Duschen gibt und die Leute ins Tröpferlbad in Margareten gebracht werden; auch mit der Wäsche gibt es Probleme, obwohl zwei Wäscheren bereit sind, gratis die Wäsche von Flüchtlingen zu waschen. Von all dem können Einheimische in Not nur träumen, aber bei Flüchtlingen (zudem offenbar bei einem der Sorte undankbar und unangenehm) wird es zum Skandal.

        In den Medien wurde Sabine Schöller-Lamberty gefeiert, weil sie in ihr (nur teilweise renoviertes) Schloss Flüchtlinge aufgenommen hat (bei Bruckneudorf im Burgenland); dies unterschlägt, dass sie eigentlich nur als Notquartier Leute aufnehmen wollte, als der „Regierungsbeauftragte“ Konrad nicht mehr wollte, dass (im Sommer) Menschen in Traiskirchen im Freien schlafen.

        Aus über Nacht wurde bei ihr und anderen eine Dauerlösung, wobei es immer wieder vorkommt, dass nachts um 2 Uhr ein Bus hält und Leute bei ihr (und anderen ablädt); sehr viel wird drumherum auch ehrenamtlich organisiert bis zu DeutschlehrerInnen; Sabine hat schon lange keinen Tag mehr für sich, erlebt aber (auch das kennen andere gut), dass diejenigen, die zuerst da waren, gegenüber Neuzugängen sehr reserviert sind, dass nicht alle dankbar und kooperativ sind.

        Und dann setzen sich die Herren von den „NGOs“ hin und wollen der Bevölkerung noch mehr aufbürden? Kerschbaum und Co. sollten mal 24 Stunden mit Sabine tauschen; Zeit für sich hat sie, wenn sie schnell mal in ihren Bereich geht, eine Jacke zu holen, oder wenn sie sich nach der Kundgebung in Bruckneudorf heute heimbringen lässt.

        Aber da wird auch ein typischer Desinformationsmechanismus wirksam, den Albrecht Müller (Ex-Sekretär von Willy Brandt) in seiner Serie über Medienmanipulation beschrieben hat: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26919 (auch für die Geschichte des „Kurier“ gilt, dass sie manipulativ ist und Stimmung schürt).

        @ Hooper: Gern geschehen, ich erinnerte mich daran, weil er so gut beschreibt, wie man den Ansatzpunkt finden kann, nachdem man selbst lange offizielle Versionen nicht in Frage stellte. Und weil er zeigt, wie man andere auch dann überzeugen kann, wenn sie ernorme Widerstände haben….

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  2. Mit der Löschung meines vorangegangenen Kommentars haben Sie mir unwiderruflich bestätigt, Frau Bader, dass Sie in der Tat, auch Ihren eigenen Angaben nach, das „S“ im System sind und zwar in unverkennbarer Art und Weise, und dass daher Ihre (kruden) Behauptungen, Sie seien brutal schikanösen Vorgehen von Seiten der SPÖsen gegen Sie ausgesetzt, mit einer fast 100 Prozentigen Sicherheit, wie Bernard es zurecht, jedoch mit Vorsicht in einem seiner Kommentare durchdringen hat lassen, im Reich der „erfundenen“ Verschwörungstheorien abgelegt werden kann.

    mfg und einem leisen Servus verbleibt

    Otto Just

    P.S.: Schon Jesus wusste bereits vor 2000 Jahren: nur an den Früchten werdet Ihr sie [die Bösen oder Guten] erkennen.

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    1. Wieso sollte ich in meinem Blog unqualifizierte Angriffe auf mich zulassen?

      Und was Schikanen betrifft, sollten Sie ja imstande sein zu unterschieden zwischen SPÖ Wien/Bund und anderen – zumal die Situation in der Politik wohl dem vergleichbar ist, was der kritische Pastor Tscharntke über Merkel sagt siehe:

      http://www.info-direkt.eu/pastor-tscharntke-interview/

      Frage; erhärtet sich auch für Sie der Eindruck, dass da Leute im Hintergrund von Frau Merkel Druck auf sie ausüben?

      Pastor Tscharntke: Das kann ich nur vermuten. Wenn man sich die Kanzlerin im Fernsehen ansieht, bemerkt man meines Erachtens deutlich, dass die Sache nicht spurlos an ihr vorbeigeht. Da Frage ich mich schon, ob sie noch freiwillig in dieser Position ist oder ob sie unter Umständen von Mächten im Hintergrund in dieser Position gehalten und gezwungen wird diese Linie weiter fortzusetzen.

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    2. Upps. Was ist denn hier passiert. Kurz gesagt, verstörend. Es scheint kaum mehr möglich eine gemeinsame Basis für irgend! etwas zu erreichen. Wie im Großen die Strukturen zerbrechen, das heißt eigentlich werden diese zerbrochen, so folgen und zerfallen sie im Kleinen. Und rückwirkend, beschleunigt dies den Zerfall der größeren Strukturen,…

      Otto Sie zitieren: An den Früchten werdet ihr sie erkennen.

      Die letzten Jahre hat mich die Aussage: „Herr vergib ihnen – denn sie wissen nicht was sie tun“ massiver berührt als die Jahrzehnte zuvor. Diese Jahrzehnte war ich überzeugt, dass Einsicht und Veränderung möglich sei. Und ich möchte diesen Gedanken nicht und nicht aufgeben. Denn manchmal, im Kleinen, hat es ja funktioniert und funktioniert noch.

      Frieden jetzt.

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      1. Die letzten Jahre hat mich die Aussage: “Herr vergib ihnen – denn sie wissen nicht was sie tun” massiver berührt als die Jahrzehnte zuvor. Diese Jahrzehnte war ich überzeugt, dass Einsicht und Veränderung möglich sei. Und ich möchte diesen Gedanken nicht und nicht aufgeben. Denn manchmal, im Kleinen, hat es ja funktioniert und funktioniert noch.

        Was mich betrifft so habe ich erfolgreich die Redewendung „Die Hoffnung stirbt zu Schluss“ widerlegt, den meine Hoffnung auf eine besser werdende Welt ist bereits gestorben und zwar vor [zeitlich] mir LOL

        mfg, Otto Just

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      2. Otto. Am Morgen nach dem ich Politik verlassen habe, bin ich mitten in einem Traum aufgewacht, dass die Menschen doch hoffentlich verstehen werden, vielleicht in den nächsten Generationen. Sogar die Träume täuschen „uns“ offenbar, schwindeln uns die Möglichkeit eines guten Ausgangs vor.

        Hoffnung habe ich längst keine mehr, obwohl und gerade weil ich zu den tausend Problemen auch einige der möglichen Lösungen sehe. Und damit wieder die „Hoffnung“ auch in einem Spannungsfeld erlebe, dass dies manchmal ganz schön Herz- zerreißend ist.

        Aber was wäre das vollkommene Aufgeben? Dann bliebe mir nur kalter Zynismus. Oder?

        Aber im Wesentlichen habe ich meinen Standpunkt darauf reduziert bloß noch das Richtige zu tun, was immer das auch sein möge und auf die „Weisheit“ hoffe, im jeweiligen Moment das zu wissen und entsprechend handlungsfähig zu sein.

        Frieden jetzt.

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  3. Wieso sollte ich in meinem Blog unqualifizierte Angriffe auf mich zulassen?

    Inwiefern war mein Kommentar ein unqualifizierter Angriff auf Sie, Frau Bader ? Welcher Punkt genau hat Sie an meinem Kommentar gestört ? Wozu oder für wen sollten Ihre Verheimlichungen gut sein ?

    Und was Schikanen betrifft, sollten Sie ja imstande sein zu unterschieden zwischen SPÖ Wien/Bund und anderen

    Seien Sie unbesorgt liebe Frau Bader, Ich bin sehr wohl im Stande, zwischen dem Handeln auf Bundesebene und dem Handeln der von Ihnen viel zitierten Führungsebene zB im Burgenland zu unterscheiden.

    Darüber hinaus bin auch ICH im Stande zu unterscheiden, ob Herr Darabos sich von Ihnen abschotten lässt, weil Darabos von anderen [zB aus den Reihen der SPÖ] unter Druck gesetzt wird, oder dass Darabos sich von Ihnen, der mMn berechtigten Sorge wegen, abschotten lässt, weil Darabos aufgrund Ihrer Annäherungsversuche, welche mMn weit über das journalistische hinaus zu reichen scheinen, der gebührenden Vorsicht wegen unter dem Motto: „Zeig mir Deine Freunde [G..m…. KG] und ich sag Dir WER Du bist“ als Rechercheergebnis erstmals, rechtzeitig zu seinen [Darabos] Vorteil, gewahr wurde, dass er [Darabos] bei weitem besser beraten ist, weiterhin mit voller Energie sich für den eigentlich an ihn herangetragenen politischen Auftrag zu widmen und zwar dem politischen Umsetzen des Burgenländischen Volkswillen.

    Gehen Sie in sich und ergründen dabei, ob meine Ausarbeitungen tatsächlich so unqualifiziert sind, wie sie vorhin so schnöde behauptet haben.😦

    mfg und einem leisen Servus verbleibt

    Otto Just

    P.S.: Beenden Sie bitte, zu Ihrem eigenen Besten, von Ihnen aus Ihr rachsüchtigen Verhalten, Frau Bader. Oder sind Sie gar eine Art Inkarnation von der im deutschsprachigen Raum allseits beliebt gewesenen Löwinger Bühne🙂

    Friede Jetzt

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  4. „Friede jetzt“ und dann ein Angriff?

    Aber weil in einer Woche Weihnachten ist: Was ich vertreten habe und vertrete, ist dass die Bundesverfassung zu gelten hat; dies ist z.B. im Verteidigungsministerium nicht der Fall, und dies habe ich (auf Basis auch der Aussagen und Beobachtungen vieler) dargestellt; hier kommt auch die Person Darabos ins Spiel, weil ich dies in seiner Amtszeit erkannt habe. Man kann Fakten ganz nüchtern durchgehen und analysieren und sich ansehen, wie man etwas logisch erklären kann bzw. dann checken, wer die logische Erklärung bietet und wer nicht.

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  5. Das ist zu zwei Postings von Bernhard und Otto, auf die ich noch nicht reagiert habe; von wegen „Hoffung“ (und ihr steckt mich auch an mit eurem „Friede jetzt“):

    Nehmen wir mal als Beispiel, dass einige Leute im Burgenland die Arbeit der Landesregierung schätzen, und zwar auch unter denen, die Rotblau anfangs ablehnend gegenüber standen. Verbinden sie damit die Hoffnung eines Widerstandes gegen den Bund und (nicht nur unter Roten) auf einen Wechsel an der Spitze der Bundespartei? Und wie kommen sie zu ihrem Urteil – wohl, weil sie die konkreten Auswirkungen der Landespolitik spüren bzw. am Verhalten von PolitikerInnen erkennen, dass diese sich bemühen.

    Wenn es auch dazu führt, Politik bis zur Bundesebene und bis zu internationalen Einflüssen zu analysieren und ganz neue Erkenntnisse zu gewinnen, dann deshalb weil dieses oder jenes, was man lokal erlebt hat, nicht mit offizieller Politikdarstellung (in den Medien) übereinstimmt. Oder weil man diese und jene Erfahrungen mit Vertretern der Bundesebene gemacht hat; jedenfalls führt die Verbindung von Erfahrungen und Analyse, die Recherche von Fakten zu einer neuen, differenzierten Einschätzung.

    Wenn wir es wirklich ganz einfach machen, geht es darum, ob jemand so handelt, wie er handeln will, oder dies aufgrund von Einflussfaktoren nicht kann (auch aufgrund von Rahmenbedingungen, die anderswo gesetzt werden); ob er überhaupt handeln will oder sich mit der ihm zugewiesenen Rolle begnügt. Bei Darabos gewann ich, beginnend mit der Zeit als Verteidigungsminister, den Eindruck des „nicht Könnens = Dürfens“, nicht aber des nicht Wollens oder auch des gar nicht (von den Voraussetzungen her) dazu imstande Seins.

    Wir haben in der Politik auch einige, die nur auf Pose aus sind und halt nachplappern, was gerade beliebt ist oder von oben vorgegeben wird; das geht auf der Ebene der Vertretung von Partei-Teilorganisationen, und es ist auch im Parlament möglich; nicht aber z.B. als Bürgermeister, denn das ist ein Knochenjob (siehe Erfahrungen von G. Dreiszker in Bruckneudorf). Je mehr jemand für „höhere Ämter“ geeignet scheint, desto mehr muss sie oder er mit Obstruktion rechnen; hingegen kann man Leute durchtragen, wenn es einen Apparat gibt, der dies deckt (siehe Klug als „Minister“).

    Spannender, als den Status Quo immer wieder zu beschreiben und zu beklagen, ist aber, sich vorzustellen, wie es sein sollte. Da würde ich der SPÖ Burgenland empfehlen, sich zu überlegen, wie weit man sich nach „unten“ öffnet und Klartext über die Situation (als Land, als Staat, in Europa, auch angesichts der sicher im Frühjahr wieder einsetzenden noch grösseren „Flüchtlingswelle“, und über die Härten, denen politische Akteure ausgesetzt sind, wenn sie etwas ändern wollen) redet. Wer das eigene Mensch-Sein nicht ausblendet, kann Bedingungen durch Solidarität anderer verändern – das ist auch den vielen HelferInnen im Flüchtlingsbereich zu raten, die sich selbst hintanstellen, um kindisches Verhalten jener Flüchtlinge zu ertragen, die meinen, alle seien dazu da, sie zu bedienen.

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  6. das ist auch den vielen HelferInnen im Flüchtlingsbereich zu raten, die sich selbst hintanstellen, um kindisches Verhalten jener Flüchtlinge zu ertragen, die meinen, alle seien dazu da, sie zu bedienen.

    Die Helfer im Flüchlingsbereich sind mMn sogar moralisch wie auch menschlich betrachtet, den in Richtung Österreich und anderen Europäischer Staaten strömenden Flüchtlingen gegenüber sogar verpflichtet, im Mindesten [Es könnte zurecht Schlimmer sein], das, Ihrer Meinung nach, kindische Verhalten, dass sich Flüchtlinge von Kopf bis Fuß bedienen lassen, zu ertragen, ja sogar in Demut zu respektieren. Und wenn ich schreibe „Im Mindesten“ dann ist das auch ganz genau so zu verstehen.

    Hätte sich der Westen nämlich in Afrika oder anderen Kontinenten der Welt [inkl. Kolonial Herrschaften], niemals mit dem Vorsatz der Bereicherung eingemischt, gäbe es bis dato bloß sporadisch nach Europa einwandernde Menschen aber niemals einen derartigen Flüchtlings-Hype, wie mann / frau ihn [den Flüchtilngs-Hype] gegenwärtig in den Medien kolportieren.

    mfg, Otto Just

    P.S.: Wer bösartige Wind sät, sollte immer sicher damit rechnen, über kurz oder lange, heftigste Stürme als Gegenleistung zu ernten.

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    1. „Die Helfer im Flüchlingsbereich sind mMn sogar moralisch wie auch menschlich betrachtet, den in Richtung Österreich und anderen Europäischer Staaten strömenden Flüchtlingen gegenüber sogar verpflichtet, im Mindesten [Es könnte zurecht Schlimmer sein], das, Ihrer Meinung nach, kindische Verhalten, dass sich Flüchtlinge von Kopf bis Fuß bedienen lassen, zu ertragen, ja sogar in Demut zu respektieren. Und wenn ich schreibe “Im Mindesten” dann ist das auch ganz genau so zu verstehen. Die Helfer im Flüchlingsbereich sind mMn sogar moralisch wie auch menschlich betrachtet, den in Richtung Österreich und anderen Europäischer Staaten strömenden Flüchtlingen gegenüber sogar verpflichtet, im Mindesten [Es könnte zurecht Schlimmer sein], das, Ihrer Meinung nach, kindische Verhalten, dass sich Flüchtlinge von Kopf bis Fuß bedienen lassen, zu ertragen, ja sogar in Demut zu respektieren. Und wenn ich schreibe “Im Mindesten” dann ist das auch ganz genau so zu verstehen. “

      Un – pack – bar. Hoffe später ausführlich zu antworten. Jetzt nur soviel, solche Vorstellungen scheinen in bestimmten jugendlichen Altersgruppen stark vertreten.

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  7. Jetzt nur soviel, solche Vorstellungen scheinen in bestimmten jugendlichen Altersgruppen stark vertreten.

    Danke lieber Bernard, erlauben Sie mir, Ihre Kurzantwort als ernst gemeintes Komplement an mich in Ehren in meinem Herzen tragen zu dürfen. Zu lange ist es nämlich her, dass Mann oder Frau mir ganz frank und frei jugendliches / unverdorbenes Vorstellungsvermögen attestierten. Sie haben somit meinen Tag gerettet – Danke !!!

    mfg, und Friede Jetzt erst recht, verbleibt

    Otto Just

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  8. Grübelei zu Kommentar Nr.6 am 17. Dezember 2015

    Inwiefern war mein Kommentar ein unqualifizierter Angriff auf Sie, Frau Bader ? Welcher Punkt genau hat Sie an meinem Kommentar gestört ? Wozu oder für wen sollten Ihre Verheimlichungen gut sein ?

    Sie werden sich ja wohl noch erinnern, ob das störende an meinen von Ihnen gemiedenem Kommentar, wo Sie sich angegriffen glaubten, im 1 Absatz des von Ihnen beanstandeten Kommentar gestanden hatte oder im 2 Absatz, also in der Schlusszeile ?

    Nun Gut !

    Zuerst Ihre Quotation und darunter der jeweils mit „Quote“ und „Quote Ende“ gekennzeichnete Kommentar meinerseits; und um herauszufinden wie der Hase läuft, will ich bloß den 1. Absatz meines Kommentars an Sie wiedergeben:

    ein kritischer Helfer hat mir diesen Link geschickt und dazu geschrieben, dass der zitierte Flüchtling nicht arm, sondern eher berüchtigt ist (auch bei den Helfenden)

    *Quote*:

    Würden Sie Dankbarkeit empfinden, Frau Bader, wenn Sie unter den im Kurier aufgezeigten Bedingungen wie Herr Dia dahin vegetieren müssen, nachdem die selben Leute [aus dem selben Holz geschnitzt] Ihnen Hilfe vorgaukeln und somit die selben Leute Sie verarschen, welche Ihnen zuvor aus Neid und Missgunst Ihr eigenes Obdach ruinierten, um Sie nun gleich einer Hündin leben zu lassen, Frau Bader ? Warum sollte Dia deswegen Ihrer subjektiven Meinung nach berüchtigt sein ? Wo bleibt da IHRE Menschlichkeit, Frau Bader ? !

    *Quote ende*

    Das war er der 1. Absatz. Wenn es den 2. Absatz betraf, den Sie ablehnten, Frau Bader, wir wohl der 1. hier darüber stehende Absatz verewigend überleben🙂

    mfg, Otto Just

    P.S.: Friede Jetzt erst recht

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  9. Ich denke, wir haben da einen grundsätzlichen Auffassungsunterschied (wie Ihnen auch Bernhard schon auseinandergesetzt hat), denn ich leite aus der Tatsache, dass Österreich keine anderen Staaten destabilisiert und überfällt, eben nicht ab, dass wir in irgendeiner Weise dazu verpflichtet wären, den Opfern dieser Politik zu helfen. Wohl geht es darum, gegen diese Politik aufzustehen; das tun einige in Österreich, aber immer noch zu wenige. Ausserdem muss man zwischen denen unterscheiden, die in Presseaussendungen für Flüchtlinge eintreten und sich selbst grosser Menschlichkeit rühmen, und jenen, die dann auch konkret etwas tun (und von daher wissen, dass dies auch Schattenseiten hat).

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    1. Ich denke, wir haben da einen grundsätzlichen Auffassungsunterschied (wie Ihnen auch Bernhard schon auseinandergesetzt hat), denn ich leite aus der Tatsache, dass Österreich keine anderen Staaten destabilisiert und überfällt,

      Sie denken richtig, wenn Sie die Behauptung behaupten, dass wir, dass sind: Sie Frau Bader, das „S“ im System und Ich als lebender Beweis, Gott sei gedankt dafür, eine grundsätzlich unterschiedliche Auffassunggabe haben. Denn ich leite aus der Tatsache, dass die Stimmen stärkste BundesRegierungsPartei Österreichs schon seit über 40 Jahren hindurch, immer und immer wieder unter der Beihilfe deren freiwilliger Helfer und Helferlein [den sie wissen nicht, was sie tun ?] quasi mit Freuden und unter dem Vorwand der Hilfeleistung, mich destabilisieren und psychisch wie physisch Krank machen lässt, genau so, wie die Regierung Österreichs mit der gleichen Selbstverständlichkeit befürwortend als Helfer und Helfershelfer bei der Destabilisierung Fremder Herren Länder sich aktiv wie passiv, zuliebe der US-Administration = Islamischer Staat, beteiligt haben. Und das wissen und spüren Flüchtlinge natürlich, dem Smartphone sei dank, dass die Bundesregierung nichts unternahm, um die invasiven Überfalle in schädigender Absicht auf Fremde Herren Länder [Fluchtursache] zu stoppen, obwohl die Österreichische Bundesregierung immer und jederzeit dazu in der Lage gewesen wäre, wenn die Bundesregierung bloß gewollt hätte.

      mfg, Otto Just

      Ich wünsche Ihnen, Frau Bader, und Ihnen Herr Bernard und allen Anderen, welche hier Mitlesen, ein besinnliches Weihnachtsfest. Melde mich, so der Liebe Gott es zulässt, frühestens am 11. Jänner 2016 wieder🙂

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  10. Herr Otto, es besteht auch ein Unterschied, ob man etwas gegen Zustände unternimmt oder sie bloss kritisiert; auch ob man sie möglichst präzise analysiert oder stark vereinfacht: ebenso, in welcher Situation und Position man ist. Da muss die Bevölkerung die Folgen einer Politik tragen, die ihr nicht dient und zu der gehört, sich passiv gegenüber der Politik der USA in anderen Ländern zu verhalten. Während Sie (ein reiner Kritiker) aber sowas wie ruhige Feiertage haben, weiss ich (da ich handle und deswegen auch fertiggemacht werde) schon lange nicht mehr, was dies ist – heuer bin ich zudem meines Zuhauses beraubt und entwurzelt….

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    1. Vorerst einmal ein gutes neues Jahr, alle miteinander – Ich weiß, es ist spät; jedoch besser spät als zu spät / nie.

      Während Sie (ein reiner Kritiker) aber sowas wie ruhige Feiertage haben, weiss ich (da ich handle und deswegen auch fertiggemacht werde) schon lange nicht mehr, was dies ist – heuer bin ich zudem meines Zuhauses beraubt und entwurzelt….

      LOL. Sie haben wenigstens die Begabung, Leute zum rechten Zeitpunkt wenigstens nachhaltig zum schmunzeln zu bringen. Das ist doch gut so, oder? So entstehen aber auch Gerüchte – auch das ist wahr, aber daran bin ich gewöhnt !

      Seien Sie jedoch unbesorgt, Frau Bader. Genau so viel / wenig, wie Sie in der Lage sind meine Situation einzuschätzen, genau so wenig / viel sind Sie in der Lage, die wahren Absichten eines Herrn Darabos‘ von wegen Abschirmung und so, zu beurteilen🙂 Ist so !

      Mal im Ernst, Frau Bader: Sehen Sie in der Tat einen validen Zusammenhang in der Tatsache, dass ich mich am 20.Dezember hier das letzte mal zu Wort gemeldet habe und erst heute dem 11.01.2016 mich erstmals wieder zu Wort melde, dass das was mit ruhig verbrachten Feiertage etwas zu tun gehabt haben muss ? Oder Schließen Sie auf ruhige Feiertage, weil ich mich, anstandshalber und als Zeichen der Wertschätzung, am 20.Dez.15 schon mal bis voraussichtlich 11.01.2016 abgemeldet habe ?

      mfg, Otto. J.

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      1. Lieber Otto, habe Sie ja auch schon vermisst und siehe da, Sie melden sich wie angekündigt am 11. Jänner zurück…. dass einiges los war und ist, sehen Sie an neueren Einträgen; das mit viel los ist nach den Ereignissen von Köln losgegangen…

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